Beiträge von thinshells

    Ich war auch verwundert, dass bei meinen neuen Spannreifen nur einer komplett plan erscheint.


    Es wundert mich auch, dass der DieCast Hoop nicht komplett plan ist. Den Guss bekommt man nämlich nicht mehr nachbearbeitet.


    Mich würde daher sehr interessieren, wie das bei den Spannreifen anderer hochwertiger Sets/Hersteller aussieht.


    Ich kann wie gesagt nur für die Prolite Serie sprechen.

    m_tree: Ja, das wundert mich nicht. Es ist eine besondere Vorliebe meinerseits.


    Für mich wäre es fremd mehrere unterschiedliche Drumsets zu besitzen. Denn die würde ich nicht mischen.


    Aber die 20er BD gegen eine baugleiche 18er BD tauschen und schauen, wie das das Gefühl ein und desselben Grooves verändert, finde ich sehr spannend.




    So einen Thread fände ich auch sehr spannend. Auch wenn unterm Strich immer wieder gesagt werden würde, dass das Gehör entscheidet, sind solche technischen Diskurse anregend.



    fwdrums: Ist das eine abwertende Redewendung?

    diddle: Täte ich die Dinger sammeln und lagern, würde ich das unterschreiben. Aber mit Klängen experimentieren ist für mich durchaus Sinn eines Musikinstruments.


    Und ich würde schwören, ein paar Becken mehr als nötig, haben hier die meisten im Schrank.


    Josh: Zeit zum üben verplempert man meiner Meinung nach nicht hier im Forum oder beim Musikinstrumente zerlegen, sondern beim Scrollen auf Social Media. Und da ich das nicht habe, sehe ich das ganz entspannt.


    Man muss ja auch mal Pausen machen beim Trommeln. Die reichen um etwas am Vierkant zu drehen.

    Von mir aus gerne auch Input zur Djembe!


    Ich habe heute einen Gussspannreifen und ein paar Spannreifen auf das Ceranfeld gelegt. Von kippelt gar nicht bis "hoppla, eventuell auch 2mm" war alles dabei. Hatte nur leider keine Zeit wieder die Messlehre raus zu holen. Witzigerweise kippelte der Spannreifen des sehr guten 12er Toms am meisten :D Top Gratung, nicht so topper Spannreifen und trotzdem der phänomenale Sound.


    Unterm Strich haben wir also Toleranzen in den Kesselgratungen, den Spannreifen und auch den Fell-Ringen selbst.

    Ich glaube man wird immer mit Abweichungen vom Ideal arbeiten müssen und hat einfach nur für die nötige Balance zu sorgen.

    __________________________


    Hat einer von euch schon mal probiert einen leicht verzogenen Spannreifen zu richten? Kippachse markieren und leicht mit dem Gummihammer bearbeiten? Müsste man mal probieren ...


    Ich habe überlegt, ob ich meinen unrunden Bassdrum-Spannreifen - und der ist so oval, dass er beim Fell aufziehen auf der einen Seite über den äußeren Rand des Metal-Reifens ragt - mit einen Spanngurt sachte in Form ziehen könnte und das Ding mal mit in die Sauna nehme. Einmal erwärmen und abkühlen lassen.


    Natürlich arbeitet Sonor an einem Ersatz - aber das Ei retten, hätte ja langfristig auch einen Reiz.

    Die Holzspannreifen verformen wohl, wenn sie lange separat stehend gelagert werden. Vielleicht könnte man den Hoop mit dem Oval nach oben leicht beschwert in die Ecke stellen und regelmäßig nachmessen, ob er wieder in Rundung gekommen ist.




    m_tree: Jetzt stellst du mir die Frage, bei welcher ich meiner Freundin immer ausweiche. Die hat schon ein paar mal die Augen gerollt, als der Postbote die letzten Wochen klingelte.


    Ich habe aus freien Stücken mein Motorrad Hobby aufgegeben und alles verkauft. Danach kamen Kinder. Unser Golf 4 ist ein solides gutes Auto, von Aktien habe ich keine Ahnung und bei all den wilden Entwicklungen auf diesem Kontinent, hatte ich Lust von den Erlösen aus dem Motorrad Hobby ein paar schöne Trommeln zu kaufen.


    Holz wird teurer, Strom wird teurer, Arbeitskraft wird teurer ... also die drei Zutaten einer Trommel werden teurer. Trommeln werden wahrscheinlich teurer.


    Und es klingt etwas absurd, aber mir gefällt Sonor so gut, dass mir alles andere wirklich gar nicht gefällt. Schon seit der 7ten Klasse.

    Die Prolite Serie gefällt mir sogar noch besser, als "das" SQ2, weil die Bassdrum-Hoops normale Vierkantschrauben haben und das TAR System kein Verstellknopf. Und von den Prolites sind gerade ein paar Ladenhüter mit guten Rabatten im Internet zu haben (gewesen).


    Ich sehe überhaupt keinen Sinn darin, mehrere Sets unterschiedlicher Hersteller zu besitzen. Ich sehe aber durchaus einen großen Sinn darin, identische Trommeln zu besitzen. Denn so kann ich zum Beispiel zwei unterschiedliche Felle aufziehen und erspielen, welche klanglichen Unterschiede dabei entstehen. Oder was passiert, wenn ich eine TomTom Batter/Reso auf 80/80 Hertz tune und die andere auf 80/90 Hertz.


    Oder welchen Unterschied ich bei einer 14x12 zu 14x14 Tom hören, wenn Felle und Fellspannung/Tuning "identisch" sind (haha - wir wissen ja natürlich alle, dass das nie zu 100% der Fall sein wird).


    Und so bin ich dazu übergegangen, mir aus der Prolite Serie die gesamte "Shell-Bank" zuzulegen. Paar Sachen neu, vieles gebraucht, alle möglichen Dekors, aber am Ende immer zu einander passende Trommeln.


    Optisch gefällt mir der Mix aus den unterschiedlichen Dekoren sehr. Ich habe Nussbaum, Creme White, Snow Tiger und Chocolate Burl.


    Übrigens sieht mein Set nie aus, wie das von Mike Portnoy. Ich tune mir dann mal wieder was zurecht, tausche aus, tune wieder rum, tausche aus. Und es macht brutal Laune.



    Meine Motorrad-Euros sind inzwischen alle ausgegeben. Inzwischen fressen mir nämlich die Kinder die Portokasse leer. Aber kein Problem - ich hab ja quasi sehr sinnvolle Altersvorsorge betrieben. Trommelnd alt werden ist schon mal garantiert.

    Vielen Dank für die Anteilnahme.


    Eigentlich muss man immer auf Paypal mit Käuferschutz bestehen. Da trennt sich die Spreu vom Weizen. Aber in meinem Fall, war die Konversation tatsächlich "zu gut", als dass man einen Betrug hätte erwarten können.


    Die Idee mit der Image-Search ist klasse.


    Naja ... Leben geht weiter.


    Ich lege manchmal zu verkaufende Sachen vor die Tür und bitte die Leute das Geld in den Briefkasten zu schmeißen. Klappte bisher immer. Vertrauen ist etwas schönes. So als Alltagserscheinung nebenher.



    Gruß,

    Tobi

    Drumstudio1


    Danke ebenfalls! Sehr nachvollziehbare Beschreibung. Problem beim tunen hatte ich bisher mit noch keiner Trommel, außer einer Bassdrum mit ovalem Hoop.


    Und der verzogene Hoop, sprang mir förmlich ins Gesicht. Da muss man nicht mit der Fühlerlehre ran.



    DerFranz Thema Snarebed ist bekannt. 😁


    fwdrums: Auch sehr gut zu lesen. Da tauchen die 2mm nochmal als problematischer Wert auf.


    trommla: Gehör vor Messung … so gehts mir inzwischen auch, nachdem ich mal mit einem Tunebot experimentieren durfte.


    Nettes Tool, um in den ersten Schritten den Stimmvorgang zu unterstützen, aber hinten raus - wenns also wirklich musikalisch wird - in meinen Augen eher nervig. Und macht keinen Spaß.


    Curby: Was du schreibst wird mehrfach bestätigt. Hinhören, weniger messen.

    coll3ctor: Das ist auch beruhigend zu wissen. Dann weiß man schon mal, dass auch frisch geschnitten mit Toleranzen einhergeht.


    Die sind ja - wie im Thread erwähnt - nicht eindeutig definiert.


    Aber ein Gefühl zu entwickeln, ab wann man von einem „Defekt“ sprechen täte, ist für mich ebenfalls Hintergrund dieses Threads.


    Und da haben mich die Beiträge aus einigen Ami-Foren tatsächlich mit falschen Vorstellungen versorgt.



    orinocco: Holz quellen lassen wäre mir nichts. Es gibt zwar diese Labellos für Kesselgratungen. Aber ich meine die quellen nicht. So einen Prozess hat man dann gar nicht mehr unter Kontrolle.


    Mikrofon versetzen wiederum schon😉



    Josh: Jetzt wo wir das Thema besprechen, stört mich das gar nicht mehr. Unterm Strich weiß ich ja, dass alles in Ordnung ist.


    Auf eigene Faust abschleifen werde ich da nix. Verschlimmbesserung wäre wahrscheinlich das Resultat.


    Beam: Vielen Dank für den Beitrag.

    Wertvolle Info mit dem Verzug von Multiplex auf 12“.


    Wahrscheinlich sollte man durchaus seine Hoops, Gratungen aber auch Felle testen. Wenn 2mm bei Dir einen eklatanten Unterschied gemacht haben, haben wir ja schon mal einen Wert bei dem man Obacht haben sollte.


    Hab letztens ein Remo Fell ausgepackt und das hat auch kräftig gekippelt. Das kann man hin biegen. Den Spannreifen nicht.


    Ich leg meine auch mal aufs Ceranfeld und schaue mir die an.



    … geht gleich weiter

    Bevor ich gleich noch ganz ausführlich hier antworte (dafür muss ich erst mal am Rechner, denn so viel tippen am Telefon tut weh) noch kurz eine Frage: Die Messing Snare Kippelt ebenfalls, auf einer 10mm dicken Glasplatte platziert.


    Nicht da, wo die Naht ist.


    Aber da komme ich mit 0.5mm Lehre durch.


    Das heißt nicht, dass höchster und tiefster Punkt auf der Kesselgratung 0.5mm von einander entfernt sind, sondern wahrscheinlich eher 0.25mm pro tiefer liegender Seite.


    Denn wenn die Trommel kippelt, gibt es ja eine höher liegende Achse und zwei tiefer liegende Seiten.


    Nach den bisherigen Aussagen alles im grünen Bereich. Aber wie schätzt ihr das bei Metal ein? Ebenfalls normale Toleranzen, oder bekommt man sowas in der Metal-Fertigung eigentlich sauberer hin?


    Hier kann sich immerhin nichts in Abhängigkeit von Temperatur und Luftfeuchtigkeit verziehen.


    Die Kesselgratung wird wahrscheinlich vor dem Biegen und Schweißen gebördelt. Aber wirklich vorstellen kann ich mir das auch nicht.


    Wobei mich die Schweissnaht tatsächlich etwas irritiert. Der Einbrand ist auffällig. Wahrscheinlich zum Nahtende hin etwas heiß geworden.


    Meinerseits auch nochmal ein Apell, bei Kleinanzeigen kräftig aufzupassen.


    Ich mache durchweg gute Erfahrungen, aber wurde letztens bei einer Snare betrogen.


    Account war gehackt. Also seriöser Name, gute Bewertungen, zwei Jacken und eine Snare im Angebot.


    Gebrochenes Deutsch. Angeblich Umstieg auf eine Ludwig Snare. Eine höherpreisige, als die zu verkaufende Snare.


    Plausibel.


    Paypal Adresse nicht deckungsgleich mit Kleinanzeigen Name.


    Geld privat geschickt. Weg.


    Mail von Kleinanzeigen bezüglich Account Sperrung kam 10min später.


    Ich hätte niemals erwartet, dass Betrüger auf die Idee kommen eine Snare zu inserieren. Aber wahrscheinlich genau deswegen.

    Ich habe die Überschrift angepasst.

    Vielen Dank! Dicke Finger am Telefon meinerseits …


    Curby: Toller Beitrag. Schön zu lesen.

    Ich hab bisher auch noch nie gemessen, bis ich davon gelesen hatte.


    Tatsächlich gab es ein paar Momente, wo die Messungen unglaubwürdig waren, da sich die „Kippelachse“ der Trommel beim Drehen verschoben hatte. Bei anderen Trommeln wiederum waren die Ergebnisse relativ eindeutig und rekonstruierbar, egal ob Ceranfeld oder Spiegel.


    Diesen Wert von 0.1mm hat das Internet ausgespuckt. Der kann auch völlig irreführend und falsch sein. Das würde ich begrüßen.


    Womit du recht hast, ist, dass auch „eine plane Unterlage“ im Haushalt nicht völlig plan ist.


    Was ich aber festhalten kann ist, dass mich das eine 12er Tom echt out of the box mit Werksfell umgehauen hat und jetzt messe ich, dass dieses Tom die einheitlichste Kesselgratung aus einer Messreihen mit bisher 8 Trommeln hat.

    Da kippelt nichts, kein Blatt Papier fand den Weg unter die Tom und auch kein Lichtspalt war zu sehen.


    Aber ja - ich freue mich darüber noch einmal auf den Grundsatz „Wer misst, misst Mist“ hingewiesen worden zu sein. Schöner Spruch.


    DerFranz: Ebenfalls super solche Erfahrungswerte zu bekommen. Eine Messing Snare habe ich auch da. Ich mess da spaßeshalber mal nach. Mal sehen, ob es da ein anderes Ergebnis gibt, da Metal.


    Laune wird sich nicht verderben lassen. Die Felle mussten zum tunen eh noch e

    Übrigens - die 12er Tom, die plan ist, war direkt beim ersten Anspielen (nach sorgfältigem Stimmen) phänomenal vom Klang.


    So, dass es mich tatsächlich extrem überrascht hat, da ich die 12er Tom ja eigentlich schon (in anderem Design) am Bespielen war.


    Ich könnte mir vorstellen, dass die minimalsten Abweichungen der Kesselgratung da schon den entscheidenden Unterschied machen könnten.


    Bei einer Prolite Snare - welche kippelt - passt eine 0.5mm Fühlerlehre auf einer Seite, wenn der Rest plan aufliegt.


    Meine bisherigen Recherchen sagen, dass bis 0.1mm (also Blatt Papier) alles in Ordnung ist und darüber hinaus nicht mehr.

    Nicht, dass ich das rational erklären könnte, aber mein erstes Set war ein Sonor 3005 und mir gefallen wirklich ausschließlich Sonor Drums.


    Das Auge isst ja bekanntermaßen mit.


    Ich mag die Hardware, ich mag die Bassdrumbeine, ich mag alles daran. Made in Germany, das Logo, die Firma.


    SQ2 ist cool, aber schwer verkäuflich, da ist individuell.


    Für mich war die Prolite Serie mit der TAR Aufhängung und den Kesselmaßen die Krönung der dünnkesseligen Großserien-Sets.


    Insofern ist da gar kein so ungutes Gefühl.


    Ich will die Sets eigentlich behalte und notfalls nachschneiden lassen.


    Dennoch interessiert mich, ob solche Toleranzen überhaupt sein dürfen.


    Wie sieht das bei den anderen Prolite Spielern aus?


    Oder wie bei den hochwertigen Tama Sets?


    Hat jemand Lust mal mitzumessen?

    Anmerkung: Eins der 12er Toms ist auf der Ceranfeld Platte komplett plan. Auch während man es dreht. Am Spiegel passt kein Blatt Papier darunter.


    Damit wäre bewiesen: Das Ceranfeld ist plan und auch das Tom.


    Habt ihr eure Trommeln mal auf Herz und Nieren getestet, was das Thema Kesselgratung anbelangt?

    Moin Leute,


    mir sitzt die Rückgabefrist im Nacken.

    Ich habe zuletzt zwei Sonor Prolite Sets gekauft. Einmal als 320 und einmal als 322.


    Ich habe letztens mal gelesen, wie man die Kesselgratungen checkt.


    Heute habe ich angefangen alle Trommeln zu entfellen.


    Ich habe Trommel auf einen Spiegel gestellt und mit Papier getestet.


    Ebenfalls habe ich eine kalte Ceranfeld Platte als Unterlage genutzt.


    Und auch einen Schweisstisch aus 10mm Stahl, der für gewöhnlich komplett eben ist.


    Und es sind bisher fast alle Trommeln durchgefallen. Teilweise bekomme ich eine Fühlerlehre mit bis zu 0.3mm durch geschoben.


    Ich weiß noch nicht, ob ich einen Fehler mache, Oder die Toleranzen unterschätze … aber gerade eben vermute ich, dass hier keine Trommel wirklich komplett plan ist.


    Habt ihr zu den Messmethoden noch Input? Oder generell zu dem Anliegen?


    Wenn ein Tom kippelt und die Kippachse bei einer 90 Grad Drehung mitwandert, kann man die Unterlage als Fehlerquelle ausschließen.


    Gruß

    Tobi


    Fotos kommen

    Vielen Dank an Alle. Da waren jetzt noch wirklich äußerst interessante Beiträge dabei.


    Ich werde mir keine SQ1 BD im vierstelligen Bereich hinstellen, nur um zu sehen ob die etwas anders klingt ;)
    Ich bin mit den Vintage Kesseln der Prolites mehr als zufrieden.


    Um ehrlich zu sein, hat mir der Prolite Sound von Anfang an so gut gefallen, dass ich bis auf die 22er BD und das 13er Tom, alle Trommelgrößen aus der Serie rumstehen habe. Genau aus den genannten Gründen. Felle und Volumen - da kann man am meisten mit experimentieren.


    Raumakustik, Temperatur, Felle und vor allem die eigenen zwei Hände - da kommt der Großteil des Sounds her. Wie immer also ...
    Egal wie oft die Hersteller ihre Model-Paletten umfrisieren.


    Ich hab gerade das zweite Mal Nachwuchs bekommen - oder erhalten, müsste man sagen...


    Die Zeit hinterm Drumset ist daher begrenzt. Deswegen muss ich aktuell manchmal solche gedanklichen Ausflüge machen, um nicht zu verhungern.


    Gruß,
    Tobi

    Ich finde es in diesem Forum zunehmend anstrengend, wenn in fast jedem Thread, die immer wieder gleichen unnötigen Kommentare gemacht werden. Das bringt keinem irgendwas. Insbesondere so Sprüche wie "Am Samstag klingts so, am Sonntag klingts so" etc... das hilft doch keinem weiter. Das triftet dann in drei Kommentaren ins Absurde ab und der Thread ist weit weg von der ursprünglichen Frage.


    Reißt Euch doch mal ein bisschen zusammen. Wenn Ihr einfach nur Quatsch schreiben wollt, dann trefft Euch im Chat und überlasst das Forum den Leuten, die auch eine vernünftige Antwort auf ihre Fragen wollen.

    Danke. Ich hab’s mir in meinem Post gerade verkniffen. Ich bin immerhin freiwillig und hier und kann mich einfach wieder abmelden und das Forum wechseln.

    Ich habe nicht in Frage gestellt, dass Üben wichtiger ist, als die Hardware.


    Auch nicht, dass Temperatur und Befellung bei ein und demselben Drumkit gravierende Unterschiede machen.


    Erst recht nicht, dass Testen vor Theorie geht.


    Ich habe einfach wissen wollen, ob die SQ1 Bassdrum mit einer Kesseldicke oberhalb der SQ2 Heavy Serie eine Besonderheit im Sonor Portfolio ist und eventuell von anderen Musikern schon getestet wurde.


    nils: Danke für den wissenschaftlichen Exkurs. Ich habe gerade erst dein Buch bestellt. Das schürt die Vorfreude.

    Ich hab endlich den Artikel gefunden, der mich gedanklich so mitgerissen hat.


    Witzigerweise: Die ReRings in meinem Prolite stehen genau so weit in den Kessel, wie alle Anderen Schrauben der Lugs ebenfalls.


    Also ob Re Ring oder nicht … „glatt“ ist der Kessel von innen doch eh nicht.

    Schöne Auswahl. Wie immer, was das Ohr halt entscheidet

    To explain why Sonor favors heavier, more solid drumshells, even in its lighter models, it is easiest to quote Oliver Linknot from anything that was said during our interview, but from what he says in The Drummer's Drum. Research has been carried out at the German Federal Institute of Physics into "how the materials, form and size of a drum interrelate and affect the sound quality of the instrument." It was found that the drumshell doesn't contribute to the sound of the drums. It should be passive. It is the volume of air contained within the shell that reacts with the vibration of the heads to produce the sound. Oliver's conclusions are as follows: "The shell must not vibrate, in order not to deprive vibration energy of the drumhead by its own vibration. The shell must have a high flectional resistance; the higher the flectional resistance, the less chance of the shell producing its own vibrations. The shell must have a great mass, thus making the decay of the drum sound to a large extent independent from the way it is fixed to holders or stands. Furthermore it favors an efficient projection of the fundamental tone." So a drumshell shouldn't vibrate, but once free of vibrations, the thickness of the shell can still affect the sound of the drum. According to Oliver, "The basic frequency will be more muffled when the shell has a thin wall, so that the upper frequencies emerge. The sound seems to be more brilliant and sustaining. Shells with thicker walls and equipped with the same type of heads have the same spectrum of overtones as thin shells. However, the projection of the fundamental tone is better. The sound seems softer and fuller."

    According to Horst Link, "The sound of a drum comes only from the heads; the shell only gives the volume of the resonance space. The shell shouldn't take away any vibrations from the reaction of the heads to the space inside the shell. If the shell vibrates, it takes power from this process. The sound of a drum will improve as you put more on a shell-even with weights; you could cover a shell in concrete; it cannot be heavy enough for the ideal projection of the head sound. This is with regard to the basic tone of the head. But we do make tighter drums. This is because the overtones can be an important consideration in the overall impression of the sound. Some people want to hear some overtones, so with the Sonorlite, you get a reduced basic tone with more overtones. It is a livelier, more colorful sound."

    Steve Gardner said, "The whole idea of vibrating shells was in somebody's mind. Research wasn't done to see whether a vibrating shell really did give you a better sound. Even this company used to advertise shells as being 'full vibrating,' and it wasn't until somebody said to them 'Hang on a minute. It's only when you stop the shells from vibrating that you put the energy into the head,' that they changed. If you have a vibrating shell, you are taking energy away from the heads, so you lose volume-and more importantly, you lose tunability. You lose the potential of tuning a certain size of drum to its optimum highest pitch or its optimum lowest pitch; you are stuck with this thing that most drums of the '60s had, where you had a set sound that you couldn't get away from. I think that a lot of companies have been having trouble with their power toms. Again, it's all in the mind. Someone has an idea, and goes to the drum company, and says, 'I want a tom-tom this deep.' So the company makes it without doing any research into the way it sounds. Very often, the sound that comes off the bottom head on a power drum is nothing like what drummers think they're getting when they hit the batter head. This company has not only taken note of the research done by the Federal Institute, but it does its own research. If the basic tone of a deep drum is going to be ruined by overtones, Sonor will beef up the shell to counteract it, because Sonor cares about the way its drums sound. As percussion manufacturers, the people at Sonor know that, with a chime bar for instance, it isn't only the note that the bar itself is tuned to that matters, but it is the proportions and material of the sound chamber underneath it which have to project the note accurately. Otherwise, it will sound wrong. All these things are researched and carefully worked out. The same methods are applied in designing drums. The research that has been done, and is still being done, at the Federal Institute wasn't commissioned by Sonor. It is available to everyone, but nobody else has taken it up!"

    Oliver Link continued, "We don't want to have a situation where we are telling people that they have to use heavier shells, because it is always the better sound. The reason why we offer so many different shell sizes and combinations of thicknesses is that we want to give the drummer the largest possible choice of sound. Some people want the livelier sound, so we give it to them."

    "There is another very important point," Horst Link added, "and that is the bearing edge on the shell. The point at which the head touches the shell is crucial to the sound. It must be absolutely straight, of course, and narrow with as small an amount of shell material touching the head as possible. The type of material used to make the shell is important at this point, too. The difference in sound from shells made of different materials comes mainly from the edge: The harder the edge is, the crisper the sound. So you get a crisp sound from a drum with a metal shell, but you won't get one from a drum made with a soft material. Our drums have got hard, thick shells, but we make sure that the bearing edges are narrow. They are cut at 45 degrees inside and out. Also our shells are slightly smaller than the hoops on the heads, so that the heads 'float,' which means that there is no clogging up of the sound with the hoop rubbing against the shell."

    According to Andreas Link, "We used to make thin shells with reinforcing rings top and bottom, but we realize now that there needs to be a free passage of air between the heads on the inside of the shell, and anything close to the heads only serves to block off the sound." Horst Link agrees. "Yes. This point close to the head is where the vibration starts, and if you put an obstacle in the way right next to the head like that . . . ." Andreas Link concluded, "It's the worst thing you can do."