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Schnarre

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1

Dienstag, 17. März 2020, 23:09

Soundfiles zur Bassdrum-Mikrofonie, ich bitte um Eure Meinung

Hi zusammen,

ich befinde mich in den Anfängen der Mikrofonie und bitte daher um Eure Meinungen. Angepeilt sind rockige Sounds. Dazu habe ich ein File erstellt, in dem sich vier verschiedene Szenarien befinden (getrennt durch jeweils ca. eine Sekunde Pause).1. Bassdrum ungedämmt, ohne Resonanzfell
2. Bassdrum ungedämmt, mit Resonanzfell
3. Bassdrum gedämmt mit Kicker 2.0, mit Resonanzfell
4. Bassdrum gedämmt mit Kicker 2.0, mit Resonanzfell und zusätzlichem Raum-Mic

Zur Info: Die Bassdrum (eine 22x18 Mapex Saturn V) wurde jeweils innen abgenommen, das Mic (ein Sennheiser e902) hatte einen Abstand von ca. 10cm zum Schlagfell und zeigte auf dne oberen Schlagfellbereich, also nicht direkt auf den Schlägel.
Bitte sagt mir doch gerne, welche Variante Ihr am besten findet und warum. Ich würde weiterhin gerne wissen, welche Variante sich Eurer Meinung nach am besten für die Verwendung in der Musik eignen. Optimierungsvorschläge sind ebenfalls sehr willkommen. Danke :)

Hier das Soundfile:
Das muß kesseln!!! :D

Beeble

Beckenpolierer

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2

Mittwoch, 18. März 2020, 00:01

mir gefällt keins davon.
Was willst du bezwecken?
»Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
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Schnarre

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3

Mittwoch, 18. März 2020, 00:21

mir gefällt keins davon.
Was willst du bezwecken?

Erfahrungen sammeln. Du dürftest Deine Ausführungen allerdings gerne detaillierter machen und gerne auch Verbesserungsvorschläge liefern.
Das muß kesseln!!! :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schnarre« (18. März 2020, 00:25)


Beeble

Beckenpolierer

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4

Mittwoch, 18. März 2020, 00:36

ja ok..also ich nehme an du willst dein ganzes Schlagzeug mikrofonieren?
Du hast jetzt verschiedene Techniken ausprobiert, nur an der BD?
Du hast sicher eine Vorstellung wie es klingen soll?
Dann kann dir geholfen werden.
Allerdings wären weite Infos zu deiner Ausstattung und deinem Raum sowie der ganzen Aufnahmekette hilfreich.

Auch deine technischen Skills.
RAW Aufnahmen sind auch hilfreicher zur Bewertung als schon bearbeitete und mit Raummikros gemischte.
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trommla

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5

Mittwoch, 18. März 2020, 12:04

Ich schließe mich Beeble an, etwas mehr Infos wären nett.
Im Moment höre ich 4 unterschiedliche Stimmungen derselben Bass Drum, und alle 4 Sounds werden in irgendeinem Zusammenhang funktionieren. Fragt sich nur, in welchem.

Sag mal, was ist das bei den ersten beiden Versionen für ein metallisches Geräusch? Klingt als wenn du synchron auf eine Cowbell schlägst. Bei einem isolierten Bass Drum Sound möchte ich so ein Geschepper eigentlich vermeiden, oder? Die zweite Aufnahme liefert mir darüber hinaus noch ein Clicken, als wenn du zwei Holzbretter aneinander schlägst. Diese beiden Sounds sind für einen gängigen Rocksound m.E. komplett für die Tonne, sofern du nicht tatsächlich noch irgendein anderes Teil angespielt hättest.

Mein Weg, um zu lernen, wäre eine gut gestimmte Bass Drum mit Korrekturen der Mikroposition optimal abzunehmen, statt gleich verschiedenen Stimmungen durchzutesten.

Also Mikro im Inneren unterschiedlich positionieren, um die verschiedenen Soundanteile herauszuarbeiten (Attack, Bauch, etc.). Als Ausgangspunkt könntest du nach der 2/3 Regel vorgehen. Wenn ich da durch bin, Mikro raus und ausprobieren, wie sich eine von außen abgenommene Bass Drum so schlägt. Dabei sowohl die Variante Resofell von außen als auch Schlagfell von außen berücksichtigen. Wenn ich damit durch bin, teste ich die Kombi innen/außen in verschiedenen Positionen und sehe, was passiert. Wohlgemerkt, erst mal alles pur, ohne irgendeine Bearbeitung.
Und wenn wir mit nur einem Mikro beginnen, nehme ich gleich noch die Wurst mit rein ins Testfeld.

Von vorne herein 4 unterschiedliche Bass Drums aufzunehmen (schon klar, ist immer die geiche, aber komplett unterschiedlich präpariert), macht die Soundfiles schwerer vergleichbar, und meist bevorzugt man ja einen bestimmten Natursound, den es abzubilden gilt. Abgesehen davon darf heute nur noch Phil Collins Trommeln ohne Reso spielen ;)

Ich kann dir aber schon mal das Feedback geben, dass mir der Sound 1 bis 3 viel zu stark Richtung Attack tendiert, was bei 10 cm Abstand zum Schlagfell nicht weiter verwundert. Wie schon oben angesprochen, 2/3 von 18" wären wenigstens 15 cm Abstand. Sound 4 profitiert vom Raummikro, ist aber leider irrelevant ohne das restliche Gedöns. Oder möchtest du die Bass Drum solo aufnehmen?

Ach ja, dazu noch ein Gedanke. Hast du das restliche Set denn auch aufgebaut, oder stand da tatsächlich nur eine BD im Raum? Sinnvoll ist die ganze Aktion m.E. erst, wenn du Mikrofonieren am vollständigen Set übst, denn auch Übersprechen und Mitresonieren anderer Kessel und Becken beeinflussen den Gesamtklang. Eine Bass Drum klingt eingebettet in ein komplettes Set zwangsläufig anders als ein "Einzelstück". Und manchmal stellt man auf seinen schönen Aufnahmen plötzlich ein unangenehmes Nebengeräusch fest, welches unser natürlicher "Gehörgangsfilter" zuvor gnädig ignoriert hat.

Edit: gerade gefunden click

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »trommla« (18. März 2020, 12:32)


Schnarre

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6

Mittwoch, 18. März 2020, 16:30

Hi zusammen,
erst einmal Danke für's Feedback. Natürlich könnt Ihr nicht alles wissen, was ich in meinem Kopf vielleicht als gegeben voraussetze... also sorry. Hier also noch ein paar weitere Infos:
Grundsätzlich möchte ich ein ganzes Set aufnehmen, ja. Mit der Bassdrum bin ich angefangen, weil ich in den letzten Tagen das Kelly Shu System in die Bassdrum eingebaut habe (ich möchte also schon die Bassdrum von innen abnehmen, weil diese wenn's geht, geschlossen bleiben sollte. Für mich klingt sie im Proberaum so besser als mit Loch im Reso). Mein Ansatz dabei: Wenn ich ich in etwa weiß, wie ein gut mikrofonierter Bassdrumsound einzeln klingt, sollte sich diese auch in den Mix besser einfügen lassen, richtig?
Weitere Infos: Das Bassdrum-Mic (Sennheiser e902) ist also in der Bassdrum montiert und das Signal geht anschließend über ein Focusrite Scarlett 18i20 in den Laptop (Software Pro Tools). Die Bassdrum steht noch im Wohnzimmer (soll natürlich schnellstmöglich zurück in den Proberaum. Der Proberaum ist besser gedämmt als mein Wohnzimmer.), wo ich erst einmal flexibler bin, was erste Testversuche angeht. Wie schon oben erwähnt, hab ich erste Tests sowohl mit einem ungedämpften Kessel als auch mit Hilfe des Kicker 2.0-Dämmschaumstoff durchgeführt, um erst einmal ein grobes Gespür für die klanglichen Veränderungen zu bekommen. Die Aufnahmen 1 und 2 sind also mit ungedämmtem Kessel, sodass Ihr hier nichts weiter als einen stark ausgerägten Basketballeffekt hört. Die Bassdrum selbst ist recht tief gestimmt und die Soundfiles wurden natürlich nachträglich nicht bearbeitet (also weder EW, noch sonst irgendetwas). Mikrofoniert wurde immer NUR AUSSCHLIEßlich die Bassdrum.

Zu meinen Soundvorstellungen: Als als Newbie würde ich mir den Punch aus Aufnahme 1 mit dem Klangcharakter aus Aufnahme 3 wünschen. Das ist aber erst einmal MEIN Bauchgefühl. Die Frage wäre wohl, wie sich das hinterher im Mix auswirkt.
Das muß kesseln!!! :D

zu spät

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7

Mittwoch, 18. März 2020, 16:50

(ich möchte also schon die Bassdrum von innen abnehmen, weil diese wenn's geht, geschlossen bleiben sollte.


Sorry, aber das leuchtet mir nun gar nicht ein. Vor allem, weil du auch noch schreibst, dass dir der Sound im Proberaum geschlossen besser gefällt als mit Loch im Reso. Wenn dir der Sound, den die Trommel nach außen produziert gut gefällt, wieso dann innen abnehmen?

Ich spiele auch oft mit geschlossenem Reso. Ein Mikro vors Reso und wenn ich mehr Attack oder Sound vom Beater brauche, dann halt noch ein zweites auf die Schlagfellseite.

Schnarre

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8

Mittwoch, 18. März 2020, 19:54





Zitat von »Schnarre«



(ich möchte also schon die Bassdrum von innen abnehmen, weil diese wenn's geht, geschlossen bleiben sollte.


Sorry, aber das leuchtet mir nun gar nicht ein. Vor allem, weil du auch noch schreibst, dass dir der Sound im Proberaum geschlossen besser gefällt als mit Loch im Reso. Wenn dir der Sound, den die Trommel nach außen produziert gut gefällt, wieso dann innen abnehmen?

Ich spiele auch oft mit geschlossenem Reso. Ein Mikro vors Reso und wenn ich mehr Attack oder Sound vom Beater brauche, dann halt noch ein zweites auf die Schlagfellseite.


Mir liegt die Optik eben auch noch am Herzen und somit hab ich eigentlich keine Lust auf einen Mic-Ständer vor dem Resonanzfell. Ich bin ja schließlich nicht der Erste, der eine geschlossene Bassdrum ausschließlich innen abnehmen will, oder? ;)
Vielleicht auch noch interessant: Das Schlagfell ist ein Remo Powerstroke 3, als Beater kommt der originale der DW 5000 Fußmaschine zum Einsatz (Filzseite). Resonanzfell ist ebenfalls original Mapex Saturn V.
Das muß kesseln!!! :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schnarre« (18. März 2020, 20:12)


zu spät

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9

Mittwoch, 18. März 2020, 22:12



Mich stört der Ständer nicht, aber das darf ja jeder machen wie er will.
Mir ist es so lieber und macht das Leben soundtechnisch für mich einfacher. Um den Basketballeffekt brauch ich mich nicht zu kümmern. Und auch nix in die Trommel einbauen.

Gedämpft wird das Schlagfell (Remo Emperor Coated) klassisch mit nem Filzstreifen und nem kleinen Evans Patch in der Mitte. Da kann auch nix beim Transport verrutschen.
Resofell ist entweder das leicht vorgedämpfte Gretsch mit Ring oder ein völlig ungedämpftes Ambassador Smooth White. gespielt wird mit nem einfachen Filzklöppel.
Passt für mich bestens für Blues, Country und Southern Rock. Hab aber ziemlich lang gebraucht, das ordentlich zu stimmen. Jetzt rumst es aber heftig.

Ich weiß, das hilft dir in deinem Fall nicht weiter. Wollte nur ne andere Möglichkeit aufzeigen.

Bin gespannt wie du mit dem internen Mikro zu ner Lösung kommst.

Cheers und viel Spaß

  • »Oliver_Stein« ist männlich

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10

Mittwoch, 18. März 2020, 23:07

1 und 2 geht wegen des Basketballs für mich überhaupt nicht - aber den kannst Du wegdämpfen, ohne groß den restlichen Sound zu beeinflussen: kauf Dir eine Fleece-Decke, so eine, die es für unter 10,- in jedem Laden hinterher geschmissen gibt. Von der schneidest Du ein paar Stück ab und legst sie in die untere Hälfte des Kessels so, dass sie nicht oder nur ganz leicht die Felle berühren. Weg ist der Basketball.

3 und 4 sind schon sehr stark gedämpft - da ist der Kicker vielleicht etwas zuviel des Guten. Etwas Raum wie in 4 finde ich persönlich gut, aber wenn Du das ganze Set spielst, hast Du natürlich auch alles andere da drauf. Versuch doch mal etwas mit dem Abstand und der Position des Mikros zu spielen - ich habe das Mic in der BD oft nicht direkt vor dem Schlagfell, sondern eher zu 2/3 hinten im Kessel. Etwas außermittig geht auch gut. Oder Du lässt es so wie es ist und stellst noch ein Mic außen dazu, ca. 5 cm vom Reso entfernt, aber keinesfalls genau in der Mitte, sondern ca. bei 1/3 vom Rand. Dort bekommst Du Tiefbass ohne Gedröhne, die Fellmitte klingt da nicht so nett.

Schnarre

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11

Donnerstag, 19. März 2020, 21:36

Also, ich habe nochmal einige Mikrofonpositionen ausprobiert. Unter andem seitlich vom Beater in der Nähe des Schlagfells (ca. 15cm vom Schlagfell entfernt) oder aber auch seitlich vom Beater, jedoch in der Nähe des Resonanzfells.
So richtig gefällt mir das auch noch nicht, ehrlich gesagt. Frage mich auch noch immer, wo dieses hochfrequente "Klickern" herkommt, welches in Fall 3 in meinem ersten Post gut zu hören ist. Man hört es bereits, wenn man auch nur leise mit dem Finger gegen das Schlagfell klopft. Hat da noch jemand eine Idee?
Grundlegend möchte ich hier noch einmal sagen, dass ich gerne die geschlossene Bassdrum behalten würde, wenn möglich. Zum einen wegen des Spielgefühls und zum anderen wegen dem schönen Wumms, der sich im Proberaum ergibt. Und eine mikrofonierte Bassdrum ohne jeglichen Ständer davor macht natürlich optisch was her, daher meine Idee mit dem Festeinbau des Mikrofons in die Bassdrum. Macht die Geschichte nicht einfacher, das ist mir mittlerweile auch klar.

Was ich mir vorstelle, wäre wie weiter oben erwähnt, eine gute Mischung aus Aufnahme 1 (Attack und Punch gefallen mir hier gut, der Basketballeffekt ist natürlich schlecht) und 3 (hier ist der Basketballeffekt ja verschwunden). Anbei noch eine Aufnahme, bei der das Mikrofon schon in der Nähe des Resonanzfells ist und seitlich angebracht ist. Auch dieses File ist unbearbeitet.
Das muß kesseln!!! :D

GuTh

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12

Donnerstag, 19. März 2020, 22:37

Hört sich immer noch grauenhaft elektrisch an finde ich. Ich glaube dein Reso solltest du als Schlagfell probieren und das Powerstroke 3 als Reso.
Wahrscheinlich kannst du dann auf die ganze Innendämpfung verzichten. ;)
Bei meiner 18" Bass Drum, Floortom-Umbau, hat es ganz ohne Dämpfung funktioniert.

Na ja, nicht ganz. Allerdings sind die Fellauflagekanten rund, also viel Auflagefläche und damit schon eine Vordämpfung.
Und ich habe einen Rand eines 18" Remo CS in das Schlagfell gedrückt, schnappte regelrecht ein und hält.
Klingt ohne weitere Dämpfung schön tiefbassig.
Schlagfell Remo Amba Bass Ebony
Resofell Remo Powerstroke P3 Ebony

-

Schnarre

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13

Donnerstag, 19. März 2020, 23:21

Tja, ich glaube, ich werde nachher mal meine DrumCraft-Bassdrum holen und damit mal herumprobieren. Diese hat bereits ein Loch im Resonanzfell und so kann ich einfach herumprobieren, vergleichen und Erfahrungen sammeln. Aller Anfang scheint schwer. Die Hilfe aus der Ferne ist ja auch nicht so einfach, dennoch bin ich weiterhin für hilfreiche Tipps dankbar.
Das muß kesseln!!! :D

dani808

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14

Donnerstag, 19. März 2020, 23:49

Ich finde den letzten Sound jetzt nicht so schlecht. Kommt ja aber auch darauf an was du damit vorhast.
Ich würde die Flinte nicht gleich ins Korn werfen. Andere schaffen das ja auch mit Innenmikrofonierung.
Schau dir ruhig mal ein paar Videos mit BD Mic Vergleichen an. Ich fand das recht aufschlussreich.
Am Ende kommt ja auch noch Overheadsound dazu. Nehme ich an. :D
Den Felltauschtip von GuTh - Amba/Batter, PS3/Reso - kann ich auch empfehlen. Habe das vor kurzem mal ausprobiert
und nen andern schönen Sound gefunden. Vorher wars auch gut. Aber anders. Ich habe jetzt die Felle anders zueinander gestimmt.
Im Endeffekt ist der "Grundsound" der BD wie vorher immer noch auf den Raum gestimmt (Raummoden) und daher auch recht fett (an den richtigen Stellen ;)),
aber eben anders. Das hat sich m.M.n. sehr positiv auf das Mikrofonsignal ausgewirkt. Am Ende war aber die Positionierung entscheidend. Nah am Schlagfell fand ich irgendwie immer doof.
Habe jetzt ein Loch im Reso ;( :D
Nee, Spass. Nicht deshalb. Nur so lange das Set mit der geschlossenen BD im "Service" ist. Das wird dann wieder von innen mikrofoniert.
hr808 heisst jetzt dani808 - sonst ändert sich nix

Beeble

Beckenpolierer

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15

Donnerstag, 19. März 2020, 23:49

Du hast da auch wirklich nicht am Sound rumgeschraubt?
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Schnarre

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16

Samstag, 21. März 2020, 13:52

Hi zusammen,
also erst einmal werfe ich natürlich nicht die Flinte ins Korn und werde weiter versuchen. Denke sowieso, dass man - wie bei vielen Dingen im Leben - erst einmal seine Erfahrungen machen und vieles ausprobieren muss. Habe gestern meine zweite Bassdrum nach Hause geholt (diese hat ein Loch im Reso) und werde auch damit mal etwas rumexperimentieren. Vielleicht auch unter anderem mal das Reso mit Loch auf die Mapex-Bassdrum aufziehen und testen. Prinzipiell bleibt es jedoch mein Ziel, die Mapex-Bassdrum weiterhin geschlossen zu lassen und diese mit einem guten Ergebnis innen mikrofonieren zu können.

@Beeble: Die Aufnahme ist unbearbeitet. Warum?
Das muß kesseln!!! :D

trommla

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17

Samstag, 21. März 2020, 14:44

3 und 4 sind schon sehr stark gedämpft - da ist der Kicker vielleicht etwas zuviel des Guten

Das ist für mich eigentlich die Quintessenz deiner bisherigen Bemühungen. Du hast bislang das Pferd zu sehr von hinten aufgezäumt. Klar, das erklärte Ziel ist legitim, eine geschlossene Bass Drum ohne zusätzliche Stative von innen abzunehmen. Aber als nächstes käme für mich der Versuch, die Stimmung und vor allem die Dämpfung zu optimieren. Der Kicker mag für manche Anwendungen perfekt sein, ist aber unflexibel und teuer. Es gibt so viele Herangehensweisen, die sich sogar von Bass Drum zu Bass Drum bezüglich des optimalen Ergebnisses unterscheiden. Ob das nun Fleecedecke, Handtuchrolle, Noppenschaum oder Omas Plümo ist, da ist einfach Experimentieren mit Fellkombi, Stimmung und Materialien angesagt. Ohne geilen Natursound wird ja bekanntermaßen auch der abgenommene Sound nix. Shit In = Shit Out ;)
Ich mag's ja mit genau soviel Dämpfung wie nötig, aber so wenig wie möglich. So ein industrieller Keil ist nur rausgeschmissene Kohle, wenn es Hausmittelchen auch tun.

Erst danach stehen für mich die Versuche mit Mikropositionen, und da helfen Luftloch und Stativ extrem weiter. War selbst überrascht, wie unterschiedlich meine Favoriten bei dem verlinkten Vergleich ausfielen, je nachdem wo das Mikro positioniert war. Am Ende würde ich das Kelly Shu System dann exakt passend zu meinem ermittelten Sweet Spot einbauen.

Wenn Geld keine Rolle spielt, kauf dir noch alternative Mikros und experimentiere damit rum ;)

Schnarre

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18

Samstag, 21. März 2020, 15:43

Sicherlich hast Du Recht Trommla, wahrscheinlich ist gerade als Newbie in Sachen Mikrofonierung eine Lösung mit Ständer und Loch im Reso einfacher als die von mir angepeilte Lösung. Deshalb habe ich zum Vergleich mal eine Drum Craft Bassdrum (ebenfalls 22x18) der Serie 8 probiert und das Mikro so positioniert, dass es durch das Resoloch (Größe des Resolochs: 5") gerade so eben in die Bassdrum hineinschaut.
Meines Erachtens ist das Ergebnis deutlich besser in der Mikrofonierung. Außen klingt sie jedoch deutlich schlanker als die geschlossene Mapex-Bassdrum.
Mein nächster Versuch wäre nun, einfach mal das gelochte Resofell auf die Mapex-Bassdrum zu schnallen.
Anbei einfach mal die Sounds der gelochten DC-Bassdrum (zuerst ungedämmt, dann gedämmt mittels kleiner Decke):
Das muß kesseln!!! :D

  • »Oliver_Stein« ist männlich

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19

Samstag, 21. März 2020, 16:00

Von allen Deinen Sounds fand ich bisher den vorletzten (DC mit Loch ohne Dämpfung) am besten - ich würde dort noch minimal den leichten Basketball rausdämpfen, aber die Decke wie im Beispiel danach ist zuviel. Versuch es doch mal von dem vorletzten Sound aus mit etwas weniger als der Decke...

Beeble

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20

Samstag, 21. März 2020, 16:18

@Beeble: Die Aufnahme ist unbearbeitet. Warum?

weil es dabei hilft zu beurteilen was man da hört.
Du sagst das du einen Rocksound haben möchtest, bestehst aber auf ein geschlossenes Reso und einem innenliegendem Mikro.
Du wirst dutzende Male das Fell immer wieder runterschrauben müssen um die Position des Mikros und der Dämpfung zu verädern
Du wirst ganz sicher Schwierigkeiten haben einen fetten Rocksound zu bekommen mit dieser Art der Abnahme, und durch

das viele Experimentieren wirst du dich lange damit beschäftigen müssen.
Ich kann dir da auch gar nichts zu sagen, weil ich weiß wie ich einen fetten Rocksound bekomme und deinen Weg deshalb auch nicht gehe.
Aber experimentieren am Sound ist ja immer gut, denn ich denke nur so versteht man auch wie alles zusammenhägt.

Wenn du eine gut kilingende BD hast, ist das schon der halbe Mix.
Edit: wenn ich mir für einen Rockmix einen Sound raussuchen müsste, wärs der vierte.
Der hat ein schönes trockene Low End und schöne Transienten.
In deinem ersten Soundbeispiel mit geschlossenem Reso ist mir das alles zu boomy.
»Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
Chinesisches Sprichwort

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Beeble« (21. März 2020, 16:26)