Beiträge von Oliver_Stein

    Zappa, Corea, Hancock, Miles, Mike Stern, Scofield, Metheny… Maffay? Abgesehen vom Genre sind das für mich schon zwei unterschiedliche musikalische Ligen. Dennis Chambers - um nur mal ein Beispiel zu nennen - ist sicher auch ein anderes Kaliber als Bertram Engel… von den ganzen Zappa Drummern mal ganz abgesehen. Nichts gegen Bertram Engel, der ist schon auch ein guter, aber eben eine ganz andere Veranstaltung… Just my 2 Cent…

    Frau Nilles zieht ihr Ding durch, und für sie freut es mich, solch ein Engagement erhalten zu haben.

    Das freut mich auch sehr für sie! Eine tolle Karrierechance.

    Ich wollte kein Sina-Bashing lostreten, sie ist ja auch auf einem guten Weg. Mir liegt nur ihre YT Präsenz nicht so… Ich glaube, Herr Beck ist wahrscheinlich schon zu alt, wenn sie soweit wäre wie Annika jetzt. Also zu alt, um sie zu pushen als Teil seiner Liveband.

    Jetzt jedenfalls erstmal alles Gute für Annika!

    Die anderen Themen sollten schon öffentlich lesbar bleiben, denn so hab ich ja auch ins DF gefunden, indem ich was gegoogelt hab, was ich wissen wollte, wo dann die Antwort in einem thread hier stand (irgendwas technisches).

    Sind sie ja auch! Man kann unangemeldet im Forum lesen, nur im Galerie-Thread sieht man halt nur die Überschriften, aber kann nicht in die Threads rein ohne Anmeldung. Alles gut wie es jetzt ist!

    Laut ihrem Facebook spielt sie ja sogar die ganze Europa-Tour, nicht nur die UK-Shows... Ich bin in ihrer Karriere nicht so drin, aber ich denke, dass ist ihr erster Aufschlag mit einem richtigen Schwergewicht und könnte so für ihre Karriere ein Wendepunkt sein - weg von YT hin zu echter Banddrummerin. Wird bestimmt spannend - in anbetracht der Fußstapfen, in die sie tritt, für sie selber sicher auch!


    Gester Tal, heute Annika, morgen... Sina??? Letztere darf noch ein bisschen reifen, bevor es soweit ist (jedenfalls, wenn ich das zu sagen habe :D ).

    Das Thema hat Potential zum Dauerläufer! :thumbup: ^^


    Am Anfang hatte ich ganz sicher keine eigene Beckenphilosophie - da waren die Anfangsbecken meines ersten Schlagzeugs (Paiste 404 Hihat und Crash, 505 Ride), zu denen ich später noch ein 14er A Zildjian Thin Crash dazukaufte. Die 404er und 505er tauschte ich vom ersten Ferienjobgeld gegen eine 14er Sound Edge 2002 und ein 22er 2002 Power Ride. Irgendwann riss dann das Thin Crash und ich kaufte 1989 die in dem Jahr herausgekommenen Paiste Signature Full Crashes in 14" und 16", später noch ein gebrauchtes 16" Thin China aus der Serie dazu. Bis hierhin war eigentlich nur Paiste gesetzt und der Beckensatz aus heutiger Sicht etwas zusammengewürfelt - einige dieser Becken haben sich aber bis heute als Standard festgesetzt (u.a. das 16" Signature Full Crash und das 16 Thin China). Besitzen tue ich noch die 2002 SE Hihat und das 14" Full Crash, aber die kommen nicht mehr wirklich zum Einsatz.


    Irgendwann stand ich bei Musik Produktiv mal vor einem 21" Paiste Dark Energy Dark Dry Ride, dass ich dann etwas später kaufte, weil es so faszinierend anders war als meine Becken bisher - dunkel, rauchig, mit Noise und etwas Trash im Klang. Ein großartiges Becken, dass ich heute noch regelmäßig spiele und verehre. Es kamen später noch ein 18" Dark Energy Crash und noch später eine 15" Dark Energy Hihat dazu - diese Serie ist wirklich für meine Ohren ein Highlight im Paiste Shop.


    Meine Philosophie änderte sich vor einigen Jahren nochmal, als ich anfing, Becken nicht mehr nur vom P zu kaufen, sondern auch mal anderes anzuhören und bei Gefallen zu kaufen: eine K Custom Dark Hihat in 14", die die 2002 SE nachhaltig vom Stativ verbannte. Eine 15" Sabian Vanguard Hihat, die mir die 15er Hihats nahe brachte und die heute eine von meinen zwei Haupthihats ist (die andere ist die 15er Dark Energy). B20 hielt auch bei den Rides einzug - erst verchiedene K Custom Rides (20 und 22), dann ein 22" K Light (heute noch da) und jüngst ein 24" Paiste Masters Deep Ride, dass ein 22er Dark Energy MkII vom Thron schmiss. Bei den Crashes habe ich für meinen Zweitsatz ein 16er und 18er 602 Modern Essentials erworben.


    Was sich über die Jahre herauskristallisiert hat, ist...

    • 16er und 18er Crashes
    • 15er Hihat (momentan, obwohl die 14" K Custom auch prima ist)
    • Rides mindestens 21", gerne größer bis 24". Mit 20ern bin ich nicht warm geworden, die haben für mich immer einen komischen Unterton (bisher gehabt: Zildjian A, K Custom, Paiste Signature Powerride)
    • An FX gerne bei größeren Bühnen und Sets ein kleineres China und Splash, letzteres in 10" und dann auch recht oft eingesetzt.

    Die ganz schrillen Becken liegen mir nicht mehr so, ebenso nicht die ganz dunklen und "toten" Dry, Trash und sonstigen "White-Noise"-Erzeuger. Im Moment bin ich mit Becken (2 komplette Sätze plus einige Extras) so versorgt, dass GAS im Moment dort kein Thema ist - vielleicht aber auch deswegen, weil sich das auf andere Gebiete verlagert hat (Bass, analoge Studiotechnik).

    Ich habe solche MS- oder Blumlein-Arrays auch schon auf einer K&M 4-fach Schiene aufgebaut mit meinen beiden C414. Ich habe mal etwas gebastelt und denke, Du würdest mit folgenden Teilen aus dem Katalog hinkommen ohne übermäßiges Gebastel und zu noch erträglichem Preis:


    K&M 23550 Mikrofon-Ergänzungsschiene

    K&M 236 Ergänzungsschiene


    1x oder 2x K&M 19695-300


    Damit kannst Du eine Schiene zusammenstellen, die man auf die 36 cm bringen kann, ohne dass sie groß übersteht - siehe die Bilder. Bei mir funktioniert es nicht mit der stufenlosen Verstellung, weil die alufarbenen Schrauben von der 4-er Schiene sich nicht in der 2-er Schiene verschieben lassen - allerdings sind mittlerweile an allen Schienen von K&M die schwarzen Rändelschrauben (meine ist schon uralt). Wenn nicht, besorgst Du Dir zwei 23550 oder eine schwarze Rändelschraube davon als Ersatzteil (falls es das gibt).

    Ob Du ein oder zwei Universalgelenke nimmst, musst Du probieren - ich habe mit den AKG C414 die Erfahrung gemacht, dass man die dann schon ganz schön anknallen muss, damit sie sich nicht verstellen. Es geht, aber ist grenzwertig, zumal die C414 glaube ich nicht so schwer wie Deine Mics sind (nachgewogen: ca. 440 g mit Halter je Stück).


    Edit: hier mit den AKG Spinnen. Für die C414 wäre der Abstand jetzt schon viel zu groß, aber bei Dir sollte es passen...


    Cowbell (muss man haben), Jam-Block, Stacks selber zusammen stellen-ich habe zwei alte Becken genommen, die einzeln, vom Klang her, einer Körperverletzung gleich kommen würden,

    einige großen Musikhäuser haben Eigenmarken, die ganz ok sind Snare

    Der TE sucht eine Snare und Becken, die billige Stahlsnare hat er schon…


    Bei Snares kannst Du mal die Pearl Special Reserve Modelle ins Auge nehmen. Richtig hochwertige Maplekessel, gibt es in 5”, 6,5” und 8” Tiefe. Durch den bereits sehr moderaten Neupreis gibt es die gebraucht (selten) um die 200,-. Allerdings würde ich auch eher zu neuen Fellen für die vorhandene Snare raten (z.B. ein Evans HD Dry, wenn sie nicht mehr Kesseln soll) und das eingesparte Geld bei den Becken drauflegen. Du kannst mal nach Stagg SH und DH suchen, die sind sehr günstig zu bekommen, ich würde die aber nicht blind kaufen, da es neben guten Exemplaren auch Gurken gibt. Ansonsten PST 7 oder auch mal 404, 505 oder 1000er Paiste ins Auge fassen. Das ist aber alles weit weg von richtig gut, eben primär günstig gebraucht zu bekommen.

    Samplitude bietet rudimentäre Bearbeitungsmöglichkeiten mit denen man durchausarbeiten kann.

    Wenn du eventuell tiefer in das Theman Audiobearbeitung einsteigen willst, lohnt sich ein Blick auf die "erwachsenen" DAWs.

    Vielleicht etwas OT, aber Samplitude ProX ist in der Audiobearbeitung ganz sicher nicht rudimentär zu nennen. Vielleicht meintest Du die Einsteigerversion Samplitude Music Studio, die ist wie die Einsteigerversionen von Cubase auch deutlich abgespeckt.


    Ich habe mit Samplitude ProX 2 das Drum Replacement mal probiert, das ging relativ gut und einfach. Ich benutze es jedoch für meine Zwecke nicht.

    Na und? Wurde erst heut drauf aufmerksam. Zudem bin ich noch nicht solange hier angemeldet.

    Wollte nur drauf hinweisen, dass da vielleicht nach der langen Zeit nicht mehr soviel kommt. Aber Niles hat Dir ja einen Tipp zum weitersuchen gegeben…


    Das Alter von Threads kann man glaube ich immer sehen am Datum des letzten Posts, auch wenn man erst kurz dabei ist. ;)


    Edit: was erzähle ich Dir da, Du bist ja auch schon ewig dabei…

    Das habe ich natürlich vor. Pausen zu merken finde ich aber recht schwer. Wann etwas kommt, wann lasse ich was weg.

    Bisher war es immer so, dass der Gitarrist mir Zeichen gegeben hat.

    Mir da stellen zu merken, wenn ich mitzähle, verliere ich irgendwann die Orientierung. Mit einer Uhr mit Sekundenanzeiger habe ich es auch schon versucht. Ich werde es wohl bis zum Abwinken üben müssen.

    Sich Pausen von Mitmusikern anzeigen zu lassen, finde ich ein gutes Mittel, wenn man unsicher ist. Das kann man ja auch prima vorher verabreden und bei den Proben einüben. Bei mir war es mal so, als ich von heute auf morgen in einer Coverband mit 50 Stücken gelandet war, dass der Bassist mich solange durch navigiert hat, bis ich dann irgendwann die Stücke intus hatte. Manchmal reicht ja schon, wenn jemand kurz vorher mal zu Dir schaut und vielleicht den Hals des Basses oder der Gitarre hebt.


    Mitzählen ist für mich zumindest nur im Ausnahmefall eine Lösung, weil viel zu aufwändig und fehleranfällig. Ich empfehle Dir, große Strukturen zu erkennen, also z.B. 2x Strophe, Bridge, Refrain oder so. Das kann man auch super Aufschreiben vorab und meistens kann man den Ablauf danach auch gut… ^^


    Uhr mit Sekundenzeiger kannst Du vergessen, das wird nichts, zumindest wäre das für mich keine Alternative. Versuch die „ordnenden Strukturen“ in den Stücken zu erkennen und zu erinnern, dann klappt das auch mit dem Ablauf.


    Der Solitary Blues ist doch eine super Übung dafür: 2x Strophe, 2x Solo, Strophe, Uptempo Solopart mit Break, Schlusslick mit Break

    Führerschein, Gesellenprüfung. Heißt im Umkehrschluss beim ersten Mal verhaue ich immer. Beim zweiten Mal klappt es dann. Keine guten Voraussetzungen :( :)

    Doch, dass sind gute Voraussetzungen, weil Du Dich kennst und weißt, dass es beim zweiten mal klappt! Sorg einfach dafür, dass der Gig das zweite Mal ist, z.B. durch eine öffentliche Probe vorher mit 10 Leuten Publikum (alle auf dem Niveau von Steve Gadd natürlich).

    Alle Prüfungen habe ich in der Theorie bestanden. In der Praxis immer erst im zweiten Durchgang. Durch
    die Nervosität…

    Nervosität ist normal und gehört dazu. Das kann man verinnerlichen und trainieren, daraus keine Angst werden zu lassen.

    Es gibt für Prüfungen ein Erfolgskonzept, das man mit „erst die Pflicht, dann die Kür“ beschreiben könnte. Bei Klausuren sucht man sich die Aufgaben, die man sicher kann und bearbeitet sie zuerst. Erst wenn man sich damit das Bestehen (die 50%) gesichert hat, geht man an die schwereren Sachen. Im Studium haben wir bei einigen Fächern immer gewitzelt: vier gewinnt! Hauptsache bestanden, die Kür kann man dann wann- oder woanders hinlegen.


    Das Konzept kannst Du auf Deinen Gig oder noch kleinteiliger auf jeden Song runterbrechen: Was ist Pflicht, was ist Kür?


    Pflicht ist:

    • Den Song im richtigen Tempo anzählen
    • Den Anfang richtig spielen (falls es mit einem Break losgeht)
    • In den richtigen Grundrythmus kommen (das meint den einfachsten Groove, den man zu der Nummer spielen kann)
    • Wichtige Breaks und Stops mitspielen oder zumindest nicht durchdengeln, wenn alle einen Break machen
    • Das Ende gemäß Absprache der Band mitmachen.

    Alles andere (tolle Breaks, irre Bassdrumfiguren, rythmische Illusionen, sonstigen Pling Pling) kann man machen, wenn man es sicher kann, ist aber für die Performance der Band nicht vordergründig wichtig.


    Das Pflichtprogramm muss man sich so sicher draufschaffen, dass man es im Schlaf runterspielen kann - dann reicht es auf der Bühne auch, wo man vielleicht wegen störender Einflüsse nur 60-70% von seinem Niveau abrufen kann.


    Wenn Du Die die Punkte oben mal anschaust - so schlimm ist das nicht… Tempo gibt Dir Dein Metronom vor, Anfangsbreak oder besonderen Anfang übt man und schreibt es auf die Setlist, den richtigen Grundgroove spielt man quasi automatisch, wenn man das Stück in- und auswendig kennt, wichtige Stopps kan man sich von den Mitmusikern anzeigen lassen und am Ende ist eh alles egal… :D


    Wir Drummer haben den unendlich großen Vorteil, das wir 90% des Notwendigen aus dem „Köcher“ ziehen können und über einen Grundgroove nicht nachdenken müssen, da er automatisiert rausläuft. Die fehlenden 10% ( Tempo, Anfang, Breaks, Ende) lernt man auswendig und gut isses…