Beiträge von Korki

    Vielen Dank für die Mühe, Michael,


    auf diese und ähnliche Ergebnisse bin ich bei meiner Suche auch gestoßen.

    Zitat

    das scheint ja hauptsächlich für Schüler angeboten zu werden: Suchst Du für diesen Zweck?

    Anwendung könnte z.B. ein Ständchen mit ein paar Freunden (ohne musikalische Praxiserfahrung ;-)) auf einem Geburtstag sein. Da wäre das Buch von Pfauch wohl perfekt: Ein bis zwei feucht-fröhliche Proben vorher und dann ab auf die imaginäre Bühne. Nur die Lieder will wohl niemand hören. :D

    Hallo,


    ich bin neugierig und frage mich, ob es fertiges und gleichzeitig interessantes Material für Boomwhackers gibt.
    Ich suche nicht die Einführungslieder für Grundschulklassen, sondern eher aktuelle Popmusik, Michael Jackson, Ghostbusters, Tetris, Super Mario, Highway to hell, 90's Dancefloor oder Trash ... für mehrere Boomwhackeristen arrangiert. Optimalerweise auch für Nicht-Musiker spielbar.


    Hier ein Beispiel:
    https://www.youtube.com/watch?v=cG0jprCQ6Ak



    Kennt jemand eine gute Quelle oder Sammlung, die in diese Richtung geht?


    Das "Erlebnis Boomwhackers Songbook" wäre eigentlich genau das, was ich suche. Allerdings ist die Liedauswahl recht unbrauchbar, finde ich.


    Gibt es Erfahrungen?


    Vielen Dank.


    P.S.: Die Option, selbst zu arrangieren, ist bekannt. :)

    Ich habe das Video jetzt weniger als Tutorial ("so wird''s gemacht") sondern mehr als Test ("das kommt dabei raus") verstanden. Ähnlich wie Vergleichsvideos, die es hier immer mal gibt zu unterschiedlichen Trommeln, Mikros, Mikropositionen, etc.. Das kann man zu Hause ja nicht immer so leicht selbst machen. Wissenschaftlich betrachtet ist die Aussagekraft dann meistens eingeschränkt, dafür müssten viel zu viele weitere Faktoren berücksichtigt werden. Aber als Anhaltspunkt oder Richtung finde ich die Videos oft sehr brauchbar und bin dankbar für die Mühe, die sich die Leute machen. Klar, im ungefilterten Internet hat jetzt jeder eine öffentliche Plattform, vollkommen unabhängig von der Kompetenz. Deshalb ist es absolut richtig, auf mögliche Schwächen, Ungenauigkeiten oder Fehler der Messungen und nicht zulässige Verallgemeinerungen der Ergebnisse hinzuweisen. Im Idealfall ist die Kritik dann wohlwollend und konstruktiv. :)


    Ich finde das Video gut gemacht und interessant: Ich höre einen deutlichen Unterschied zwischen beiden Szenarien. ;)
    Für Recorder ist diese Info vermutlich genauso bahnbrechend, wie die Tatsache, dass eine Snare mit einem Handtuch drauf leiser ist als ohne. Und trotzdem ist es gut, das einfach mal selbst gemacht oder, wenn man das eben nicht selbst kann, gesehen und gehört zu haben. Und wenn man dann noch die Lautstärkeunterschiede misst und den Frequenzgang mit und ohne Handtuch vergleicht, dann hat das für mich schon irgendeinen Mehrwert. Auch wenn klar ist, dass das Handtuch in 99,9% der Fälle nicht das Mittel der Wahl ist.


    Wenn eine Band mit 4 Buchstaben um 1982...

    ABBA? 8)

    Ich habe auch jahrelang nur 10" und 14" Toms mitgenommen. Ist halt klanglich einfach die perfekte Kombination. ;) Außerdem gefällt mir so ein 12er Eimer über so einer kleinen Bassdrum optisch einfach nicht. Geschmäcker sind halt verschieden...
    Für mich wäre wohl 20" Kick (nicht zu tief), 10" Hängetom, 14" Standtom optimal als Allrounder. 18er Bass ginge aber wohl auch, wenn es etwas transportabler sein soll.

    Über die Triggereigenschaften oder das Preis-Leistungsverhältnis kann ich leider bei beiden Sets nichts sagen.
    Abgesehen davon fallen mir als Argumente aber noch ein:
    - die Sets haben unterschiedliche Kesselgrößen und Finishes. Mir persönlich würde das Jakobi wohl besser gefallen.
    - Mit Drum tec hat man einen sehr kompetenten Ansprechpartner "vor Ort". Bei Garantie- oder Gewährleistungsfällen oder auch einfach nur benötigter Hilfestellung kann das durchaus etwas wert sein.


    P.S.: Mir fällt noch ein, dass Liquid drums noch für mich extrem schöne Kessel in dem Preisbereich hatte. Bei ebay findet man noch Sets in akustisch, die Homepage ist aber nicht mehr erreichbar. Schade.

    Interessanter Thread, danke dafür.
    Ich überlege auch gerade, ob ich ein sehr leichtes, aber stabiles Alu-Rack aufbauen kann und welche Rohr-Durchmesser und insbesondere Wandstärken ich benötigen würde. Bei sinnvoller Wahl, kann man ja (hoffentlich leichtere) Alu-Rohrverbinder von der Stange nehmen.

    Ich vermute aber die Motivlage von Manu-Drummer ist noch eine weitere:
    Der Spaß am basteln. :thumbup:
    Und das ist ja legitim und darf sich, wenn es Lebensfreude bringt gerne auch abseits der materialtechnischen Sinnhaftigkeit bewegen. Und der Witz ist (das kenne ich gut aus eigener Erfahrung) selbst wenn am Anfang die Sinnhaftigkeit von Außen in Frage gestellt wird, hat man persönlich mitunter neben dem Spaß hinterher doch irgendwas nebenbei erlernt, neu erfahren etc. :D

    Danke auch dafür. Ich habe immer wieder das Gefühl, dass Effektivität hier das wichtigste Ziel ist. Tatsächlich führen aber doch viele Wege nach Ruhm. ;) Erfahrungen sammeln kann doch Spaß machen. Und die Chance, dass bei einem Versuch etwas Tolles, Neues entsteht, ist vielleicht nicht groß, aber deutlich größer als ohne Versuch.



    Irgendwie scheint mir die Kennzeichnung des Materials bei den erhältlichen Drumracks und Rackstangen nicht immer eindeutig zu sein. Oft steht nichts oder nur "Alu, Stahl"... Bei einem Dixon Rack steht "Extra stabile Alu-Konstruktion", Einzelstangen mit der Bezeichnung habe ich aber auf meiner rudimentären Suche nicht gefunden...

    Naja, so komplex wie diskutiert ist der ganze Sachverhalt ja auch nicht.
    2/2 scheint vielleicht erstmal ungewöhnlich, aber wenn die Band doch damit klar kommt, wüsste ich nicht, warum man da was ändern sollte.
    Man muss als Schlagzeuger ja nicht Mal umdenken. Und wenn beim Einzählen die beiden Schreib-/Denkweisen kollidieren, würde ich mir die Noten der Melodiestimme nehmen und dazu die Schlagzeugstimme notieren. Dann ist offensichtlich, was du einzählen musst, damit es zur Notation der Band passt.
    Sieh es als Übung :)

    By the way Korki: Wie sieht es mit dem Ausgangspegel des One-WAV aus, laut genug ? (Ich frage, weil ich ich mit der WaveDrum immer so meine Probleme hatte, selbst in der modifizierten Version).

    Darauf habe ich ehrlich gesagt nicht explizit geachtet. Vom FOH kam aber bisher keine Beschwerde (oder gegrummeltes Gemecker), deshalb ist mir noch nicht in den Sinn gekommen, dass der Pegel zu niedrig sein könnte.



    Tom:
    Der Vorteil des Percussion Pads ist, dass man 22 plus 2 Sounds zur Verfügung hat, beim WAV hat man erstmal nur 12 Speicherplätze. Allerdings kann man diese Speicherplätze anschlagsstärkenabhängig mit unterschiedlichen Sounds belegen, wenn man das möchte.


    Das Percussion Pad hat Reverb, Delay und Tuning. Für mich hat das allerdings keinen richtigen Mehrwert, da ich das im Livebetrieb sowieso wohl eher als Spielerei verwenden würde.
    Die Klickspur des Wav Pads ist dagegen ein nettes Feature: Du kannst auf einem Speicherplatz eine zweite Spur speichern, die dann nur auf dem Kopfhörerausgang liegt und nicht am Master. Master und Kopfhörerlautstärke kannst du getrennt steuern und auf dem Kopfhörer das Verhältnis zwischen Klickspur und Tonspur wählen.
    Wenn man in der Set nur 1 oder 2 Lieder mit Klick spielen oder Einzählen möchte, könnte man auch 1 bis 2 Speicherplätze für das Metronom opfern und müsste nicht noch ein zusätzliches mitnehmen. Oder man könnte mit dem Kopfhörerausgang ins Mischpult gehen und dann zwei Sounds (statt Klickspur und Tonspur) beliebig layern und das Lautstärkeverhältnis variieren (z.B. Handclap und Shaker).


    Wir benutzen live keine Loops oder lange Samples. Ich habe mir die Td-12 Sounds runtergeladen und mir daraus kleine Samples gebastelt (Cowbell, Chimes, Handclap, E-Snare, ...), dazu noch ein paar Effekte. Ich nutze das WAV momentan also auch "nur" als sehr flexibles Percussion Pad. Ich könnte aber eben auch alle anderen SPD-One Pads daraus machen, auch das Kick.


    Ich habe mir gedacht, wenn ich für so eine Spielerei schon so viel Geld ausgebe, dann kann ich auch noch etwas mehr in die Hand nehmen und habe wenigstens ein Gerät, das ich sehr vielseitig einsetzen kann.




    P.S.: Beim Rockshop gibt es gerade 6,66% Rabatt (=230€ für das Wav) und zusätzlich eine Prämie (z.B. 16 GB SD Karte, Stickbag oder Noname Mikro).

    Zum Percussion Pad konkret kann ich leider nichts sagen, ich habe aber das Wav: Eigentlich viel zu teuer, macht aber genau das, was es soll und tierisch Spaß. :)
    Spieleigenschaften sind super, die Einstellmöglichkeiten absolut brauchbar (ich hatte das Teil mal an einem Cowbell-Halter auf der Bass montiert und es hat sauber getriggert) und der Batteriebetrieb ist sehr praktisch.
    Ich hatte genau nach so einem Teil gesucht.


    Nicht ganz optimal ist vielleicht, dass der anschraubbare Halter das Batteriefach verdeckt, dass für den Preis keine Kabel und/ oder Netzteile dabei sind und dass die Gehäusefarbe nicht wählbar ist.


    Das Percussion Pad fand ich in den Sounds zu sehr eingeschränkt. Beim Wav ist man dann doch deutlich flexibler.


    P.S.: Ich sehe gerade, dass das Teil im März noch 30€ mehr gekostet hat...