Beiträge von m_tree

    Suchen tut er nicht, er schreibt nur gerne.

    Jepp - scheint so ...


    Mein Budget ist derzeit -300€ :(


    Ich kann gut verstehen, wenn es an Geld für Equipment mangelt. Kenne ich selbst.

    Man kann das allerdings auch vernünftig kompensieren. Z.B., indem man übt, spielt und sich an dem erfreut, was man hat. Mit der Zeit ist dann sicher auch der ein oder andere Euro übrig für ein gebrauchtes Becken. Oder auch zwei.


    Tonhöhen gibts bei Becken nicht. Das sind Geräusch-Instrumente. Trommeln eigentlich auch, wobei die durchaus benennbare Grundtöne erzeugen und stimmbar sind.


    Für mich bedeutet „komplex“ ein großer frequenzbereich, bzw auch ein hintergrund-„schimmern/rauschen“,


    Interessant :)

    Kleiner Tipp dazu von mir: Besorg dir Mikros, Interface und DAW. Mach Testaufnahmen von verschiedenen Becken zum Vergleich und benutze einen Analyzer, um deren Spektrum zu visualisieren. Du wirst feststellen, dass du mit solchen Aussagen z.T. auf dem Holzweg bist ...

    Es ist einfach Geschmackssache. Das ist völlig individuell. Daher sind solche Threads ab einem gewissen Punkt relativ sinnfrei.


    Selber ausprobieren, Erfahrungen sammeln und schlauer werden ... wenn man das Equipment gefunden hat, das einem taugt, kann man sich damit auch gut ausdrücken.


    Ich spiel am liebsten auf meinem eigenen Set. ;)

    dass manche becken einfach von grund auf im mix untergehen

    Bei kompletter Mikrofonierung geht nix unter, wenn der Mischer weiß was er tut.


    Ich kann dich auch insofern beruhigen, weil Becken häufig eher zu laut als zu leise sind. Die übersprechen auch noch zusätzlich in Mikrofone an Snare und Toms.

    Eine spielerische Qualität ist, abgesehen von Jazz, den Trommeln gegenüber den Becken eine vernünftige Lautstärke zu entlocken.


    Also entspann dich und probiere die Becken, die dir gefallen. Ein bisschen "try & error" ist da schon auch dabei. Da ist Gebrauchtkauf- und Verkauf eine gute Sache.

    Kurz noch mein Senf dazu:


    Regeln sind dazu da, um sie zu brechen. :P


    Such dir einfach das Equipment zusammen, das dir persönlich taugt. Dadurch findest du deinen persönlichen Sound. Vieles sind auch spielerische Sachen (Performance). Z.B. das Lautstärkeverhältnis von Trommeln und Becken. Auch die Banddienlichkeit im dynamischen Sinne ist vor allem eine spielerische Sache.


    Mach dir lieber mehr Gedanken ums Spielerische als ums Equipment.

    m_tree ja, ist natürlich immer eine Frage mit welcher Intention man ein Raummikro benutzt, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Und wie gesagt, es geht um eine bestimmte Klangvorstellung. Wenn man den RHCP Blood Sugar Sex Magic Sound will, dann helfen einem roommics auf denen nur Becken sind leider nicht weiter. Aber wie gesagt, das sprengt hier den Rahmen.

    Wenn man den Sound von diesem Album will braucht man erstmal einen Raum, der groß genug ist und entsprechend klingt (Luxus!) und einen Drummer wie Chad Smith, der die Trommeln auch mit Schmackes spielt, damit da was vernünftiges auf den Raummikros drauf ist.


    Ist z.B. die Hi-Hat im Verhältnis zur Snare viel zu laut, fangen die Probleme schon viel früher an. Z.B. beim Snare-Mic, wenn Ghostnotes auch eine Rolle spielen.

    Aber ok - das sprengt den Rahmen hier ...


    Ich war schon vor einiger Zeit begeistert von deinen Aufnahmen. Das stelle ich gar nicht in Frage. Ist halt sehr umfangreich angesetzt.

    z.B. unbrauchbare Roommics wegen zu lauten Becken im Verhältnis zu den Kesseln

    Damit ist man dann schon in einem Bereich, den man Geschmackssache nennt.

    Ich finde es z.B. ganz praktisch, wenn ein Raummikro die Becken gut einfängt. So bekommen sie im Mix eine Portion Räumlichkeit und Tiefe, ohne zusätzlichen Reverb. Künstlichen Reverb nutzt man ja eher für die Trommeln, weniger für die Becken.


    Ein Raummikro mit Kugelcharakteristik funzt auch in einem kleineren Raum gut.

    Ich zerre das mittlerweile auch lieber mit Schmackes an statt es einzeln zu komprimieren.


    Alles in allem halte ich das auch für etwas zu umfangreich. Wenn da Leute mit wenig bis gar keiner Erfahrung in allen Bereichen teilnehmen - schwierig ...


    Wünsche aber viel Erfolg :thumbup:

    und Noten eher als notwendiges Übel betrachte.

    Notwendig ja, um meine schlechte Merkfähigkeit zu kompensieren :D

    Ich hab schneller Songs rausgeschrieben als auswendig gelernt.

    Ich schreibe mir statt Noten einfach ein paar Eckdaten auf: Taktart, Tempo, Rhythmik, Einstieg, wichtige Breaks / Fills, Ending ... mit dem Ziel, dass ich beim Gig dann nicht mehr drauf schauen muss.


    Jeff Porcaro z.B. war nach eigener Aussage kein guter Notenleser / Vom-Blatt-Spieler. Überhaupt gibts auch viele bekannte Schlagzeuger, die man nie mit Notenblättern sieht.


    Das betreffende Fill hier habe ich in 5% der Zeit oder so rausgehört und direkt gespielt statt mit einer von den Notationen aus dem Startbeitrag gelesen und "gespielt".


    Notwendiges Übel für mich jetzt eher, weil mir schon wichtig ist, dass meine Schüler von Anfang an Noten lesen können und in der Hinsicht nicht den Weg gehen, den ich gegangen bin. Wobei man das rhythmische System mit Noten m.E. auch besser erklären und eben Übungen mit nach Hause geben kann.

    Ich denke, dass dieses Fill sowieso blöd zu notieren ist. Am griffigsten wäre es mit punktierten Achteln, finde ich. Weil das immer Abstände von drei Sechzehnteln bzw. punktierten Achteln sind. Im Prinzip ein triolischer Flow, der ein höheres Tempo hat.


    Ansonsten bin ich mir sehr sicher, dass das beim Songwriting und Ausarbeiten rein aus dem Gefühl gekommen ist. Klingen tut's ja fett. Aber notiert sieht's komisch aus.


    Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich sowieso kein Vom-Blatt-Spieler mehr werde und Noten eher als notwendiges Übel betrachte.

    Jetzt hab ich verstanden wie du es meinst. Mit 8 Sechzehnteltriolen meinst du quasi 8 Noten im Sechzehnteltriolenraster - eine Sechzehnteltriole besteht ja schon aus 6 Zählzeiten. Ich bezog mich mit jeder zweiten Note der Sextolen auch auf die Snare Ghosts. Aber nicht die aus deiner Notation. ^^


    Ich will's jetzt aber auch nicht unnötig zerreden. Gute Arbeit auf jeden Fall :thumbup:

    Die Notation habe ich gesehen. Aber du spielst ja auch andere Sachen mit rein, die nicht der Notation zu entnehmen sind.


    Sechzehnteltriolen und Sextolen kommen meines Wissens aufs selbe raus, bezogen auf die Viertel.

    Gut gespielt! Und ziemlich crazy. Du spielst bei den "Twists" auf der Snare immer die zweiten Noten der Sextolen, oder?


    Das kriegt viel zu wenig Aufmerksamkeit, auch auf Youtube.


    Ein Tipp von mir: Youtube normalisiert alles auf -14 LUFS (Durchschnitt nach EBU R128). Allerdings nur nach "unten". Dein Audiotrack ist 6,5dB leiser (Rechtsklick ins Video -> Statistiken für Interessierte). Es bekommt den Videos gut, wenn sie Lautstärkemäßig mithalten können.

    Bei so perkussivem Material wie Schlagzeug ist es leider oft nicht so einfach, auf diese Lautstärke zu kommen.

    Man muss die HiHat ja nicht unbedingt mit einer Hand spielen. Bei mir endet es derzeit einhändig bei 140 bpm Achtel.

    Eben. Du kannst das auch beidhändig statt einhändig spielen. Auf der Hi-Hat also RLRL statt RRRR

    Ist aber eben auch nicht unbedingt einfacher. An dem Thema häng ich nämlich grade und hänge da ordentlich fest. Hand to hand find ich gar nicht so einfach.

    Im Prinzip baut das auf dem einfachsten Rudiment auf - den Singlestrokes. Um das besser drauf zu kriegen helfen also auch Trockenübungen z.B. mit Achtel-Singlestrokes und z.B. rechtem Fuß auf 1+3. Oder rechtem Fuß auf 1 und betontem / akzentuiertem Schlag auf der 3.

    Da fehlt dann zwar bei jeder Snare eine HH, aber das verkaufe ich jedem als mein Style ;)

    Ursprünglich / eigentlich ist das ja der Style von Charlie Watts. Der hat das allerdings auch bei einhändig gespielter Hi-Hat gemacht.


    Einhändige Achtel nur bis max 160bpm, danach wirds stressig und entsprechend unsauber.

    Nicht zwingend. Gibt schon einige, die auch bei oder über 200 noch ganz locker 8el schütteln, als wär´s nichts. Ich find das auch gemein ...

    Während ich das nicht gemein finde, weil ich das mit rechts locker hinkriege, finde ich wiederum abartige DoubleBass-Geschwindigkeiten gemein. Ist einfach nicht meine Baustelle.

    Eben. Du kannst das auch beidhändig statt einhändig spielen. Auf der Hi-Hat also RLRL statt RRRR (pro Viertel bei Sechzehnteln). So muss der Backbeat (Snare) dann mit Rechts statt Links gespielt werden, die Hi-Hat entfällt beim Backbeat und Ghostnotes können auch nicht gespielt werden.


    Zu Binär (gerade) / Ternär (triolisch) hatte ich hier kürzlich einen Thread mit Hörbeispielen erstellt:


    Da gibt es zum Beispiel den bekannten Song Georgy Porgy von Toto mit ehemals Jeff Pocaro als Drummer.

    Den Groove, den er dort spielt, ist eine Art Shuffle, wobei er im 4/4 Takt mit 94 BPM hier recht schnelle 16tel auf der Hi-Hat schlägt.

    Das ist kein Shuffle, sondern schnurgerade (binär).

    Und ja, Porcaro war bekannt für seine schnellen einhändigen Sechzehntel.


    Ein Shuffle ist "Rosanna", sein berühmter Halftime-Shuffle. Dazu habe ich mittlerweile zwei Covers gemacht (siehe Hörzone).


    Das gleiche Phänomen bei BlackVelvet von Alanah Myels. Ein ebenfalls bekannter Song, der im 6/4tel Takt mit Triplets funktioniert.

    Da wirfst du etwas durcheinander. Man kann das entweder als 4/4 mit Triolen (auf Englisch Triplets) zählen als auch als 6er oder 12er ohne Triolen. Die Eigenheit dieses Grooves besteht darin, dass jeder zweite Hi-Hat-Schlag betont / akzentuiert ist.


    Das erfordert Übung und Können.

    Genau.

    das ist mir viel zu anstrengend, da müsste ich ja richtig üben.

    Ja, sowas muss man üben.


    Am Groove ändert sich dadurch nichts. Habe jetzt ich nur solch ein Empfinden oder was meinen andere Drummer dazu? Wie handhabt Ihr das?

    Doch, da ändert sich schon was. Aber natürlich kann man im Hobbybereich auch Sachen vereinfacht spielen. Da beißt einem keiner den Kopf ab. ;)

    Genau, ich spiels unterschiedlich, je nach Bedarf. Aber soll schon prominent, wie eine Crash, sein!

    Das Crash ist sächlich. Weil "das" Becken sächlich ist. Also heißt es auch das Ride-Becken. Aber "die" Hi-Hat, weil es zwei Becken sind - also Plural für "die Becken".


    Das ist nur die Drummachine von Garage Band und ich hab sogar die HH lauter gemacht

    :D

    Die Hi-Hat überspricht ins obere Snare-Mikrofon

    nö, das glaub ich nicht

    Kornintenkakermodus ON: : die Hi-Hat wohl eher nicht - naja vielleicht ne laute Mechanik, ohne Anschlagasfilz, Ungeölt etc.

    Das Hi-Hat möglicherweise schon. ;) l.g.

    :D


    Glaubst du nicht? Ist aber so ;)

    Unabhängig davon ob ... Hi-Hat nun weiblich oder sächlich ist.