Die ewige Suche nach den kleinsten “Tiny Drumset”

  • Hallo ihr Lieben,

    in meiner ewigen Suche nach akustischen und portablen Schlagzeug, stelle ich hier zwei Versionen vor:

    1) Samsonite-Koffer.

    Ich habe eine Loch von 16” in den Koffer geschnitten, ein 18” Bassdrum-Hoop drübergelegt. Dann habe ich ein 20” Fell mit Reifen draufgelegt. Für die Schrauben habe ich einfach Löcher gebohrt und einfach due Schrauben aus alten Böckchen genommen.

    Oben drauf ein Tom-Mount für einen Beckenhalter.

    Dazu wird eine Hihat und eine Jungle-Snare gereicht.


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  • 2) Cajon-Schlagzeug.

    Man nehme ein Cajon, ein Cajon Pedal und oben genannte Hihat-Snare-Kombi.


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  • Das ist mir aber alles noch viel zu groß.

    Ich möchte ein Set, bestehend aus Bassdrum, Snare, Hihat und Crash/Ride, welches die gleichen Maße, wie eine Gitarre hat, sprich: alles sollte in einen Koffer passen.

    Warum? Weil ich die Schlepperei satt bin.

    Wer hat Ideen?

  • mc.mod

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Super, das sind die, die immer in der S-Bahn nerven.. 😉


    … zum Schock der Mitreisenden bin ich mit dem Snare spielenden Kollegen und ner Marching BD auf dem Weg zum Gig in die S-Bahn eingestiegen und alle haben eine Krise bekommen als sie uns sahen und dachten, dass wir gleich loslegen…

  • Ich habe vor langer Zeit mal was zu

    meinen kleinen Sets geschrieben.

    Vielleicht interessiert's ja wen.


    Moin,

    ich habe auch schon eine lange Kompaskset-Odysee hinter mir.

    Mit auf Reise waren ein Yamaha Hipgig Marotta, ein Arbiter Flats,

    ein Bastard-Set mit 20*8 BD und zwei Melanie-Toms (das sind

    Rototom- oder Arbiter-Flats-artige Trommeln ohne Kessel), ein

    Kofferset und ein Yamaha Oak 18 / 10 / 14 + Snare.


    Yamaha Hipgig Marotta

    Die 16er BD ist nicht wirklich eine Bassdrum. Klar kann man mal

    einen Gig damit spielen, aber als Allroundwaffe taugt sie für mich

    nicht. Die Snare ist ebenfalls zu mickrig. Ich hatte sie gegen eine

    13er Stage Custom ausgetauscht. Die Toms waren überzeugend,

    wie auch die Hardware von Yamaha (wie immer). Und leicht zu

    transportieren ist das Ding auch nicht. Die Hardware-Tonne, die

    gleichzeitig als Hocker fungiert ist zu schwer und nicht in der Höhe

    verstellbar. Fazit: Das Hipgig ist super, aber nicht für mich. Bis zu

    dieser Erkenntnis hat's lange gebraucht, schließlich hab ich's

    irgendwann verkloppt. Btw.: Billich isses auch nicht.


    Arbiter Flats

    20 / 10 / 14 und eine Sonor Jungle-Snare, weil die Arbiter Snare

    nicht eine Silbe... Abgenommen klingt das Ding erstaunlich fett,

    rein akustisch geht es nur für ganz leise Geschichten. Systembedingt

    fehlt immer Fleisch am Sound. Die Hardware – ich habe die Rack-

    Ausführung – finde ich fummelig und der Kram verstellt sich leicht

    beim Transport, was den Vorteil des flugsen Aufbaus wieder nimmt:

    Man muss einfach zu lange rummachen, bis der Kram endlich spielbereit

    ist. Das ganze Zeuch hängt am Rack und ist für kurze Strecken einfach

    zu tragen. Wenn ich es öfter im Einsatz gehabt hätte, wären Rollen

    montiert worden. Es steht jetzt in der Ecke rum und wird selten zum

    Einsatz kommen, vielleicht wenn ich mal bei jemandem in der Küche

    oder aufm Klo einen Gig haben werde.


    Bastard-Set

    20*8 DW-Woofer, zwei Melanie-Toms nach Wahl aus 10 / 12 / 14 / 16,

    meist 14 / 16. Der Kram war an ein DR 100-Rack montiert, die Hardware-

    Lösung ist super stabil, der Aufbau schnell, aber nicht mehr ganz Liteweight.

    Sound: abgenommen – am besten von unten – ballern die Melanies wie Sau.

    Rein akustisch besser als das Arbiter Flats, aber immer noch kastriert,

    auch der DW-Woofer. Gut: Im Woofer ist ein Mikro fest platziert. Werde

    ich wohl nicht mehr spielen.


    Kofferset

    Die Bassdrum ist ein Flohmarktkoffer (hochkant aufgeklappt), links

    an der HH montiert ein LP Pandeiro "Stanton Moore" (12 Zoll),

    daran ein Schlagwerk Shock Block, die Sonor Jungle Snare (suuuper

    tief "gestimmt"), LP Mini Timbale (ich glaube 8 Zoll), 16er Ufip Hihat

    (kein Witz), LP Click HH Tambourine, Murat Diril Jazz Crash 19"

    mit Nieten als Ride, Zultan Splash (kaputt) als Crash, alte, einstrebige

    Pearl HH, eine Yamaha Fuma (das Ding mit dem großen Hebel an

    der Seite) mit Wahan-Kuschel-Beater und ein bisschen Multiclamp-

    Kram. Snare und Timbale werden mit Klett- und Gummiband

    befestigt. Das Teil habe ich fast ausschließlich mit Vic Firth Tala

    Wands gelb und lila oder der Billichvariante vom Music Store (?)

    gespielt. Mit Sticks klingt der Kram zu brutal. Der ganze Plunder

    (plus Hocker) hat in einer Beckentasche und im Koffer Platz. Mit

    dem Ding habe ich viele Gigs gespielt und über PA kommt es richtig

    fett und bollerig. Akustisch funktioniert es auch, wobei der BD

    natürlich Grenzen gesetzt sind. Aber ein Kanal für ein D112 ist

    eigentlich immer frei. Das Ding wird nicht verkauft, muss nur mal

    wieder etwas ertüchtigt werden, weil es schon arg strapaziert und

    ein alter Flohmarktkoffer primär nicht für diesen Einsatz konstruiert

    wurde (Kleine Abschweifung: Ich habe mir vor einiger Zeit einen

    Ersatzkoffer besorgt. Zu diesem Zweck war ich – so wie es sich

    hier gehört – auf dem Flohmarkt. Ich hatte eine Camco-Fuma

    dabei und die wurde von mir an viele Koffer montiert und gecheckt,

    ob… Letztendlich bin ich der Einweisung in die Geschlossene

    nur knapp entgangen.). Das Kofferset steht immer noch rum

    und wird nicht verkauft.


    Yamaha Oak

    18 / 10 / 14 und eine 15er Snare (Ludwig Black Magic oder die

    Pearl Mahagoni-Blabla). Was soll ich sagen: Das ist halt ein

    richtiges Set und es klingt saugut! Jahrelang hatte ich Diplomats

    clear oben und unten auf den Toms geschnallt. Die klangen

    #voll rund und offen, wovor viele Tonkutscher regelrecht Angst

    hatten. Um den immergleichen Diskussionen aus dem Weg zu

    gehen, habe ich jetzt das genaue Gegenteil draufgeschraubt:

    PS4 und Amba coated. Das ist vom Sound eher so eher der

    Tritt in die Magengrube. Und die 18er klingt nach allem, nur

    nicht nach einer 18er (die Oak-BDs sind alle 17,5 Zoll tief).

    Als Hardware kommen Leichtgewichte von Canopus zum Einsatz

    und aktuell als Becken eine 17er Agop Traditional Thin Hihat

    (kein Schreibfehler), ein 20er Trad Light, oder Cons oder Kerope

    oder Sabian Manhattan Jazzride, als Crash wahlweise ein 18er

    Cindy-Agop, ein 18er EAK Dark Crash oder ein 602 Paperthin und

    als China (andersrum aufgehängt) das unvergleichliche 20er Ufip

    Experience oder ein 20er Trad Swish. Ich krieg schon Herzklopfen

    wenn ich nur über das Set schreibe!!! Falls man es nicht gemerkt

    hat: Ich bin ziemlich begeistert von dem Teil (wenn's ganz krachig

    werden soll, kommt statt 18 / 10 / 14 die Oak-Kombi 22 / 12 / 16

    zum Einsatz – aber das gehört gar nicht hier her). Das Jazzgrößen-

    Set ist nicht mit zweimal laufen zu transportieren. Aber es ist

    dank Canopus und weniger Trommeln immer noch vergleichsweise

    transportfreundlich und für mich ein guter Kompromiss.

    Letztendlich werde ich nicht glücklich, wenn mich mein Sound

    nicht kickt. Und dann ist zwo mal mehr laufen für mich eindeutig

    die bessere Alternative.


    fwdrums

    nontoxic: kurze lange CD-Pause

  • Cool, mein Thema :) Ich hab ein Tama Cocktailset und noch ein Set mit 16x09 BD und 08/10/13 Toms und 13er Pancake Snare.
    Beide Sets lassen sich schachteln. Das Cocktailset kennt man ja und das andere hat die 13er single headed und zur Not kann man die 10er in die BD reintun, ein Reso ist imho schnell gestimmt. meistens lasse ich das 10er Tom aber zu Hause.

    Ich nutze die beiden Sets vor allem für Instrumentenkarussel Unterricht, wenn das Thema Schlagzeug dran ist.
    So passen die beiden Sets bequem in den Bmax. Ich beide Schlagzeuge jeweils auch in einem Gang zur Bühne tragen wenn es sein muss.

    Das kleinste was für mich Sinn macht, ist eine Cajon mit umgedrehter Fußmaschine und eine Snare HiHat Kombination, wahlweise noch mit einem kleinen Becken als Crashride. Was will man da denn noch verkleinern?
    Cajon in eine Rucksacktasche, Fußmaschine und Becken in die eine Hand, HiHatmaschine in die andere Hand.

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