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Inferno

Mitglied

Registrierungsdatum: 13. Oktober 2009

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21

Montag, 26. Juli 2010, 13:22

Und kleinere Fotos sind ja auch schärfer als größere...


Sorry, aber: :D

Ein Computermonitor hat baubedingt eine Auflösung von 72 dpi. Mit knapp 71 dpi kommt das Wallpaper des TE da auch nahezu ran. Hat man nun ein kleines Bildchen, dass brilliant aussieht, und skaliert es größer (z.B. für ein Wallpaper), kann man eben die Pixel und JPEG-Kompressions-Artefakte sehen. Anscheinend ist exakt das gemacht worden. Auf einem Mini-Bildschirm sieht man das freilich nicht mehr. Nun hat aber ein handelsüblicher 15,4"-Widescreen-Notebook-Monitor standardmäßig mindestens eine Höchstauflösung von 1280x800px bei 72 dpi. Und das entspricht so ziemlich genau dem Wallpaper.

Ich hab kein Wort verstanden, aber ich glaub Unas hat recht.

trommeltom

Mitglied

  • »trommeltom« ist männlich

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22

Montag, 26. Juli 2010, 21:59

Glaub ich auch.

siktuned

Mitglied

Registrierungsdatum: 20. April 2009

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23

Montag, 26. Juli 2010, 23:03

witzig, dass das 72dpi-märchen immer noch kursiert...es ist nämlich vollkommen falsch


erstmal: dpi (dots per inch) ist durch ppi (pixels per inch) zu ersetzen...

was viele falsch verstehen: ppi ist keine absolute größe, sie ist von der auflösung und der größe des monitors abhängig. Nehmen wir an, unser monitor ist 20" breit und zeigt eine auflösung von 2000x1000 pixel...2000/20 (pixelzahl durch breite) macht 100ppi, ist der monitor 20" breit und zeigt eine auflösung von 4000x1000 ergibt sich ein wert von 200ppi

für die monitordarstellung ist die ppi-zahl belanglos...ein bild in der auflösung 2000x1000 wird auf dem ersten monitor vollflächig dargestellt auf dem zweiten ist es in der horizontalen halb so groß wie der monitor, es wird in beiden fällen auf 2000x1000pixeln dargestellt...obwohl die monitore versch. ppi-werte haben ist das bild auf beiden gleich groß. wenn das bild auf dem 2ten monitor so gestreckt wird, dass es vollflächig erscheint, ändert sich dadurch nicht die ppi-zahl, sie ist weiterhin 200, der monitor stellt jeden horizontalen pixel des bildes auf 2 hor. pixeln dar.

dies bezieht sich auf tft-monitore, die eine feste auflösung haben und andere lediglich interpolieren...

hier ist das ganze nochmal ausführlicher erklärt : http://www.fiae.eu/themen/grundlagen-it-…/dpi-berechnung
Ist das Resofell gerissen,
kling die Snare meist recht beschissen
Ist das Teil dann wieder heil,
klingt die Karre wieder geil :P

Unas

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  • »Unas« ist männlich

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24

Dienstag, 27. Juli 2010, 09:44

Das kannst du ja mal sämtlichen Webdesignern und -Professoren erzählen, die ich kenne. Fakt ist, dass man mit diesen Angaben arbeiten kann.

Zitat

c²=25
√c=5


Diese Zeile aus deinem Link ist genau genommen auch Käse, wenn wir schon beim Erbsenzählen sind. Sollte klar sein, warum.
Jag bryr mig inte om du förstår det här.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Unas« (27. Juli 2010, 09:48)


siktuned

Mitglied

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25

Mittwoch, 28. Juli 2010, 18:06

ja...das ist leider typisch für designer, allein diesen leuten ist zu verdanken, dass dieses märchen noch immer kursiert...es spielt wohl bei printdesign auch wirklich eine rolle (frag mich nicht, welche...wurde in einem seminar über organische leds erwähnt...) rein technisch gesehen ist das aber unsinn und das wird dir jeder informatiker bestätigen

das ist zb auch der grund, warum manche grafikformate, wie zB GIF, das eig. nur für die bildschirmdarstellung entwickelt wurde, gar keine ppi-angaben kennen...ebensowenig kennt Exif ppi-angaben

ich hab übrigens technische informatik an der RWTH Aachen studiert, weiß also durchaus, wovon ich rede...
Ist das Resofell gerissen,
kling die Snare meist recht beschissen
Ist das Teil dann wieder heil,
klingt die Karre wieder geil :P