AKG Rhythm Pack oder SHURE PGDMK6-XLR

  • Hallo zusammen,



    möchte mir ein Mikrofonset für mein Tama Superstar zulegen und habe an folgende Sets gedacht:


    AKG Rhythm Pack (ca. 500 EUR)


    http://www.thomann.de/de/akg_drum_rhythm_pack.htm


    oder


    SHURE PGDMK6-XLR (ca. 400 EUR)


    http://www.thomann.de/de/shure_pgdmk6xlr.htm


    In beiden Fällen spart man bei Kauf des Sets gut 200 EUR im Vergleich zum Einzelkauf der Mikrofone.


    Anwendung: Live und auch im (Homerecording-)Studio um was aufnehmen zu können.


    Zu welchem Set würdet Ihr greifen?


    Muss hinzufügen für die Snare hab ich bereits ein Opus 88 angeklemmt.


    D.h. die 3 AKG D40 bzw. Shure PG56 kämen dann an meine 3 Toms.



    Weiß jemand ob die Klemme überhaupt an die Toms befestigt werden können? Beim Superstar hab ich ja die Tom-Freischwingaufhängung.


    Danke schon mal und viele Grüße


    Hans

  • Mir sind diese Koffer ein Graus und wenn es darum geht Aufnahmen zu machen ist meine Meinung, dass sie meistens unbrauchbar sind. Das erste Problem ist, dass diese Produkte allesamt Mikrofone enthalten, die ich nie kaufen würde. Die Preise sind sind ausserdem eigentlich ziemlich gesalzen, wenn man weiss was einen als Gegenwert erwartet. Das Ziel dieser Strategie ist es, billigen Schrott an Leute zu verkaufen, die nicht den Schimmer einer Ahnung haben, was sie brauchen oder wollen. Auch im Audix-Koffer finden sich Mikrofone, die ich ohne Koffer nicht kaufen würde.


    Eine Low Budget Auswahl von Mikrofonen, mit denen man ein Schlagzeug aufnehmen kann wäre zum Beispiel:


    - Das SM 57 für Snaredrums
    - Das Audix D6 für Bass Drums
    - Das M201TG für Toms
    - und AT4041 als Overhead


    Man könnte jetzt natürlich sagen: 'Ein Koffer ist billiger', dass stimmt aber nicht, wenn ich keinen wertlosen Schrott kaufen will. Für Aufnahmen ist die Qualität der Mikrofone elementar wichtig. Deshalb ist lohnt es sich genau zu wissen, was man warum kauft. Wer meint 1400 Euro (der Preis meines Vorschlags bei drei M201TG) sei viel Geld für sieben brauchbare Mikrofone, liegt zwar meiner Ansicht nach daneben, aber man kann natürlich auch versuchen mit schlechten Mikrofonen aufzunehmen. Auf den Koffer würde ich trotzdem zugunsten einer eigenen Auswahl verzichten und wenn unbedingt gespart werden soll: nun, man kann ein Schlagzeug auch mit zwei MC930, einem D6 und vielleicht einem SM57 sehr schön aufnehmen und abnehmen.

  • Auch im Audix-Koffer finden sich Mikrofone, die ich ohne Koffer nicht kaufen würde..


    Ich habe dieses Set und bin bis auf das i5 was ich durch ein Sm57 ersetzt habe sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Welche Mikrofone würdest du aus diesem Set als nicht brauchbar bezeichnen? Ich bin kein Mikrofonkenner und würde aus diesem Grund mal deine fachliche Meinung hören. Ich hatte auch mal dieses AKG Minnemann Set und fand es vom Sound her schöner wie das AKG-Set mit den c418 und c1000 was ich vor den Audix benutzt hatte.

  • 1. intuitiv hat grundsätzlich recht
    2. das sm57 tät ich auch nehmen (bzw. ich verwende es)


    und jetzt 3.
    blasphemie ...


    ich nehme für genau die anwendungen des thread-starters das berüchtigte fame-mikroset für 155 EU. Allerdings verwende ich für die snare das sm57 und für die bass das pg52. tomabnahme ist meiner erfahrung nach völlig unkritisch, die fame-dinger reichen im hobbybereich völlig. für das tiefste tom nehme ich jetzt das ausrangierte fame-bd-mikro, das klappt klasse.
    das 57er und das 52er habe ich hier im df bzw. bei ebay günstig geschossen. für das ganze set habe ich wenig mehr als 250 EU ausgegeben. funktioniert einwandfrei und reicht mir vollkommen.
    für professionelle anwendungen natürlich nicht wirklich brauchbar, aber wie gesagt: wir reden von hobby-mucke.


    die klemm-mikros befestige ich übrigens an meinem superstar nicht am spannreifen, sondern an der freischwinger-halterung. dadurch kann ich das system auch am 8er und 10er tom verwenden (sonst ragen die mikros zu weit über die schlagfläche).
    negativer effekt: keiner
    positiver effekt: die mikros sind noch mal etwas mehr vom tom entkoppelt.


    so, jetzt könnt ihr mich verprügeln ... :D
    aber bedenkt bitte: ich spiele ein mittelklasse set, kein dw collectors.
    ich bin ein mittelmäßiger drummer, kein vinnie colaiuta.
    ich mach das als hobby, nicht als beruf.

  • [..] Welche Mikrofone würdest du aus diesem [Audix] Set als nicht brauchbar bezeichnen? [...]


    Danke, für die Nachfrage. Ich habe mit Absicht über das Audix Kit gesagt, dass es Mikrofone enthält, die ich nicht kaufen würde und nicht, dass es Mikrofone enthält, die unbrauchbar sind. Es ist so, dass der Audix Koffer ausnahmsweise einen Gegenwert bietet, bei dem der Kunde nicht hinter die Fichte geführt wird, wenngleich man trotzdem lieber selber entscheiden sollte, welche Mikrofone man benutzt.


    Die Frage, welches Stereo Hauptmikrofon ich benutze ist für mich entschieden zu wichtig, als das ich ein ADX 51 hinstelle und mich zurücklehne. Ich überlege ganz schnell, dass mich ein Haun MBP 603 Vorverstärker mit KA200 Nierenkapsel kaum 500 Euro kosten und, dass ich mit einem solchen Hauptmikrofon das Schlagzeug schon ziemlich komplett aufnehmen kann. Da zahlen sich hochwertige, wenig färbende Kondensatormikrofone wirklich aus. Wem bei diesem Beispiel die Kosten zu hoch sind, der sollte meiner Ansicht nach trotzdem besser mit guten, mittelmäßigen Mikrofonen, wie dem MC930 aufnehmen, als sich mit schlechten Mikrofonen vergebens um gute Ergebnisse zu bemühen.


    Wenn ich gute Kondensatormikrofone für OH benutze und die dynamischen Stützmikrofone alle mittelmäßig sind, sagen wir ich habe ein paar Haun, Schoeps oder Beyer Nieren und die Stützmikrofone sind nichts als ein paar verstaubte SM58, sind meine Ergebnisse immer noch besser, als wenn ich einen 500,- Euro Koffer voller billiger so genannter Spezial-Mikros zum Einsatz bringe.


    Also brauche ich andere Mikrofone für das OH, als der Audix Koffer bietet. Für toms finde ich die M201TG besser als das Audix D2. Alternativ verwende ich für die tomtoms gerne auch C1000 oder MD421. Die Sennheiser darf man auf keinen Fall übersehen, wenn ein schöner, runder Klang gewünscht wird. Die AKG C1000 verwende ich sehr gerne an Jazz Kits und mag, dass der frische obertonreiche Klang, dem knackigen Sound von Ambassadors in offener Stimmung schön gerecht wird.

  • intuitiv:


    Danke für Deine Einschätzung.
    Muss mal hinzufügen ich bin auch eher ein Anfänger auf dem Drumset.
    Aber -
    Bezieht Deine Aussage auch das AKG D112 mit ein?
    Ist das wirklich Schrott? Ich hätte gedacht, das wäre ein Klassiker, der immer und überall Verwendung findet?
    Das allein kostet ja einzeln schon knapp 160 EUR. Oder meinst Du damit die anderen Mics? Die kenne ich nämlich (noch) nicht.


    Grüße
    Hans

  • [...] Bezieht Deine Aussage auch das AKG D112 mit ein?[...]


    Hallo Hans, die Antwort ist 'nein'. Abgesehen davon, dass ich selbst das D112 nicht so sehr mag, weil zum Beispiel ein Audix D6 für mich flexibler ist und das, was das D112 immer wollte - einen kompletten Bassdrum-Sound, gleich aus dem Mikrofon - noch etwas besser leistet, ist der AKG Koffer ein Beispiel dafür, wie viele Hersteller (Shure auch) diese Produkte gestalten. Sie packen ein bekanntes Mikrofon hinein und der Rest ist extra zu diesem Zweck designter und hergestellter China-Schrott. Die einzelnen Listenpreise für die chinesischen Mikrofone werden etwas erhöht und wenn der Ahnungslose nachrechnet, kommt er wie gewünscht auf die Idee, der Koffer sei ein Schnäppchen.

  • Ich kann intutitiv auch nur zustimmen!
    Ich hatte 2 Jahre lang den Shure-Koffer für 400 Euro und wo jetzt die ersten ernsthaften Demos aufgenommen werden sollten, wurden die Overheads und das Snaremikro direkt ersetzt. Rode NT 5 als OH (kannst du dir auch mal anschauen) und das SM 57 für die Snare. Der Unterschied ist gewaltig! Als nächstes wird das BD-Mikro ersetzt und dann der ganze Koffer verkauft. Die Toms kommen auf den OHs für meinen Geschmack gut genug zur Geltung.


    Intutitivs Mikroauswahl ist halt preislich so ordentlich, dass es erst mal abschreckt. Evtl Stück für Stück kaufen? Aber live brauchts halt die Tom-Mics wenns rockig sein soll...
    Wenn du die irgendwo leihen könntest und später kaufen kannst, dann bist du mit 2 OHs, Snare und Bassdrum Mikros erst mal sehr gut ausgestattet. Und hast mehr für dein Geld!

  • O.k. - verstehe, hätt mich auch gewundert, wenn das D112 nix wär, nachdem was ich drüber gelesen hab.


    Also D40 und C430 sind demanch nicht zu empfehlen.


    Hätt noch gerne gewußt was Ihr vom Opus 88 haltet?


    Wie oben erwähnt hab ichs an der Snare-Drum und bin für meine Anwendung eigentlich zufrieden.


    Außerdem hab ich noch ein C1000S. An der Snare klang das ebenfalls gut.


    Wie wärs wenn ich mir ein zweites C1000S besorge, die als Overhead hernehme und auf die Einzeltom-Mikrofonierung verzichte?

  • [...] Wie wärs wenn ich mir ein zweites C1000S besorge, die als Overhead hernehme und auf die Einzeltom-Mikrofonierung verzichte?

    Das wäre sicher nicht so gut, als wenn Du für die OH Mikrofonierung weniger färbende Kleinmembrankondensatoren benutzt. Das C1000 ist ja als eierlegende Wollmilchsau bekannt und man kann es zur Not für fast alles verwenden. Wenn man aber die gute Idee, auf die Stützen der toms zu verzichten umsetzen will, gibt es deutlich geeignetere (und bereits genannte) Lösungen. Wenn die Stützen wegfallen, braucht man eine nüchterne, vollständige Aufnahme vom OH.

  • Hallo,


    die Idee zwei C1000 als OH zu nehmen, halte ich für eine gute:) Wenn kein Geld für MD421 als Tommics vorhanden ist, dann nimm doch einfach SM57er, Sennheiser Blackfires oder irgendwelche herumliegenden SM58 (Korb entfernen) als Stützmikrofone. Zur Not auch sonst welche dynamischen Mics. Bei den Toms spielt das keine sooo grosse Rolle. Hauptsache an der Snare befindet sich wenigstens ein SM57 und kein Billigschrott. Am besten gleich von unten ebenfalls abnehmen, mit gedrehter Phase. Wenn man gute OH Mics hat (ich setze da 2 AKG C414 ein), wird das Kit alleine darüber schon hervorragend abgebildet (A-B stereo oder ORTF stereo), und sofern man einen gut klingenden Raum zur Verfügung hat, benötigt man u.U. sogar nur ein Stützmic für die Kickdrum. Mit dem D112 kann man übrigens ganz hervorragend arbeiten, ich verstehe überhaupt nicht, wieso hier so viele Leute behaupten, das Teil wäre schlecht! Für Metal etc. kommt man zwar an der Einzelabnahme sämtlicher Toms nicht vorbei, aber auch hier gilt: das OH macht den Unterschied, damit Räumlichkeit und das Kit als ganzes bereits hervorragend abgebildet wird. Idealerweise stellt man übrigens noch Raummics auf, sofern der Aufnahmeraum etwas taugt. Die C1000 halte ich persönlich zwar eher als Stützmics für HiHat oder Ride geeignet (sofern man nichts besseres hat), sind als OH aber allemal besser als diese ganzen Billig-Condenser aus den bekannten Koffersets. Allgemein halte ich ein dynamisches Mis an Snare und Toms von vorne herein für besser als jegliche Kondenser, weil sie einfach träger sind, und die Dynamikspitzen nicht derart Transientenstark abbilden. In analog-recording Zeiten war sogar eher erwünscht, weil das Tape diese Peaks sowieso wegkomprimiert hat - und es klingt ganz hervorragend, wenn man ein analoges 2 Zoll Tape mit den Drums in die Sättigung fährt (meiner Ansicht nach immer noch das beste was es gibt für natürliche Drums: 2 Zoll, 16 Spuren). Wenn man aber digital aufnimmt, dann schlucken die dynamischen Mics bereits einiges an Peaks, und man hat weniger Probleme mit dem Headroom.


    Gruß Moschus


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  • Danke, danke für Eure wirklich kompetenten Ratschläge.


    Es war desöfteren vom SM57 an der Snare die Rede. Sollte man wenn, dann nicht besser gleich zum Beta 57 greifen (soll ja ne Weiterentwicklung des SM57 sein) ?


    Und - Zum Opus 88 an der Snare hat sich bislang noch keiner geäußert. Gibts da auch noch Statement?

  • Weil das SM57 99Euro kostet, und die Weiterentwicklung 138Euro (somit schon 40 Euro für ein weiteres Mikro über), und weil das SM57 einfach der Standard für Snare und E-Gitarrenabnahme über Jahrzehnte geworden ist, so wie das SM 58 beim Gesang.

  • Die Weiterentwicklung besteht in erster Linie im Neodym-Magneten. Die Beta-Serie hat deshalb durchgehend mehr Dampf und einen besseren Signal-Rauschabstand. Falls Du nicht ununterbrochen äusserst leise trommelst, ist dieser Fortschritt keine unbedingte Notwendigkeit.

  • Und was haltet Ihr vom Beyerdynamic Opus 88/87?


    Nur zu - kann die Wahrheit verkraften ;)

  • Das wird schon gut sein, sonst würde es nicht in der Vielzahl benutzt werden. Was für mich aber als Mix-Laie wichtig ist, ob ein Mikrofon schon ohne großartige EQ-Einstellungen annehmbar klingt. Ich denke wenn ein guter MIX-Typ am Werk ist bekommt der auch so gut wie fast jedes Mikro zur guten Soundaufnahme. Da ich aber k.A. davon habe will ich einfach nur die Dinger anstecken und sollte dann für mich ausreichend klingen, und da muß ich sagen ist z.B. das Audix D6 leichter einzustellen wie das D112 was ich vorher hatte und trotzdem wird ein Fachmann aus dem D112 einen besseren Sound aus dem D112 herausholen wie ich mit meinem angestöpselten D6. Dasselbe gilt aber auch für andere Bereiche, wenn mein damaliger Schlagzeuglehrer auf einem 600Euro Set gespielt hat, dann hat es besser geklungen wie wenn ich auf einem 4000Euro Set gespielt habe, aber ich kompensiere eben etwas die fehlende Spieltechnik durch besseres Equipment. Genauso sehe ich das bei den Mikrofonen. :)
    Aber da kann Intuitiv bestimmt mehr zu sagen.

  • [...] Mit dem D112 kann man übrigens ganz hervorragend arbeiten, ich verstehe überhaupt nicht, wieso hier so viele Leute behaupten, das Teil wäre schlecht! [...]


    Ich habe eigentlich nicht gelesen, dass jemand das D112 "schlecht" findet und Du hast recht, man kann damit arbeiten. Meine Erfahrung ist nur, dass dieses Mikrofon die Eigenarten eines Instruments weniger deutlich übersetzt, als ein RE20 oder auch ein D6. Egal vor welche Bassdrum ich ein D112 stelle, die Aufnahme klingt sehr deutlich nach D112. Kesseleigenschaften, Befellung und Details von Stimmungen übersetzt ein D6 genauer, obwohl auch dieses Mikrofon den Frequenzverlauf sehr stark färbt. Wenn ich eine Bassdrum optimal aufnehmen will, ist für mich aber eigentlich nicht hauptsächlich und auch nicht ausschließlich entscheidend, welches dynamische Mikrofon davor steht. Ich benutze zusätzlich gerne ein Kondensatormikrofon. Das AKG C414 B-XLS eignet sich wegen der eingebauten Pegelabsenkung. Der Tieftonbereich wird ausserdem schön betont ohne so weich zu klingen, wie Aufnahmen mit zum Beispiel einem U-87.

  • ...und was haltet Ihr vom Opus 99 in der Bassdrum ?



    EDIT: Hab grad nochmal recheriert - AKG baut seine D40 nicht in China sondern in Polen. Auch nicht besser, oder?

    Einmal editiert, zuletzt von hansscherm ()

  • Zum Opus 99: ich stelle lieber kein Mikrofon in die Bassdrum um sie Aufzunehmen. Aber ich kenne das Mikrofon selbst nicht so genau. Es hat, seit AKG anfing Produktionsstätten zu verlagern um Kosten zu sparen, viel berechtigte Kritik an der Qualität der billigen Mikrofone gegeben. Osteuropa oder Asien - oft glichen sich die Probleme. Zum Beispiel spielen Fertigungstoleranzen im Mikrofonbau eine wichtige Rolle. Bei Schoeps, Neumann und Haun sind die Unterschiede zwischen gleichen Kapseln so gering, dass so genannte 'Matched Pairs' eigentlich überflüssig sind. Wenn ein Hersteller wie AKG sich breiter aufstellt und bewusst Qualitätseinbußen in Kauf nimmt, kann man sich da eben nicht mehr sicher sein. Sennheiser hat das Problem ebenfalls. Obwohl die Erfahrungen, die Sennheiser in China gemacht hat, abschreckend genug hätten sein sollen, führt für einen so großen Hersteller offenbar kein Weg mehr an dieser Lösung vorbei.


    Das ist einer der Gründe, warum so ein kleines Unternehmen wie Haun (MBHO) mit hochwertigen Produkten erfolgreich ist: die Qualität ist keine Frage, selbst ein so günstiges Mikrofon wie das MBC 660L ist ein faires Angebot. Es rauscht ein bisschen mehr, ist aber eben als Stütze konzipiert und da steht es schließlich näher an der Schallquelle. Als Overhead für die Aufnahme eines Schlagzeugs ist es jedenfalls geeignet.


    Jedenfalls ist es schon interessant, dass Haun es schafft sehr günstige und äusserst hochwertige Mikrofone in Deutschland zu entwickeln und zu bauen. Es ist eben eine kleine Firma und wenn man da anruft, weiss man, wer sich am anderen Ende der Leitung meldet. Das Kapseln von MBHO in den Mikrofonen von Audix oder Brauner arbeiten zeigt ebenfalls, dass man nicht unbedingt zu chinesischen Löhnen fertigen lassen muss.

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