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Mattmatt

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Samstag, 9. Mai 2020, 08:51

Guten Morgen! Dieses Pattern hab ich so straight durchgezogen (abgesehen von der Hi-Hat-Variation), dass ich gut wieder mal Noten hätte einblenden können ...!

Sei hiermit ein bisschen nachgeholt, exklusiv im Drummerforum :D :
»Mattmatt« hat folgende Dateien angehängt:
  • Part 5A.jpeg (54,28 kB - 24 mal heruntergeladen - zuletzt: 14. Oktober 2020, 20:57)
  • Part 5B.jpeg (47,93 kB - 15 mal heruntergeladen - zuletzt: 12. Oktober 2020, 18:40)

Mattmatt

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Samstag, 9. Mai 2020, 17:08

Zitat von »Lexikon75«

Was für ein Fell hat du auf der Snare? Hab mir für meine Stainless-Snare das Remo EC Edge geholt.
Auf dieser (Sonor Phonic D506) hab ich ein Evans G14 drauf. Auf der andern (Sonor Artist Amboina) ein G1, meine ich.

Zitat

Du spielst in einigen deine Videos Bass..dazu mal ne Frage..ist es egal mit was man anfängt,4 Saiten-oder 5 Saiten-Bass?
Ich bin überhaupt kein Bass-Spezialist. Ich sehe es so: Der 4-Saiter ist der absolute Klassiker und Standard. Die Stimmung entspricht derjenigen der Gitarre (die tiefsten vier Saiten) und des Kontrabasses (der auch praktisch immer 4 Saiten hat). Viele finden, die fünfte Saite (tiefe H-Saite unter der E-Saite) brauche es nicht. Ich mag sie :D Angefangen hab ich auch mit einem 4-Saiter. Mein Lehrer damals meinte, einen 5-Saiter müsse man einfach wirklich wie einen 5-Saiter spielen, d. h. in derselben Lage wirklich die fünf Saiten ausreizen etc. Je nachdem, wie blutig man anfängt, sind vier Saiten evtl. einfacher, sowohl für den Überblick als auch greiftechnisch, aber nagel mich nicht drauf fest ...!

Mattmatt

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Freitag, 15. Mai 2020, 17:13

Beat #36 – Shut down, Pt. 6:

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Dienstag, 21. Juli 2020, 13:50

Beat #37 – with diesel power ...:



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Montag, 12. Oktober 2020, 18:00

Beat #38 – lustige Sachen in fünf am Üben ...


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126

Montag, 12. Oktober 2020, 23:01

lustige Sachen in fünf am Üben ...
Hallo

Ich und mein raushören was andere spielen ;(
Erstmal sehr schick was du da spielst..
Dann wieder diese peinlichen Fragen :rolleyes:
Auf dem Ride mit Bass und Snare im wechsel ist bei mir noch alles klar..dann änderst du den Bassdrum-Pattern(ca. 0:20 min)und nimmst die HiHat getreten dazu..änderst du noch was oder nur die Bassdrum..

Hätte zwar fast gesagt,du wechselst von binär zu ternär ohne den Part in der rechten Hand im Timing zu ändern,aber die Annahme wäre vielleicht zu gewagt..

Habs leider so mit dazugehörigen Noten,brauche die wie die Luft zum Atmen..ist bei mir aber auch so,wenn ich mich selbst mit dem Handy mal aufnehme,manchmal kann ich echt nicht sagen,was ich da gerade gespielt habe..passiert mir auch,wenn ich mal Freesoleo spiele,hört sich für mich gut an,aber wenn mich jemand fragt was ich spiele,müsste ich passen..ärgere mich dann immer,weil ich es im nachhinein nicht aufschreiben kann..so ein Programm,das die dazugehörige Notation aufschreibt müsste man haben..

Der Abschluss gefällt mir echt gut

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Dienstag, 13. Oktober 2020, 10:55

Hallo hallo :) ! Vielen Dank für die Blumen!! Der Lehrer in mir will sich bei solchen Fragen unverzüglich hinsetzen und alles ausnotieren, aber bevor ich mich in solche Aufwände stürze, versuch ich es mit kurzer Erklärung :D .

Meine Idee oder Vorgabe war es, das Pattern der rechten Hand nicht zu verändern, aber anderes zu variieren. Das Pattern kannst du entweder als Gruppe von 5 16teln sehen oder als eine Quintolengruppe. Schläge 1, 3 und 4
werden gespielt, 2 und 5 sind Pause, sozusagen.

Du kannst auch insgesamt die ganze Aufnahme entweder als 4/4 sehen bzw. hören – dann wären es darübergespielte, polymetrisch verschiebende 5er-Gruppen – oder als tatsächliche quintolische Unterteilung, wobei dann
der letzte Part eine rhythmische Modulation wäre.

Ich selber habe irgendwie beides gefühlt, würd ich mal so sagen. Der Klick und der rhythmische Synthi haben sich nie verändert, die sind immer "normal" 4/4. Oder 5/4, wenn man es so sieht, dass nach 2 meiner quintolischen
Takte und 5 Klickschlägen beides jeweils wieder zusammenkommt. Hoffe, das ist verständlich!

Im letzten Part ändert sich die rechte Hand übrigens wirklich gar nicht, sondern nur die Platzierung von Bassdrum und Snare, was einfach die Perspektive total verändert. Und das ist es auch, was ich immer wieder lustig und
interessant finde ^^ , und weshalb ich mich fast am liebsten mit solcherlei Dingen beschäftige neben dem Üben der "richtigen" Dinge (sprich die üblichen Basics sowie Lernen von Songs für Bands und Projekte) :D .

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128

Dienstag, 13. Oktober 2020, 11:03

PS: Die Sache mit dem freien Solieren und Nicht-aufschreiben-Können find ich übrigens nicht so dramatisch. Klar, ich würde danach streben, so bewusst wie möglich spielen zu können. Es ist sicherlich das Ziel.

Aber meiner Meinung nach ist es auf dem (langen) Weg des Lernens als Musiker so, dass verschiedene Bereiche sich mit der Zeit immer mehr annähern, und alle einzelnen Facetten verlieren in dem Sinn an
Bedeutung und Gewicht, sozusagen. Du lernst möglicherweise gut und leicht über die Abstrahierung durch Noten oder über das optische Erfassen von Notation. Andere lernen leichter übers Hören. Dasselbe
gilt fürs Spielen. Den einen fällt es anfangs leichter, sich Vokabular über vorgegebene Notation zu erarbeiten, sich so mit der "Sprache" auseinanderzusetzen, sich "Begriffe" anzueignen, das Handwerk zu erlernen.
Andere spielen lieber nach.

ABER: Per Definition spielt ja jeder beim freien Solieren frei :) ! Das ist ja auch die Idee. Sprechen, sich ausdrücken ohne Plan und ohne Vorgabe. Oder? Und auf besagtem langen Weg des Lernens (wobei der
Weg ja auch das Ziel und das Schöne ist an sich!) verändern sich auf jeden Fall die Herangehensweise, das Erfassen und Verstehen und der Bewusstheitsgrad des Spielens bei diesem freien Solieren.

Das freie Spielen geschieht ja intuitiv und nicht analytisch, und das soll um Himmels Willen auch so sein und bleiben!! Also nicht verrückt machen lassen und auch nicht dem Drang nachgeben, alles wissen und
verstehen zu wollen ;) ! Einfach Spielen und Freude daran haben! Du kannst ja eine Aufnahme von dir im Nachhinein analysieren – wieso nicht!

Vielleicht könnte man mein ganzes Getexte auch viel kürzer fassen, indem man sich auf Jost Nickels wunderbare Aussage (sinngemäss) beruft: Unterscheide strikt zwischen Üben und Spielen! Übe konsequent
analytisch und strukturiert, aber spiele konsequent NICHT so :D !

seelanne

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Dienstag, 13. Oktober 2020, 14:48

:thumbup: Einer der schönsten - und sinnvollsten - Threads hier im Forum. Immer wieder gerne, danke !
"Pommes/currywurst hat einfach seine eigenen Gesetze."
(c) by frint / 2008

"Es macht so viel Spaß, ein Mann zu sein, das können sich Frauen gar nicht
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Lexikon75

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130

Dienstag, 13. Oktober 2020, 22:38

Meine Idee oder Vorgabe war es, das Pattern der rechten Hand nicht zu verändern, aber anderes zu variieren. Das Pattern kannst du entweder als Gruppe von 5 16teln sehen oder als eine Quintolengruppe. Schläge 1, 3 und 4
werden gespielt, 2 und 5 sind Pause, sozusagen.

Du kannst auch insgesamt die ganze Aufnahme entweder als 4/4 sehen bzw. hören – dann wären es darübergespielte, polymetrisch verschiebende 5er-Gruppen – oder als tatsächliche quintolische Unterteilung, wobei dann
der letzte Part eine rhythmische Modulation wäre.
Hoffe,dass ich das vom Grundgedanken her verstanden habe. Gruppe von 5 Schlägen über 16tel in einem 4/4 Takt gelegt.
Da liegt leider mein Problem,habe solche Figuren noch nicht so oft vor Augen gehabt,daher meine Affinität zur Notation des gespielten. Wiederholt man dieses immer wieder,also man hat die Noten öfters vor Augen und auch gespielt,dann hat man ein Muster im Kopf. Beispiel: Akzentverteilung in Dreiergruppen.Geht relativ flott von der Hand.160 hab ich mal auf dem Metronom gehabt(hört sich da oben aber nicht schön an,89 ist schick :rolleyes: )

Übers hören zu lernen ist natürlich toll.Würde ich auch gerne können,sozusagen als Ergänzung,wie ich mit Hilfe von Notation lerne.
Bin jedoch noch ganz am Anfang was diesen Part des Schlagzeug spielens angeht,daher ist mein Gehör noch nicht so drauf konditioniert.Darum auch meine naive Annahme ich hätte irgendwas mit ternärem Gedöns gehört.

Ohne jetzt gleich aus dem Fenster zu fallen,weil ich mich zu weit hinaus lehne. Aber ein bisschen ist mein Gehör doch schon etwas geschulter als bis noch vor ein paar Monaten.

Wäre ein interessanter Aspekt mal herauszufinden,ob ich das vor einem Jahr auch so erkannt hätte,dass du uns hier wieder mal was ganz tolles gezaubert hast :thumbsup:
Gebe da auch ganz offen zu.Ich habe nicht greifen können was du da spielst,sondern nur,dass da was nicht ganz mit rechten Dingen zu geht ;)


Vielleicht könnte man mein ganzes Getexte auch viel kürzer fassen, indem man sich auf Jost Nickels wunderbare Aussage (sinngemäss) beruft: Unterscheide strikt zwischen Üben und Spielen! Übe konsequent
analytisch und strukturiert, aber spiele konsequent NICHT so
So ähnlich hab ich das mal von Jojo gehört: Man muss es mal mathematisch geübt haben,damit die Hände und Füsse wissen,wo sie zu welcher Zeit sein müssen..man muss diesen Bereich der Mathematik aber auch verlassen können.
(Ein sehr interessantes Video in dem er diese Aussage abgibt)
Kann man sagen,dass er damit meint,dass man es nicht nur spielen kann,sondern es auch fühlt?
Er nennt da ein Beispiel 2 gegen 3. Nehme mich da mal selbst in die Mangel,kann ich am besten ;) Spiele fast 30 Jahre Schlagzeug und hab erst Anfang des Jahres gelernt 2 gegen 3 zu spielen. Nicht das ich es vorher nie probiert hätte.Hab es nur falsch angepackt und es seien gelassen.Viel Zeit vergeudet,aber wo ich drauf hinauswollte,sind die Übergange zu den einzelnen Stationen,die jeder durchläuft,wenn man etwas neues erlernt. Besonders krass ist es,wie ich finde,wenn man vom bereits erlernten zum bewussten fühlen,vom gespielten,übergeht. Ertappe mich jetzt immer wieder,beim freien "rumdengel",dass ich dieses Polygedöns immer öfter anwende.


Ich bin leider ein Solodengler,aber doch wissbegierig,wie sich solche Dinge auf das spielen in einer Band und üben von Songs auswirkt.Meine jetzt mit Dingen,die du in dem Video gezeigt hast.


trommla

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Mittwoch, 14. Oktober 2020, 09:42

Wie immer tadellos gespielt, der Herr.

Ich bin leider ein Solodengler,aber doch wissbegierig,wie sich solche Dinge auf das spielen in einer Band und üben von Songs auswirkt.

Ne ähnliche Frage ging mir auch gerade durch den Kopf. Sind solche Übungen dazu da, für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein, wenn du ins Clinician-Geschäft einsteigst und Drummer beeindrucken musst? Oder wendest du vergleichbare Dinger auch im Tagesgeschäft beim Musizieren an? Da meine ich jetzt nicht 2 gegen 3 oder 3 gegen 4, was man so unter Standard-Polyrhythmik zusammenfassen könnte.

Meine Altersklasse 50+ kennt ja mehr oder weniger nur gerade 4/4, eventuell 6/8 und gaaanz evtl. das ganze auch noch geshuffelt. Mit solchen Verschiebungen würde ich vermutlich manch einen Mitmusiker aus der Fassung bringen. Und zwar durchaus nicht nur Amateure.

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Freitag, 16. Oktober 2020, 10:24

Zitat von »seelanne«

:thumbup: Einer der schönsten - und sinnvollsten - Threads hier im Forum. Immer wieder gerne, danke !

Wow, vielen Dank Seelanne!!

Zitat von »Lexikon75«

Beispiel: Akzentverteilung in Dreiergruppen.Geht relativ flott von der Hand.

Übers hören zu lernen ist natürlich toll.Würde ich auch gerne können,sozusagen als Ergänzung,wie ich mit Hilfe von Notation lerne.

Na siehst du! Solltest du dich mal mit Verteilungen in Fünfergruppen auseinandersetzen wollen, wird das nach der nötigen Zeit ebenso flott von der Hand gehen ^^ .
Ausserdem wag ich mal zu behaupten, dass – auch wenn du sie vielleicht über Notation gelernt hast - du die Dreiergruppenverschiebung jetzt im Gehör hast. Da
haben wir's doch schon :D . So wird das Gehör auch trainierter, und du kannst mehr wagen. Hast du die Dreiergruppen schon mal von verschiedenen Positionen
aus gestartet? Zum Beispiel einfach mal so bei 2+! Oder bei 4! (Über den Taktstrich ist immer knifflig, find ich (die 1 nicht verlieren!).) Dann lass dein Gehör
dich führen.

Zitat

Kann man sagen,dass er damit meint,dass man es nicht nur spielen kann,sondern es auch fühlt?

Ich bin natürlich nicht Jojo, aber ich würde es mal so interpretieren, dass man über die "Mathematik" etwas lernen und einüben kann, das man vorerst weder
fühlt noch (voraus)hört. Mit dem wiederholenden Spielen wird es jedoch ins Gehör und Gefühl gehen.

Was Jojo auch sehr schön gesagt hat (in seiner Hand-DVD): Es ist nicht nur entscheidend, wie schnell du spielen kannst, sondern wie schnell du hören kannst!
Gold wert! Hätt ich als Teenager nie begriffen leider, wag ich mal zu behaupten.

Zitat

Ich bin leider ein Solodengler,aber doch wissbegierig,wie sich solche Dinge auf das spielen in einer Band und üben von Songs auswirkt.Meine jetzt mit Dingen,die du in dem Video gezeigt hast.

Zitat von »trommla«

Sind solche Übungen dazu da, für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein, wenn du ins Clinician-Geschäft einsteigst und Drummer beeindrucken musst?

Gute Frage! Haha :thumbsup: ! Fürs Clinician-Geschäft wird es wohl leider nicht wirklich reichen, ausserdem bin ich da leider eher zu zurückhaltend als Person und würde vor dem Auftritt sterben 8| :P .
Für mich sind es mehrere Aspekte: Ganz direkt macht es einfach Spass und klingt für meinen Geschmack geil. ICH hätte gern ein musikalisches Projekt (am liebsten mein eigenes), das solche Beats
und rhythmischen Spielereien schwer integriert, aber das ist eventuelle Zukunftsmusik, im wahrsten Sinne. Es GIBT ja auch Musik, in der solch Zeugs vorkommt. Soo abgefahren ist es auch nicht mehr.
Immer mehr solche Musik.
Dann indirekt ist für mich ganz einfach: Bassdrum-Platzierungen in einem Ostinato der rechten Hand sind eine Koordinationsübung, egal, welche Unterteilung. Und eine Koordinationsübung schärft meine
Koordination auch für alle weiteren koordinatorischen Herausforderungen, auch in "banaleren" 16tel-Situationen ^^ . Dasselbe kann man auch über alle möglichen weiteren Aspekte sagen, die man da
herausziehen kann.

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133

Freitag, 16. Oktober 2020, 10:24

Wie immer tadellos gespielt, der Herr.

Vielen Dank, das weiss ich zu schätzen!

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Samstag, 17. Oktober 2020, 00:41

Dann indirekt ist für mich ganz einfach: Bassdrum-Platzierungen in einem Ostinato der rechten Hand sind eine Koordinationsübung, egal, welche Unterteilung. Und eine Koordinationsübung schärft meine
Koordination auch für alle weiteren koordinatorischen Herausforderungen, auch in "banaleren" 16tel-Situationen . Dasselbe kann man auch über alle möglichen weiteren Aspekte sagen, die man da
herausziehen kann.
Jeep,die Koordination ist dabei wohl das Hauptaugenmerk.Könnte mir auch vorstellen,dass es durchaus auch Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit,in Verbindung mit mehr Ausdauer,haben könnte.
Rede jetzt von der Ausdauer im Kopf.Nehme da auch immer gerne ein viel banaleres Beispiel. Der Cube,auch Zauberwürfel genannt,ist eine kleine Schwäche,der ich vor ein paar Jahren erlegen bin.
Konzentrationsfähigkeit hat sich erhöht und man ist in der Lage sich länger mit Dingen zu beschäftigen.

Kleien Randbemerkung:Es ist nie zu spät mit cuben anzufangen,man bedenke ich war da schon"Der Großvater". Bin zwar kein Speedcuber,Bestzeit liegt bei 45sec,aber es macht nicht nur Spaß sich damit zu beschäftigen,sondern mit seinen Mitmenschen damit Schabernack zu treiben. Man nehme ein Cube und stelle ihn unbemerkt bei einer Hochzeit ungelöst auf den Tisch. Dauert nicht lange,dann drehen die ersten dran. Jetzt wirds lustig. Wenn keiner hinschaut,schnell den Würfel lösen und wieder hinstellen.Wenn sich die erste Aufregung gelegt hat,dann das Spiel wieder von vorne. Die Hochzeit war bestimmt teuer,aber die Blicke der Gäste einfach unbezahlbar. War noch Wochen später Gesprächsthema Nr.1.



Ok das war jetzt mal sowas von OT,aber zurück zu dem worauf ich eigentlich hinauswollte. Egal,ob cuben oder das verteilen von Gruppierungen beim Schlagzeug,man hebt seine Runkelrübe auf ein höheres Niveau.
Außer den bisher genannten Gründen könnte auch ein verbessertes Timing eine resultierendes Indiz dafür sein,dass es durchaus sinnvoll sein kann mal nach etwas "Höherem" zu streben.
Am wichtigsten sehe ich die verbesserte Ausdauer beim spielen. Eigenständiges üben,Bandproben oder Auftritte könnten unter Umständen,leichter von der Hand gehen.
Meine Altersklasse 50+ kennt ja mehr oder weniger nur gerade 4/4, eventuell 6/8 und gaaanz evtl. das ganze auch noch geshuffelt. Mit solchen Verschiebungen würde ich vermutlich manch einen Mitmusiker aus der Fassung bringen. Und zwar durchaus nicht nur Amateure.
Da gebe ich dir völlig recht. Kennt ihr den Drummer von Jan Delay? Hätte da nie auf Jost Nickel getippt. Mein erster Gedanke:Weltklasse-Drummer und spielt bei Jan Delay?
Zitat:"Anika Nilles (eine seiner Schülerinnen), Marco Minnemann und Benny Greb sind eng mit seinem Namen verbunden – sie alle stehen für wegweisendes, modernes Drumming auf Weltklasse Niveau."
Habe Jost "Live" in Ibbenbüren gesehen,da hat er Stücke von Delay und ein Freesolo gespielt. Man hätte denken können,da sitzen zwei unterschiedliche Drummer.
Aber man ist ja vom Fach und schaut Herrn Nickel gaaaanz genau auf die Finger. Auch analytische Untersuchungen Daheim bestätigten meine Annahme. Bei Stücken von Jan erkennt man durchaus,dass der Jost kein Nasenbohrer ist und da etwas unter seinem wirklichem Niveau spielt.
Da geht es jetzt nicht darum was er spielt,sondern wie er es spielt. Dies sieht und hört man bei allem was er spielt. (Möchte hier aber auch klar stellen,dass Jan Delay ein klasse Musiker ist und gute anspruchsvolle Musik macht)
Gleiches gilt auch für einen selbst. Es geht ja auch darum wie du dich selbst fühlst. Wohlfühlzone und Flow sind so Dinge,die da eine Rolle spielen. Aber ich denke,dass sind so ein Themen,darüber könnte man Bücher schreiben und würde den Rahmen hier sprengen.
Übrigens,50+ ist keine Ausrede dafür sich vor Neuen Dingen zu drücken ;)

So wird das Gehör auch trainierter, und du kannst mehr wagen. Hast du die Dreiergruppen schon mal von verschiedenen Positionen
aus gestartet? Zum Beispiel einfach mal so bei 2+! Oder bei 4! (Über den Taktstrich ist immer knifflig, find ich (die 1 nicht verlieren!).) Dann lass dein Gehör
dich führen.
Indirekt schon.Das gibt das Übungsheft schon vor.Kommt auch drauf an,ob man die Dreiergruppen über einen Takt hinausspielt oder nach jedem Takt wieder von vorne anfängt.Hab da schon alles durch.Auch Varianten mit der Bassdrum zusammen z.B. die Bassdrum auf jeden Akzent in der rechten Hand legen,den Akzent in die Bassdrum oder nach jeden Akzent auf die Hupe treten.
Zähle auch jetzt nur noch den Puls bzw. als Variante mit dem "Chid" Laut nach Benny Greb. Ist zuerst wirklich etwas befremdlich,aber ohne da jetzt wirklich eine Erklärung für zu haben,ist es irgendwie witzig,weil zunächst gar nichts klappt.
Wenn es dann läuft fühlt es sich total cool an. Das Gefühl lässt sich schwer in Worte fassen."Freier" würde mir dazu einfallen.Einfach mal ausprobieren und langsames Tempo wählen.Gerade bei Akzentuierung ist man geneigt den Akzent zu zählen.
Was aber noch viel interessanter daran ist,dass man mit dieser Zählweise sehr gut in eine andere Thematik einsteigen kann. Rhythmische Illusionen erzeugen. Ich denke,dass ist die Variante,die du wahrscheinlich meinst. Da bin ich noch ganz am Anfang. Bisher nur mal reingeschnuppert und mit ganz einfachen Dingen begonnen. Bin mir da aber noch nicht ganz einig,ob es auch sinnvoll ist,den gezählten Puls,vom Metronom weg, mit dem verschobenen Drumpart,auch zu verschieben.

Ups!!Hab ich wirklich wieder soviel geschrieben. Sieht man erst,wenn es online ist :rolleyes:





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Samstag, 17. Oktober 2020, 07:50

Zitat von »Lexikon75«

Bei Stücken von Jan erkennt man durchaus,dass der Jost kein Nasenbohrer ist und da etwas unter seinem wirklichem Niveau spielt.
Da geht es jetzt nicht darum was er spielt,sondern wie er es spielt. Dies sieht und hört man bei allem was er spielt.

Diese zwei Sätze widersprechen sich ^^ . Wenn es um's Wie geht, spielt Jost bei Jan nicht unter seinem Niveau, sondern groovt genau in seiner üblichen Klasse :) !

Zitat

Indirekt schon.Das gibt das Übungsheft schon vor.Kommt auch drauf an,ob man die Dreiergruppen über einen Takt hinausspielt oder nach jedem Takt wieder von vorne anfängt.

Ich meine nicht direkt das, sondern mein Punkt ist schon, a) es ohne Noten zu machen und b) den Beginn mitten im Takt zu wählen! Ich weiss schon, dass man alle Permutationen
eigentlich durchhat, wenn man ein paar Takte hintereinander übt, aber aus dem Kopf/Gehör mitten im Takt zu beginnen, fühlt sich dennoch ganz anders an und ist meistens eine grössere
Herausforderung, vorausgesetzt, man hält sich streng an die Vorgabe, die "1" niemals zu verlieren.

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Samstag, 17. Oktober 2020, 07:51

Hier schon wieder was Kleines:

Beat #39 – Easy groovin'


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