The eDrum Workshop

  • Hallo an alle Drummer,

    Bin gerade am stöbern ob ich mein TD-12 ergänze durch VST oder ein Upgrade auf ein 17 / 27 mache. Tendenz geht da aktuell eher zum 27.

    Bei Modul-Upgrade ist mir klar, neben den „vielgeachteten“ Roland-Sounds auch weitere dazu zu holen.

    Neben Drum-Tec mit ihren Sound Editions hätte ich an VExpression gedacht, wobei die für das TD-27 (noch?) nichts bieten. In youtube bin ich auf theedrumworkshop.com gestoßen.


    Hat da jemand schon Erfahrungen mit denen gemacht? Womöglich schon eine Weile im Einsatz?

    Wie würdet Ihr deren Kits gegenüber Drum-Tec und VEx bewerten?


    Danke für Euer Feedback.

    Dubi

  • Hi Dubi,


    wenn dir Roland grundlegend liegt würde ich definitiv zum TD-27 greifen und diverse Sample Packs, die es auf dem Markt gibt testen.

    Im Gegensatz zum TD-17 lässt sich beim -27 weit mehr klanglich gestalten für realistischere Sounds. Das Importieren von Samples finde ich persönlich für Roland Module praktisch unverzichtbar.


    Luke von The eDrum Workshop hat gute Pakete, drum-tec ist auch immer eine gute Anlaufstelle für bessere Roland Sounds/Presets. The eDW hat zuletzt mehr eigene und bessere Samples für alle Kessel an Board.

    Wir werden auch bald ein paar Sample Packs mit diversen Kits für das TD-27 heraus bringen.



    Was VSTi angeht sollte man etwas know how mitbringen bzw sich gut einlesen um gut spielbare Ergebnisse zu erzielen, sowie natürlich einen brauchbaren Rechner und Audiointerface mit vernünftigen ASIO Treibern haben. Hier ist das Angebot sehr groß und nicht alle VSTi sind allerdings ohne Probleme mit eDrums vernünftig spielbar. Das reicht von Mapping Problemen bis klanglich unnatürliche bzw nicht optimale Ansprache und natürlich das leidige Thema: Latenz. Hier hat man bei Roland Modulen im Endeffekt fast immer bessere Spielergebnisse und spart sich im Zweifelsfall eine Menge Frust. Allerdings bekommt man für 1279€ auch eine Menge sehr gute VSTi Drum Libraries.


    Alternativen gibt es bei 2box mit dem DrumIt 3 & 5. Die Module sind günstiger und du kannst realistische multilayer Samples aus beliebigen VST libraries importieren und problemlos spielen. Im Modul selbst hast du jedoch keine großen Möglichkeiten die Sounds weiter zu verändern.

  • Bin gerade am stöbern ob ich mein TD-12 ergänze durch VST oder ein Upgrade auf ein 17 / 27 mache.

    Für richtig guten und echten Klang (und vielschichtige Klang-Möglichkeiten) geht kein Weg an geilen Drum-Samplern/Libraries vorbei. Sobald ein attraktives OneShot-Sample (ladbar mit Roland-Modulen) mit dem chemischen Roland-Sound gespickt wird, ist es bei mir absolut vorbei mit Lustig. IMO sind sämtliche Presets von solchen Anbietern wie EDW oder Vex trotz aller Anstrengungen Lichtjahre entfernt von einem klanglichen Niveau wie beispielsweise LINK + LINK + LINK . Du wirst solche Modul-Sounds schwer in irgendeinem ernstzunehmenden Mix/Produktion finden; SD3 oder GGD dagegen zu Hauf.

  • Aufnahme und Spielgefühl sind dennoch zwei Welten. Viele Sample Libraries lassen sich wesentlich schlechter spielen als beispielsweise ein Roland Modul. Nicht zu unterschätzen. Ich bevorzuge rein klanglich natürlich ebenfalls VSTi, dennoch lassen sich mit TD-27 und -50 erstaunlich gute Ergebnisse erzielen. Spieltechnisch in meinen Augen klarer Sieger, wenn man mehr als AC/DC 4/4 spielt. Die Stock Sounds/Presets praktisch aller Roland Module sind jedoch leider kaum zu gebrauchen.


    Das Problem mit VST ist in meinen Augen, wenn man einen guten studio-/aufnahmetauglichen Sound abmischt bekommt man hier ebenfalls schnell den MachineGun Effekt. Gekonnt hat man in dem Fall nichts. Das klingt in Videos alles toll, lässt sich aber oft nicht mehr wirklich dynamisch spielen. Gleiche Ergebnisse lassen sich dann auch mit Roland TD-27 und -50 erzielen. Wenn man sich hier etwas Mühe gibt beim Zusammenfügen der One Shot Samples mit den Modulsounds bekommt man Dynamik und einen Vollwertigen Full Hit Sound wie bei VST Samplern. Am Ende alles eine Frage des Aufwands.

  • Aufnahme und Spielgefühl sind dennoch zwei Welten. Viele Sample Libraries lassen sich wesentlich schlechter spielen als beispielsweise ein Roland Modul. Nicht zu unterschätzen. ... Spieltechnisch in meinen Augen klarer Sieger, wenn man mehr als AC/DC 4/4 spielt.

    Das Thema hatten wir schonmal. Kompletter Kokolores, weil alles 'ne Sache der Übersetzung. ;)



    dennoch lassen sich mit TD-27 und -50 erstaunlich gute Ergebnisse erzielen.

    Ja eben nicht! Bzw. zeigen! und Videobeweis liefern, damit der Interessierte vergleichen kann.



    Das Problem mit VST ist in meinen Augen, wenn man einen guten studio-/aufnahmetauglichen Sound abmischt bekommt man hier ebenfalls schnell den MachineGun Effekt. Gekonnt hat man in dem Fall nichts. Das klingt in Videos alles toll, lässt sich aber oft nicht mehr wirklich dynamisch spielen.

    Kann ich nicht nachvollziehen, bzw. ist alles eine Sache des Sounds.



    Gleiche Ergebnisse lassen sich dann auch mit Roland TD-27 und -50 erzielen. Wenn man sich hier etwas Mühe gibt beim Zusammenfügen der One Shot Samples mit den Modulsounds bekommt man Dynamik und einen Vollwertigen Full Hit Sound wie bei VST Samplern. Am Ende alles eine Frage des Aufwands.

    Never! Bzw, wie gesagt, beweis es mit oder in einem Video: jeder kann sich ein eigenes Bild machen, wenn denn die Modul-Sound-Menschen doch nur mal was dahingehend veröffentlichen würden. Sie trauen sich aber nicht, weil sie wissen, daß sie im 1:1 Vergleich total ablosen LOL. Absolut alles, was ich bislang da gehört und gesehen habe, war richtig weit weg von meinen geposteten Beispielen. ;)

  • Kommt bald. Erst die Pakete, dann die Demos. Und nein es ist nicht alles eine Frage des reinen Sounds. Es gibt richtig gut klingende Videos mit SD3 sounds etc. aber spielen lässt sich vieles überaus bescheiden. Es sei denn man haut nur in einer Stärke auf die Kessel dann ist es tatsächlich alles nur eine Frage des Sounds. Und Video Demos zum Spielgefühl gibt es für deine Aussagen nunmal leider auch nicht, daher relativ sinnfreie Argumentation. Für die Musikerpolizei im Publikum mag es stets nur um „den“ Sound gehen, aber Schlagzeugspielen ist eben mehr als nur das. Ich habe mittlerweile auch ein eDRUMin10 hier und muss sagen es kann mit einem Roland Modul nicht ganz mithalten Trigger technisch.


    PS: „Kokolores“ ist eigentlich nur dein Auftreten. Um es mal mit deinen Worten auszudrücken. Nichts für ungut, aber ein bisschen nervig und unproduktiv ist diese Art schon. Inhalt kann man auch rein sachlich erörtern. 😉 Dafür muss man nicht immer gleich in der Gegend rumbrüllen.

  • Es gibt richtig gut klingende Videos mit SD3 sounds etc. aber spielen lässt sich vieles überaus bescheiden. Es sei denn man haut nur in einer Stärke auf die Kessel dann ist es tatsächlich alles nur eine Frage des Sounds.

    DAS bei SD3 mit ausführlichsten Sample-Libs zu behaupten zeugt dann ja wohl ganz safe von größter Expertise :D . Da kann ich schlecht nicht "nervig und unproduktiv" (LOL) drauf reagieren, sorry.

    Und ein eDRUMin10 muß man halt auch einstellen können, übrigens genau wie Dynamikübersetzung von Flaggschiff-Drum-Samplern ;) . Ich kann außer dem Hotspotting-Feature und fehlendem Cym-PS (und vielleicht der minimal schlechteren Modul-Latenz) nicht viel erkennen, wo es nicht mithalten kann, kenne aber hingegen so einige bedeutsame Features, die kein Roland-Modul hat.

  • Da kann ich schlecht nicht "nervig und unproduktiv" (LOL) drauf reagieren, sorry.

    Doch, das kann man ohne Häme, LOL und Smilies hinbekommen. Eine seriöse, ausschliesslich sachorientierte Antwort hat eine sehr viel stärkere Aussagekraft und würde eher einer guten Diskussionskultur entsprechen.

    Gruß mc.mod

  • Dubi, es gibt hier eine kostenfreie Steven Slate Drummer 5 Version und hier eine EZDrummer Demo. Damit kannst du testen ob dir VSTi mit deinem TD-12 zusagen. Ich persönlich finde die Sounds, gerade im Attack/Transienten etwas zu dünn. Dass lässt sich als Plugin in einer DAW verwendet mit zusätzlichem EQ aber etwas kompensieren. Wenn dir hier Punch und die gewisse „Voluminösität“ fehlt, die tatsächlich viele Roland Module oft etwas besser können, würde ich ein TD-27 mit guten Samples zum Layern/Mischen empfehlen. Das ist zwar mit dem TD-17 auch möglich, hier fehlen aber ein paar klanglich essenzielle Bearbeitungsmöglichkeit um eben über den „exorbitanten“ Roland Sound hinaus zu kommen. ;)

    DAS bei SD3 mit ausführlichsten Sample-Libs zu behaupten zeugt dann ja wohl ganz safe von größter Expertise :D . Da kann ich schlecht nicht "nervig und unproduktiv" (LOL) drauf reagieren, sorry.

    Und ein eDRUMin10 muß man halt auch einstellen können, übrigens genau wie Dynamikübersetzung von Flaggschiff-Drum-Samplern ;) .


    Ich bin der Meinung nach ausführlichen Tests und Rücksprache mit Rob habe ich das beste aus dem eDRUMin herausgeholt und komme auch fast an Roland heran. Es ist sicher auch eine Frage der Hardware, hier is Roland einfach unproblematischer an diversen Stellen, trotz diverser Features des eDRUMin gegenüber Roland. Einige funktionieren aber auch nur mit der passenden Hardware. (Bell Sense etc.) Ansonsten aber völlig richtig, auch Roland Module muss man korrekt einstellen damit sie gut funktionieren.


    Ich weiß ja nicht wie oft du an einem Akkustikset sitzt (es gibt mittlerweile wirklich viele, die fast nur eDrum spielen), aber ich glaube fast jeder etwas erfahrenere Drummer hat schonmal an einem totalen Grurkenset gesessen, mega trashiger Sound, fast wie Mülleimer. Schlecht gestimmte Snare, ein Teppich, der den Ton so arg abwürgt und dazu die glorreichen Messingbecken....

    Aber es macht tierisch spaß damit zu spielen, weil sich dnb, Jazz oder Industrial damit einfach unglaublich gut anfühlt. Und doch klingt es für den Zuhörer wie ein paar Blechtöpfe und Mülltonnen.


    Mit VSTi und Roland Modulen sehe ich das sehr ähnlich. 8)


  • Doch, das kann man ohne Häme, LOL und Smilies hinbekommen.

    Nun, das habe ich ja schon hinter mir; hat aber nichts gebracht. Die angeblich fehlende Drum-Sampler-"Spielbarkeit" a la "Es sei denn man haut nur in einer Stärke auf die Kessel" wurde ja jetzt wiederholt vorgebracht, und ich hasse es einfach, wenn e-Drummer, Newbies und Anwärter (die ja hier durchaus mitlesen) von solchen Falschinformationen vom SoftwareDrumming abgehalten werden. Die VSTi-Drummer-Szene ist eh schon denkbar gering an Members (was natürlich nicht an den Sounds und der angeblich fehlenden Spielbarkeit liegt, um das in diesem Kontext sich evtl. anbietende Strohmann-Argument gleich abzuwürgen), und solche Posts (und dann auch noch von Händlern/Herstellern! die solche Falsch-Infos mutmaßlich durchaus denkbar zum Eigennutz posten) tun ihren Beitrag dazu.


    Ich bitte alle e-Drummer, Newbies und Anwärter sich ein eigenes Bild zu machen und ihren Ohren zu vertrauen. Und es gibt kostenlose Test-Möglichkeiten dazu :)

  • Dass lässt sich als Plugin in einer DAW verwendet mit zusätzlichem EQ aber etwas kompensieren. Wenn dir hier Punch und die gewisse „Voluminösität“ fehlt, die tatsächlich viele Roland Module oft etwas besser können

    Naja EQ kompensiert das eher weniger. Dafür gibt es unglaublich geile Comp/Saturation-Tools und latenzfreie Transienten-Designer. Hast du mal Devil-Loc von Soundtoys gecheckt? --> macht "billigen" VSTi-Drum-Sound wesentlich "teurer" und gewissermaßen 'mix-ready', und bedienungsmäßig muß man da quasi gar nichts können. Und dann gibt es von Haus aus ober-punchigen Stuff! Schon mal z.B. GGD-Invasion gecheckt?

  • Den Eigennutzvorwurf weise ich dankend zurück und ist reine Spekulation.

    Mit Kompressoren und Transientendesignern verschlimmerst du genau das, was oft eh schon Problem bei VSTi ist, plattgebügelte Transienten. Genau hier liegt der Vorteil bei Roland.


    Es ist etwas unsinnig in extremen zu denken. VSTi weisen keine fehlende Spielbarkeit auf!

    Sie fühlen sich nur oft dünner an als zb ein schlecht klingendes Roland Modul weil gewisse Aspekte eines akkustischen Schlagzeuges fehlen.

    Sitzt man hinter einem mikrofonierten Akkustikset mit inEar Monitoring hat man stets den akkustischen und druckvollen Sound des Sets mit auf dem Ohr bzw. dem Körper. Das macht enorm viel aus (nicht umsonst gibt es Budshaker) und fehlt eben fast immer bei VSTi, was einfach den natürlicheren Aufnahmen geschuldet ist. Roland hat hier einfach einen voluminöseren Punch, den bekommt man aus verhältnismäßig dünnen akkustischen Studioaufnahmen nicht. Den Transienten weiter platt zu bügeln macht alles nur schlimmer und dünner. Sublayer mit fehlende Frequenzen wären hier eine Lösung. Ich bin persönlich wirklich kein Freund von Roland Sounds und die Samples, die man zum Layern benutzt stammen ja ironischerweise auch aus deinen hochgelobten VSTi, dennoch sehe ich die ideale Spielbarkeit in der Kombination aus beiden Komponenten, da Roland einfach einen realistischeren Punch mitbringt. Für vernünftige Aufnahmen, keine Frage, natürlich (gute) VSTi, aber ein eDrum spielt man und programmiert es nicht, daher ist es für mich eine essenzielle Komponente.


    Die Frage wem man was empfiehlt stellt sich doch garnicht für den Vor- oder Nachteil eines „Neulings“. Man hat alle Möglichkeiten Demos zu testen und selbst zu entscheiden. Grundlegendes Roland Bashing gegen nicht immer frei testbare Hardware halte ich dagegen für eine Horizontbeschränkung der Auswahl des Interessenten.

  • Mit Kompressoren und Transientendesignern verschlimmerst du genau das, was oft eh schon Problem bei VSTi ist, plattgebügelte Transienten. ... Den Transienten weiter platt zu bügeln macht alles nur schlimmer und dünner.

    Natürlich nicht. Check mal, was ein Transienten-Designer ist, und in welche Richtungen man ihn einstellen kann. Und du hast nach den Statement safe noch nie so ein Tool wie Devil Loc auf Drums gelegt...



    Sie fühlen sich nur oft dünner an als zb ein schlecht klingendes Roland Modul weil gewisse Aspekte eines akkustischen Schlagzeuges fehlen.

    Sitzt man hinter einem mikrofonierten Akkustikset mit inEar Monitoring hat man stets den akkustischen und druckvollen Sound des Sets mit auf dem Ohr bzw. dem Körper. Das macht enorm viel aus (nicht umsonst gibt es Budshaker) und fehlt eben fast immer bei VSTi, was einfach den natürlicheren Aufnahmen geschuldet ist. Roland hat hier einfach einen voluminöseren Punch, den bekommt man aus verhältnismäßig dünnen akkustischen Studioaufnahmen nicht.

    Du scheinst wirklich zu glauben, daß VSTi-Drummer generell "raw" Samples spielen. Was für ein Irrtum. Tipp: check mal wie gewiefte Leute ihren Drum-Sampler audio-engineeren/produzieren (echtzeitfähig).

    Und was zum Geier ist ein Budshaker?? Du meinst doch nicht etwa einen Buttshaker, und nein, ich nehme und empfehle keinen billigen Buttshaker a la Buttkicker/ThroneThumper sondern musikalische Körperschall-Wandler a la P&D oder Ibeam, da eben nicht nur mit billigstem Gerüttel der "Butt" geshakt werden soll ;)



    PS: übrigens der Satz
    "Sie fühlen sich nur oft dünner an als zb ein schlecht klingendes Roland Modul weil gewisse Aspekte eines akkustischen Schlagzeuges fehlen."

    , den ich jetz nochmal gelesen habe, ist echt die Härte; kannste dir nicht ausdenken.

    Was haben denn bitteschön "gewisse Aspekte eines akustischen Schlagzeugs" mit "schlecht klingendem Roland Modul"-Sound zu tun???

    Und "oft dünner"... --> Ich frage mich, was soll so ein Statement aussagen außer 'ich weiß daß es dünner ist, weil ich noch nie fett klingende Libs gespielt/gecheckt habe" (die es übrigens haufenweise gibt)

  • Oh jeh. Auch wenn es wirklich anstrengend ist mit dir um die Wette zu schreien...


    Ich weiß was ein Transienten Designer ist und nutzte diesen selbst unzählige male in Studioaufnahmen. Eine so fett klingende Aufnahme wie an einem Akustikset zu sitzen würde jede Studioproduktion vollkommen ruinieren. Deine Aufnahmeexpertise scheint da etwas wage. Dass VST libraries komplett unprocessed sind hat nie jemand behauptet und wäre auch kaum Endkonsumern anzubieten. Nicht jede Library hat auch ein Mixing Desk mit vernünftigen Plugins, somit ist für viele Sampler fürs gutes eDrumming zusätzliche Software nötig, die schnell den finanziellen Rahmen sprengen und in keiner Relation mehr zu einem reinen eDrum Produkt stehen, wenn man sonst nichts mit Musikproduktion am Hut hat.

    An einem Schlagzeug zu sitzen und es sehr authentisch spielen zu können hat nicht allein unmittelbar mit der Klangqualität (die unter anderem oft subjektiv ist) zu tun sondern mit dem Frequenzspektrum und dem Impulsverhalten der Sounds bzw. der Transienten. Sounds die auf einer Albumproduktion super fett klingen müssen so überhaupt garnicht „super fett“ wirken wenn man sie auf einem eDrum spielt. Ich weiß nicht wo diese rein passive Hörerfahrung herkommt aber mit praktischer Erfahrung an akustischen Schlagzeugen kann das nicht zusammen gehen.



    Soweit ich mich erinnere bietest du kommerzielle Softwarelösungen für diverse VSTi Probleme auf verschiedenen Plattformen an. Da könnte man jetzt direkt Böses denken....

    Neben dem kommerziellen Eigennutzen (*wink*) dieser Diskussion würde sich demnach die Frage stellen warum ist es nötig bei einer so perfekten Sache wie VST eDrumming so viele Problemlösungen anbieten zu müssen? (welche ich Eingangs ebenfalls als Kriterium einbrachte)


    Da es hier ursprünglich um The eDW ging, frag mal Luke, der ein sehr kompetenter Kollege mit viel eDrum Expertise ist, warum er vornehmlich Roland spielt, trotz Besitz der meisten renommierten Alternativen, die es auf dem Markt gibt. Wenn deine Theorie korrekt wäre dürfte es seit geraumer Zeit praktisch keine Flaggschiffverkäufer außer dem Pearl Mimic Pro mehr geben. Dem ist aber nicht so. Und ich wage mal spekulativ zu behaupten das liegt nicht allein an der reinen Inkompetenz aller nicht Pearl Mimic User.

    Roland ist sicherlich allein aufgrund seiner/ihrer Marktpräsenz ein weit verbreitetes Einsteigerprodukt aber ein Tony Royster Jr. spielt eben auch seit Urzeiten Roland. Und nein Endorsments sind nicht das wofür viele sie halten.


    PS: mea culpa, ein Rechtschreibfehler... möge er den ersten Stein werfen.

    (manch einem Drummer mag es sicher auch sein Bud light schütteln)


    Danke, ich bin raus. Zu schade, aber gegen manche Ideologien kommt man einfach nicht an in dieser Welt. Schönen Sonntag noch. :thumbup:

  • Neben dem kommerziellen Eigennutzen (*wink*) dieser Diskussion würde sich demnach die Frage stellen warum ist es nötig bei einer so perfekten Sache wie VST eDrumming so viele Problemlösungen anbieten zu müssen? (welche ich Eingangs ebenfalls als Kriterium einbrachte)

    SD3 braucht nicht "viele Problemlösungen" ;)


    Eine so fett klingende Aufnahme wie an einem Akustikset zu sitzen würde jede Studioproduktion vollkommen ruinieren.

    Was? Den Satz kann keiner verstehen, sorry.

    ...Und welchen Transienten-Designer benutzt du denn? Vielleicht hast du ihn "unzählige male in Sudioaufnahmen" falsch eingestellt? Und "Aufnahmeexpertise" ist in meiner Hinsicht völlig falsch ausgedrückt, da ich nichts aufnehme. Du kannst aber gerne mal bei mir punchigen e-Drum-Sampler-Sound auf PA oder edler HP-Abhöre testen, da ich mir absolut sicher bin, daß du noch nie was von z.B. GGD-Libraries gehört hast und auch gewisse SDX/EZX-Libs in entsprechendem Soundgewand (und ich meine jetzt eher nicht die mitgelieferten Presets!).



    Da es hier ursprünglich um The eDW ging, frag mal Luke, der ein sehr kompetenter Kollege mit viel eDrum Expertise ist, warum er vornehmlich Roland spielt, trotz Besitz der meisten renommierten Alternativen, die es auf dem Markt gibt.

    Oh, der gute Luke macht halt 'n Business draus, genau wie du, vielleicht genau wie ich - also schonwieder Eigentor LOL. Dabei fällt mir ein, daß der gute Luke vor ganz wenigen Tagen ein Spielausschnitt mit 'nem Snare-Tom-Kick-Fill von sich gepostet hat, wo er die Frage stellt, warum man öfter mal Fills spielt die "silly" klingen. Und 'n haufen Leute gleich so: 'na wegen den chemischen/machinegunning Tom-Sounds', und ich so: 'dein Fill ist spielerisch an sich nicht schuld - die Roland-Modul-Sounds lassen es halt "silly" klingen, besonders die Toms' - und er so zu mir 'Oh, halt die Klappe!' -> HYPER-LOL.



    Wenn deine Theorie korrekt wäre dürfte es seit geraumer Zeit praktisch keine Flaggschiffverkäufer außer dem Pearl Mimic Pro mehr geben. Dem ist aber nicht so. Und ich wage mal spekulativ zu behaupten das liegt nicht allein an der reinen Inkompetenz aller nicht Pearl Mimic User.

    Naja, guck sie dir doch an, bzw. hör sie dir an, die Soundergebnisse von Modul-Sound-eDrummern: das spricht halt Bände (beispielsweise: check die Comments von AnikaNilles-TD-50-AlbumStück-Video). Da brauchst du den Leuten nichts mehr vorzumachen: die detekten den besch...eidenen Roland-Modul-Sound immer und überall (zumindest von Konserve), und ja genau deswegen wäre es ziemlich grotesk, daß sich sehr viele das unterm Strich für Musikproduktion und Musik-Genuß völlig unbrauchbare Plastikgeknatter ins Haus holen und keine Software spielen. Aber das Roland-Gedöns ist halt zumeist nur zum "leisen üben" da und vielleicht für eine leise Tanz-Band. Außerdem gibt es zu Hauf die Computer- u. Technik-Abneigung, gepaart mit Nichtbereitschaft sich einen Software-Drumtec/lehrer zu leisten (so nach dem Motto: jetzt hab ich schon soviel Blatt auf die Theke gelegt; das muß jetzt reichen und das muß es jetzt sein -> diese Leute haben meineserachtens ihren Plastik-Klang so richtig verdient). Ich kann mich noch gut dran erinnern wo einer hier und auf der Tube sein riesiges und wirklich sehr schönes DIY-A2E-Monster-Kit präsentiert hat und man ihm überall Anerkennung gezollt hat. Da er sich weigerte was anderes außer Modulsounds damit klarzumachen, blieb dieses schöne Kit allerdings ein Stillleben (nicht einen einzigen Ton hat man davon gehört, obwohl immer wieder darum gebeten wurde -> na klar hat der Besitzer gecheckt, daß der "Klang" seinem Kunstwerk-Kit nur Abbruch tun würde).

    Nochmal: Zeig mir eine ernstzunehmende Musikproduktion mit V-Drums-Sound (von mir aus auch mit eDW oder Vex)! Du wirst da einfach nichts finden. Und MimicPro ist einfach klanglich viel zu beschränkt für den Preis; ich meine wer will schon ausschließlich SSD5 im Ohr haben, und das für diese Summe...

  • Wow....das ist echt anstrengend hier und wenn ich die Begriffe hier so aufschnappe frage ich mich ernsthaft:

    "Was hat das noch mit einem entspannten Hobby oder mit E-Drums Allgemein zu tun? Da hat man ja kein Bock mehr, Thread´s die nur annähernd mit Roland zu tun haben auch nur ansatzweise zu verfolgen :-)


    Lieber Dubi,

    schwankst du noch zwischen dem TD_17 oder TD-27?

    Ich habe das TD-17 und diesmal noch keine der sogenannten Soundpacks, da ich schlicht und ergreifend beim TD-17 fast schon zufrieden mit den Standart Kits bin. Klar...die Sub Funktion sprich einen zweiten Klang drunter zu legen oder auch ein eigenes Sample zu verwenden lässt viel Spielraum.


    Wie schon mal erwähnt: Das TD-17 überrascht mich als erstes Rolands Modul schon sehr. Da ich die Dynamik und den "Punch" mancher Sounds echt sehr klasse finde!


    Das TD-27 konnte ich jetzt auch mal eine Zeit lang testen und da bin ich schon wieder in Anbetracht des Preises etwas zurückhaltender. Die Möglichkeiten der Soundeditierung sind etwas umfänglicher und der fixe Wechsel der Ambience Filter sowie der Overhead Simulator auch Zucker, aber die Sounds heben sich nicht wirklich deutlich vom TD-17 ab. Das ist aber meine subjektive Einschätzung (deckt sich auch teilweise mit den Eindrücken anderer Benutzer in manchen Bewertungen).


    Kurzum und ohne lange Begründung. Seit dem TD-17 juckt mich BFD 2, EZ Drummer, Addictive und wie die alle heißen überhaupt nicht mehr. Denn ich kann einiges das Mister "AE Hybrid Drums" so schreibt über das TD-17/27 durchaus bestätigen. Ich bin da an einem Punkt an dem mich das Rumgefrickel am PC oder MAC ziemlich abtörnt.


    Ich sage mal ganz ehrlich:


    Manche Beispiele die wir hier so zum Thema Software Drumming zu sehen bekommen gehen in die Richtung Metal/Industrial oder what ever. Bei diesen Produktionen oder überhaupt in diesem Genre ist guter Sound für mich nicht mehr auszumachen. Alles glatt und steril! Bitte...da soll ein Roland TD-17/27/30 nicht mitkommen. Das ist doch ein Scherz...oder?


    Die Drum Tec Sound Edition kenne ich angefangen vom TD-11, TD- 9 bis TD-12. Allesamt immer sehr gut abgestimmt. Ist natürlich Geschmackssache, aber die Jungs von Drum Tec verstehen es auch sehr gut ihre Soundeditions zu präsentieren. Die Videos dazu sind immer klasse gemacht.


    Gut...wenn die noch nicht zum TD-27 verfügbar sind wird es sicherlich nicht mehr lange dauern. Aber das sollte kein Kriterium sein das TD-27 nicht anzuschaffen .-)

    Einmal editiert, zuletzt von roachford ()

  • Soweit ich weiß gibt es von drum-tec, VEXpression und The eDW Spund/Preset Packs für TD-17 als auch TD-27. Mit beiden Modulen hat man die Option sich später doch noch mal mit VSTi auszuprobieren, daher muss man hier bei der Entscheidung eigentlich keine Abstriche machen und ist flexibel bei der Verwendung des Moduls. Die Option Samples mit unter die Stock Sounds zu mischen sollte man auf jeden Fall nutzen um die Roland Module klanglich auch auszureizen. Für das TD-17 spricht der Preis und die direkt zugängliche Ambient und Hi-/LoPass Funktion per Regler, das fehlt definitiv etwas beim TD-27 wenn man gern viel mit den Sounds variiert. Beim TD-27 muss man dafür halt immer erst ins Menü oder mehrere Preset Varianten eines Sets anlegen.

    Für das TD-27 spricht definitiv der potentiell doch deutlich bessere Klang. Die Stock Presets sind aber tatsächlich kaum besser als beim TD-17. Etwas Arbeit hat man also erstmal bei beiden, es sei denn man kauft direkt ein paar Sound Packs mit ein.

  • Bei diesen Produktionen oder überhaupt in diesem Genre ist guter Sound für mich nicht mehr auszumachen. Alles glatt und steril! Bitte...da soll ein Roland TD-17/27/30 nicht mitkommen. Das ist doch ein Scherz...oder?

    Ja los, hau was raus mit deinem TD-17 und fact-checke mich: ich bin mega gespannt und viele andere Leute auch. Wer sich so hervortut sollte doch bitteschön wenigstens einen einzigen Link zu 'nem Soundbeispiel (Full-Mix) posten können, was die Leute dann vegleichen können. Trau dich! und mit Tom-Sounds! Ei, ich befürchte da wird's eng; selbst der gute Luke konnte nur seine "silly" klingenden Machinegun-Roland-Tom-Sounds präsentieren: schon seltsam für einen der professionell Presets macht, die angeblich mitmischen wollen... :D

  • Lieber Nick,

    mit Sicherheit werde ich da nichts finden was dich zufrieden stellen würde. Deine Kompetenz in Sachen VSTi Drums und deren Workflow anerkennend und in allen Ehren.


    Ich beziehe mich deshalb auch nur auf das Roland TD-17/27 und daher auch die Empfehlung dafür loswerden. Mit ein wenig Trickserei und Arbeit kann man jederzeit klasse Sounds aus der Kiste holen. Die Betonung liegt auf wenig Aufwand. Ich sehe den Grad zur virtueller Drumsoftware etc. mittlerweile etwas entspannter. Gut....ist natürlich auch die Frage mit welchem Ergebnis man persönlich zufrieden ist. Wie mein Vorredner auch schon schrieb, kann man sich die Sache mit den VSTi´s ja immer noch reinschaffen. Aber ich halte nichts davon generell die gefragten Module des Threadstarters gleich so zu vernichten, die im Übrigen für Roland Verhältnisse wohl sehr gut aufgestellt sind.


    Es muss keiner zufrieden sein mit dem was der Markt an Modulen derzeit aufwirft aber das geile ist ja, es bleibt jedem individuell überlassen ob er "höher....schneller...weiter" bis in unendlich geil klingende....kaum noch wahrnehmbare Klangsphären möchte, oder einfach nur:


    Auf´s Knöpfchen drücken und Spaß haben!

  • Ich fand die Fragestellung anfangs interessant, weil ich mich mit dem Gedanke befasse mein TD20x gegen ein neueres modernes Roland Modul zu tauschen. Nutze zwar, aber nur noch gelegentlich, SD2. Ich muss sagen das ist hier leider kaum zielführend. Daher, danke rochfoard und AEHybrid. Ich fahre einfach zu Drum-Tec...

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