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lacheimer

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1

Mittwoch, 12. Juni 2013, 13:29

E-Drum mit Porter & Davies oder Butt Kicker erweitern

Hallo,

da ich mein E-Drum überwiegend über Kopfhörer spiele und man da leider gar nichts vom Sound spürt, denke ich über so einen vibrierenden Hocker nach.

Ich denke gerade im E-Drum Bereich ist dies eine sehr sinnvolle Ergänzung. Nach einigem suchen im Netz bin ich auf die Porter und Davies gestoßen. Sieht zumindest sehr vielversprechend aus http://fischer-amps.de/fileadmin/user_up…Davies-2013.pdf

Mich würde interessieren ob einer so ein Teil kennt und etwas dazu sagen kann. Auch über Infos ähnlicher Produkte, die zu empfehlen sind wäre ich dankbar.

Gruß Christian

Ide

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2

Mittwoch, 12. Juni 2013, 15:26

Servus,

live verwende ich auch einen Buttkicker - das hat aber nichts mit E- oder A- Drums zu tun, sondern damit, dass meine In-Ears recht wenig Bass abbilden.
Bei A-Drums 'spüre' ich den Sound nämlich auch nicht doller als bei E-Drums.
Den fehlenden "Bumms" im Bass bekomme ich aber vom Buttkicker. Das funkt prima und ich möchte es live nicht mehr missen. Egal ob A oder E ... (sagte ich das schon?)
Mein Equipment ist der Fisher Drum-In-Ear-Amp mit eingebauter 75Watt Endstufe und Frequenzweiche für den Buttkicker.

Viele Grüße vom Ide

skorpy69

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3

Samstag, 15. Juni 2013, 12:20

Hallo Lacheimer

Also, ich darf ebenfalls einen Porter & Davis mein Eigen nennen und würde das Teil nicht mehr hergeben. Spiele sowohl A-Set wie E-Drums live on Stage. Der Porter & Davis kostet zwar deutlich mehr als andere Butt-Kicker ist dafür aber sehr präzise und je nach Ausführung bekommst du das Teil in einem hochwertigen Case. Ich selber habe diese Profi-Variante gewählt, da ich eben öfters live spiele und alles transportiere. Zudem kann ich noch den Bassisten über einen separaten Eingang dazumischen. Vorallem in kleinen Clubs mit dem E-Drum ist dies noch ein cooles Feature. So habe ich das Gefühl wie auf der grossen Bühne und spüre eben auch den Bass. Also, mit dem Teil machst du bestimmt nichts falsch, aber es kostet etwas. Am besten probierst du das mal aus.

Gruss aus der Schweiz

Skorpy

lacheimer

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4

Samstag, 15. Juni 2013, 19:13

Hallo,

danke euch beiden für die Info´s.

Ide: Mir ist schon klar das so ein Butt-Kicker nicht nur für E-Drums Interessant ist. Wobei ich wenn ich mein A-Set spiele durchaus Körperschall war nehme, sicher wohl nicht so intensiv wie mit einem Butt-Kicker, aber es ist etwas vorhanden. Hingegen merke ich am E-Set rein gar nichts an Körperschall.

Skorpy: Das klingt doch sehr vielversprechend, auf solche Meldungen habe ich gehofft. In der Tat hat Poter & Davies gehobene Preise, aber wenn die Qualität stimmt bin ich gerne bereit diesen auch zu Zahlen. Hast du auch mal andere Systeme getestet und kannst ein Vergleich ziehen? Interessieren würde mich auch welche Hockerform du gewählt hast.

Gruß Christian

Gsälzbär

Hybriddrummer

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5

Sonntag, 16. Juni 2013, 08:06

Der Selbstbau kommt eventuell in Frage?

Elektronik mit Verstärker

Stuhl. Vorletztes Bild.
Gruß Gerd
Beer is cheaper than therapy!

skorpy69

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6

Sonntag, 23. Juni 2013, 17:45

Interessieren würde mich auch welche Hockerform du gewählt hast.

Ich habe alle drei Hocker getestet und mich schlussendlich für den Sattelhocker entschieden. Du musst hier selber testen und entscheiden was für dich am Besten geht.

frenkie

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7

Dienstag, 30. Dezember 2014, 23:48

Hallo,

Wer kann näheres zum Porter & Davis System berichten, vielleicht auch im Vergleich zum Fischer buttkicker ?
Ich habe aktuell die Fischer drum in ear 1 Station, bin aber auf der Suche nach einer Alternative mit mehr Leistung. Hier bin ich mehrmals auf die Porter - Geräte gestoßen, welche sehr interessant aussehen.
Leider gibt es nicht allzuviele Erfahrungsberichte (außer die Textbereiche der drumzeitschriften) dazu.

Mfg frenkie

Solid

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  • »Solid« ist männlich

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8

Mittwoch, 31. Dezember 2014, 13:56

Buttkicker

Und wie der Zufall es will, biete ich gerade die Highend Variante von Fischer Amps für kleines Geld an...;-)

trommeltotti

unregistriert

9

Freitag, 2. Januar 2015, 15:47

Wer kann näheres zum Porter & Davis System berichten, vielleicht auch im Vergleich zum Fischer buttkicker ?


Yepp, diesbezüglich hätte ich einiges an Erfahrungswerten anzubieten:

Und mein Fazit gleich vorne weg: Das Porter & Davies System ist um Längen präziser in der Ansprache respektive bei der Umsetzung entsprechender Frequenzen in erwünschte Vibrationen und wohl auch ein ganzes Stück weniger Latenz behaftet als vergleichbar das Buttkicker System. Das große Fischer Amps Buttkicker System muss man wohl als recht teuer betrachten. Dagegen wäre das P&D System als richtig "scheiß teuer" einzuordnen und das sollte somit wohl ziemlich der einzige Nachteil bleiben.

Einer der ganz großen Vorteile von dem P&D System wäre der Umstand, dass Bauart bedingt auch andere Instrumente wie etwa die Snaredrum spürbar werden und nicht nur die niederfrequenten Instrumente wie die Kickdrum und etwa die tiefen Toms. Dadurch wirkt das komplette Drumset augenblicklich wesentlich lebendiger und viel direkter. Man verschmilzt quasi mit seinem Instrument zusammen. Ein Erlebnis erster Güte! Insbesondere bei der Nutzung von E-Drums wohl ein wesentlicher Faktor. Wenn man nach einiger Spielzeit das P&D System komplett ausschaltet denkt man wohl unweigerlich daran in einem falschen Film zu sein. Ein Unterschied wie Tag und Nacht! Man könnte auch faktisch sagen: Achtung es besteht Suchtgefahr! Nie wieder ohne!

In Anbetracht dieser enormen Preisgefüge habe ich Seinerzeit beide Shaker-Systeme in vorheriger Absprache mit den Herrschaften vom großen "T" parallel bestellt, mit der Gewissheit, dass ein System wieder Retoure gehen wird. (Ein Testsystem von P&D und eben den Fischer Amps Shaker Amp 400 mit der 4Ohm Buttkicker Variante) Nach einiger Testzeit war für mich ganz klar, dass auf jeden Fall der Fischer Amps Amp 400 wieder Retoure gehen sollte und das P&D System verbleiben wird. (Natürlich nicht das vorab gelieferte Testsystem)

Übrigens bemerkenswert war dabei der Umstand, dass P&D ohne zu Zucken und ohne jegliche Verbindlichkeiten oder Anzahlungen mir ein kostenfreies Testsystem haben zukommen lassen. Scheinbar haben die bis dahin wohl nur was mit (Drummer) Profis zu tun gehabt welche nicht einfach mal eben ein so teures Testsystem als "geschenkt" betrachten werden und die Zeche prellen.

Das P&D Shaker-System ist fest im Sattel verbaut. Damit hat man nicht die Möglichkeit einen Sitz von unterschiedlichen Herstellern nach Wahl zu nutzen. Man ist damit also auf einen der drei Sattel Varianten von P&D gebunden. Die Sitze selber sind aber von höchster Güte und entsprechen in etwa dem was man als Bestes auf dem Markt wird erhalten können. (Etwa die Roc N Soc oder Tama Sattelsitze) Was man bei diesen Preisen freilich auch erwarten darf. Der große Vorteil dabei ist, dass man sich nicht darum kümmern muss wie man denn nun einen Buttkicker möglichst stabil und effektiv am Sitz befestigen sollte. Diese (lästige) Aufgabe entfällt zum Glück bei dem P&D System. Auch ein Transport des Sattels sollte damit handlicher ausfallen. Bei mir dient hierfür ein just-music 14" Snaredrum Transportkoffer als Verpackung für den Sattel.

Gerade im Zusammenhang mit Sample basierenden VST-Instrumenten scheint es mir unerlässlich zu sein, dass Signal für den Bassshaker noch einmal mit einem EQ zu bearbeiten um den Shaker bestmöglich anregen zu können. Auch ist es hierbei von Vorteil, wenn man die einzelnen Instrumente jeweils unabhängig voneinander Pegeln kann. Mit modernen VST-Instrumenten sollte das aber kaum eine Hürde darstellen. Schwieriger sollte es dabei schon mit herkömmlichen E-Drum Modulen werden. Und richtig aufwendig wird das Ganze dann wohl mit herkömmlichen A-Setups. Dort wird man sicherlich nur das Bassdrum Signal mittels vorhandenen Mono Mic In Eingang nutzen wollen weil sonst der technische Aufwand zu groß werden könnte.

Letztendlich möchte ich also festhalten wollen, dass ich nie mehr ohne diesen P&D Shaker-System spielen möchte. Und das sollte gerade bei der Nutzung von zeitgemäßen VST-Instrumenten in Echtzeit am E-Set gelten. Sicherlich, der Preis gerade auch für die 19" Verstärker Variante tut schon richtig weh. Aber das Spielgefühl verbessert sich damit dann doch ziemlich dramatisch. Gar keine Frage. Das (große) Fischer Amps Shaker-System wäre jetzt vergleichbar nicht ganz so teuer aber es wird definitiv nicht mit dem P&D System mithalten können.

Ich hoffe ich konnte helfen. Frohes Neues 2015

Gruß

Trommeltotti


<<<<< EDIT >>>>>> Nicht zu vergessen! Auch die gesamte Musik oder benötigte Playbacks führe ich komplett in das P&D Shaker-System rein! Ein fataler Zugewinn an einem direkten Band Erlebnis beteiligter Musiker respektive auch ein verschmelzen mit zugefügten Playtracks/Playalongs am Drumset.



Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »trommeltotti« (2. Januar 2015, 15:56)


lacheimer

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10

Freitag, 2. Januar 2015, 23:18

Hallo,

ich habe mich ja nach reichlicher Internetrecherche auch für das Porter & Davies System entschieden. Bei mir ist es das BC2 mit dem extra breitem Sitz geworden. Ich habe ihn mir aber mit einer Rückenlehne bestellt, weil ich an meinem Tama auch schon eine hatte und das immer sehr bequem fand.

Angeschlossen habe ich den BC2 nach einigem ausprobieren über einen kleinen DA Wandler am Digitalen Ausgang von meinem Roland TD-30. Der Vorteil war das ich den Digitalen Ausgang vom Pegel einmal eingestellt habe und dieser nun immer gleich bleibt egal ob ich den Phones oder Master Pegel verändere.

Vergleiche zu anderen kann ich leider nicht ziehen, aber der P&D ist wirklich gut. Ich habe ihn oft eher dezent mit laufen so das ich ihn gar nicht bewusst groß wahrnehme, aber wenn ich ihn dann ausschalte, dann ist es sofort ein riesiger Unterschied und es fehlt einem richtig was gerade am E-drum, dann mache ich ihn wieder an und alles ist wieder :thumbsup: .



Gruß Christian

frenkie

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11

Sonntag, 4. Januar 2015, 22:11

Servus,

Ich bedanke mich für die ausführlichen, und interessanten Berichte :thumbup: Diese bestätigen meine Vermutungen , dass das p&d system in sich stimmiger ist.

Somit wird wohl das p&d die Nachfolge antreten ^^
Die nächste Entscheidung wird somit die richtige Sitzform sein....

Mfg frenkie

Drummarv

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12

Mittwoch, 9. Dezember 2015, 20:31

Frage BC2

Moin Leute !

Mensch, seit 17 Jahren am Trommeln und dies ist tatsächlich mein erster Beitrag in einem Drummerforum. Bin auch erst seit 2minuten Mitglied. Naja ... Jedenfalls:
Ich bin auch interessiert an dem Porter & Davies BC2 ... Ich spiele jedoch selten über in ear Monitoring. Nur im Studio oder ab und an mal bei einer Probe (bevorzuge hier dann aber doch lieber die volle Amp Drönung) ... Live mache ich so etwas nie. Immer normales Monitoring über einen Lautsprecher.
Nun zu meiner Frage: Lohnt es sich trotzdem den HB2 zu kaufen? Meine Idee wäre, dass ich beim Proben ohne in earing den Hocker an die Base anschließe (evtl auch ein wenig was von den Toms) um nur ein wenig am Allerwertesten gestreichelt zu werden, live über normales Monitoring und den BC2 nur für den "Kick" und im Studio halt normal in combi mit in ear ... Was meint ihr? Werde das Gerät freilich vorher antesten und kaufe nicht die Katze im Sack. Möchte mir aber vor so einer Investition doch gerne andere Meinungen einholen.
Kanns kaum erwarten das anzutesten ... Bin echt gespannt wie es sich aufs spielen auswirkt.
Danke für eure Meinung!
LG ☺️

Nick74

aka Martin6

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13

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 13:48

Alter, das sind ja Roland-Preise bei P&D - klar, mein Vibro-Furzkissen muß eins-vier kosten sonst ist es halt auch nix :D . In dem Verhältnis ist doch ein TD-30 als fähiger TriggerToMidi-Converter preislich durchaus ok!
Probier mal den Pearl THMP-1 Throne Thumper (wenn er in 2-3 Monaten wieder lieferbar ist...), der kitzelt dich für 300 Klüsen (was schon nicht wenig ist), und macht für das Geld auch schon echt Bock :)

trommeltotti

unregistriert

14

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 15:43

Alter, das sind ja Roland-Preise bei P&D - klar, mein Vibro-Furzkissen muß eins-vier kosten sonst ist es halt auch nix :D . In dem Verhältnis ist doch ein TD-30 als fähiger TriggerToMidi-Converter preislich durchaus ok!

Dem möchte ich unbedingt widersprechen wollen! Nach meinem persönlichen Ermessen liegst Du mit dieser Einschätzung ordentlich daneben. In Sachen TD-30 Modul wird seitens des Herstellers das Gelbe vom Ei versprochen aber in Wahrheit wird diese (E-Drum) Technologie weder für den Schlagzeug Anfänger noch für den Profi wirklich brauchbar ausfallen. (Das sind halt einfache Spaßgeräte für den privaten Freizeitausgleich) Dagegen wirst Du die Porter & Davies Shaker Systeme zahlreich und real im alltäglichen und auch professionellen Bereich vorfinden. Übrigens nutzen Schlagzeuger dieses System wohl überwiegend mit einem herkömmlichen A-Setup. Dieses Shakersystem ist im Gegensatz zu dem besagten TD-30 Modul in der Lage das zu tun wofür es angepriesen wurde. Nämlich für ein spürbares Tiefbass Fundament direkt am Körper zu sorgen. Und das funktioniert ausgesprochen gut. Und zwar nicht nur bei der Bassdrum!

Aber in diesem Punkt gebe ich Dir recht, die Preise für diese Porter & Davies Shaker Technologien könnten durchaus moderater ausfallen als gegenwärtig gegeben. Auch hierbei sollte gelten: Wenn keine ernsthafte Konkurrenz vorhanden sein wird, dann fordern Hersteller bisweilen immer wieder unverschämte Preise an. Aber zumindest funktionieren diese Produkte von Porter & Davies eben entsprechend gut.


Probier mal den Pearl THMP-1 Throne Thumper (wenn er in 2-3 Monaten wieder lieferbar ist...), der kitzelt dich für 300 Klüsen (was schon nicht wenig ist), und macht für das Geld auch schon echt Bock :)

Seit dem ich eben jenes Porter & Davies System nutze ist mir deutlich klar geworden, dass es gerade auch bei E-Drums sehr wichtig sein wird nicht nur die Bassdrum Frequenzen als Vibrationen auf den Körper zu übertragen sondern vielmehr auch die Toms und die Snaredrum. Das ist ein ganz anderes Spielgefühl! Darüber hinaus wird bei mir auch anteilig der InEar Mix beteiligter Musiker und das Playback Signal auf das Shakersystem geroutet. Leider ist im Moment wohl nur einzig und alleine das Porter & Davies Shakersystem dazu in der Lage anderweitige (tieffrequente) Signale außerhalb der Bassdrum ordnungsgemäß zu verarbeiten. Daher wohl auch dieser enorme Preis. Diese Funktion kann zur Zeit wohl kein anderes Shakersystem befriedigend umsetzen. Auch nicht der ebenfalls im gehobenen Preisbereich angesiedelte Fischer Amps Buttkicker. (Vielleicht einmal ganz teure Speziallösungen in großen Kinos ausgenommen)

Bei den Shakersystemen sehe ich das mittlerweile genauso wie bei den InEars ..... Entweder gleich in die vollen gehen und extrem teure Customer Ears anschaffen. Oder es lieber gleich ganz bleiben lassen. Momentan sehe ich dazwischen irgendwie keine geeigneten Optionen gegeben.

Gruß

Trommeltotti

Ide

Mitglied

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15

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 16:22

Leider ist im Moment wohl nur einzig und alleine das Porter & Davies Shakersystem dazu in der Lage anderweitige (tieffrequente) Signale außerhalb der Bassdrum ordnungsgemäß zu verarbeiten.

Dem muss nun ich widersprechen: Das kann mein Fischer Drum-In-Ear-Amp auch. Und zwar mittels einer einstellbaren Frequenzweiche. Der schafft alles, was Du ihm in den Input schiebst und das unterhalb der einstellbaren Trennfrequenz durchschlüpft, mit einstellbar viel Bumms an den Shaker. Dabei ist es doch sicher auch dem P&D wurscht, was das für ein Signal ist - ob Bassdrum, Toms, Bass oder eine mit Nachdruck und Herzblut bediente Hammond.

Viele Grüße vom Ide

Nick74

aka Martin6

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16

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 16:50

Was meinst Du (Totti) mit "ordnungsgemäß verarbeiten"? Alle diese Dinger (selbst der Pearl) haben doch eine Frequenzregelung (LowPass-Filter) und man kann sich doch (hard- o. software)-mixermäßig sowieso eigene Einstellungen dafür zurechtlegen. Ich spiele sogar Synth mit meinem Drummersitz weil das Gefühl eben besser ist. Inwiefern sind andere also nicht "ordnungsgemäß" oder "befriedigend"?
Und mit dem Roland-Vergleich ist es doch eigentlich Banane, was irgend eine Werbung verspricht; Tatsache ist doch, daß beide unverschämte Preise haben, aber auch beide gut funktionieren, von daher kapiere ich eine Aufregung bei Roland-Preisen nicht, wenn man gleichzeitig P&D-Preise akzeptiert...

trommeltotti

unregistriert

17

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 17:05

Meine Erfahrungen mit dem großen Fischer Amps Buttkicker (4 Ohm Variante) und einem zusätzlichen EQ haben jedenfalls niemals die Ergebnisse des Porter & Davies Systems erreichen können. Zumal auch das Porter & Davies System spürbar schneller und definierter auf eingehende Impulse reagieren wird. Wir sollten bei dieser Diskussion aber auch präzisieren worüber Wir hier im Einzelnen sprechen werden. Da wird es wohl möglich zu unterschiedlichen Voraussetzungen kommen .... Seinerzeit habe ich den Fischer Amps Buttkicker (4Ohm Variante) nicht mit einem Fischer Amps Bassshaker Verstärker betrieben sondern mit einer geeigneten PA Endstufe von Mackie. (1400 Watt an 4 Ohm Mono gebrückt) Du redest wiederum von dem Fischer Amps Drum InEar Amp (Version 2?) aber mit welchem Shakersystem? Diese Information sollte hier nicht fehlen.

Ich habe jedenfalls letztendlich nur mit dem P&D System (P&D Verstärker und das Shakersystem direkt in der Sitzfläche eingebaut) zufriedenstellende Ergebnisse erzielen können. Ja, die Preise sind enorm dafür. Man sollte sich daher unbedingt vorab ein Testsystem von Porter & Davies zukommen lassen. Bei mir hat das reibungslos funktioniert. Ich habe seinerzeit sogar parallel - bei Absprache mit Herrn Fischer von Fischer Amps - unter Vorbehalt bei Thomann auch den großen Fischer Amps Shaker Amp 400 dazu bestellt um den vorhanden 4 Ohm Buttkicker Shaker ebenfalls mit einem entsprechenden Spezialverstärker antreiben zu können. Das Ergebnis vergleichbar zu dem P&D System viel ernüchternd aus. Kein Vergleich dazu! Das Porter & Davies System ist dagegen um Klassen besser. Der Amp 400 ging unmittelbar wieder Retoure. Und nicht zu vergessen: Das Fischer Amps Shaker Amp Kit 1 (Mit dem 2 Ohm Buttkicker) kostet auch schon satte 870.00 €.

Gruß

Trommeltotti

trommeltotti

unregistriert

18

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 17:31

Was meinst Du (Totti) mit "ordnungsgemäß verarbeiten"? Alle diese Dinger (selbst der Pearl) haben doch eine Frequenzregelung (LowPass-Filter) und man kann sich doch (hard- o. software)-mixermäßig sowieso eigene Einstellungen dafür zurechtlegen.

Damit meine ich diesen IMHO wichtigen Aspekt in dieser Angelegenheit:

Zumal auch das Porter & Davies System spürbar schneller und definierter auf eingehende Impulse reagieren wird.


Und mit dem Roland-Vergleich ist es doch eigentlich Banane, was irgend eine Werbung verspricht; Tatsache ist doch, daß beide unverschämte Preise haben, aber auch beide gut funktionieren, von daher kapiere ich eine Aufregung bei Roland-Preisen nicht, wenn man gleichzeitig P&D-Preise akzeptiert...

Weit gefehlt! Mit einem 7000.00 € teuren TD-30 Setup von Roland würde ich mich nicht nur wegen den gravierenden technischen Einschränkungen und der synthetischen Klangsimulation nicht auf die Bühne wagen wollen. Sondern insbesondere auch wegen dem unzureichenden Spielgefühl der Gummibecken, der unwirklichen Außendarstellung dieses Systems, der Größe und Tiefe der Kessel und der unpraktischen/instabilen Hardware käme das für mich niemals in Betracht. Das sehr teure (Wohl möglich) auch zu teure P&D System kann wenigstens auch professionelle Ansprüche genügen. Ich wette mit Dir um Alles in der Welt, dass es ein vielfaches an Anwender von diesem P&D System geben wird - gerade auch im professionellen Bereich - aber nur eine schwindend geringe Anzahl an Schlagzeugern welche ein TD-30 System bemühen werden. Auf der Bühne Wohl bemerkt. Nicht daheim im Wohnzimmer! (Wenn überhaupt, dann wohl nur aus Kompromiss Gründen) Und bei diesen Preisbereichen sollte man keine Kompromisse mehr eingehen müssen. Meiner Meinung jedenfalls.

Gruß

Trommeltotti

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »trommeltotti« (10. Dezember 2015, 20:15)


Nick74

aka Martin6

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19

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 21:02

Ok, von dem 7000 Euro-Teil brauchen wir echt nicht zu reden. Und man kann doch goile DIY-Pads oder Drum-Tec-Pads nehmen. Und es ging doch vor allem immer um den 'fehlenden' TriggerToMidi-Converter, weil wir ja alle sowieso keinen Bock auf Modul-Plastik-Sound haben (außer Roland-Vdrums-Klang liebende Elektro-Menschen).
So, jetzt hast du als TMI ein TD-30 für 'günstige' 2131,- und einen Drummer-Sitz für 'auch günstige' 1399,-. Wenn Du das betrachtest, kommt dir dann nicht das TD-30 plötzlich tatsächlich schon eher ok vor, vom Preis?

Gibt es Leute, die auch diese Arschfeinfühligkeit haben und den 1zu1-Test mit andermKram vs. P&D ebenfalls mit Zehn zu Null für P&D bestätigen können? Also ich fühle bei meinem Pearl-Vibrator keinerlei Latenz; allerdings müßte man um die Totti'schen Feinheiten zu raffen tatsächlich vergleichen können, sonst hat man evtl. keine blaße Ahnung...

trommeltotti

unregistriert

20

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 22:34

So, jetzt hast du als TMI ein TD-30 für 'günstige' 2131,- und einen Drummer-Sitz für 'auch günstige' 1399,-. Wenn Du das betrachtest, kommt dir dann nicht das TD-30 plötzlich tatsächlich schon eher ok vor, vom Preis?

Also ich fühle bei meinem Pearl-Vibrator keinerlei Latenz; allerdings müßte man um die Totti'schen Feinheiten zu raffen tatsächlich vergleichen können, sonst hat man evtl. keine blaße Ahnung...

Vielleicht möchtest Du das nicht verstehen, oder Dir fehlen die nötigen Vergleichsobjekte ..... Die meisten E-Drums - insbesondere auch die von dem sehr teuren Marktführer - sind an den eigentlichen Anforderungen eines Schlagzeugers konzeptionell vorbei entwickelt worden, weil es hierzu offenkundig einer sehr große Zielgruppe außerhalb des eigentlichen Schlagzeug Bereiches geben wird. Eigentlich überhaupt kein Problem, wenn man das dann deutlich deklarieren wird und für diese eher bescheidenen/einfachen Produkte angemessene Preise abfordern sollte. Unter Profi Equipment für einen Drummer stelle ich mir etwas anderes vor. (Wird aber so angepriesen) Beispiel gefällig? Ein einzelnes TD-30 Modul als Drum To Midi Konverter zu degradieren nützt in meinen Fall rein gar nichts, weil bereits die Anzahl der Trigger-Eingänge an demTD-30 Gerät für meine Konfiguration zu gering ausfallen wird. Schließlich erstellt hierbei der Hersteller das nötige Anforderungsprofil wie ein Setup zu gestalten ist und nicht etwa der eigentliche Anwender! Mein P&D System funktioniert derweil für meine Anforderungen optimal. Ich muss mir keinen zweiten Shaker dazukaufen damit dann auch wirklich alles läuft. Außerdem spricht das wohl schon Bände, wenn man ein sogenanntes Top Modul mit angeblich "unerreichter Klangqualität" schlicht als DTM Konverter missbrauchen muss, um mittels zeitgemäßer VST-Technologien tatsächlich einen halbwegs authentischen Drumsound erreichen zu können. Dieser Vergleich ist IMHO überhaupt nicht angebracht.

Das P&D Shaker System wurde anscheinend genau für eben jene Schlagzeuger entwickelt welche damit regelmäßig auf den Bühnen in der ganzen Welt auftreten werden. Es gibt hierzu Tonnen von Bildmaterialien wo man diverse Setups aus der Drummer Perspektive begutachten kann. Bei Facebook etwa. Darunter wohl auch viele renommierte Schlagzeuger welche fast immer mit einem A-Set und eben jenem P&D System unterwegs sein werden. (Ausnahmen bestätigen die Regel) Das wird also kein Zufall sein. Könnte gerade auch das extrem teure ROLAND TD-30 System das anbieten was fortwährend beworben wird, dann würde man auf dieser Welt wohl kaum noch einen Drummer mit einem herkömmlichen Schlagzeug sichten. Sorry, aber Dein Einwand scheint mir irgendwie an den Haaren herbeigezogen zu sein.

Gruß

Trommeltotti



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