Beiträge von Oliver_Stein

    Ich hab's jetzt mit meinen Referenz Kopfhörern gehört der Sound ist doch nicht so toll wie ich gedacht hatte was vielleicht aber auch an dem Drummer liegt. Das klingt meines erachtens alles zu schwammig und undefiniert. Die sounds müssten kürzer sein :/

    Davon würde ich mich jetzt nicht abhalten lassen. Der Sound aus dem verlinkten Video ist mäßig, weil das Set schlecht gestimmt ist und nicht sehr gut mikrofoniert. Außerdem spielt er es luschig... Das geht auf alle Fälle besser mit dem Teil. Wenn du kurze stumpfe Toms willst, kannst Du Evans Hydraulic Felle aufziehen, die haben den typischen Reggaesound. Den kann man durch dämpfen aber auch mit anderen Fellen erreichen.

    Neulich habe ich ein Video vom Drumcenter of Portsmouth zu den Tama Star Sets gesehen und bin über die Mikrofonierung "gestolpert": die hatten je ein Mikro für BD und SN, dann ein Großmembraner für die beiden Racktoms zusammen und dann noch eins für die beiden Floortoms zusammen. Dazu kamen dann wohl noch Overheads und Raummikrofone. Ich fand den Sound dieser Videos sehr gut und natürlich und hatte irgendwie abgespeichert, dass ich das auch mal probieren wollte. Neulich kam es dann dazu und ich will euch die Ergebnisse nicht vorenthalten...


    Bei mir stand leider kein Tama Star Set, sondern mein Pearl MMP mit 10 und 12 Hängetoms und 14 und 16 Floortoms. Außerdem konnte ich an dem Tag nur vier Mikrofone "verwursten", deshalb ist das ganze nur eine halbe Sache geblieben. Abgesehen davon kilngt mein Raum auch nicht annähernd so gut wie dieser Scheunenboden beim DCP. Vielleicht ist es trotzdem interessant für den einen oder die andere...


    Es gibt fünf verschiedene Aufnahmen - bei allen steht jeweils ein Beta52a vor dem Resoloch der BD und ein M201TG an der Snare. An diesen Mikros hat sich nichts geändert bei allen Aufnahmen.


    AKG_C414 eine Sticklänge - bearbeitet
    Oktava_MK102 eine Sticklänge - bearbeitet
    Ibanez_Tech II eine Sticklänge - bearbeitet
    Ibanez_Tech II halbe Sticklänge - bearbeitet
    Ibanez_Tech II Glyn Johns - bearbeitet


    Eine Sticklänge bedeutet, dass das jeweilige Mikrofon jeweils genau eine Sticklänge entfernt von der Stelle, wo sich die Spannreifen berühren, im ca. 45°-Winkel auf die Mitte zwischen den Trommeln ausgerichtet war. Vom den Ibanez-Tech II gibt es eine weitere Variante dieser Aufnahmetechnik, wo das Mikro jeweils nur eine halbe Sticklänge zur virtuellen Mitte zwischen den Toms ausgerichtet war.
    Dann gibt es noch einen kleinen Exkurs mit den Ibanez Tech II, wo diese in Glyn Johns Manier aufgestellt waren (also eines schräg über die Standtoms weg auf die Snare, eins von oben auf die Snare herab - beide im gleichen Abstand).


    Hier gibt es die gleichen Aufnahmen nochmal ohne jede Nachbearbeitung:


    AKG_C414 eine Sticklänge - roh
    Oktava_MK102 eine Sticklänge - roh
    Ibanez_Tech II eine Sticklänge - roh
    Ibanez_Tech II halbe Sticklänge - roh
    Ibanez_Tech II Glyn Johns - roh


    Wer möchte, kann alle Aufnahme hier als FLAC-Dateien herunterladen und hier als MP3.


    Ich fand den Versuch auf alle Fälle interessant und ich werde ihn nochmal mit Overheads und Raum-Mics wiederholen bei Gelegenheit.

    die Dame spielt dazu vermutlich eher längere Stöcke, der Herr eher kürzere, zumindest nicht so sehr Lange

    Ehrlich? Keine Ahnung, was ich damals für Sticks gespielt habe - vermutlich waren es eher normal lange bis längere. Interessanter als die Länge wäre zweifellos die Beschaffenheit des Endes, rund geschliffen oder eher kantig. Werde ich ab heute für jedes Fell akribisch dokumentieren. Anzahl der Schläge mit welchem Stickmodell in welchem Tempo, alles multipliziert mit einem „schlechte Technik Faktor“.


    Mal im Ernst, mir dünkt, das Thema ist tot. Es gibt Leute, die hatten noch nie ein Problem mit dem Coating. Es gibt andere, deren Felle nach 3h blank waren. Es gibt bei ersteren Leute, die es nicht glauben, dass es anderen passiert ist, weil es bei ihnen noch nie passiert ist. Es gibt Leute, die immer exakt in die Mitte einer Trommel schlagen. Andere machen das nicht. Es gibt Leute, bei denen sich der Stick am Ende auf dem Fell bewegt, wenn sie einen Sidestick ausführen. Andere machen das anders. Es gibt sogar Leute, die die Position des Sticks dabei so wählen, dass ihnen persönlich der Sound gefällt. Einer mit langem Stick, eine andere mit kurzem. Es gibt den gemeinen Sägeschlag und Fräs-Stickköpfe. Wir haben hier alles durchgekaut, was mit dem Problem zu tun hat (und ganz sicher auch nicht zu tun hat). Aber wir haben keine Antwort darauf, was wirklich der Grund ist... :D


    Oliver: deine Mühe für den Fellvergleich wäre very appreciated

    ...kommt! Kann einen Moment dauern, aber kommt!

    das wär cool! Auch wenn so online-Sound nicht wirklich aussagekräftig ist, aber wenn die AQ bei dir dann ganz anders klingen (egal wie), dann weiß ich wenigstens, dass der Sound von den AQ, der mir bei dem 62-Felle-Vergleichsvideo nicht gefällt, nicht "echt" ist, also mir vielleicht in echt doch zusagt


    Mir gefällt der Sound der Aquarian Felle, besonders der beiden Sorten, die ich gut kenne, in dem 62er Video auch nicht. Allerdings haben die da auch eine völlig andere Mischung als bei den anderen Fellen (mehr Raumanteil).


    Ich habe gerade nochmal überlegt: ich könnte momentan folgende Felle in einen Shootout einbeziehen: TC Dot, TC ohne Dot, Ambaco alt und blank gespielt, Ambaco relativ neu, Remo Vintage A, Evans G1 coated, Evans UV1, Evans G2 clear (ob das allerdings zielführend ist, weiß ich nicht so recht, habe ich nich nie probiert). Snare wäre die Tama Starphonic Alu, DW pder Pearl Maple und die Stahl Free Floating. Ich würde die Felle bei identischem Reso mit dem Tunebot auf exakt gleiche Stimmung bringen, denn die Tonhöhenabweichungen in den Vergleichsvideos stören für meine Ohren den Vergleich. 8x3 Kombinationen - da hätte ich dann einen Nachmittag gut zu tun...


    Oliver: wieso schrubbt denn dein Stickende beim crossstick so hin und her? #notmyquote

    Falsche/schlechte Technik! Wird mit Coatingablösung nicht unter 3 cm^2 bestraft (zumindest, wenn man Remo spielt). :D

    Und, ja, es sieht schon insgesamt etwas abgespielt aus, aber das sagt ja nix über die Entstehung der abgespielten Stelle aus, kann ja sein, dass er dann nach diesem (ersten?) Abend, wo das coating abging, noch viele Wochen dieses Fell bespielt hat (übrigens fehlen da auch Stockspuren im linken unteren Quadranten um eine schön zentrale abgespielte Fläche zu haben ts ts, immer diese offcenter-Spieler

    Wie gesagt, bin nicht ganz sicher, ob es wirklich genau dieses Fell war. Es sieht auch für mich länger gespielt aus. Das besagte ganz üble Exemplar hatte nach 2-3 Stunden im Auftreffbereich der Sticks kein Coating mehr und der Rest war schneeweiß wie neu. Und die Folie war klar.


    Für mich ist das alles eigentlich kein Thema mehr, weil ich auf fast allen Snares Aquarian Felle spiele, aktuell 4x die Variante mit dem Powerdot und einmal das normale Texture Coated. Vielleicht mache ich für mich demnächst nochmal einen Vergleich zwischen TC mit und ohne Dot, Evans G1 und Amba coated. Aber hier wird es OT...

    Das wäre vielleicht am ehesten durch den Provider zu beantworten. Jedenfalls sind die Daten mit Deinen Angaben nicht konsistent: Du schreibst, der Vertrag besteht seit 65 Tagen, das wäre also der 7.7. gewesen. Das ist aber nicht der dritte eines Monats... Passt irgendwie nicht zusammen. Ich würde es so interpretieren: Gesamtverbrauch klar, Monat Verbrauch seit Monatsbeginn, Aktueller Verbrauch vielleicht gezählt ab dem jeweils 07. des Monats. Aber klar ist tatsächlich anders... Wenn Du eine viertel Stunde Spaß und Unterhaltung willst, kannst Du ja mal beinder Hotline anrufen und Die das erklären lassen. Oder Du ignorierst es einfach, außer Du musst ein bestimmtes Volumen je Monat einhalten. :D

    Na ja das muss nichts heißen. Kann sein dass sich 2 Personen die sich kenn Anzeigen schalten um die Chancen zu erhöhen zu verkaufen.

    Nee, die Bilder und der Text sind 1:1 von einer Ebay-Auktion geklaut, die Ende Mai beendet wurde (über Google-Bildersuche gefunden).


    Bei der Gelegenheit habe ich gleich noch eine Anzeige von einem Paar 1031er gefunden, wo jemand die Bilder einer Ebay-Auktion vom 1.September nutzt, um sie am 5.9. wieder bei Ebay-Kleinanzeigen reinzustellen. Interessant finde ich, dass die deutschen Inseln als Standort gewählt werden (Norderney, Juist) - damit ist eine Abholung natürlich fast unmöglich und der vermeintliche Betrüger hat leichtes Spiel...


    Wer mal schauen will:


    https://www.ebay-kleinanzeigen…hwarz/1503779095-172-2430 Der jetzige Verkauf von Juist aus...
    https://www.ebay.de/itm/Genele…nc&_trksid=p2047675.l2557 Der Verkauf am 1.September bei Ebay - Standort war Bremerhaven

    Seit wann verpackt Remo die Felle eigentlich in Kartons statt in Folie? Eins der 5 Felle ist nämlich in Folie verpackt und ich rechne schon damit, dass es auch klanglich nicht mehr so "frisch" ist ...

    Ich meine, die Kartons gibt es schon einige Jahre. Nur die 14er Amba Coated gibt es auch in "Bulk-Verpackung" in Großpaketen für Händler - also ein großer Karton mit 100 Fellen je in Folie. Was für eins bei Dir war denn noch in Folie?


    BTW: habe heute in meinem Fellfundus herumgekramt und mir kam doch tatsächlich das Fell in die Finger, dass bei mir mal nach einer Probe und einem Gig ent-coated war. Ich meine zumindest, dass es dieses gewesen sein müsste. Man beachte auch die Stelle, wo die Rückseite des Sticks bei Rimclicks auflag... Ich bin aber nicht ganz sicher, denn ich meine mich auch erinnern zu können, dass das Fell von dem Gig beim total verregneten Stadtfest in Goslar eine klare Folie hatte, ich also bis auf den Teppich durchschauen konnte. Dieses hier vom Foto ist jedenfalls noch lange nicht durchgespielt (es hat keine Ausbeulung im Auftreffbereich) - wahrscheinlich würde es auch noch gut klingen auf einer Snare.

    Es ist echt unglaublich! Hat jetzt nur am Rande mit Trommeln zu tun, aber bei der Recherche zum aktuellen Gebrauchtpreis eines Paares Genelec 1031 Studiomonitore bin ich bei Ebay Kleinanzeigen auf zwei Anzeigen mit exakt den gleichen Fotos und Seriennummern gestoßen - einmal aus Norderney, einmal irgendwo aus Bayern. Beide User relativ frisch dabei und keine Beurteilung. Ich kaufe nichts mehr dort... X(


    https://www.ebay-kleinanzeigen…aucht/1504665760-172-5879
    https://www.ebay-kleinanzeigen…chwarz/1475462308-75-2431

    Signale reisen in einem Kabel mit Lichtgeschwindigkeit, das sind etwa 300 Millionen Meter pro Sekunde. 1 m Kabel erzeugt also eine Verzögerung von ca. 1/300.000.000 s, das sind also 1/300.000 ms oder als Dezimalzahl geschrieben 0,0000033 ms. Um eine ms Verzögerung zu bekommen, müsstest Du also ein Kabel mit einer Länge von 300.000 m entsprechend 300 km benutzen. Falls das Deine Frage beantwortet...


    Allerdings kannst Du die Kabellaufzeit für Deine Fälle getrost vernachlässigen, denn die Verzögerung in den elektronischen Schaltungen ist unverhältnismäßig höher (z.B in HDMI Schnittstellen oder auch die berüchtigte Bluetooth Latenz, die diese Technologie für Echtzeitanwendungen wie Musikmonitoring unbrauchbar macht).

    Angeregt durch das von Oli Rubow verlinkte Dokument habe ich aus einer vorhandenen Multiklammer und einer Mikrohalterung einer LP Claw mal was gebastelt - ich habe mein Beta 52 nicht hier im Moment, aber mit einem vergleichbar schweren Mic scheint es mehr als ausreichend stabil zu sein. Allerdings schwingt das Mikro bei jedem Schlag etwas nach, was man auf den Testaufnahmen jedoch nicht unbedingt hört beim Vergleich mit der Montage auf einem Stativ... Ich werde das auf alle Fälle mal mit dem Beta52 testen und die Vergleichsaufnahmen auf einem Stativ dazu liefern.

    Das kommt in erster Linie darauf an, was ihr mit dem Pult alles machen wollt. Ich lese Deinen Post so, dass das neue Pult in erster Linie im Übungsraum für die Proben da sein soll und euer Tonmann dann für Gigs sein aktuelles Pult mitbringt. Dafür reicht sicherlich ein analoges Pult prima aus. Wenn ihr aber mit eurem eigenen Pult auch mal etwas aufnehmen wollt oder aber ein IEM auf die Beine stellen wollt oder das Pult auch für Liveauftritte verwenden wollt, dann bieten die digitalen Pulte einfach das eindeutig bessere PL-Verhältnis, denn sie haben alle notwendigen Komponenten an Bord. Ich denke auch, dass man z.B. ein X32 Compact sehr schnell so einsetzen kann wie ein 16-Kanal Analogpult. Es kommt vom Werk so konfiguriert, dass man 16 Mikros oder andere Signalquellen anschließen kann und diese auf die Stereosumme gemischt werden, im Prinzip also wie jedes Analogpult auch. Komplizierter wird es da erst, wenn man alle Möglichkeiten nutzen will - dann kann es eine steilere Lernkurve geben.
    Allerdings wenn jemand, der das Pult bedienen soll (euer Gitarrist), keine Lust hat, sich in ein Digitalpult einzuarbeiten, dann macht es wohl keinen Sinn, sich damit zu belasten. Vielleicht schaut ihr euch ja mal gemeinsam die in Frage kommenden Kandidaten an - manchmal reicht es ja schon, die anfängliche Scheu zu durchbrechen und die Neugierde auf die neuen Möglichkeiten bekommt Oberhand.


    PS: gerade Deinen Nachtrag gesehen - IEM ganz klar digital. Zählt, wieviele Ausgänge/Busse ihr dafür bräuchtet. Faustregel wäre 2 Busse pro Bandmitglied plus minimum 2 Busse für Effekte (besser 3 oder 4). Bei den zur Verfügung stehenden Ausgängen müssen dann auch noch 2 für die FOH Anlage frei bleiben. Meine Empfehlung wäre ein X32 Compact. Das kann man wie ein normales Pult mit Fadern bedienen und es hat in der Grundausstattung alles für euer Vorhaben an Bord: 14 Ausgänge, 16 Busse und jede Menge brauchbare Effekte. Ich setze dieses selber ein in meiner einen Band und hier kannst Du ein Beispiel hören, wie mein IEM-Monitormix klingt. Das Beispiel ist 1:1 der Ausgang meiner IEM-Kanäle aus dem X32 Compact.

    Zitat von »danyvet«
    aber ein Amba coated Smooth White, also fast dasselbe


    Nö, das ist was anderes. Ganz andere Oberflächenstruktur.

    Pearl liefert die höherwertigeren Snaredrums mit Ambassador Smooth White Coated Fellen aus. Diese sind genauso wie die normalen Amba coated von der Textur des Coatings, nur das dieses eben nicht auf ein klares Amba, sondern auf ein Smooth white aufgetragen wird. Es ist also was anderes, aber nicht was die Oberfläche betrifft.
    Warum sich jetzt hier einige so auf die Spieltechnik eingeschossen haben und dabei speziell auf das dezentrale Anschlagen, kann ich nicht so recht nachvollziehen. Was hat der Anschlagpunkt mit der Haltbarkeit des Coatings zu tun? Ganz abgesehen davon gibt es kein Gesetz, in dem steht, dass man eine Trommel nur exakt in der Mitte anschlagen darf. Ich z.B. schlage die Snare immer leicht dezentral an, weil sie dann für meine Ohren besser klingt. Das bedeutet nicht, dass ich sie nicht zentral spielen könnte, wenn ich es wollte.
    Ich freue mich für jeden, der noch nie Probleme mit dem Coating eines Amba hatte. Daraus dann jedoch abzuleiten, das deshalb auch kein anderer ein Problem haben kann oder wenn, dann nur wegen mangelnder Spieltechnik - das ist aus meiner Sicht zu kurz gedacht.