Wie spiel ich am besten mein td-20 live??? Brauch hilfe!!!!! +snare

  • Hallo!


    Ich bin stolzer Besitzer eines Roland TD-20 und am kommenden Freitag steht mir ein Auftritt bevor, bei dem ich natürlich mein Gerät einsetzen möchte. Nur steh ich vor einem Problem: Wie geh ich am besten vom Drumcomputer in die PA??????? Der normale Phonesausgang wird womöglich zu stinkig sein, kann ich mir vorstellen. Hab mit sowas nicht so viel ahnung. Wär froh wenn mir geholfen wird!!!!


    Und gibts auch noch ne möglichkeit die Snare fetter klingen zu lassen? So dass es richtig knallt?! Ich hab bei meinem Set ne WoodBrass eingestellt, Tuning so um die +65, Muffling Tape 1, Material is holz, Mic Inside 1, Fell Coated. Des wärn mal soweit meine Werte.


    Freu mich auf Antworten!!!!

  • Zitat

    Wie geh ich am besten vom Drumcomputer in die PA??????


    Du meinst das TD20 ? Am gerät steht fett "master out" dran, den benutzt du um in den mischer zu gehen. Oder du benutzt die einzelausgänge, dann kann der Mann am mixer die lautstärke verhältnisse für dich einstellen falls du selbst probleme damit hast.


    Zitat

    Und gibts auch noch ne möglichkeit die Snare fetter klingen zu lassen? So dass es richtig knallt?!


    Erstmal spiele rimshot, und dann bastel dir deinen sound dafür. Dann "knallt" es auch, im sinne eines TD20 jedenfalls.

  • Ja, des meinte ich eben, welchen ich von den 2 varianten wählen sollte. Hab schon öfters videos gesehen, wo die Leute über die Einzelausgänge spielen.


    Vielen dank!!!

  • Zitat

    Ja, des meinte ich eben, welchen ich von den 2 varianten wählen sollte.


    Ich dachte du meinst ob du den phonesausgang benutzen solltest ....


    Zitat

    Hab schon öfters videos gesehen, wo die Leute über die Einzelausgänge spielen.


    das konntet du also in den videos sehen.


    dann nimm doch die einzelausgänge, wenn der mixer da platz für hat.

  • nene, den phoneausgang hatt ich ja schon von anfang an ausgeschlossen. Ich muss halt nur noch schauen, dass ich die Menge an Kabel auftreiben kann dafür.

  • Eigentlich müßte es doch drei Varianten geben, nämlich noch den normalen Masterout r/l


    Eigentlich reicht der Masterout für die Bühne, den Phoneausgang würde ich eher nicht nehmen, weil du da an deinem Gerät z.B. den Klick abhören kannst, um dich z.B. in die richtige Geschwindigkeit einzustimmen, ohne dass der Klick mit über die PA geht.

    Einmal editiert, zuletzt von Psycho ()

  • Wenn Ihr einen wirklich fähigen Mann am Mischer habt, nimm Einzelausgänge. So kann er von vorne aus das optimale rausholen aus dem, was Du ihm lieferst. Ansonsten nimm den Master out. Dann hast Du die volle Gewalt und Verantwortung für den Drumsound.


    Ich fahre mangels Techniker mit Variante 2 und das klappt mittlerweile gut, braucht aber etwas Übung.

    Entscheidend ist nur was dabei raus kommt!

  • Hi,


    also du kannst über



      Master
      Einzelausgänge
      und über Phones/Out


    raus gehen. Phones ist Blödsinn, da du dazu noch das Stereo-Signal in zwei Mono-Signale trennen musst.


    Grundsätzlich musst du als erstes die Instrumente auf die gewünschten Ausgänge routen. Sonst stehst du ziemlich blöde da, hast angestöpselt und kein Signal.


    Wenn du über die Einzelausgänge gehst musst du über DI-Boxen gehen um ein symetrisches Signal zu erzeugen.


    Jeder Mischer wird glücklich sein, 8 / 10 Signale vom Drum-Set zu bekommen. Wenn ihr keinen Mischer habt, nimm nur den Master-Out L/R.


    Ich schicke alle acht Augänge und den Master an den Mischer. Die MFX-Effekte und Perc. habe ich auf den Master geroutet.


    Phones brauche ich ggf. für Click.


    Dann mal viel Spaß mit dem TD-20, viel Spaß beim modellieren. In meiner Fußzeile kannst dur hören, wie ein TD-20 klingen kann.


    Gruß Ruby

  • Es is so, ich spiel da auf einer Abschlussfeier. Hab da letztes Jahr schon gespielt. Und da kommt extra so ein Tontechniker mit nem riiieeeeessiigen mischpult. Mindestens 24 Eingänge. Also des Ding hat was drauf.

  • PS: hab ich mir schon längst angehört ^^ und hab mir auch schon die einstellungen näher angeschaut, blick aber in dem system noch nicht so ganz durch. Bin da noch eher neuling! Daher um jede Hilfe sehr dankbar!!

  • Hi,


    dann solltest du dir als erstes mal intensiv das Handbuch vornehmen. Das ganze Modul ist sehr intuitiv und sehr easy aufgebaut. Wenn du es verstanden hast wie man mit welchen Parameter Instrumente modeliert, dann ist auch meine Beschreibung zu verstehen. Nimm dir jedes Instrument einzeln vor und Beginn mit den möglichen Editierungen (Instrument Edit). Da wirst du ziemlich schnell sehen, dass es nur diese Editierungsmöglichkeiten gibt, die ich in den ScreenShots beschrieben habe. Das sieht alles komplizierter aus als es tatsächlich ist. Wenn du das hast nimmst du dir die einzelnen Effekte vor. Drucke dir am Besten die ScreenShots aus und lege sie nebeneinander. Die Farben ergeben jeweils ein bestimmtes Thema.


    Als nächste befasse dich mit den Routing. Wenn du in der Lage bist die einzelen Instrumente auf die einzelnen Ausgänge zu routen, dann tu das. Vergiß aber nicht, dass diese Signale unsymetrisch sind und diese zuerst in eine DI-Box müssen, bevor das Signal an den Mischer geht. Das ist eine wichtige Information für den Mischer, denn der stellt dir in der Regel die DI-Boxen zur Verfügung. Wenn das alles nicht klappt begnüge dich einfach mit den Master-Out L/R. Das ist zu Beginn die einfachste Lösung. Nur kann der Mischer nicht eingreifen, wenn z.B. die Snare im Gesamtbild zu leise/laut ist.



    Dann leg mal los und viel Spaß damit


    Gruß Ruby

  • Mit dem Handbuch hab ich auch schon gearbeitet, aber nur überschlagsmäßig. Aber mit dem Instrument Editor kenn ich mich schon recht gut aus. Zumindest weiß ich, wie man die Snare wechselt usw. Und die einzelnen Effekte hab ich mir auch schon unter die Lupe genommen, kenn mich aber wie gesagt da mit den Zahlen nicht so ganz aus.


    Vielen Dank für den Tip!! Werd dann mal mein Handbuch näher anschauen!!


    Viele grüße

  • Hi,


    Zitat

    ...kenn mich aber wie gesagt da mit den Zahlen nicht so ganz aus.


    Verstehe ich nicht ganz was du meinst ?( Wenn du an den Parametern schraubst hört man doch den Effekt. Man hat eine Zahlensakala teilweise +Werten / -Werten, und die sagen im allgemeinen nicht bestimmtes aus.


    Schau dir mal z.B. die Kesseltiefe bei der Sare an. Da sieht man auch ganz genau was der Wert 1 oder der Wert 10 bedeutet. Damit veränderst du eben die Kesseltiefe. Hören tust du es sischerlich auch. Das ist eben virtuelles Drum-Modelling --> V-Drum



    Gruß Ruby

  • Mit den Zahlen mein ich z. B. den Bereich Trigger. Da hat man ja auch so viele Auswahlmöglichkeiten. Aber ich weiß nicht, was ich mit den Zahlen bewirke. Wird womöglich die Anschlagssensibilität sein. Mit den Effekten wie Compressor etc hab ich mich noch gar nicht auseinandergesetzt. Davon hab ich keine ahnung.

  • Hi,


    Zitat

    Mit den Zahlen mein ich z. B. den Bereich Trigger. Da hat man ja auch so viele Auswahlmöglichkeiten

    Das sind die Einstellungsparameter speziell für das angschlossene Pad.
    Vergiß mal die Triggereinstellungen und checke nur, dass das jeweils richtige Pad pro Eingang eingestellt ist. Die Standardeinstellungen sind grundsätzlich mal für den Anfang nicht verkehrt und man kann damit sofort loslegen. Wenn du nach einer gewissen Zeit merkst, dass die Pads zu sensitiv oder zu grob eingestellt sind, fängt man erst damit an zu tüffteln.


    Mit der Zeit bekommt man dann ein sehr gutes Gefühl für die einzelnen Triggereinstellungen und wie sie zusammenwirken.


    Effekte
    Hier genau das gleiche. Versuche einfach mal die Effekte auszuschalten und wieder einzuschalten, dann hört man die Unterschiede. Fang ebenfalls mit den Standardeinstellungen an. Das brauch Monate bis man den Sinn und Unsinn eines Effektes (egel ob jetzt am TD-20 oder an sonst irgend einem Insttrument) versteht und diesen auch effizient einsetzen kann. Wenn man die Effektbearbeitung / EQ nicht kennt/nicht versteht, macht man letztendlich mehr kaputt als gewollt.


    Wenn du mehr über Effekte wissen möchtest, solltest du dich auch anderweitig (Web, Bücher usw.) umsehen. Dein Mischer kann dir sicherlich auch sehr viel darüber erzählen/erklären.


    Gruß Ruby

  • Vielen Dank an Dich für die grundlegenden Erläuterungen!! Hat mir schon mal viel weitergeholfen!!


    Der Grund dafür, dass ich am Trigger herumgeschraubt hab war, dass meine Standtom im Zusammenspiel mit der Kickdrum immer überdreht hat und es dann einem fürchterlichen Überteuern. Hab auch schon an den Group Faders rumgedreht, hat auch ein klein wenig geholfen.

  • Nutze am Besten die Einzelausgänge, wenn du noch nicht so sicher bist, soll sich der Techniker drum kümmern. Wenn du sicherer bist, deinen Sound gefunden hast und diesen auch genau so nutzen willst, reichen die beiden Masterausgänge. Unser Mixmeister ist damit sehr zufrieden und der Soundcheck ist wesentlich kürzer (nicht erst ewig Bassdrum..., Snare..., Tom1... usw.).
    Im Studio bevorzuge dann schon eher die Midi-Aufzeichnung, weil ich dann nachträglich z.B. die Snare wechseln kann o.ä.
    Das Handbuch war lange Zeit meine Klolektüre. Mit den 10 Einzelausgängen ist auf jeden Fall flexibles Routing möglich. Probier einfach rum, es gibt ja den Factory-Reset oder Backup-Möglichkeiten. ;)

    Ich würde keinem Club beitreten, der Leute wie mich als Mitglieder akzeptiert.

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