Also erstmal danke für das ehrliche Feedback. Das ist sehr interessant und hat mir ein bisschen die Augen (über mich) geöffnet. 
Um mal etwas weiter auszuholen, setze ich gleich hier an:
Geht auch schon damit weiter, dass man das wohl wirklich eher mit Traditional Grip spielen sollte.
Das versuche ich tatsächlich auch, darum üb ich den Grip schon einige Zeit immer wieder.
Ich werde wohl in meinem Leben kein richtiger Jazzer und auch kein "Traditional Grip"-Spieler mehr, wie mir meine Aktion mit "Take Five" gerade wieder mal zeigt.
Dagegen, Traditional Grip zu lernen spricht für mich vieles:
- Mit dem, was und wie ich für gewöhnlich spiele, komme ich mit matched bestens zurecht. Ich spiele schon 20 Jahre (reine Spielzeit) so.
- Ich habe schon so etwas wie eine eigene Handschrift entwickelt und die kriege ich weder mit Traditional noch mit Open Handed hin ... wahrscheinlich auch nicht, wenn ich das Jahrelang übe (wozu mir schlicht die Zeit und Nerven fehlen).
- Mit bald 33 Lebensjahren noch umzulernen steht entgegen einiger Sachen, die eigentlich wichtiger sind: das weiter zum beruflichen Erfolg zu führen und wieder aktiver Musik zu machen (mit den "richtigen" Leuten - darf auch gern mal größer und besser bezahlt sein)
- Obendrein habe ich mir - auch in Anbetracht eines etwaigen Studiums (wird sich dieses Jahr klären) - vorgenommen, mich mit anderen Instrumenten zu beschäftigen, wozu auch Harmonielehre und ein bisschen Singen (wenigstens Töne treffen) gehört. EIn Keyboard habe ich schon hier daheim, aber Gitarre bzw. vor allem Bass stehen auch auf dem Plan. Das ist ja auch für Bandaktivitäten und Produktion hilfreich.
Klingt nach Ausreden, ist aber mein Ernst. Es gibt um die spielerischen Basics drumrum so vieles, das wichtig ist und zählt. Zumindest, wenn man noch was vor hat.
Ich spiele grundsätzlich 7A (aber nicht mit Nylon-Tip, sondern komplett aus Holz), auch für harte und laute Rockmusik.
Geht alles, ich finde es außerdem sehr bequem.
Das habe ich auch schon von anderen Drummern gehört. Natürlich geht alles und erlaubt ist, was gefällt.
Tatsächlich bin ich aber schon der Meinung, dass die Stickgröße in erster Linie mit dem spielerischen Stil und auch der Körpergröße (bzw. Größe der Hände) korrelieren sollte. Mit unter 1,7m Körpergröße habe ich einfach nicht so große Hände wie 1,9m Leute, die mit 2B Sticks z.B. wahrscheinlich besser zurecht kommen. Dennoch ist mir 7A für das und wie ich für gewöhnlich spiele zu mager / kurz / dünn / leicht. Auf der anderen Seite sind mir z.B. die Simon Phillips Signature Sticks, die ja eigentlich auch noch zu 5A zählen, zu heavy. Obwohl der Herr ja nicht größer gewachsen ist als ich, soweit ich weiß (rein auf die Körpergröße bezogen, versteht sich).
EDIT
Knapp 169cm, um genau zu sein. 