Hallo,
das muss noch reifen.
Grüße
Jürgen
Hallo,
das muss noch reifen.
Grüße
Jürgen
Hallo,
über den Sinn von Elektrotrommeln kann man ja streiten, vom musikalischen Standpunkt aus bedienen sie eine Nische, eine Weiterentwicklung zu akustischen Instrumenten stellen sie im Gegensatz zur E-Gitarre und E-Orgel nicht dar (wobei letztere auch eher eine Parallelentwicklung sind). Auch das elektr(on)ische Klavier führt ein Nischendasein. Ein Klassiker würde darauf genauso wenig klimpern wie ein klassischer Trommler. Wenn ich den Klang eines Maschinengewehrs haben möchte, kann ich auch ein solches erwerben, das klingt im Zweifel besser als das Nachahmerpräparat (nicht umsonst werden bei "1812" die Geräte der Armee und nicht das Elektrodrum rangekarrt und AC/DC setzt ja auch lieber auf echte Glocken). Drei Klänge auf einem Becken finde ich hammerhart, da können meine goldischen Bleche einpacken, die haben schließlich unendlich viele Klänge. Genauso sieht es mit jeder einzelnen Trommel aus. Von der Dynamik wollen wir dann mal gar nicht reden und vom Preis besser auch nicht.
Zum Thema: "short break" klingt für mich eher nach Untertauchen als nach Urlaub.
Lob für eine Sache, die es nicht gibt, finde ich tollkühn.
Während die Einen dilettieren, werfen die Anderen in Kürze eine neue Farbe auf den Markt, die man dann sogar erwerben kann (also nicht kaufen = Vertrag schließen, sondern durch physische Übergabe Eigentum erwerben! Wahnsinn!!!). Unglaublich, aber wahr. Roland mag kein Messias sein, aber wenigstens sind die Dinger einsatzfähig, während das mit dem Godot oder dem Messias oder dem Lottogewinn so eine Sache ist.
Aber das Orange finde ich macht fröhlich.
Grüße
Jürgen
PS
ZitatUnd merkwürdig finde ich auch, wie man so heiss auf ein technisches Gerät sein kann, welches mehr schlecht als recht ein Instrument imitiert, welches seit 100 Jahren kaum verändert produziert wird und phantastisch funktioniert...aber das ist eine alte Geschichte.
So isses.
Hallo,
damit ist doch alles gesagt.
Hochwertige Trommeln werden mit Remo oder Evans ab Werk erstausgestattet, oft mit dem Namen des Trommelherstellers versehen.
Einsteiger-Trommeln werden mit Fellen ausgestattet, wo dann oft noch "Remo" und "Taiwan" drauf steht.
Alles andere könnte, muss aber nicht das obige sein.
Warum sollte man sein Gehör mit so etwas quälen wollen?
Sicherlich will PPC für die Geiz-ist-geil/Ich-doch-(nicht)-blöd-Fraktion etwas anbieten. Das ist ja heutzutage Mode, wo eine Trommel nur 99 Cent kosten darf, Noten gefälligst umsonst sein sollten und man nach dem Stuhlgang kräftig "Abbuzze!" ruft.
Grüße
Jürgen
Hallo,
haben die auch gesagt, in welchem Jahr?
Grüße
Jürgen
Hallo,
es gab mal in einer unserer Zeitschriften eine Werksbesichtigung bei Sonor in China und auch mal eine bei Mapex in China. Es waren zwar andere Bilder, aber es sah irgendwie genauso aus. Ob die Sachen tatsächlich in der gleichen oder der benachbarten Halle gefertigt werden, vermag ich nicht zu sagen, aber weit voneinander entfernt können sie nicht sein. Es wäre für den Betreiber ja auch unökonomisch, Synergieeffekte nicht nutzen zu wollen.
Grüße
Jürgen
Hallo,
wie man es dreht, es bleibt teuer ... wobei ...
das mit der Starclassic klingt doch gut - einfach noch ein "Superstar"-Emblem besorgt, reingeschlagen - fertig.
Wer den Unterschied hört (ohne die Farbe zu sehen) und zwar wirklich hört (nicht dank 50 %-Chance rät), bekommt von mir eine Urkunde für das absolute Gehör.
Ich habe im Moment eine Bass Drum aus Birke, ein Standtom aus Ahorn und eine Snare Drum aus Buche und dann hängt da noch ein Tom, wo sich ein Haufen Linde zwischen das Ahorn gemischt hat. Zuhause habe ich dann Birke-Toms auf einem Kessel Buntes (was da genau drin ist, weiß ich selbst nicht) und alles klingt nach Holztrommel.
Optik ist viel wichtiger, das sieht sogar das Publikum. Den Klang von Lack, Chrom, Plastik, Leim und ein bisschen Holzresten hört kaum jemand. Gerade in den unteren Bereichen (18er wäre ja schon mal Bariton, hust) hören wir doch ohnehin nicht mehr so toll, die Sängerin von der Nachbarskapelle dachte an den Weltuntergang als sie meine Große Trommel hörte. Ich bin sicher, das wäre ihr mit einem anderen Holz auch passiert.
Grüße
Jürgen
PS
Und noch einer: auf meinem letzte Auftritt hatte ich neues Superstar (Linde mit Birke als Füllmaterial) und altes Force 3001 (Ahorn mit Linde als Füllmaterial) schön gemischt. Nebenbei waren die Toms noch unterschiedlich verstimmt. Die Kesselstärke ist auch unterschiedlich und dann noch die Gussreifen und ... was soll ich sagen - an der Farbe hat man es gemerkt.
Hallo,
zunächst: ich würde es genau so ausprobieren, wie es fw vorschlägt: einfach mal machen, aber eben für alle, denn wenn die Kapelle zusammen spielen soll, dann sollte sie auch die gleiche Uhr haben.
Professionell oder üblich kann man weder so noch so sagen, denn es kommt auf die Kapelle an. Es gibt Beides.
Bei mir ist es übrigens so, dass ich zwar mit dem Gerät die Geschwindigkeitsbeschränkungen besser einhalte als ohne, es aber ohne besser klingt. Das war übrigens früher (vor Erfindung des ganzen Elektrokrams) gang und gäbe. In der klassischen Musik wird das Tempo auch als dynamisches Stilmittel eingesetzt und auch in früheren Werken der Popularmusik war das noch ganz anders als in der aktuellen Mode, die von Quarzen und Computern diktiert wird. Wichtig ist, dass man Musik macht.
Grüße
Jürgen
PS
Von Heimlichkeiten halte ich nichts. Und "er ist nun mal der Drummer" ist meiner Meinung nach der falsche Ansatz. Wenn ich eine Kapelle habe, wo die Solostimme wegrennt, dann klingt es beschissen, wenn ich die ausbremse. Schnarcht sie vor sich hin, klingt es genauso doof, wenn ich dann auf die Tube drücke. Zusammenspiel ist der Schlüssel. Tempo ist Geschmackssache.
Hallo,
ob es schöner ist, mit Musik Geld zu verdienen oder mit etwas Anderem, das mag dem persönlichen Geschmack überlassen bleiben.
Fakt ist, dass man in jedem Beruf nicht nur Berufung ausleben kann, sondern auch doofe Routine machen muss. Fakt ist weiterhin, dass Reichtum und Armut nicht am Beruf liegen. Es gibt reiche Musiker und arme BWLer wie umgekehrt.
"Regelmäßig Kohle, eigene Hütte und keine sorgen" gibt es aktuell nur noch für Beamte und vielleicht ein paar mit dem goldenen Löffel Geborene.
Meiner Meinung nach soll man sich auf das besinnen, was man kann.
Grüße
Jürgen
Hallo,
die Becken kann man sich auf der Heimseite der Herstellerin anhören.
Ich persönlich finde, dass Meinl Classics besser zu alten Alphas passen als die älteren B8-Serien von Paiste. Das liegt meiner Spekulation nach an der Hämmerung am Abdrehmuster.
Von den neuen Alphas habe ich mir nur die kleinen Hi-Hat-Becken (12" und 10") angehört. Die sind ok, ob sie allerdings im Lärm untergehen oder bestehen, ist eine andere Frage, die ich nicht getestet habe. Die derben Rock-Scheiben sollten da keine Probleme bereiten. Ob sie dann dem persönlichen Geschmack passend zu den alten Alphas sein mögen, das wissen nur die Götter und von denen haben wir hier bekanntlich wenige. Ich empfehle den individuellen Soundcheck mit dem Objekt der Begierde.
Grüße
Jürgen
Edith meint, korrigieren zu müssen.
Hallo,
als ich anfing, da gab es drei Japaner und einen Deutschen.
Die drei Japaner gibt es noch, der Deutsche ist jetzt Taiwanese.
Der Taiwanese hält noch die Konkurrenz, welche vom China-Schrott zur Weltmarke aufgestiegen ist.
Nebenbei gibt es noch einen Haufen Fernost-Kram von zweifelhafter bis brauchbarer Qualität und natürlich den Amerikaner, der mit dem Camco-Kopie-Pedal berühmt wurde.
Relativ unbeeindruckt von allen Wellen sind die drei Japaner, die halten immer schön mit, wobei natürlich die beiden Großen auch gut lachen haben, denn die müssen nicht nur von Trommeln leben. Deren Homepages sind allerdings auch nicht der Hit.
Man kann mich gerne Lügen strafen. Aber der Glaube und insbesondere der Aberglaube fehlt mir.
Grüße
Jürgen
PS
Allerdings sehe ich auch dringenden Handlungsbedarf bei der hiesigen Messe. Zusehen, wie die Kunden ausbleiben, ist keine Lösung. Und trotz der Streichung des zweiten Publikumstages und der Lärmbeschränkung wurde es schlimmer. Da sollte man sich als Hallenvermieter auch mal Gedanken machen.
Hallo,
soweit meine Recherchen mich wissen lassen, ist der Besagte bereits vor rund 31 Jahren verblichen. Dass eine heute neunzehnjährige Person ihn noch erlebt haben sollte, ist daher eher unwahrscheinlich, wenn wir nicht ins Esoterische gehen wollen.
Ein "tighter Drummer" und die Beatles oder die Stones in Verknüpfung zu bringen, finde ich ... interessant. Was versteht Ihr unter "tight"?
Gibt es Hörbeispiele? Gibt es eine Person für den vokalen Teil? Hat diese die notwendigen Gerätschaften (oder sollten diese ebenfalls gestellt werden)?
Grüße
Jürgen
Hallo,
eine traurige Nachricht.
Das Unternehmen ist ja schon lange nicht mehr das, was es mal war und der Trend zu mehr Schund (viele billige Fernostprodukte gegenüber wenig Qualität) wird weiter zementiert. Highway to Hell. Gute Nacht Deutschland. Ich sehe es in meinen düsteren Alpträumen ja schon lange voraus. Bad Berleburg wird sterben. Der taiwanesische Massa wird irgendwann die Lichter ganz ausblasen.
Grüße
Jürgen
Hallo,
zu dem Lied gehört ein helles Stimmchen, ein Haufen zarter Streicher (ggf. auch die synthetische Variante). Der Batteur sollte da ein bisschen die Füße still und sich im Hintergrund halten, um den Schmalz nicht zu stören.
Das Holzgehacke (auch beim "King" (meiner Meinung nach Elvis für Arme)) ist unerträglich wie die Stimme.
Auch die Freude-Abteilung hat die Nummer ziemlich saumäßig zerhackt. Da können die so viel original sein, wie sie wollen.
Grüße
Jürgen
PS
Ich kann es nicht, aber ein Kritiker kann naturgemäß nichts, weiß aber alles besser.
Hallo,
ZitatIch dachte, das wäre bloß ein Problen der Billg-Ständer...?!
Richtig gedacht.
Wenn der Ständer richtig dimensioniert ist, dann hält er auch das Mikrofon.
Ein allzu leichter Ständer mit einem anständigen Mikrofon kann natürlich nicht halten.
Zur Ausgangsfrage: stabiler Mikrofonständer (vorzugsweise für Overhead (irgendwie logisch, wenn man denkt) ausgelegt), Schwanenhals (mit oder ohne inneliegender Kabelführung, Mikrofon, Kabel. Ich persönlich singe zwar nicht, hänge aber dennoch gerne mal ein Mikrofon an einen Ständer.
So wie flosch es gemacht hat, ist es zwar weniger elegant, aber das Prinzip ist das Gleiche. Wenn man dann an der Qualität spart, gibt es eben eins auf den Dez.
Die beliebte Technik mit dem Galgen von links funktioniert nur, wenn links nichts steht. Bei mir gäbe das Unfälle.
Headset ist in vernünftiger Qualität nicht ganz billig und offenbar neigen ja auch einige Profis dazu, das nicht als optimale Lösung anzusehen.
Grüße
Jürgen
Hallo,
ein guter Ständer steht, ein billiger fällt um.
Man sieht es ihnen auf die Entfernung nicht an, aber man kann es spüren, wenn man sie in die Hand nimmt.
Frohes Studieren!
Grüße
Jürgen
Hallo,
als ich anfing: keins.
Dann: Paiste 505 Heavy Hi-Hat 14" (gibt's nicht mehr)
Dann: Meinl Laser Crash 18" (gut, dass es weg ist)
Dann: Paiste Color Sound 5 (brrr): Heavy Hi-Hat 14" (ups, die ist ja noch da), Crash 16" (kürzlich gegangen), Splash 12" (schon lange gegangen), Power Ride 20" (schon noch länger gegangen)
Dann: Zildjian A Swish 18" (Wahnsinnsteil, vor einiger Zeit hier weitergereicht)
Dann: Sabian AA Heavy Ride 21" (super Gerät für echte Männer; ebenfalls hier weitergereicht)
Dann: Paiste 505 Splash 12" (hängt im Proberaum und hilft gegen Langeweile)
Dann: lange Zeit nichts.
In der nächsten Folge erleben Sie: "DF macht GAS: Wie Jürgen K seinen Fuhrpark umstellte"
Grüße
Jürgen
PS
Ich werde das dann als "Meine Beckenbiographie - Teil 1" herausgeben, nachdem "Buero-Rudiments-fuer-alle" (mit einem Vorwort von Murphy) zur Buchmesse erschienen ist und danach wird es "Ständer oder Gerüst - das ewige Dilemma" als Ratgeber für Freunde der verchromten Stangen geben. Habt Ihr auch Ferien?
Hallo,
nix.
Solang die Rolls oder Royce (oder wie die Dinger heißen) gut klingen, würde ich weiter üben.
Jetzt: long roll mit Zeigefinger auf Schreibtischkante so lange, bis es rollt.
Grüße
Jürgen
Hallo,
ein Becken mit Ständer für 60?
Bei mir kostet der Ständer schon fast so viel. Und etwas Anderes käme mir auch nicht ins Haus.
Sparen und auf Weihnachten warten. Derweil üben: Paradiddle mit den Füßen ist lustig, geht auch unter dem Schreibtisch.
Grüße
Jürgen
Hallo,
außer der bereits aufgeführten Variante gäbe es die Möglichkeit, ein Rack zu verwenden, womit es mehr Möglichkeiten hinsichtlich der Positionierung gäbe.
Weiterhin käme auch ein Doppeltomständer (auch Beckenständer mit Klemme AX-30 versehen) in Betracht. Den geringsten finanziellen und auch technischen Aufwand bietet allerdings die genannte Möglichkeit (dafür braucht man bei bereits günstig positioniertem Beckenständer lediglich noch ein Klemme, z. B. AX-20).
Grüße
Jürgen
Edith stellt fest, dass mein Beitrag bereits bei der Veröffentlichung veraltet war (zum Zeitpunkt der Verfassung lagen nur Beiträge 1 und 2 vor).
Hallo,
ich persönlich höre sowieso keine Holzsorten raus. Ich bin schon froh, wenn ich Pinstripe von Coated Ambassador unterscheiden kann.
Wenn man mal die St. Anger von Metallica hört, wird man erkennen, dass das beste Gerät wie das schlechteste klingen kann. Wenn man die Schrauben ein bisschen verdreht, passiert viel mehr als wenn man ein paar Sägespäne Edelholz einträufelt.
Grüße
Jürgen