Bassdrum Spielgefühl Erfahrungen

  • Hallo Zusammen,


    Ich hab, so wie sicher viele Andere, das Problem, dass ich das Spielgefühl bei der E-Bassdrum nicht richtig in den Griff bekomme.


    Hab ein A Set zum E- drum umgebaut mit 22 BD und Drumtec Real Feel Meshheads. Hab schon diverse Einstellungen ausprobiert von Fellspannung über Fußpedal, anfangs mit einem Kissen gedämpft, dann mit Schaumstoff… im Moment doch wieder Kissen, da der Schaumstoff noch schlechtere Eigenschaften hatte.


    Jetzt zu meiner Frage:


    Hat jemand Erfahrung mit welchem Schaumstoff ich an ein gutes Ergebnis komme? Drum-Tec verwendet für seine Bassdrums wohl eine Art Viscoschaumstoff. Hat hier jemand Erfahrungen? Ich habe Viscoschaumstoff in den Stauchhärten 13, 18 und 30 gefunden. Was kommt dem von Drum-Tec da am nächsten?


    Oder vielleicht direkt in eine andere Richtung und das Roland KD-A 22 umrüsten? Gibt es hier jemanden, der den direkten Vergleich hat zwischen Drum-Tec Bassdrum und Roland KD-A 22?


    Ich bin euch für Meinungen und Anregungen dankbar!


    Besten Gruß, Sebastian

    Einmal editiert, zuletzt von Berti87 ()

  • mc.mod

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Hallo Zusammen,


    ...dass ich das Spielgefühl bei der E-Bassdrum nicht richtig in den Griff bekomme.

    Ich brauche mehr Details. Bitte etwas genauer, was du nicht in den Griff bekommst.


    Aus meiner Erfahrung kann ich berichten, dass ich zu rein akustischen Zeiten den Beater - wie wohl die meisten - im Fell stehen gelassen habe. Das klappt elektrisch meist nicht so gut und führt zu unerwünschtem Nachtriggern. Meine Lösung: Ich habe mir angewöhnt, den Beater vollständig zurück federn zu lassen. Schon klappt's.

    Fragen und Beiträge zu E-Drums können zu heftigen Reaktionen und Nebenwirkungen führen.

  • Bin zwar kein E-Drummer, aber ich verdächtige bei solchen Problemen auch typischerweise meine Fußtechnik. Während sich meine Hände ständig irgendwo rhythmisch betätigen, mal mit Sticks, mal ohne, auf Trommeln, Pads, Sofakissen und Pizzakartons, haben meine Füße diesen Dauerbetriebsmodus nicht und sind technisch lang nicht so flexibel. Da merke ich bei jeder neuen FuMa, Bassdrum oder sogar Stimmung ne Irritation, die ich spieltechnisch in den Griff bekommen muss. Mal geht das nebenbei, manchmal muss ich richtig lange Trockenübungen machen, um an den Punkt zu kommen, mich wieder wohlzufühlen.


    Meines Erachtens ist vieles von dem, was ich als "falsches" Spielgefühl empfinde, eher eine Folge mangelnder oder zu laxer Übung. D.h. das "gute" Spielgefühl bedeutet eigentlich, dass sich meine technischen Unzulänglichkeiten auf meine Konfiguration eingestellt haben. Sobald es eine (oft nur kleine) Abweichung gibt, läuft mein Fuß nicht mehr geschmeidig, und ich suche die Ursache wie die meisten bei den Werkzeugen statt bei mir. Technisch bedingtes falsches Spielgefühl entsteht bei meiner Spielweise primär durch extrem hart gespannte Feder und lässt sich glücklicherweise ohne Aufwand korrigieren.


    Mai-Carsten hat imho einen guten Punkt genannt, der jedem Drummer zumindest eine zusätzliche Option gibt.

  • An meiner 16er BD habe ich ein Meshhead, das Teil ist fest gespannt, Trigger hinten dran (nicht in der Mitte der BD), Schaumstoffpad vorne drauf damit das MH nicht zerstört wird. Normale Fußmaschine und entsprechende Einstellung im Modul - alles ok.

    Geht es hier um die Spielbarkeit oder den "Eigenklang" der BD?

    Tama Royalstar mit Zola Coat Beschichtung (BD, HT, FT), Tama Imperialstar (BD, HT, FT), E-Drum 2box 5 MK2 mit umgebauten Kesseln

    Mein Vorstellungsthread

  • Ich hatte lange den KDA22 trigger.

    Der funzt herforragend, kommt auch auf das Modul an, nur etwas lautes Anschlaggeräusch.

    Jetzthab icheinen trigger im oberen Drittel,

    Ein mesh head, einen drumtec Filzschlegel für mesh heads und in der Bass drum einem halben schaumstoff zylinder kaltschaum stärke 6 von schaumstofffabrik.de.

  • Vielen Dank erstmal für die Antworten!


    Ich brauche mehr Details. Bitte etwas genauer, was du nicht in den Griff bekommst.

    Den Rebound des Meshhead… das ist wirklich schon wie ein Tennisschläger… hab bei meinem A Set das Schlagfell sehr locker gespannt. Fehltrigger und Doppeltrigger hab ich über die Einstellungen schon ganz gut in den Griff bekommen…


    trommla da gebe ich dir vollkommen Recht! Die Fußtechnik kommt meist zu kurz… hab beim umstellen auf Edrum aber auch schon daran gefeilt und die Technik angepasst… da geht sicher noch mehr, aber mich stört halt dieses Schlaggefühl auf das Meshhead… da gibt es sicher bessere Lösungen wie z.B. die Drumtec Bass drum oder das Roland. Ich bastel aber immer gern selber und daher hätte ich gern Anregungen bzw. Erfahrungen wie man das Optimum mit DIY Mitteln da raus holt.


    Geht es hier um die Spielbarkeit oder den "Eigenklang" der BD?

    Ganz klar um die Spielbarkeit…


    Ich hatte lange den KDA22 trigger.

    Der funzt herforragend, kommt auch auf das Modul an, nur etwas lautes Anschlaggeräusch.

    Jetzthab icheinen trigger im oberen Drittel,

    Ein mesh head, einen drumtec Filzschlegel für mesh heads und in der Bass drum einem halben schaumstoff zylinder kaltschaum stärke 6 von schaumstofffabrik.de.

    Das klingt schonmal interessant … und ist die selbstbau Lösung besser als der KDA22? Ein anderer Schlägel ist auch eine gute Option …

  • Ein gut konstruierter Bassdrum Trigger sollte eigentlich keine großen Probleme mit versenkten Beatern haben.


    Den Trampolineffekt kann man meiner Errahrung nach schonmal sehr gut mit einem stabilen doppel Falam/Patch abfangen, da Mesh Heads punktuell beim Eintauchen des Beaters doch sehr stark nachgeben gegenüber einem Milar Fell. Der Patch verteilt den relativ kleinen Druckpunkt des Beaters, was den Anschlag gefühlt härter macht und den Beater nicht so stark federn lässt.


    Je nach Kesselgröße kann eine festere oder eine lockerere Spannung vorteilhafter sein. Ruhig mal in beide Richtungen testen. Aber für einen natürlicheren Rebound immer mit (doppel)Patch. Akustisch verursacht der nicht viel mehr Pegel wenn man dann mit Filzbeater spielt. Die Lebensdauer des Mesh Head profitiert davon außerdem enorm. 😉



    Viele Grüße

  • Den Trampolineffekt kann man meiner Errahrung nach schonmal sehr gut mit einem stabilen doppel Falam/Patch abfangen...

    Und der bleibt auch über längere Zeit am Mesh-Fell kleben? Ist ja immerhin keine glatte Klebefläche wie beim Mylar-Fell. :/

    Fragen und Beiträge zu E-Drums können zu heftigen Reaktionen und Nebenwirkungen führen.

  • Hab schon diverse Einstellungen ausprobiert von Fellspannung über Fußpedal, anfangs mit einem Kissen gedämpft, dann mit Schaumstoff… im Moment doch wieder Kissen, da der Schaumstoff noch schlechtere Eigenschaften hatte.

    Mein Ansatz wäre da: Mehr Dämpfung. Ich würde die Bassdrum richtig vollstopfen. Das verbessert das Spielgefühl meiner Erfahrung nach bei Meshheads und großen Bassdrums (bei mir 22") am meisten.

    "Just beat the devil out of it." - Bob Ross

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