sind Schlagzeuger Grobmotoriker? (Nur Spass...
)
Ich finde es angemessen schnell ladbar und bedienbar.
sind Schlagzeuger Grobmotoriker? (Nur Spass...
)
Ich finde es angemessen schnell ladbar und bedienbar.
ZitatOriginal von Ghoulscout
Bei DrumShed hieß es, das Singepledal würde 300$ kosten und eine Doppelfußmaschine wäre noch in Arbeit.
heul - 193 Euro (mal ohne Transport/Zoll/Steuer) - wen kenne ich in Amerika?
Edit:
Das Video ist finde ich interessant, aber grottig gemacht. Warum haben die keinen vernünftiges Set und guten Ton aufgenommen - würde doch gleich einen noch besseren Eindruck machen. Und vielleicht jemand, der vernünftig spielen kann... ![]()
ZitatOriginal von Zaphod
magneten werden durch starke erschütterung oder erwärmung entmagnetisiert.
das hat damit zu tun dass die teilchen nicht mehr gleich ausgerichtet sind sondern sozusagen durcheinandergeschüttelt werden (wärme ist ja nichts anderes als die mittlere bewegung von den teilchen)
Es handelt sich um Neodym-Magneten, die z.B. auch in Hochleistungs-Basstreibern eingesetzt werden. Dort werden sie mit Sicherheit thermisch und mechanisch stärkeren Belastungen ausgesetzt als an einer Fußmaschine - ich habe noch nicht gehört, daß bei einem Basstreiber der Magnet wegen Ermüdung der magnetischen Feldstärke ausgetauscht werden musste...
Ich denke, falls überhaupt eine Ermüdung auftreten sollte, wird man diese locker per Einstellung kompensieren können.
ZitatOriginal von GhoulscoutDas wurde gerade erst auf der NAMM vorgestellt, ich bin mir nochnichtmal sicher ob das überhaupt nach Deutschland kommt #
ich habe denen mal eine Mail geschickt wegen des Preises - und ob sie nach Deutschland liefern.
Schade, dass ich gerade nicht nach Ami-Land reise - sonst könnte man bei dem Dollar gut mal so ein Teil mitbringen...
sieht sehr gut gebaut aus - ich würde das Ding gerne mal spielen. Weiss jemand, ob es schon einen Vertrieb für Deutschland gibt? Und wie ist der Preis?
ZitatOriginal von ChristZero
...was macht da die positionierung aus? reicht die allein schon aus, oder muss noch viel am eq gedreht werden (wenn man jetzt schon wie in euren fällen das richtige equipment hat)?
also meine Beispielaufnahme ist mit EQ und Kompression nachbearbeitet: die Stützmikros an Kick und Snare bereits bei der Aufnahme, der Stereomix dann später insgesamt nochmal am Rechner. Mein Übungsraum ist zu 2/3 mit Noppenschaum ausgekleidet (vor allem auch ums Set herum) - da fehlt auf den Aufnahmen doch einiges an Höhen (zumal die C414B-ULS auch keine Höhenbetonung haben wie viele andere Großmembraner). Dann hat der Raum noch so einen Mulmbereich um die 600 Hz - den habe breitbandig ein wenig abgesenkt.
Ein richtig gut klingender Raum würde die EQ-Übung sicherlich unnötig machen.
Kompression macht das Signal kraftvoller und punchiger - das wurde damals von Glyn Johns auch exessiv gemacht...
Ich gebe zu, daß der Vergleich zu den (mutmasslich) unbearbeiteten Aufnahmen von Xian natürlich unfair ist... aber festzuhalten bleibt, dass das Rohmaterial mit der Methode einfach wirklich amtlich ist und sich daher hervorragend nachbearbeiten lässt - da habe ich schon andere Aufnahmen gehabt, wo einfach nichts zu machen war.
ZitatOriginal von Xian01
Fotos oder zumindest Skizzen wären cool zu den Vergleichsaufnahmen...
hier drei Fotos von meiner Experimentier-Stunde (hier allerdings nicht mehr die 414er an den Stativen, sondern bereits die MKH40)



ZitatOriginal von Xian01
Meiner Erfahrung nach ist das direkt über der Snaremitte positionierte Mic für den guten Snaresound verabtwortlich. Diese Position muß man aber bei der "traditionellen" Position die Du beschreibst aufgeben.
interessant - bei mir war es genau andersherum - das Signal vom Mikro über der Snare klingt sogar ausgesprochen schlecht! Ich habe mal einen Teil analysiert, wo nur die beiden OHs drauf sind - also keine Stützen an BD uns Snare - bei den starken Abweichungen zwischen links und rechts komme ich fast schon ins Grübeln, ob die Mics ok sind...
Hört mal selbst: erst linkes Mic (über der Snare) - dann rechtes Mic (beim Standtom) - dann nochmal hin und her.
das linke C414 klingt finde ich solo eher wie ein kaputtes SM58... ![]()
ZitatOriginal von Jürgen K
der Schwachpunkt für mich bei der Sache ist, dass die Kleine immer ein wenig links ist. Bei wem das passt: Glückwunsch! Mit zwei sehr guten Mikrofonen lässt sich zaubern.
ja, das stimmt - man kann es ein wenig mit dem Pegel ausgleichen, aber es ist Fakt, dass das Mikro von oben einen anderen Sound einfängt als das von der Standtomseite. Es wird also nie ganz exakt in der Mitte liegen können...
ZitatOriginal von Jürgen K
Wenn ich nun entgegen der hier gefeierten Methode ganz konservativ meine Mikrofönchen mittig über meinen mittigen Kopf plaziere, wo ist dann der Nachteil?
Mit meiner Methode (die natürlich geklaut ist) spare ich mir sogar noch einen zweiten Mikrofonständer.
ist doch kein Problem - jeder so, wie es ihm gefällt. Ich muss nur für mich (der schon einiges an Recordingerfahrung auf dem Buckel hat) erstaunt feststellen, dass die Glyn Johns Methode mit Abstand einen besseren Sound liefert als jede von mir bisher praktizierte Overhead-Abnahme (XY, MS, ORTF, AB - wohlgemerkt alles mit den gleichen C414B-ULS) - und das in wenigen Minuten!
Ich wollte eigentlich eine Vergleichsaufnahme mit einer symmetrischen Gross-AB-Anordnung machen gestern - bin ich dann aber drüber weggekommen... wird nachgeholt!
ZitatOriginal von Jürgen K
P. S.: C-414: seit ich meine Kiste mal damit gehört habe, ist mir klar, was ich für ein tolles Instrument habe. ... Quality rules.
Es sind zweifellos sehr gute Mikrofone - nicht umsonst ein Studiostandard weltweit. Aber ich habe damit (leider) auch schon schlechte Aufnahmen hinbekommen - will heissen: auch die teuersten Mikrofone machen aus Sch.... kein Gold - sie nehmen die Sch.... nur besonders originalgetreu auf! Für so manchen Studiokunden war das schon eine recht bittere Erfahrung!
ZitatOriginal von macmarkus
war das dein set?
was möchtest du für die 414er haben?
ja - mein Pearl MLX (hier mit dem alten Steel-FreeFloater vom BLX)
Meine 414er brauche ich andauernd - die stehen also nicht zum Verkauf... aber es gibt ja Ebay und für Neuware auch Händler ![]()
Ich habe gestern mal zwei Stunden herumprobiert - ich hatte als Overheads 3 verschiedene Kondensatorpaare (AKG C414B-ULS, Sennh. E664 und Sennh. MKH40) - dazu jeweils ein MD441 in der BD und ein SM57 an der Snare...
Ich habe noch nicht alles durchgehört und ausgewertet, aber eines vorab - diese Technik liefert wirklich erstaunliche Ergebnisse!
Hier zum Hören vorab etwas von dem C414-Take - genaueres folgt dann später...
passt, der Deal! Ich sehe null Risiko dabei - zu dem Preis wird er sie immer wieder verkaufen können! 600,- für eine Snare ist auch eigentlich nichts besonderes... (jedenfalls nicht, wenn man sonst schon ordentlich bestückt ist)
PS: Du hast Mail in Deinem GMX-Account!
ZitatOriginal von yoyogun
Wenn du ein nomales Drumset mit Gewebefellen ausstattest und dann als
Sticks z.B. Rods verwendest sollte das lautstärkemäßig in jedem Fall zu vertreten sein.
...
Gewebefelle und Rods ist glaube ich keine so gute Kombination - die Spitzen der Rods machen das Fell schnell kaputt fürchte ich...
interessantes Konzept allemal, aber optisch für mich ein klares "no go"...
Habe als Update ganz unten im ersten Post Vergleichsaufnahmen zwischen der...
Pearl BLX 22x16" BD und
Pearl MLX 22x16" BD
eingestellt.
ZitatAlles anzeigenOriginal von Enzi
Das arbeite ich dann in Version 2.0 ein
Enzi
eine 15x15 cm Holzplatte diagonal zu zwei Dreiecken aufgeschnitten und diese dann jeweils in die Ecke geschraubt, wo die kleineren Becken stehen (im mittleren Bild jeweils die rechten Ecken) - das solte aus Sicht der Statik genug "Beckenlast" aufnehmen können. Es gehen natürlich wie im Fachwerkhaus auch zwei Diagonalstreben von ca. 20cm länge - wenn Du die Becken auf beiden Seiten gegen die Mittelstrebe lehnst, dann könntest Du die Diagonalstreben jeweils in die äußere Ecke bauen - dann sieht es auch gut aus (weil symmetrisch).
ZitatOriginal von silent.death
....korrekt leider auch mehr als doppelt so teuer...aber bei ebay gibt´s die dinger ab und zu für unter 200 euro
OT: leider ja - neu sollen die 441er jetzt 777,- kosten (weil sie angeblich so aufwändig in der Herstellung sind).
Mein Tip: mal in der Kirche nachfragen - die standen früher immer an der Kanzel und wurden oft gegen neumodische Kondensatoren ausgetauscht - vielleicht kann man dort ein Schnäppchen machen. Ich würde jedes erhaltene 441 kaufen, was mir vor die Finger kommt...
ZitatOriginal von zwaengoDas MD441 werde ich auch ins Testprogramm aufnehmen.
zwaengo
ich verwende das 421 und das 441 oft parallel bei Livemitschnitten (bei der Brass-Section von Bigbands) - das 441 ist meiner Meinung nach nicht nur das deutlich bessere Mikrofon, sondern fängt auch viel weniger "Müll" ein als die 421er - vor allem in dem von Dir beklagten hohen Mittenbereich, wo die Becken so richtig schön wehtun... Ein Schaumstoffüberzieher ist aber bei beiden Mics bestimmt notwendig (vor allem beim Close-Miking).
Bitte nicht falsch verstehen - ich bin ein grosser Fan des 421 (z.B. an den Toms - da geht kaum was drüber), aber ein noch grösserer des 441... ![]()
ZitatOriginal von zwaengoDas hört sich jetzt SEHR abgefahren an... Ich vermute mal, dass das ein alter Trick aus der Recording-Profi-Szene ist, oder?
Das muss ich definitiv mal ausprobieren... Wenn es eine Verbesserung bringt, darf es gerne fies sein
Vielen Dank für diesen skurilen Vorschlag,
zwaengo
na ja - alter Trick? Ja, aber professionell? In semiprofessionellen Studios wurde früher manchmal der Monitor für den Sänger über eine normale Box gefahren - da hat man dann nach dem Gesangstake einfach noch eine Spur aufgenommen - alles musste so bleiben, wie es war, nur das der Sänger nicht gesungen hat. So konnte man den Müll mit dem phasengedrehten Signal rauslöschen...
Das war übrigens zu der Zeit, als man noch analog auf 8-Spur Maschinen aufnahm...
Das schöne an den alten Tricks ist, daß sie auch heute noch funktionieren!
PS: das mit dem "nichts verändern" gilt übertragen für den Vorschlag mit dem Zweitmic auch - es sollte natürlich in die gleiche Richtung zeigen wie das echte Gesangsmic und wie gesagt, die Klangregelung am besten total auf Neutral lassen und erst hinterher das resultierende Signal bearbeiten. Du wirst mit dem Verfahren vor allem die tiefen bis mittleren Frequenzen gut auslöschen können - mit Glück auch die fiesen Becken bei 5-8 kHz... die höchsten Höhen werden drinbleiben (wegen des Abstandes der Mikrofone). Probier es einfach aus!
ZitatOriginal von Ghoulscout
Aber ich bin nunmal bei den Overheads verwirrt, da ich nicht weiss ob ich die Spitze oder die Seite auf den gewünschten Ort ausrichten soll, da mir nicht bewusst ist wie das bei Großmembranern ist. Bei der Snare ist mir halt auch nicht klar, ob auf den Rand oder mehr in die Mitte.
...
ok - Dein Problem ist, dass Du nicht weisst, wo bei den SC450 die Einsprechrichtung liegt. Die Bedienungsanleitung ist ein guter Ort zum Nachlesen.
Bei den meisten Grossmembran-Kondensator-Mics ist die Einsprechrichtung 90° zur Mikrofonachse - die Seite ist meistens die, wo das Markensymbol ist. Wenn Du unsicher bist, nimm das Dingen in die Hand, setz Dir einen Kopfhörer auf und drehe es vor deinem Mund, während Du sprichst - wenn Du Dich im Kopfhörer hörst, hast du die richtige Seite gefunden...