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RimShoot

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1

Donnerstag, 25. März 2010, 23:38

Asio 4 all mit addictive drums problem mit latenz

guuudensss,
ich habe mein e drum an mein netbook angeschlossen mit on board soundkarte und lasse über fruity loops addictive drums laufen nun habe ich warscheinlich wie viele das porblem mit der latenz, habe mir aufgrund dessen das neueste asio 4 all runtergeladen und installiert ist besser geworden aber noch nicht akzeptabel man kann da ja viel einstellen nur weis ich nicht welche einstellung was bewirkt kann mir das einer erklären oder gibt es da eine zabuerformel an einstellungen die bei allen pcs klappt
danke im vorraus

snoredrum

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2

Donnerstag, 25. März 2010, 23:52

Generell: Je kleiner der Puffer, desto geringer Latenz
Ab einer bestimmten Größe schafft es der PC dann aber nicht mehr, den Puffer schnell genug zu füllen, dann fängt es meist an zu knacken/knistern oder es gibt Aussetzer usw.
Musst halt mal ausprobieren, wo diese Grenze bei deinem PC liegt.

Edit/PS: Bei ASIO4ALL ist doch auch eine recht ausführliche und verständliche deutsche Anleitung als PDF dabei, da wird eigentlich alles ganz gut erklärt.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »snoredrum« (26. März 2010, 00:05)


Buddy Poor

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3

Freitag, 26. März 2010, 01:01

netbook ? Ich bezweifel stark das die prozessorleistung ausreicht um die latenz gering genug zu halten..... je geringer die latenz desto mehr prozessorleistung wird benötigt.

RimShoot

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4

Freitag, 26. März 2010, 09:21

netbook ? Ich bezweifel stark das die prozessorleistung ausreicht um die latenz gering genug zu halten..... je geringer die latenz desto mehr prozessorleistung wird benötigt.

ja ich weis das es nicht das optimalste ist aber man kanns ja versuchen das teil hat ein 1.3Ghz Prozessor müsste theoretisch langen! theoretisch

siktuned

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5

Freitag, 26. März 2010, 10:01

netbook ? Ich bezweifel stark das die prozessorleistung ausreicht um die latenz gering genug zu halten..... je geringer die latenz desto mehr prozessorleistung wird benötigt.



ja, schon...aber das sollte nicht das problem sein...ich habe bei einem freund seinen alten athlon xp-pc aufgesetzt, damit er unabhängig von seinem hauptrechner ein bisschen was mit guitar rig und fruity loops machen kann...die karre ist ein thunderbird C mit 1400 Mhz taktfrequenz, 2 GB DDR 266 und WinXP und läuft problemlos mit A4A und 256 samples ohne knacken...also mit dem onboard sound...das board selbst ist ein älteres Asus mit Via Chipsatz...insgesamt ist die kiste ungefähr auf netbook-niveau...eher schlechter

ich hab es wiedrum auch schon gehabt, dass ein topmoderner rechner (q6600, 4GB DDR2-1066, Asus P5K-E) einfach nicht mit einer akzeptablen latenz und ohne knacken unter A4A funktioniert hat...

Es hängt vieles von dem verbauten Audio-Chip ab...manche können gut mit A4A, manche nicht...mit Prozessorleistung hat das nicht so viel zu tun...

lG

sik
Ist das Resofell gerissen,
kling die Snare meist recht beschissen
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klingt die Karre wieder geil :P

Buddy Poor

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6

Freitag, 26. März 2010, 11:28

im netbook das ist doch ein single core ? Falls ja dann wird das nix. 1.3 ghz sind dann zuwenig. du kannst das mit ner hohen buffersize zum abspielen nutzen, fürs echtzeit-spielen langt das nicht.
Man kann guitar rig nicht mit nem drumsampler vegleichen ! Ausserdem sind 256 samples buffersize für vernünftiges trommeln schon zuviel. Dass das vom audiochip abhängig ist, das stimmt, allerdings sind genügend prozessorpower dann trotzdem grundlage.
Trotzdem viel spass. Sollte das widererwartend doch funktionieren, dann kaufe ich mir auch ein netbook ;-)

siktuned

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7

Freitag, 26. März 2010, 12:10

der thunderbird c ist ebenfalls ein single core, hat einen langsameren FSB (100 statt 133 beim Atom n270) und einen doppelt so kleinen l2-cache (256 statt 512 kb), da machen die 100mhz mehr, die er an takt hat nichts aus...der tbird ist auf jeden fall langsamer als ein n270-Atom

Man kann Guitar Rig sehr wohl mit einem Drumsampler vergleichen, was die CPU-Auslastung angeht, nimmt es sich im Hi-Quality-Modus mehr Ressourcen als beispielsweise ezDrummer

und ich bitte dich, 256 Samples sind 5.33ms...das ist eine absolut annehmbare latenz zum trommeln..

btt: Vllt. ist Asio2KS was für dich...ist ne Alternative wenn A4A nicht gut läuft...schau es dir mal an: www.asio2ks.de

lG

sik
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wolle70

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8

Freitag, 26. März 2010, 12:21

Zitat

ich bitte dich, 256 Samples sind 5.33ms...das ist eine absolut annehmbare latenz zum trommeln
das ist aber nicht die einzige Latenzquelle. Bei Guitar Rig fällt schonmal die Midi Latenz weg, das sind auch 5-10ms. Wenn der Rest Deiner Konstellation sich mit weiteren 5-10ms begnügt dann bist Du im Idealfall bei 20ms zwischen "Hau drauf" und hörbarem Soundereignis. Bei einem Netbook bin ich sehr skeptisch, ob selbst das erreichbar ist

matzdrums

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9

Freitag, 26. März 2010, 13:34

und ich bitte dich, 256 Samples sind 5.33ms...das ist eine absolut annehmbare latenz zum trommeln..


das ist nur der hinweg. für den rückweg muss man nochmal grob das gleiche veranschlagen, macht dann 11 ms plus die midi-latenz. das ist dann arg an der grenze.

snoredrum

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10

Freitag, 26. März 2010, 15:58

Von vornherein würde ich auch eher sagen, dass man mit einem Netbook keine allzu großen Erwartungen haben sollte, aber hey... nun hat er das Programm doch schon installiert, und viel interessanter als die theoretischen Betrachtungen ist jetzt, wie es bei ihm - dann mit den richtigen Einstellungen - in der Praxis wirklich läuft :) also immer her mit den Erfahrungsberichten (zusammen mit Hardwareinfos, den tatsächlichen Einstellungen und damit real gemessenen Latenzwerten wäre das super)!

Shiran

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11

Freitag, 26. März 2010, 16:39

Du musst mit ASIO 4 All einfach ausprobieren. Ich kann ASIO 4 All auf 64 Samples runterstellen, und das ohne, dass es irgendwo anfängt zu knistern. Haber aber auch nen Desktop PC mit nem 2x2,7GHz Prozessor und ne Creative X-Fi Xtreme Music drin. Habs aber auf 112 Samples hoch geschraubt, da es eigendlich egal ist, ob man 6 oder 8ms Latenzzeit hat.

Schieb den Regler einfach so weit runter, bis es anfängt zu knistern und der PC langsam wird, aber bei 1,3GHz würde ich nicht viel erwarten, wie meine Vorredner schon gesagt haben. :)

Buddy Poor

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12

Freitag, 26. März 2010, 18:45

ok, warum z.b. guitar rig eine andere baustelle als ein drumsampler ist dürfte ja nun klar sein.
siktuned, da kannst du mich bitten solange du willst, 256 buffersize reichen fürs trommeln nicht. Selbst bei guitar rig fangen einige gitarristen dann schon an zu meckern.....
Ansonsten gehen meine erfahrungen mit drumsamplern doch einiges über das theoretische hinaus, snoredrum. Ihr schraubt euch´n wolf mit unterdimensioniertem material. Versuch macht kluch...

snoredrum

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13

Samstag, 27. März 2010, 15:49

@Buddy Poor, ich bin da doch sogar ganz auf deiner Seite :) Meinte eben nur, dass man sich jetzt, wo er ja eh schon alles fertig installiert hat, einfach die Werte aus der Praxis angucken kann... da ist er ja nur ein paar Klicks von weg :) Auch wenn es für seine Zwecke dann nicht reicht, Erfahrungsberichte finde ich halt immer interessant.

RimShoot

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14

Samstag, 27. März 2010, 16:06

soooooo,
ich hatte in den letzten tagen etwas weniger zeit werde mich aber nachher hinsetzten und alle einstellungen mal durchgehen und euch dann schreiben werde auch den asio2ks treiber ausprobieren
biss nachher

siktuned

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15

Montag, 29. März 2010, 10:59

das ist aber nicht die einzige Latenzquelle. Bei Guitar Rig fällt schonmal die Midi Latenz weg, das sind auch 5-10ms. Wenn der Rest Deiner Konstellation sich mit weiteren 5-10ms begnügt dann bist Du im Idealfall bei 20ms zwischen "Hau drauf" und hörbarem Soundereignis. Bei einem Netbook bin ich sehr skeptisch, ob selbst das erreichbar ist


Die Latenzzeit des MPU-401 meiner Soundkarte beträgt gemessen zwischen 2.15 und 3.48 ms...falls es jmd. interessiert: mit etwas linux-kenntnissen könnt ihr die messung mit eurer eigenen hardware durchführen...hier der link: http://github.com/koppi/alsa-midi-latency-test

laut einigen benchmarks dauert es bei einem USB-interface tatsächlich mindestens 5ms für den MIDI-weg...eine PCI-Lösung scheint mir daher besser zu sein

Bei meiner Konfig sieht das also im ebsten fall so aus: 2.15ms MIDI-Latenz + 0,5ms AD-Wandlung + 0,5ms DA-Wandlung + 2x 2,33ms (112 Samples bei 48khz) ASIO-Latenz = 7,8ms im besten Fall...durch den Windows-Kernel wahrscheinlich etwas mehr...also sagen wir mal, irgendwas zwischen 8 und 10ms...das ist in meinen Augen akzeptabel zum spielen...

Natürlich ist das vom Microtiming her nicht mit einem akustischen Schlagzeug zu vergleichen aber führen wir uns doch mal folgendes vor augen:

Schall braucht etwa 3ms pro Meter, das heißt wenn ich das China anspiele, was ca. 1,2m rechts von meinem Ohr hängt, dann braucht der Schall von dort ca 3,6ms bis zu meinem Ohr...
Wenn ich dann Edrums über Kopfhörer spiele, braucht das ganze dann ca. 8ms bis zu meinem Ohr...ein Unterschied von gerade mal 4,5ms, gar nicht so gravieren, wie man meinen könnte

PS: @Matz...du hast natürlich Recht mit dem Rückweg, trotzdem finde ich, gehen 5.33ms auch...aber nach der Probe aufs exempel ist das durchaus schon ein Unterschied zu 2.33 ;-)
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »siktuned« (29. März 2010, 15:59)


lite

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Dienstag, 30. März 2010, 01:14

Ich stimme Wolle zu und halte die Werte, die hier für PC-Lösungen genannt werden, für viel zu optimistisch. Aus meiner Sicht ist nur eine Form der Latenzmessung wirklich aussagekräftig: Ausgang vom Pad und Audio-Ausgang vom Interface gemeinsam Aufnehmen und den Versatz in der Aufnahme (linker Kanal vs. rechter Kanal) checken. MIDI ist aus meiner Erfahrung gar nicht mal der größte Übeltäter. Eine MIDI Note benötigt bei der Übertragung keine 1,5ms, denn wenn ich mich nicht irre, waren es max. 5 Bytes bei 31,25kBaud. Die Verarbeitung des Triggersignals und Aufsetzen der MIDI Note veranschlagen bei einem wirklich schnellem Gerät ca. 2ms (z.B. DDrum4). Der PC vertrödelt leider noch so einige Millisekunden! Oben drauf dann eben noch die Latenz des Audio Interface.

Ich habe einige Latenzmessungen durchgeführt und Module im Vergleich zum PC gemessen:
Latenzmessungen: TD12, DDrum4, PC/BFD, Simmons ADT

Mit einem DDrum 4 und 88 Samples im Audiointerface bin ich auf 12ms Gesamtlatenz gekommen (siehe Link). Und ich kenne kein Gerät, das schneller ist, als das DDrum 4, wenn es um die MIDI Ausgabe geht. Für ein Roland TD-12 kann man die Gesamtlatenz gleich auf 14,5ms hochsetzen. Daher klingen für mich hier Werte von 6-8ms Gesamtlatenz etwas rosig, ja schon unrealistisch. Ich bezweifle zurzeit, dass jemand nachweißlich bedeutend unter 10ms Gesamtlatenz kommt, wenn mit einem PC gearbeitet wird. Der Puffer des Audiointerfaces ist dabei nur eine kleine Komponente der Gesamtlatenz! Ich denke die durschnittlichen Werte von PC-Lösungen bewegen sich eher bei ca. 15ms!
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