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dani808

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21

Montag, 27. Juli 2020, 20:26

Moin, als schnellen Workaround könntest du das Playback einfach wieder mitaufnehmen. Dann hast du ein perfektes Time Alignment aller Spuren, unabhängig von allen Latenzen.
Grüsse
hr808 heisst jetzt dani808 - sonst ändert sich nix

22

Montag, 27. Juli 2020, 23:31

Moin, als schnellen Workaround könntest du das Playback einfach wieder mitaufnehmen. Dann hast du ein perfektes Time Alignment aller Spuren, unabhängig von allen Latenzen.
Grüsse


Genau das hatte ich vorgehabt. Komme gerade aus dem Proberaum. Irgendwie konnte ich eben Lantenzfrei aufnehmen. Eigenartig. Trotzdem würde ich das gerne so machen, habs probiert und nicht hinbekommen. In Reaper liegen meine Playback-Spuren auf Kanal 8 und 9. Die schicke ich an Kanal 15 und 16 auf der UI. Dann habe ich zwei Spuren (10 und 11) in Reaper angelegt und als Input Kanal 25 und 26 angeben, dort kommt aber leider nichts an. Welchen Fehler mache ich?

GuTh

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23

Dienstag, 28. Juli 2020, 08:38

Ich steuere die UI über mein Laptop auf dem Ubuntu installiert ist.

Hast du dein Ubuntu mit dem Realtime Kernel laufen, und die Apps über Jack geroutet? Dann sollte es eigentlich funktionieren. Ich habe zwar nicht die UI, aber ich mache häufig was mit Ubuntu-Studio, das ist fast perfekt.

-

dani808

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24

Dienstag, 28. Juli 2020, 20:17

...Welchen Fehler mache ich?

Da ich den Mixer nicht kenne, kann ich dazu nicht viel sagen. Ich würde als erstes schauen, ob das Routing in Reaper und dem Mixer korrekt ist.
Vor zwei Wochen habe ich gerade erstmaliug einen Rechner mit Ubuntu und Reaper aufgesetzt um damit über ein XR18 im Proberaum aufzunehmen. Dummerweise verhindern einige Umstände derzeit die Inbetriebnahme. EIn kurzer Vorabtest zuhause zeigte, dass es grundsätzlich funktioniert.

die Apps über Jack geroutet?

Würde mir JACK für eine reine Recordinglösung Vorteile verschaffen? ALSA bleibt ja und der JACK Server kommt dazu als "Zentrale". Oder habe ich da was falsch verstanden?
Ich weiss was JACK so in etwa ist/macht und habe das vor ca. 10 Jahren mal in einem anderen Kontext ausprobiert, habe aber sonst keinen Plan davon und auch wenig von Linuxsystemen. Nur so etwas Standard-Ubuntu-User-Wissen. :)
Wenn es mir was nutzt, würde ich dann doch mal wieder ein bisschen reinschnuppern.
hr808 heisst jetzt dani808 - sonst ändert sich nix

25

Dienstag, 28. Juli 2020, 22:18

Da ich den Mixer nicht kenne, kann ich dazu nicht viel sagen. Ich würde als erstes schauen, ob das Routing in Reaper und dem Mixer korrekt ist.
Vor zwei Wochen habe ich gerade erstmaliug einen Rechner mit Ubuntu und Reaper aufgesetzt um damit über ein XR18 im Proberaum aufzunehmen. Dummerweise verhindern einige Umstände derzeit die Inbetriebnahme. EIn kurzer Vorabtest zuhause zeigte, dass es grundsätzlich funktioniert.


Das mit dem Routing hatte ich im Verdacht ein Funktionieren zu verhindern, Ich bin mir halt beim Routing nicht ganz sicher, ob ich es richtig gemacht habe, daher hab ich es beschrieben. Weiß gerade keine andere Lösung.

m_tree

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26

Dienstag, 28. Juli 2020, 22:40

Seit ein paar Tagen hab ich auf meinem Laptop Reaper installiert und mit der UI24 verbunden. Das Routing läuft. Heute hab ich meine erste Aufnahme gemacht. Ich habe eine 2-Spur-Aufnahme (Playback) in Reaper importiert und meine 8 Spuren Schlagzeug angelegt und aufgenommen. Alles schien zu funktionieren.... bis zu dem Zeitpunkt zuhause, wo ich alles abhören wollte. Die beiden Spuren waren um fast einen ganzen Takt verschoben. Ist das eine Latenz aufgrund der geringen Rechnerkapazität? Kann ich das umgehen, in dem ich das Playback an die UI schicke und wieder zurück an Reaper zum Aufnehmen?

Also erstmal finde ich den Umstieg auf Reaper eine gute Entscheidung :thumbup:
Viel mehr Möglichkeiten in der Nachbearbeitung ...

Aber "um fast einen ganzen Takt" verschoben finde ich schon eigenartig. Ein ganzer 4/4 Takt entspricht bei 120 bpm satten 2 Sekunden. Benutze ich auf meinem Mixing Rechner (wo es nicht auf Latenz ankommt) keine ASIO Treiber, komme ich z.B. auf ca. 100 oder 200ms Latenz im Output.

Ohne erstmal weiter in die Tiefe zu gehen ... ich habe mal kurz recherchiert und diesen Treiber gefunden. Das müsste den ASIO Treiber für das UI24R beinhalten: https://www.soundcraft.com/en/softwares/…io-driver-v3-20

Allerdings gibts den nur für Windows (10). Auch hier (relativ weit unten) unter Downloads zu sehen: https://www.soundcraft.com/en/products/ui24r

Wie Beeble schon sagte, ist Linux für Audio Workstations nicht so geeignet. Besonders leistungsfähige Hardware ist für reine Audio Aufnahmen nicht notwendig (höchstens für die Nachbearbeitung). Es kommt eher drauf an, dass die Hardware zuverlässig läuft und passend eingerichtet ist (Betriebssystem etc.). Ich nutze für meine Aufnahmen z.Z. einen 3GHz Dual Core (Intel E8400) von 2008 mit 4GB RAM und einer langsamen Festplatte. Geht mit Windows 10 nicht mehr ganz so gut wie mit Windows 7 ... aber geht noch. ;)

Was für einen Rechner nutzt du denn?

GuTh

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27

Dienstag, 28. Juli 2020, 23:52

Würde mir JACK für eine reine Recordinglösung Vorteile verschaffen?

Aufnahmen mache ich ausschließlich mit Windows7, Cubase SE und dem RME Fireface UC. Das Fireface wird im Linux nicht unterstützt. Würde Linux dass, hätte
ich Windows schon längst platt gemacht.

RME gibt halt nicht die Spezifikation der Wandler frei, die für meine Bedürfnisse erstklassig sind. Mit Linux läuft der Sound und das Bild über den Prozessor, mein
Rechner hat keine Sound- und Grafikkarte. Rauscht ein bisschen mehr :D

Für das Kennenlernen der vielen Bearbeitungswerkzeuge die beim Mischen eingesetzt werden aber, eignet sich Ardour unter Linux mit den massig vielen Plugins für
mich gut, die ja alle schon sehr anspruchsvoll sind und nichts kosten.

Aber alles braucht Einarbeitung und Linux ist anders als Windows oder Mac. Ich beobachte die Linuxwelt schon seit RED HAT 2.1, ist halt ein behäbiges GNU.

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Beeble

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28

Mittwoch, 29. Juli 2020, 00:21

Besonders leistungsfähige Hardware ist für reine Audio Aufnahmen nicht notwendig

ein Rasberry Pi für 35 Euro reicht völlig aus um bis zu 30 Spuren gleichzeitig zu recorden.
Unter Linux kann man schon rudimentär in der DAW arbeiten, allerding ist das Angebot an Plugins und Instrumenten stark begrenzt.
»Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
Chinesisches Sprichwort


29

Mittwoch, 29. Juli 2020, 09:16

Aber "um fast einen ganzen Takt" verschoben finde ich schon eigenartig. Ein ganzer 4/4 Takt entspricht bei 120 bpm satten 2 Sekunden. Benutze ich auf meinem Mixing Rechner (wo es nicht auf Latenz ankommt) keine ASIO Treiber, komme ich z.B. auf ca. 100 oder 200ms Latenz im Output.


Ich hatte das Phänomen nur einmal und gehe daher von einem Benutzerfehler aus. Bei den Aufnahmen danach war alles soweit in Ordnung.

Grundsätzlich: Wenn ich aufnehme, dann brauche ich nur die Rohspuren und gebe die dann weiter. Plugins benutze ich daher nicht, ich mische nicht ab, das machen andere in der Band. Ich nutze den Rechner, den ich habe und da ist nunmal Ubuntu drauf. Windows nutze ich schon seit fast 20 Jahren nicht mehr. Ich glaube für meine Zwecke passt das schon.

Das mit der Latenz bleibt trotzdem ein Thema. Was ist den von Danis und meiner Idee zu halten, das Playback, zu dem ich spiele,von der UI zurück an Reaper zu schicken, um es mit den Drums nochmal aufzunehmen. Ist dann die Latenz verschwunden?

Beeble

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30

Mittwoch, 29. Juli 2020, 09:35

Nein, die Latenz bleibt, aber die Spuren sind dann synchron.
»Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.«
Chinesisches Sprichwort


m_tree

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31

Mittwoch, 29. Juli 2020, 10:56

Reaper zeigt oben rechts die Audio Interface Einstellung mit den Latenzen an. Was steht denn dort? Ein Klick auf diese Schaltfläche öffnet die Audio Device Settings. Möglicherweise hast du da auch einfach noch nicht das passende eingestellt ;)