...ja da hast Du prinzipiell natürlich recht, aber den Beipackzettel dazu musst Du schon lesen...merkst ja schon wenn Du die jeweilige 16tel-Figur spielst, dass die etwas holpert...das ausbügeln bzw. glattziehen der 16tel Figur musste schon noch machen, aber es bringt Dich schonmal in den Ballpark...
Ich denke einfach, letztlich kommst du nicht um die innere Quintolen-Subdivision herum, erst dann stimmt es.
Zu bedenken ist wohl auch die "Sicht" des Zuhörers: Wenn du es wie notiert mit Achteln und Sechzehnteln annäherst,
wird man beim Zuhören vermutlich keine Gleichmäßigkeit hören und somit auch nicht wirklich einen Polyrhythmus
etablieren können, weil sich das Ganze halt als sechzehntelbasiertes Gebilde anhört.
Guter Punkt. Ich erkläre auch immer schon frühzeitig den Unterschied zwischen Triolen und Punktierungen. An anderen Stellen wird das ja durchaus mal vermischt (Stichwort "Swing Feel"), aber genau genommen ist es eben nicht das selbe. Mein Ansatz mit den Singlestroke-16teln als Ghostnotes soll genau das vermeiden und ein korrektes Timing gewährleisten. Man muss das Pattern eigentlich nur einmal vernünftig üben. Und natürlich flüssige und tighte Singlestrokes drauf haben.
Ja voll, ich finde diesen Weg so auch bei involvierten 5ern eben super. Quintolen-Ghostnotes, jede vierte (natürlich bei der ersten beginnend) akzentuieren,
eine Million mal wiederholen – fertig
!