Ich habe mir von Murat Diril zwei HiHats und ein Ride custom anfertigen lassen und ein China gebraucht gekauft. Seit dem habe ich bezüglich meines Beckensounds besonders viele positive Comments bekommen. Sobald die Finanzen es wieder zulassen kommen noch 2 Crashes und ein weiteres Custom-Ride hinzu, dann sollte ich glücklich sein bis in die Steinzeit.
Wenn man ordentlich sucht ist so ziemlich jedes handgemachte türkische Becken sein Geld mehr als wert - das gilt für M. Diril wie für andere ...
Beiträge von NoStyle
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Ich hätte ein altes Sabian HH Mega-Bell-Ride gebraucht anzubieten, von 22 auf 20 Zoll abgedreht. Hat den schön warmen definierten Ping der HH Rock/Heavy-Rides kombiniert mit großer Glocke. Bei Interesse -> PN.
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tom12, Du machst es Dir sehr viel schwerer als es ist und jammerst über Dinge, die absolut problemlos funktionieren, bzw. sich nach Wunsch getrennt einstellen lassen.

Das von Moigus gepostete Bild (oder Shardik Nr. 1) zeigt Dir die Schraube, mit der man unabhängig vom Beaterwinkel, die Höhe/den Winkel der Tritplatte einstellen kann.
Den Beaterwinkel ändert man, unabhängig von der Trittplatte, rechts oben an der Federaufnahme (Bild Shardik Nr. 2).Beides geht stufenlos, beides geht getrennt voneinander!
"... wenn mir der trittplattenwinkel gefällt den beater unabhängig im winkel verstellen ohne das gesamte system zu verstellen ..." ist schlicht falsch, da bei der Falcon die möglichen Einstellungen prinzipiell genau so technisch gelöst werden wie bei der Konkurrenz. -
Sonorfan,
wenn es um "den Stick frei schwingen" geht, führt allerdings kein Weg an Keith Carlock vorbei - einmal Downstroke, the rest is rrrrrrrreeeeeeebooouuuunnnnd
BuddyRoach,
als das 20er Sandride erschien habe ich es gleich mal angetestet und war regelrecht ernüchtert, um es möglichst positiv auszudrücken. Die Hats hingegen waren alle recht gut. Die bislang gehörten 22er haben mit dem Sound in Bennys Vids auch oft eher wenig zu tun
Naja, die Becken sind bestimmt gut und ich möchte sie keineswegs schlechtreden. Das man bei edlen handverarbeiteten Becken aus einer Auswahl selektiert sollte eigentlich selbstverständlich sein ... -
... Becken finde ich gut, diese Sounds gibts aber schon ewig von Agop/Bos & Co.
Eben, zusätzlich noch den ein oder anderen Türken dazu! Und etwas günstiger sind diese obendrein ...
Mir ist es allerdings wurscht auf was Benny haut, sein Spiel fasziniert mich eh viel mehr
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Tom- oder BD-Felle sind mir noch nicht gerissen. Snare-Felle reißen mir ab und an, bislang aber noch nicht bei einem Auftritt. Da ich eher hochgestimmt spiele, ist ein Riß selten mit Gaffa reparabel - der teilt das Fell dann wie Moses das Wasser
In meinen "Tour-Zeiten" hatte ich immer eine Spare-Snare auf Stativ parat, so konnte im worst case schnell gewechselt werden. Für vereinzelte Auftritte ziehe ich mir im Vorfeld ein neues Fell auf und nehme ein neues mit ins Case. Wenn es dann reißen sollte ist das Pech, aber bislang bin ich damit gut gefahren. Nummer Sicher ist ganz klar eine Spare-Snare ...Viele Grüße
NoStyle -
Was sollen andere Hersteller denn bitte deswegen tun? Auch dort gibt es wahlweise Nylon-Straps und auch dort gibt es zentrische Cams, nur mit dem Unterschied dass diese nicht komplett rund sind, sondern nur ca. 40% eines vollen Kreises bieten. Nun gut, könnte man natürlich einen vollen kreisförmigen Superleichtbau-Cam machen ... falls das den Unterschied machen sollte ...
Was andere Hersteller sinnvollerweise gerne machen dürfen sind Preissenkungen für Ersatzteile wie Federn, Beater, Wellen oder sowas ...

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hier
So würde ich das auch machen. Einfach mal im Baumarkt für nen Europfuffzisch zwei Winkelbleche kaufen, bei Bedarf zurechtbiegen, Löcher bohren und mit den Böckchenschrauben befestigen. Zusätzlich das Kissen/Decke/whatever daran mit Kordel leicht fixieren, damit beim Transport nichts wild durch die Trommel fliegt - fertig
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Und rrrummmmms ... mir ist gestern ebenfalls eine Feder gerissen ... Gott sei Dank auf einer Probe und nicht bei einem Gig
Nun gut, im Vergleich zu anderen hier ist mir das nach gut 2 Jahren Einsatz passiert, aber es ist ein ziemlich einzigartiges Phänomen, denn bei anderen Herstellern waren die Federn absolut sorglos.Mich interessieren Eure Erfahrungen mit den Austauschfedern. Wie steht es bei diesen mit der Langlebigkeit? Sind diese unterschiedlich zu den originalen? Habt Ihr gegebenenfalls auf andere Fabrikate zurück gegriffen?
Ich habe gelesen dass die neuen etwas strammer sein sollen, das würde mich nicht stören, eher im Gegenteil! Ich hatte zum Glück noch eine Feder von Yamaha zur Hand. Diese ist etwas weicher und macht sich deutlich negativ bemerkbar, da bei der Rückwärtsbewegung des Beaters dieser viel langsamer ist - nicht gut!
Für Eure Erfahrungen wäre ich sehr dankbar. Auch über Hinweise von sehr strammen Federn anderer Hersteller würde ich mich freuen.

Viele Grüße
NoStyle -
Das System ist bestimmt nicht schlecht! Kann es sein, dass eine Ludwig oder Gretsch-Serie diese Mounts sogar serienmässig hat? Jedenfalls hatte ich im Drumcenter Köln ein Tom mit genau diesen Mounts in den Händen. Der Gummipuffer liegt ganz punktuell am Kessel und ist sehr weich, wie Moosgummi, deshalb halte ich seine Beeinträchtigung für recht gering. Einziger Nachteil könnte sein, dass man die Toms nicht sehr stark anwinkeln kann, aber sonst ...
Ps: Gretsch Catalina hat eine abgespeckte Version dieser Mounts!
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Ich habe ein A.M.C. in den Größen 22BD, 8er, 10er, 13er, 15er, 18er Toms. Derzeit habe ich seit längerem auf das 10er, 13er und 15er reduziert. Mein Aufbau ist wie bei drummer75, also 10er über BD, 13er, 15er als Floortom. Gegen diese Kombination gibt es absolut nichts einzuwenden, ausser Vorurteile
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Im Gegenteil, ich finde diese Größen lassen sich in schön großen Intervallen stimmen, sind leicht bespielbar (wie immer bei kleineren Toms) und sind zudem wunderbar zu recorden. Prinzipiell entspricht das meiner "Traumkombi" aus 10, 13, 16. Da ich letzteres nicht habe wurde eben das 15er genommen.Mein Fazit: Machen - auf die Größe(n) kommt es nicht immer an!

Viele Grüße
NoStyle -
... Deshalb war auch meine Idee, dünn schwarz zu beizen und wieder etwas abzuschleifen. Dadurch würde die Maserung noch verstärkt und der Kessel etwas abgedunkelt. Ein Fade zwischen grün und schwarz, wie ich es ursprünlich geplant hatte, schenk ich mir, der Kessel an sich ist schön genug und ich will nicht zu sehr davon ablenken ...
Gute Entscheidung wenn ich ehrlich bin - die Nussbaum-Maserung ist viel zu schön um sie hinter dunklen Fades zu verstecken! Bei meinen Highwood-Kesseln habe ich sämtlichen optisch möglichen Firlefanz über Bord geworfen und werde das ähnlich machen: Etwas abdunkeln und die Maserung kitzeln, bisschen Lack zur Imprägnierung drauf und fertig ... -
Wow, jetzt erstmal tief durchatmen ...
Das ist ein wunderschöner Kessel, umso schöner dass er bestens verarbeitet wieder bei Dir ist. Habe selbst auch mal locker 6 Monate auf Kessel warten müssen (nicht bei Lunar!), da kommt einem manchmal die pure Verzweiflung hoch!
Das Nussbaum sieht fantastisch aus. Ist das eher gräulich oder rötlich wie auf dem letzten Foto? Gräulich fände ich persönlich sehr stark.
Dieses Undercoat-Finish hört sich für mich wie eine Art Porenfüller/Vorbehandlung zum weiteren Finish an, genaues weiss ich aber nicht. Über das stärkere Untermaß würde ich mich eher freuen - mir persönlich ist das bei vielen Kesseln fast zu wenig.Viele Grüße
NoStyle -
Mich wundert ein wenig das mit Suspension-Systemen nur ein längeres Sustain verbunden wird?!? Da passiert doch, je nach Umstand, noch mehr als nur ein längerer Ton ...
Bei einigen Trommeln wird zudem der Ton deutlich voller und voluminöser, mehr Mitten, mehr Bässe, mehr Dynamik, mehr Druck, eventuell auch einfacheres Stimmen und harmonischere Obertöne. Das ist für mich persönlich der wertvollere Mehrwert als nur "längeres Sustain" ... -
Frage an die Kenner:
... Ab wann ging das denn ungefär los, dass man angefangen hat die Materialstärken "fleischiger" zu gestalten?
Diese Frage kann ich Dir zwar nicht beantworten, möchte aber darauf hinweisen das die Materialstärke nur einer von vielen Parametern ist. Die gesamte Bearbeitung (Hämmerung, Lathering, Form des Beckens, Größe und Form der Bell usw.) sind ausschlaggebend für den Klang. Es ist sehrwohl möglich Becken so zu bearbeiten, dass Hats mit 1200 bis 1500 Gramm pro Cymbal tiefer, dunkler und schlurfiger klingen als so manche 700/900 Gramm-Kollegen bei gleicher Größe. Ebenso gibt auch leichte und dünne Rides, die trotz geringem Gewicht die Stockdefinition eines Rock/Heavy-Rides erreichen können!Am Ende bleibt, wie immer beim Beckenkauf, nur ausgiebiges Testen. Es freut mich jedenfalls für dich dass Du jetzt ein gefälliges Paar Hi-Hats gefunden hast.

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fwdrums, da möchte ich Dir keinesfalls widersprechen. Meine Erfahrungen mit FF-Systemen sind leider relativ beschränkt auf diverse Emergenza-Gigs und einer Support-Tour, beides mit einem DrumResearch-Set. Da es nicht meine Sets waren konnte ich kaum selbst Hand anlegen, also gut möglich dass ich mich mit "kaum ... gravierende Unterschiede" mächtig weit aus dem Fenster lehne!
Ich kann aktuell nur R.I.M.S. vs Optimounts vergleichen, da sind Unterschiede verdammt schwer zu hören bzw. nicht wirklich vorhanden. Mit beiden bin ich bezüglich der Klangergebnisse sehr zufrieden, mit kleinem Vorsprung fürs Optimount wegen insgesamt einfacherem Handling und einem leicht ergonomischerem Aufbau.Viele Grüße
Toddy -
Nils, vielen herzlichen Dank! Mal schauen ob sich das auftreiben lässt ...
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Mir fehlen da auch die direkten Vergleichsmöglichkeiten, speziell bezüglich Free-Floating. Ich glaube aber, dass zwischen R.I.M.S, Free-Floating-Systemen oder Optimount, selbst zwischen direkt am Kessel montierten T.A.R.- oder Y.E.S.S.-Systemen kaum noch richtig gravierende Unterschiede auftreten - das sind alles prima funktionierende Möglichkeiten der Montage, wenn man diese Vorzüge möchte.
Meiner Meinung nach sind saubere Gratung (lässt sich leichter und schneller stimmen) und Stimmung der wichtigere Faktor für einen möglichst vollen Sound, egal ob der dann 0,5 oder 3 Sekunden ertönt. -
@ Nils:
Ist dieses Dokument "Schwingungen und Schallabstrahlung von Trommeln" von Ingolf Bork irgendwo öffentlich zugänglich, kaufbar, einsehbar?
Ich persönlich finde das ein sehr interessantes Thema und würde da gerne mehr Kenntnisse haben.@ fwdrums
Im Rahmen meines ersten und immer noch aktuellen DIY-Sets habe ich mir in so mancher Nacht das Hirn zermartert - welches Holz bei welcher Kesselkonstruktion, welche Gratung, lieber Guß- oder doch Stahlspannreifen, welche Böckchen, wie hänge ich es eigentlich auf, welche der optisch unendlichen Möglichkeiten darfs denn sein und Nodal-Point und überhaupt ... Free-Floating-Systeme inbegriffen ...
Am Ende hat mir meine Erfahrung gesagt, dass es auch ganz traditionell und stinkkonservativ ordentlich "Bummm" macht - ordentliche Bedienung vorausgesetzt.
Pearls Optimount ist nun der einzige Schnickschnack auf dem Weg zum gefälligen Sound. Den Rest dürfen Kessel, penibelste Gratung und ordentliches Stimmen machen, sonst nix
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... Ergebnis: Der Einfluss ist massiv, die Sustainzeit schwankt zwischen unter 1s (Entfernung vom Gelenk 7 cm) bis über 5s (bis 1cm) ...
Vielen Dank Nils, das war sehr aufschlussreich!
Das deckt sich mit Gatzens Video-Beispiel eines Yamaha-Toms: Weiter weg auf dem Tomarm klang es abgewürgter, ganz nah am Gelenk der "volle" Klang, trotz Y.E.S.S.!... Wie viel Sustain brauche ich eigentlich?
Für mich persönlich das was die Trommel maximal hergibt, möglichst ungedämpft oder soviel wie nötig (BassDrum). Das Kürzen, Verändern oder Anpassen des Sounds überlasse ich dem Mixer meines Vertrauens mit seinen Noise-Gates und EQs.Wobei ich bei Freischwing-Systemen (je nach Kesselkonstruktion) nicht nur das Gefühl eines längeren Sustains habe, sondern auch eines volleren Klangs, oder ist das mal wieder Flöhehusten?