Beiträge von m_tree

    Jepp. Der Pedalweg beim Aufhängepunkt der Kette ist gegeben durch den Winkel, den der Beater von Ruhestellung zum Fell zurücklegt und durch den Durchmesser der Cam. Bzw. generell die Konstruktion der Cam - gibt ja auch exzentrische ...


    Daher legt ein Longboard einen kleineren Winkel zurück als ein Shortboard, bezogen auf das Scharnier des Pedals. Bei gleichbleibendem Kettenweg.

    Wonach richtest du dich beim Auszählen? Damit hatte ich nämlich die größten Schwierigkeiten.

    Hauptsächlich hab ich mich an der Snare orientiert. So, dass diese immer auf der 2 und der 4 kommt (bzw. nur auf der 2 in den 2/4 Takten). Hier noch mal meine Analyse:

    Noch eine konkrete Antwort von mir auf die Fragestellung:


    Am Ende sollte das Schlagzeug den gesamten Song mit allen Instrumenten tragen. D.h., natürlich sollte es auch zum Gesang passen.

    Grundsätzlich ist jedoch der Bass das nächste Instrument, mit dem du als Drummer zusammenarbeitest. Danach kommen z.B. Rhythmusgitarren.

    Der Bass "verbindet" i.d.R. das Schlagzeug, also den reinen Rhythmus, mit den Melodie-lastigeren Instrumenten. Der Gesang sitzt für gewöhnlich "oben drauf".


    Aber auch das ist alles nur Theorie und es gibt keine starren Regeln.

    Ob du Geschmackvoll und passend arrangierst und spielst findest du am besten durch das Feedback von anderen Leuten heraus. ;)

    Hier noch mein Senf aus Sicht des Schlagzeuglehrers dazu.


    Erstmal würde ich mir anschauen, wie du spielst und ob deine Fähigkeiten ein rudimentäres Level übersteigen. Da geht's um so Sachen wie Körperhaltung, Stickhaltung, Flüssigkeit der Bewegungsabläufe, Timing (!), Dynamik, ...

    Ansonsten wird es grundsätzlich eher schwierig mit dem eigenen Stil. Das ist dann eher "Malen nach Zahlen" bzw. einfach "graue Theorie". So könntest du dir auf dem Papier z.B. allerlei schöne Fills ausdenken, diese aber nicht spielen.


    Und es geht nicht nur darum, was man spielt. Auch darum, wie man es spielt. Zwei gestandene Drummer, die einen eigenen Stil entwickelt haben, werden beim Spielen des selben Grooves / Fills unterschiedlich klingen.


    Bei Musik geht's letztendlich um's Gefühl. Bzw. sollte es darum gehen. Gewisse Grundlagen muss man natürlich drauf haben und es ist wichtig und richtig, sich mit Theorie zu beschäftigen und sich vorher mal zu überlegen, was man spielt. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass das auch oft Prozesse sind. "Punktlandungen" sind da nur durch Erfahrung möglich. Damit meine ich Spielpraxis.


    Wenn du dich kreativ austoben willst, such dir Leute, mit denen du eigene Musik machst. Ansonsten rate ich dir, Covers erstmal vernünftig und am besten 1:1 nachzuspielen. Das macht mitunter Arbeit, erweitert aber auch deinen (spielerischen) Horizont.

    Ich hatte den Song das erste mal gehört, als ich den Film "Fight Club" zum ersten Mal gesehen hatte. Zusammen mit dem Song eins der besten Film-Endings überhaupt, find ich.


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    Mein Tipp: Schau dir den Film an. Dann spiel zum Song dazu und lass' laufen. Am besten mit Aufnahme - dann kannst du danach Noten dazu aufschreiben.


    Abgesehen davon würde ich mir erstmal die Originaldrums drauf schaffen. Das schadet nicht. Im Gegenteil.

    Gehen diese (kostenpflichtigen?) Massenjams nicht alle auf diese eine Veranstaltung in Italien mit den Foo Fighters zurück?


    Zumal ein Jam eigentlich anders abläuft als ein von langer Hand geplantes Event mit intensiver Vorbereitung und durch Coaches betreuten Proben.


    Aber wer's mag ...

    - zudem lade ich da nur noch lossless Dateien in CD-Qualität hoch.

    Woher beziehst du die?

    Sorry, falls das ne dumme Frage ist, aber ich habe hier nur ein iPad.

    Ich kaufe mir die Audio-CDs und encodiere diese als FLAC oder kaufe einzelne Songs als FLAC in CD-Qualität (44,1 kHz / 16 bit) z.B. hier: https://de.7digital.com/

    CD-Qualität reicht für fertige Masters. Es gibt keinen Nutzen von höheren Auflösungen (z.B. 96kHz und 24bit) bei fertigen Masters. Nur, damit hier keine Verwirrung entsteht (manche so genannte audiophile Menschen haben da auch 'nen fragwürdigen Knall ...).


    Von MP3 und dergleichen nehme ich mittlerweile Abstand, so weit es geht. Bei den heutigen Speicherkapazitäten und Internetbandbreiten ist das gar nicht mehr notwendig. Sieht man daran, dass Deezer sein Standard-Abo mittlerweile auch mit lossless / FLAC anbietet. Das nutze ich sogar mobil mit dem Smartphone.


    Und weil die App selbst das Audiomaterial einer Tortour unterzieht und ich die ausgegebenen Spuren i.d.R. noch weiter verarbeite (für Covers auf Youtube), bleibe ich da komplett lossless, so lang es geht. Beim finalen Rendering des Videos muss ich schon auf AAC gehen, obwohl Youtube für Musikvideos auch lossless Audiospuren empfiehlt.

    Ich verlasse mich da ausschließlich auf mein Gehör. Im Regelfall wurden die Transkriptionen, die man so findet, nicht vom Urheber selbst erstellt. Das läuft bei moderner Musik einfach anders, eben nicht so wie in der Klassik.

    D.h., für die Transkriptionen mussten sich auch Leute hinsetzen und alles raushören. Habe es schon oft erlebt, dass da dann Fehler drin sind.

    In kompletten Songmixes sind spielerische Details oft auch einfach schwer rauszuhören, vor allem leisere Schläge wie Ghostnotes und oft auch die ersten Schläge von Bassdrum-Doubles, die spieltechnisch bedingt oft leiser sind (Heel-Up und Slide-Technik).

    Kürzlich habe ich mich mal wieder mit "Around The World" (RHCP) beschäftigt. Chad spielt da in den Bridges (gleich am Anfang) auch Bassdrum-Doubles (Snare+Crash - BD - BD), die jeweils ersten BD-Schläge sind im Gesamtmix aber kaum durchzuhören.


    Empfehlen kann ich die App "Moises", die mittels KI die Instrumente und den Gesang voneinander trennen kann. Dadurch kann man auch viel einfacher raushören, was gespielt wird. Natürlich gibts ein paar Artefakte. Ich nutze die App derzeit im Kaufabo mit Windows am PC und kann dadurch WAVs extrahieren - zudem lade ich da nur noch lossless Dateien in CD-Qualität hoch. Man kann aber auch ohne Kaufabo und mit MP3s damit arbeiten.

    Ich wage mal zu behaupten, dass die Länge des Pedals bei Heel-Up Spiel eine sehr untergeordnete Rolle hinsichtlich der Fußgröße spielt. Da geht's wohl eher um persönliche Präferenz bzgl. des Spielgefühls - Shortboard vs. Longboard eben ...


    Bei Heel-Down und spezielleren Techniken mag das sicher etwas anders aussehen.


    Einen sehr großen Einfluss hat für mich auch die restliche Konstruktion der Maschine, den Beater inbegriffen. Ich spiele derzeit eine doppelte Iron Cobra Rolling Glide (12 Jahre alt, eigentlich Power Glide mit getauschten Cams) und als Zweitmaschine eine doppelte DW 3000. Bei letzterer habe ich die DW Beater durch die deutlich leichteren Iron Cobra Beater getauscht. Mit denen komme ich besser klar. Ich spare mir auch das optionale Gewicht am Beater und den Cobra Coil habe ich schon lange entfernt. Masse und Kraft sparen - mit Heel-Up kriegt man eh genug Druck in die Sache.


    Als klein gewachsener Mensch mit kleinen Füßen bin ich allerdings auch froh, dass die kurzen bzw. "normalen" Fußboards nicht ausgestorben sind. ;)

    Hat denn schon mal wer von euch einen Halftime-Shuffle mit versetzter Hi-Hat-Figur gespielt? Würde mich interessieren :)!

    Selten. Öfter mal habe ich alle Noten der Triolen Hand-to-Hand oder nur mit rechts ausgespielt. Öfter auch die ersten und letzten Noten Hand-to-Hand gespielt. Kommt halt auch immer auf den Kontext und den Flow an, den man erzielen möchte.


    Lustig ist übrigens, dass "Rosanna" bzw. Jeff Porcaro an der Stelle auch wieder Thema ist. Nicht nur, dass er auch dich zu den Videos inspiriert hat. Das berühmte Fill über die Toms ist auch ein versetzter Shuffle mit rrL-rrL-rrL-... - wobei die Schläge mit Links betont (lauter gespielt) sind und die Hi-Hat auf die vollen Zählzeiten danach getreten wird.

    Dann hab ich das schon grundsätzlich richtig gemacht. Abgesehen von der Steckdosenverfügbarkeit in meinem aktuellen Raum habe ich z.Z. alles an einer Steckerleiste mit Schalter bei der Tür, die ich nur beim Nutzen des Raums einschalte (so geht gleich das Licht mit an/aus, aber auch aus Sicherheitstechnischen Gründen). Habe von da aus halt zwei Verlängerungskabel, an denen noch mal Steckerleisten hängen. Lässt sich praktisch kaum anders bewerkstelligen. Ich ziehe da ja keine hohen Leistungen, sondern versorge halt ein paar LED-Lampen, PC, Bildschirm, Audio-Interfaces und Studiomonitore.


    Was ich auch interessant fande ist, dass XLR- bzw. Mikrofonkabel in der Nähe von Stromkabeln trotz der symmetrischen Führung mehr Störsignal drauf haben. Bin ich nach dem Umräumen eher zufällig drauf gestoßen und hatte das dann mal genauer analysiert. Seitdem sehe ich zu, Strom- und Audiokabel getrennt voneinander zu verlegen.


    Aber ich will den Thread mal nicht weiter kapern ...