Hallo,
je nachdem, wie sehr sich jemand in der Materie auskennt, so sehr weiß er, was was ist.
In Zeiten des Internets erwarte ich solches Basiswissen von Leuten, die etwas auf ihr Wissen halten durchaus.
Von der Masse an Ahnungslosen erwarte ich dagegen nichts.
Ich finde, dass man zumindest die gängigsten Modelle ungefähr einordnen können sollte:
7A - früher der Jazzer-Stock, heute gerne auch vom Schnellmetallspieler genommen, ist scheiße dünn, je nach Hersteller so um die 13 mm herum und irgendwie je nach Hersteller gerne mal auch etwas kürzer
5A - früher das Allround-Modell für den gepflegten Tanzmucker, den Rock 'n' Roller nach alter Schule, den Klassiker (wenn er keine Spezialstäbe hat), etc. so um die 14 mm dick und normal lang (rund 16")
5B - das Gerät für die etwas lautere Kapelle, Rock und so, rund 15 mm, normal lang
2B - das Hard Rock/Metal-Teil nach alter Sitte, rund 16 mm, normal lang oder etwas länger
Das sollte man schon wissen. 747 könnte man dann noch einordnen und dann sollte man noch wissen, was der Unterschied zwischen Hickory, Ahorn, Eiche, Weißbuche ist, dann hat man die Grundlagen für die Stockwahl. Von dieser Basis aus (man sollte die Modelle alle mal in der Hand gehabt haben) kann man sein optimales Stockmodell selbst besser einordnen.
Heute ist der Markt durch viele Zwischen- und Spezialgrößen sowie die unsäglichen Unterschriftsstöcke noch viel unübersichtlicher geworden. Lustig fand ich, dass mein früherer Billy Cobham heute Paul Wertico heißt.
Noch mal vorsichtshalber in aller Deutlichkeit: je nach Hersteller weichen die Werte ab, z. B. Promark 5B ist 15 mm dick, bei Vic Firth ist er schon wieder 1 mm dicker. 2B ist bei Promark 16" lang, bei Vic Firth ein paar Millimeter länger.
Grüße
Jürgen