Beiträge von MoM Jovi

    Naja, wenn ich erst das halbe Auto auseinander nehmen muss, dann ist das auch nicht gerade praktisch. Wenn natürlich die ganze Band reinpassen soll, dann sind die ja in aller Regel vor Ort und können gleich helfen. Da sieht es anders aus.

    Das Auto für die "Alltagsgigs" sollte aber gerade mit Rüstzeit Null passend für mein Equipment sein.


    E-Autos haben doch jenachdem auch vorne einen weiteren Kofferraum?

    Laura Cox am 11.3. in Freiburg. Über Radio Rockantenne drauf gekommen. Das macht richtig Laune!


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    Schreib mal wie's war. Die kommen auch hierher...

    Es war mega. Schnell, laut, hart, Rock'n'Roll! Macht direkt Spaß, auch wenn man die Songs nicht kennt. Ich kannte aber vieles schon vom Durchhören. Wir standen 3/4 Reihe vor der Bühne und die Ohren klingeln von den Drums. Aber so muss das.

    Laura Cox singt und spielt dabei (als einzige) Gitarre wie eine Göttin, 90 Minuten Vollgas. Dazu Drums, Bass und ein super Keyboarder.

    Eine wahre Freude und ein Erlebnis, das mich mal wieder zum Grübeln bringt im Sinne von: Wie wärs, wenn du all dein Drum Gear verkaufst und nur ein 3teiliges Shellset plus deine 3 liebsten Becken + HiHat und maximal 2 Snares behältst!?


    Absolute Konzertempfehlung. Musikalisch irgendwo zwischen Larkin Poe und AC/DC.

    Zum Thema "lange Töne", hier mal ein super Ansatz:


    SONOR Artist Family: René Creemers – Lesson


    Ist aber eigentlich Off Topic, weil wir ja von "Beats" im Swing/Shuffle Feel reden. Da sind die "langen" Töne im Verhältnis doch relativ kurz bzw. niemand spielt die lange angebundene Note im Swing Pattern als Roll. Da geht es dann eher um solistische Einwürfe/Comping oder Erzeugung von längeren Geräuschteppichen (hatten wir alles schon die letzten Tage in diversen Hörbeispielen von einigen von euch).

    Mit eurer Diskussion, habt ihr mich fast durcheinander gebracht! Zum Glück kann ich in der Rockabilly-Band locker zwischen Shuffle, Swing und 6/8-Blues hin und her wechseln ohne mir den Kopf über Theorie zu zerbrechen. Heisst aber nicht, dass ich es beherrsche, aber ich glaube ich habe es im Gefühl.

    Dem Elvis waren Subdivisionen auch ziemlich egal.

    Diese "Theorie" ist ja nur der Versuch, etwas zu fassen, sodass man es z. B. auch hier in reiner Textform diskutieren kann. Es hilft einfach, wenn man eine gemeinsame Sprache hat. Das fängt beim Notenlesen an. Zum "Musizieren" braucht man aber meist nichts davon. Die Menschen, die diese Stile geschaffen haben, gingen da ganz sicher nicht analytisch ran, wie man es heutzutage manchmal macht.

    Auch ein beliebiger Rhythmus aus einer nicht-westlichen Region, der z. B. im 7/4 läuft und für die Menschen dort so im Blut ist wie bei uns der 4/4 Takt, den haben die nicht geschaffen im Sinne von "wir nehmen jetzt immer einen 4/4 und einen 2/4 im Wechsel und pappen die zusammen. Hat nichts mit dem Grundthema hier zu tun, dient nur der Veranschaulichung!

    Die Fachbegriffe, die hier oft genannt werden (binär, …) erschlagen mich.

    Ganz kurzer Exkurs und dann gleich weiter im Programm:

    "Binär" sagt einfach in einem Wort aus, dass wir von einem geraden (meist achtel-)Groove im 4/4 Takt reden: Der Grundbeat, die Viertel sind in 2 Subdivisions geteilt (2 = binär). Denselben Groove kann man "Ternär" spielen (ternär = 3), dann sind die Grundbeats in 3 Subdivisions eingeteilt. Im 4/4 Takt sind das halt Achtel-Triolen. Das sind dann entweder die im allgemein als Shuffle bekannten ersten und dritten Töne einer Triole oder auch alle 3 Triolentöne. Ich sage bewusst Töne und nicht Schläge, weil Schläge mit den Zählzeiten 1, 2, 3, 4 verwechselt werden könnten.

    So, das war jetzt ganz sicher nicht vollständig und in jeder Lebenslage richtig, aber vielleicht versteht man, was ich meine. Mit den Begriffen binär und ternär können wir das in einem Wort beschreiben und wissen eigentlich, was gemeint ist, ohne jedes Mal auszuholen.

    Die ersten beiden Triolenachtel werden überbunden im Swing!

    Diese Aussage ist für mich die Erkenntnis der letzten 7 Tage hier (du hattest es ja schon mal erwähnt)!

    Noten lang und kurz denken, auch wenn man beim Schlagzeug eigentlich fast immer nur "kurz" hört.


    Wir spielen im Orchester aktuell das Flintstones Thema. Da hat der Arrangeur einen schlichten Viertel-BummTschack notiert. Habe das am Anfang als eine Art Polka aufgefasst. Dann meinte der Dirigent (Jazzer), ich solle das mit mehr Swing spielen. Damit meinte er nicht, dass ich das swing Pattern einbaue. Es war eine mentale Angelegenheit. Habe mir das ganze dann im Kopf viel luftiger vorgestellt und siehe da, ich spiele es anders und es klingt anders, obwohl ich keine anderen/weiteren "Töne" spiele als notiert.

    Gute Musiker nehmen das wahr und setzen es intuitiv um, auch wenn es in Lehrbüchern anders notiert ist. Deshalb ist es aber auch wichtig, dabei nicht nur Lehrbücher als Quellen zu betrachten.

    Sagte nicht mal jemand "Musik spielt sich zwischen den (notierten) Noten ab"?

    Deine Ergänzung ist ja informativ. Aber deine Einleitung beinhaltet schon wieder einen Vorwurf.

    Da bin ich mir jetzt nicht so sicher, Marius. So eine Aussage "du denkst zu sehr..." habe ich durchaus schon von Lehrern und Dirigenten gehört. Liest sich hier vielleicht ein wenig schroff, aber muss nicht auch so gemeint sein.

    Finde die Diskussion hier echt spannend und fände es schade, wenn es eskaliert, weil was missverstanden wird. 🙏

    Bei Shuffle Grooves wird die erste Triole im Päckchen genauso kurz gespielt wie die dritte und ein Shuffle Groove kann auch auf der 16tel Ebene stattfinden.

    Swing swingt immer auf der Achtel Ebene und die ersten beiden Triolenachtel bilden die 1, die dritte die +.

    Beziehst du dich hier jetzt auf die Melodieinstrumente? Also "swingt" z. B. das Saxophon dann in der Regel durch eine lange und eine kurze Note? Sozusagen:

    2 gebundene Achtel + 1 einzelne Achtel?

    Gilt das dann auch für die Zählzeiten 1 und 3, wo im klassischen Swing das Ride ja eine komplette Viertel lang klingt?


    Und dann beim Shuffle würde das Saxophon den ersten Ton abstoppen, damit die mittlere Triolennote wirklich eine Pause ist?


    Sehr spannend...

    Ohne mir jemals gross einen akademischen Kopp darum gemacht zu haben, reimte ich mir mal zusammen, dass der Shuffle sich wahrscheinlich aus dem ursprünglichen Slowblues (durchgehend gespielte Hihat) ergab

    Ohne mir jemals gross einen akademischen Kopp darum gemacht zu haben, zweifle ich auch an dieser Annahme, der Shuffle war ja schon da, ehe irgendein Drummer sich über die Umsetzung am Set, wie wir es heute kennen, Gedanken machte. Wann man begann, die durchgespielte Hihat zu verwenden, weiß ich nicht. Aber da man Papa Jo Jones nachsagt, die Bearbeitung der Hihat mit Sticks "erfunden" zu haben (die wiederum Vorbild für die Einführung eines Ride-Cymbals gewesen sein soll), dürfte das zunächst auch zu Beginn der 30er im Swing-Kontext gewesen sein.


    Mir wird gerade immer klarer, dass es eigentlich völlig sinnlos ist, die Begriffe Swing und Shuffle aus Drummerperspektive definieren zu wollen.

    Für mich wäre es sogar plausibel, dass Swing und Shuffle eigentlich gar nichts miteinander zu tun haben.

    Der Shuffle ist wohl schon der "schlurbig" gespielte schnelle Beat und der muss ja auch gar nicht zwingend auf HiHat/Becken ostinieren. Du hast ja recht, bereits vor der HiHat wurde so Zeugs bereits (mit Besen?) auf der Snare gespielt, dann vermutlich sogar wirklich "Hand to Hand" wie beim Train Beat. Und dann sind wir auch wieder beim durchgehenden. Der so entstandene "Shuffle" war wohl viel mehr eine Intuition als ein "Konzept", wie heutige Youtube Dozenten ihre kreativen Übungen gerne nenen.


    Der Swing, zumindest wenn er langsam ist, könnte aus dem Slow Blues entstanden sein. Und Uptempo Swing fühlt sich auch anders an als ein Shuffle.


    Am Schluss kann einer sagen, das Ergebnis ist dasselbe, unabhängig der Entstehung. Aber vielleicht auch gerade nicht. Sonst hätten wir auch eine Formel für Jazz. ;) Ein bisschen wie das Fis und Ges auf der Violine. ;)

    Alles gut. Mir gings jetzt auch gar nicht um gut oder schlecht oder falsch oder richtig. Wollte den Gedanken auch nur noch mal hier an passenderer Stelle zu Ende führen. ;)


    Also ein Fill/Um-Orchestrierung auf der letzten Viertel zählt jetzt nicht als "Unterbrechung" des Shuffles. Ich meinte damit schon eine systematische Veränderung des Patterns, dass dann vom "etymologischen" Shuffle-Pattern weg geht, so wie Marius' Beispiele >> hier.

    Aber um auf das Reggae-Playalong zurück zu kommen, woraus Marius' Posting ja stammt:

    MMn. gehört das durchweg geshuffelt. Ich finde die Unterbrechungen mit ner Viertel auf 2 und 4 - und auch ausschließliche Viertel - als völlig unmusikalisch zu diesem Track.

    Dazu hatte ich ja schon was im Challenge Thread geschrieben. Es geht und es wird auch von Top Drummern bisweilen so praktiziert. (Inneres) Feeling ist alles: Wenn man im Shuffle denkt, muss man nicht alle Noten spielen, damit es musikalisch klingt und grooved. Bevor ich mir einen abmurkse, weil ich den "Shuffle" einfach nicht hinbekomme, vereinfache ich das und bleibe dafür im Feeling. Man kann auch ohne Swing Pattern swingen. Wir sind nicht bei Whiplash. ;)



    Wenn also jemand nur die erste Triolennote im Ostinato spielt und die 3. durch ein anderes Instrument/die andere Hand ersetzt, ist das kein Shuffle, weil es nicht aus der "Verschleppung" des Beats passiert, sondern im Grunde ein neuer Beat entsteht - der sich u. U. wie ein Shuffle anfühlt.

    Ich versteh kein Wort. Nur weil ich anders orchestriere, ändert nach meinem Verständnis doch der Beat nicht. Also Shuffle belibt Shuffle. Oder versteh ich Deine Aussage falsch?

    Die Verschleppung des Beats bezieht sich halt auf irgendein Ostinato. Ob das nun durchweg HiHat oder Ride oder gar wechselnde Orchestrierung ist, ist vermutlich egal je nach dem wie eng man das sieht. Also ich könnte jetzt auch die Viertel auf was metallischem und den Achtel-Nachschlag auf der Snare machen, und dann verschleppe ich das und es wird ein Shuffle draus. Das meine ich mit dem "etymologischen" Shuffle Pattern.

    Dagegen ist es nach meinem Verständnis aber was anderes, wenn ich zunächst mal ein "leeres" Triolen-/Shuffle-Raster nehme und dann mehr oder weniger willkürlich mit Schlägen fülle. Am Ende kann tatsächlich dasselbe herauskommen - nämlich wenn ich "willkürlich" zufällig abwechselnd HiHat und Snare spiele. Aber die Entstehung des Beats war eine andere. Sehr abstrakt alles. Nur kann ich mir so begründen, dass >> die Beispiele hier keine Shuffles sind. Vielleicht kürzen wir es ab: Am Anfang des Shuffles ist immer ein Ostinato.

    Aus dem aktuellen Challenge Thread zum Thema Shuffle:

    Hier ist noch ein anderer interessanter Ansatz zur Erklärung. Der lautet, dass Shuffle-Rhythmen sich grundsätzlich aus binären Rhythmen ableiten lassen, indem die unbetonten Zählzeiten (ülblicherweise die Achtel-Zählzeiten) einfach "verzögert" oder "nach hinten geschoben" werden.

    Daraus lässt sich dann auch ableiten, dass beim Shuffle das "ding de ding de ding ..." mit der Führhand kontinuierlich durchläuft, so wie die Achtel in jedem standardmäßigen binären Achtelgroove auch kontinuierlich durchlaufen.

    Ich finde das eine sehr gute evidente Erklärung. Die wörtliche Übersetzung von "to shuffle" ist ja "schlurfen"/"schleppend gehen". Der binäre Beat fängt also an zu schlurfen, was wohl im Gegensatz dazu steht, dass das Grundtempo relativ zügig ist. Was dabei schlurft, ist ja eben das Ostinato (der "Führhand") und deshalb würde ich schon sagen, dass das auch nicht unterbrochen werden darf im Sinne von Hand2Hand-Vereinfachungen oder nur einzelnen Füllnoten im triolischen/Shuffle-Raster. Das wäre dann allenfalls ein "Fake Shuffle" bzw. Shuffle-Feel.


    Darüber hinaus kann das Führhand-Ostinato aber durch weitere Gliedmaßen gedoppelt werden. Häufig läuft ja die Snare ohnehin mit Ghosts parallel zur HiHat/Ride und akzentuiert die Backbeats (ist das nicht der "Purdie Shuffle? :/ ) und die Bass Drum auch (siehe La Grange von ZZ Top).

    Und auch die "mittlere Triolennote" darf mitgespielt werden, siehe "Rosanna Shuffle".


    Wenn also jemand nur die erste Triolennote im Ostinato spielt und die 3. durch ein anderes Instrument/die andere Hand ersetzt, ist das kein Shuffle, weil es nicht aus der "Verschleppung" des Beats passiert, sondern im Grunde ein neuer Beat entsteht - der sich u. U. wie ein Shuffle anfühlt.

    Wenn es dann bei den 2 Wochen bleibt, finde ich das okay. Generell fand ich früher die längere Votingphase immer gut. Manchmal kommt einfach so viel dazwischen, dass man es nicht schafft.

    Ich finde nur immer doof - und das war ein paar Mal der Fall - wenn wir es dann zwischendrin wieder ändern/kürzen, weil scheinbar nichts mehr geht. Es kann schon sein und ist wahrscheinlich, dass nach einer Woche auch nichts mehr dazu kommt. Aber das ist dann eben so. Ich finde halt, man sollte es dann lassen.

    Mir ist aber generell Wurst, ob 1 oder 2 Wochen Votingphase.

    Da hast nicht sauber recherchiert ;)

    Meist hab ich Toms dabei, nur nicht viele (1 up 1 down). Ganz ohne Toms hatte ich bei den Jumpin'Rockets in 2 1/2 Jahren genau 3 mal

    Ups. :saint: Ich hab da tatsächlich gerade nur das Video von den Rockets und irgend ein Bild in deiner Galerie im Kopf, wo ihr auf einer Miniaturbühne in einer Kneipe gespielt habt. Ich vergesse natürlich deine unzähligen anderen Gigs, mit dem one and only Jazz Kit. 8o

    Eine Ghostnote auf dem 2. Schlag der Triole kann man spielen, aber normalerweise gehört da eine Pause hin, damit der galoppierende Rhythmus erhalten bleibt.

    Es sei denn, man spielt den "2. Schlag der Triole" wie Jeff Pocaro:

    Man kann auch einfach den Rosanna drüberlegen und schauen, ob es passt. Da sind wir uns bestimmt einig , dass das nen Shuffle ist.

    Ich glaube, dass Marius und Trommelbiene leicht aneinander vorbei reden. Ich glaube nämlich jetzt erst verstanden zu haben, dass Trommelbiene nicht nur mit durchgehenden Shuffles einer Hand Probleme hat, sondern generell mit dem geshuffelten Feeling, egal wie aufgeteilt. D. h. auch "hand to hand" gespielt wird es bei ihr jenseits der 130bpm binär. Marius wollte darstellen, wie man sich mit "hand to hand" Tricks den echten Shuffle vereinfachen und faken kann. Aber Trommelbiene hat da generell ein Problem mit dem Tempo.


    Zum Thema, wie etwas auch mit Vierteln und minimalen Ghostnotes auf den Nachschlägen "shufflen" kann, vielleicht mal das anhören. "Looking out my backdoor" ab 4:00. Ganz andere Richtung, aber das meinte ich mit "sich den Shuffle denken":


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    Ich hätte mich gefreut, deinschlagzeuglehrer, wenn du bei der Challenge mitgemacht hättest.

    Schau mal auf seinen YT Kanal. Er hat zwar nicht unser Playalong im Programm, aber jede Menge Jazz Stuff. ;)

    Ein großer Teil der handwerklich gewichtigen Musiker und Bands heutzutage hat im Minimum einen "Jazzbackground", also die Bausteine Jazz-Harmonielehre, Traditional-Jazz-Playing, Improvisation, Interaktion, Comping, Swing-Feel sind solid bis vertieft vorhanden. Mit diesem Können und Wissen wird dann aber eine riesige Bandbreite an Musikstilen gespielt, die sich recht erfolgreich klaren Schubladisierungen entzieht.

    Todd Sucherman sagt ja, dass der Swing der Schlüssel zu allem ist.

    es gibt diesen einen Moment nach dem Thema von "So What", wo Jimmy Cobb auf genau das richtige Becken haut und einen sehr langen Ton spielt.

    Ja! Solche Momente kenne ich selber, wo ich zur richtigen Zeit das richtige Crash auf die richtige Weise anschlage. Wenn man das plant, geht es selten auf.

    Hier wurde vorgeschlagen, man könne den Shuffle weglassen und 4/4 drüber spielen, falls einem der Track zu schnell ist.

    War ja nett gemeint, aber nein. Denn das hört sich einfach nur grottig an, unpassend und völlig unmusikalisch. Nur weil man einen Akzent auf die 3 setzt, die beiden Offbeats betont und die 1 möglichst lautlos gestaltet, wird noch kein Reggae draus.

    Ich kann dich verstehen. Probier doch mal, trotzdem 4/4 zu spielen und dir den Shuffle nur zu denken. Dann fühlt sich der 4/4 gar nicht mehr so stur an, sondern kann ganz fluffig werden. ;) Und man kann auch ganz viel mit einer "leichten" Spielweise erreichen. Ein hingebretterter Hard Rock 4er ist hier natürlich nix.

    Viele leise Noten, aber viele, und was für welche 8) :love: !!

    Dazu mal ne Frage an m_tree bzgl. der Challenge:

    Das Schlagzeug in dem von Mattmatt verlinkten Video ist ja nun schon relativ "leise". Zwar auch leise gespielt, aber wie würdest du bei so einer Einreichung beim Mix vorgehen? Du hast das ja während der Spielphase diskutiert, aber so was leises war dann doch nicht dabei, wenn ich mir erinnere. Was ist da deine Referenz oder fällt das unter deine subjektive Einschätzung? Wo ist die Grenze zwischen "das ist aber wenig Pegel" vs. "nein, das gehört genau so"? Das stell ich mir bei dieser Musik echt schwierig vor.


    Btw, habe echt Schwierigkeiten, bei dem Video einen "Beat" rauszuhören. Also Beat im Sinne von Puls. Das fließt so dahin ohne Anfang und Ende, aber irgendwie spürt man doch, dass es einem Metrum folgt. Da war in unserem Playalong schon ohne Drums jede Menge Rhythmus drin. Ist denn hier jemand, der sich diesem Rhythmus wirklich entzogen hätte und völlig frei dazu Geräusche emittiert?