Beiträge von tschino

    Ich würde mal sagen, was Trommeln betrifft - auch Snare - , wird man mit einem einzigen Set so ziemlich alles abdecken können. Vor allem auch, weil man auf die Lautstärke und den Soundcharakter so ziemlich viel Einfluss nehmen kann. Mir schwebt da eine 22er Bassdrum, 10,12 Hängetom und 14 oder 16 Standtom vor. Snare 14 x irgendwas. Und natürlich hilft einem auch Stickauswahl.


    Bei Becken wirds vielleicht komplizierter. Bei den Hats und Rides mag vielleicht auch eine Powerausführung bei leisen Stilen durchaus brauchbar sein. Bei Crashes bin ich da schon etwas vorsichtiger. In der Kirche oder einem kleinen Club auf einem 20er Powercrash draufhauen, dürfte meiner Meinung nach schwierig sein, auch wenn ich das Crash mit Besen anspiele. Von Becken abkleben, dämpfen halte ich so ziemlich garnichts. Ich persönlich habe für mich so einen kleinen Kompromis gefunden, weil ich gerne ein bisschen größere Crashes habe, so ab 18" aufwärts. Ich spiele da viele Stile (Blasmusik, Rockmusik, Pop) mit größeren Crashes aber halt die Light oder dünne Ausführung.


    Allgmein fürs Studio denke ich dürfte alles irgendwie einsetzbar sein.


    Habe ich zuviel Material und bin doch mehr: lieber haben als brauchen? Absolut JA.

    Fassbauweise: Bin mir nicht sicher, ob das ein Renner ist! Zumindest früher bei Troyan hat das nicht durchgezündet!

    Bei einer Snare könnte ich es mir vorstellen! Und für den Selbstbau ist das auch ein sehr guter Weg!

    ich hab mir eins gegönnt!
    1000€ !
    Nein sagen war da nich....
    Der Erbauer ist´s wohl nich losgeworden, und es war kein Notverkauf.
    Vielleicht fehlte einfach das Markenlogo. :/


    Natürlich kann man den Einzelbetrieb von Zachow nie und nimmer mit den großen Firmen vergleichen: Mir hatte Alex in einem persönlichen Gespräch (war ein paar Jahre vor Corona) erzählt, dass sein Auftragsbuch voll ist und er sich vor Aufträgen nicht wehren kann.

    Wir Drummer haben nämlich das Glück, das archaischste Instrument von allen zu spielen, dessen simple Konstruktion seit Ewigkeiten ausgereift ist.


    Streicher, Bläser und Co. merken preisabhängige Qualitätsunterschiede viel deutlicher, und wer professionell unterwegs sein möchte, muss teilweise richtig viel investieren.


    Ist es denn wirklich so, dass sich bei den anderen akustischen Instrumenten noch etwas großartiges im technischen Bereich verändert? Wenn ich jetzt bei den rein akustischen Instrumenten (Streichinstrumente, Blasinstrumente) stehenbleibe, meine ich, dass sich dort in den letzten Jahrzehnten ja noch viel weniger getan hat, als beim Schlagzeugbau. Die aktuellen Geigen sind doch technisch auf dem gleichen Stand, wie die alten Stradivaris von vor 200 Jahren? In welchem technischen Bereich unterscheidet sich eine aktuelle Trompete von jene von vor 50 Jahren, wie sie Armstrong gespielt hat?

    Ich bin weder Finanzexperte noch ein Wirtschaftsfachmann, deshalb meine Frage: ist es wirklich so einfach nur anhand einer veröffentlichten Bilanz herauszulesen, wer am Ende wirklich wie was bekommt? Ich will jetzt nicht von Bilanzfälschung sprechen, aber ist es nicht so - strafe mich bitte Lügen, sollte ich total daneben liegen - , dass man bei der Bilanz immer mal paar Positionen hin- und herschieben kann, Investitionen unter eine andere Position reinmanövrieren, um steuerlich besser dazustehen? Dass man am Ende doch mehr Gewinn oder Rendige abgezweigt hat, als es in der Bilan scheinen mag?


    Und wenn ich jetzt mit vorangegangen Beitrag total daneben liege und man doch alles herauslesen kann: ich sehe, du hast das Geschäftsjahr von 2022 überprüft. Und genau im Frühjahr 2022 war doch bei Sonor auch der Betriebsbrand. Könnte der nicht auch ausschlaggebend gewesen sein, dass es im Jahre 2022 nicht soviele Rendite abgeworfen hat?

    Ich erkenne an der Halterung von Pearl CA-130, die Trommla gepostet hat, dass der Dorn nicht fix ist, sondern rausgenommen werden kann. Ähnlich auch wie bei der MCBD Halterung von Meinl, die noch ein bisschen weniger kostet. Da könnte man doch einfach vom Baumarkt eine lange Eisenstange mit gleichem Durchmesser besorgen und einem Ende ein 45° Grad Biegung reinmachen. Für den, der sich das Biegen nicht zutraut, gibt es bestimmt einen Installateur oder Eisenverarbeiter, der das für die Kaffekasse macht. Diese Eisenstangen gibt es doch meterweise. In deutschen Baumärtken wohl nicht geriffelt aber entweder mit Gewinde oder profillos. Optisch vielleicht nicht der Bringer aber bei beiden Varianten dürfte die Kuhglocke doch trotzdem halten.

    Da lob ich mir Mötley Crüe. Der Vince hat zwar ordentlich abgenommen. Aber sein Timing ist unterirdisch, dafür trifft er aber keinen Ton. Sixx kann 4 unterschiedliche Noten auf dem Bass, John 5 mit der Gitarre unterm Kinn sieht aus wie so ein Fusion-Daddler aus den 80ern.


    Mötley Crüe? Sind das nicht die, die damit aufgefallen sind, dass das Schlagzeug und die Bassgitarre an manchen Stellen des Konzertes vom Band kommen?

    Kontakt aufnehmen, hingehen und sich die Stücke zeigen lassen oder mal auf einen deren Konzerte gehen. Dann weißt du in etwa was sie machen, was sie in etwa spielen und was sie in etwa voraussetzen. Und nur weil ein Drumset dort steht, bedeutet es nicht, dass dort nur Stücke mit Drumset gespielt werden. Wie du siehst, sind in dem Video ja auch drei Schlagzeuger: einer am Drumset, der Kollege rechts am Glockenspiel und der ältere Herr - auch wenn am Ende nicht mehr im Bilde - bedient Perussions (Windchimes sind zu hören). Die Instrumente sind so vielfältig. Ich kann dir von unserem Verein (bei uns in Südtirol und auch in Österreich nennt man sie mehr Musikkapelle) erzählen, dass wir zu viert sind und folgendes bedienen: Drumset, kleine Trommel, große Trommel, Konzertbecken, Pauken, Glockenspiel, Xylophon (aber das machen mehr meine Kollegen, da bin ich nicht gut), und dann die unzähligen Percussionsinstrumente Schellenkranz, Triangle, Bongos, Congas, Standbecken... zuviel um alle aufzuzählen.

    Und bei uns und in unserer Umgebung gehen halt Stücke von Marsch, Konzertmarsch, Polkas, Overtueren, klassischen Stücken bis hin zu modernen und auch das eine oder andere rockige Stück.


    Ohne den Musikverein näher zu kennen, glaube ich, wenn du mit der Vorrausetzung hingehst, das ist eine Art Bigbandorchester, wo du rein den Drummer auf einem Drumset spielen darfst, dann denke ich mal bist zu falsch. Vielleicht ist der ältere Herr links in Ruhestand gegangen und jetzt soll der nächste Schlagzeuger die Windchimes bedienen? Oder vielleicht hatte der junge Herr am Drumset keine Lust mehr. Das kann dir nur der Musikverein, um den es geht beantworten. ;)

    ps: Hab's gerade mit Sand probiert. Ändert sich nur minimal. Ich muss die Beckenvibration irgendwie vom Halter entkoppeln. Das CRS System hört sich vielversprechend an, leider hab ich die Kohle nicht.

    Wenn es um den Preis geht, gibt es als Alternative auch das RPBS von Rotodrum.it (hat nichts mit den Rotodrums von Remo zu tun). Da kostet nur die Hälfte und hat auch nicht den Schwachpunkt des Innenlebens vom CRS System, das aus Kunststoff ist. Ich benutze die seit über 10 Jahren an meinem Rack. https://ippomusic.com/products…-rotopower-balance-system

    Wenn Collector sagt: "Spring aus dem Fenster" springst du dann? :D

    Sting war ein Perfektionist. Ein Verbremser auf einer Aufnahme hatte es wohl eher nicht gegeben.

    Vielleicht äusserst selten, aber es gab sie auch auf bei Sting ;) bei Aufnahmen:

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    möchte ich aber schon feststellen, dass ich es optisch „ohne“ schöner finde als „mit“.

    Mir geht's da eher wie @yenzee , ich empfinde es auch harmonischer, wenn die Bassdrum inklusive Rosette und Tomhalter den optischen Schwerpunkt des Sets bildet. Wie beim Spielen "ruht" alles auf der Bassdrum, die das Fundament für den Rest bildet. Aber Geschmack ist glücklicherweise nicht normiert.


    Aber wenn ich es richtig verstanden habe, ist das Set bereits ohne Rosette bestellt, und bei so einem schicken Set gerät die Frage nach "gebohrt" oder "ungebohrt" doch eh zur Nebensache, oder?

    Sound, Optik und einfachere Montage sind ja nicht alle Themen. Es kommt ja auch noch die Positionierung der Toms und der Bassdrum selber dazu. Ich bevorzuge seit etlichen Jahren, meine beiden Toms (oder vorzugsweise auch nur ein Tom) genau über die Snare zu haben und das bekomme ich mit keinem Tomständer in der Bassdrum genauso hin, wie ich es haben möchte. Die Toms sind dann immer - als Rechtshänder - zuweit rechts von mir weg. Ausserdem steht meine Bassddrum auch nicht kerzengerade vor mir, sondern minimal nacht rechts ausgerichtet. Ich habe jetzt nicht explizit ungebohrte Bassdrums, aber jene mit Rosetten haben schon seit Jahrzehnten keinen Bassdrumständer mehr gesehen.

    Oder ist das einfach nur zu teuer für meinen Zweck?

    Nüchtern betrachtet, kannst nur DU selber diese Frage für dich beantworten. Ich sehe ja etliche in meiner Gegend, die in der böhmischen Formation oder Blaskappellen, die UP-Snares (die in meiner Näher ihre Tischlerei haben) spielen. Am besten noch mit Holzrim. Wenn du so etwas "gehobenes" gerne haben möchtest und auch demensptrechend Geld ausgeben magst, dann tu es. Am Ende - wie einige Vorredner schon geschrieben haben - erfüllen auch viel günstigere Snares in diesem Genre ihren Zweck. Ich spiele auch in einer Blaskapelle und helfe manchmal in böhmischen Formationen aus und eigentlich erfüllen alle meine Snares - von günstig bis mittler Preisbereich - ihren Zweck. Am Ende kommt es auf gute Stimmung, ordentliches Fell und auch auf den Teppich drauf an. Aber schließt auch nicht aus, dass du dir gerne auch eine UP gönnen kannst/willst. Ich winke allerdings schon beim Preis einer Standart UP Snare von 1.900 ab, ist für meine Zwecke völlig übetrieben.

    Den BREF Tipp gibt´s schon seit Mai 23, und erst jetzt kommen die Hinweise zu Säuren etc..


    Echt mupfig sowas :cursing:

    Das kommt davon, wenn man im Netz immer allem blind hinterherläuft und nicht hinterfragt. Nennt man am Ende neu gewonnen Erfahrungsschatz und man ist selber dafür verantwortlich. ;)