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Darbohne

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  • »Darbohne« ist männlich
  • »Darbohne« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 16. Dezember 2009

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1

Mittwoch, 11. Januar 2012, 14:53

HILFE! Noten/Rhythmik schneller lesen

Moin Forum!
Bevor irgendwelche Kritik kommt zum Thema " richtig suchen", ich habe gesucht und nicht genau das gefunden, was ich suche.

Nun zu meinem Problem
Ich spiele unter anderem in einem Orchester und besuche auch den Leistungskurs Musik.
Ich habe absolut keine Probleme Noten zu lesen und zu schreiben.
Außerdem klappt nach Gehör spielen auch gut, solange es in meinem Kompetenzbereich liegt. ;)
Allerdings, und hier kommt mein Problem, tue ich mich enorm schwer Rhythmik zu lesen. Ich brauche ewig rauszufinden, wie die rhythmische Figuren zu spielen sind und dementsprechend läuft es dann wieder darauf hinaus, dass ich vor Sibelius sitze und mir die Partitur vorspielen lasse und es versuche nachzuspielen.
Ich will einfach sofort die Rhythmik sehen und sofort und vorallem richtig umsetzen können! Es ist einfach blöd, als Schlagzeuger diese Eigenschaft nicht zu besitzen!
Ich denke halt, dass ich so ein besserer und genauerer Schlagzeuger werde.
Meine Frage ist nun:
Wie kann ich effizient Rhythmik lesen lernen? Welche Übungen bieten sich dazu an?
Mit der Frage wende ich mich vorallem an die Profis unter uns!

Wäre super, wenn ihr mir helfen könnt und die, die keine Ahnung haben sich einfach enthalten!
Vielleicht wird es ja auch so eine Art Tippsammlung für Leute, die dasselbe Problem haben. :)


Gruß


die Bohne.

Christi

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  • »Christi« ist männlich

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2

Mittwoch, 11. Januar 2012, 15:15

Moin Forum!
Ich habe absolut keine Probleme Noten zu lesen und zu schreiben.

die Bohne.

Also du legst ja einen ganz schön scharfen Ton hin. Für mich klingt es so, dass du die Notenwerte noch nicht richtig verstanden hast, oder zu wenig damit übst. Setz dich doch einfach mal hin, schreib die Zählweise unter die Noten. Mit der Zeit bekommt man Routine und kann es nahezu in Echtzeit umsetzen. Üben hilft, wie immer. Dir die Rhythmik in Sibelius vorspielen zu lassen zeigt, dass du es alleine nicht versuchst, die richtige Rhythmik herauszufinden. So wird das nicht besser.

P.S.: Lautes Mizählen, mit Metronom üben und langsame Tempi sollten auch helfen.
Mein Saturn Scarlin (mit Demo-Aufnahmen )

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Christi« (11. Januar 2012, 15:18)


  • »Christian_drums« ist männlich

Registrierungsdatum: 15. Januar 2011

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3

Mittwoch, 11. Januar 2012, 15:30

Moin!
Um Üben wirst du nicht drumrum kommen. Versuch mal einfache Figuren zu transkribieren, denk dir doch selbst einfach mal ein paar figuren aus und versuch diese Aufzuschreiben. Das braucht am Anfang ein wenig Übung, aber mit der Zeit läuft das wie von Selbst. Ich Zähle beim Transkribieren immer die 4tel mit, bzw trete mit dem Fuß dazu und schaue mir dann so an, wo der Ton liegt (Auf oder zwischen den Zählzeiten). Fang ruhig langsam und Simpel an, nach ner Weile hörst du dann auch komplexere Sachen heraus.
Grüße, CHristian

BuddyRoach

Mitglied

  • »BuddyRoach« ist männlich

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4

Mittwoch, 11. Januar 2012, 16:24

Besorg' dir Dante Agostini: Solfège Rythmique Nr. 1 oder ähnliches. Und dann übe zu lesen.

Flüssig lesen können bedeutet, größere Zusammenhänge wiederzuerkennen.
Ein Kind, das Lesen lernt, erkennt zunächst nur die Buchstaben und baut daraus ein Wort. Ein erfahrener Leser erkennt das Wort, ohne die Buchstaben einzeln wahrzunehmen. Genauso verhält es sich beim Notenlesen.

Ich brauche ewig rauszufinden, wie die rhythmische Figuren zu spielen sind und dementsprechend läuft es dann wieder darauf hinaus, dass ich vor Sibelius sitze und mir die Partitur vorspielen lasse und es versuche nachzuspielen.

Besser wäre, wenn du dir die Zählzeiten über die Takte schreibst.
Le roi - c'est moi!
Je üppiger die Pläne blühen, um so verzwickter wird die Tat. (Erich Käsnter)

Jürgen K

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  • »Jürgen K« ist männlich

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5

Mittwoch, 11. Januar 2012, 16:33

Hallo,

üben hilft.
Alles andere nicht. Auch Sybille, Sibylle oder wie die heißt, hilft da (leider) nicht.

Das Agostini-Buch ist gar nicht so schwer,* sollte eigentlich ein Schlagzeuger hin bekommen. ;)

Grüße
Jürgen

*) Oder meine Erinnerung hat eine rosa Färbung.
Sapere aude!

filL

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  • »filL« ist männlich

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6

Mittwoch, 11. Januar 2012, 16:41

Zählzeiten drüberschreiben (und somit mit dem Metrum in Beziehung setzen). Dann den genauen Rhythmus spielen / üben. Die meisten Figuren tauchen immer wieder auf.

...und nicht vergessen: Rhythmus geht Hand in Hand mit Tempo einher! ;)
www.iron-force.de
Das beste aus 3 Jahrzehnten Hard Rock & Heavy Metal
"For most people, challenge is to play. For us the challenge is to not play" Mike Portnoy | Mein Set

  • »Trommelfreak« ist männlich

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7

Mittwoch, 11. Januar 2012, 18:19

laut Viertel zählen und Rhythmus schnipsen (Leseübungen). Viertel schnipsen und laut Leseübung singen.
16tel Permutationen üben: spielen und singen. Timing Pyramiden spielen und singen.
Right Hand lead üben. Leseübungen spielen (z.B. Swing Ride und alle langen Noten Bassdrum, alle kurzen Snare).

Gibt hunderte Übungen um sich da zu verbessern. Man muss es halt einfach viel machen.

fwdrums

Mitglied

  • »fwdrums« ist männlich

Registrierungsdatum: 8. September 2004

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8

Donnerstag, 12. Januar 2012, 09:47

Schau Dir das mal an.

fwdrums
die Website meiner Bänd: nontoxic & nontoxic@myspace Nächster Gig nontoxic am kurze lange CD-Pause

Ronos

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Registrierungsdatum: 28. Juni 2010

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9

Donnerstag, 12. Januar 2012, 23:30

Bekanntes aber wenig beachtetes Thema

Bei einem mutmaßlich ähnlichen Kenntnisstand empfinde ich dasselbe Defizit wie du. Mein Dozent konnte hier keine Abhilfe schaffen, da auch er sich spezielle Rhythmiken erst erarbeiten muss, bis er sie "kapiert" hat. Dass ihm das schneller gelingt als einem Intermediate, liegt auf der Hand. Trotzdem suchte ich weiter und stieß auf zwei bemerkenswerte Bücher: Eddy Marron "Die Rhythmik-Lehre" und Peter Giger "Die Kunst des Rhythmus".





Das zweite ist nahezu vollkommen, überfordert aber den Intermediate völlig. Das ist klar ein Werk für ziemlich weit Fortgeschrittene. Der Marron ist als Einstieg wirklich empfehlenswert: "Das Ziel dieser Rhythmiklehre ist es, das rhythmische Bewusstsein des Lesers zu erweitern. Dieses Buch erschließt sich einem jedoch erst, wann man sich ans Üben macht: es ist ein Übungs- und Arbeitsbuch, nicht unbedingt ein Lesebuch."



Alle Übungen werden ausführlich erläutert, mit und ohne Metronom gezählt, gesungen, geklatscht oder geklopft; auch Kombinationen dessen kommen vor. Es handelt sich nicht um "Walldorf-Pädagogik" - klares Ziel ist es, das Rhythmus bezogene vom Blattspielen zu verbessern. Bisher habe ich den Eindruck, dass es das leistet, was es zu leisten verspricht.



Schau's dir an. Mir hilft es, vielleicht dir auch.







Gruß



Ronos

Gouvi

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  • »Gouvi« ist männlich

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10

Freitag, 13. Januar 2012, 10:11

Hallo,

also das Agostini Buch kann ich auch nur empfehlen. Allerdings weiß ich nicht auf welchem Stand du bist und es ist sicher hilfreich noch zusätzliche Übungen zu den jeweiligen Gebieten ranzuziehen, da agostini sehr schnell immer neue Sachen einführt. Er ist glaube ich nach 10-15 seiten bereits bei 16tel sextolen und 32tel, und da hilfts immer noch begleitübungen zum festigen zu haben. Aber sonst habe ich genau auch mit diesem Buch Rythmik lesen gelernt.

Gruß Gouvi
Macht Musik um der Musik willen! Denn nur wenn ihr wirklich Spaß an eurer Musik habt und sie gern spielt, ist es gute Musik....

HansDieter

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  • »HansDieter« ist männlich

Registrierungsdatum: 29. Oktober 2010

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11

Freitag, 13. Januar 2012, 10:51

Hallo,

ich spiele nun seit ca. 11 Jahren Schlagzeug und habe auch viel mit dem Agostini Buch gearbeitet und in verschiedenen Bands gespielt.

Seit, ich schätze mal etwa 4-5 Jahren kriege ich das mit dem Blattlesen sehr gut hin. Das ganze erfordert einfach üben, üben, üben!!!

Was anderes wird dir da nicht helfen.

Gruß HansDieter