E-Drum Becken färben/ lackieren

  • Hallo, hab im kompletten Internet nichts dazu gefunden/ bzw. vielleicht auch nicht die richtigen Suchbegriffe eingegeben ;)

    • also, ich habe in einer Internetanzeige vor einigen Wochen eine Anzeige eines TD 30 Set`s gesehen, wo sich jemand die schwarzen Gummibecken goldig lackiert hat, das sah super aus!
    • ich finde leider aktuell überhaupt kein Foto dieses Set`s mehr...
    • hat das jemand von euch schonmal gemacht? Ich habe an sowas gedacht, bin mir aber nicht sicher, ob die Dauerbeanspruchung durch Stockschläge da nicht ganz schnell die Schicht beschädigt... dieses Zeug kann man übrigens auch einfach wieder vollständig entfernen...
    • Spray
    • verstehe nicht, warum die Becken überhaupt nur in schwarz angeboten werden oder in silber bei den höherwertigen Rolandbecken...

    Pearl Vision VSX Champagne Sparkle,
    Paiste Rude, Paiste 2002, Zultan Rockbeat
    Roland TD4, Roland TD12, Superior Drummer 2.0


    A Minor Place

  • Also ich kenne PlastiDip aus der Auto Schrauber Ecke, hab damit schon paar sachen lackiert. Wenn man in mehreren Schichten drüber geht könnte es schon halten, da die Schicht relativ flexibel ist. Mit dem restlos entfernen wär ich vorsichtig, das stimmt zwar aber ich hab bislang nur Stahl/Metal Teile lackiert, bei Gummiartigen Materialien würde ich aufjedenfal erst nen Teststück machen, das is nämlich immer ne Sauerei den Lack dann wieder runter zu knubbeln.

  • wie sieht es den mit der Qualität dieses Plasti Dips aus? Gibt es da was besseres oder bekommt man damit als Lack-Laie schon ordentlöiche Ergebnisse hin? Testen werde ich das an einem CY 8 Becken bevor ich die grösseren versaue ;)

    Pearl Vision VSX Champagne Sparkle,
    Paiste Rude, Paiste 2002, Zultan Rockbeat
    Roland TD4, Roland TD12, Superior Drummer 2.0


    A Minor Place

  • Nein, Plasti Dip aus Amerika ist das beste... Es sind die ersten die es erfunden und raus gebracht haben... Die anderen Produkte von z.B. Foliatec sind ähnlich... Aber nicht so gut!
    Als leihe solltest du gute Ergebnisse hin bekommen, wenn du ungefähr weißt wie man mit einer Spraydose arbeitet und die Gebrauchsanweisungen liest!
    Und auch ich wäre bei Gummi vorsichtig damit... Wobei du herkömmlichen Lack gleich vergessen kannst... Das hält Garnicht auf Gummi!


    Viel Erfolg

    Oberste Sternenflottendirektive: Wer lesen kann, ist besser dran !

  • Sicher, dass es schwarze Becken waren und nicht die neuen silbernen (die würde ich für einfacher zu färben halten)?
    Generell habe ich bei solchen Aktionen die Vorstellung unansehnlicher Abnutzungserscheinungen, wäre aber gespannt darauf, etwas anderes zu erfahren.

    -
    Gesendet von meinen Babyphone mit Papatalk

  • .. hab damit schon paar sachen lackiert. Wenn man in mehreren Schichten drüber geht könnte es schon halten

    PlastDip ist kein Lack. Ähnlich einer eingefärbten Latexmilch nur halt synthetisch. Eher eine elastische Füllfarbe.
    Mehrere Schichten bringen keine bessere Haltbarkeit, das gilt für alle Lacke und Farben.
    Der einzige Vorteil den dieses Zeug hat, ist der relativ unproblematische Auftrag auf nicht lackierfertigen Untergründen.
    Durch den im Gegensatz zu Lacken sehr dicken Auftrag bekommt man jedoch keine glatte Oberfläche.
    Es eignet sich ja auch wie vom Hersteller vermarktet nur fürs Buntmachen von Felgen im Hobbybereich.


    Wenn man darauf aber mit Stöcken rumhaut sieht das ziemlich schnell ziemlich scheisse aus.

    don´t panic

  • Lackieren auf Gummi halte ich bei den zu erwartenden Belastungen ja für sehr gewagt.
    Aber heute morgen habe ich mit einem Auge im TV gesehen das auf irgendeiner Autoausstellung Folie zum auf spritzen angeboten wird, die dann auch wie normale Folie wieder entfernt werden kann.
    So was könnte ich mir vorstellen.
    Ein DF User hat seine 2box Becken mal von unten mit Folie beklebt, da hier der untere Teil aus lackiertem Alu besteht, ist das kein Problem.
    Und da dieses auch der Teil ist den das Publikum sieht, Zweifels ohne auch sinnvoller.

  • also, ich habe in einer Internetanzeige vor einigen Wochen eine Anzeige eines TD 30 Set`s gesehen, wo sich jemand die schwarzen Gummibecken goldig lackiert hat, das sah super aus!


    Und wie sieht es mit dem Rest des Sets aus? Soll dann das nicht aussehen nach Schlagzeug so bleiben? Mir erschließt sich nicht unbedingt der Sinn dieser möglichen Aktion. Eine dauerhaft haltbare Oberflächenbehandlung der Gummibecken scheint mir recht schwierig zu werden. Viel Erfolg bei diesem Vorhaben.


    Gruß


    Trommeltotti

  • der Rest meines Drumsets ist ja auch ein "richtiges" Schlagzeug, nur die Becken lassen das E-Drum erkennen und auf Bühnen wirken glitzerne Becken einfach besser als die schwarzen Scheiben... ;) ich überleg mir das noch... habe gelesen, das dieses Zeug zum lackieren eine Mindesttemperatur von 10 Grad zum trocknen benötigt, da ich nicht im Keller mit Spraydosen herum hantieren möchte, muss ich wohl eh erstmal auf den Frühling warten, bis ich dieses Projekt verwirkliche... dann gibts auch Fotos und Erfahrungsberichte nach einigen Wochen/ Monaten...

    Pearl Vision VSX Champagne Sparkle,
    Paiste Rude, Paiste 2002, Zultan Rockbeat
    Roland TD4, Roland TD12, Superior Drummer 2.0


    A Minor Place

  • Ich finde, es ist ein Trugschluss, wenn wir Musiker glauben, das Publikum interessiere sich sonderlich für das Aussehen unseres Equipments. Das trifft höchstens zu, wenn dort überwiegend Musiker versammelt sind, aber den meisten 'Normalhörern' ist das Latte.
    Zum einen weiß auch der hinterletzte Dörfler, dass heutzutage Musik quer durch alle Genres elektronisch unterstützt ist (immerhin gibt's auch Death-Metal-Bands mit Keyboardern, das war früher total untrue!), und zum anderen sind die Akteure im Mittelpunkt, nicht ihre Arbeitswerkzeuge.


    Es stellt ja auch kaum noch eine Band die gesamte Rückseite voller 4x12-Marshall-Stacks; die Bands, die sowas machen sind entweder 80er-Dinosaurier oder das Prollige ist Teil der Show.


    Solange der Sound stimmt und die Leute abgehen können, wär mir das mit der Optik wurst.


    Der Trend geht in vielen Genres eher hin zu aufgeräumten Sets, so dass man den Platz viel besser für andere visuelle Akzente nutzen kann, gerade weil die LED- und Beamer-Technik prima neue Möglichkeiten zulässt. Z.B. eine Leinwand mit synchron zum Timecode laufenden Clips oder Slideshows. Wenn du die Leute fragst, ob die nerdiges Equipment oder lieber eine interessante Deko sehen wollen, dürften sich die meisten für letzteres entscheiden. Auf der Bühne ist man Dienstleister, die Leute erwarten was für ihr Geld. Da würde ich persönlich eher mehr Zeit und Energie drauf verwenden, da haben dann alle was von.

    Einmal editiert, zuletzt von Sascha ()

  • Hallo Sascha,

    Ich finde, es ist ein Trugschluss, wenn wir Musiker glauben, das Publikum interessiere sich sonderlich für das Aussehen unseres Equipments.

    genau genommen hast Du Recht: Kein normaler Club- oder Konzertbesucher *interessiert* sich in irgendeiner Weise für Equipment. Aber jeder nimmt es wahr! Sowohl klanglich als auch von der visuellen Wirkung. Wie würde eine Metalband wahrgenommen, wenn der Drummer sein Bombastsolo mit Pyroeffekten & Co. auf einem Jazzer-Mühle mit 18er Bass Drum zum Besten gibt? Vermutlich wie der Pianist beim Klavierkonzert, der sich an ein Clavinova in der Bühnenmitte setzt. Instrumente wirken auch auf Laien.


    Auf der Bühne ist man Dienstleister, die Leute erwarten was für ihr Geld. Da würde ich persönlich eher mehr Zeit und Energie drauf verwenden, da haben dann alle was von.

    Und da ist der springende Punkt: Anstatt sich 1a Becken an einem langen Samstag Nachmittag mit einer "genialen" Farbidee zu verhunzen, könnte man auch einen langen Samstag Nachmittag drauf spielen. Wir alle verbringen viel zu viel Zeit mit Equipmentfragen. Aber ich hab selbst schon gemerkt: Posten (und Equpiment kaufen bzw. modden) ist leichter als Üben. :D


    Grüße
    Hajo K

  • Wie würde eine Metalband wahrgenommen, wenn der Drummer sein Bombastsolo mit Pyroeffekten & Co. auf einem Jazzer-Mühle mit 18er Bass Drum zum Besten gibt?


    Naja, der Vergleich hinkt etwas. Metal... gefährliches Terrain... ok, etwas OT:
    Bei Metal kannst du nicht genug Toms haben. Bestimmte Läufe und Fills sind ja genretypisch. Wie an der Dönerbude: 'einmal mit alles?' :D
    Da geht mit einem Jazz- oder Cocktail-Kit gar nix. Aber: Je härter der Metal, umso kleiner und höher die Snares und Toms.
    Und Kick Drums sind auch in härteren Sportarten in den letzten Jahren eher kleiner als größer geworden. Viel wichtiger ist hier die Mikrofonierung, und die ist im Metal doch recht aufwändig (vorne PZM oder direkt, und viel vom Beater hinten für den Klick) und das EQing (Hauptsache 75..85Hz und viel 3.5..4k und bloß weg mit den unteren Mitten, aber man muss manchmal noch ein bißchen am Phasengang kurbeln oder die Signale statisch delayen...), und das geht auch mit einer kleinen Kick Drum, Hauptsache wenigstens halboffen. Das Publikum weiß auch, dass man mit zwei Füßen eine Bass Drum bearbeiten kann, kaum einer erwartet noch eine Double Bass. Moderner Metal ist *sehr* technisch, das kann auch nicht jeder mischen (ich hab in früheren Jahren viel FOH für eine Beschallungsfirma gemacht... bei Klassik lernst du sauber und unterstützend zu arbeiten, bei Metal lernst du sauber und extrem tight (wenn die Musiker es auch sind), das kommt einem bei den ersten Jobs vor wie das Gegenteil von warm und fett...). Nimm ein kleines schlankes DW-Kit mit 'ner Piccolo-Snare und du kriegst mit sinnvollem EQing und ein paar Kompressoren im Rack was ganz großes raus. Immerhin muss man gegen Drop-C-Gitarren und 5- oder 6-Saiter-Bässe antreten, und dann noch Synth-Flächen, Samples, Scratches, weißderkuckuck, da brauchst Du messerscharfe Transienten, sonst wird's nur anstrengendes Gematsche, wenn man nur blöd rumfiltert. Kleine Kessel und hoch gestimmte Felle punkten dann.

  • Hier scheint sich ja jemand als glühender Verfechter von bisherigen E-Drum Systemen zu outen. (Nicht nur in diesem Thread) Ich war gerade gestern wieder einmal bei Just Music in Berlin. Bekanntlicher Weise betritt man dort einer der größten Ausstellungsräume auch in Sachen Schlagzeug Instrumente. Nur ein paar Schritte weiter befindet sich die sogenannte E-"Drum" Abteilung. Es trifft mich dann bei betreten dieser Abteilung immer wieder auf das Neue ...... Der erste Gedanke lautet dann bei mir zwingend: Was haben eigentlich diese eigenartigen Gebilde mit einem Schlagzeug Instrument gemeinsam? Die eingeschränkten Leistungswerte dieser 90er Jahre Synthesizer Technologien möchte ich hier erst gar nicht vertiefen wollen.


    Nicht nur (professionelle) Musiker sollte man mitunter als Dienstleister betrachten. Auch Hersteller welche einem für teures Geld ein entsprechendes Werkzeug verkaufen möchten mit dem Zwecke einen Beruf möglichst umfassend ausüben zu können, sollten ebenfalls als Dienstleister bezeichnet werden. Mir stellt sich hier einfach mal die Frage welche Person eigentlich überhaupt noch obige Systeme kaufen würde wollen, wenn es alternative Produkte geben sollte welche a) wie ein echtes Schlagzeug aussehen werden b) wirklich so klingen würden c) sich auch so anfühlen sollten und schlussendlich trotzdem relativ leise im Anschlaggeräusch ausfallen werden. Das wäre doch die zentrale Frage welche man hier stellen sollte. Damit würde sich nämlich ein zusätzliches einfärben besagter Gummibecken mit goldener Farbe einfach einmal erübrigen. Der TS hat diesen Umstand ja bereits in seinem Startpost bemängeln müssen. Das ist doch schlicht zum kotzen was in diesem Segment abgeht. Sorry, für diese unschöne Wortgebung. Der eigentliche Taktgeber hierbei sollte der Anwender/Musiker (Schlagzeuger) sein und nicht etwa irgend welche Synthesizer Hersteller mit offenkundig sehr eigenwilligen Einstellungen zu diesem Instrument. Das wäre einmal ein längst überfälliger Lösungsansatz in dieser Angelegenheit. Ich bleibe dabei: Man sollte so ein Zeug schlicht und ergreifend nicht mehr kaufen! (Jedenfalls nicht für diese Unsummen welche dafür teilweise verlangt werden)


    Gruß


    Trommeltotti

    2 Mal editiert, zuletzt von trommeltotti ()

  • Hier scheint sich ja jemand als glühender Verfechter von bisherigen E-Drum Systemen zu outen.


    Hä??? Hast Du nur quergelesen?
    Falls Du mich meinst, lass Dir erklären, dass ich von schlanken akustischen Kits gesprochen habe. Diese habe ich in meiner Zeit als Live-Mixer ausschließlich unter den Reglern gehabt, keine E-Drums, aber viel Synths und Samples. Du musst nicht immer reflexartig Deine Abneigung gegen die vermeintlich bösen E-Drum-Produkte kundtun, wenn es nicht das Thema ist. Ich gebe zu, ich bin da etwas off-topic geworden, aber Du bist ja wieder Meister im hijacken.


    So langsam denke ich, 'trommeltotti' ist hier eine Art Turing-Test.

  • der Rest meines Drumsets ist ja auch ein "richtiges" Schlagzeug, nur die Becken lassen das E-Drum erkennen und auf Bühnen wirken glitzerne Becken einfach besser als die schwarzen Scheiben... ;)


    Nun denn, damit ist doch schon ein Anfang in die richtige Richtung getan. (Aus Sichtweise eines Schlagzeugers)


    ich überleg mir das noch... habe gelesen, das dieses Zeug zum lackieren eine Mindesttemperatur von 10 Grad zum trocknen benötigt, da ich nicht im Keller mit Spraydosen herum hantieren möchte, muss ich wohl eh erstmal auf den Frühling warten, bis ich dieses Projekt verwirkliche... dann gibts auch Fotos und Erfahrungsberichte nach einigen Wochen/ Monaten...


    Vielleicht lohnt sich das Warten ja wirklich. Voraussichtlich ab etwa Januar 2016 soll es die neuen L80 Low Volumen Metalllochbecken von Zildjian geben. Und wer weiß, wenn man wohl möglich noch etwas länger warten möchte bekommt man dazu ja hoffentlich demnächst auch eine Trigger Lösung angeboten. Damit wäre das Kapitel unschöne Gummibecken IMHO beendet. Und sind diese Gummiteile erst einmal zusätzlich lackiert, könnte sich ein Wiederverkauf wohl möglich deutlich erschweren. Das würde ich mir noch einmal gut überlegen wollen. Neben der Optik und dem damit wohl besseren Spielgefühl würde ich noch einen weiteren Aspekt berücksichtigen wollen. Wenn es nicht allzu laut im Außengeräusch sein darf, dann können nämlich gerade auch diese Gummibecken schon ziemlich nerven. Eine Kombination aus authentischen Kesseln und Meshfellen mit echten - aber möglichst leisen - Metalllochbecken könnte dabei schonender für die unmittelbare Umwelt ausfallen als vergleichbar zusätzliche Gummianschlagflächen gerade auch bei den Becken. (Für kleinere und kompakte zusätzliche Effekt Pads am Setup welche man eher seltener bedienen wird, sollten bisherige Gummimaterialien vielleicht gerade noch so annehmbar sein)


    Ich würde mir das also mit dem voreiligen lackieren der Gummipads noch einmal gut überlegen und vielleicht besser auf anbahnende Alternativen warten wollen.


    Gruß


    Trommeltotti

  • Auf der Bühne ist man Dienstleister, die Leute erwarten was für ihr Geld.


    Davon sprach ich ..... Man darf durchaus was für sein Geld verlangen. Nicht nur als Zuschauer im Publikum. (Oder doch besser Zuhörer?) Auch als zahlender Musiker für entsprechend teure Instrumente..... ;) Ein unschönes Gummibecken ist nicht das was man ab bestimmten Summen erwarten sollte. Diese Meinung scheine ich mit dem TS - und wohl möglich vielen anderen hier im DF - teilen zu dürfen. Du auch?


    Gruß


    Trommeltotti

  • In meinem Fall kostet so ein unschönes Gummibecken 140€ (AFAIR), was ich in Anbetracht von insgesamt 12 Sensoren und einem internen µC-Board angemessen finde, zumal komplett in Italien gefertigt. Zumindest da kann ich mich nicht beschweren. Eine Roland-HH für knapp 500€ halte ich aber auch für völlig überzogen.
    Gummibecken sind fürchterlich, wissen wir alle, und vor allem sind sie laut. Das kann man noch etwas über die Viskosität steuern. Die 2box-Becken finde ich relativ weich, meine sind eher hart (dadurch haben sie aber einen guten Rebound). Den akustischen Klang der Gen16-Becken mag ich überhaupt nicht, und ich hatte ja mal Bedenken geäußert, was die Abnahme dieser unter den gegebenen physkalischen Bedingungen und entsprechend kurzen Laufzeiten im Material und der Schallausbreitung und Diffusion bedeutet. Selbst wenn es gelingt, daraus ein gutes Trigger Device zu fertigen, wird es nach meiner Einschätzung kein günstiges Produkt werden, zumal die Aufbereitung des Signals nicht trivial ist. Insofern kann so etwas nicht das Gummi-Pad im Cymbal-Bereich einfach ablösen, zumindest nicht kurzfristig. Glaub mir, ich habe jobbedingt gute Einblicke in das MI-Business, seine Kostenstrukturen, Absatzmärkte, Margen, und potenzielle Nutzerzahlen. Wenn es eine kosteneffektive Technik für den Massenmarkt oder eine für den Nischenmarkt mit möglichst wenig Venture Capital und/oder rechtlicher Clearance gäbe, sie wäre längst eingesetzt worden.

  • Vielleicht lohnt sich das Warten ja wirklich. Voraussichtlich ab etwa Januar 2016 soll es die neuen L80 Low Volumen Metalllochbecken von Zildjian geben. Und wer weiß, wenn man wohl möglich noch etwas länger warten möchte bekommt man dazu ja hoffentlich demnächst auch eine Trigger Lösung angeboten. Damit wäre das Kapitel unschöne Gummibecken IMHO beendet.

    das wäre natürlich super... es gibt halt viele Probleme bzgl. Abmischung, Investition, Sound, Lautstärke etc. Ich als Schlagzeuger und meine Band haben halt beschlossen von Akustik auf E-Drums umzusteigen, damit Proben und Auftritte viel leiser und Instrumente besser hörbar werden... Wir haben als Band unsere komplette Band-in-ear-Abmischung komplettiert, sodas wir jederzeit alles sofort im Proberaum aufnehmen können, bzw. damit direkt live spielen können... müssen quasi unseren selbst abgemischten Sound nur per Kabel von unserer PA an den PA-Menschen übergeben, fürs Feintuning... In diesem System sind derzeit leider keine 2 freien Stecker für Overheads der echte Becken mehr frei... und das Spielen mit E-Drums möchte ich derzeit nicht missen, wenn man sich mal wieder an ein akustisches setzt, merkt man erst die höllische Eigenlautstärke einer fetten Snare oder eines Paiste Rudes Crash Beckens!!! Natürlich komme ich spieltechnisch mit E-Drums nicht an echte Hi- Hats, Snares oder Beckenspielereien ran aber da arrangiere ich mich derzeit bis es etwas besseres gibt...

    Pearl Vision VSX Champagne Sparkle,
    Paiste Rude, Paiste 2002, Zultan Rockbeat
    Roland TD4, Roland TD12, Superior Drummer 2.0


    A Minor Place

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!