Beiträge von Seelanne

    Zurück in die 70ths ? Gerne ........


    Wenn die Frage gestellt würde, welche Band in ihrer Geschichte wohl die beste Gitarristen-Duos beherbergt hat, wäre wohl der Name Thin Lizzy auf dem ersten Platz:


    Egal ob Gary Moore, Scott Gorham, Brian Robertson, Snowy White oder John Sykes: Bei Lizzy gabs gitarrentechnisch stets nur erste Wahl zu bestaunen. Aber anders als andere Rockbands bestachen all ihre Gitarreros weniger durch hardrocktypisch-martialische Posen denn durch ausgetüftelte Arrangements, sinnige Melodie-Themen und schlichtweg atemberaubende Technik ohne eigentliche Technik-Wichserei.

    Wie auch bei Lizzy insgesamt war da trotz Hardrock auch immer irgendwie bei allen ein jazziger Vibe zu spüren, der durch Brian Downeys stets swagigem Spiel sein rhythmisches Pendant erhielt, nicht nur in den vielen geshuffelten Stücken.


    Insbesondere der zunächst etwas zurückhaltende Scott Gorham nahm dabei zunehmend - obwohl zunächst nur als Zweit Gitarrist verpflichtet - eine zentrale und Stil prägende Rolle ein: mit seinem legendären Solo bei "Dancing in the Moonlight" legte er dann seine Meisterprüfung vor mit einem so wunderbaren Solo, dass es einst auf Platz 31 der besten Gitarrensoli aller Zeiten gewählt wurde:


    Sodenn hier 3 Beispiele aus Lizzys Portfolio, aus einer Zeit, wo Rock einfach ein Riesen-Spass war:

    2 x aus dem fantastischen "Live and Dangerous" Doppel-Album, mit dem sich im 70iger-typischen Wettbewerb der besten Live Double Alben Lizzy mit Sicherheit in die Top 5 schoss, und 1 x die Ballade "Im still in Love" als Video aus Sydney, diesmal mit Gary Moore statt Brian R. an der Klampfe . Das Schluss-Solo von Brian Robertson in Cowboy Song ist für mich iner der besten Short-Soli aller Zeiten)


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    So sahen halt alle damals aus.


    Offtopic:

    Aber auch Jahre später noch waren Musiker gegen eine Verwechslung mit Verbrecher nicht generell gefeit:


    1999 wurde der Gitarrist Jochen Schrumpf mitten in der Dortmunder Innenstadt mit dem sich damals auf der Flucht befindenden Verbrecher Dieter Zuwehme verwechselt und von einem Spezialkommando festgenommen:

    "Das muss eine Verwechslung sein: ja kennen Sie mich denn nicht ? ich bin doch der berühmte Gitarrist Jochen Schrumpf!"

    "Aha, ne, kenn ich nicht. Und Sie kommen jetzt erstmal mit".


    -Offtopic over and out-

    Abstrakte Fragen wie "was soll ich üben" sind zumeist sinnlos, wenn man sie nicht bezogen auf die konkrete Lebens-Situation pragmatisch beantwortet:


    Der wichtigste Aspekt Beim üben ist schlichtweg das vorhandene Zeitkontingent.

    Wenn ich beispielsweise effektiv nur 1 Stunde in der Woche Zeit habe, überhaupt Schlagzeug zu üben (und ich meine nicht spielen), macht es wenig Sinn, sich bsp. Gedanken darüber zu machen, die schwächere Hand auf das Niveau der stärkeren zu bekommen. Auch das sonstige einüben von einhändig eingesprungenen (Vorsicht Wortspiel) Rhythbergern im Handstand unter gleichzeitigem Dribbeln eines Medizinballs ist etwas für Nerds, die keiner sonstigen Beschäftigung nachgehen und ist selbst für ProfiMusiker oftmals zeitlich nicht stemmbar.


    Ausser Schülern und Studenten bzw Arbeitslosen hat eben keiner die Zeit, sich ohne Rücksicht auf die Uhr bedenkenlos der Überei hinzugeben.


    Man sollte sich vorher schlichtweg klarmachen, wie viel Zeit man bereit und in der Lage ist, für Schlagzeugüben täglich beziehungsweise wöchentlich einzuplanen bzw zu opfern, dann einen realistischen Plan zu entwerfen und bei alldem natürlich auch drauf achten, was und wohin man überhaupt will: will man abstrakt am Schlagzeug einfach weiterkommen oder benötigt man für die konkrete Situation bei Auftritten/Band etc. Spezielle neue Eigenschaften?


    Ich denke, viele unterschätzen da einfach den Aufwand, üben planlos und unrealistisch in die Weltgeschichte und daddeln eh zuviel. Dabei wissen wir doch, wie zeitlich aufwändig es bsp. Ist, auch nur einen Fill, der den bisherigen Spielgewohnheiten nicht entspricht, so einzuüben, dass man ihn nicht nur spielen kann, sondern dass er so in Fleisch und Blut übergegangen ist, dass er jederzeit abrufbar ist und auch tatsächlich abgerufen wird. Da ist es oftmals viel sinnvoller, zu versuchen, mit der wenigen Zeit körperlich die drumtechnische Biomechanik auf Stand zu halten, in dem man sein Standardprogramm festigt und insbesondere Technik und Geschwindigkeit hält.


    Und das Alter spielt selbstverständlich dabei dann doch eine Rolle: insgesamt lernt man langsamer, nicht nur schlechthin als älterer, sondern weil es schlicht in der Natur der Sache liegt: etwas ganz Neues zu lernen, ist oftmals ja doch viel einfacher, als etwas ähnliches zu lernen, was sich aber dann doch im Kern unterscheidet. Muscle Memory hat da eben auch ihre Kehrseiten.

    ?????? Exakt diese Thematiken und diese Fragen hatte ich doch in meinem #273 aufgeworfen und besprochen 😀

    Bidddee was ???? 😀


    Also, vielleicht noch mal um das babylonische Sprachgewirr hierzu entwirren:


    Die Allensbach Studie, die von dir zitiert wurde, kommt zu einem Ergebnis von 2660 € Netto von Musikern. Ich finde die Studie interessant und teile auch deine Ansichten, ich halte nur die Zahl von 2660 € netto für äußerst zweifelhaft:


    Wie schon gesagt: die Datenerhebung ist zweifelhaft und insbesondere die überprüfbarkeit und Vagheit der Verwendung des Begriffes brutto/netto bei allen Befragten. Demgegenüber gibt es nämlich andere Studien, beispielsweise von der KSK, die deutlich geringere Verdienste ausweisen.


    Das kann natürlich jetzt auch bereits daran liegen, dass in der Allensbach Studie gar nicht danach unterschieden wird, ob die Einkünfte der Musiker nur aus musikalischen Tätigkeiten, sondern beispielsweise auch nach darüber hinaus aus Nebenjobs etc stammen. Das gehört ja zur zweifelhaftigkeit dieser Studie.


    Wenn ich aber von dem Einkommen von 2660 € netto ausgehe, kann ich nicht – wie sonorfan sagt – davon ausgehen, dass keiner von denen Einkommensteuer zahlen muss. Gerade dann müssten sie ja Einkommensteuer zahlen, beziehungsweise haben Sie es schon längst gezahlt, denn das, was übrig bleibt – sprich netto – ist ja nach Abzug der Steuern.


    Wie gesagt: genaueres weiß man nicht, weil man kein Mensch Ahnung hat, wie die Befragten rechnen und wie die Begrifflichkeiten verwendet werden.


    Solche Studien sind also in im Hinblick auf diese Aussagen vollkommen wertlos. Ich halte da die Studien beziehungsweise Statistiken der KSK für definitiv aussagekräftiger.


    Beim Rest sind wir ja d'accord.

    Die KSK zieh ich auch nicht in Zweifel, die legen allerdings auch andere Begrifflichkeiten zu Grunde, die tatsächlich definiert sind. Die Allenbach Studie weicht davon aber ab, die verwenden hier völlig andere Begriffe, bei dem nicht klar ist, ob die Befragten die gleichen Begriffe verwenden beziehungsweise Unternehmen Begriffen das gleiche verstehen.

    Ich wäre bei diesem Studien ohnehin sehr vorsichtig:


    1. Es wurden hier nicht 650 Musiker, Stichprobenartig ausgewählt, sondern über das Interview-Netz von Allensbach 450 Interviewer angesprochen, die sich dann entsprechende Interviewpartner (650) gesucht hatten. Das kann man methodisch vertreten, eine definitive repräsentative Stichprobe ist es aber dennoch nicht.


    2. Selbstreferenzielle Angaben über "Nettoeinkommen" sind extrem fehlerbehaftet: Nicht nur unsere ehemalige Bundeskanzlerin und auch andere aktuelle Politiker haben ihre Probleme mit dem auseinanderhalten von Brutto und Netto. Im künstlerischen Bereich ist es am ärgsten, die einen verstehen unter netto Betriebseinnahmen minus Betriebsausgaben vor Steuern, andere wiederum nach Steuern, andere wiederum das, was ihn auf dem Konto verbleibt und dann wiederum andere, dass was nach Abzug auch noch der Sozialausgaben (Krankenversicherung) verbleibt.


    Wenn man zehn Musiker fragt, wie sich ihre Einkommensteuer berechnet, wird man sehr wahrscheinlich 13 Rechenwege als Antworten erhalten.


    3. Skepsis ist auch allein darin schon begründet, dass bei der Studie keine exakten Euro Angaben zu machen waren, sondern Einkommensgruppen gebildet worden, in die sich die Musiker einordnen sollten.


    4. Im übrigen hat Geldverdienen nichts damit zu tun, wie qualitativ die Musik ist, im Gegenteil: ergreifende Musik wird im Regelfall von Musiker und Komponisten geschrieben, die mehr oder weniger arm waren und sind.

    In der modernen Pop – Musik liegts allein schon daran, dass dort die Musik von Wert im Regelfall von 20 bis 35-jährigen geschrieben werden, die noch nicht so zu Reichtum gelangt sind (Auch hier ist die aktuelle Entwicklung jedoch schon eine andere: "Hits" - Oder das, was sich heute Hit schimpft, wird zunehmend von einem sündhaft teuren ProduktionsTeam entwickelt als reines Konsum-Produkt).


    Spätestens mit 40 ist in der modernen Unterhaltungsmusik sowieso Feierabend in Sachen Kreativität, es gibt so gut wie kein wichtigen Song, der von jemandem über 40 geschrieben wurde (vielleicht von ein bis zwei Ausnahmen abgesehen).

    Klassische Komponisten sind dagegen zwar im Regelfall alt gewesen (Mozart mag die Ausnahme gewesen sein), aber auch die hatten im Regelfall keine Kohle.


    Es bleibt daher dabei:


    1. große Kunst entsteht aus einer Mangel-Situation heraus. Unglück ist kreativer als Glück. Es gibt nichts schlimmeres als ein Lovesong eines frisch verliebten, beziehungsweise frischverheirateten. Der Rest ist Kitsch und Kommerz.


    2. Bei den ganzen Verdienstmöglichkeiten wäre im übrigen noch zu bemerken, dass die gesamten Berechnungen endgültig zusammenbrechen, wenn man die gesamte staatlich-öffentlich-rechtliche Förderung abzieht. Wenn man also diesen Hofnarr – Status herausnimmt, wird's dann endgültig düster.


    Musik in ihrer Bedeutung, wie Sie in den letzten Jahrzehnten, insbesondere nach dem zweiten Weltkrieg dagestanden hat, gehört wohl der Geschichte an: sowohl Sozio – kulturell, gesellschafts-politisch als auch eben notwendig damit verbundenfinanziell.

    Schwierige Diskussion. Ich denke, es kommt ein wenig darauf an, was man von Musik erwartet verbunden mit der eigenen Gefühlswelt.


    Das Duett von JD, Beck und Domi ist fantastisch, originell, auf seine Weise neu und öffnet definitiv neue Horizonte. Es erreicht mich auf einem intellektuellen, technisch – musikalischen und verspielt-neugierigen Niveau. Das Thundercat-Ding ist für mich eher groovig, "bad-assig" und ein Spass.


    Packen tut mich das alles gefühlsmäßig nicht. Muss es aber auch nicht. Musik muss ja nicht immer das ganz großer Rad bewegen. Und tatsächlich ist manchmal technische Virtuosität sogar eher hinderlich bei diesem Unterfangen.


    Wenn beides zusammenkommt, liebe ich aber eben auch Virtuosität, wie hier beim phänomenalen Tigran H., der mit Drummer Anton Hnatek mich in eine andere Galaxie schiesst.


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    Dann das mal zur Ergänzung;


    JD Beck und Domi mit dem Bassisten ThunderCat und – ja, man liest richtig – Ariana Grande. Die Soli eskalieren schnell 😀


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    😀 klar, unentwegt:


    Mein Frühstücksmeeting war ausgefallen, da dachte ich mir - angeregt durch Texte und das letzte Video - ich pinsel mal was. Gefällt mir, macht Spass. Ist noch nicht ausgereift, hat dafür aber auch nicht so lange gedauert. Ich denke aber, den Heidegger'schen Gedanken-Ansatz in Sachen Zeit und die Geschwindigkeits-Erwägungen von Paul Virilio ganz gut untergebracht zu haben.


    Wenn ich die zwischenzeitlich Posts richtig verstehe, ists ja auch so viel besser für die "community" als diese ständige kritische Nörgelei und "Anti-Haltung", von der keiner was hat.


    Aber ich seh schon: auch wieder nicht richtig ?

    Dann bitte: "sachliche Kritik an Begriffen oder Thesen - persönliche Abwertungen ("Langeweile", "trinken") dagegen nicht. 😀(Wahlweise: keine Kritik, man muss sein Recht auf Meinungsäußerung ja auch nicht immer ausüben.)


    In diesem Sinne:

    Schluckauf ..... äh Glück Auf !

    Two: Dann wird dir mein Versuch sicher gefallen 😀:



    Ontologie in 11/4tel


    Zeit fließt und nur das Vergangene schwindet; was aber gewesen ist, bleibt nicht zurück: es bleibt vielmehr als das, was die Gegenwart braucht, um das Dasein zum Sosein zu entwerfen, um eben gegenwärtig zu sein.


    Zeit sodenn als Gefäss und Form, nicht als blosse Abfolge der Dinge nebst ihrer Sekundanten, der Uhr und dem Takt als bloße Zählung von Abständen:


    Der Takt teilt und zählt, wo es für das sich selbst in Raum und Zeit erfahrende, geschichtlich-biographische Ich nichts zu zählen gibt. Gezählt wird nämlich nur die Wiederkehr als solche in ihrer immanenten Logik der Abfolge.


    Rhythmus vielmehr ist Ordnung der Bewegung dieser Abfolge — beharrlich, kreisend, hypnotisch — entstehend im Schlag.


    Im Geschlagenen Schlag des Rhythmus und dem ausgelassenen Nicht-Schlag berühren sich dabei Gewesenheit und Zukunft und Gegenwart als Durchgang im Modus der Bewegung.

    Jeder Schlag trägt den vergangenen als Erinnerung, den kommenden als Erwartung in sich; Bindung und Brücke zwischen eben-noch, schon-jetzt, gleich und demnächst:


    Der Schlag fällt in den Puls, treibt den nächsten vor sich her, die Gegenwart blitzt dabei kurz flackernd auf und entgleitet zugleich; kaum ist sie da, zieht sie schon weiter. Und der nächste Schlag und auch dieser schon wieder im Verschwinden. Nichts kommt unverändert zurück. Und immer wieder dieses "Dazwischen" — dieses kaum hörbare Weiter.


    Nicht der einzelne Schlag bleibt; nur, dass einer dem anderen folgt: der Rhythmus. In jedem Schlag liegt der vorige, in jedem kommenden der gegenwärtige, und keiner ist, was er ist, ohne der andere gewesen zu sein. So organisiert sich der Fluss des Rhythmus' zum Entwurf.


    Das Entwerfen der Zukunft schon in der Gegenwart des Gewesenen, welches das Vergangene in sich trägt und das Kommende in seiner Vorahnung bereits modelliert, selbst dann, wenn dieses ausbleibt.


    Das Entwerfen des Noch-Nicht im Lichte des bereits Gewesenen, das Jetzt als hörbar-sinnlich erfahrbares Scharnier zwischen Gewesenem und Möglichkeit. Jeder Schlag trägt den vergangenen als Erinnerung in sich und eröffnet ihn als Traum hin zum Kommenden.


    Bewegung wird dabei Struktur. Struktur nicht als Gefüge, nicht starr, sondern als spürbare Spur der Bewegung, nachdem die Bewegung selbst vorüber ist.


    Geschwindigkeit dabei als Verdichtung des "Dazwischen“, welches schrumpft. Der taktgegebene Abstand verliert seine Ausdehnung und gewinnt dadurch an Intensität. Die Entfernung zwischen den Schlägen als Gradmesser der Intensität. Die Spur wird tiefer.


    Das Nacheinander gerät in Gleichzeitigkeit und wird zur Trance und Wiederkehr, die sich immer wieder in der Zeitlichkeit neu definiert.


    Zeit sodann als Bewusstheit einer Wiederholung, die niemals dieselbe war und ist. Und eben Rhythmus als ihr Modus der Bewegung, in der die Zeit zu sich selbst kommt. Nicht die Zeit macht den Rhythmus möglich: Im Rhythmus wird Zeit als Bewegung überhaupt erst erfahrbar.


    Rhythmus ist Bewegung zwischen dem, was gewesen ist, und dem, was niemals gegenwärtig werden wird, weil bereits vergangen im Moment der Gewahrwerdung. Rhythmus als der Augenblick, in dem dieser Widerspruch hörbar wird, als Ordnung der Zeit, als eine Ordnung, in der Zeit sich verliert und trotzdem gerade darin erscheint.


    Das Dasein insgesamt somit als Unmöglichkeit des Bleibens: Sosein ohne Ort, Gewesenheit als Gegenwart ohne Anwesenheit, Zukunft ohne endgültige Ankunft. Und zwischen ihnen die Zeit in ihrer Bewegung, dem Rhythmus: Sosein im Entwurf.


    Und unser Bewußtsein als brechendes Prisma, das unser Leben in ein Nacheinander zerlegt; und der Traum - und der Tanz - als Linse, die es wieder in sein Urganzes sammelt.

    Also alles sieht danach aus, als wenn am 4. September Yamaha tatsächlich irgendwas mit EAD rausbringt:


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    Im übrigen ist auf diesem Photo rechts oben in der Ecke offensichtlich ein weißer Streifen zu sehen, den hat das 50er nicht, wohl aber das EAD 10. Die grauen Druckschalter sind aber wiederum die des EAD 50. Und im Video ist zwischenzeitlich eine andere Benutzeroberfläche zu sehen. Es bleibt spannend.



    Inhaler Live im Studio: Hypnotisch

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    Fit: danke für Claudio B., bei dem dann aber sein – für mich – schönstes nicht fehlen darf: Wieder mit Gavin Harrison, der seinerzeit ja lange Jahre für CB und in Italien insgesamt gespielt hatte. Er greift ab circa 4:45 ins Geschehen ein mit seinem unnachahmlichen Atomzeit-Mikrotiming, die Snare-Ghosts sind Kunst, sein Songo und seine Fills ein Gedicht und die beiden Schluss-Breaks flashy as hell.


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    @Threadstarterin:


    Sieh es mir nach und sei mir nicht böse, aber ich halte das Geschreibsel hier für einigermaßen unsinniges Geschwurbel. Es hört sich ein wenig so an, als wenn jemand, der von der Schlagzeug – Materie und mit allem, was damit zusammenhängt, eigentlich relativ wenig Wissen bzw Ahnung hat, versucht, irgendwas in Dinge reinzugeheimsen, die dort nicht sind. Da sind bereits die Begrifflichkeiten nicht klar und werden munter durcheinander und doppelt verwendet. Das ist alles total wolkig, blumig und esoterisch ohne jegliche sprachliche Präzision, was immer ein Zeichen dafür ist, dass der präzise Gedanke dahinter bereits fehlt. Dann wird versucht, mit nebligen Wort-Gebilden etwas zu umreißen, was gedanklich nicht erfasst wurde.


    Wenn ich bei ChatGPT die KI zu Jackie Liebezeit befrage, bekomme ich im übrigen ähnliche Texte.


    Ich schliesse mit einem Zitat von Max Frisch, der diese Situation wie folgt auf den Punkt brachte:


    "Manchmal ging er mir auf die Nerven wie alle Künstler, die sich für höhere oder tiefere Wesen halten, bloß weil sie nicht wissen, was Elektrizität ist". (HomoFaber)


    In diesem Sinne: Nichts für ungut .....

    Insbesondere verstehe ich nicht, warum sich Patrick Steward hier als "der" Bryan-Adams-Drummer vorstellt: es war damals lediglich mehr oder weniger ein Zufall, dass er die Nummer eingespielt hat, schon damals war der Stammdrummer vo Adams Mickey Curry. Das blieb dieser auch bis ungefähr ins Jahr 2021, als dieser dann nicht mehr touren wollte. Erst dann ist Patrick Stewart wieder auf den Schlagzeugsessel hinter Bryan Adams zurückgekehrt.

    Aus gegebenem Anlass (Diskussion im Vinnie-Fred) einer der absoluten Höhepunkte meines musikalischen Lebens als Hörer:


    Quartet no. 2 in der Original Chick Corea Acoustic - Band - Besetzung mit J.Patitucci und D. Weckl aus 1991 ( damals wurde sowas im übrigen noch im ÖRR gezeigt).


    Es beginnt mit einem abstrakt-eleganten Piano, fast schon wie ein Gemälde von Picasso oder deChirici und dann gibts das Beste Acoustic-Bass-Solo aller Zeiten, fast schon mystisch, und dann "geschieht" ein Drum-Solo, es passiert wie ein Naturereignis, ich würde sagen, eins von Weckls 3 besten Solo ever. Selten jemanden gehört, der technisch so gut ist, dass er sich von der Technik befreit und nur noch reines Mittel zum Zweck ist.


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    Endlich sagst mal jemand, ders sagt: der Hit des Videos ist das Basssolo.


    Das Drummen von Vinnie finde ich dagegen im übrigen zu "ballerig", völlig drüber, das ist exakt das Drummen, was mich bei Vinnie immer kalt lässt und liess.


    Ganz anders die Originalbesetzung mit Weckl. Das gleiche Stück, aber ein völlig anderes Erlebnis: ich hab das Video mal im Anderen Fred verlinkt