Welches TD-Modul von Roland ..?!?!?!

  • nasko
    ich finde es erstaunlich, dass du allein für ein Quitscheentchensound bereit warst, dir ein TD-20 zu holen.


    Und wenn dir eigene Sets zu programmieren zuviel Aufwand ist, klingt das für mich ähnlich wie nen A-Drummer, der sein Schlagzeug niemals stimmt, aber behauptet, sein Set klingt non plus ultra.

  • Sagen wir mal so: was in dem Ding drin war an Sounds, benutze ich nicht - so weit hast Du recht, man sollte sich schon mit dem Ding befassen. Alles was ich aus dem 20-er benutze habe ich selber 'kreirt' - d.h. verändert - zu meinem Geschmack. Jeder hat ein anderes Ohr sowie Geschmack - nur wenn Du ganz gegen Elektronik bist (bin ich zum Teil auch) dann ist dass nur logisch dass du gegen TD-20 bist - oder überhaupt gegen elektronik drummering.


    Was für ein Stil spielst Du denn?


    Übrigens - die internen Sounds im SPD-s z.B. habe ich komplett eliminiert, waren wirklich nicht zu gebrauchen. Im TD-20 hat man wenigstens die möglichkeit am Gerät selber noch viel zu machen, nur warum brauche ich einen Sound oder Effekt den ich eh nicht in meiner Muzikrichtung gebrauchen kann?!?! also nehme und bastle mir das zurecht was ich auch einsetzen kann, oder liege ich da falsch?

    Einmal editiert, zuletzt von nasko ()

  • Rock und Mainstream ohne R&B


    aber es ist doch nicht der Stil entscheidend, sonder nur die eigene Einstellung zur Technik. Spielen kannst du gerade mit nem TD-20 alles.


    Ich finde solche Diskussion wie a-drums vs. e-drums genauso gehaltvoll wie E-Klampfe vs. Akustik-Gitarre, Klavier vs. Keyboard. Musikmachen kannst du mit allem, nur die Stile sind halt bei den akustischen Instrumenten wesentlichen beschränkter. Ich meine hier nicht die Summe aller A-Drums sondern ein A-Drum im Vergleich zu einem E-Drum

    Einmal editiert, zuletzt von Psycho ()

  • hehehe ok, dann habe ich dein 'Quitscheentensound' falsch interpretiert. Ich spiele verschiedene Stile in 2 versch. Bands so dass ich mit dem TD-20 gut bedient bin. Mal brauche ich den Sound von James Brown, Cindy Lauper, mal den Südländischen von Tarkan und Konsorten - deshalb meine entscheidung für den 20-er.

  • Wird eingebaut und kann dann nicht mehr entfernt werden, sonst ist das Modul unbrauchbar. Andere Bezugsquellen als eBay gibt es in der Regel nicht, Restbestände davon sind so gut wie unauffindbar.
    Die Erweiterungskarte bietet neue Sounds, V-Cymbal Control (Für die runden schwingenden Becken von Roland) und noch einige Verbesserungen. Ist also wirklich ne sinnvolle Sache.

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  • das ist eine Karte, die wird in das TD-10 eingebaut. Es ist sehr schwierig an so eine karte zu kommen, eben deswegen. Sie wird ja nicht mehr hergestellt uind ein TD-10 ohne sie ist weniger als der halbe Spass

  • Siehst du beim Starten. Das TDW-1 hat afaik ne eigene Bedienungsanleitung. Ob es das hat, schreiben die Leute bei eBay o.ä. eigentlich immer dabei.

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  • Ich würde Dir vom TD-10 mit Karte abraten (vom Sound auf jedenfall besser als ohne Karte). Es ist ein Auslaufmodell und die Karte ist bei Roland nicht mehr zu bekommen - also wenn was kaputt geht kannst Du alles in die Tonne kloppen und rausnehmen ist nicht - wie schon der Vorredner sagte.
    Hole Dir lieber direkt den TD-12

  • Das ist so nicht korrekt, wenn etwas kaputt ist, kannst du es wie alles andere auch, zu Roland einschicken.
    Nach der Garantie ist das kostenpflichtig, aber noch lange nicht Schrott. Das TD-10 mit TDW-1 ist nach wie vor eine gute Alternative, die preislich immerhin bei nur knapp mehr als der Hälfte eines TD-12 liegt.


    Wenn man also ein enges Budget hat und mit dem TD-10 mit TDW-1 zufrieden ist, warum nicht?
    Es hat gegenüber dem TD-12 ja schließlich auch Vorteile, wie z.B. mehr Directouts, Positional Sensing auf den Toms oder auch das Kopieren von Kiteinstellungen (EQ beispielsweise / da bin ich mir aber nicht ganz sicher, ob es die Einstellung war, TD-12/20 sind jedenfalls da irgendwo beschnitten gegenüber dem TD-10).

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    Einmal editiert, zuletzt von xtj7 ()

  • Hi,


    das sehe ich genau so wie xtj7. Das TD-10 mit TDW-1 ist eine gute Alternative. Und ich habe bis heute nirgend wo erfahren, dass irgend ein Drum-Modul von Roland einfach so kaputt gegenagen ist. Das TD-10 hat keine Rim-Funktionalität auf den Toms. Ein modellieren der Instrumente ist beim TD-10 schon sehr ausgeprägt. Bei den Cymbals war es beim TD-10 noch etwas eingeschränkt. Effektbearbeitung ist ebenfalls möglich.



    Gruß Ruby

  • Hallo Zusammen,


    ich bin ganz neu hier und hoffe erstmal auf den richtigen Knopf gedrückt zu haben (man wird es merken).
    Ich möchte zur ursprünglichen Frage zurückkommen: Welches TD-Modul von Roland ..?!?!?!


    Dazu möchte ich „kurz“ meine Situation schildern. Bisher habe ich ausschließlich auf A-Drums gespielt, ich erinnere mich wage vor ca. 8-10 Jahren auf einem Roland Edrum gespielt zu haben (wahrscheinlich war´s ein td-10)
    Ich spiele in einer Band die ausschließlich „Elektronische“ Musik macht, deshalb haben wir, um „natürlichere“ Sounds zu schaffen folgende Sachen angeschafft:


    - Roland PDX 8 (1x)
    - Roland CY-5 (1x)
    - Roland FD-8 (1x)
    - Roland BD-8 (1x)
    - Yamaha PCY 130S (2x)
    - Alesis DM5


    Ziel dieser Kaufaktion war es, komplett vom A-Drum auf ein E-Drum umzusteigen. D.h. es soll ernsthaft Musik gemacht werden die Bühnentauglich ist!


    Ich habe die Sachen jetzt eine Woche bei mir im Zimmer stehen und kämpfe extrem mit dem DM5. Ich glaube es war nicht klug von mir, den Kauf des Drummoduls den Technikern zu überlassen. Ich weiß nicht ob es sich lohnt meine Probleme zu schildern, da viele von euch die Möglichkeiten des DM5 sicherlich kennen. Nur soviel: die Hihat hat zwei Stellungen: auf und zu, dazwischen gibt es nichts (oder ich hab die Einstellung nicht gefunden)


    Meine Fragen sind also:
    1. Ist das DM5 überhaupt annähernd in der Lage ein Schlagzeug zu ersetzen oder ist es eher für Effektpads (Kuhglocke oder Samples) geeignet?


    2. Welches Modul von Roland wäre im Bezug auf die bereits gekauften Sachen am besten geeignet und welches wäre für die musikalischen Vorhaben am zweckmäßigsten/professionellsten?


    Zu erwähnen ist noch, dass die Sounds nicht möglichst A-Drum identisch, sondern eher elektronisch „verwaschen“ sein sollen. Am besten ihr hört euch kurz was auf der myspace Seite an. http://www.myspace.com/endlostoene


    Um die Sache etwas einzuschränken; zu meinen jetzigen Ideen zählen: TD-6, TD-8, TD-10
    Achja von Alesis gibts auch noch dieses Triggerinterface I/O aber damit kenn ich mich nun gar nicht aus.
    Finanziell ist bei 500 Euro Schluss … leider


    Vielen Dank im Voraus!!!
    Tobias!

    2 Mal editiert, zuletzt von Tobias? ()

  • Hallo Tobias mit Fragezeichen,
    erstmal herzlich willkommen im DF.
    Komische Setzusammenstellung hast Du da, nutzt Du etwa keine Toms?


    Zitat

    Original von Tobias?
    1. Ist das DM5 überhaupt annähernd in der Lage ein Schlagzeug zu ersetzen oder ist es eher für Effektpads (Kuhglocke oder Samples) geeignet?


    Ein DM5 ist nur bedingt buehnentauglich und wird vorrangig fuers Triggern mittels Randtriggern wie ddrum oder ddt eingesetzt, meistens nur fuer die BD um dieser mehr Schub zu verleihen. Dazu kommt, dass alle Eingaenge am Modul nur Mono sind. Insofern fehlt es an Dynamik und Spielmoeglichkeiten. Fuer Effekte ist es perfekt, solange Du nur Monopads verwendest. Rimshots, Positional Sensing ist aber nicht moeglich, Wirbel gleichen eher Maschinengewehrsalven... aber man koennte es als TMI ( Trigger to Midi-Interface) einsetzen und mit BFD oder DFH betreiben, das koennte gehen. Das ist aber ne Baustelle, von der ich wenig Ahnung hab. Da mal andere befragen. Ich bin gluecklich mit den vorgegebenen Presets.


    Zitat

    Original von Tobias?
    2. Welches Modul von Roland wäre im Bezug auf die bereits gekauften Sachen am besten geeignet und welches wäre für die musikalischen Vorhaben am zweckmäßigsten/professionellsten?


    am professionellsten und teuersten sicher das TD20, am zweckmaessigsten imho TD3, TD6,TD8 oder TD10 mit Erweiterungskarte TDW1. Irgendwo dazwischen, fuer den aufgezaehlten Kram ausreichend waer auch ein TD12. Fuer das angegebene Budget wuerde ich ein TD3, TD6 oder TD8 empfehlen oder das neue Trigger I/O. Oder eben das DM5 als die TMI-Variante, wobei ich immer Zweifel hab, wie stabil ein Rechner auf der Buehne laeuft und wie lange ein Kitwechsel am PC dauert. Und wie stabil dann die VSTi's laufen unter Gigbedingungen? Dazu musst das Trigger I/O aber auch seine Buehnentauglichkeit noch nachweisen.


    Edith wollte noch anfuegen, dass die Musik wirklich gut klingt, man muss allerdings Elektronika moegen, sonst ist es ein wenig eintonig ( zB. ...dur), der Schluss von renne ist aber toll. Poste das mal in der Hoerzone, damit das Ganze mehr Aufmerksamkeit erhaelt.


    Gruss Thomas

  • Hallo Drummertarzan,


    Danke fürs Willkommen!


    Ja die Zusammenstellung … das tolle ist, ich hab alles an einem Beckenständer (ok, für das zweite Becken hab ich keinen Beckenarm mehr). Damit sieht man so blöd aus, dass es schon wieder schön ist. Ich guck mal ob ich ein Bild machen kann.
    Toms sind eindeutig überbewertet :P – aber es reicht so


    Wie du schon gesagt hast, hat das DM5 nur Monoeingänge, womit ich mit der Snare (PDX8.) auf verlorenem Posten stehe. Ich hab irgendwo im Forum gelesen, dass man die zwei Zonen auch nicht per Y Kabel (von Stereo auf zwei Mono) aufsplitten kann. Dasselbe passiert sicherlich bei den Becken.


    Ich denke Sounds und Presets sind nicht das große Problem, viel eher eben die Spiel- und Anschlagdynamik. Die Frage wäre ob ich durch einen über Midi angeschlossenen Computer ein bisschen mehr Dynamik als nur auf und zu in die hihat bekomme?
    (zwei Laptops stehen schon auf der Bühne …)


    Würdest du das TD-8 trotz des Alters dem TD-6 vorziehen?
    (Und das TD-10 mit TDW1 dem TD-8?)


    Schönen Gruß
    Tobias

  • Wenn die DM5-Sounds für Dich OK sind, ist das doch schon mal prima :) .
    HiHat kennt leider wirklich nur auf/zu, da gibt's keine weiteren Optionen.


    Gummipads kann man i.d.R. nicht splitten, Meshpads schon.
    Ob ein Meshpad am DM5 sauber triggert weiss ich leider nicht. Ob Du beim Splitten saubere Ergebnisse erzielen kannst, kann ich leider auch nicht sagen. Evtl. lässt sich das über eine gemeinsame Mutegroup und Threshold Einstellungen abstimmen, ich habe das Triggersetup von Alesis aber nicht mehr gut in Erinnerung.
    Mehr Dynamik solltest Du ebenfalls im Triggersetup rausholen können (sensitivy reduzieren, Dynamikkurve anpassen).


    Bez. Modulalternativen kann ich nur empfehlen, selbst anzutesten. Gerade wenn Du elektronische Sounds suchst, bist Du mit den "üblichen" Verdächtigen möglicherweise unzufrieden. Das DM5 ist diesbezüglich eigentlich schon ganz gut, lässt aber nur wenig Veränderungen am Sound zu.


    Mir hatte das TD10/TDW1 im bereich synthetischer Drums recht gut gefallen (ist in dem Bereich IMHO auch besser als das TD20), da hier viele klassische e-Drums samt vielfältiger Bearbeitungsmöglichkeiten integriert sind. FX-Zeug gibts auch reichlich, so das das möglicherweise eine interessante Geschichte sein könnte.


    Bestimmt findet sich auch in der Software-Fraktion ein plugin, das Deinen Vorstellungen nahe kommt und evtl. auf einem der Laptops mitlaufen, und von einem günstigen Modul getriggert werden könnte. Das ist aber kein Bereich, in dem ich Tipps parat hätte.


    Gruss,
    Kai

    Entscheidend ist nur was dabei raus kommt!

  • Hi,


    willkommen im DF.


    Das TD-10 mit TDW-1 bietet bei Synthi-Sounds spezielle Einsetllungsmöglichkeiten, die beim TD-20 so gar nicht mehr unterstützt werden.


    Zitat

    Würdest du das TD-8 trotz des Alters dem TD-6 vorziehen? (Und das TD-10 mit TDW1 dem TD-8?)


    Wenn es dein Budget zulässt würde ich auf jeden Fall ein TD-10 nehmen. Damit stehen dir die meisten Möglichkeiten zur Verfügung.


    Gruß Ruby

  • hi tobias, ich stand vor nicht allzu langer zeit vor der gleichen entscheidung wie du.
    ich habe mit alesis dm 5 angefangen und bin jetzt bei roland td-6 gelandet - soviel dazu ... allerdings spiele ich mainstream-rock und brauche hauptsächlich "natürliche" sounds.
    ich triggere ein akustikset über meshheads mit ddt und roland triggern.


    ein wichtiger aspekt ist meiner meinung nach die frage: wie viele ausgänge brauchst du bzw. wie viele eingänge am mischer kannst du belegen?
    wenn du einen vergleichsweise "kompletten" sound mit einfachen mitteln haben willst, ist das td-6 sehr ok. du gehst stereo raus (mehr geht nicht) und that´s it.
    das alesis bietet immerhin 4 ausgänge (ein alesis dm pro sogar sechs plus mehr als 1.500 sounds), die großen rolandmodule noch mehr.


    was mir bei allen rolands nicht gefällt: das table-top-format. ich mag es, sachen in ein 19"-rack/case einbauen zu können. punkt für alesis.


    grüße, jay

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