Beiträge von m_tree

    Ich habe mal gehört, dass Typen wie z.B. Mike Mangini, Marco Minnemann (man möge die Liste fortführen) wohl schon fast Autisten sind.

    Das ist Quatsch.


    Das sind ganz normale Aliens.

    Ich habe ja das kleine Wörtchen "fast" (Englisch "almost") dazu geschrieben. Und im nächsten Satz bereits meine Zweifel an dieser Behauptung geäußert.

    Fakt ist aber wohl, dass das keine "normalen" Gehirne mehr sind. Um's mal so auszudrücken.

    Mit "spieltechnisch kaum zu toppen" meinte ich vor allem die Geschwindigkeit, mit der er sich ja auch verkauft. Die schneller abgespielten einhändigen Covers sind schon ziemlich crazy. Das ist auch das, was ich zunächst cool an ihm fand. Dieser sarkastische Unterton zusammen mit den m.E. teilweise echt lustigen Videos. Aber irgendwann wird's halt fad.


    Das Schöne bei Akustikdrums ist ja, dass man so vieles auf unterschiedliche Art und Weise machen kann. Das fängt schon damit an, wie man stimmt und wie man mit dem Rebound arbeitet. Ich hab nämlich so meine Zweifel, dass er alle seiner schnellen Chops auch auf einem "weich" gestimmten Set machen könnte. Und noch mehr Zweifel, dass das mit anständiger Mikrofonierung auch noch nach was klingt. Vergleichbar mit Hochgeschwindigkeits-DoubleBass-Blasts, die irgendwann auch nur noch mit sehr hoher Stimmung / viel Rebound und Samples funktionieren. Oder eben gleich E-Drums.


    Dass so hohe Skill-Levels mit viel Fleiß und Disziplin verbunden sind, sollte klar sein. Ich denke aber nicht, dass man das nur darauf runterbrechen kann. Um Maßstäbe zu setzen muss man schon auch einfach ein Freak sein und die Sache um der Sache selbst willen so exzessiv auf die Spitze treiben. Das verfolgt dann kein bestimmtes Ziel mehr - z.B. um mit Band XY auf Tour gehen zu können oder so.

    Ich habe mal gehört, dass Typen wie z.B. Mike Mangini, Marco Minnemann (man möge die Liste fortführen) wohl schon fast Autisten sind. Weiß nicht inwieweit man das ernst nehmen kann. Aber irgendwo kommt das jedenfalls her. Sonst könnte es ja jeder.

    Gebrochene Sticks sind eigentlich der "worst case", fast vergleichbar mit gerissenen Fellen. Verschleiß entsteht auch auf andere Art und Weise. Z.B. zersplitterte Köpfe / Tips, stark zerfranste und zerdellte Schäfte (durch Rimshots, Becken, z.T. auch Rimclicks) und aber auch einfach Abrieb von den Händen. Halten Sticks mal bei mir besonders lang, ist letzteres dann irgendwann der Grund fürs Ausmustern. Der Abrieb (Schweiß, Hautpartikel, Schmutz, ...) verringert nämlich den Grip.


    Ich brauche auf jeden Fall auch welche, die nicht so dick sind, aber wenn sie zu dünn sind (7A Nova) hab ich auch mal probiert fliegen sie mir ständig aus der Hand.

    Das sollte eigentlich nicht passieren. Stichwort Stickhaltung und Spieltechnik.

    tschino

    Ich kann es aktuell leider noch nicht sagen, da es eine Tom ist, die ich evtl. kaufen wollte.

    Im besten Fall ist die Trommel in makellosem Zustand und funktioniert einwandfrei. Solche Falten sind auch zu sehen, wenn nicht richtig gestimmt wurde. Und, wie bereits gesagt wurde, wäre ein Fellwechsel dann sowieso ratsam.


    Frag den Verkäufer doch mal nach weiteren Fotos, bevor du es kaufst. Ich nehme an, dass es sich um einen kompletten Kesselsatz / ein komplettes Schlagzeug handelt?

    Meines Wissens ist Hickory das Standard-Holz für Drumsticks. Andere Holzsorten sind eher Sparvarianten. Schon allein deswegen weil Hickory eine nordamerikanische Sorte ist (Import).

    Die Gründe dafür liegen in der Widerstandsfähigkeit dieses Holzes. Die Beschaffenheit bzw. Dichte eignet sich m.E. tatsächlich am besten für Sticks. Habe nie ernsthaft Sticks aus anderen Holzsorten gespielt.


    Nachdem ich fast immer ausschließlich bei Markensticks war, kaufe ich seit letztem Jahr öfter mal die Nova 7A (Billigmarke von Vic Firth). Eigentlich hatte ich nur mal welche für Schüler besorgt, da ich immer 5A spielte. Mittlerweile nutze ich 7A aber selber gern für filigraneres, aber auch einfach leiseres und ausdauernderes Spiel. Hab ja eh nicht so große Hände.

    Die Nova sind im Vergleich zu den "echten" Fic Firth etwas Kopf-lastiger, auch bei den 5A zu beobachten. Bei den 7A empfinde ich das genau richtig.


    Es stimmt, dass die Nova etwas häufiger und auf z.T. eigenartige Weise brechen als die "echten" Vic Firth. Das liegt eben wirklich daran, dass für die teuren Modelle "besseres" Holz selektiert wird. Allerdings macht der deutlich geringere Anschaffungspreis das locker wett.

    Geht mir mittlerweile ähnlich. Schaue mir sein Zeug kaum noch an. Es wiederholt sich halt alles immer wieder.


    Spieltechnisch kaum zu toppen und auch immer mit lustigen Einlagen. Aus künstlerischer Sicht aber eben ... na ja ... das Coole fand ich bei ihm, dass er sich selbst nicht so ganz ernst genommen hat. Davon ist mittlerweile aber nicht mehr viel übrig, find ich.

    Nachdem es ja in letzter Zeit etwas ruhiger geworden ist auf meinem Kanal, mal wieder ein Video. Eigentlich sollte's ein Promo-Video werden mit einem Basser hier aus der Gegend. Da wird aber nun doch nichts draus. Um meine Arbeit nicht einfach wegzuwerfen habe ich es mal hochgeladen.


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    "Honky Tonk Women" von den Stones. Fängt mit zarten 110 bpm an und geht am Ende bis auf 125.


    Ich fänd's mal interessant solche Nummern mit konstantem Tempo zu hören. Und eine Diskussion darüber, wann Temposchwankungen musikalisch sind und wann nicht.


    Weil ich mich gerade wieder mal mit dem Track beschäftige (irgendwann wird's langweilig - ich weiß) - bei "Rosanna" von Toto sind mir vorhin auch kleine Zieher innerhalb des Songs aufgefallen. Bei den Übergängen zu den Refrains -> die Abschläge (BD und Crashes) laufen deutlich langsamer, während das Fill (über die Toms) deutlich beschleunigt ist. Fällt halt nicht auf und klingt "normal", wenn man es nur so kennt.

    Es kommt auch immer auf den Einzelfall an. Die Zählweise sollte nicht nur zum Puls, sondern auch immer zur jeweiligen Spielpraxis passen.

    Bspw. hat es ab einer bestimmten Geschwindigkeit keinen Sinn mehr, Achtel und/oder Sechzehntel auszuzählen. Die Achtel laufen in "Seven Days" auf etwa 185 bpm. Da bleibt kaum Zeit mehr, um die Sechzehntel zu zählen. Wie man diese zählen würde, ist übrigens auch nicht festgelegt. Ich würde die einfach mit "e" zählen, weil die Achtel ja schon gezählt werden.

    Generell passt es zur Praxis, mehr Zählzeiten zu spielen als zu zählen. In "Seven Days" z.B. die Sechzehntel auf der Hi-Hat.


    Alle Zählzeiten laut auszuzählen ist eher was fürs Verständnis und fürs langsame Üben.

    Sting - Love is stronger than Justice (7/8)

    Sting - Seven Days (5/8).

    Hab ich zumindest ergooglet. Ob die Sheets so richtig sind weiß ich nicht. Mir muss bitte mal jmd. erklären wie man zählt. Klar 3/4 und 4/4 kann ich. Aber wie zähle ich einen 5/8 oder 7/8-Takt?🤔

    Verstehe die Frage nicht so ganz. Einen 5er zählt man halt 1-2-3-4-5. Wobei im Falle von "Seven Days" der Backbeat auf die 4 kommt. Insofern fühlen sich die 1 und die 4 hier für mich betont an. Also 1-2-3-4-5.


    Die Taktart sagt ja kaum etwas über die eigentliche Rhythmik aus. Je mehr Zählzeiten vorhanden sind, desto mehr Möglichkeiten gibts auch. Einen 7er kann man z.B. "luftig" gestalten mit nur einem Backbeat oder etwas interessanter mit zweien.

    Ein studierender Klassik-Schlagzeuger sagte mir außerdem mal, dass CS "unsaubere" Doubles spielt... :S

    Bezieht sich das auf die Bassdrum?


    Hab mich kürzlich wieder mal mit "Around The World" beschäftigt. Die Doubles auf der BD (in den Bridges) sind schon cool. Spielen die wenigsten so nach.

    Auch die Rolls (auch Doubles) auf der Hi-Hat in den Strophen.

    Ich denke auch, dass sich gute Musik durch eine gute "Passung" von Text und Musik auszeichnet.

    Und ich konsumiere Musik auch eher emotional-intuitiv. Was m.E. auch der Sinn der Sache beim reinen Hören ist. Bei Kunst geht's ja primär um Emotionen (bzw. sollte es das).

    Ich bin auch froh, dass ich es noch/wieder schaffe nicht nur aufs Schlagzeug und/oder tontechnische Aspekte zu achten. Was letztlich auch die Kunst beim Musikmachen ist -> das große Ganze sehen/hören/fühlen zu können, während das Handwerkszeug z.B. am Schlagzeug nur die Basis bildet.


    Mit Texten habe ich mich in der Regel erst beschäftigt, wenn mir bestimmte Stücke besonders gefallen haben. Kommt natürlich auch drauf an, wie schwierig die Texte rauszuhören sind (bei Deutsch als Muttersprachler i.d.R. einfacher, bei Englisch und schlechter Sprachverständlichkeit im Gesamtmix schwieriger).

    Fritz5

    Darauf, das als 9er zu zählen, wäre ich auch nicht gekommen. Für mich fühlt es sich eher als ein 3/4 mit Triolen an.


    Wikipedia gibt auch hier ein paar nützliche Infos:

    The tune uses Dorian mode. It has a typical Irish rhythm, classified as a slip (or hop) jig in 9/8 timing. An extra beat or two between chorus and verse is often added. Sometimes, the final line in the verses is sung with 7 strong musical beats (9/8 +

    12/8

    And frighten all the dogs on the rocky road to Dublin. (every strong musical beat is in bold)

    Rather than with 6 strong musical beats (9/8 + 9/8):

    And frighten all the dogs on the rocky road to Dublin.

    Slip jig - Wikipedia
    en.wikipedia.org

    Wer dieses nicht versteht, nun denn... Der macht dann eben fragwürdige Dichröhre-Videos.

    Das ist schon wieder so eine arrogante Verallgemeinerung, dass mir übel wird.

    Du siehst dich selbst wahrscheinlich in der selben spielerischen Klasse wie Erskine und Phillips (konntest halt nur nicht so viel üben ...), traust dich aber nicht mal was von dir zu zeigen. Das hast du ja nicht nötig ...


    Bitte schließt diesen Thread ...

    Noch mehr an den Haaren herbei gezogener Bullshit. Und vor allem völlig theoretisch, bei deinem spielerischen Stand (Zitat von dir aus dem "Paradiddle"-Thread auf meine Frage, wie alt du bist und wie lang du schon spielst):

    Zitat von Trommelfellaz

    Anfang 30j. & insgesamt 2 Jahre und 4 Monate

    Das 1te Jahr nur mit Hihat/Bass/Snare.

    Und seit April 2022 kann ich komplett Noten lesen.


    Ich entferne jetzt mein Abo von diesem Thread und kümmer mich mal weiter um mein Tagwerk. Bin gespannt, wann dann hier dicht gemacht wird.