Dieser Beitrag veranschaulicht m.E. ganz gut, warum die Amis (und auch die Engländer) seit Beginn des letzten Jahrhunderts unterm Strich die kreativste bzw. innovativste und meistens auch einfach bessere Musik als z.B. die Deutschen gemacht haben. Die sind halt einfach nicht so verkopft und kleinkariert wie die Deutschen und wissen, dass es dabei vor allem um Emotion geht. Da hängt sich keiner an so überzogenen Formulierungen von Rubin auf, weil jeder weiß was er damit meint.
Wenn man dem Sinn von Wörtern aktiv und passiv keine Bedeutung mehr zumisst, werden reden und schreiben zu Unsinn.
Aber vielleicht meintest du das ja auch gar nicht so, sondern hast einfach nur Text abgesondert (am End in der Hoffnung, damit ein kreativerer, innovativerer und einfach besserer Musiker zu werden, so wie ein Ami oder Engländer), weil es auf Sinn und Bedeutung von Text ja eh nicht ankommt?
Oh män.
Ich nehme mich selbst da gar nicht raus. Bin an einigen Stellen selber (m.E. zu) verkopft und will mich noch weiterentwickeln.
Der Erfolg gibt ihm jedenfalls recht. Damit will ich nicht sagen, dass man keine Kritik üben kann oder sollte. Aber ich will andere hier mal in einem >2 Std. Interview sehen, wo sie viele Details aus tiefer Vergangenheit haargenau wiedergeben und sich dann nicht irgendwo mal ein bisschen in einer Formulierung verplappern.
Kein Mensch ist fehlerfrei und dieses oberflächliche "Fehlersuchen" riecht für mich nur nach Neid und Unzufriedenheit.