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sonorfan

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1

Donnerstag, 3. September 2009, 12:27

Wie erarbeitet man Melodien und Improvisation mit dem Drumset?

Hallo Leute,

die Frage diese Threads ist: Wie erarbeitet man Melodien und Improvisation mit dem Drumset?
Was gemeint ist sind Melodien eines Stückes;


Bsp.: Ari Hoenig Trio - Moanin

http://www.youtube.com/watch?v=HJn2ubRUV9Y

Hat jemand evtl. eine Idee. Wie müssen die einzelnen Trommeln gestimmt sein (Abstände).
etc.

Bin gespannt was Ihr dazu sagt! :thumbsup:
Ich habe Interesse an dünnen vintage
- Zildjian K-Istanbul und
- Avedis
Rides und Hihats (bis ende 60er)
außerdem,
-22" Zildjian Complex Dry Ride, Versíon 1 und 2
:D meldet Euch!!!

Luddie

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2

Donnerstag, 3. September 2009, 15:31

Für derartige Sachen empfiehlt sich immer eine eher höhere Stimmung der Trommeln, weil sie dann "tonaler" klingen. Ich empfehle allerdings einfach eine Stimmung, die dir insgesamt gefällt, denn Trommeln dauerhaft und konstant nach Tönen zu stimmen, ist nicht ganz einfach, zumal Trommeln keine wirklich reinen Töne produzieren.

Für Improvisationsideen finde ich das Nachspielen von Melodien sehr schön: Melodie im Kopf summen und dann dazu trommeln. Z.B. Smoke on the water. Auch anhand des "Language of drumming" Systems von Benny Greb lassen sich interessante Schlagfolgen und damit Improvisationen zusammenstellen. Es gibt da unzählige Ansätze, man muss einfach ein bisschen kreativ sein.

lg
max

  • »Crashi das Fetzige Becken« ist männlich

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3

Donnerstag, 3. September 2009, 16:14

ausprobieren was passt...und punkt
Mein Sonörchen <3

"Playing the Guitar is very cool, but hitting things? AWESOME!"

Fit

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4

Donnerstag, 3. September 2009, 16:35

Hey,

Paradiddeln üben und diese dann uber das Set verteilen.
Wenn bei Stiftung Wahrentest ein Dildo mit Befriedigend bewertet wird, ist das dann Sehr Gut?


Suche 24"x16" BD Tama Granstar II mit Rosette

renttuk

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5

Donnerstag, 3. September 2009, 16:44

oh man, das video kenne ich zwar schon eine geraume weile aber dieser ari hoenig erfreut mich immer wieder aufs äußerste. ich glaube, der hat nie ein internetforum gebraucht, um zu fragen, wie man schlagzeug spielt. der hat's einfach gemacht.

sonorfan

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6

Donnerstag, 3. September 2009, 17:39

... jah gud ähhh....
... i sog amol so....

der Ari ist halt der Määhhhn!

Ich arbeite für mich gerade an einem Konzept und hatte gehoft jemand hätte schon "Grundlagenarbeit" in einem Buch o. ä. verarbeitet.
Ein ganzes Buch darüber wäre natürlich auch super, man weiß ja nicht immer über alle Veröffentlichungen bescheid!!!

Das mit den Handsätzen find ich auch so ne Sache, die müssen dem tonalen Material folgen und nicht die Basis für die Melodilinie sein.
Handsätze können ist natürlich techn. wichtig gar keine Frage. Überschneidungen sind natürlich auch schön aber so seh ich die Rangfolge!
Wie eine Melodieinstumentalist halt denkt!
Wer Aris Arbeit und Veröffentlichungen verfolgt, weiß das der Mann nicht "einfach macht" sondern ein Konzept hinter seinem spielen steckt.

He know's his shit :D

Trozdem Danke für Eure Meinugen, ich finde es sehr interessant die versch. Ansichten zu sehen :)! Weiter so!
:thumbsup:
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »sonorfan« (3. September 2009, 17:45)


ldbog2

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7

Mittwoch, 9. September 2009, 02:26

Hallo sonorfan,

bestimmt hast Du es nicht SO gemeint, aber die Antworten waren bis jetzt in dieser Richtung. Trommeln tonrein stimmen, so daß die Tonhöhe zu einer Melodie passt, geht nicht wirklich. Ok, es geht bei Pauken ;) Generell empfiehlt sich für sowas eher eine höhere Stimmung mit weniger Dämpfung, also eher "jazzig" als "rockig". Klangmäßig sollte man auch nicht außer acht lassen, daß in dem Beispiel Link mit Paukenschlägeln anstatt normalen Drumsticks gespielt wird, so daß mehr Ton und weniger Attack auf allen Trommeln zu hören ist. Und der Drummer (wirklich beeindruckend) arbeitet auch viel mit manuellem (äääh Ellenbogen ? :S ) Abdämpfen, auch das ist in der Wirkung nicht zu unterschätzen, funzt aber als Effekt nur dann, wenn die Toms ordentlich lange nachklingen (Sustain haben). Also bei Rockmusik und großem Live-Gig mit Gate an den Tom-Mikros nicht unbedingt erzielbar. :D

Ich hab aber das Gefühl, daß es Dir mehr um das Feeling für sowas ging. Lapidare Antwort heißt: Üben, Musik hören, Üben. Solche Grooves sind komplett abseits von gängigen Rhythmen, im Vergleich zu allem, was sich in jedweder populärer Musik tut, sehr selten und deshalb individuell vom Drummer entwickelt. Was ich bei solchen Dingen auch berücksichtigen würde (auch wenn ich es dann trotzdem nicht spielen könnte ?( ), ist die Musik. Die beiden anderen Instrumente lassen dem Schlagzeug sehr viel Platz, in Deinem Link hört es sich fast wie ein Frage-und Antwort-Dialog zwischen den anderen Musikern und dem Drumset an. Das ermöglicht einem so fähigen Drummer natürlich auch den Einsatz einer solchen "Partitur". Nach dem Hören und Üben mußt Du also auch noch das Glück ( ? ) haben, mit Musikern zu spielen, die Dir so einen Freiraum lassen :)

Gruss, ldbog2

P.S.: Was für ein Sonor spielst Du ?

renttuk

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8

Mittwoch, 9. September 2009, 12:51


Wer Aris Arbeit und Veröffentlichungen verfolgt, weiß das der Mann nicht "einfach macht" sondern ein Konzept hinter seinem spielen steckt.

so meinte ich das auch nicht. der mann hat sich das über die arbeit am set angeeignet und sicher eine menge zeit verwendet, um sein konzept zu entwickeln. wer das nachmachen will, muss den beschwerlichen weg gehen, denn hier scheint es keinen ausgelatschten trampelpfad zu geben.

Xian01

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9

Mittwoch, 9. September 2009, 12:59

Es gibt von Hal Crook das Buch "How to Improvise"

Das richtet sich an alle Instrumentalisten, ist also nicht Schlagzeugspezifisch.

lg
Christian

  • »drumrumköln« ist männlich

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10

Mittwoch, 9. September 2009, 13:37

Hähä, das ist schon jeck gemacht. Er spielt halt das Thema von dem Stück. Grundsätzlich muss die Stimmung der Trommeln im "ungepitchten" Zustand wohl schon mit der Tonart der Nummer in möglichst gutem Einklang gebracht werden können. Und das funktioniert auch bei der Nummer wohl besser als z.B bei Anthropology . Wobei, wenn man lange dran arbeitet, wird man vielleicht auch da eine "Erkennbarkeit" erarbeiten können. Schwierig wirds dan aber, wenn man einen pflichtbewussten Akkordgeber am Start hat, der nix auslässt.

Empfehlenswert sind also wohl eher Melodien mit einer insgesamt überschaubaren Anzahl von sich wiederholenden Tönen - Motive quasi. Oder vielleicht einfach mal die verschiedenen Skalen per Handauflegen durchnudeln.... :D Muss ich mal probieren

Ansonsten einfach improvisieren wie immer. Und 95% der Zuhörerschaft merkt eh nicht, dass man gerade brilliante Sachen über die Form zaubert und fragt sich, warum der Typ so uncooles Zeugs macht, anstatt mal nen ordentlich Knallrhythmus zu spielen. Das ist das zu tragende Schicksal in der Abteilung.

  • »drumrumköln« ist männlich

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11

Mittwoch, 9. September 2009, 14:38

Und das funktioniert auch bei der Nummer wohl besser als z.B bei Anthropology . Wobei, wenn man lange dran arbeitet, wird man vielleicht auch da eine "Erkennbarkeit" erarbeiten können. Schwierig wirds dan aber, wenn man einen pflichtbewussten Akkordgeber am Start hat, der nix auslässt.


...............Sach ich noch und finde zufällig das hier
http://www.youtube.com/watch?v=5QeW8gKf07U&feature=related

Ich werde mir langsam unheimlich.
Jedenfalls hatte er das wohl auch mal geübt und man kanns auch erkennen. Wie geil :D

Steve Miller

nervt aus Prinzip

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12

Mittwoch, 9. September 2009, 16:32

Also ehrlich, für mich sieht der Typ aus wie ein Wahnsinniger, der nicht still sitzen kann. Hiiiiiiiiilfe Polizei. Was hat der denn für issues, bzw. wieso beugt der sich immer so nach vorne???

Steve

00Schneider

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13

Mittwoch, 9. September 2009, 16:35

Vielleicht ist er kurzsichtig und will genau sehen was er spielt? ^^

Nein, in dem Video aus dem Ausgangspost nimmt er Handballen und Ellenbogen zu Hilfe und übt Druck aufs Fell aus.

Der Wahnsinn kennt halt keine Grenzen... :thumbup:
Einer will immer mehr.

Steve Miller

nervt aus Prinzip

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14

Mittwoch, 9. September 2009, 19:07

Hi, 00,

hoffentlich fangen die demnächst nicht an die toms mit den Köpfen zu bearbeiten. Bin mal gespannt wer dann kommt und sagt, 'Oh toll, guck mal wie der improvisiert!', anstelle von, 'Hä, kann der die Stöcke nicht halten?'.

Erlaubt ist was gefällt, oder wie war das.?

Steve

Schmanne

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15

Mittwoch, 9. September 2009, 20:55

improviseren lernt man gut durch begrenzung .wenn man immer mit allem improvisiert was man kann entwickelt man sich sehr langsam weiter. ich würde mir zum beispiel 2 instrumente (standtom+snare) aussuchen und schauen was da so geht. oder zb schlagfolgen begrenzen. zur zeit übe ich jazz-shuffles (swing- achtel) in 1er, 2er und 3er gruppen. heisst r l, rr ll, rrr lll. wobei jeder schlag eine achtel ist. innerhalb dieser vorgabe kann man dann wieder durch das verschieben der akzente schnell herausfinden was so möglich ist und kommt oft auf ganz neue ideen. mir hilft es wenn ich das was ich spiele "laut" mitsinge. allein dadurch wird das alles wesentlich melodischer.

greetz

renttuk

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16

Donnerstag, 10. September 2009, 12:03

um noch was vollkommen konstruktives beizutragen:

ari hoenig hat ein buch zum thema polyrhytmik geschrieben. des weiteren gibt es auf seiner myspace seite einige, wenn auch wenige, dafür aber umso vertracktere übungen zur unabhängigkeit. er nennt das "stupid drum shit". ansonsten ist ari anscheinend jemand, der das internetz benutzen kann. wenn's ganz schlimm ist, könnte man versuchen, ihn höflich zu kontaktieren.

das, was schmanne anspricht, ist eine gute idee. übrigens singt hoenig bei "this little light of mine" auf "inversations" auch mit. nicht schön, aber es passt. vielleicht hat erst mitgesungen, dann das sein getrommel für den song entwickelt, dann das singen weggelassen, um es dann als stilmittel wieder hinzuzufügen.

cameo

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17

Donnerstag, 10. September 2009, 12:44

Wenn ich das bei "Moanin" richtig gehört habe, sind eigentlich nur Hängetom und Snare auf passende Melodietöne gestimmt, Floortom und Bass grummeln den Rest dann untenrum dazu, ohne dass es hundertprozentig tonal passt. Muss es ja auch nicht, die Melodie kann man trotzdem erkennen.

Ich meine mich zu erinnern, dass es sogar wissenschaftliche Studien zu diesem Phänomen gibt. Diesen zufolge ist wohl nur die generelle Melodierichtung (geht's jetzt rauf oder runter) und die Rhythmik das Entscheidende, um ein Wiedererkennen auszulösen.
Suche Holz- und Gussspannreifen für Snare, ISS und Optimount-Halterungen (verschiedene Tiefen)

Fit

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  • »Fit« ist männlich

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18

Donnerstag, 10. September 2009, 14:21



Ich meine mich zu erinnern, dass es sogar wissenschaftliche Studien zu diesem Phänomen gibt. Diesen zufolge ist wohl nur die generelle Melodierichtung (geht's jetzt rauf oder runter) und die Rhythmik das Entscheidende, um ein Wiedererkennen auszulösen.


Hi,

ganz genau das hab ich auch mal gehört, gelesen ge.... kA ist nämlich schon länger her. Wollte es nur nicht posten weil ich dachte es gibt einen auf die Nuss.

Gruß

Fit
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Suche 24"x16" BD Tama Granstar II mit Rosette