Sie sind nicht angemeldet.

Hunsrückdrummer

neues Mitglied

  • »Hunsrückdrummer« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 15. April 2020

  • Nachricht senden

1

Mittwoch, 20. Mai 2020, 10:51

Viele Baustellen gleichzeitig

Hallo zusammen,

ich spiele nun seit 2 Monaten auf meinem E Drum (bitte nicht jetzt schon aufhören mit lesen ).

Mir geht es in erster Linie um den Spaß an der Sache und nicht darum möglichst schnell DER Drummer unter der Sonne zu werden.

Ich versuche das Ganze selbst zu erlernen (bis auf paar Stunden die ich wegen der Stockhaltung hatte) und weiß auch, dass es dadurch mit Sicherheit langwieriger ist und das es dadurch bestimmt zu Fehlern in der Technik etc. kommen wird. Ein Akustik Set ist zur Zeit nicht in Planung und das spielen in einer Band ebenfalls nicht.

Ich übe zur Zeit mit dem Buch "Modern Drumming 1" und kümmere mich hier seit ein paar Wochen um die ersten Grooves (gehe erst weiter wenn ich das zu 100% kann). Das Ganze klappt eigentlich schon ganz gut. Ich habe allerdings komischerweise sehr große Probleme, wenn die BD auf der Zählzeit 4 oder "4 und" kommt. Keine Ahnung warum das so ist.

Richtig übel wird es aber wenn ich plötzlich eine 16tel mit der BD oder Snare einbauen soll. KATASTROPHE !! (bei langsamen Tempo klappt das gut, ziehe ich das Tempo etwas an, geht es nicht mehr)

Liegt das eher daran das meine Gliedmaßen nicht schnell genug sind oder das ich es einfach noch nicht geschafft habe ,den Armen und Beinen eine ordentliche Unabhängigkeit anzutrainieren?

Ich übe täglich ca 1-2std, wobei sich das ganze unterteilt in:

1. grooves (mit Mentronom nach Noten)

2. groves ohne Metronom mit Noten

3. grooves versuchen aus dem Kopf zu spielen ohne groß überlegen zu müssen

4. Spielen zu Musik :Hierbei versuche ich den Grundgroove mit zu spielen und das ein oder andere Fill in . Die Fill ins spiele dann auch in 8tel wenn mir die 16tel zu schnell sind. (Rammstein-Deutschland, Metallica Whom the bell tolls, Onkelz- auf gute Freunde, Nur die besten ….)

5.Abends noch ca. ne halbe Stunde Rudiments auf dem Pad (single strokes)

Nun endlich die eigentlichen Fragen:

1. Ich habe wie bereits erwähnt Probleme mit schnellen Doppel- dreifachschlägen . noch schwanke ich zwischen Heel up und down (Fange immer Heel down an und merke manchmal gar nicht, dass ich unbewusst auf heel up wechsel )

Ist es Sinnvoll sich für Doppelschläge eine bestimmte Technik beizubringen oder muss ich einfach meinen Klumpfuß schneller bekommen und meinen Kopf "aus lassen" ?

2. Beim üben auf dem Pad merke ich, dass meine linke Hand sehr sehr viel langsamer ist (bis 65bpm 16tel geht noch sauber) als die rechte. Das scheint ja normal zu sein. Aber ich mache irgendwie keine Fortschritte. Seit über einer Woche hänge ich an dieser Schwelle von 65bpm 16tel. Wenn es schneller wird fange ich an den Unterarm mit zu nutzen und dann wird es verkrampft. ´

Ich überlege mir deshalb gerade ob nicht zusätzlich noch 10min double strokes oder down stroke, up Stroke üben soll. Zweiteres würde mir sicher helfen die schnelleren, durchgehenden 16tel auf der HiHat entspannter zu spielen (oder bei schnelleren Liedern überhaupt in 16tel mit zu spielen).

Soll ich lieber meine single strokes erstmal bis Tempo XY auf die Kette bekommen oder macht es Sinn Parallel zu üben? Ich probiere auch (nicht ernstahft üben) nach dem Spielen zur Musik bissel am double Pedal einfaches langsames Tempo zu halten (abwechselnd RRRR,LLLL,RLRL).

Macht das einigermaßen Sinn oder sind das so viele Sachen auf einmal, dass es einfach nicht möglich für meinen Körper und Kopf sich das alles zu " merken"

So, ich hoffe ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt und bei euch nur Kopfschütteln ausgelöst.

Ich freue mich auf eure Antworten.

Gruß

Tobias

KC

Mitglied

  • »KC« ist männlich

Registrierungsdatum: 8. Mai 2008

Wohnort: Die Stadt der 4 Ringe

  • Nachricht senden

2

Mittwoch, 20. Mai 2020, 12:00

Du wirst es nicht hören wollen:
Üben, üben, üben.....und Geduld

Das dauert alles, mit der richtigen Technik wird alles
lockerer und einfacher,sowohl Hände als auch Füße.
Dafür gibt es jeweils auch gefühlt 100erte von Video auf Youtube,
musst halt mal schauen was dir da zu sagt. Was da (bei "Profis") gezeigt wird
ist auch Können nach jahrelangem Üben, die machen das nicht so toll weil sie das grade gelernt
haben.
Einziger Weg dahin ist m.E. ständiges Wiederholen, immer wieder, immer wieder, irgendwann
wird es dann lockerer.
Vorsicht bei den Rudiments: da gehts nicht nur darum stur das Notierte zu trommeln, sondern
dabei auch die Bewegung von Stick aufzunehmen und einen Flow rein zu bekommen um mit möglichst
geringem Energieeinsatz das Bestmögliche raus zu holen.

dani808

Mitglied

Registrierungsdatum: 5. Februar 2011

Wohnort: Winterthur

  • Nachricht senden

3

Mittwoch, 20. Mai 2020, 14:38

Moin,
Das alles dürfte auf mangelnde Koordination zurückzuführen sein. Nach zwei Monaten ganz normal.
Als ich vor knapp 10 Jahren mit dem Schlagzeug anfing, dachte ich, dass ich keinen Unterricht brauche. Gibt ja jede Menge Bücher und Videos. Naja, für mich war das nicht die beste Entscheidung. Denn irgendwie bin ich nicht so recht vorangekommen. Klar, bumtschackbumtschak ging schon, aber darüber hinaus wurde es schnell unschön. Seit ca 2.5 Jahren nehme ich regelmässigen Unterricht (alle zwei Wochen eine Unterrichtsstunde) und habe ein Vielfaches gegenüber der vorhergehenden Zeit gelernt.
Mein jetziger Lehrer musste mir erstmal einige unschöne Dinge wieder abgewöhnen, so fingen wir bei den diversen Grundschlägen an. Was aber imo viel mehr ins Gewicht fiel, war bzw. ist der Umstand, dass er mir zum Erreichen eines Zieles (welches auch nur ein Zwischenziel ist), einer Fähigkeit, erstmal diverse Vorübungen gibt, so dass ich dem Stufe für Stufe näherkomme. Oft ist es so, dass ich die Auswirkungen dieser Vorübungen erst im Nachhinein erkenne, inkl. der Erkenntnis, dass ich diesen Weg selber so nicht hätte sehen können. Zudem kann mein Lehrer besser sehen woran ich arbeiten sollte als ich dazu in der Lage bin. Diese Fähigkeit ist sicherlich individuell unterschiedlich ausgeprägt. Ich ärgere mich heute schon etwas, dass ich nicht schon früher mit dem Unterricht angefangen habe. So habe ich imo 6-7 Jahre «verschenkt» und daddel deshalb immer noch auf niedrigem Einsteigerniveau rum.
Der langen Rede kurzer Sinn, wenn möglich suche dir eine Lehrperson für regelmässigen Unterricht. Und wenn es nur 1x im Monat ist. Der Gewinn ist riesig. Meiner Meinung nach.

Grüsse & viel Erfolg
hr808 heisst jetzt dani808 - sonst ändert sich nix

danyvet

Mitglied

  • »danyvet« ist weiblich

Registrierungsdatum: 30. November 2017

Wohnort: Wien

  • Nachricht senden

4

Mittwoch, 20. Mai 2020, 15:35

Üben, üben, üben.....und Geduld

das kann man gar nicht oft genug sagen.
Du hängst "seit 1 Woche"?? Haha, ich hänge an so manchen Baustellen monatelang, anderes geht in 30 Minuten.
Ich spiele selbst erst seit 2,5 Jahren und kenn daher diese Baustellen, die du ansprichst, noch sehr frisch...
Die linke Hand wird so gut wie immer schwächer sein als die rechte, auch wenn du manche Übungen gleich oft links beginnst wie rechts. Wenn wir nicht gerade rudiments üben, macht in den meisten Fällen die linke eben nur die 2 und die 4 auf der Snare, das wars. Die rechte macht im Vergleich dazu millionenfach die Achtel auf der Hihat. Als Rechtshänder machen wir ganz viele Dinge im Alltag rechts (schon mal Zähneputzen mit links versucht? Hab ich anfangs auch versucht um meine linke zu trainieren, aber wieder aufgegeben, weil ich mir die Zahnbürste ständig ins Zahnfleisch rammte...). Sogar mein Lehrer meint, auch bei ihm ist die linke nicht gleich stark wie die rechte.
Hast du ein Metronom mit Tempotrainer? Da kann man einstellen, dass es alle soundsoviele Takte um soundsoviele bpm schneller wird. Ich mache das manchmal, alle 10 Takte um 2bpm schneller. Da merkt man die Steigerung nicht so arg. Zudem mache ich wirklich alles, was schneller nicht klappt, so lange langsam, bis ich es automatisch mache. Steigere ich das Tempo und krieg ich dabei Probleme, gehts wieder zurück auf das vorherige Tempo, dann hab ich offenbar entweder nicht lange genug langsam geübt oder um zu viel Tempo gesteigert.
Geduld, Geduld, Geduld.... das ist wirklich das um und auf.
Bei grooves, die nicht klappen wollen, ist es manchmal sinnvoll den Takt in seine Einzelteile zu zerlegen, und die mal im Loop zu spielen, also zb. 10x hintereinander nur das 1. Viertel. Dann den nächsten Schlag vom 2. Viertel dazu und wieder im Loop, usw. Oder mal nur zb. rechte Hand die achtel auf der Hihat und dazu die BD, Snare weglassen. Wenn die Koordination von re.Hand + re. Fuß klappt, die beiden "automatisch" laufen lassen und versuchen die Snare mitzunehmen. Klappt das nicht, kann man auch versuchen, die BD wegzulassen und nur Hände (also hihat und Snare).

Was genau meinst du mit Doppel- und Dreifachschlägen? Auf der BD? Weil du im nächsten Satz von heeldown usw. schreibst... falls du damit achtel auf der BD meinst, auch hier laaaaaaangsam den Groove zerlegen. und laaaaange am laaaangsamen Tempo bleiben :)

Bestimmte Technik mit Füßen (slide, heeltoe, usw.) brauchst du eigentlich erst bei richtig heftigem Tempo. Aber für die meisten Tempi, die man normalerweise so nach 2 Monaten spielt, reicht heeldown (ich selbst bin bei heeldown eeetwas langsamer als bei heelup, andere Techniken kann ich auch noch nicht, brauch ich in meinen Bands auch nicht). Die von dir erwähnte Metallica-Nummer ist ca. 120 bpm, da hast du eigentlich nur BD-Viertel bzw. ein paar wenige achtel, bei den Fills auch mal 2 16tel hintereinander, aber ich geh nicht davon aus, dass du die schon genau so spielst wie im Original?
Zur Frage nach dem Sinn, verschiedene Sachen parallel zu üben: würd ich schon sagen, schon mal wegen der Motivation. Wenn du monatelang nuuuuur Singles übst, macht es doch viel weniger Spaß. Und man kommt, wie eingangs schon erwähnt, bei manchem schneller voran, bei anderen wieder extrem langsam. Wenn ich nur presswirbel übe, bis ich die kann, ohne was anderes parallel zu üben, verlier ich die Lust. Bis die sauber sind, kann es mitunter auch einige Jahre dauern, bei manchen werden die nie sauber.
Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.

“You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis

Don‘t waste your time or time will waste you. (Muse - Knights of Cydonia)

Lexikon75

Mitglied

  • »Lexikon75« ist männlich

Registrierungsdatum: 9. Dezember 2012

  • Nachricht senden

5

Mittwoch, 20. Mai 2020, 15:50

Herzlich Willkommen hier im DF
Das Ganze klappt eigentlich schon ganz gut. Ich habe allerdings komischerweise sehr große Probleme, wenn die BD auf der Zählzeit 4 oder "4 und" kommt. Keine Ahnung warum das so ist.
Das ist zu Anfang auch gar nicht so einfach,weil da,wie gewohnt,eigentlich die Snare gespielt wird..

Bücher mit denen ich zur Zeit arbeite..
1. Bassdrum Groove Control interessant im Blick auf dein Bass-Problem
2.drum Book von Udo Dahmen,hier geht es viel um die Verbindung zwischen Akzentuierung von Gruppen und dem dazugehörenden Groove-Pattern
3.Benny Greb The language of drumming book sehr interessant in Bezug auf "Stärkung der schwachen Hand"
4. Dante Agostini Volume 2..viel Grundlegende Sachen..da vielleicht auch Volume 1 hinzu nehmen,weil es schon etwas weiter über die üblichen Rudiments hinaus geht..


Keine Angst.Die Fangen ganz leicht an..Das System von Benny Grab ist sehr gut,nach was man alleine arbeiten kann. Auch die besonders Zählweise ist interessant.Dazu gibt es auch ein Video auf Youtube..


Interessant auch für dich.Wenn andere sich über Techniken unterhalten,einfach zuhören und gegebenenfalls fragen stellen.Gerade dann wenn es,um Begriffe geht.

Zum Thema üben.Wie in welchem Umfang du übst ist nicht entscheidend,sondern,dass du die Übungen sauber und locker spielst.
Und da sind wir beim eigentlichem Problem.Zu erkennen wo der Weg,vom Einfachem zum Schweren,vom Simplen zum Komplexem,entlang geht. dani808 beschreibt das sehr schön.


Das Wissen kann man durch Fragen,Internet,Bücher oder besser noch durch ein Lehrer erlangen.




Gruß Lexi

joerchtee

Mitglied

Registrierungsdatum: 30. Januar 2004

Wohnort: OHA harz

  • Nachricht senden

6

Mittwoch, 20. Mai 2020, 16:13

Gibt da einen Abgefuckten Spruch...
wer langsam übt, übt schneller,
heisst - extrem langsam spielen die Sachen, wenn du dabei sprechen kannst - kannst du sie ;-)
alles granatenquatsch

danyvet

Mitglied

  • »danyvet« ist weiblich

Registrierungsdatum: 30. November 2017

Wohnort: Wien

  • Nachricht senden

7

Mittwoch, 20. Mai 2020, 16:19

Moment mal, ich bin jetzt nicht sicher, ob ich das richtig verstanden hab...

meinst du mit "wenn die BD auf 4 oder 4+ kommt" synkopierte Grooves, also wo die Snare nicht auf 2 und 4 kommt, sondern irgendwann anders? Oder schon die Snare auf 2 und 4 und halt die BD nicht nur auf 1 und 3 oder 1 und 3 und 3+ oder sonst wie normal? Ich hab nämlich gerade das Modern Drumming 1 bei der Hand und finde da gar keine synkopierten Grooves. Damit plage ich mich zur Zeit nämlich ab. Die Snare NICHT auf 2 und 4 zu spielen, sondern auf 1+ und/oder 4+ ist für mich eine ziemliche Herausforderung, die BD auf allen möglichen Zählzeiten nicht so. Aber die linke Hand zuckt ständig auf 2 und 4, wenn sie nicht darf, das ist mitunter das schwierigste, was ich bisher lernen durfte. Wenn du nach 2 Monaten schon bei Synkopen bist... 8o


(ich geh mal wieder üben....)
Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.

“You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis

Don‘t waste your time or time will waste you. (Muse - Knights of Cydonia)

Lexikon75

Mitglied

  • »Lexikon75« ist männlich

Registrierungsdatum: 9. Dezember 2012

  • Nachricht senden

8

Mittwoch, 20. Mai 2020, 17:55

Bei Synkopisierung kann es zum Anfang helfen,wenn man eine Referenz dazu spielt..mache das mit der getretenen HiHat auf den Grundpuls..ist zu Beginn zwar erst etwas schwieriger,weil man zusätzlich noch ein Teil von sich bewegen muss,aber es hilft einen dadurch. Irgendwann hat man dann das Muster im Kopf und kann die Referenz wegnehmen.
Gleiches gilt auch wenn man die Synkope in der HiHat spielt.Zählen geht natürlich auch,aber es macht Spaß,wenn der HiHat-Fuß auch mal mitarbeitet.

Hunsrückdrummer

neues Mitglied

  • »Hunsrückdrummer« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 15. April 2020

  • Nachricht senden

9

Mittwoch, 20. Mai 2020, 21:25

Schonmal vielen Dank für die tollen Antworten.

Synkopisierung ist das sicher nicht :D.
Es geht eigentlich um die ersten grooves. Da ist die BD nicht nur auf 1 und 3 sondern auch mal auf 3 +4 oder 4 +1 usw. Da habe ich doch merklich Probleme an manchen Tagen.

Das es ohne üben nicht geht, ist mir bewusst. Es bleibt ja auch nix anderes. Üben bis es klappt oder aufhören zu spielen. Zweiteres ist allerdings KEINE Option!

Geduld ist allerdings nicht gerade das, wofür ich bekannt bin.

Wenn ich zb nen groove spiel mit hihat durchgehend auf 8tel und 16tel BD zwischen durch quasi beim zählen:

1 und 2 und 3 und E 4 und... (wobei das noch besser geht als) 1 und 2 und E 3 und 4 und.

Wenn ich einen groove spiele und den wiederhole dann geht es einigermaßen aber wenn in einem Lied sowas zwischendurch kommt oder die Snare plötzlich mal was anderes macht..... Das bekomm ich nicht gepeilt.

Wenn ich schneller spiele kommt der Fuß einfach nicht mehr mit wenn er zwischen den hihat schlägen plötzlich noch ne basedrumm zusätzlich spielen soll.

Ich nehme mich auch regelmäßig auf und höre mir das an. Anfangs hat zb meine Snare etwas hinterher gehangen. Das klappt jetzt besser.

Ich werde erstmal bei den rudiments dran bleiben und double stroke ( für schnellere snare und toms) sowie Moeller (für schnelle und entspannte hihat) weiter zusätzlich üben.

Was empfiehlt ihr mir für schnelle double strokes am Fuß? "Nur" schneller werden oder heel toe zusätzlich üben?

faenger

Mitglied

  • »faenger« ist männlich

Registrierungsdatum: 21. September 2016

  • Nachricht senden

10

Mittwoch, 20. Mai 2020, 21:53

Hi.

Wenn ich das so lese hast du glaub Ich eine ganz falsche Herangehensweise. Die von dir beschriebenen Songs sind ja nicht unbedingt einfach. Hier kommt man schnell in eine trotz Phase wenn irgendwas nicht klappt. Auch bin ich etwas irritiert warum du Rudiments für schnelle Toms und Moeller für schnelle Hi Hat nutzen möchtest. Hier kommst du etwas durcheinander. Moeller ist eine Technik, die du rund um dein Set anwenden kannst. Rudiments bestehen in grober Art auf einer Schlagfolge mit unterschiedlichen Akzenten. Wenn du die Moeller Technik anwendest, kannst du damit zum Beispiel ganz toll Rudiments spielen. Genauso wie Double Strokes oder ähnliches.

Ich würde mich wie schon oben erwähnt etwas mehr in Geduld üben. Wenn du Songs nachtrommel willst solltest du dich in auf das wesentliche Beschränken. Weiterhin empfehle ich Videos über Grundtechniken für Hand und Fuß. Man braucht nicht alle unbedingt, ich bevorzuge Moeller, aber es hilft sie einmal kennengelernt zu haben.

Gruß

Lexikon75

Mitglied

  • »Lexikon75« ist männlich

Registrierungsdatum: 9. Dezember 2012

  • Nachricht senden

11

Donnerstag, 21. Mai 2020, 09:12

Wenn ich zb nen groove spiel mit hihat durchgehend auf 8tel und 16tel BD zwischen durch quasi beim zählen:

1 und 2 und 3 und E 4 und... (wobei das noch besser geht als) 1 und 2 und E 3 und 4 und.



Meinst du sowas? Siehe Anhang

Zweite und dritte Reihe bitte ignorieren,da hab ich Übungen mit dem Notenprogramm gemacht.

Der letzte Takt kann man als Intro nehmen..also immer vorweg spielen..wenn mal ein Takt nicht so klappt,dann den wieder spielen bis alles wieder gerade ist,quasi ein Takt bei dem man sich wieder sammeln kann und man bleibt im fluss..
»Lexikon75« hat folgende Datei angehängt:
  • Beispiele.pdf (39,16 kB - 20 mal heruntergeladen - zuletzt: 24. Mai 2020, 12:07)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lexikon75« (21. Mai 2020, 09:28)


Hunsrückdrummer

neues Mitglied

  • »Hunsrückdrummer« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 15. April 2020

  • Nachricht senden

12

Donnerstag, 21. Mai 2020, 10:00

Ja, sowas meinte ich.

Wenn ich das zb bei 80 bpm spiele und es sitzt kommt mein Fuß trotzdem entweder durcheinander oder schafft es einfach vom Tempo her nicht sauber genau auf den Punkt zu spielen.

Ich hatte übrigens noch ein Problem vergessen.
Ich habe Schwierigkeiten beim mit zählen. Wenn ich das vorher zähle um den Rhythmus schonmal zu hören hilft mir das sehr. Aber wenn ich laut mit zählen soll, komm ich auch oft mit den Gliedmaßen durcheinander.

Man liest aber oft, dass das zählen so wichtig ist. Stimmt das?

dani808

Mitglied

Registrierungsdatum: 5. Februar 2011

Wohnort: Winterthur

  • Nachricht senden

13

Donnerstag, 21. Mai 2020, 11:45

Moin,
Wenn ich das so lese hast du glaub Ich eine ganz falsche Herangehensweise ... Wenn du Songs nachtrommel willst solltest du dich in auf das wesentliche Beschränken
Ich denke das passt sehr gut.
Zum Problem mit den Bassdrumschlägen versuche doch mal die angehängten Übungen. Es geht um Kontrolle und Koordination. Erst die handschriftliche, langsam beginnen bei ca. 40 bpm (4tel) und dann tageweise um 1-2 bpm erhöhen. Aber nur so lange es wirklich locker und geschmeidig läuft, wenn mal nicht, nochmal 2-3 bpm runter. Das kann nach Tagesform variieren.
In ein bis zwei Wochen probierst du mal die zweite Übung. Die gleiche Vorgehensweise. In einigen Wochen bis Monaten könntest du das dann eventuell auch bei 80 bpm. Je nachdem wie du so drauf bist und ob dir nicht noch andere Sachen im Weg stehen. Z.B. Sitzhaltung, Fusstechnik usw.
Grüsse

edit:
Zählen bringts. Geht aber nicht von alleine. Auch das muss geübt werden. Ich finde es z.T. sauschwer. Bei den obengenannten Übungen würde ich zuerst 16tel zählen, dann aber auch 4tel und 8tel.
Und: Ganz langsam. Wirklich. Langsames üben macht dich auch schneller. Zu schnelles üben hingegen nicht.
»dani808« hat folgende Dateien angehängt:
  • IMG_0169.jpg (91,33 kB - 17 mal heruntergeladen - zuletzt: 24. Mai 2020, 12:02)
  • IMG_0168.jpg (109,54 kB - 19 mal heruntergeladen - zuletzt: 24. Mai 2020, 12:03)
hr808 heisst jetzt dani808 - sonst ändert sich nix

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »dani808« (21. Mai 2020, 11:49)


Lexikon75

Mitglied

  • »Lexikon75« ist männlich

Registrierungsdatum: 9. Dezember 2012

  • Nachricht senden

14

Donnerstag, 21. Mai 2020, 12:07

Zu Beginn oder speziell wenn man was neues einübt ist zählen nach meiner Meinung wichtig..allerdings ist zählen nicht genormt..jeder zählt anders..einige zählen nur das was gespielt wird..sind 16tel dabei,dann die 16tel zählen,aber auch da gibt es wieder geteilte Meinungen..ich zähle stumpf durch..andere zählen nur die zu spielende 16tel. Andere nur den Puls.Auch Zähl-Verweigerer gibt es. Da muss jeder aber seinen eigenen weg finden.


Dass du beim mitzählen hier und da rauskommst ist völlig normal..mir passiert es nach 25 Jahren manchmal auch,wenn ich was neues mache..Zählen muss wie das koordinieren der Gliedmaßen eingeübt werden.
Zählen üben bei bekannten Sachen,die sitzen.Also im


Nimm den letzten Takt aus meinem Beispiel und zähle..erst nur den Puls dann 8tel dann 16tel,dabei immer weiter spielen.Dann wieder zurück zählen.Das bei allen anderen Sachen auch so machen.


Ein Ziel was ich verfolge ist bei allem was ich eigentlich schon kann nur den Puls mit einem kurzen Laut artikulieren(Benny Greb).
Da musste ich feststellen,dass ich da von ganz vorne beginnen muss.Das zweite Notenbild von dani808 dürfte aus dem Buch von Benny sein.Kommt mir so bekannt vor ;)




Ach so..laut zählen..richtig laut..je sicherer du wirst kannst du leiser werden,bis das Zählen nur noch im Kopf statt findet..


Zum Problem mit deiner Fußarbeit.Kannst du das bei 80 bpm auf der Snare spielen.Also nicht mit dem Fuß,sondern was der Fuß spielen soll. Frage nur,ob die Problematik bei der Fuß-Koordination liegt.Denn die ist meist etwa anders als die Koordination der Hände. Auch die Hand-Fuß Koordination könnte ein Problem sein. Du spielst doch die Rudiments auf dem Pad. Spiele die mal mit den Füßen. Single-Diddles zum Beispiel.

Lineare Koordination´s Übungen können auch helfen. Thomas Lang hat auf youtube ein gutes Video dazu gemacht.

Wenn du einen Groove spielst,bleibt deine HiHat stabil oder wackelt der Rest?

Hoffe ich hab jetzt nicht noch mehr Baustellen geschaffen ;(

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lexikon75« (21. Mai 2020, 12:41)


trommla

Mitglied

  • »trommla« ist männlich

Registrierungsdatum: 30. Mai 2004

Wohnort: Raum München

  • Nachricht senden

15

Donnerstag, 21. Mai 2020, 12:40

Ich versuche das Ganze selbst zu erlernen (bis auf paar Stunden die ich wegen der Stockhaltung hatte) und weiß auch, dass es dadurch mit Sicherheit langwieriger ist und das es dadurch bestimmt zu Fehlern in der Technik etc. kommen wird.

Mit diesem Statement ist eigentlich alles gesagt, denn ein Lehrer ist genau dafür da, das zu leisten, was wir hier nicht leisten können. Es gibt zu viele Beispiele hervorragender Drummer, die überwiegend autodidaktisch gelernt haben, als dass man immer nur mit erhobenem Zeigefinger zum Lehrer mahnen sollte. Und mit Social Media Angeboten haben wir heute eine Fülle an Chancen, nahezu unendlich vielen Drummern auf die Finger zu schauen, mit uns zu vergleichen und davon zu lernen.

Die eigenen Bewegungsabläufe zu erspüren, zu analysieren und zu optimieren, ist jedoch ein Prozess, den man erlernen muss, und dabei kann ein guter Lehrer helfen. Ich finde ein optisches Feedback hilfreich, z.B. Spiegel oder Video, um meinen Spielfluss zu bewerten. Manches fühlt sich nämlich flüssig an, und erst im Video sehe - und höre - ich die Verkrampfungen. Teilweise erfreulicherweise auch umgekehrt, dass man sich noch unsicher fühlt, die Bewegungen jedoch schon flüssig aussehen. Dann weiß man wenigstens, man ist auf dem richtigen Weg.

Bei deinen Problemen bin auch ich der Meinung, nur langsam kommt man schnell zum Ziel. Alle noch nicht sicheren Abläufe sollten nicht nur gerade so langsam begonnen werden, wie man es eben noch sicher beherrscht, sonder wirklich langsam in einer absoluten Wohlfühlzone, oder sogar bewusst auch mal extrem langsam. Es ist überhaupt nicht entscheidend, sich zum Ziel zu setzen, alle soundsoviele Zyklen das Tempo steigern zu können. Man mag zwar am Ende des Tages messbare 30 bpm "Fortschritt" erzielt haben, das sagt aber nichts über die Verbesserung deiner Bewegungsabläufe aus.

Stattdessen kann ich mich in einem langsamen Tempo wunderbar stundenlang bei einem Pattern aufhalten und die Betonungen wandern lassen, oder die gleiche Übung dynamisch ausgestalten, also laut - leise - laut - decrecendo - crescendo usw.
All das trainiert die Kontrolle über deine Muskulatur weit mehr, als ständig auf Geschwindigkeit zu üben, und trotzdem wirst du mit der Zeit merken, dass auch die Schnelligkeit zunimmt.

Und ob du jetzt moellerst, gladstonest, finger controlst, svivelst, heel-toest oder sonstwas, ergibt sich möglicherweise dabei relativ natürlich, weil dein Körper Zeit hat, selbst zu bemerken, was sich am besten anfühlt. Ich bin z.B. auf's Moellern gekommen, lange bevor ich wusste, dass Stanford Moeller diese Technik beschrieben hat, einfach weil es sich bei mir gut angefühlt hat. Der einzige Input war eine alte Dave Weckl VHS, bei dem diese Bewegung so beeindruckend flüssig aussah. Moeller wachte ja auch nicht eines Morgens auf und nahm sich vor "heute könnte ich mal moellern" ;)

danyvet

Mitglied

  • »danyvet« ist weiblich

Registrierungsdatum: 30. November 2017

Wohnort: Wien

  • Nachricht senden

16

Donnerstag, 21. Mai 2020, 13:03

Ich persönlich finde zählen sehr wichtig, für mich zumindest. Und ich weiß nicht, wieviele mir hier gesagt haben „vergiss das zählen, du musst das fühlen“. Das waren aber größtenteils auch Leute, die selbst schon mehrere Jahrzehnte drumming am Buckel haben, autodidakt waren und keine Noten lesen können.

So wie Lexikon auch schreibt, ist das mMm auch eine individuelle Sache. Ich zähle meist auch nur die gespielten Schläge (z.b. 1 +a 2 + 3e+a 4 +, wobei ich die durchlaufende HiHat nicht zähle, nur re. Fuß und Hände, die nicht auf der HiHat / am ride gespielt werden), wobei ich da nicht konsistent bin, manchmal zähl ich die „unds“ auch mit, obwohl ich da nur HiHat spiele, kommt vermutlich drauf an, ob dazwischen wo eine 16tel (also a oder e) kommt. Kann ich gar nicht so genau sagen, kommt wie es kommt. Grooves, die ich oft spiele, zähl ich nicht mehr, da zähl ich nur mehr die fills.

Für mich war zählen am Anfang auch ein Problem. Vor allem Takte zählen! Das ging dann in etwa so: 1234 2234 3234 4356 oder so :whistling: da kam ich gänzlich durcheinander, sogar ohne spielen, also nur beim laut aufzählen, ohne dass meine Extremitäten sich bewegt haben. Das hat eine Zeit gedauert, bis ich da richtig zählen konnte. Glaubt man ja fast nicht, wenn einem das nicht selbst passiert, das hat ja nicht mal was mit Koordination oder überhaupt Schlagzeug spielen zu tun 8| Aber war so....

Ich finde die ganzen hier gezeigten Übungen mit eingestreuten 16teln auf der BD oder snare noch recht früh für 2 Monate... ich hab mich da früüüühestens nach einem halben Jahr mal dran versucht und ordentlich gekämpft, aber vielleicht bin ich da auch besonders ungeschickt und doch nicht so schnell in meinem Fortschritt, wie alle inkl mein Lehrer immer meinen... Und regelmäßig damit zu experimentien begann ich erst nach 1,5 Jahren mit sowas (BD auf 1a zb). Ich hab anfangs eigentlich nur „gerade“ Beats gelernt. Nach ca. 7 Monaten hab ich zum ersten Mal einen Groove gespielt, wo die BD auf 1, 2+, 3+ kommt. Das war für mich so ein richtiges Highlight damals, als ich das in einer Bandprobe mal plötzlich wie von selbst gemacht hab, weil es halt zum Song passte. Ging aber auch nicht gleich auf Anhieb für die ganze Nummer flüssig durch. Spätestens nach 3 Takten hab ich mich verhaspelt.
Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.

“You are never too old to set another goal, or to dream a new dream.” ― C.S. Lewis

Don‘t waste your time or time will waste you. (Muse - Knights of Cydonia)

Hunsrückdrummer

neues Mitglied

  • »Hunsrückdrummer« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 15. April 2020

  • Nachricht senden

17

Donnerstag, 21. Mai 2020, 14:02

Ich glaube das man vielleicht sogar besser fährt, wenn man anfangs zb auch mal 16tel bei der BD einbaut.


Mir kommt es nämlich so vor, als hätte ich diese Probleme mit der Bd auf anderen zählzeiten, weil ich durch das spielen des ersten grooves bis zum erbrechen, mein Fuß meint " 1 und 3 ist Gesetz und fertig".

Ist ja nicht so, als wäre das mit den 16tel im groove ne Übung für die Profis und würde da was vorgreifen oder?

Ich übe solche Sachen dann immer mit. Nicht ausschließlich. Also suche mir zb 5 takte grooves aus die ich in Schleife spiele. Davon ist dann zb Takt 2 mit 16tel auf der Bd und Takt 4 mit 16tel auf der Snare.


Ich würde gerne sehr viel besser auf die einzelnen Antworten eingehen, aber ich antworte zur mit dem Handy. Da ist es etwas umständlich. Mache ich die Tage aber noch!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Hunsrückdrummer« (21. Mai 2020, 14:36)


Lexikon75

Mitglied

  • »Lexikon75« ist männlich

Registrierungsdatum: 9. Dezember 2012

  • Nachricht senden

18

Freitag, 22. Mai 2020, 21:16

Mir kommt es nämlich so vor, als hätte ich diese Probleme mit der Bd auf anderen zählzeiten, weil ich durch das spielen des ersten grooves bis zum erbrechen, mein Fuß meint " 1 und 3 ist Gesetz und fertig".

Ist ja nicht so, als wäre das mit den 16tel im groove ne Übung für die Profis und würde da was vorgreifen oder?
Sich zwei oder drei Gliedmaßen zu automatisieren ist zum einen ne feine Sache,denn dann kann man mit den übrigen so seien Schweinereien anstellen.Nachteil dabei ist dann,dass man da schlecht rauskommt,wenn man keine Variationen mit einspielt. Passiert mir auch immer wieder. Besonders wenn es richtig frickelig wird.

Eigentlich ist es völlig egal wie viel man sich drauf schaufeln möchte.Man darf es sich nur nicht falsch drauf tun. Da finde ich die Übungsbücher mit Soundbeispielen sehr gut.Oder eben Sachen von Youtubern.Da muss man aber wirklich aufpassen sich die "richtigen" Dinge rauszusuchen.Sich ein System zurecht basteln,damit keine unerledigten Dinge auf der Strecke bleiben. Spreche da leider aus Erfahrung.
Das du dich auch selbst auf nimmst ist ne tolle Sache.Da hört man beim vergleichen oft einiges raus,ob es gerade oder schief läuft.

Viele scheuen sich zu Beginn auch davor sich mit den ungeraden Systemen zu beschäftigen oder sich mit Gruppierungen auseinander zu setzen. Man glaubt gar nicht wie viel dieser Dinge einen in Musikstücken über den Weg laufen.
Sage nur 4 gegen 3. Ok,zu Beginn bestimmt kein Thema was interessant wäre,aber mir hat ein Tipp hier aus dem Forum geholfen,bzw. aufgezeigt,dass ich das in einer anderen Zusammenhang schon tausendmal gespielt habe.
Darum auch mal das DF durchforsten,nach Thread oder Diskussionen zu bestimmten Themen.

Nimmst du bei deinen Übungen vorgefertigte Notenbilder oder denkst du dir auch mal selbst welche aus.Ich finde,dass die Notenblätter oft zu vollgepackt sind. Mal ganz minimalistisch arbeiten.Mal nur zwei oder drei Noten über ein Takt auf Snare und BD verteilen. Die dann genau dahin wo es klemmt. Oder bekanntes Variieren.Ein vorgreifendes Beispiel im Anhang.

Sorry,dass ich immer so viel schreibe..wenn man mal ins quatschen kommt ^^

Eins noch..nicht so viel über dies oder das nachdenken.Einfach machen und ausprobieren.Ist wie laufen lernen.Wie viele male ist man dabei hingefallen?Mehr als öfters bestimmt.Welches Kind hat seinem Erziehungberechtigten dann mitgeteilt:"Mama,Papa,hat kein Zweck,müsst mich tragen"? ;)


Wenn ich schneller spiele kommt der Fuß einfach nicht mehr mit wenn er zwischen den hihat schlägen plötzlich noch ne basedrumm zusätzlich spielen soll.
Wenn es bei langsameren Tempo funktioniert,dann ist das echt klasse.
Da fällt mir ein schönes Sprichwort von einem der ganz Großen ein.Dennis Chambers(hab ich 1995 live in einem kleinen Jazz-Club erleben dürfen).Es ist nicht wichtig Dinge gleich schnell zu spielen können.
Bevor man anfängt zu rennen muss man erstmal krabbeln lernen.

Vieles hört sich auch bei schnellerem Tempo einfach nicht mehr gut an.Klar ist es wichtig Dinge,die man sich aneignet,schneller spielen zu können.
Um eben genau da,wo es gut klingt und groovt,man selbst sich in der Wohlfühlzone befindet.







»Lexikon75« hat folgende Datei angehängt:
  • Illusion.pdf (48,21 kB - 3 mal heruntergeladen - zuletzt: 26. Mai 2020, 11:01)

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Lexikon75« (23. Mai 2020, 22:30)