m_trees Hörzone - Overhead-Aufstellung + Mixdown (neues Tutorial-Video inkl. deutscher Übersetzung)

  • Erst mal: Gratulation, m_tree - das ist sehr sehr gut gemacht. Und das klingt auch wirklich 1A


    Tja, ich nehme an, du hast da mit Softwareunterstützung das Schlagzeug rausgenommen, um deinen Track dazu einzuspielen.

    Das kann man natürlich machen, aber man muss vorsichtig sein, was man mit dem Material dann anstellt. Auf einen nicht-kommerziellen YT Kanal kann man das sicher problemlos laden.

    Schwierig wird's dann, wenn monetarisiert werden soll. Dazu fehlen einem dann die Veröffentlichungsrechte an der Originalnummer (ob "minus Drums" oder nicht, tut nichts zur Sache.



    Ich gehe stark davon aus, dass ein ausgefuchster erfahrener Mann wie m_tree da eh bestens informiert ist. Aber vielleicht gibt's ja andere ambitionierte Kollegen, die überlegen, auf YT mit Covers anzutreten......


    Gavin H. ist echt ein außergewöhnlicher Drummer. Spielt die eckigsten musikalischen Kniffe sowas von rund...das ist spitze 🤣

  • Mit dem Thema "Urheberrecht auf Youtube" hab ich mich tatsächlich schon viel beschäftigt. Rechtlich gesehen ist das eine Grauzone, weil YT die GEMA und Pendants anderer Länder bezahlt. Die schützen die Creator sogar und sperren ein Video im Zweifelsfall, noch bevor man Post vom Abmahnanwalt bekommen kann.


    Mein erstes Cover von 2012 war vor etwa 10 Jahren immer mal wieder in Deutschland gesperrt, weil Google (YT ist eine Tochtergesellschaft von denen) einen Streit mit der GEMA hatte und die sich nicht einigen konnten.


    Monetarisieren will ich die Videos sowieso nicht.


    Bei "Blackest Eyes" hat die automatische Identifizierung der Musik übrigens das erste Mal nicht richtig funktioniert. Der Titel im Video wäre demnach was von den Ramones und das Video ist deswegen in Russland und Belarus gesperrt. :D


    Ich nutze seit ein paar Jahren Moises für meine Cover. Hab noch ein älteres Premium-Abo für unter 5€/Monat. Nutze das mittlerweile auch im Unterricht.

    Für die Covers kaufe ich den Titel lossless als FLAC, extrahiere die Einzelspuren als WAV aus Moises (am PC), zieh die auf einen Stick und arbeite damit dann in der DAW im Proberaum.

  • Wieder mal ein komplettes Cover. Das ist einer meiner Lieblingssongs der Deftones (definitiv mein Lieblingssong auf diesem Album). Finde den sehr interessant gemacht. Mit der 8-Saiter Gitarre und dem entsprechend tiefen und wuchtigen Sound angefangen, über das langsame triolische Feel, die Wechsel mit 7/4 und am Ende auch 9/4 bis hin zum gesamten Sound, bei dem auch die Snare Ghostnotes heftig nach vorn gemixt sind (bzw. stark komprimiert und gesättigt).


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    Ich hatte erst in Erwägung gezogen meine 13er Snare für das Cover zu benutzen, weil die Snare wieder sehr hoch und knallig ist. Hab mich dann mal informiert und rausgefunden, dass Abe Cunningham seit einiger Zeit auch die Starphonic Brass spielt. ^^

    Ich hab das Evans UV2 (ungedämpft) also einfach nur wieder richtig angeknallt, so wie bei meinem "7 Words" Cover auch schon.


    Am Mix der Drums bastel ich auch kontinuierlich. Momentan vereinfache ich vieles und stelle fest, dass mir das sogar besser gefällt. Hier auch wieder komplett natürlich, ohne Samples.

  • m_tree

    Hat den Titel des Themas von „m_trees Hörzone - Blackest Eyes (Porcupine Tree) Cover“ zu „m_trees Hörzone - You've Seen the Butcher (Deftones) Cover“ geändert.
  • Die Snare knallt im Original noch höher und krasser - ich gehe davon aus, dass es eine Bell Brass war bei der Aufnahme - ich meine mich da an ein Interview mit Abe zu erinnern. Seine Signature Snare klingt btw meiner Meinung nach ganz furchtbar.


    Ich freue mich ja immer über deine Covers, besonders natürlich wenn es ein Deftones Song ist. Auch hier gibt es wieder nix zu mäkeln, du hast das Abe Cunningham typische Ride Gedresche gut umgesetzt. Mir gefallen ansonsten insbesondere deine Crashes im Mix.

  • Rage Against The Machine ist eine meiner Lieblingsbands, die ich besonders in meinen 20ern viel gehört hatte (vor allem das Debüt-Album).


    Den Schlagzeugmix habe ich dieses mal so roh belassen und simpel gestaltet wie sonst noch nie. Auf Gates habe ich komplett verzichtet und die Bassdrum-Spuren habe ich einzeln gar nicht bearbeitet (nicht mal mit EQ). Die drei Snare-Spuren habe ich einzeln auch nicht bearbeitet, nur auf dem Snare-Gruppentrack habe ich einen EQ mit einem einzigen Band (Boost bei 6 kHz). Ansonsten subtraktiver EQ im Bass- und unteren Mittenbereich auf den Becken- und Overheadspuren. BD und Snare habe ich ein bisschen parallel komprimiert - das war's. Auf dem Drumbus habe ich meine übliche Bearbeitung. Dieses mal habe ich den gesamten Drumbus an einen parallelen Reverb geschickt - keep it simple ...


    Die Snare habe ich dieses mal oben sowohl mit einem SM57 als auch einem Audix i5 abgenommen. Die hab ich im Mix gleich laut mit jeweils 50% Panning (L/R). Einfach mal so testweise, um die Snare etwas breiter zu machen. Die Mikros klingen schon relativ unterschiedlich - da geht das (subtil) ganz ohne Stereofonie oder künstliche Verbreiterung.


    Trotz der Einfachheit war es gar nicht so einfach, den Groove zu treffen und genau drauf zu kommen. Das wurde ohne Klick eingespielt und es gibt nicht nur Temposchwankungen, sondern auch kleine Zieher und Hänger. Die Abschläge am Ende sind mit Ritardando gespielt (verlangsamt), die 1 nach dem Snare-Flam am Anfang ist dagegen sehr zackig gespielt, danach wird's langsamer. Auch das angecrashte Ride musste ich erstmal als solches identifizieren. Hab mir dafür auch eine Live-Performance angeschaut.


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  • m_tree

    Hat den Titel des Themas von „m_trees Hörzone - You've Seen the Butcher (Deftones) Cover“ zu „m_trees Hörzone - Bulls On Parade (RATM) Cover“ geändert.
  • Ich veröffentliche bald ein neues Tutorial-Video zur Aufstellung und zum Mixdown von Overheads. Das wird dieses mal etwa 10 Min. lang, mit 6 Kapiteln + Intro und Outro. Das bringt 7 Kapitelübergänge mit sich, die ich dieses mal mit Soundbeispielen kombiniere. Dafür hab ich mir ein paar lustige Grooves und frei gespielte Sachen ausgedacht - 5/4 mit Triolen, über 6/4 bis zu 7/4.


    Und ich dachte mir, dass ich die Performances ja auch gleich als Kurzvideos raushauen könnte. Dann also hier mal das erste:


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  • m_tree

    Hat den Titel des Themas von „m_trees Hörzone - Bulls On Parade (RATM) Cover“ zu „m_trees Hörzone“ geändert.
  • Und weiter geht's. :)


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  • :thumbup: ^^


    Ist natürlich subtil und das Fuß-Pattern mit dem Hi-Hat Splash spiel ich gern bei allem möglichen rein, hat sich also eher zufällig ergeben. Ist eigentlich nur in 2/4, aber sowohl mit 5/4 als auch 15/4 eben gegenläufig.


    Das erste ist mit dem Mix aus Achteltriolen und Sechzehnteln ja polyrhythmisch, das zweite dagegen polymetrisch. Und für letzteres konnte ich irgendwie keine englische Übersetzung finden. :/

  • Hier nun das Tutorial-Video. Mir war es ein Bedürfnis, mal was über dieses Thema zu erzählen.


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    Ist mein erstes Video, das es auf über 10 Minuten Länge geschafft hat. Habe aber auch keine Notwendigkeit gesehen, das weiter zu kürzen. Ist ja auch ein komplexes Thema. Und spiegelt natürlich auch nur meine eigene Herangehensweise und Meinung wider.


    Hier auch gleich noch die deutsche Textversion. :)


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    Einleitung

    Hi, in diesem Video zeige ich eine einfache, flexible und gut klingende Methode für die Positionierung und den Mixdown von Overheads in Kombination mit nah aufgestellten Mikrofonen. Es geht mir hierbei speziell um Aufnahmen, NICHT live / FOH. Ich habe über Jahre viel experimentiert und favorisiere diese Vorgehensweise nun seit mehreren Jahren. Alle Performances in den Kapitel-Einleitungen wurden mit meinem beschriebenen Ansatz aufgenommen und gemixt.


    1. Vorteile von AB-Aufstellung der Overheads

    Richtet man Nierenmikrofone als Overheads vertikal nach unten aus erhält man am meisten Direktsignal vom Schlagzeug und am wenigsten Raumanteil. In kleinen Räumen mit niedrigen Decken möchte und braucht man den Raumanteil im Regelfall sowieso nicht. In großen (gut klingenden) Räumen lohnt es sich dagegen, zusätzlich Raummikrofone zu benutzen. Das macht den Raumanteil auf den Overheads zweitrangig.

    Schlagzeug-Overheads verlangen und brauchen keine klassischen Stereofonie-Verfahren wie z.B. XY, ORTF, NOS, EBS oder klein-AB mit Druckmikrofonen. Mit einer AB-Aufstellung mit Nierencharakteristik hat man immer volle Flexibilität, weil jeder Schlagzeugaufbau individuell ist.


    2. 100% L/R Panning ist eine gute Basis

    Jede übliche Stereofonie setzt 100% Panning im Mix voraus. Die Mikrofonbasis (Abstand der Mikrofonkapseln zueinander) ist entscheidend für die Breite des Stereobilds bei AB. Mit 100% Panning ist eine Mikrofonbasis von z.B. 50-100cm und eine Höhe von z.B. 150-200cm gut geeignet - je nach Größe des Sets, der Raumhöhe und der gewünschten Breite des Stereobilds. Sehr breite Aufstellungen führen zu einem "Loch in der Mitte" des Stereobilds und sollten mit 100% Panning vermieden werden.

    Ein guter Startpunkt ist z.B., die Mikrofone über dem Floortom und über der Snare zu positionieren. Davon ausgehend die Mikrofonbasis z.B. etwas zur Bassdrum hin verschieben und je nach Geschmack verbreitern. Es lohnt sich immer, Testaufnahmen zu machen und die Ohren entscheiden zu lassen!


    3. Weitere Aspekte bei der Overhead-Aufstellung

    Bei Aufnahmen bilden die Overheads das Grundgerüst des Schlagzeugsounds und sind auch bei laut gemischten nahen Mikros an den Trommeln wichtig für "Glue" und Natürlichkeit. Becken klingen auf Overheads auch meistens natürlicher und unaufdringlicher als auf nah aufgestellten Mikros.

    Richtmikrofone haben On-Axis im Normalfall die ausgeprägtesten Höhen und beste Transiententreue. Kondensator-Mikrofone bilden die Transienten und den erweiterten Höhenbereich genauer und neutraler als dynamische Mikrofone ab, wobei Großmembraner etwas "langsamer" als Kleinmembraner sind und daher etwas zurückhaltender klingen. Becken klingen am Rand für gewöhnlich "weicher", in der Nähe der Kuppe dagegen schärfer. Ich lasse die Overheads nach Möglichkeit nicht auf die Kuppen von den Crashbecken (welche i.d.R. am höchsten und nächsten zu den Overheads positioniert sind) zeigen und richte Stützmikrofone von Becken eher auf den Rand aus.


    4. Mittige Snare auf Overheads notwendig?

    Die meisten Schlagzeug-Aufbauten sind nicht symmetrisch und die Snare ist normalerweise nicht mittig. Wird auf Close Mics an der Snare verzichtet, ist eine mittige Snare auf den Overheads wünschenswert. Dafür gibts spezielle Overhead-Aufstellungen wie z.B. "Recorderman" oder die Glyn Johns-Aufstellung.

    Mit Close Mics an der Snare oder an allen Trommeln ist eine mittige Snare auf den Overheads allerdings nicht mehr so wichtig. Zusammen mit Close Mics wird die Snare sogar räumlicher und breiter, wenn sie auf den Overheads nicht ganz mittig ist.

    Leider funktioniert das nicht mit Aligning, denn mit Aligning an die Close Mics beeinflussen die Overheads die wahrgenommene Position im Stereofeld mehr. Ich werde das später noch genauer erklären.

    Mit Aligning muss die Snare also mittig auf den Overheads sein, ansonsten hat man Schwierigkeiten die Snare mittig im Mix zu platzieren.

    Um die Snare mittig zu kriegen brauchen die Overheads einen gleichen Abstand zur Snare. Dafür kann man entweder die Mikrofonbasis (üblicherweise Richtung Hi-Hat) verschieben oder man hängt die Mikrofone in unterschiedliche Höhe. Beides hat zur Folge, dass das Stereobild des Schlagzeugs unnatürlich verzerrt wird, wenn die Snare im Set nicht mittig angeordnet ist.

    Ich hatte auch lang mit einer mittigen Snare auf den Overheads experimentiert und war nie zufrieden mit dem klanglichen Ergebnis, bin davon also weg.

    Wichtig bleibt, dass die Overheads alle nicht einzeln mikrofonierten Becken und das gesamte Schlagzeug ausgewogen aufnehmen.


    5. Die Phasenproblematik -> Aligning als Lösung?

    Stellt man mehr als ein Mikrofon in unterschiedlichem Abstand zur Schallquelle auf, hat man Laufzeitdifferenzen. Alle Stereofonie-Verfahren außer XY nutzen Laufzeitdifferenzen für ein räumlicheres und breiteres Klangbild. Beim Schlagzeug kommt dabei noch hinzu, dass üblicherweise eine Kombination aus Overheads und nah aufgestellten Mikrofonen genutzt wird. Ein Meter Abstand entspricht dabei etwa 2,9 Millisekunden Laufzeit. Laufzeitdifferenzen können zu Kammfilter-Effekten und Phasenauslöschungen führen. Ein einfaches Beispiel ist eine oben und unten mikrofonierte Snare (oder auch jede andere Trommel). Da ist weniger die Laufzeitdifferenz das Problem und mehr, dass sich die Felle immer 180° gegenüberstehen. Schwingt das Schlagfell "in" die Trommel, schwingt das Resonanzfell "raus" aus der Trommel. Ohne die Phase bei einem der beiden Snare-Mikros zu drehen geht viel Druck und Bass verloren.

    Ein Aligning geht noch einen Schritt weiter und nutzt die Möglichkeiten der digitalen Nachbearbeitung in DAWs. Man gleicht dabei z.B. die Laufzeitdifferenz der Overheads zur Snare aus, schiebt die Overheads also z.B. ein paar Millisekunden nach vorn.


    6. Auch ein Aligning ist Kompromiss-behaftet

    Möchte man ein Aligning machen, ist zumindest eine mittige Snare auf den Overheads von Vorteil, weil sie neben der Bassdrum die wichtigste Trommel ist.

    Auch mit einem Aligning sollte die natürliche Laufzeitdifferenz der Overheads zueinander (welche der Mikrofonbasis entspricht) beibehalten werden, weil sonst das natürliche Stereobild zerstört wird.

    Das menschliche Gehör ortet Schallquellen aus der Richtung, aus der der erste Direktschall zu hören ist. Alignt man Overheads mit einer nicht mittigen Snare an mittig gepannte Snare-Mikrofone, wird die Snare im Gesamtmix auch nicht mittig klingen. Lässt man die Laufzeitdifferenz hingegen bestehen und benutzt lediglich Phasendreher, wird das Panning der nah aufgestellten Mikrofone darüber entscheiden, aus welcher Richtung die Snare zu hören ist.

    Und man stößt dabei mit allen weiteren Mikrofonen schnell an Grenzen, weil man bspw. weit außen befindliche Toms niemals exakt an beide Overheads alignen kann (außer bei XY).

    Gegenüber Schlagzeugaufnahmen, deren Laufzeitdifferenzen natürlich belassen werden und problematischen Phasenbeziehungen stattdessen mit Phasendrehern begegnet wird, sehe ich keinen Vorteil. (Ehrlich gesagt, nach vielen Experimenten und Vergleichen ...) Im Gegenteil - ich denke, dass es die Dinge unnötig kompliziert macht. Ich denke sogar, dass es eigenartig und unnatürlich klingt und ich mag den dadurch entstehenden Klang nicht.

    Dass es auch ohne Aligning geht, zeigt sämtliche Musik, die noch auf Tonband aufgenommen und analog abgemischt wurde.


    Eigene Herangehensweise

    Ich positioniere die Overheads in AB z.Z. mit 65cm Mikrofonbasis in 175cm Höhe, sodass sie ein balanciertes Bild des Sets einfangen. Die Snare befindet sich leicht abseits der Mitte im Stereobild. Sie fangen das Set ausgewogen ein, wobei die Becken weich und rund klingen. Im Mix panne ich die Overheads 100% L/R und drehe nur die Phasen der Overheads und die der unteren Snare-Mikrofone, verzichte also auf ein Aligning. Die Toms klingen für mich so auch besser als wenn ich stattdessen nur die Phase des oberen Snare-Mikros drehe.


    Natürlich sind das nur meine Gedanken zu diesem Thema. Also lasst mich in den Kommentaren gern wissen, was ihr darüber denkt. Und wenn dir dieses Video gefällt, drücke bitte den Like-Button und abonniere den Kanal. Bis dann!

  • m_tree

    Hat den Titel des Themas von „m_trees Hörzone“ zu „m_trees Hörzone - Overhead-Aufstellung + Mixdown (neues Tutorial-Video inkl. deutscher Übersetzung)“ geändert.

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