LIVE EARS - In-Ears Made in Germany - stellt sich vor

  • Hi in die Runde.

    So, nachdem mir Martin netterweise 3 Prototypen zum Testen geliehen hat, möcht ich hier auch noch schnell mein Resümee schreiben.


    Der Kontakt war immer freundlich und schnell. Und wie geschrieben, das Angebot mir mal eben 3 Kopfhörer zu schicken, fand ich sehr zuvorkommend und alles lief sehr unkompliziert.


    Es handelte sich dabei logischerweise nicht um Custom In Ears, sondern um Universalpassformen. An die musste ich mich erst kurz gewöhnen, weil ich eine deutlich kleinere Form gewöhnt bin, aber die saßen dann super und isolierten auch Außengeräusche sehr gut.


    Klanglich waren auch alle in Ordnung, sodass ich glaub ich mit allen dreien arbeiten könnte. Am Besten gefiel mir vom Sound her ein 4 Weg Prototyp, bei dem passte einfach alles, der Klang war tip top meiner Meinung nach.


    Ich hab mich dann letztlich nur gegen einen Kauf entschieden, weil ich im direkten Vergleich feststellte, dass meine derzeitigen In Ear Hörer auch gar nicht so schlecht klingen und sitzen. Daher erst mal behalten was ich hab, so lange es hält. Sollte irgendwann eine Neuanschaffung nötig sein, werd ich die Live Ears jedenfalls im Auge behalten.


    Ich kann mich also alles in Allem nur den Kollegen vor mir anschließen, hatte einen guten Eindruck von Martin und seinen Live Ears!


    Beste Grüße

    Stefan

  • Drumm.er

    Hat den Titel des Themas von „Happy Birthday LIVE EARS - In-Ears Made in Germany - stellt sich vor“ zu „LIVE EARS - In-Ears Made in Germany - stellt sich vor“ geändert.
  • Hallo miteinander,


    nach nettem Kontakt mit Martin und dem Durchtesten mehrerer Demohörer habe ich mir von ihm einen Satz Artist C bauen lassen, um meine alten Fischer Amps FA-3 (die alten geraden, noch ohne ergonomische Ohrform) zu beerben, bei denen der Knickschutz vom Kabel mittlerweile schon gebrochen war (und bei denen das Kabel nicht austauschbar ist).


    Nachdem wir die Bestellung dann fix gemacht hatten, hat Martin sogar eine Nachtschicht eingelegt und ich konnte meine eigenen Hörer noch rechtzeitig zur Bandprobe am letzten Samstag in den Händen halten.


    Ich bin sehr zufrieden, klanglich sind die Hörer top und auch der gesamte Prozess Außenrum war angenehm unkompliziert. Ich freue mich nun also auf viele weitere Jahre tolles In-Ear Monitoring.

  • Danke dir für diesen schönen Post! Das freut mich natürlich! :S

    Tatsächlich sind das die ersten komplett weißen Hörer… :love:

  • Hammergeil. Alleine die Qualität der Farben und Finishes spricht für sich. Da blutet mein herz weil ich Ohrenschmalzprobleme habe und mir solche dinger nicht anziehen kann weil sonst das problem größer werden könnte..villeicht ist es ja doch nicht so (da müsste ich mal den hno arzt fragen) und ich kann mir doch das Topmodell kaufen

  • Echt schick, die Teile. Schade, dass ich als Jazzer in kleinen, leisen Besetzungen (na ja, die Bigbands sind eher laut, aber akustisch) selten Bedarf für die Dinger hätte. Sollte sich das ändern, wären deine Produkte ganz weit vorn für mich. Aber dann ganz sicher nicht in weiß. Ich hab noch wenig weißes kennengelernt, was nicht mit der Zeit unansehnlich geworden wäre. Außer vielleicht weiße Holzmöbel. Drücke die Daumen, dass marratjs Modell da eine Ausnahme bildet ;)

    weil sonst das problem größer werden könnte

    Ich glaube, dass du da richtig liegst. Ohrstöpsel und ähnliche Utensilien verschlimmern solche Probleme häufig. Aber ist das für dich eine Einschränkung? Ich dachte, angepasste Ohrhörer sind nur da wirklich sinnvoll, wo man einerseits den Audio-Zuspieler braucht, andererseits aber auch eine gute Isolation zum Raum erreichen möchte? Nur um sich im eigenen Proberaum ohne Band ein Audio auf die Ohren zu legen, reichen m.E. in den allermeisten Fällen Inears von der Stange. Oder Kopfhörer, wenn man sich nicht an der Optik stört.

  • Besten Dank für die Blumen! :)

    Drücke die Daumen, dass marratjs Modell da eine Ausnahme bildet ;)

    Da würde ich mir jetzt weniger Gedanken machen.

    Eine Verfärbung hat ja meist Außeneinflüsse als Ursache. :)

    Das verwendete Acryl ist licht härtend und bekommt durch die "Verglasung" auch keinen Haut / Schweiß Kontakt.

    Die verwendeten Materialien sind nicht nur medizinisch zertifiziert, sondern auch genau für diese Anwendung entwickelt.

    Lediglich das tauschbare Kabel wird durch den vielen Schweiß irgendwann keine Augenweide mehr sein.

    Nach einem Tausch, ist das dann aber auch kein Thema mehr.

    Ich dachte, angepasste Ohrhörer sind nur da wirklich sinnvoll, wo man einerseits den Audio-Zuspieler braucht, andererseits aber auch eine gute Isolation zum Raum erreichen möchte? Nur um sich im eigenen Proberaum ohne Band ein Audio auf die Ohren zu legen, reichen m.E. in den allermeisten Fällen Inears von der Stange. Oder Kopfhörer, wenn man sich nicht an der Optik stört.

    Naja... Ohrangepasst heißt nicht zwangläufig dichter und mit Aufsatz von der Stange bedeutet nicht zwangsläufig schlechter.

    Jedes Ohr ist anders und verändert sich ein Leben lang! :)

    Aber ich gebe dir bei der Anwendung und der Sinnigkeit absolut Recht. Für zuhause muss es wirklich kein Profi- / Bühnenmaterial sein.

    Als Trommel Over-Ear Kopfhörer kann ich übrigens die recht günstigen Alesis DRP100 oder Superlux HD-665 empfehlen.

    Die Teile sind akustisch identisch und auch von der Mechanik (bis auf das Kabel und Farben) identisch.

    Oberhalb von 10kHz kommt da nicht mehr ganz so viel und die Teile sind ordentlich "badewannig", aber zum Trommeln taugen die für das Geld definitiv.

    Gerade für Brillenträger ist der weichere Sitz deutlich angenehmer, wie die bekannten Trommel Kopfhörer des beliebten Stick-Herstellers. =)

  • Naja... Ohrangepasst heißt nicht zwangläufig dichter und mit Aufsatz von der Stange bedeutet nicht zwangsläufig schlechter.

    Aufsatz von der Stange ist auch nicht gleich Aufsatz von der Stange.


    Die üblichen Silikon-Aufsätze sind in meinem Ohr auch nie wirklich dicht, die fangen relativ schnell an, rauszurutschen, wenn ich etwas mehr schwitze.


    Daher verwende ich seit vielen vielen Jahren die Comply Foam Aufsätze aus festem Schaumstoff auf meinen In-Ears. Die muss man zwar vergleichsweise oft austauschen im Gegensatz zu den Silikonteilen, weil die durch das Ohrenschmalz irgendwann ziemlich eklig werden und nicht abwaschbar sind. Aber dafür machen die ordentlich dicht und sind gleichzeitig sehr angenehm zu tragen.

  • wenn das so wäre wie ihr es sagt dann könnte ich mir sozusagen auch das biligste schlagzeug mit den biligsten messingbecken dahinstelen..da ich das aber nicht will bleibe ich bei der qualität bzw verbessere sie irgendwann wenn das nötige geld da ist und genauso sieht es mit dem Kopfhöhern aus..ich will da schon was hochwertiges haben und somit werde ich mir das topmodell holen

  • D.drummer

    Das ist ja das schöne, du darfst dir von deinem Geld kaufen, was DU willst, egal was andere davon halten.

    Du darfst dein Geld auch laut singend auf dem Marktplatz zerreißen, wenn du das möchtest. Das gäbe dir mit Sicherheit das größte Medienecho, das du bisher hattest ;)


    Aber es deutet auf eine gewisse Reife hin, Sachargumente abzuwägen und darüber nachzudenken. Gerade wenn man zu denen gehört, die wie du und ich nicht über Reichtum verfügen.

  • Aber es deutet auf eine gewisse Reife hin, Sachargumente abzuwägen und darüber nachzudenken.

    Ach, wenn man alle Kaufentscheidungen vorher rational nach tatsächlichem Bedarf abwägen würde, wäre es in der Galerie recht ruhig. Das Schöne (und Fatale) an einem Hobby ist doch, dass andere Kriterien deutlich wichtiger sein dürfen.

    "Just beat the devil out of it." - Bob Ross

  • Ich bin ehrlich gesagt froh, wenn mich kompetente Menschen von unnötigen Investitionen abhalten. Meist schaffe ich das glücklicherweise selbst. Aber du hast völlig Recht, Hobbies wären natürlich langweilig ohne einen gewissen "Überbietungswettbewerb". ;)

    Ne, ich glaub ich tick da einfach anders. Nicht benötigten Kram empfinde ich eher als Ballast, dafür getätigte Ausgaben als unangenehm, wenn ich mich dafür an anderer Stelle beschneiden muss. Würde sofort die Hälfte meiner Snares verkaufen, wenn das nennenswerte Summen einbrächte. Aber anderes Thema, hier geht's ja um ein konkretes Produkt. Und das wäre schon interessant, falls ich mal wieder in ner Band lande, die komplett auf IEM setzt 8)

  • Und das wäre schon interessant, falls ich mal wieder in ner Band lande, die komplett auf IEM setzt 8)

    Tatsächlich bin ich bei uns in der Band der einzige, der konsequent In-Ears sowohl bei Proben als auch bei Auftritten verwendet. Ob die anderen auch In-Ears benutzen oder lieber laute Wedges, ist mir persönlich eigentlich relativ egal, es geht schließlich um meine eigenen Ohren und um die kümmert sich außer mir halt niemand.

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