Hm. Als Schlagwerker, der gerne auch mal in Orchestern aushilft, bin ich da nicht ganz deiner Meinung. Erst einmal können auch Becken auf leise getrimmt werden - dünnere, größere Becken klingen weniger harsch und schrill, und lassen sich leiser anspielen ohne zu expodieren.
Ich hatte ja nur gesagt, dass ich gegenüber besonders leisen Trommeln etwas skeptisch bin, weil Becken oft eher zu laut sind.
Demnach muss die Beckenauswahl zu besonders leisen Trommeln dann eben auch passen. Die Spielweise sowieso.
Wann sind Trommeln eigentlich leise? Wenn man sie tief stimmt, stark abdämpft und mit leichten Sticks (oder Beatern) sachte anspielt. Eigentlich ganz einfache Physik. Die Kesselstärke bzw. die Kesselmasse und die Gratungen machen auch noch was aus, das dürfte sich auf die Lautstärke aber nur in Nuancen auswirken.
Und ich weiß ja nicht wer du bist, scheinst hier aber ein alter Bekannter zu sein.
Auf mich wirkt das alles ein bisschen so, dass du allen anderen klar machen willst, sie hätten weniger Ahnung als du.
22" ist der Standard für Stage Drums. Laut. Bei Studio Drums ist 20" der Standard. Bei Jazz Kits 18".
Was am meisten verkauft wird, hat wenig aussage darüber, was gut ist. Aber keiner will dir reinreden, was du spielst, Jürgen.
Die BD wird nur immer kleiner, je wahrscheinlicher ist, dass das Schlagzeug in einem Raum gespielt und ggf nicht abgenommen wird. Also, Rock-Drums, immer abgenommen, 22", 24" oder gar 26", kein Thema. Schaut man bei Drummern, die unplugged und in kleinen Räumen spielen, sind es gerne auch mal 16". Ich sehe da ein Pattern... aber ich kann mich täuschen.
Ich lese hier viele Mutmaßungen und Verallgemeinerungen. Nur weil 20" BDs in sog. "Studio"-Konfigurationen verkauft werden, macht sie das noch lange nicht zum Standard fürs Studio. Aus tontechnischer Sicht sind Live und Studio zwei unterschiedliche Paar Schuhe und bringen auch unterschiedliche Anforderungen ans Schlagzeug mit sich. Dennoch hängt sehr vieles auch vom Musikstil, vom Geschmack und von der Spielweise ab.
Mal etwas nüchterner betrachtet ...
Die (wahrgenommene) Lautstärke von Trommeln hängt grundsätzlich von verschiedenen Faktoren ab, die völlig Hersteller-unabhängig sind. Die Hauptrolle spielt überhaupt erstmal, wie hoch der Grundton ist. Aufgrund der Frequenz-abhängigen Lautstärkewahrnehmung des menschlichen Gehörs nehmen wir tiefere Grundtöne bei gleicher Amplitude leiser wahr als höhere Grundtöne. Einen technisch gleich lauten Ton bei 200 Hz nimmt man etwa 12dB lauter wahr als bei 100 Hz, was wahrgenommen 3x so laut ist.
Was noch dazu kommt ist aber, dass tiefere Grundtöne auch mehr Energie zur Erzeugung gleicher Amplituden brauchen. Also beim Schlagzeug ganz einfach größere Trommeln und damit auch mehr Fell- und Luftmasse, die zum Schwingen angeregt werden müssen.
Deswegen setzen sich kleinere Bassdrums unmikrofoniert auch besser durch als große. Zumindest bei gleicher Spielweise. Mal vom geringeren Platzbedarf abgesehen ist das wohl einer der Gründe, warum deiner Meinung nach kleinere Bassdrums häufiger in kleineren Locations zum Einsatz kommen. Falls dem wirklich so ist, vermute ich da aber noch weitere Zusammenhänge wie z.B., dass typische Benutzer kleiner Bassdrums eher in kleinen Jazzclubs als auf großen Festival-Bühnen spielen ...
Was "besonders leise Trommeln" bzw. auch speziell Adoro Drums betrifft, bin ich da etwas skeptisch. Häufig hat man nämlich das Problem, dass im Gesamtkontext Trommeln eher zu leise und Becken eher zu laut sind. Gute Schlagzeuger beherrschen es, ein ausgewogenes Lautstärkeverhältnis von Trommeln und Becken zu erzeugen - die Trommeln also härter als die Becken anzuschlagen. Auf leise getrimmte Trommeln halte ich in Kombination mit "normalen" Becken für nicht besonders sinnvoll. Ganz besonders auch ohne Mikrofonierung.
Klar klingen die drei Unterschiedlich. Auch macht die 22" - bei tatsächlich exakt gleicher Befellung - für mich selber - beim Spielen - spürbar mehr her als meine 20". Für die Band ist das in der Praxis aber unbedeutend, und Live ebenfalls: Mit dem richtigen Mikro und den richtigen Handgriffen am Mischpult vorausgesetzt, hängt der Sound im Publikum mehr davon ab, ob da eine Saal-PA mit vernünftigen Subwoofern ist oder doch wieder mal nur "zweimal Speakers-on-Sticks". Sogar aus meiner 18" Pancake kriege ich mit EMAD2-Befellung und einem drinliegenden Grenzflächenmikrofon einen "Rock"-Sound aus einer PA raus, wenns sein muss.
Auch wenn die 18"er real, akustisch, im Raum, echt schwachbrüstig ist und bei harter Spielweise maximal vielleicht "pappig" wird, aber nie wirklich "kickt".
Mit Nahmikrofonierung, entsprechenden Mikros und großen PAs bzw. mehreren großen Subwoofern kann man Bassdrums tatsächlich deutlich voluminöser und tiefer als in der Realität klingen lassen.
Dennoch stößt man da auch mit 22ern mitunter an Grenzen. Wie ich in meiner aktuellen Band gerade ... da kann der Grundton der Bassdrum kaum tief genug sein. Die PAs sind sowieso meistens ausreichend dimensioniert.
Daher habe ich die 22er mit beidseitig PS3 gerade so tief gestimmt, dass die Spannschrauben vom Schlagfell fast abfallen. Und bevor ich ein EMAD2 drauf mache will ich noch probieren, das Reso wegzulassen bzw. durch ein Meshfell zu ersetzen. Experimentiere dies bzgl. gerade im Proberaum.
Ohne Reso ist der Grundton automatisch deutlich tiefer ...
Mittig aufs Fell treffen tun die Schlägel bei mir übrigens alle, weil ich sie halt entsprechend montiere. Für die 18"er musste ich dazu den Schlägel mit dem Dremel kürzen. Aber das ist schnell gemacht.
Das ist sicher schnell gemacht. Aber dass dann der Punch weg und das Spielgefühl im Eimer ist, lässt sich dann nicht mehr schnell beheben. Unabhängig von der Größe der Bassdrum gibts da m.E. durchaus einen (individuellen) Sweetspot.
Für 22er spricht die höhere Flexibilität, speziell was den Grundton betrifft (der Durchmesser bestimmt den Grundton-Bereich) und auch der mittiger gelagerte Auftreffbereich des Beaters. Sogar bei 22ern ist der bei moderat ausgelenkten Beatern noch leicht off-center bzw. über der Mitte.
Für 20er spricht der geringere Platzbedarf, sowohl beim Aufbau (Toms über der BD) als auch Transport und, wenn man tonal sowieso höher möchte.
Egal wie du dich entscheidest - lass lieber die Finger von besonders tiefen Bassdrums. 14-18" Tiefe reichen völlig aus. Dem Trend zu tieferen BDs stehe ich auch skeptisch gegenüber.
Etwas flachere Floortoms find ich dagegen schon sinnvoll. Und nur bei Floortoms find ich quadratische Maße überhaupt sinnvoll.
Man könnte fast sagen, dass ich bei meinen Schülern aufs Spielen mit Metronom bestehe. Nicht nur, weil es heutzutatge so verbreitet ist. Sondern auch, weil ein gutes Timing beim Schlagzeug tendenziell noch wichtiger ist als bei anderen Instrumenten. Darüber hinaus kann man mit einem Metronom sein Timing durchaus verbessern bzw. überhaupt ein Gefühl für gleichmäßiges Spielen bekommen.
Das heißt aber nicht, dass ich immer alles mit Metronom spielen lasse. Neue Sachen können ohne Metronom erstmal einfacher erlernt werden. Das Metronom später mal hinzuzufügen bringt dann den letzten Schliff, sozusagen.
Schwarz/Weiß-Malerei und engstirnige Dogmen halte ich hier für fehl am Platz.
Ein Metronom ist letztendlich ein Hilfsmittel - vor allem für das Halten eines konstanten Tempos.
Mit Metronom zu üben und klickfest zu sein halte ich für genau so wichtig wie "frei" ohne Metronom spielen zu können, ohne dass alles wackelt und eiert.
Letztendlich spielt man auch so, wie man übt. Wer also z.B. nur auf E-Drums übt wird nicht mit einem Akustikschlagzeug klarkommen und wer nur mit Metronom übt, wird u.U. davon abhängig werden.
Temposchwankungen können übrigens durchaus musikalisch sein. Das beweisen viele ältere Alben, die ohne Klick eingespielt wurden.
In meiner aktuellen Band spielen wir live fast alles auf Klick. Da wo der Klick nicht läuft kommt zumindest für mich eine weitere Komponente hinzu - weil ich dann (meistens) der Klick für den Rest der Band bin und direkt beeinflusse, wie schnell wir spielen und wo und wie stark es ggf. schwankt. Ohne Klick steigt der Schwierigkeitsgrad also, bringt aber auch mehr Freiheit und Gestaltungsmöglichkeiten.
Nach deiner Variante könntest du konsequenterweise auch Achtel und 16tel, usw. so behandeln. Also alles als Viertel schreiben mit Zahlen drüber. Vergiss auch nicht, dass du Viertel nicht mit Balken zusammenführen kannst. Du kannst also auch nichts gruppieren. Alles wären lose Viertel mit Zahlen und ggf. Bögen drüber. Auf mich wirkt das nicht übersichtlicher und auch nicht schneller lesbar.
Abgesehen von der Vereinfachung und den viel aussagekräftigeren Namen würde meine Variante ja im Notenbild darauf abzielen, Triolen (und Quintolen etc.) besser von den binären Zählzeiten unterscheiden zu können. Die binären Zählzeiten sollten also schon ihre Achtel- und Sechzehntelbalken usw. behalten.
Und gruppiert werden auch Vierteltriolen und halbe Triolen oft mit Klammern. Das wäre das kleinste Problem, denk ich.
Ist letztendlich natürlich egal, weil ich es eh nicht ändern kann.
Aus meiner eigenen Erfahrung aus meiner Mixing- und Mastering-Tätigkeit kann ich sagen, dass das Feedback von Kunden für gewöhnlich weniger das Klangbild und seltener klangliche Nuancen betrifft. Mix-Änderungen und Vorab-Infos betreffen meistens eher das Arrangement, bestimmte Effekte an bestimmten Stellen und ähnliches. Ansonsten hat man durchaus viel freie Hand. Im Regelfall gibt der Kunde die Aufgabe ja nicht ohne Grund ab. Und oft auch ganz gezielt an bestimmte Leute. Viele, die es ernst meinen, bieten einen Testmix an (mich eingeschlossen) oder andere - wie wahrscheinlich hier - haben einen so großen Namen, dass alle Zweifel vorab ausgeräumt sind.
Dazu kommt, dass Mix-Anpassungen und Kritik häufig nur am Ende des Mixing-Prozesses stattfinden. Nicht mehr im Mastering. Dort kann aber (besonders im Stem-Mastering) auch noch mal ordentlich gedreht werden. Kommt ein Mix bspw. schon ziemlich spitz und fett daher und der Mastering-Ing. kann es nicht lassen, noch mal seinen Stempel drauf zu drücken, kommt dann u.U. sowas dabei raus.
Nichtbinäre Notenwerte "erben" ihre Bezeichnung vom "nächstlangsameren" binären Notenwert. Bspw. Achteltriole: Eine Achtel ist der nächst langsamere binäre Notenwert.
Das war mir tatsächlich auch noch in Erinnerung (aber nicht aus dem Musiktheorie-Unterricht).
Der angegebene Wert der ungeraden Unterteilung X bezeichnet wieviele dieser Notenwerte in die gleiche Zeit passen wie die größte 2er-Potenz, die kleiner ist als X. Das klingt schwierig. Soll es aber gar nicht sein. Bspw: Sechzentelpentolen: Gemäß 1. sind diese also schneller als binäre 16tel und X=5. Die nächstkleinere 2er-Potenz ist 4. Ich muss also 5 Sechzentelpentolen in der Zeit spielen, in der ich 4 Sechzentel spielen würde.
Mit "Pentolen" meinst du sicher Quintolen, oder? Von Pentolen hab ich noch nie was gehört und finde dazu auch nichts.
Das klingt unnötig kompliziert. Warum macht man das? Oft findet man für triolische Unterteilungen auch die Definition, dass da einfach 3 Notenwerte hinpassen, wo sonst 2 binäre Notenwerte wären. Genauso könnte man bei pentolischer Unterteilung ja eine Definition festlegen, dass hier nun 5 anstelle von 2 gespielt würden. Dann wären die oben genannten Sechzehntelpentolen plötzlich Achtelpentolen mit nur einem Fähnchen im geschriebenen Notenwert. Das ist dann im Notenbild etwas irreführend, weil dieser Notenwert schneller gespielt würde als binäre Sechzehntel, jedoch aber "langsamer geschrieben wäre" (als Achtel). Das Notenbild würde also etwas in die Irre leiten.
Gemäß der obigen Definition wären Sechzenteltriolen und Sechzentelsextolen das Gleiche, weil sich ersteres auf 2 binäre Sechzehntel und letzteres auf 4 binäre Sechzentel beziehen würde. Insgesamt sorgt das für ein aufgeräumteres Notenbild, weil man intuitiv das nächst langsamere Notenwert als Grundlage sieht und damit ein Gefühl hat, wo die Reise hingeht. Die Bezeichnung richtet sich entsprechend auch danach.
Wie ich bereits in #70 schrieb, habe ich da so meine Zweifel. Ich denke sogar, dass das Gegenteil der Fall ist und eine Notation mit x:1 einfacher lesbar wäre:
"Mit einem Verhältnis von x:1 würden die entsprechenden Noten nämlich deutlich in ihrer zeitlichen Abfolge herausstechen und wären so klar als nicht binäre Zählzeiten erkennbar. Wogegen z.B. Sechzehntel-Quintolen im Gesamtkontext deutlich schwieriger von normalen Sechzehnteln unterscheidbar sind, außer eben durch die darüber stehende 5. Wären diese Quintolen allerdings mit Viertelnoten notiert, wäre sofort erkennbar, dass das keine normalen Viertel sind."
Das aufgeräumtere Notenbild ist nach meiner Auffassung auch der einzige vernünftige Grund für diese (unnötig komplizierte) Regelung. Ich frage mich aber, ob das Notenbild so wirklich aufgeräumter ist. Mit einem Verhältnis von x:1 würden die entsprechenden Noten nämlich deutlich in ihrer zeitlichen Abfolge herausstechen und wären so klar als nicht binäre Zählzeiten erkennbar. Wogegen z.B. Sechzehntel-Quintolen im Gesamtkontext deutlich schwieriger von normalen Sechzehnteln unterscheidbar sind, außer eben durch die darüber stehende 5. Wären diese Quintolen allerdings mit Viertelnoten notiert, wäre sofort erkennbar, dass das keine normalen Viertel sind.
Ich war dieses Jahr mal aus Eigeninitiative beim HNO und habe einen Hörtest machen lassen, weil ich abgesehen von Tinnitus mittlerweile oft überempfindlich gegenüber hoher Lautstärke bin. Das Resultat war "besser geht's nicht" (und ich war beruhigt). Da war ich 33, mittlerweile 34 und ich als Tonmensch finde die Beispiele hier auch nicht schön vom Sound. Es gibt zwar Schlimmeres, aber ich kann Geralds Wahrnehmung schon nachvollziehen.
Tja - schön, unaufdringlich und geschmeidig klingende Brillanz / Präsenz / Höhen sind schon ein echtes Qualitätsmerkmal. Und das fängt schon bei den Aufnahmen an.
Die Bezeichnungen beziehen sich doch nicht nur aufs Schlagzeug. Wenn ich einem Basser sage er soll bitte Triolen spielen, dann weiß er was gemeint ist
Eine Triole ist klar definiert.
Ein Three-Note-Note Herta ( ternär) ist klar definiert. Ein Single-Stroke-Four (ternär) ist klar definiert. Auch der Unterschied der beiden Figuren ist eindeutig. Möchte ich dies jemanden erklären, dann bedarf es keiner wissenschaftlicher Erklärungen.
Das hat ja auch keiner in Frage gestellt. Triolen sind ohne genauen zeitlichen Bezug aber eben noch wenig aussagekräftig. Man braucht immer den binären Bezug. Genau so wie man immer ein Tempo braucht, um die tatsächliche Geschwindigkeit zu kennen. Ansonsten sind Achtel auf 200 bpm nämlich das gleiche wie Sechzehntel auf 100 bpm ...
Was stört euch an der Bezeichnung Achtel-Triole. Das hat sich wahrscheinlich einfach so eingebürgert, weil man eine Triole mit einem Balken malt und dazu in welcher Subdivisionen auch immer Achtel dazu sagt. Ab der Quintole wird genau das sehr wichtig werden.
Dass sich das deswegen so eingebürgert hat, ist nicht nur wahrscheinlich. Sondern es hat genau diesen Zusammenhang (dass man Achteltriolen mit Balken schreibt, obwohl sie die Viertel unterteilen). Davon hatte ich auch schon mehrfach gesprochen. Gut finden muss man es trotzdem nicht.
Ich erinnere mich noch genau, wie vor allem DU in der Vergangenheit wiederholt verwirrt warst von meinen Bezeichnungen mit "Achteltriolen" oder "Sechzehnteltriolen" usw. und nicht wusstest, wovon ich da eigentlich rede.
Aber diese neuen Mixe setzen mich unter Streß. Ich kann diese Musik nicht mehr genießen.
Es kann eine auditive Fehlschaltung bei mir Kopf sein, deswegen geht es mir nur darum, ob es weitere Menschen gibt, die es auch als verzerrte Musik(und dadurch Streß und unwohle Stimmung erzeugend) wahrnehmen.
Ja - ich finde das auch nicht mehr schön. Abgesehen vom Mix kommt auch noch dazu, dass im Mastering ja nach wie vor gern alles an die Wand gefahren wird, was den Sound weiter verschlechtert (da muss mit weiterer Sättigung bzw. Verzerrung gearbeitet werden, wenn der Druck nicht verloren gehen soll). Dann geht's weiter mit lossy Codecs, die z.T. auch mehrfach zum Einsatz kommen. Bluetooth z.B. benutzt auch lossy Codecs.
Naja, man muss ja einen Unterschied zu den Vierteltriolen machen. Wie würdest du sonst die Vierteltriolen nennen?
Ich würde die Triolen halt einfach nach der Dauer bezeichnen. Vierteltriolen hätten also die Dauer von Vierteln (drei Zählzeiten pro Viertel), halbe Triolen die Dauer von Halben (drei Zählzeiten pro Halbe) usw. - unabhängig von der Notation. Aber das spielt letztendlich eigentlich gar keine Rolle, weil auch ich mich da natürlich anpassen muss. Es nervt mich nur, weil es mit der üblichen Bezeichnung immer wieder zu Missverständnissen kommt.
Ich muß noch mal aktuell nachhaken und bitte völlig unironisch um Gefühls- und Hörabgleich. Es geht mir nicht um Wave-File-Analyse sondern das eigene Empfinden beim Hören.
Es werden immer mehr Veröffentlichungen die ich (selbst wenn manche Hooklines toll sind und ich sie gerne kaufen und hören würde) nach Sekunden abschalten muß, weil ich vorrangig Verzerrung höre! Ich übertreibe mitnichten, es bereitet mir innerlich Unruhe (nochmals: keine Satire).
Entweder stimmt etwas mit meiner auditiven Gehirnverarbeitung nicht (also ein Fehler bei mir) oder diese aktuellen Dinge sind total verzerrt.
Es geht mir heute ehrlich nicht um eine Grundsatzdiskussion sondern "nur", ob es einen 2. Menschen gibt dem es "Unwohlsein" beim Hören verursacht, (nicht weil er den Musikstil ablehnt) sondern wegen diesem permanenten Zerren. Ich höre vorrangig Zerrung.
Ab der 7. Sekunde fast durchgehend, insbesondere aber in jedem Refrain (und dort dauernd). Aber eigentlich auch in der Bridge bzw. diversen "Überleitungen".
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Hab kurz reingehört. Ja - da wurde sicher viel mit digital erzeugter Sättigung und digital angehobenen Höhen gearbeitet.
Im Audiobereich steht die "sterile" digitale Technik der analogen Technik auch besonders in den Punkten Sättigung und Störgeräuschen wie Rauschen auf eigentlich ziemlich absurde Weise gegenüber:
"Früher" wurden die Geräte immer weiter auf Klarheit getrimmt - mit weniger Verzerrung (Sättigung) und Rauschen. Die neuen, teuren Geräte haben also klarer und steriler geklungen.
Heutzutage wird in der digitalen Nachbearbeitung sehr viel mit Plugins gearbeitet, die analoge Hardware simulieren. Und zwar auch aus dem Grund, weil digitale Aufnahmen, die digital nachbearbeitet werden, grundsäzlich ziemlich steril klingen. Sowas will nämlich auch keiner hören.
Also das, was früher "frei Haus" mit bei Tonband-Aufnahmen und analoger Nachbearbeitung dabei war, muss heute künstlich hinzugefügt werden, damit es "musikalisch" und fett klingt. Und durch die mannigfaltigen Möglichkeiten digitaler Nachbearbeitung ist es z.T. schwierig, ein vernünftiges Maß einzuhalten.
Und ich finde auch, dass in den Beispielen etwas übers Ziel hinaus geschossen wurde. Das "richtige" Maß ist im Audiobereich das A und O. Es gibt schon aus den 70ern und 80ern Beispiele für Produktionen, die auch ohne zu nerven sehr klar und fett klingen. Möglich ist es also. Und m.E. zeichnen sich gute Produktionen eben nicht nur durch Brillanz, sondern vor allem durch gut klingende und nicht nervende Brillanz aus.
Als ich letztes Jahr den 2. Platz bei einer mix-challenge (von 80 Teilnehmern weltweit) belegt hatte, konnte ich mir als Preis kostenlos ein paar Plugins aussuchen. Ich habe dann eine Sammlung neuer Tonband-Simulationen genommen. Eine diese Simulationen habe ich mittlerweile an mindestens einer Stelle in jedem fertigen Projekt im Einsatz. Gezielt und dosiert eingesetzt kann Tonband den Sound fetter und klarer machen - das berüchtigte "Mojo" eben.
Warum heißen die Sechzehnteltriolen nicht Sechzehntelsextolen? Oder Sechzehntel-Doppeltriolen?
Irgendwie macht die Bezeichnung für mich keinen Sinn. Erst Quintolen (5 Schläge), dann Triolen (6! Schläge), dann Septolen (7 Schläge)…
Hab ich einen Denkfehler?
Ich finde die üblichen Bezeichnungen von Triolen schon fragwürdig. Viel sinnvoller fände ich, wenn sich der Name auf die tatsächliche Dauer der Triolen beziehen würde und nicht auf die Schreibweise. Dass Triolen, die die Dauer von Vierteln haben, mit Achtel-Balken notiert werden - OK, klar ... sieht einfach übersichtlicher aus. Aber die dann auch Achteltriolen zu nennen, obwohl sie die Dauer von je einer Viertel bzw. zwei Achteln haben, entbehrt für mich jeglicher Logik. Wenn ich in einem Gespräch z.B. von Achteltriolen rede, interessiert mich doch nicht die Schreibweise, sondern nur die tatsächliche Dauer.
So hier auch mit den Sextolen, die hier als Sechzehnteltriolen bezeichnet werden.
Das zeigt übrigens auch, dass sich für Schlagzeug immer noch keine einheitlichen Notationen etabliert haben. Man stößt ja immer wieder auf andere Symbole für z.B. Becken, unterschiedliche Positionen für die Bassdrum ... ja sogar die 40 essentiellen Rudiments findet man in sehr unterschiedlichen Schreibweisen. Mit und ohne Akzenten - nicht gespiegelt und gespiegelt usw. ...
Da bin ich oft froh, dass ich lange Zeit nichts mit Noten am Hut hatte und auch gut ohne zurecht komme. Ich ziehe mir auch nach wie vor keine Transkriptionen zu Rate. Eher erstelle ich selber welche für meinen Unterricht.
da siehst du was falsch. Eine Viertelquintole hat die Dauer von zwei Vierteln (wenn wie üblich notiert). Bezieht sich das Tempo auf die Viertel stimmt 2:5 schon. Bezieht es sich auf die Achtel wären es 4:5.
Hier mal ein Scan vom Notenbaum aus "Modern Drumming 1". Ich lag mit der Bezeichnung selber falsch - eine Achtelquintole hat demnach die Dauer von zwei Vierteln, wogegen eine Achteltriole die Dauer von einer Viertel hat. Ich finde das übrigens selbst etwas verwirrend bzw. auch einfach etwas willkürlich - weil die Bezeichnung sich nur auf die Schreibweise (ein Balken für Achtel, zwei Balken für Sechzehntel) bezieht und nichts über die tatsächliche Dauer der Triolen oder n-Tolen aussagt.
Von Achteln auf Viertelquintolen wäre es 2:5, die Rückkehr würde – wenn die
JEtzt komme ich etwas ins schleudern.
In der Zeit wo ich 5 Viertel-Quintolen spiele muss ich doch 8 Achtel spielen.
Oder sehe ich da was falsch?
Ja, da siehst du was falsch. Eine Viertelquintole hat die Dauer von zwei Vierteln (wenn wie üblich notiert). Bezieht sich das Tempo auf die Viertel stimmt 2:5 schon. Bezieht es sich auf die Achtel wären es 4:5.
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