Beratung zu In ear monitoring und klick

  • Hallo Df Community,


    ich habe jetzt schon mehrere Tage hier in den Foren,per google und der gleichen gesucht und rumgefragt, konnte bis jetzt aber einfach nichts finden was mir jetzt perfekt geholfen hätte.


    Und zwar habe ich jetzt vor bei live Gigs sowohl mit klick zu spielen, als auch mir den Monitormix per in ear aufs ohr zu holen.


    Dazu haben sich mir die letzten Tage nun mehrer Fragen ergeben:


    1.Ich benötige einen Click, dabei stellt sich mit die erste frage:
    bei den Metronomen hatte ich Die Clickstation das Tama Rythm watch und das boss Db 90 ins Auge gefasst, doch welche Erfahrung habt ihr gemacht, was ist da am besten geeignet um sowohl live als auch beim üben und proben einen click zu haben? bin mir aber dabei nicht sicher ob der click überhazpt geeignet für den liveeinsatz ist da ich hier oft gehört habe er sei zu leise.Gibt es da Möglichkeiten dies zu verstärken? Viele nannten Drumcomputer als bessere Lösung, doch ich kenne mich in deisem Bereich überhaupt nicht aus, was die Vorteile der Drumcomputer sind, und was man braucht etc...


    2.Ich bräuchte dann auch noch eine anlage fürs In ear monitoring:
    Welche anlagen bzw lösungen sind zu empfehlen? ich wollte schon etwas ordentliches und gutes , bis hin zum budget von ca 500 max bis 650 euro...!Und was habt ihr für Erfahrungen gemacht was wired und wirelss angeht, als drummer?


    3.Die in ear Hörer: ich habe von einigen guten Hörer hier gelesen: Die Sf 5 wurden z.B.viel gelobt Link , kann man die wenn ich später auf angepasste elacin umsteige da einsetzen?
    Und ich habe da von Limitern gehört die verhindern dass bei mir das Trommelfell platzt wenn der techniker irgendwo ein kabel verdreht..., hab aber keine ahnugn was es da gibt und wie man das da einbaut beim monitoring...
    4. Und zu guter letzt: wenn ich jetzt eine Anlage und die Hörer und den Click habe: kann ich dann einfach den gesamtmix vom mischpult der normal in den monitor geht ind die in ear anlage bringen und dann noch meinen Metronom click drübrlaufen lassen oder brauch ich noch irgendwas dafür?


    Ich weiß das sind jetzt viele Fragen, aber ich bin im moment total planlos was ich mir zulegen soll und ob das alles dann funktioniert, und ich kenn mich in dem gebiet noch nicht sonderlich gut aus und werde von der Fülle an Möglichkeiten und verschiedenen Lösungen förmlich erschlagen....

    Macht Musik um der Musik willen! Denn nur wenn ihr wirklich Spaß an eurer Musik habt und sie gern spielt, ist es gute Musik....

  • Servus,


    also:


    1. Ich kenne nur die Rhythm Watch, kann dir die aber ans Herz legen. Mit nem kleinen Mischpult kannste dir da die Lautstärke ausreichend verstärken.
    Drumcomputer bieten die Möglichkeit sich ganze Patterns aufs Ohr zu legen, dass ist dann etwas abwechslungsreicher wie ein monotoner Klick.


    2. Wireless ist meiner Meinung nach unnötig für Drummer, da er ja sowieso an seinen Platz gebunden ist. Du verlierst dadurch immer ein paar Frequenzen, deswegen würde ich zu Kabel raten.
    Das günstigste wäre wohl ein kleines Mischpult, da fehlt dann aber der Limiter. Mit Limiter sind die Lösungen von Fischer Amps zu empfehlen (Beltpack beispielsweise). Natürlich kann man auch dass alles steigern, durch Bassshaker etc., aber das ist keineswegs zwingend notwendig und eher für die verwöhnten Drummer.


    http://www.thomann.de/de/fischer_amps_inear_monitor_bp.htm
    http://www.thomann.de/de/fischer_amps_in_ear_amp.htm


    3. Die Ultimate Ears sind super. Gibt da auch angepasste Aufsätze dafür, allerdings nicht von Elacin, sondern von Fischer Amps:


    http://www.thomann.de/de/fischer_amps_gehoerschutz_ii.htm


    4. Jo, das ginge. Alternative zur Summe wäre dein eigener Aux-Weg mit individuellen Einstellungen.

    {brigens> Ein Kezboard/Treiber ist v;llig [berfl[ssig! :D


  • 1.Ich benötige einen Click, dabei stellt sich mit die erste frage:
    bei den Metronomen hatte ich Die Clickstation das Tama Rythm watch und das boss Db 90 ins Auge gefasst, doch welche Erfahrung habt ihr gemacht, was ist da am besten geeignet um sowohl live als auch beim üben und proben einen click zu haben? bin mir aber dabei nicht sicher ob der click überhazpt geeignet für den liveeinsatz ist da ich hier oft gehört habe er sei zu leise.Gibt es da Möglichkeiten dies zu verstärken? Viele nannten Drumcomputer als bessere Lösung, doch ich kenne mich in deisem Bereich überhaupt nicht aus, was die Vorteile der Drumcomputer sind, und was man braucht etc...


    Ich hab alle verbreiteten Maschinen verglichen (DB 90, Rhythm Watch und Clickstation) und mich für die Tama Lösung entschieden. Ich bin sehr zufrieden damit. Es gibt ne optische Anzeige und ansonsten kann man sich das Ding sehr laut auf einen direkt angeschlossenen Kopfhörer geben. Vorher hatte ich einen Drumcomputer. Vorteil: Ich hab sackviele verschiedene Instrumente die ich verwenden kann als Klick. (Eine tiefe Cowbell nerfft auf Dauer eben weniger als ein üblicher künstlicher Sidestick Sound.) Ich bin trotzdem mit der Rhythm Watch nun zufriedener, weil diese einen schnelleren und direkteren Zugriff auf Tempo und relevante Parameter bietet.


    Zitat


    2.Ich bräuchte dann auch noch eine anlage fürs In ear monitoring:
    Welche anlagen bzw lösungen sind zu empfehlen? ich wollte schon etwas ordentliches und gutes , bis hin zum budget von ca 500 max bis 650 euro...!Und was habt ihr für Erfahrungen gemacht was wired und wirelss angeht, als drummer?


    Hier gibts sehr viel was "extra dafür gemacht" wurde. Von Hearsafe und Fischer sind mir sehr gute Lösungen bekannt. Die Frage ist, was in Deinem Budget alles enthalten sein soll. Muss es ein Shaker sein? Gehen die Hörer extra? etc. pp.


    Ich würde mir ein kleines normales Mischpult mit mindestens 4 Mikrofoneingängen holen, dazu eine Kopfhörerverlängerung und einen hochwertigen Hörer. Das ist im Budget allemal drin.


    Zitat


    3.
    Und ich habe da von Limitern gehört die verhindern dass bei mir das Trommelfell platzt wenn der techniker irgendwo ein kabel verdreht..., hab aber keine ahnugn was es da gibt und wie man das da einbaut beim monitoring...


    Ist mir mit vielen wechselnden Technikern noch nicht passiert. Ein Limiter ist sicher nicht verkehrt, gebraucht habe ich noch nie einen. Wenn es ein Limiter sein soll, dann muss er auch wirklich was taugen und im Ernstfall etwas bewirken. Eine funktionierende Billiglösung mit üblichen 19" oder 9,5" Kompressoren mit eingebautem Limiter ist mir nicht bekannt. Diese arbeiten alle zu langsam (die mir bekannt sind)


    Zitat


    4. Und zu guter letzt: wenn ich jetzt eine Anlage und die Hörer und den Click habe: kann ich dann einfach den gesamtmix vom mischpult der normal in den monitor geht ind die in ear anlage bringen und dann noch meinen Metronom click drübrlaufen lassen oder brauch ich noch irgendwas dafür?


    Hol dir wie ich sagte eine kleines Mischpult. Dort kannst du den Click anschließen, du kannst dir vom Mischpult ein Monitorsignal geben lassen (oder auch "nur" die Gesamtsumme die auch auf die Anlage geht) und auch zB selbst mit Bassdrummikro und Overhead deine Drums dazumischen. Du hast das kleine Pult direkt neben dir stehen und kann Monitorsignal und Click sowie Gesamtlautstärke selbst regeln. Nimm dir dazu ein paar ordentliche Hörer SF-5 Pro oder gar die TF-10 Pro und du wirst eine sehr ordentliche Lösung besitzen.

  • moin.
    schön, dass du dich im vorfeld gut informiert hast, und sehr konkrete fragen stellst. so macht das auch sinn mit nem eigenen thread.


    1.
    alle drei sind denk ich in ordnung. wichtig finde ich, dass man die geschwindigkeit mit nem drehrad einstellen kann, und dass man folgen von songs einspeichern kann. die rhythm watch kann letztes, bei den andern beiden weiß ichs nicht.
    die outpulautstärke ist kein problem, da du ja hörer mit dämpfungs nutzt und der sound nicht doll laut sein muss. ich hab die rhythm watch und kein problem mit genügen lautstärke. da kommt ordentlich power raus. außerdem wird das signal onehin verstärkt, dazu gleich.
    einen drumcomputer kannst du brauchen, wenn du innerhalb eines songs tempowechsel hast, sowas zu programmieren leistet ein metronom nicht. nur als klicklösung gibts sonst keine unterschiede die relevant wären. (außer vielleicht, dass du einen drumcomputer per midi ansteuern könntest, aber es klingt nicht so als wenn du das willst.)


    2.
    hä? was meinst du mit anlage? einen limiter sprichst du an, das mixproblem auch, was anderes brauchst du nicht. nix mit anlage.
    wireless halte ich als drummer für quatsch. du musst dich nur mit frequenzen anderer funken auf der bühne rumärgern, es ist teurer und störanfälliger, du bauchst batteriern usw. ich hab kein problem mit dem kabel. ich trags nach vorne, einige lassens auch den rücken runterhängen. da kann mans auch festtapen, damits einem nicht in die quere kommt. kein problem eigentlich.


    3.
    die teile die du verinkst kenn ich nicht, sehen aber gut aus. das preissegment klingt vernünftig, die technischen beschreibungen auch. passt schon.
    ob man die auch in die angepassten plastiken stecken kann, weiß ich nicht, vermute aber dass das nicht möglich ist, sonst würde wohl damit geworben werden.
    ein limiter ist pflicht. techniker, bassisten mit di-box, keyboarder oder über stromkabel stolpernde besoffene haben sonst dein gehör in der hand. hiermit kommt evtl der bezug zu 2.1.
    es gibt fertige inearbeltsysteme, die bestehen praktisch aus nix anderem als einem limiter und nem verstärker mit pegelregelung.
    das brauchst du aber nicht, denn du willst ja nicht damit rumrennen.
    geeignete limiter gibts im unteren preissegment nicht, aber ein limiter ist nichts weiter als ein speziell eingestellter kompressor, und sowas gibts günstig als 19" gerät, zb den hier: http://www.behringer.com/MDX2600/?lang=GER der tuts.


    4.
    du kannst nicht das verstärkte signal vom monitormischer nehmen, denn das hat einen haufen spannung um ne box laut zu machen. der mischen muss dir ein signal ohne verstärkung zur verfügung stellen, was im allgemeinen aber kein problem darstellen sollte.
    um deinen klick dazu zu mischen brauchst du... tadaa: ein mischpult.
    dafür reicht auch ein ganz kleines, zb sowas http://www.behringer.com/502/index.cfm?lang=GER da kommt dann das monitorsignal als summe und dein klick rein, und das verhältnis zwischen den beiden signalen kannst du regheln. da das teil auch als kopfhörerverstärker agiert, hast du definitiv die problematik unter 1. gelöst.


    ich hoffe ich konnte dir helfenm als ich nach einer sinnvollen lösung für mich gesucht hab, musste ich auch ewig recherchieren.
    wenn du noch frage hast: hau rein. inear monitoring ist auf jeden fall eine sehr geile sache, deine entscheidung sowas nutzen zu wollen ist eine sinnvolle.



    edit:
    ok, etwas zu langsam ;) allerdings sieht man, dass die gesamtmeinung sehr ähnlich ist.
    und an alle die das lesen: da seht ihr mal, wie man einen sinvollen thread eröffnet, siehe meine einleitung. so macht es auch spaß, zu antworten.


    seven: meinst du, son behringer limiter taucht nicht? du sprichst an, dass die evtl zu langsam dicht machen. kannst du dazu noch was schreiben?

  • Tach, bzgl des Monitor mix kann ich dir wenig sagen, da gibt es hier leute die mehr Ahnung davon haben als ich aber, Live spiele ich auch zum Clicktrack und dabei lasse ich mir über einen Kopfhörerverstärker den Click und die Samples auf den Kopfhörer geben, das funzt ganz gut, soweit...

    "Fills bring thrills but grooves pay bills"


  • Hol dir wie ich sagte eine kleines Mischpult. Dort kannst du den Click anschließen, du kannst dir vom Mischpult ein Monitorsignal geben lassen (oder auch "nur" die Gesamtsumme die auch auf die Anlage geht) und auch zB selbst mit Bassdrummikro und Overhead deine Drums dazumischen. Du hast das kleine Pult direkt neben dir stehen und kann Monitorsignal und Click sowie Gesamtlautstärke selbst regeln.


    Genauso mache ich das auch. Hat für mich den Vorteil, dass man auch im Proberaum (unabhängig vom FOH) seinen InEar Mix wie gewohnt haben kann.



    Enzi

  • also erstmal vielen vielen Dank für die schnellen und informativen Antworten!


    Hab jetzt mal gesucht und würde das dann funktionieren wenn ich das folgendermaßen zusaamenstell:
    1. Das behringer mischpult Mischpult
    2.Die Hörer vom mischpult zu meinen Ohren : Sf 5 Ultimate In ears (die angepassten von fisheramps kann ich ja dann je nachdem auch später dazu kaufen denk ich mal)
    3.Ein kompressor/limiter : den behringer MDX 2600 Kompressor
    kleine Frage: Wie funktioniert das? kommt dann das kabel mit dem hauptmix bevor es in mein kleines Mischpult kommt vorher noch in den Limiter und dann von da in mein mischpult?und welche kabel brauch ich da?
    4. ne kopfhörerverlängerung: wär das was? Verlängerung
    5. noch 1-2 standard adapter von kleine auf große Klinke
    6. Das metronom, wobei ich da dann noch ein paar erfahrungsberichte abwarte, das tama rythm watch hab ich halt auch schon oft genannt und empfohlen bekommen, an der clickstation war halt noch der vorteil dass man en ganzes konzert abspeichern konnte, ich werd mal sehen.....
    7. gibts nich eventeull was wo man das dann ales raufschrauben etc kann, oder ist das alles auch gut so zu transportieren als einzelteile?


    fehlt da jetzt noch was?oder hab ich soweit alles?


    Gruß Gouvi

    Macht Musik um der Musik willen! Denn nur wenn ihr wirklich Spaß an eurer Musik habt und sie gern spielt, ist es gute Musik....

  • kann man so machen.
    was mich auch interessieren würde, wäre die einschätzung von seven bezgl des behringer limiters.
    das problem beim transportieren ist das eine 19" gerät. du kannst dir nen rack kaufen wo du das mischpult und kleinkram auch noch mit transportieren kannst, sowas kost aber.
    ansonsten sind die üblichen verdächtigen die standard baumarktkoffer. wenn man die rackwinkelteile von den geräten abschraubt passen die da rein.

  • Hi,


    das meiste ist ja schon gesagt. Wollte nur noch zwei Anregungen, Tipps geben.


    1. Schaue dir auch mal die Yamaha Clickstation an, die ist mein Favourit.


    2. Elacin läßt sich fast auf jeden Hörer machen. Du musst nur zu einem Akkustiker der sich Abdrücke von deinen
    Ohren macht und die dann samt Hörer einschickt. Aber gehe vorher unbedingt Preisvergleichen, da gibt es gewaltige Unterschiede.
    (Mir persöhnlich hat das Elacin nicht gefallen).


    3. Ich selber habe dieses Gerät und finde
    perfekt. Kannst mehere Kanäle drauflegen und Lautstärkenmäßig steuern.


    grüße andi

    Alles wird gut

  • hi!


    was spricht eigentlich gegen ein kleines handliches beltpack von fischer amps? einfach zu befestigen, einfach zu transportieren und ein metronom kann ich auch dazuhängen.
    bin ich zu einfach, oder warum is dieser gedanke so unbeliebt?


    TOm

  • ja, interessiert mich auch ob diese 19" Dinger einwandfrei funktionieren, oder obs besser wär vielleicht doch die Komplettkösung mit eingebautem Limiter von Fisher amps(Beltpack) zu nehmen, Hast du denn gute Erfahrung mit dem normalen behringer 19" Limiter gemacht Dennis? Funktionieren denn die Limiter im beltpack?

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  • also ich habe einen behringer limiter (composer mdx2200) fuer mein IEM. und der macht wunderbar zu. wer da von "ist zu langsam" redet, dem muss ich wiedersprechen.
    bestes beispiel:


    ich wundere mich warum meine mitmusiker vor mir auf der buehne die gesichter verziehen, und sich von ihren floormonitoren abwenden, da hoer ich durch die E2 abschirmung ein leichtes pfeiffen, schaue auf meine pegelanzeige, und sehe nur noch rote leds, hoere aber nichts.... mein breites grinsen fanden die anderen dann nicht so prall.


    langer rede kurzer sinn, wenn der limiter nicht gescheit dichtmachen wuerde, waere ich heute annaehernd taub -> er funktioniert wunderbar.

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  • die frage ist nur : geb ich lieber 400 euro fürs beltpack von FA oder 250 für Behringer mischpult und composer aus? wo liegen die unterschiede und vor und nachteile? arbeiten beide limiter zuverlässig? hab ja hier schon gehört der behrigner limiter arbeitet gut.....

    Macht Musik um der Musik willen! Denn nur wenn ihr wirklich Spaß an eurer Musik habt und sie gern spielt, ist es gute Musik....

  • die frage ist nur : geb ich lieber 400 euro fürs beltpack von FA oder 250 für Behringer mischpult und composer aus? wo liegen die unterschiede und vor und nachteile? arbeiten beide limiter zuverlässig? hab ja hier schon gehört der behrigner limiter arbeitet gut.....


    400 Euro ? Ich glaube, Du meinst den Drum InEar Amp. Das Beltpack kostet weniger als die Hälfte. Du musst selbst wissen, ob Dir zwei Kanäle auf die Dauer ausreichen (Beltpack) oder eben nicht (Mischpult dazu). Ich persönlich vertraue eher einem speziell für diesen Zweck hergestellten Produkt (Beltpack) als einem 19" Kompressor. Du musst nur einmal ein Problem damit haben und schon sind die Ohren im Eimer.


    Mein Tip: Beltpack + Mischpult, z.B. Yamaha MG 102C für 125 Euro. Das kostet zusammen 310 Euro + Kabel und Du hast eine gute und flexible Allroundlösung. Falls Du auch irgendwann mal Mehrspuraufnahmen machen möchtest, dann würde sich die Investition in ein größeres Mischpult (Mackie 1642, Yamaha MG 166, etc.) auch jetzt schon lohnen.




    Enzi

  • 200 euro? gibts denn noch en anderen als den Beltpack FA ??? und wie wird das dann wie du vorgeschlagen hast mit dem Mischpult verbunden und wie funktioniert das dann?

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  • Den aktuellen Composer von Behringer müsste man eben mal testen, ob die Attackzeit des Limiters kurz genug ist um ALLES zu cutten. Ich hatte früher den MDX 2200 (Vorgängermodell) und der war definitiv zu langsam für eine solche Aufgabe.


    Dann wäre die Frage wie man ein solches Gerät sinnvoll einbindet. Die einzige Möglichkeit die ich grade als sinnvoll erachte wäre im Insert der beiden Eingänge die man als Signal vom Mixer geliefert bekommt. Hier gilt es dann aber auch wirklich den Pegel und den Limiter richtig einzustellen! Und einen Insert bieten die meisten kleinen Pulte leider nicht. --> Peavy PV 8 kann das wohl.


    Wichtig ist aus meiner Sicht, dass der Limiter regelbar ist. Beispiel: Im Sennheiser IEM 300 Wireless In Ear System macht der Limiter an einem fixen Punkt dicht. Hier ist aber 80% der Benutzer (auch abhängig vom verwendeten Hörer) nicht laut genug. Was also nun? Ich muss den Limiter ausschalten, weil ich sonst nix höre. Bringt also auch nix.

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