Beiträge von drumrumköln

    Vielleicht hast Du ja Glück und die wollten Dich nur erschrecken... :D


    Oder hast Du mal über die Band gemeckert von wegen "Ey, ihr habts nicht drauf und vermasselt die Kicks!"?


    Also "Spain" ist eine recht extreme Nummer. Die muß schon in einem gewissen Tempo gespielt werden und um den verfrickelten
    unisono Teil wirst Du wahrscheinlich auch nicht drumrum kommen, denn der ist schon recht charakteristisch für das Stück und rhythmisch nicht gerade ein "Diäthäppchen".
    Ist von der Komposition her eigentlich auch nicht wirklich ein Samba...
    Hilfreich wäre ein Sequenzerprogramm und ein entsprechender midifile(gibts teilweise im Netz) und dann schön langsam annähern. Du bewegst Dich da scheinbar jedenfalls in einem
    ambitionierten Umfeld ;)

    ok, wenns denn noch ne Meinung braucht... :D


    Ich finde es (1 mal gehört)prinzipiell ziemlich ok...


    Den Refrain-Teil würde ich generell aber auch lieber mit dem Refrain-Anfangesgroove durchgehend hören. In dieses Doubletime-Feel würde ich nur an der Stelle im Song gehen, wo ihr im Anschluß in diesem Groove bleibt( dort vielleicht sogar doppelter Refrain - erst normal und dann....) vor allem würde ich diese Steigerung nur einmal bringen. Beim anschließenden ruhigen Part könnte man vielleicht sogar erst über Rimklicks langsam steigern.
    ...zumindest würde ich es mal so "zusammenschnipseln", wenn ich diese Parts zur Verfügung hätte. Vielleicht ist es aber auch genau SO richtig??!!
    Wer weiß das schon - ich bin ja auch kein Hitschreiber


    Das fiel mir jetzt beim Song so ein.

    Zitat

    Original von drumsandbeats
    Mit den Füßen ist es wie mit den Händen: Es gibt nicht die eine, ideale Technik, die alles abdeckt.
    Ich rate jedem meiner Schüler, sich mit Heel-Up UND Heel-Down zu befassen, beginne aber immer mit Heel-Down, da Anfänger sonst oft dazu neigen, meterweit mit dem ganzen Bein auszuholen...


    Mit beiden Techniken kann ich zwischen den Schlägen entspannen und sollte das auch tun (-> http://www.drummerforum.de/use…ts/Video/Ruhestellung.mp4). Beide Techniken geben mir einen großen dynamischen Spielraum (auch mit Heel-Down kann man druckvoll spielen!), wobei ich für leise, delikatere Dinge (Jazz, Samba, Balladen) meist Heel-Down wähle und für druckvolleres Spiel entsprechend Heel-Up.


    Gruß,
    Sven


    Schüler betreffend sehe ich es ganz genau so. Die sind anfangs verspannt und verkrampft genug. Da verzichte ich zugunsten des lockeren Spiels gerne auf etwas punch, der sich im übrigen aber auch erstaunlich schnell ergibt. Heel up ist letztlich fast immer die erste, natürliche Spieltechnik von Anfängern, die natürlich merken " Hey, so klingts ja schon richtig fett" , allerdings stört sie der Beater am Fell auch überhaupt nicht. Wenn man dann sieht, wieviel Muskulatur da ins Spiel kommt und sich dieses verkrampfen letztlich bis in die linke Hand fortsetzt(bei Rechtskickern) - die vibrieren förmlich, verzichte ich darauf und lasse sie "den vermeintlich schwereren Weg" gehen. Wenn sie denken :" So ist es richtig", kommen sie gar nicht erst in Versuchung...Es ist nämlich recht schwierig, ältere Schüler von dieser Technik zu überzeugen, die es erstmal auf die andere Art gelernt haben ;)


    @ theroll Ich spiele in der Regel kein Doublebass-Pedal. Ich habe zwar eine Maschine, aber die ist quasi immer an meinem pad-Übeset zu Hause montiert und dient mir eher (wenn überhaupt) für eigenwillige Kombinationsideen, bei denen dann der linke Fuß ein anderes Spielgefühl bedienen muß, um ihn so ...( ich weiß, ist irgendwie ne diffuse Idee ) :D


    Wenn ich das Teil aber mal an entsprechendes Equipment geklinkt habe, bin ich natürlich auch am "rennen" - geht ja erstmal schneller :D


    Falls übrigens im Kölner Raum ein "Doublebass-Chef" mal Lust und Zeit auf ein lockeres Treffen hätte...ich wäre sehr interessiert. Ich bin ja noch recht neu hier und weiß nicht, ob es gelegentliche Zusammenkünfte gibt...

    @ theroll


    Ich sehe, Du bist von dieser Technik äußerst überzeugt...ist ja auch ok...


    Freies Land - freie Trommler. ;)


    Meine Anmerkung war nur als Gedankenanstoß gedacht. Deine Aussage bezüglich der Dynamik halte ich allerdings maximal für teilweise zutreffend.
    Ich sach mal *grob*(also in der Regel so zutreffend) : Ferse unten: von sehr sehr leise - Ferse hoch: bis sehr sehr laut...Dazwischen liegt dann eine je nach Übung recht große gemeinsame Schnittmenge.


    Der Vorteil "meiner Technik" liegt für mich in der entspannteren Sitzposition.


    PS: Ab 4 schnellen Noten gehe ich auch mit der Ferse hoch und streng mich mal kurz an :D Vielleicht kann ich diese "ruppige Getrampel" aber irgendwann auch noch abstellen.


    Sicher kann man das. Aber es ist doch durchaus bedenkswert, es gar nicht zu müssen...


    Spielst Du mit dieser Technik auch einen Bossa?

    Zitat

    Original von New-Drummerin
    ich spiele seit 2wochen mit unterricht, an der koordination mangelt es ganz sicher nicht laut meinem lehrer nur ich rutsch mit dem stick am hihat mal ab so das ich daneben haue.... mit der Bass-drum ist es nur das ich das nicht hinkrieg fester auf das pedal zutreten ..... die lautstärke reicht zwar aber ich würd es gerne mehr beonen


    An Deiner Stelle würde ich mal den Thread "Setaufbau step by step" hier im Forum ansehen. Irgendwie scheint Deine Sitzposition mit dem Aufbau des Sets nicht richtig zu harmonieren.


    Bassdrum ist ja ein heikles Thema. Man kann definitiv richtig Druck und Geschwindigkeit im Bassdrumpedal erreichen und dabei mit der Ferse am Boden bleiben. Vorteil hierbei : Sitzposition bleibt wesentlich entspannter.


    Diesbezüglicher Test : Setze Dich auf den Hocker, wobei Dein Gewicht hauptsächlich auf Sitzfläche, aber auch auf beiden Füßen verteilt ist. Hebst du jetzt den rechten/linken Fuß, musst Du doch einiges an Muskeln aktivieren, um nicht vom Stuhl zu fallen. Hebst Du nur die Ferse und verlagerst den Druck in den Fußballen, wird der Beater ans Fell gepresst, was eine Bassdrum auch nicht gerade gut und "atmend"klingen lässt.


    Jetzt bin ich ja auf Reaktionen gespannt :D

    Zitat

    Original von rascal
    Hallo zusammen, ich habe ein kleines Problem mit meiner Technik. Ich spiele jetzt seit 4 Jahren, in dieser Zeit habe ich weils mir einfach mehr Spaß gemacht hat nur am Set geübt, und das Practice Pad gehörte definitiv nicht zu meinen besten Freunden. ...
    mfg
    rascal


    Practice Pad ist übrigens immer nur zweite Wahl....es sei denn, man bereitet einen workshop "practicepad" vor. ;)


    Literatur : Stick Control von G.L.Stone und Dante Agostini (erst 1, dann2...)sind "amtliche" Sachen...später vielleicht auch noch "C.Wilcoxons 150 Rudimental Solos"(heißt sinngemäß so)


    Einen Lehrer würde ich auch sehr empfehlen, denn bei der Ausführung gibts doch etliches zu beachten.

    Das Video hab ich nicht gesehen
    ...Ich nahm an, er hat nur die Info zum neuen Stück erhalten und solle sich schonmal darauf vorbereiten. Und bevor er nun daran verzweifelt, auf 130 swingende Sechzehntel zu spielen....wobei - vielleicht verlangt die Nummer das am Ende ja sogar - wat weiß ich, was die spielen... :D
    Die Bassdrum würde ich erstmal nur auf 1 (im Halftime-feel) spielen und dann ein paar Variationen üben.
    Die Hihat muß auch nicht unbedingt die ganze Zeit "geshuffelt" durchlaufen...
    z.B. |: 1.di2..3.di4..:| (2 und 4 jeweils upstroke), jetzt noch paar sinnvolle ghostnotes auf der Snare...


    Aber das soll doch nicht EIN Takt mit 1/4 = 130 sein?
    Das Tempo wäre für "gerade" 16 schon recht flott.
    Ich schätze, er soll die Snare im Halftime-Feel auf die 3 spielen...dann denkt/spielt er aber in Achteln

    .... I:1.di2.di3.di4.di:I ..... Wenn jetzt 1 und 3 auf Hihat stärker betont werden, bekommts den 16ths-Feel Groove.

    ok, so genial bin ich leider nicht. Genaugenommen bin ich davon sogar weit entfernt. Die Vorstellung, diese Nummer ohne Noten, cD oder Mitmusikanten proben zu müssen macht mich fertig. ?(
    Leichte Stücke, ok...Aber so einen Krempel? Never! Vor allem wenn man bedenkt, daß man davon dann mehrere spielt....und dann vielleicht mal ein Stück nach längerer Pause wieder spielt.
    Da habe ich selbst bei wesentlich einfacheren Stücken die Erfahrung gemacht " Das hast Du letztens aber viermal gespielt...Nääähhhh, Quatsch!!!!!...DOCH...Wohl wahr!!!" Und diese Praxis dann bei so einer Nummer ? Purer Wahnsinn...
    Da ist die Erfindung der Notation schon eine enorme Hilfe.

    WOW....watn hier los? Nur kurz was gefragt ...schon bin ich Autor und Themenstarter. Jetzt muß ich erstmal analysieren, was hier genau steht.



    Das war offensichtlich eine etwas genervte Reaktion eines Forumsfunktionärs....Ich bitte zu Entschuldigen, falls mein Verhalten in irgendeiner Form nicht den Richtlinien entsprach und gelobe hiermit Besserung. ;)


    und YEAHHHH....Diese Guitar-Magazine belegt meine These : "The Poetry That Comes..." - Also 4 Takte 6/4 + 1 Takt 11/8 :D


    Tolle Recherche Piru!!! Besten Dank!


    Mehr muß ich für diese Wochenende doch gar nicht mehr wissen. Muß ich doch sofort mein goldenes Ohr mit lecker Bier kühlen.


    Grob gesagt stimme ich mit diesem Artikel so ziemlich überein...zumindest habe ich seinerzeit ähnlich viele Wechsel mit ähnlichen Metren verwandt... ;)


    @ den "Zählallergisten" : So eine Nummer nur nach Gefühl und nach Gewöhnung zu spielen dauert doch EWIG?! ( Vorausgesetzt der Anspruch, sie korrekt zu spielen). Mit der richtigen Analyse kannst Du die Nummer in zwei Tagen draufschaffen ( Vorausgesetzt das "Handwerk" stimmt )
    Vor allem stelle ich mir die Entwicklung und Erprobung eines solchen Stückes mit einer "nichtzählenden Band" als In-den Wahnsinn-treibend vor.


    @ Herr Carey : Boaaahhh, wat ne Menge SchlachZeuchs. Handelst Du damit? :D Da wüßte ich nicht, wo ich mit Spielen anfangen sollte....Mein "Teil" ist dagegen ja quasi rucksacktauglich...

    aha...is das eine deutsche Band? Wie gesagt, ich bin durch Zufall an die Nummer gekommen.
    Falls Du ihn erwischst, lass dir aber keinen Scheiß erzählen...Man kennt das ja, die Leute geben Fehler nie zu. ;-)
    So, ich geh jetzt logische Sachen spielen....

    NÄÄHHH..NIEMALS NICH!!! ;-)
    Auf Achtelbasis zähl ich das auch, obwohl vom Spiel-Feel die Stelle vor diesem Übergangstakt ja eher 6/4 ist(akzentuiere mal mit einer Hand auf dem Bein von den 12 Achteln 1,3,5,7,9 und 11...das groovt). Das sind dann 4 Takte und dann kommt der "Übergangstakt". Wenn Du das über diesen Takt stur durchziehst, kommst Du automatisch um ein Achtel nach hinten versetzt raus... Zähl 11 und es haut hin - der Kick wäre dann auf der Neun - was sich insgesamt aber leider nicht allzu logisch anfühlt. Der Bass spielt einfach nicht GENAU das Lick, mit dem das Stück auch startet. Er spielt das 2. Viertel ( also seine "3" im 12/8 zu früh...DER SCHÄDEL!!!!!! ;-)
    So, und wehe jemand sagt was anderes ;-)

    Die Seite scheint derzeit außer Betrieb. Schade, hätte mich mal interessiert.
    Ich hab das damals mal rausgehört und notiert ( Schüler von einem Kollegen hatte sich das Stück irgendwie ausgeguckt und ich sollte eine Vertretung machen - wahrscheinlich genau wegen der
    Nummer ;-) - .Pflichtbewußt wie ich bin, wollte ich mir die Nummer " mal eben draufschaffen"...hähähä)
    Die besagte Stelle ist entweder extrem ausgefuchst oder einfach etwas unglücklich "zusammengeschnitten." Wenn Du bei diesem Übergang einfach mal die Achtel durchkloppst, haut das nicht wirklich hin...strenggezählt komme ich auf 11/8 in diesem Takt, was aber von der Phrasierung her nicht wirklich Sinn macht...ich habe dann entschieden:"Der Bass setzt ziemlich provokant im off an." ( zumindest meinem degeneriertem Rockgehör nach). Naja, nach "Gefühl" kann man den Kick erwischen, aber wenn ich es nicht auszählen kann, macht mich das
    krank.;-)


    Wow...Dieses "Schism" von Tool finde ich heavy! Hast Du da eine notierte Version? Wie zählst Du das?
    Da wechselt es ja häufiger zwischen den Taktarten...und diese Stelle um 2.30 min macht mich echt irre. Ist schon ein bemerkenswertes Stück.
    Ich höre und begleite normalerweise ja lieber Jazz - da wird man durch so ein Zeug echt übelst aus seiner Welt gezerrt. ABER : Horizonterweiterung bis kurz vor Genickbruch is ja die Devise (im Sinn von "mal nach links und rechts gucken")

    ...ja ok...isch abe misch vaguggt. Diese zweigeteilten 6/16 Symbole haben mich verwirrt. Ich dachte, das geht mehr in Richtung " neun über 4/8", wobei dann das Notenbild in sich falsch gewesen wäre...Naja, einfacher wirds jedenfalls, wenn man es als zweitaktige Phrase aufschreibt, doubletime quasi... 1/16 = 1/8
    Aber trotzdem klingt es nicht allzu groovend auf dem Midifile. Klingt ein bißchen nach " Notenbild einprogrammiert" ;-)


    PS : Diese Videos kann ich leider nicht gucken...da ist mein Rechner scheinbar zu alt für



    ???? Klingt für mich irgendwie nach "Verstopfung"...4/4? Mit Mühe kann ich hier nach 3-4 mal Hören irgendwie 11/8 zählen, wobei doch ein bis zwei akzuentierte Syncopen meinen "flow" auf die Probe stellen....