Schlagzeuggesteuertes Licht !?

  • ich zitiere mal:
    Ad1)

    Zitat

    Original von KingKiller
    Das muss doch auch einfacher gehen. Mit LEDs braucht er ja nicht so starke Verstärker. Kann man diese stark leuchtenden LEDs mit Transistoren ausreichend versorgen?
    Falls ja, dann dürfte der Keith Raper Schaltkreis für dich schon ausreichend sein (evtl. stärkerer Transistor) und dann dahinter die LEDs hängen. :D


    Edit: nach überlegen würde mit dem Keith Raper das Licht immer leuchten und ausgehen, wenn du draufhaust. :(


    Ad2)

    Zitat

    Original von drummertarzan


    Keith Raper


    Du darfst das nicht aus dem Kontext reissen.... :rolleyes: Ich hab die nicht vorgeschlagen, es wurde danach gefragt und da ich ein freundlicher Mitbewohner hier bin, hab ich sie rausgesucht.


    Eine KR-Schaltung wurde fuer den E-Drum-Bereich entwickelt. Keith Raper ist vorrangig dazu gedacht, Piezzo-Piezzo-Pads fuer Module, die nur Piezzo/Switch-Signale verarbeiten koennen kompatibel zu machen.Das ist naemlich wesentlich guenstiger als sich ein neues Modul zu kaufen.
    Der Vorschlag zur Verwendung als LED-Ansteuerung kam vom Koenigsmoerder.....

  • Moin,


    der Ansatz von LarsKrachen ist wohl der flexibelste.

    Zitat

    1) Drumset mit Triggern ausstatten
    2) Trigger To Midi Converter einsetzen (Gibt's fertig, als Bausatz, oder Ausgang an Drummodul)
    3) Midi To Light Converter einsetzen (Gibt's auch fertig oder als Bausatz)


    Für die Beleuchtung der Trommeln wäre es eine Möglichkeit, pro Trommel eine RGB-LED-PAR Kanne (z.B. bei Thomann erhältlich) zu schlachten und die LEDs in die Trommel einzubauen. Der Steuerungskram kann in ein externes Gehäuse eingebaut werden. Billiger kommt man wohl kaum an den ganzen benötigten Controller- und LED-Kram. Konventionelle Leuchten sind nur mässig geeignet, da zu träge und zu empfindlich. Da man es bei der Bastelei mit Netzspannung zu tun hat, sollte man allerdings wissen, was man tut und die entsprechende Vorsicht walten lassen.
    In dieser Ausführung bieten sich dann auch vielfältige Möglichkeiten der Beleuchtung: Aufblitzen der Trommeln, Grundbeleuchtung des Sets mit andersfarbiger Betonung der gespielten Trommeln, Auslösen von Fades oder sonstigen Effekten etc. Ausserdem kann bei einem Gig der Lichtmischer die Drumbeleuchtung per DMX vom Pult aus steuern und somit in das Lichtkonzept der Show integrieren, was für Abwechslung sorgt. Ich könnte mir vorstellen, dass permanentes Geblitze schnell nervt. Die Raper/Transitorbastelei in Ehren, aber ich schätze sie als zu unflexibel ein. Wenn es um Licht geht, kommt man an DMX nicht vorbei. Eigene Experimente mit selbstprogrammierten RGB-LED-Controllern haben das bestätigt.
    Ein Einbau ist aber nur bei Edrums zu empfehlen, bei akkustischen Trommeln dürfte die mit dem Einbau einhergehende Soundveränderung zu gravierend sein. Ausserdem löst sich das Trigger to MIDI Problem auf diesem Weg von selbst.
    Die Kosten dürften grob gepeilt zwischen 300 und 500 Euro für ein komplettes Set liegen (je nach Anzahl der Trommeln).


    Gruss
    Blechi

    665 - The neighbour of the beast.

  • Das mit dem Keath Raper war einfach mal so ne Schnapsidee (deswegen auch der Smiley). Ich wollte mal eine Idee in den Raum stellen.


    Ich dachte, das sei hier erwünscht. Sorry, hatte gedacht du wolltest tüfteln um zu einer für dich guten Lösung zu kommen.


    Aber im Grunde ist das ja auch donstefanos erster Testaufbau gewesen, und das wäre auch mein erster Test gewesen. Er hat festgestellt, es funktioniert nur mäßig also hat er weiterentwickelt. Jetzt hast du dir also die ersten Entwicklungsstufen gespart.


    Ist doch nicht schlecht.


    Andre

  • Blechi: Wie erkennt der ausgeschlachtete PAR denn, dass ich auf die Trommel haue um dann möglichst zügig zu leuchten?

    "Ich verlor bisher Filze, Sticks und einen Bassisten. Weiß der Geier was man damit will."
    Barumo, 2008

  • zorschl: die geschlachtete Kanne selbst erkennt den Schlag auf die Trommel natürlich nicht. Ich habe nur versucht LarsKrachens Ansatz weiter zu spinnen. Dort wurde die Signalaufbereitung Drums->MIDI->DMX schon abgehandelt.
    Allerdings enthalten die Thomannschen RGB-LED-PARs auch eine Mikrofonsteuerung, mit der sich die internen Programme der Leuchten abrufen lassen. Ich schätze aber, dass bei Verwendung des integrierten Mikrofons das Übersprechen von Trommel zu Trommel/Bühnensound nur schlecht in den Griff kriegen lässt. Daher ist eine Triggerlösung (obwohl teurer) wohl besser geeignet. Weiterhin ist es bei der Verwendung der internen Steuerung nicht möglich das Drumlicht auch vom Lichtpult aus zu steuern.
    Es ist glaube ich auch wichtig zu erwähnen, dass die Verwendung eines Edrum-Moduls den Vorteil von automatisch generierten Note-Off Befehlen bietet. Diese sorgen für definierte Ein-/Ausschaltzustände.

    665 - The neighbour of the beast.

  • Ja das wär kein Problem, aber ich find nur Baupläne für 3-Kanal Lichtorgeln und da weiß ich nicht so recht was ich alles für Bauteile brauche.
    Und ist es bei einer Lichtorgel nicht so, daß das Signal in verschiedene Frequenzen gesplittet wird ? Das wär doch blöd, weil die Trommeln alle eine unterschiedliche Tonhöhe haben.

  • Hi,


    ein Piezo statt des Mikrofons sollte funktionieren. Den muss man evtl. sogar wegen des (im Vergleich zum Mikrofon) viel stärkeren Ausgangssignals mittels eines Spannungsteilers (am besten ein Poti) dämpfen, damit die Schaltung nicht zu empfindlich wird.
    Eine dreikanalige Lichtorgelschaltung wird übrigens wenig nützen, da alle drei Kanäle von EINEM Mikrofon/Piezo/Linequelle ihr Eingangssignal erhalten.
    Drei (oder mehr) einkanalige Versionen sind da sinnvoller (Es sei denn man verwendet z.B. das Signal der Drum-Subgruppe des Mischpults als Eingangssignal für die Lichtorgel).
    Wie ich weiter oben schon schrob sind die Thomann RGB-LED-PARs eine ideale Bastelgrundlage. Es müsste nur das Mikrofon durch einen Piezo ersetzt werden.
    Versuch macht kluch.
    Ich werde das mal ausprobieren, habe allerdings momentan zu wenig Zeit für solche Gags. Das Ergebnis werde ich dann hier posten.
    Wer schneller zum Ziel kommt, bitte berichten.


    Gruss
    Blechi

    665 - The neighbour of the beast.

  • Hi,


    ich habe mir die Schaltung mal angesehen.
    Du kannst problemlos jeden einzelnen der drei Schaltungsteile mit einem eigenen NF-Signal versorgen, da das Signal einfach nur parallel an alle drei Teile weitergereicht wird. Du musst nur diese Parallelverbindung auftrennen und jeden der drei Teile einzeln mit einem Eingangssignal versorgen. Bei Verwendung eines Piezos wäre meine Empfehlung den mittleren der drei Teile drei Mal (oder so oft wie du Kanäle brauchst) aufzubauen. Die drei Teile unterscheiden sich im Aufbau nur durch die RC-Filterung, welche das Signal in Bässe, Mitten und Höhen auftrennt.


    Gruss
    Blechi

    665 - The neighbour of the beast.

  • Hab die linke Schaltung ausprobiert, aber es hat nicht funktioniert.
    Bei Widerständen ist die Polung doch egal, oder ? Wie isn das bei Kondensatoren und kann man den Wert eines Kondensators messen ?

    Einmal editiert, zuletzt von derFotograf ()

  • Zitat

    Original von blechi
    ein Piezo statt des Mikrofons sollte funktionieren.


    Nein, ein Piezo allein nicht. Bei einem Piezo braucht man einen sehr hohen Eingangswiderstand (> Mega Ohm). Er ist elektrisch gesehen in dem Fall hauptsächlich ein Kondensator und zusammen mit dem Eingangswiderstand ergibt das einen Hochpass. Ist der Eingangswiderstand vom Verstärker zu niedrig liegt die Grenzfrequenz zu hoch und tiefe Frequenzen werden nicht übertragen.


    Das ganze ist also genauso einfach wie schwierig.


    Ein Mikrofon als Trigger verwenden sollte vieles einfacher machen, die kann man direkt an diese Lichtorgel-Schaltungen anschließen.

    Ich hätte auch so gern ein Hobby...

    2 Mal editiert, zuletzt von 00Schneider ()

  • Hi,


    00Schneider: Danke, daran hatte ich nicht gedacht.


    derFotograf: Versuche es mal mit einem Mikrofon. Wenn es nahe genug an (oder in) der Trommel ist, dann sollte das funktionieren.
    Zu deiner anderen Frage: ja, bei Widerständen ist die Polung egal, Elektolytkondensatoren (Elkos) und Tantalkondensatoren wollen richtig gepolt sein und sind entsprechend markiert. Die Kapazität ist in irgendeiner Form aufgedruckt (Farbcode, Kürzel, Klartext, das hängt von der Ausführung des Bauteils ab), messen ist mit Hausmitteln schwierig.


    Gruss
    Blechi

    665 - The neighbour of the beast.

  • Also ich hab welche da steht 474 drauf. Das sind 0.47F. Aber dann hab ich noch welche wo 472 bzw. 473 draufsteht. Und bei denen weiß ich nicht welche 4,7 NF und welche 47 NF haben.


    Es handelt sich jedenfalls um diese zwei Bauelemente:


    4,7NF
    47NF


    Jedoch ist an keinem der Kondensatoren irgendeine Markierung dran. Da stehen eben nur die Nummern drauf.

  • Die ersten beiden Zahlen geben den Wert an und die letzte Ziffer die Anzahl der Nullen (Zehnerpotenz). Der ermittelte Wert ist in picoFarad angegeben.


    472 --> 4700 pF --> 4,7 nF
    473 --> 47000 pF --> 47 nF
    474 --> 470000 pF --> 470 nF --> 0,47 µF


    Alaska?


    Edith hatte 'ne Null vergessen.

    In Bozen sind die Waschräume separat.
    Mein Zeuchs

    Einmal editiert, zuletzt von Hille ()

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