Beiträge von Mattmatt

    ...ja da hast Du prinzipiell natürlich recht, aber den Beipackzettel dazu musst Du schon lesen...merkst ja schon wenn Du die jeweilige 16tel-Figur spielst, dass die etwas holpert...das ausbügeln bzw. glattziehen der 16tel Figur musste schon noch machen, aber es bringt Dich schonmal in den Ballpark...

    Ich denke einfach, letztlich kommst du nicht um die innere Quintolen-Subdivision herum, erst dann stimmt es.

    Zu bedenken ist wohl auch die "Sicht" des Zuhörers: Wenn du es wie notiert mit Achteln und Sechzehnteln annäherst,

    wird man beim Zuhören vermutlich keine Gleichmäßigkeit hören und somit auch nicht wirklich einen Polyrhythmus

    etablieren können, weil sich das Ganze halt als sechzehntelbasiertes Gebilde anhört.

    Guter Punkt. Ich erkläre auch immer schon frühzeitig den Unterschied zwischen Triolen und Punktierungen. An anderen Stellen wird das ja durchaus mal vermischt (Stichwort "Swing Feel"), aber genau genommen ist es eben nicht das selbe. Mein Ansatz mit den Singlestroke-16teln als Ghostnotes soll genau das vermeiden und ein korrektes Timing gewährleisten. Man muss das Pattern eigentlich nur einmal vernünftig üben. Und natürlich flüssige und tighte Singlestrokes drauf haben.

    Ja voll, ich finde diesen Weg so auch bei involvierten 5ern eben super. Quintolen-Ghostnotes, jede vierte (natürlich bei der ersten beginnend) akzentuieren,

    eine Million mal wiederholen – fertig 8) !

    Jaaaa also das "versechzehntelte" Beispiel rechts ist ja schon nicht wirklich korrekt von den Abständen her!

    Da frage ich mich, ob du dir nicht etwas Falsches ins Ohr pflanzt?

    Ähnlich wie bei den Kandidaten/-innen, die Triolen spielen wollen, aber dann stattdessen zwei punktierte

    und eine unpunktierte Note herauskommen (also auch eine "Versechzehntelung"), wenn du weißt, was ich meine.

    Also Sibelius kann Quintolen :) .


    Zitat

    Verstehen Deine Bedenken komplett. Quintolen sind an sich auch kein großes Problem für mich. Der Burner ist eben das Beispiel von oben mit den Triolen und dem Metronom.

    Das ist eigentlich dasselbe Thema wie das Metronom im Achtel- oder Sechzehntel-Off zu denken, nur ein Level krasser :) .

    Einen Gedanken noch, einen hab ich noch, einen hab ich noch ...


    Fühlst du denn Quintolen grundsätzlich schon? Ich denke, Triolen kann man über etwas Binäres kaum schlau spielen,

    wenn man dann keine Triolen fühlt. Umso weniger realistisch sehe ich es, dass man die noch feinere Platzierung von

    vier Schlägen in einem (ob man will oder nicht) quintolischen Raster gut platzieren kann, ohne die Quintolen-Subdivison

    zu fühlen. Da liegt für mich der Knackpunkt, denn wenn man sie hört/fühlt, braucht man m. E. auch ziemlich schnell

    keinen Spruch mehr.


    Ich weiß, ist nicht eine Antwort auf deine Frage, aber meine Erfahrung aus der eigenen Herangehensweise.


    Persönlich bin ich schon bei ganz unpolyrhythmischen Achtel- und Sechzehntel-Mixgrüppchen misstrauisch, wenn

    die Leute kommen und Hilfswörter wie "Känguruh" oder "Sonnenschirm" geben. Denn zum einen lassen sich die

    Wörter meist in der Feinheit unterschiedlich betonen, zum andern kann man, wenn man es noch nicht hört, auch

    schlecht kontrollieren, ob man überhaupt richtig spricht und spielt. Und zuletzt ist es wieder wie oben: Wenn man

    weiß, wie das Wort genau zu phrasieren ist, weiß man ja eigentlich bereits die Notengruppe per se und braucht

    wiederum das Hilfswort nicht mehr.


    Weißt du, was ich meine?

    Darf ich diesen Thread für eine ähnliche Frage nutzen?:


    Ich tu mir meistens noch vom Feeling her schwer, bei einem 8tel oder 16tel Takt im Anschluss ein Triolenfill zu spielen.


    Was gibts da für „Merksprüche“ für 4tel/8tel Triolen?

    Ich bin da eher im Team Notenpyramide: über längere Zeit mit Metronom die ganzen Notenwerte und Wechsel vom einen zum andern trainieren,

    dann geht das gut ins Gehör. Für vertieftes Üben sei Gary Chaffees Rhythm & Meter Patterns empfohlen.


    Wenn man beim Üben gar nicht reinkommt, zum Beispiel von Vierteln nach Vierteltriolen, finde ich zwei Dinge eine gute Hilfe:

    1) sich eine schnellere Unterteilung geben und dann nur jede zweite (oder ggf. vierte) davon spielen

    2) Parallel 2:3-Polyrhythmus üben, dann kann man sich während der Viertel innerlich schon die Vierteltriolen "dazugeben" bevor man zu ihnen wechselt.

    Hm, ich hätte jetzt schon auch an den 20er-Grid gedacht ... Vielleicht nicht auszählen per se, aber dir einfach mit der Zunge (oder so)

    die quintolische Unterteilung geben (Tigran-Hamasyan-Style), das geht ja in recht schnellen Tempi im Gegensatz zu Zählen.

    Oder sie einfach nur noch fühlen mit der Zeit. Dann kannst du die Schläge schon platzieren.

    Weiss zufällig jemand, wie man beim VAD716 den Brushmodus zum Laufen kriegt?


    Ich spiele in einem Projekt ein solches Gerät und wollte mir ein Set zusammenstellen. Die Snare ist per USB mit dem Modul verbunden,

    "Brush Switch" konnte ich aktivieren, so wie Roland es sagt, und ich habe mich in "Instrumente" durch die Stock-Snares geklickt, aber

    keine wollte auf meine Wischbewegungen reagieren ...


    Den einzigen Unterschied, den ich bemerkt habe (außer dem Hinweis Mitte oben auf dem Display, der bestätigt, dass ich den Brush-

    Modus angeschaltet habe), ist eine lautere HiHat ... Alles andere scheint identisch klanglich und dynamisch, also mit den Sticks. Mit

    den Brushes reagiert das Set halt wie ein E-Drumset, das mit Brushes geschlagen wird ^^ .

    Ist der Schrankwand-Spruch nicht auch langsam alt und peinlich?

    Mir gefällt das Set jedenfalls sehr gut, und ich persönlich bin des Schrankwand-Spruchs

    vermutlich etwa ähnlich überdrüssig wie andere Leute des Schrankwand-Anblicks.

    Einerseits kommst du aber direkt nach der Figur besser vom linken zum rechten Hängetom (RLR),

    wobei ich mich frage, ob du Tomnoten evtl. anders interpretierst (auch wegen des vom Marius

    angesprochenen schwer spielbaren Move am Ende des zweiten Beispiels).


    Andererseits geht es auch um den Bewegungsflow jedes Arms / jeder Hand für sich gesehen.

    Wenn du als "Normaleinstellung" immer jede erste und dritte Sechzehntel mit rechts spielst

    und jede zweite und vierte mit links, hat jede Seite ihren gleichmäßigen Abstand und somit

    gleichmäßigeren Bewegungsablauf. Und das gilt eben auch für Sechzehntelfiguren, bei denen

    eine der Sechzehntel "fehlt". Die entsprechende Hand hat dann quasi Pause, aber alles bleibt

    in den gewohnten Bewegungen. Hoffe, das ist verständlich formuliert ^^ .

    Tricky finde ich im zweiten Beispiel die letzte Viertel, je nach Tempo RRRL oder LRLL oder LRLR (danach Crashlandung auf L).

    Was kaum geht, ist RL...


    Was du beim ersten Beispiel bei der Doppelghostnote auch machen kannst, wenns dir technisch geläufig ist, ist schlicht RL!

    Also ab 1+: R (RL)R RL ...


    Beim dritten Beispiel sind die beiden Sechzehntel auf der Snare wohl LL gemeint, sonst wäre auf der ersten davon nicht noch

    eine HiHat-/Ride-Note. Den Drag oder die Doppelghostnote (je nach Interpretation ...) plus die folgende laute Snare würde

    ich wieder je nach Gusto (RL)R oder (LL)R spielen.

    Ja, irgendwie traurige Geschichte. Auch Erfolg, Ruhm, Ehre und musikalische Erfüllung schützen vor persönlichem Scheitern

    und gesundheitlichen Rückschlägen nicht ...


    Außer dass er wohl für alles mehr Geld hatte. ODER das Geld hat ihm ähnlich viel geschadet wie genützt?