Leises Üben

  • Hallo liebe DF Gemeinde,


    Ich bin neu hier im Forum und spiele jetzt seit ca 2 Jahren Schlagzeug. Zur Zeit übe ich auf einem E Drum (Yamaha DTX 452K) in meiner Wohnung. Ich habe allerdings auch ein Tama Swingstar im Keller stehen das ich aufgrund meiner Wohnsituation (Mehrfamilienhaus, 1OG, aber gut isoliert) leider nicht spielen kann. Nun habe ich mir überlegt mir daraus ein Silent Kit mit Remo Silent Stroke Heads und Zildjian L80 Low Volume Cymbals zu basteln um das ganze Wohnungstauglich zu machen. Ich habe beim E-Drum mittlerweile das Gefühl ich würde nicht auf einem " richtigen Instrument" lernen und denke das sich mein Spielverhalten evtl auf einem Silent Kit verbessern würde, da es ja näher am Original ist. Andererseits mache ich mir Gedanken da, es ja einfach nicht klingt wie ein "Original" ,ob ich dadurch nicht eher frustriert wäre. Der Gedanke auf dem Tama zu spielen ist schon sehr verlockend... Hat jemand diesbezüglich evtl Erfahrungen gesammelt oder durch den wechsel von E-Kit auf A-Kit Umbau einen Benefit, oder auch nicht bei sich feststellen können? ich bin diesbezüglich noch sehr unentschlossen und würde mich über Erfahrungen sehr freuen.


    Vielen dank schon mal im Voraus.


    Ps: In dem Zimmer in dem mein Set steht ist unter mir eine Lagerhalle, also recht Trittschall freundlich.

  • Ich hab zwar nicht von E auf A gewechselt, weil ich nie ein E hatte, aber ich habe auch ein echtes Schlagzeug mit L80 Becken und RTOM black hole daheim. Letztere sind aber teuer und wenn du nicht ab und zu auf laut wechseln willst, sind meshheads oder Silent stroke, die du dann auch noch triggern könntest, sicher cool. Ich hab nix getriggert, meins klingt einfach wie ein extrem leises Schlagzeug, nur die L80 klingen natürlich nicht so toll. Mit hotrods kann man aber das anschlaggeräusch von Holz auf Metall etwas angenehmer klingen lassen, welches mit normalen Sticks viel lauter ist.

    Mit remo silent Stroke hab ich keine Erfahrung, ich habe mich damals aber auch zwischen diesen und den RTOM entscheiden müssen. Letztere sind es geworden, weil ich die eben im Handumdrehen abnehmen kann und dann ein echtes lautes Schlagzeug habe. Die Silent stroke muss man ja einspannen wie richtige Felle, da würde der Wechsel mühsamer sein.

    Ich spiel selbst auch erst seit 3,5 Jahren, hab allerdings auch ein richtiges lautes im Proberaum, auf dem ich abseits vom üben dann auch „echt“/laut spielen kann.

    Jedenfalls hab ich die Lust aufs üben auf dem leise gemachten echten Schlagzeug noch nicht verloren 😊

    Lieber brennende Herzen, als erloschene Träume! <3 xxxx Love life, and live! - It's worth it.


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    ...hauptsache es groovt...

  • Vielen dank für die schnellen Antworten... Ich denke mal nächsten Monat werde ich mich an den Umbau machen. Die RTOM black hole werde ich mir mal etwas genauer ansehen...

  • Hi,


    ich habe wenn ich das richtig herauslese eine ähnliche Wohnsituation.

    Ich habe in meinem Keller auch ein altes Shellset bei dem ich einfach einlagige günstige gebrauchte Meshfelle aufgezogen habe. Ich habe dafür 22, 12, 16 verwendet, und eine 14" Metallsnare auf der auch ein Meshfell drauf ist. Dazu habe ich mir die Millenium SIlent Becken geholt (Vorteil: Günstiger, ein Crash mehr, und besser klingen die L80 auch nicht :P ) Millenium Still Series Cymbal Set reg. – Thomann Österreich .

    Ich habe auf den Trommeln normale Resonanzfelle drauf, man kann also schon einen Klang erahnen, aber Achtung für eine hellhörige Wohnung ist das dennoch zu laut.

    Aber Achtung, andere Zungen behaupten Meshfelle hinterlassen bei höheren Spannungen und weicherem Holz bei den Kesseln eventuell Abdrücke auf der Gratung. Bei dem Set ist mir das völlig egal und Toms+BD sind auch sehr schlaff gespannt, aber gerade bei der Snare würde ich eher zu einem Metallkessel raten. Da gibt es vielleicht Meshfelle die materialschonender sind? :?:


    Mittlerweile habe ich auch einfach ein paar Ddrum Randtrigger raufgeschraubt und die Kessel mit einem uralten Roland TD7 verbunden. Man darf hier aber keine Wunder erwarten und es klingt eben wie es klingt: billig. :D Nichtsdestotrotz macht es hin und wieder doch etwas mehr Spaß was anderes als das Geklapper zu hören.


    Ich muss hier allerdings hinzufügen, für mich war das auch nur ein Versuch, ich kann fast immer in den wenige km entfernten Proberaum fahren, um auf Set Alf zu üben, ich habe mir das Keller Mesh Set nur aus Bequemlichkeit zusammengebastelt um wenns mich überkommt schnell mal Ideen ausprobieren zu können. In der Wohnung gibt es 2 Hansenfütz Practice Pedale und ein Übungspad neben dem Schreibtisch. Damit verbringe ich eigentlich die meiste Zeit.


    LG

  • Guten Mittag,


    bei mir sieht das aus wie auf dem Foto.

    Wer genau hinsieht, sieht auf den Becken "SoundOff" (ob von HQ oder Evans sei mal dahingestellt), auf den Trommeln ist entweder "Silent Stroke" oder "T-Drum", also Fliegengitterzeug, auf der Hupe dazu noch "FalamsSlam" plus Gaffa plus altes Fell, auf

    der Kleinen liegt eine "Gladstone" (der früher übliche Gummi, in der Mitte dick, außenherum mit hübschen Blumen, ach nee: Violinschlüssel).

    Lautstärke ist im Raum etwa auf angeregter Unterhaltung, dank Trittschall kann der Nachbar unten in der Küche prüfen, ob ich richtig spiele. Nach oben geht es wohl auch ein bisschen, zur Seite eher wenig bis nichts.


    Warum?

    Ich wollte das Gerät jederzeit "normal" nutzen können (Fellwechsel ist dann halt obenrum nötig) und eine gewisse Tonalität haben. Dank der Resonanzfelle hört man durchaus, auf welchen Eimer man gezimmert hat. Die Becken klingen halt sehr kurz, daran muss man sich gewöhnen. Eine Elektrobude ist fast genauso laut vom Anschlagsgeräusch, klingt aber schlechter. Und das ganze Extraplastik mit dem Strom wäre mir zu teuer gekommen. Noch wichtiger: für Dynamik ist der Elektrokram extrem eingeschränkt. Wer mal orchestral üben will, kann schnell merken, dass es auch leiser und lauter gibt. Das ist so auch nicht optimal, aber viel besser hör- und spürbar.

    Die Lochbleche waren mir zu teuer und sie wurden auch erst erfunden, als ich das schon so konzeptioniert hatte. Das R-Tom-Zeug kenne ich nicht, das muss neu sein.


    Grüße

    Jürgen

  • Hat jemand diesbezüglich evtl Erfahrungen gesammelt oder durch den wechsel von E-Kit auf A-Kit Umbau einen Benefit, oder auch nicht bei sich feststellen können?

    ich bin den weg E-Kit -> Silent Kit gegeangen.

    der benefit war für mich 1. es wird akustisch genau das erzeugt was man spielt/tut.

    2. ich habe nicht mehr unmengen an zeit mit settings verschwendet.


    Der Gedanke auf dem Tama zu spielen ist schon sehr verlockend

    Mir gings genau so, tu es einfach. Es ist eine Erfahrung mehr.


    Ich hatte zuerst mein Set mit den Drum Tec pro Mesh Heads inkl. original Resos und den Millenium Still Becken und der Arborea Bronze-8 Low Noise Cymbal 14" HiHat bestückt.

    Die Silent Stroke Heads so wie verschiedene andere einlagige Meshs waren für mich unbrauchbar, der Rebound ist um ein vielfaches überhöht und von Klang her sind sie auch eine enttäuschung.


    Zur zeit spiele ich ein akustisches set zu "zivilen" Uhrzeiten in absprache mit der Nachbarschaft und auch nicht länger als ne halbe bis ganze stunde.

    ansonsten dann mit dem Vic Firth Drum Pads in verbindung mit den Silent Becken was nur ein paar handgriffe sind.

    die Mute Pads haben einen super rebound, mit dem sound kann ich prima leben und sie sind auch schön leise.

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