Suche einen Rat bzgl. eines Umbaus von A- auf E-Set

  • Hallo liebe Forenmitglieder,


    leider ist mein Nachbar mit rundgeschnittenen Bäumen nicht der Meinung, dass mein Akkustik-Set zu seiner heilen Welt passt. Leider kann ich aber nur Abends üben und daher möchte ich mir nun ein A-Set zu einem E-Set umbauen, da ich nicht nur am Wochenende üben will.


    Daher benötige ich ja ein altes Shell-Set, um endlich loslegen zu können. Ich habe gerade dies hier gefunden:

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    Jetzt frage ich einfach mal in kundiger Runde, ob das zu meinem Vorhaben passen würde, oder was es für Probleme geben könnte, die ich als absoluter Laie nicht sehe.


    Ich würde mich über eine Antwort tierisch freuen.


    Viele Grüße

    Oliver

  • Rein theoretisch kann man aus jedem A-Set ein E-Set basteln. Wenn die Gratung nicht in Ordnung wirst Du bei einem A-Set Probleme bekommen

    es richtig zu stimmen. wie es sich bei einem Umbau auf einem E-Set verhält weiß ich nicht .

    Da überlasse ich anderen das Feld. Schau mal in der Suchfunktion nach.

    Gibt ne Menge was dazu geschrieben wurde. viell ist ja was für Dich dabei :) . Denke mal das andere hier noch Detailfragen klären.

    Hier nur ein paar BSP von vielen:






    Einfach hoch scrollen die Kopie scheint in der Mitte anzufangen :?: :!:

  • Hi Deepolli,


    prinzipiell lässt sich jedes A- zum E-Set umbauen. Die Drum-tec Pro Serie verwendet zum Beispiel Kessel von Sonor.


    Für den Umbau werden die Schlagfelle gegen Mesh-Heads getauscht, was alles schon mal leiser macht, und dann müssen noch Trigger her und ggf. Löcher für die Klinken-Buchsen gebohrt werden..


    Die eigentliche Crux sind aber meiner Meinung nach zwei andere Aspekte: die Becken und das Drum-Modul.


    Wenn du Low-noise Becken spielen kannst, ist das prima. Wenn du auf die sensitiven Pappscheiben mit Gummiüberzug zurück greifen musst, geht das schnell ins Geld.


    Auch bei den Drum-Modulen musst du aufpassen, denn die günstigeren und dazu zählt auch mein Roland TD-17 – sind ziemlich dumm. Sie kennen nicht den Unterschied zwischen Stock, Rod und Jazz-Besen (es sei denn, sie sind ein TD-50 für schlanke 2.500 Euro) und auch in Punkto Fellspielereien (beim Schlagen Druck ausüben um den Ton zu verändern) müssen sie passen.


    Als Alternative sind vielleicht die RTOM Blackhole Practice Pads eine Idee. Sind zwar auch nicht billig, aber machen das Set um bis zu 80% leiser. Das zusammen mit Low-noise Cymbals könnte den Nachbarn auch beruhigen.


    Und wenn ich mich recht entsinne, darfst als selbst als Hobby-Musiker außerhalb der üblichen Ruhezeiten (meist zwischen 8 und 13 sowie 15 bis 20 Uhr) täglich eine Stunde üben.


    Viel Erfolg

    Tom



    PS - Zu E-Drums, was ich von Ihnen halte und warum das so ist, scheibe ich demnächst noch etwas auf flamadiddle.de .

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    flamadiddle.de – mein Blog für Wieder-Trommelnde

  • Als Alternative sind vielleicht die RTOM Blackhole Practice Pads eine Idee. Sind zwar auch nicht billig, aber machen das Set um bis zu 80% leiser. Das zusammen mit Low-noise Cymbals könnte den Nachbarn auch beruhigen.

    Wow, an die Teile hab ich noch gar nicht gedacht, oder gewusst, dass es die gibt. Ich glaube, die versuche ich zuerst einmal. Dann dürfte das der Nachbar in 75 Meter Entfernung doch auch nicht mehr hören. Danke für den Tipp, da ich eigentlich gerne bei meinem A-Set bleiben möchte. Das werde ich mir erstmal bestellen und wäre auch billiger als ein E-Set.

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