Balance für Fußtechnik?!

  • Vorwort.. ich hoffe ich bin nicht vollkommen neben dem Thema.



    Tach nochmal,
    verschiedene Geschwindigkeiten erfordern verschiedene Spieltechniken, und Einstellungen der Pedale. Das muss einem bewusst sein.


    Je schneller man spielt umso weniger Bewegung sollte man benutzen, sonst kriegt jeder konditions-probs. und der Beuger, Strecker, Quad-Tri, Glutheus Maximus etc. tut weh.


    Hand ist wie Fuß und umgekehrt.


    Heißt beim Fuß, dass man den Schlegel näher ans Fell bringt, und/oder den Beater nach unten macht und/oder den Fuß weiter zum Fersen teil bringt.


    Ich bin ja auch nicht so der Meister, aber ich kann für mich sprechen wenn ich sage, dass es beim „schnellen“ spielen nur noch ein Druckimpuls von Fuß aus ist. Das ist aber nicht weniger anstrengend, weil man nun viele kleine Muskeln quälen muss.


    Das schnell spielen habe ich in Anführungszeichen gesetzt, weil es ja hauptsächlich um das durchspielen geht und man auch so langsame Sachen locker durchspielen kann.


    Ich habe zuhause in unsere Wohnung, nur mit meiner Single-FuMa(ohne Bassdrum) ein Video mit meiner Digi Cam aufgenommen. Die Bildwiederholungszahl ist mehr als sche*** aber man kann das Prinzip erahnen, wie sich der Fuß verhält bei kleinen bewegungen(Auf dem Video kann man dem Beater nicht folgen(nur hören) aber was der Fuß macht bzw.nicht macht erkennt man ganz gut). Leider kann ich es hier nicht reinstellen.


    Ich habe eine ca.800kb(350x150Pix?-33sek) und ca11MB(Hi-Qu-15sec) Version, wenn du eine der Versionen haben willst, schick mir einfach deine Email Adresse.



    Wie immer alles kreuz und quer…. =)


    Gruß Lega



    Ps. Derek Roddy Video kucken

    .....ahhh mein Lieblingspatient . H.S.

  • Ich weiß was du meinst. Ich habe schonmal versucht irgendwie so schnell wie möglich zu spielen. Resultat war, dass sich meine Beine gar nicht mehr bewegt haben und die Fußgelenke nur noch ganz kleine Bewegungsimpulse gaben.
    Das Derek Roddy Video kenne ich glaube ich. Zeigt darin Übungen zur Verbesserung der Schnellig- und Genauiigkeit? Die sind dann so rrrrllll und so weiter? Leider sind auf dem Video seine Füße aber nicht zu sehen.


    Du kannst mir das Video gerne schicken: c_mueschenborn@web.de


    Ich weiß also schon was du meinst. Aber ich denke nicht, dass sich die Spieltechnik direkt verändert. Für mich muss Heelup aus dem Fußgelenk gespielt werden. Aber von sehr langsam bis mäßigem Tempi spielen die Beine auch noch mit. Sie unterstützen einen. Je schneller man wird desto weniger bewegen sich die Beine und desto mehr kommt die Bewegung aus dem Fußgelenk.

    Einmal editiert, zuletzt von DerNeue ()

  • Hallo,


    bin grad dabei meine Endgeschwindigkeit nach oben auzubauen.
    Wichtig ist auff alle Fälle, das jeder einzelne Fuß genau gespielt wird. Aso für 16tel als Singlestrokes Grundlage na klar: 8tel durchgängig. Ich spiel als erste Übung mit Metronom immer 4 Takte 8tel reFu 4 Takte 8tel liFu 20 Wiederholungen danach 4BPM schneller.
    Anfangsgeschwindigkeit so wählen, das Du jeden Schlag explizit kontrollieren kannst, auf Beinhaltung und Fußstellung achten, beide Beine/Füße sollten exakt die gleiche Bewegunbg ausführen. Wenn Du bei Deiner momentanen Endgeschwindigkeit angekommen bist 3mal 20 Wiederholungen spielen, dann zurück in 10 BPM Schritten zum Anfangstempo.
    Das ist a eine hervoragende Technikübung, da Du Dich gezielt auf einen Fuß konzentrierst und b eine super Konditionsübung.
    Deine Muskeln und Sehnen müssen sich an diese Dauerbeanspruchung gewöhnen.
    Das ganze schön locker und immer wieder zwischendurch die Beine "ausschütteln" um die Muskeln wieder zu lockern!!!!
    Endgeschwindikkeiten knack ich immer, indem ich 8 BPM über dem Endtempo versuche die Übung zu spiele, damit sich mein Kopf drauf einstellt und dann 4BPM runtergehe. Wenn ich dann klarkomm: wieder 8 BPM rauf, wieder 4 runter, das ganze so lange bis gar nichts mehr geht und abends dann heiß Duschen und Muskelentspannuntgssalbe drauf auf die geschundenen Partien, damit ich am nächsten Tag wieder fit bin, nichts ist schlimmer als Muskelkater den man erst weichklopfen muß.
    Kannst es ja mal so versuchen.
    Achja Sitzposition: Arsch fest in der Mitte vom Fahradsattel (Tama 1stDrumtrone), Sitz etwas bach hinten gerückt ( Winkel in den Knien ist etwas größer als 90Grad, Oberschenkel sind parallel zum Boden) Heelup (Ferse ist ca 5mm angehoben, so dass der Hacken grad nich mehr das Pedal berührt)
    Also vieleicht hilfst
    Rock on
    Tom

  • @Lega,


    ja Du hast mich erwischt, aber zur Meisterschaft hab ich es nur mit meinem Bauchmuskel geschafft, der ist ordentlich definiert nach aussen gewölbt ;-)))))




    Nee aber mal im Ernst, beim Trommeln gelten die gleichen Regeln wie beim Sport, da wir uns hier im Bereich der höchsten körperlichen Belastung bewegen, deswegen sollte man die Gesetze und Regeln des modernen Trainings diverser Sportarten der jeweiligen Leistungsstufen sinngemäß auf das Trommeln übertragen. Warum nicht über den eigenen Suppentellerrand mal rausgucken????

  • Zitat

    das ganze so lange bis gar nichts mehr geht und abends dann heiß Duschen und Muskelentspannuntgssalbe drauf auf die geschundenen Partien,


    Einspruch.Wenn es so was braucht,ist das nichtmehr gesund,bedenke mal etwaige Langzeitkonsequenzen.Generell hast du einen echt wahnsinnig pushenden kräfteaufbauenden Übungsplan.Das geht auch viel simpler,wenn du mehr auf ausdauer und unabhängigkeit achtest kommt der speed von selbst;dann kärt sich das mit der sitzposition auch von alleine.Einfach mal hinsetzetn und wilcoxon am pad mit den füssen zocken,oder wenn du dich mit der band aufwärmst-play double base für ein par minuten,spiel irgendwas darüber;das muss auch spaß machen.Wenn die schienbeine und waden zu ziehen anfangen,10 min weiterspielen,dann aufhören.Also kurz gesagt finde ich es ein wenig krass beim drumming die selben regeln wie beim sport gelten zu lassen,ich zweifle die 100%ige effektivität dieser methoden an :P.

    Er träumte von der Mutation der Körper zu Maschinen, vom Verschmelzen des Menschen mit der Maschine

  • Zitat

    Original von Hateblaster
    Einspruch.Wenn es so was braucht,ist das nichtmehr gesund,bedenke mal etwaige Langzeitkonsequenzen.Generell hast du einen echt wahnsinnig pushenden kräfteaufbauenden Übungsplan.Das geht auch viel simpler,


    Naja, Einspruch abgelehnt. Ich fahre seit 10 Jahren krasse Übungspläne und die Langzeitkonsequenz ist, daß ich fit wien Turnschuh bin. ;-))))
    Ich habe auch nicht gesagt daß es der Weg für jeden ist, sondern meiner. Es geht hier um Erfahrungsaustausch und meine Erfahrung sagt genau das.
    Keine Frage viele Wege führen nach Rom, aber wer keine Zeit zu verlieren hat sollte sich Gedanken um Effizienz im Übealltag machen. Daraus resultiert meine Haltung.
    Die Parallelen zu Ausdauer- und Schnellsportarten (wie asiatische Kampfsportarten) sind wohl unumstritten und grade WEIL!!! es um Langzeitauswirkung geht sollte man sich mit sportmedizinischen Erkenntnissen auseinandersetzen.
    Is nur ein Tip, kann ja jeder machen wie er will.


    Also rock on und treibt Sport oder bleibt gesund
    Tom

  • Ich habe halt schon Leute gesehn,die meinten sie müssten sich so krass pushen,dass sie sich ernsthafte Verletzungen zugezogen haben,sowas wünsche ich keinem,deswegen meine Kritik(soviel zu sportmedizinischen erkenntnissen).Andere Leute sind mit anderen,wesentlich einfacheren Übungsplänen weit besser gefahren,und es lag nicht an ihrem Talent o.ä. sachen schneller zu lernen als andere.Ich bin eben für ein ausgewogenes Training,kein pushen auf Teufel komm raus.Aber letzten Endes,wie du schon gesagt hast,führen viele Wege nach rom.jedem das seine.

    Er träumte von der Mutation der Körper zu Maschinen, vom Verschmelzen des Menschen mit der Maschine

  • Ich kann dazu nur meine Erfahrung was Hände angeht beitragen. Viele von euch kennen wahrscheinlich das Video von Derek Roddy. Er geht ja nach dem Prinzip jeweils mit einer Hand achtel zu üben und dann beide zusammenzusetzen. Jedenfalls beim Single stroke roll.
    Ich habe immer soweit gepusht bis ich noch in der Zeit spielen konnte aber bereits merkte, dass sich ich mich anfing zu verspannen. Dann habe ich versucht mich aktiv zu entspannen denn ich denke es ist wichtig, dass man lernt nahe an der Grenze zu entspannen.
    Jedenfalls habe ich nie den Schmerz gesucht sondern versucht trotz dem merkbaren Limit zu entspannen.

  • In wieweit nutzt ihr den Rebound des Bassdrumfells?
    Ich versuche bei Heelup sofort nach dem Schlag den Schlägel zurückkommen zu lassen. Das klappt leider nicht immer. Ich habe Plastikschlägel. Lasse ich sie auch nur im entferntesten auf dem Fell liegen gibt es dieses nachdribbeln.
    Klar könnte ich die Bassdrum möglichst tief stimmen, Filzschlägel benutzen und drauf pfeifen aber mir gefällt der Sound so besser wie er jetzt ist.
    Besonders mit dem linken fuß habe ich das Problem des Nachdribbelns.


    Wer hat eine ähnliche Technik und kann mir helfen?

  • Federn der FuMa nicht zu stark anziehen! Eher locker! Damit hast du viel mehr Kontrolle, aber es ist ein bisschen schwieriger, schnell zu werden (erfordert dann mehr Übung, aber der Sound ist geiler und man hat wie gesagt einfach mehr Kontrolle).
    TheK

  • Ok danke. Ist bereits passiert.
    Ich ruhe jetzt außerdem nach jedem Schlag die Fersen auf dem Boden aus. Dadurch unterstütze ich den Rebound noch.
    Könnt ihr mir hierbei helfen:
    Mit 8tel Triolen komme ich bis etwa 128 bpm locker. Versuche ich jedoch 118 bpm 16tel zu spielen kriege ich probleme das Timing zu halten. Woran liegt das und habt ihr dieses Problem vielleicht sogar auch?

  • Vieleicht liegts daran, daß Du bei Achteltriolen auf den linken Fuß achtest, da er auf einer Viertelzählzeit abwechselnd landet.
    Versuch mal die 16tel linksführend zu spielen und dann wieder rechtsführend.

  • Zitat

    Original von DerNeue
    Ok danke. Ist bereits passiert.
    Ich ruhe jetzt außerdem nach jedem Schlag die Fersen auf dem Boden aus. Dadurch unterstütze ich den Rebound noch.
    Könnt ihr mir hierbei helfen:
    Mit 8tel Triolen komme ich bis etwa 128 bpm locker. Versuche ich jedoch 118 bpm 16tel zu spielen kriege ich probleme das Timing zu halten. Woran liegt das und habt ihr dieses Problem vielleicht sogar auch?


    Hmm.. Einfach üben, üben, üben! Sagen alle großen DB künstler (nicht, das ich einer wäre, um himmels willen! Bei 160 bpm 16tel (max) ist Sense!):


    Wenn's bei einer gewissen Geschwindikeit nicht geht, geh ein bisschen runter mit dem Metronom auf eine Geschwindigkeit, die du Timing-mäßig lange halten kannst! Selbst wenn das nur 80 bpm oder so sind. Und spiel dieses Tempo einfach mal 2-3 Tage lang jeden Tag mehrmals am Tag (z.B. mal so 5-10 minuten hier, 5-10 minuten da). Dann kannst du wieder hochgehen und dann müsste es gehen. Gerade nachher, bei höheren geschwindikeiten ist nämlich präzision alles! Achte auch darauf, das du richtig gerade sitzt (kein hohlkreuz - guck direkt nach vorn, drückt den burstkorb ein wenig nach vorne, um dem hohlkreuz entgegenzuwirken) und das dein Gewicht nicht auf den Füßen liegt, sondern auf deinem... Arsch! Eine gute Idee ist (hat mir geholfen) ist einen "Lieder db-trainingsplan" aufzustellen:
    z.B. 1. Fuel (von metallica) - das ganze lied lang mitspielen aber dabei die 16tel auf der db durchgehend halten
    dann 2. (z.B.) Master of Puppets (wieder db 16tel durchrattern) usw...
    Mir hat das sehr geholfen, weil man dabei halt auch Musik macht und zu Musik spielt und nicht einfach zum Klick)


    TheK

  • Ok. Danke.
    Achte jetzt auf ausdauernd gutes Timing. Habe zuerst so schnell wie irgendmöglich gespielt und festgestellt, dass meine Technik schon richtig sein muss, weil ich nicht verkrampfe und mein Oberkörper ganz entpsnnt ist.
    Danach jetzt eine Geschwindigkeit gewählt und sie etwa 3 Minuten gehalten. Dann habe ich das Tempo um 5 beats erhöht.
    Ich denke das mit den Triolen liegt an dem abwechseln des 4tel Noten Pulses auf das linke und rechte Bein.

  • also ich sitz ein wenig höher und hab die beine ziemlich weit zusammen.
    weiterhin spiel ich heel-up. es ist wichtig, dass du deinen fuss auf einem punkt auf dem pedal hälst und nur aus den fussgelenken spielst...dadurch wirst du auch schneller...wenn du ein direktantrieb besitzt versuche mit dem pedal zu arbeiten und nicht gegen das pedal, denn dann hälst du ganz locker deine balance.
    um so schneller du bist umso einfacher ist es die balance zu halten.
    ich kann dir ein video von meinen füssen zeigen.
    das video ist gross, damit man auch die kleinste bewegung sieht.
    ich hab es für das derek roddy forum "aus scheiss" gemacht.
    weiss nicht ob es 250 bpm sind aber es ist schnell und 3 minuten lang double bass gebolze durchgehend.
    also nur runterladen wenn du das gerne hörst.
    du musst auch die brightness ein wenig erhöhen, da meine diggicam nicht die beste ist.
    hier ist der link.


    http://bukkakehaus.de/zeugs/mov02403.rar


    unraren mit rar nicht vergessen.


    2 Mal editiert, zuletzt von Saprogenic ()

  • Danke lade es gerade runter.
    Was mich an der ganzen double bass geschichte wundert ist, dass zum beispiel Thomas Lang den Schlägel auf der Bassdrum liegen lässt und er damit doch sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht. Wenn ich das hingegen versuche verkrampfe ich viel früher, weil ich denke das ich viel mehr Kraft brauche.
    Deswegen nutze ich den Rebound. Es fällt mir dann leichter schnell zu spielen.

  • Vielleicht verfehle ich jetzt das Thema, aber mal mein Tipp:


    Meist wenn ich bestimmte BassDrum-Figuren ganz intensiv übe, kanns auch passieren, dass mir voll das Bein wehtut, weil ich auch irgendwie nach ewig langem Üben dann vielleicht leicht "verkrampfe" und irgendwie schon das komplette Bein mitanheb, statt alles mit nem lockeren Wippen.


    Also da merk ich dann immer, wie ich jetzt in diese "anstrengende Bewegungsausführung" verfall, hör dann in dem Moment sofort auf, sag mir "Puuuhh, ooohm, Entspannung Entspannung, easyeasy" und fang wieder entspannt an. Das geht ne Weile so, bis sich dann mein Bein den anderen Bewegungsablauf "eingeprägt" hat.


    OK, ja das wollt ich nur mal dazu loswerden, vielleicht hilfts ja?!?!

  • Also wie gesagt. Ich achte jetzt auf die absolute Sauberkeit der Schläge. Ich habe gestern etwa 5 Minuten durchgehend bei nur 80 bpm 16tel gespielt. War irgendwie peinlich aber auch entspannend.
    Irgendwann habe ich ein leichtes Brennen der Wadenmuskeln gemerkt konnte aber trotzdem weiterspielen. Das isses dann wohl. ;)


    Ich habe mir jetzt vorgenommen es langsamer anzugehen und nur schneller zu werden solange ich totale Kontrolle über die Schläge habe. Ich hatte nämlich mal ne Phase in der Ich teilweise mit 160 bpm gespielt habe, aber nicht wirklich locker. Habe zwar aus den Fußgelenken gespielt aber habe eigentlich nur versucht das Daddeln zu Ordnen.
    Das lasse ich jetzt.


    Ist also genau das, was Sabbi meinte.

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