Beiträge von R.a.l.f.

    Hallo,


    wenn Du das Pedal keine 20 h gespielt hast, ist da vermutlich noch Garantie drauf. Das würde ich mal abklären.


    Es hängt natürlich auch davon ab, wo der Riemen gerissen ist. Ich habe an allen meinen Pedalen vorn einen
    "Fußstopper", damit der Schuh gar nicht erst in Kontakt mit dem Band kommen kann. Vllt. war das ja auch
    der Grund?


    Ansonsten haben meine IC's alle das Kevlar-Band - da dürfte überhaupt nichts kaputt gehen, eigentlich (aber
    das hilft Dir dann wohl jetzt nicht weiter).


    Gruß - R.

    Hallo,


    ich bin seit Dezember im Vorruhestand und hab mir noch mal eine neue Aufgabe gegeben: das Spiel mit den Doppelhufen, wie man so schön sagt.
    Um mal raus aus meiner Komfortzone zu kommen.
    In meinem Alter spielt man ja doch, wenn man mal allein am Schlagzeug sitzt, "nur noch" die Sachen, die man sowieso eigentlich schon immer
    gespielt hat und "gut" kann (das ist SEHR relativ, wenn ich bei YT so sehe, wo heute eigentlich die Messlatte der Profis hängt ...).
    Soweit sogut.
    Was mich gereizt hat, ist, es doch noch mal mit zwei BD-Pedalen zu versuchen, nachdem mein erster Versuch in den 70ern mit einer zweiten BD
    nicht von langer Dauer gekrönt war.
    Leider gibt's die "Flexi Glide" von Tama aber nicht mehr neu zu kaufen - dafür aber tatsächlich einen Original-Umrüstsatz von Tama: von
    Rolling Glide auf Flexi Glide, und nennt sich Tama "HP95FN".


    Der Umbau hat vielleicht so eine Stunde Zeit gekostet - und einen Inbus-Schlüssel ... Weil:
    die Inbusschrauben von der Beateraufnahme saßen EXTREMST fest (dank Loctite o.ä.). Ich hab dann den Inbusschlüssel in meinen Schraubstock
    eingespannt und oben die Tama-Achse entgegen den Uhrzeigersinn im kalten Zustand gedreht (zugegeben - mit etwas mehr Kraft ... :evil: ),
    ... bis ich gemerkt habe, dass sich jetzt nicht die Inbusschraube rausgedreht hat, sondern der Schlüssel nachgegeben hat ...
    Mit dem Ergebnis: siehe viertes Foto. ;(


    Ich hab dann doch mit einem Lötkolben ziemlich viel Hitze auf diese Sch...-Inbusschraube gegeben - erst dann hat sie aufgegeben. :D


    Zum Spiel mit dem neuen Doppelpedal:
    es ist schon interessant, auf was für neue Ideen man Spiel-technisch kommt, allein von der Abfolge der Schläge her und OHNE das Ziel,
    irgendwann doch noch ein zweiter Thomas Lang, Abe Laboriel oder Benny Greb, oder ... werden zu wollen.


    Anbei die Fotos: von der Rolling Glide mit den 2 Umrüst-Kits, eins nach dem Umbau und dann aufgebaut im Proberaum.
    Fazit: wer, wie ich, auf das Kevlar-Band der Flexi Glide schwört, gebraucht kein Flexi Glide-Doppelpedal findet, weil sie seltener
    angeboten werden, kann sich mit dem Umrüstsatz relativ ( ...!) einfach und mit kleinem Geld selbst eins aus einer Power oder Rolling
    Glide "basteln".


    Gruß, R.

    Sehr coole Aktion Two! :) ... In der Tat ist es wohl eher eine kosmetische Sache, mich stören solche Dinge. Hatte auch in meiner Supra eine Delle, die man sicherlich nicht gehört hat, aber ich ich hab sie dann doch von jemanden hier aus dem Forum grade ziehen lassen. Da ist wohl jeder anders. ...


    Mein Tipp (... wenn es Deine finanziellen Mittel erlauben ...):
    spiel es solange, bis Du ein noch besseres (optisch + akustisch) findest und stoße erst dann dieses ab.


    Gruß, R.

    Dienstag Abend im TV: Department S, Die Zwei, Thunderbirds und Ufo,
    mittwochs (?) am frühen Abend die Follyfoot Farm und Arpad, der Zigeuner,
    Freitag gegen Abend Dick & Doof und
    abends Edu mit seiner Ganovenjagd oder Erik Odes der Kommissar.
    Samstag Nachmittag: Time Tunnel.


    Unser Fernseher war einer von Nordmende, in Farbe und hatte sechs Tasten,
    die "klack" machten, wenn man umgeschaltet hat. Wobei: es waren eigentlich
    nur die oberen drei Tasten mit dem Ersten, Zweiten und Dritten belegt.
    Auf dem vierten lief manchmal bei uns "der schwarze Kanal", ein DDR-Sender
    mit einem fiesen Herrn Schnitzler, der zu so ziemlich allem im Westen ätzende
    Kommentare abgegeben hat.


    Fernbedienung: Fehlanzeige - oder besser: statt dessen die eigenen Füsse, die
    einen zum Fernseher und zurück auf den Sessel trugen.
    ;)


    R.

    ...
    Man nehme ein Stück Benzinschlauch (gummiert ist wichtig!) aus dem KFZ-Zubehör ... Der Innendurchmesser sollte so groß sein, dass der Stickkopf gerade so durchgeht, man ziehe das Stück Schlauch dann noch ein Stück über den Schaft, ...
    So ausgestattete Sticks sind nach meiner Meinung auch eine gute Alternative zu Rods: sie klingen weicher, das Spielgefühl ist wie beim regulären Stick, und der Rebound ist sehr viel besser als bei den Rods. Lasst mich wissen, ob es bei euch auch funktioniert!


    Hallo,


    die Idee ist gut! Gibt's aber so (ähnlich) auch schon vorgefertigt auf dem Markt:
    Tama "Silent Tips TCP20", die kosten weniger als'n Fünfer.
    Deren (meiner Meinung nach: einziger) Nachteil: der Ride-Beckensound ist weniger präsent. Man hat damit das Gefühl von Mini-Filzschlegeln, wenn man Ride-Figuren spielt.
    Ich weiß nicht, ob bei Deiner selbstgebastelten Variante die Ride-Spielfiguren deutlicher/ akzentuierter klingen ?


    Gruß, R.

    Hallo,


    ich hab damals keine so guten Erfahrungen (mit dem Modell, das er seinerzeit noch selbst importiert hatte) gemacht.
    Rein optisch sehe ich zu der aktuellen Version kleinere Unterschiede, aber nichts gravierend verändertes.


    Hier ist der Link zum DF-Beitrag von mir:
    Wer hat noch Erfahrungen mit "Lidwish Soulutions Ultra-Tone Silent Sticks" gemacht?


    Die Beiträge hättest Du allerdings mit der Suche-Funktion hier auch selbst schon finden können ... ;)


    Die Idee an sich, derart ultraleichte und leise Sticks zu bauen, finde ich ausgezeichnet. Allein, es scheiterte damals an der Umsetzung.


    Gruß - R.

    Ihr habt den großen Vorteil von Messing gegenüber Bronze vergessen.
    Das ist zwar auch der einzige, aber DER Grund weswegen ich Messingbecken bevorzuge (n würde wenn ich taub wär).
    Messingbleche lassen sich ganz hervorragend hochglanzpolieren! :D


    Es gibt noch einen unschlagbaren Vorteil: man kann sie ruhigen Gewissens auch mal anderen Schlagzeugern anvertrauen. ;)
    Ich habe mir jetzt extra ein preiswertes komplettes Mapex-Set (Venus-Serie) zugelegt und dafür bewußt auch extra Messing-Teller gekauft,
    um für den Fall gewappnet zu sein, dass ich mein Set auf einer Bühne irgendwann mal mit anderen Drummern teilen muß.


    Und noch ein (zugegeben: eher geringer) Vorteil: soundtechnisch ist es für mich auch immer mal reizvoll, an den "bekannten" Stellen beim Set
    (Aufbau-technisch gemeint) mal andere Klänge als es die Ohren gewohnt sind, zu haben: das hat für mich irgendwie etwas Inspirierendes:
    ich spiele dann auch mal was anderes als sonst.


    Gruß - R.


    PS: die Videos von Nils funzen bei mir nicht. ?( Edit: danke an Rampen (Beitrag hierunter): danke, das war's!

    Hallo,


    Notenständer links von der HiHat, oberhalb der Becken.
    Der Ständer ist eine etwas kleinere Version eines "Notenpults",
    schwarz und mein Ringbuch (von außen) ebenfalls.
    Aufbau nahezu senkrecht in der Linie zum Publikum. Dadurch
    wird es - fast - unsichtbar.
    Bei mir geht es nur um die Texte, daher habe ich alle Songs
    in Plastiktaschen drin (damit beim Umblättern nicht mal ein
    Blatt rausreißen kann).


    Das Metronom: tiefer/unterhalb links von der HiHat. Ständer ebenfalls
    schwarz. Eigenbau, da sehr niedrig einstellbar.


    Gruß, R.

    Hallo,


    ich glaube, es ist eine "Hoshino Professional Snare Drum".
    Google mal nach Bildern von ebensolchen Snares.
    Auch wenn die Luftlöcher bei den auftauchenden Kesseln
    evtl. mittig sitzen (oder auch andere Snarehebel verbaut
    sind) - die Böckchen sehen identisch aus.


    Diese Marke "Hoshino Professional" gab es nur eine kurze
    Zeit in den 70er Jahren in Japan. Sie verschwand dann
    komplett vom Markt.


    Gruß - R.

    Mein Eindruck ist, es geht gar nicht primär um den Klang einer Cajon vs. Klang eines Schlagzeugs. Wäre das der Hauptpunkt, könnte man sich auch konstruktiv an einen Tisch setzen und nach Lösungen suchen, die allen längerfristig gerecht werden. ...

    Dass der Basser derartig heftig auf deinen eigentlich im Vorfeld abgestimmten "Ausflug" in die Welt des Drumsets reagiert, finde ich in einer funktionierenden Band, bei der man sich gegenseitig auf Augenhöhe begegnen sollte, menschlich völlig daneben. ...


    Insgesamt bin ich in solchen Situationen ein großer Freund davon, die Dinge nicht überzubewerten und nach Abkühlen der Gemüter nochmal vernünftig in Ruhe zu besprechen, wo der Schuh drückt. Zwar kann man nicht alle Differenzen restlos wegwischen, und manchmal läuft es früher oder später doch auf eine Trennung raus. Aber oft liegen in solchen Diskrepanzen ja auch Chancen auf kreative Veränderungen/Verbesserungen.

    + 1



    ...


    Ferndiagnosen sind ja immer sehr schwierig, aber mir kommt es so vor, als ob da mehr als nur diese Frage Drums vs. Cajon quer liegt - vor allem habe ich das Gefühl, dass es für Dich ein stetes Zurückstecken ist. Man kann sowas machen, wenn es einem Spaß macht, aber wenn es anfängt, sich nicht richtig anzufühlen, dann sollte man aktiv werden. Als erstes wäre ein Gespräch sinnvoll, in dem Du dem Bassisten erklärst, wie Du Dich gefühlt hast. Wenn ihm etwas an Dir als Person liegt, wird er irgendwie darauf eingehen. Wenn er nachtritt, dann will er einen Cajonautomaten, nicht zwingend Dich. Das wäre für mich dann der Moment zu gehen. Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass das zwar mitunter eine schwierige Entscheidung sein kann, aber im nachhinein geradezu eine Befreiung. Es macht einen wieder frei, über das nachzudenken, was einem eigentlich selber Spaß macht. Und oft findet sich dann auch ein Weg dahin...

    + 1


    Will sagen: nur Mut, such' das Gespräch!


    Gruß, R.


    Hallo,


    wofür genau soll diese Fußplatte ein Indiz sein? "Vintage" ist die nämlich nicht, weil zu jung für richtig Vintage.
    Selbst die ersten Schlagzeuge von NewSound fallen bei mir noch nicht unter Vintage.
    Um es mal anders herum auszudrücken: Vintage = alles bis Anfang/ maximal Mitte der 1970er Jahre (= meine unmaßgebliche Meinung).


    Wenn Du mal in wirklich alten Schlagzeug-Katalogen (... auch nach Hardware ...) blättern möchtest, wirst Du hier fündig:
    http://www.drumarchive.com/


    Gruß, R.

    Hallo,


    gerade heute habe ich meinen alten Hocker neu gepolstert.
    Dank Eurer Tipps (RG120 Verbundschaum) konnte ich zwar in Baumärkten
    nix finden (ist wohl doch zu speziell), hab jedoch eine Firma im Internett gefunden,
    die auch Zuschnitte macht (in meinem Fall: Durchmesser 33 cm, rund, bei einer
    Höhe von 7,5 cm).
    Ich hab mir dann noch einen der preiswertesten Elektro-Tacker gekauft, mit dem
    der Zusammenbau fast ein Kinderspiel war.


    Fazit: würde (und werde) ich jederzeit wieder genau so machen.
    Kosten für den maßgefertigten Verbundschaum inkl. Versand: EUR 26 und etwa
    anderthalb Stunden Bastelzeit für Auseinander- und Zusammenbau.


    Zum Sitzkomfort kann ich noch nicht viel sagen - das zeigt sich auf der nächsten
    Bandprobe. Gefühl beim ersten Probesitzen: angenehm (Edit: und nach der ersten
    Probe: immer noch gut - hat sich gelohnt).


    Edit nach zwei weiteren Monaten: ich bin immer noch sehr zufrieden mit dem
    Ergebnis.


    Gruß, R.


    + 1
    Vermutlich dürfte das Set so, wie es da steht (also auch mit der sehr flachen sog. "Pancake"-Snare Drum) einen Verkaufswert (Kleinanzeigen) von ca. EUR 150 - 200 haben, vllt. auch noch mehr. Der Markt für Liebhaber solcher Besonderheiten ist aber trotzdem wohl eher überschaubar (= klein).
    Tipp für die Fotos zum Verkaufen: nicht von oben drauf halten, sondern die Kessel schräg seitlich fotografieren. Wie die Felle aussehen, interessiert potentielle Käufer eigentlich nur am Rande.


    Mit dem Geld würde ich dann ein für Knirpse eher geeignetes aktuelleres Set kaufen. Das könntest Du z.B. auch hier unter den Verkäufen via "Suche"-Anzeige versuchen zu finden.


    Viel Erfolg!


    Gruß, R.