Beiträge von Mattmatt

    Im Mai sind sie in Zürich, und ich tendiere momentan stark dazu, hinzufahren ^^ .

    Guthrie habe ich erst mit Hans Zimmer live erlebt, war auf jeden Fall umwerfend.


    Ich hatte ähnliches Sauer-aufstoß-Erlebnis vor einigen Jahren mit Animals As Leaders.

    Ich wusste genau, was mich erwartet, und eigentlich fand ich vieles sehr geil, und dennoch

    habe ich gerade im Livekontext eine Connection auf der emotionalen Ebene vermisst, und

    ich glaube, es wäre nicht mal unmöglich, aus Musik von der komplexesten Sorte eben auch

    etwas Emotionales schaffen zu können, Geschichten zu erzählen, Bogen zu spannen, die

    musikalische Aussage in dem Sinn über die "technischen Ideen" zu stellen. Aber leider

    gibts die Kombination irgendwie selten.


    Meiner Meinung nach sind Haken eine Band, die diesen Grat zwar nicht vollständig, aber

    zu einem (für mich) herausstechenden Grad schaffen.


    Gut, die Aristos haben es als instrumentale Band vielleicht auch ohnehin etwas schwerer,

    wenn man davon ausgeht, dass die menschliche Stimme die beste, tiefste und emotionalste

    Verbindung schafft. Auch in Kombination mit Sprache natürlich.

    Präzisierung von meiner Seite her: Ich find Anika top in dem Clip. Die Gesamtperformance auch, aber mit dem Song kann ich irgendwie gar nichts anfangen, und ich bin auch kein Rush-Fan, noch nicht einmal ein Kenner in dem Sinn. Aber rüberkommen tun Spielfreude und Energie von allen. Auch eine Band (oder eine Teilband) ist halt

    kein statisches Gebilde, sondern besteht aus Menschen mit Entwicklungen und dynamischen Prozessen. Ist doch insofern alles gut, find ich.


    Kein Vergleich jedenfalls zu manch anderen in die Jahre gekommenen (Rock)Bands und -Musikern, wo beim Anhören und Ansehen eines aktuellen Videos einfach

    jedem klar ist, ob Fan oder komplettem Ignorant, dass es eifach nicht (mehr) klingt, nicht zündet, nicht funktioniert etc.

    Hier gibt es einen ersten Vorgeschmack auf Rush mit Anika

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    Ich finds top!

    Wow, krass! Hätte nicht gedacht, dass es mich erwischt! Vielen Dank, freut mich.

    Hier meine Notizen beim Anhören und Abstimmen (Avatarnamen natürlich erst jetzt ergänzt :S) :


    C (Niles): Lustiger Hall/Delay, chillig gespielt, guter Flow, erstaunliche Ähnlichkeiten mit meinem eigenen Arrangement!


    E (Lexikon): Falls das Lexikon ist, ist das für mich sein "tightester" Beitrag bis jetzt :) . Lustige Idee mit dem verdoppelten Feel

    (im Vergleich zum sonst hier vorherrschenden One-Drop) und den binären Einlagen, allerdings finde ich es leider persönlich

    nicht so passend


    G (Olli K.): etwas viel zu busy/verspielt mit den Händen, aber irgendwie doch stilistisch passendes Feel und großteils guter

    Flow, solid


    H: ich


    J (mtree): vermute hier Marius :) . Interessanter Rockbeat drüber. Sauber gespielt, vermisse allerdings schon das

    Reggae-Flair, auch wenn die andere Richtung sicher bewusst gewollt ist


    O (SleishMan): Keep it simple -> works!! Ein bisschen Rushing immer mal wieder. Die viele "Luft" durch das reduzierte

    Spiel passt sehr zum Track, finde ich. Schluss mit dem Diminuendo sehr cool!


    P (haidem): Mein Abräumer bei diesem Playalong! Love it! Fetter Snaresound, interessantes HiHat-Pattern (ich finde nicht

    wirklich raus, wie das erreicht worden ist – Stack mit Splashes für die Accents und ein anderes Becken für einen fast schon

    shakerähnlichen Effekt?), sehr cooles Arrangement, sogar ein Solo, das sich sehr gut einfügt, wie ich finde – nicht überbordend

    oder nach Aufmerksamkeit schreiend.


    R (Surfkoala): Solid songdienlich! Gefällt mir! Recht detailliert aufs Arrangement des Playalongs eingegangen und diszipliniert

    durchgezogen.


    V (Mai-Carsten): Finde diesen trashigen Snaresound ziemlich geil ^^ . Könnte in einer Produktion durchaus bewusst so

    gesucht und gewollt werden. Solid und durchdacht gespielt. Interessanterweise für mich genügend Reggae-Vibes, obwohl

    die Drumpatterns an sich eigentlich gar nicht so konkret Reggae sind (abgesehen vom Steppers). Sehr kurzweilig anzuhören

    durch die vielen Variationen.

    Ja, schwieriges Thema, weil man fairerweise eigentlich die lebenslange Summe der "Leistung" allen Übens und aller musikalischen Erfahrungen auch miteinbeziehen müsste, oder man müsste zumindest diskutieren, wo es anfängt und wo es aufhört. Ich für mich würde diese Philosophier-Büchse lieber zubehalten :D .


    Ich habe nicht geschaut, wie viel Zeit ich aufgewendet habe, denn dann hätte ich mehr ein Gefühl von Arbeit, Leistung, Zeitdruck usw., alles nicht entspannende

    Attribute, die mich mindestens ablenken würden vom eigentlichen Spass des Entwickelns, Aufnehmens und Verbesserns.

    Ich finde es gut zu wissen (auch für die Bewertung), dass von Marius keine – sagen wir – entscheidende und prägnante Effekte hinzugefügt wurden.


    Ich freue mich, dieses Mal auch wieder Zeit zu haben, mich an der Abstimmung zu beteiligen und meine Gedanken zum Besten zu geben.

    Bei der Jazzchallenge hatte ich mich da leider mangels Kapazität raushalten müssen und deshalb auch gar nicht abgestimmt.

    Ich habe jetzt den Film nicht gesehen und ob er überspitzt ist kann ich nicht beurteilen. Aber manchmal haben Hollywoodstreifen auch ein bisschen Wahrheit in sich.

    Es ist nicht so lange her, da gab es im Schweizer Turnverband einen Skandal wegen brutalen Trainingsmethoden.

    Und unsere Flötenlehrnein war damals auch nicht gerade zimperlich. Gab es doch zwischendurch mit der Blockflöte einen auf den Kopf!

    Offtopic: Wusste gar nicht, dass du aus der Schweiz bist :) . 👋

    Ich habs über Spotify, geht das für dich?

    Vermutlich hat er den Podcast auf allen üblichen Plattformen.


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    Bin gerade unterwegs und kann mir keine Videos anhören, aber wenn du von Gavin redest: Hast du mitbekommen, dass Benny Greb

    eine Podcastreihe mit Interviews gestartet hat? Sein erstes veröffentlichtes Interview ist just mit Gavin Harrison ^^ . Wenn ich mich

    recht erinnere, ist es von 2018 (Benny hat diese Interviews ein paar Jahre lang einfach gehortet, und Gavin erwähnt im Lauf des

    Gesprächs einmal das aktuelle Jahr).

    Ja sicher, einverstanden. Und Ausnahmen bestätigen die Regel :) .


    Zitat

    Zum Thema "lange Töne", hier mal ein super Ansatz:

    SONOR Artist Family: René Creemers – Lesson

    René Creemers ist aus meiner Sicht ein GOAT, sowohl spielerisch als auch als Teacher und "Theoretiker"!

    Hier sind zwei User kurz vor einer Schreibsperre.

    OK - wer übernimmt meine Aufgabe bei der Challenge hier? Kann ich gern auch mal abgeben. So hab ich davon nämlich nichts. Eigentlich mach ich das, weil's mir Spaß macht und ich 'nen Sinn drin sehe, und auch um 'ne entspannte Zeit mit Gleichgesinnten zu haben. Aber nicht, um mir hier dafür an's Bein pinkeln zu lassen. Und dass f_luxus auch vor Lügen und Verleumdungen nicht zurückschreckt, um seine Sache durchzuziehen, hat er gestern an anderer Stelle bewiesen.


    In Zukunft wird's maximal zwei Challenges pro Jahr geben, falls ich noch Bock habe das weiterzumachen. Diese Plattform hier ist für sowas eigentlich sowieso nicht geeignet. Meine Idee dazu habe ich von http://www.mix-challenge.com und weil der Admin das da alles ehrenamtlich macht, braucht er auch seine Adminrechte, um für "Ordnung" sorgen zu können.

    Ich finde, es wäre sehr schade und den Schaden nicht wert. Dann lieber alle einen Schritt zurück machen, tief durchatmen und die Wogen glätten lassen ...

    Also nach meinem Eindruck ufert der Fred hier maßlos ins Philosophische aus ...

    Ich weiß nicht, ob alle sich gegenseitig mit noch klugeren Gedankengängen und mit Wissen übertrumpfen wollen (so kommt es mir etwas vor),

    aber vieles hier liest sich nicht "empfängerorientiert", sondern eher "senderzentriert".


    Edit: Ich meine damit, dass ich eher zweifle, dass dies den meisten Lesenden hilft, sondern eher verwirrt.


    Und natürlich gibt es doch das Swingpattern und das Shufflepattern! Wieso denn nicht? Das schließt doch Variationen, Spielarten und Entwicklungen

    nicht aus – im Gegenteil, ohne Basis keine Variationen im buchstäblichen Sinne!


    Notenlängen: Ich finde, man kann sich hier in Stimmungen und Sounds verlieren, wie man will, Fakt ist, die Trommel klingt einfach von selbst aus,

    ob länger oder kürzer. Das ist trotzdem nicht dasselbe wie wenn der Pianist die Taste eine bestimmte konkrete Zeit gedrückt hält oder die Trompeterin

    den Ton so und so lange hält. Die einzigen bewussten Tonlängen im konkreten Sinne, die Drummer so ausspielen, sind HiHat-Openings/-Barks und

    natürlich Wirbel. Oder selten Mal ein bewusst in einem Moment gestopptes Becken.


    Ob Heel Down oder Heel Up ist für mich eine technische Entscheidung, die mehr mit Lautstärke und Geschwindigkeit etc. zu tun hat, sicher nicht

    mit Phrasierung und Tonlänge. Wenn, dann müsste man darüber diskutieren, ob "Burying the beater" oder zurückfedern lassen. Wobei selbst dort

    der (Aus)Klang nur ein Faktor ist, während der andere auch wieder spieltechnischer Natur ist.


    Meine Meinung nach bestem Wissen und Gewissen.

    Bitte beachten, dass es auch um Phrasierung geht. Beim Schlagzeug ist oft alles kurz notiert, das ist aber zum Thema Swing nicht richtig. Die crochet note wird gehalten.

    Das ist ja bekanntlich sowieso ein allgemeines Thema beim Schlagzeug. Der Einfachheit halber wird zum Beispiel ein straighter "Money Beat" mit Viertelnoten notiert (Bassdrum und Snare), obwohl wir uns ja spieltechnisch nicht um Tonlängen kümmern, geschweige denn sie ein Viertel lang "halten". Insofern ist es zu 90% müßig (oder höchstens Selbstzweck), über Phrasierung im Sinne von Notenlängen zu diskutieren ...

    Swing/Shuffle etc.: Meines Wissens gibt es nur schon bei "Swing" oft Missverständnisse, weil mit demselben Wort verschiedenes gemeint sein kann:

    ein ganzer Stil (die Swing-Ära), das konkrete Ride-Pattern oder auch einfach ganz allgemein das ternäre Feel.


    Und ich argwöhne, dass hier im Forum bereits seitenweise aneinander vorbeigeredet, -gestritten und angegeben worden ist.


    Ich würde meinen, beim Wort Shuffle mag es sich ähnlich verhalten. Per "Voreinstellung" verstehe ich unter Shuffle auch die durchlaufende Figur

    und dass der entsprechende Song quasi davon geprägt ist. Ob nun HiHat oder Ride dies erzeugt oder die Snare (oder beide) oder auch der Bass

    oder die E-Gitarre, es muss jedenfalls nicht zwingend vom Schlagzeug kommen. Ein unterbrochenes Pattern (wie das Swing-Pattern oder Marius'

    Reggae-Beispiele) ist für mich kein Shuffle. Außer eben man versteht (wie bei Swing) unter dem Wort alles, was ternär phrasiert ist, auch wenn es

    nur 1x erstes und drittes Triolenteil ist.