Beiträge von Zunge

    Hochi: Unterschreibe ich so!

    Gleichzeitig frage ich mich, warum 12er Toms über 18er BD's standard sind, ich finde 10er klanglich und optisch harmonischer.

    Eine 11er könnte ich mir aber auch noch vorstellen..


    So eine Zwischengröße setzt den Sound wohl bei Weitem mehr ab als das Holz oder die Kesselarchitektur,

    insofern ist die Diskussion durchaus berechtigt, wenn uns laufend Marketingkampagnen mit neuen Hölzern um die Ohren fliegen.


    Also spricht eigentlich nichts gegen 19" und 21" Bassdrums etc.

    Hätte ich mein DW set nicht gebraucht gekauft, hätte ich wahrscheinlich sogar zu 23" gegriffen.

    Bei langen Auftritten merkt man schon, dass man mit 24" mehr arbeiten muss.

    Deswegen habe ich die schweren DW beater jetzt auch endlich mal mit leicheren ersetzt.


    AAXplosion Portablität :Q

    Ich erinnere mich gerade an dein sehr gelungenes "Honor thy father" cover und die merkwürdige low tom auf der 4ten Position,

    mit der Portnoy das aufgenommen hat, wie die da im Studio eine 14er Floortom draus gemacht haben wundert mich bis heute!


    Soll ich jetzt von allen hier ein Video posten oder

    schnell mal aufs Internet verlinken?


    Das war eigentlich mal mitunter das Schöne am Internet und ein spannender Zeitvertreib, sich so auszutauschen, bevor jeder Klick auf seine Kommerzialisierbarkeit reduziert wurde. Zum heulen, was die Menschheit daraus gemacht hat. Ich hatte fast schon ein schlechtes Gewissen, ein eigenes Video hier zu posten, auch wenn es zufällig passte, weil das als egoistische Selbstdarstellung ankommen könnte, und vielleicht tut es das. Ich habe vor 20 Jahren Drum cover rauf und runter geschaut um die Parts aus verschiedenen Perspektiven zu sehen, die ich lernen will. Doch heute bleiben die Klicks gefühlt nur noch bei einer Hand voll Leute, die ein möglichst dämliches Gesicht im Thumbnail machen und mir im Titel schon unterstellen, dass ich sowieso alles falsch mache, und ich besser klicken sollte, um morgen garantiert vor 5000 Leuten zu spielen.


    Vor vielen Jahren hätte ich all deine Links geklickt und viele davon gefeiert.

    Heute habe ich so viele Mauern aufgebaut und vermute hinter jedem Link ein Produkt, oder etwas, das mich zum Produkt machen will.


    Sorry.

    Bossa nova. Fällt mir nach spätestens 5 Minuten der Fuß ab.

    Witziger Weise macht bei BN der rechte Fuß ziemlich das gleiche wie bei Bleed.

    Sonst habe ich großen Respekt vor Jazzern, die mit unverstärkten Bass und Piano mitspielen können,

    ohne alles zu zerreißen, und höre mir das sehr gerne an.


    Wem das erste Video zu viel Geschrei ist, ich habe tatsächlich was vom gleichen Album als "Drums only" aufgenommen, um die filigranen Parts zu veranschaulichen, die in der Wand aus Gitarren untergehen:


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    Wird interessant zu sehen, wie seine Technik sich verändert, wenn er mal auf die 70 zugeht.


    Eine ähnliche Entwicklung wie bei Donati erwarte ich jedenfalls nicht.


    Im Vergleich wird dann ersichtlich, wer das gesündere Vorbild ist.


    lG

    Nicht mehr.
    Als ich Unterricht gab, war es natürlich einfacher den Stoff so für Schüler festzuhalten als extra Aufnahmen zu machen, auch wenn die Schüler zweiteres wesentlich besser fanden.


    Als ich mir in kürzester Zeit 50 Songs für eine neue Band draufschaffen musste, fand ich das tatsächlich wesentlich einfacher es durch stumpfe Wiederholung und Anhören des Materials als durch das durcharbeiten von Notenblättern.

    Ich habe meinen letzten Gig das erste mal 2B Statt 5A gespielt und war erstaunt, dass das meine Hände wesentlich besser weggesteckt haben. Ich habe nur das Gefühl, bei Beckenschlägen sehr aufpassen zu müssen, um deren Langliebigkeit sicherzustellen.

    Moin,


    Seasonstart, der erste Gig steht an. Grünkohlessen bei der Bundeswehr.

    Für den Anlass braucht man natürlich eine Rockband, ganz logisch.

    Anhänger mit vielen helfenden Händen ausgeräumt.

    Stativcase geöffnet. Wo ist mein Drumteppich?

    Man weiß es nicht.

    Die werden in der Kaserne bestimmt einen Teppich haben.

    "Nein, haben wir hier nicht.

    Aber hier haben wir Gummimatten, die kannst du nehmen."

    Gut, ausprobieren kann man es ja mal,

    bevor ich zurückfahre und den Container auf den Kopf stelle.



    Die Stativfüße schön in die Löcher gepackt.

    Hält Bombe! 4 Stunden gerockt, lediglich das Slave Pedal musste ich ein mal zurückziehen,

    das ist beim Teppich aber nicht anders.

    Und wenn meine Mitmusiker wieder ihr Bier in meinem Revier verteilen,

    muss ich mich nicht mehr verrückt machen, dass mir der Teppich wegschimmelt.


    lG

    Lass es mich noch einmal etwas drastischer formulieren:
    Du kannst mit einem 24" Mega heavy rude power ride einen Jazzkeller rocken und mit einem paperthin ride ein Stadion mit einer Death metal band.

    Die allermeisten Instrumente funktionieren in jedem Genre.

    Du kannst ja auch elektronische Musik mit Geigen untermalen.

    Die einzige Ausnahme, die mir einfällt, sind offene Bassdrums, die wohl im Metal problematisch sind.

    Aber auch da können Toms singen. Habe ich immer so gemacht. Hat sich noch keiner beschwert.

    Deine Frage ist nicht nichtig, aber ich rate dazu, das ganze Marketing zu vergessen und für dich selbst zu entscheiden, was wo funktioniert.

    Wenn Sabian sagt, das Holger Müller Ride ist das beste Ride für Blasmusik, dann ist das das, was Sabian sagt, aber keine ontologische Wahrheit.

    Und das sage ich als jemand, der 20 H's und 10 X'e auf seinem Beckenwald stehen hat.

    Moin Kurt,

    bei der überschaubaren Menge an Instrumenten, die du an das Rack hängen willst, würde ich definitiv davon abraten.

    Racks sind dafür da, Stativchaos bei 10 Becken und 20 Tomtoms zu vermeiden.

    Mit 2 Toms und 3 Becken hast du mit Ständern weniger Aufbau und Schlepperei.


    Jetzt sag ichs dir ganz ehrlich:
    Mit über 33 Jahren Erfahrung am Schlagzeug solltest du einen eigenen Geschmack für Becken entwickelt haben.

    Wenn du das nicht hast:
    Spiel weiter, und nimm die großen Scheine erst in die Hand, wenn du weißt, was du willst,

    und nicht, was das DF meint, was das richtige für deine Musik ist.

    Ich habe lange ein dünnes 22" Artisan ride für metal benutzt (inzwischen mein tiefes Crash).

    Hätte man mir hier von abgeraten.

    Selbes gilt natürlich für Drums.

    Schau, dass du irgendwo viel antesten kannst.

    Wenn du keinen Laden in der Nähe hast,

    ist der YT Kanal vom Memphis Drumshop eine gute Möglichkeit,

    so ziemlich alle Becken und Schlagzeuge mal zu hören.


    Wenn du von SQ2 sprichst, bewegst du dich je nach Größe im 5-stelligen Eurobereich.

    Ist das nicht das, was du wirklich willst, hast du nach Öffnen des Kartons ein paar tausender vernichtet.


    PS: Weißt jemand, was mit Yoyogun passiert ist?

    Die DW Contemporary Classics bestehen ja zum Großteil aus Pappel, sind sauteuer und klingen ja nicht schlecht.


    Ich würde hier am liebsten Spaß halber einen Vergleich zwischen einer HLD590 machen,

    einmal mit Originalkessel und dann die Hardware an einen 14x8 Eimer aus Presspappe schrauben.

    Ob die wohl gleich klingen am Ende?

    Ich bezweifle es sehr stark.


    Ich weiß, im Titel steht, unterschied zwischen Hölzern,

    im Grunde ist die Frage, um die sich hier gestritten wird, das Kesselmaterial.

    Dass es einen Unterschied macht,

    kann wohl so ziemlich jeder hören, wenn er eine Stahl- und Holzsnare vergleicht.

    Bei den Hölzern untereinander wird es natürlich filigraner, mMn, aber nicht unrelevant, wie es manch einer darstellt.

    Ich habe jahrelang Birke, Buche und jetzt Ahorn gespielt, und bei Birke fällt mir immer wieder auf, dass sie schärfer klingt.


    Um das Thema abschließend zu klären, müsste man einen Apparat bauen,

    zwei vorgespannte Felle, die man auf einen auswechselbaren Kessel schnallen kann,

    sodass wirklich alle anderen Parameter gleich bleiben.

    Es gibt zwar gute Vergleichsvideos, aber die nähern sich bloß absoluter Neutralität.


    Aber vielleicht will ich auch nur vor mir selbst rechtfertigen, wie viel Geld ich in mein Instrument gesteckt habe, wer weiß.

    Danke für die reichlichen Antworten, da ist durchaus wertvolle Information dabei.

    Ich fühle mich mit matched- grip nicht wohl, ich habe die Sticks seit meinem 2ten Jahr an den drums im Trad gehalten.

    Das war auch bewusst, es hat sich schnell natürlicher angefühlt.

    Mit matched würde ich wohl nie mehr auf das gleiche Niveau wie mit Traditional kommen.

    Für meine Technik habe ich lange Donati, Carlock und Weckl auf die Hände geschaut-

    aber anscheinend noch nicht lange genug. Diese Herrschaften sind für mich auch das Totschlagargument

    gegen den Versuch, die Technik als obsolet abzustempeln.

    Ich kann es ehrlich gesagt nicht fassen, welche Figuren Donati mit 2B Sticks raus haut.

    Der Mann ist bald 70!


    Leichtere Rimshots sind wohl die Lösung. Auch wenn diese ein kompliziertes Präzisionsmanöver sind.

    Ich dachte eigentlich, dass meine Technik schon relativ energiesparend ist und nicht zu viel aus den Armen-

    aber dann vergleiche ich mich wohl auch unterbewusst mit ein paar Kandidaten, die mehr Show als Musik machen.

    Moin,
    Ich spiele mit meiner Coverrockband 5-6 Stunden Gigs (Incl. 1 St Pause).

    Von Queen über Papa Roach, Metallica und Billy Idol alles dabei.

    Das sind eigentlich Hausnummern, wo ich die Backbeats als Rimshots spielen würde.

    Aber ich muss zugeben, dass ich das jetzt nur noch bei 2-3 Nummern mache (I Love Rock'n'Roll zB.),

    weil mir sonst die Hand am Ende abfällt. (Sticks sind 5a- darunter wäre für Rock glaube ich zu wenig)

    Bei den letzten 2 Sets erwische ich mich auch dabei,

    dass schnelle Doubles auf dem Fuß nicht mehr richtig wollen. (zB bei "Last resort")

    Ich habe die Tage danach auch schmerzen in der Kniekehle. (Baker-Zyste wurde ausgeschlossen)


    Jetzt meine Frage:
    Ist das jetzt ein Technikfehler, oder ist der Körper dafür einfach nicht gemacht?

    Gibt es hier noch den ein oder anderen der dieses Format spielt, was sind eure Erfahrungen?

    Ich wäre mit Werbung erstmal vorsichtig.

    Das kann ganz schnell auf ein Level ausufern, wo es dir zu viel wird.
    Wenn du jetzt einen Schüler hast, der bei der Sache ist, weißt du nicht, worauf du dich wirklich einlässt.

    Denn das ist leider nicht die Regel. Viele Eltern sehen uns leider als Babysitter+,

    wo sie ihre Kinder nach Judo und vor der Reitstunde parken können, bevor sie noch ihre Hausaufgaben machen müssen.
    Und die werden dir dann was von Minecraft oder Fortnite erzählen, ganz egal wie motiviert du bei der Sache bist.

    Deswegen gebe ich nur noch Erwachsenen Unterricht, die mich gezielt nach Auftritten ansprechen.