Beiträge von MoM Jovi

    Ich selber habe bei dieser Challenge sehr viel gelernt - u.a. dass Swing und Jazz mir Spaß macht zu spielen, dass ein Jazz-Set einen zu ganz anderem Spiel inspiriert,

    Genau so geht es mir auch. Und ich habe nicht mal mitgespielt, aber alleine beim Anhören der Beiträge. Wir haben seit ca. 3 Jahren unseren Dirigenten im Akkordeonorchester, der aus dem Jazz kommt und dem mein Schlagzeug immer zu laut ist (wir diskutierten das schon an anderer Stelle). Er hat mir aber gezeigt bzw. mich gezwungen, es ruhiger/leiser anzugehen und das klappt immer mehr insofern, dass ich ihm Sachen anbiete und er die gut findet - obwohl ich mir dafür so gut wie keinen Jazz anbiete und er mir meist auch nicht konkret sagen kann, was er meint, wenn er sagt ich soll mehr "Jazz" spielen. Dieses Jahr spielen wir ein Potpourri aus der Westside Story von Leonard Bernstein und seit ich erst durch ihn drauf gekommen bin, dass das Ding aus dem Jazz kommt, macht das richtig großen Spaß. Für mich war das immer ein langweiliges "Klassikstück" mit Trömmelchen hier, Beckenping da. Jetzt spiel ich da jede Menge cooles selbsterdachtes Zeugs, auch mal Beats, und die Noten geben mir nur noch die Cues und Akzente vor. ... und das führt mich dann zur Begeisterung über trommelmatze's Beitrag "B", weil der so spontan und unkonstruiert wirkt.

    Ich hab für mich die Challenge aber nochmal um einen ziemlich heftigen Härtegrad verschärft:

    Ich hab bewusst "so wenig Zeit wie möglich" und nur "so viel Zeit wie nötig" investiert.

    Der Grund ist, dass ich ein kleines Kind zu Hause hab', und Vollzeit berufstätig bin, inkl. Pendeln.

    Also bleibt mit schon seit ca. 1,5 Jahren wirklich nur ein absolutes Minimum an Zeit, mich mit meinem Schlagzeug und meinen Hobbytätigkeiten in der Musik zu beschäftigen.

    Ich jammere da aber nicht herum, sondern nehme das als Herausforderung an.

    Bei der jetzigen Challenge hab' ich geschlagene 2,5 h investiert. (Da war auch keine Zeit, die anderen Becken zu holen und zu montieren)

    Vom Download des Backing Tracks bis zu Wetransfer- Exchange, also Vorbereitung, Spielen/Üben/Kennenlernen, Aufnehmen, Editieren & Abmischen

    Genau so ist es bei mir seit geraumer Zeit auch. Ich nehme mir immer wieder vor, bei einer Challenge mitzumachen, aber oft haut es einfach nicht hin. Wenn ich abseits der fest eingetakteten Bandproben wirklich mal ne Stunde Zeit habe, allein mit mir am Schlagzeug zu sein, dann überlege ich halt schon, ob ich jetzt ne knappe halbe Stunde zum Downloaden, DAW einrichten, einpegeln, ggf. noch Stimmen investiere oder halt lieber in der Zeit was übe. Aber so ist es halt und es kommen auch andere Zeiten!

    Ich hätte einen Vorschlag für zukünftige Challenges:

    Was hält ihr davon, wenn jeder Teilnehmer bei der Übermittlung seines Beitrags einfach eine Zahl mit dazu schreibt, wie viele Stunden er/sie vom ersten Anhören des Playbacks bis zum Abschicken des Beitrags mit der Challenge beschäftigt waren?

    Das wäre für mich ganz interessant, das dann in der Auswertung sehen/vergleichen zu können.


    Natürlich soll das nicht ins Voting einfließen, aber es wäre super, wenn das im Excel Sheet auftauchen würde.


    Muss überhaupt nicht verpflichtend sein

    Das fände ich auch super. Ohne Zwang und ohne Einfluss auf die Bewertung. Das kann aber bei der eigenen Einschätzung helfen.


    .....hahahaha......ja ja das Metal Ride

    was du höst ist ein Zildjian A Earth Ride 20", BJ Anfang 90er

    ANGEBLICH soll das auch im Jazz benutzt worden sein 🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️

    kann ich mir zwar unmöglich vorstellen, dass das jemals ein Jazzer benutzt haben soll, aber was soll's.....

    Ach, es gibt da so ein Paiste Video, wo einer (weiß nicht mehr wer) die Rude Soundedge Hats für Jazz anpreist. 8o

    Also zu meiner Herangehensweise an dieses Playalong kann ich sagen, dass ich den Song eher als leicht funkige Big Band Swing Nummer empfunden und gefühlt habe. Weniger als einen klassischen BeBop Jazz Song.

    Deshalb habe ich versucht, ihn etwas interessanter zu gestalten, einige Kicks mitzuspielen und auch einen funky Half-Time Groove einzubauen.

    Find ich sehr cool. Sowas hört man und denkt "eigentlich so einfach, warum mach ich das nicht auch." :D

    Hast du das mehr oder weniger improvisiert oder irgendwie auch geskripted?

    Mir hat der Beitrag von MattMatt sehr gut gefallen. Er hat sehr kreativ und frei improvisiert mit einigen rhythmischen Verschiebungen. Und das mit gutem Timing.

    Das hatte ich auch so gesehen. Nur war es mir teilweise zu viel und ich war mir nicht sicher, ob das immer alles in time ist. Kann aber an meiner Hörwahrnehmung liegen, weil da dann doch sehr viel passiert und ich nicht mehr mitkomme. ^^ Daher hab ich nur 5 vergeben. Das war gut gespielt aber bei mir in der Kategorie "will zu viel". 8o Aber nichts für ungut, MattMatt. ;)

    Guten Morgen!

    Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner. :)

    Das ist echt ein interessantes Ergebnis.


    Ich fand das Voting nicht einfach, da hier für mich wirklich viele auf einem Level spielen! Ich hatte Punkte zwischen 9 und 2 vergeben, also nicht die komplette Range ausgereizt. Für mich ging das von "wow, kreativ und eben nicht overplayed" über "so hätte ichs wohl auch gemacht" bis "manchmal bisschen wackelig" und "will zu viel". Es haben aber schlussendlich alle irgendwie geswingt bzw. der Swing war technisch erkennbar, was bei dem Playalong irgendwie auch zu erwarten war. Tolle Leistung durchweg. Auch die hinteren Plätze haben es wirklich gut gemacht und beim ein oder anderen hat sich das Timing im Vergleich zu früheren Teilnahmen verbessert. Manchmal geht dann aber die ein oder andere kreative Eingabe zu Lasten des Timings.


    Meine persönliche Nummer 1 war gleich der erste in der Playlist, also Beitrag B. Der hat für mich tatsächlich die Benchmark gesetzt. Da sind zwar einige Beat-Wechsel, aber die klingen in Summe wirklich passend und auch nie überladen für mich. Alles auf den Punkt. Ich dachte "ja, da spielt ein Jazzer und weiß was er tut" und ein paar ganz wenige Male dachte ich dabei "hm, das war jetzt nicht ganz so smooth, eher gehackt" - daher dann "nur" 9 Punkte. Aber für mich die Nummer 1. Ich würde den Beitrag ganz gerne nochmal gesondert diskutieren, wie man darauf kommt, ein Stück so zu begleiten. Da ist dieser Swing und der wird an den "richtigen" Stellen durchbrochen, so wie man es in guten Big Bands hört. Oder bin ich da jetzt ganz falsch, wenn ich sage, "so spielt man Jazz?". Bedenkt, hier spricht einer, der sich gar nicht damit auskennt. (Ich war mir ja sicher, dass hier Marius spielt. ^^ )


    Gleich danach kam für mich Beitrag F, der ja dann auch auf der 2 gelandet ist. Das war schon "klassischer" gespielt, aber sehr gutes Niveau. Dann wurde es schwieriger von der Bewertung. Alles in allem durch die Bank richtig gut, kleine Wackler oder Unzulänglichkeiten wie oben beschrieben gaben Punktabzug. ;)


    Auf die nächste Challenge! Vielleicht mal wieder irgendwann mit einem Beitrag von mir. ;)

    ..was aber dann den Preis ausmacht.

    So ein Innenmaß will ja auch festgelegt, kontrolliert und protokolliert werden.

    Das kostet.

    Das erklärt den Preis der Gewa SPS! Dann bekommt man dort also immer 2 Zoll mehr für den Preis. 8o Zumindest bei den Toms ist das so.

    Das ist alles volle Absicht. ...

    Danke immer wieder für diese Einblicke. Während ich schon froh wäre, Songs spieltechnisch so zu nageln, finde ich die Gedanken, warum ein bestimmtes Instrument, Stimmung, Aufnahmetechnik, Art der Produktion, ... zum Einsatz kommt, wirklich interessant. Zudem kann man es hier auch immer gleich mit dem Video versuchen nachzuvollziehen und zu verstehen - wenn man sich die Zeit nimmt. ^^

    Wie viel Blech und wie viel Mix? Keine Ahnung. Du fragst mich Sachen. :D

    Ich denke, er meint, wie viel von dem was er da hört könnte er erwarten, wenn er die Zultan Caz HiHat real hört und nicht über eine (nachbearbeitete) Aufnahme.

    Sie wirkt im Vergleich zu Snare und BD wirklich mächtig.

    Du meinst wahrscheinlich den "Dark Anteil", den diese HiHat durchaus hat. Ich hatte auch mal so eine. Als vermeintliche "Billig HiHat" nicht zu vernachlässigen.

    Den Song selbst finde ich jetzt nicht so wahnsinnig, finde den hinten raus eher langweilig und mit dem Geschrei ein wenig nervig. Aber das ändert ja nichts an der super Trommelei. Und der Sound ist sowieso erste Liga. Samples für Snare und Bass Drum...dann ausschließlich oder nur zusätzlich. Habe nur überlegt, ob du für den Song jetzt absichtlich die 13er Snare (ist sie doch?) gewählt hast, oder ob das durch das Sample (fast) egal ist?

    Sonor Vintage Three22 in California Blue für 1.950€, neu!

    Vergleichbare Sets beim T und Co. liegen zur Zeit bei gut 3.000€.


    Wer in Hamburg und Umgebung wohnt, zuschlagen.

    Dieser Preis ist seit einigen Monaten ziemlich üblich beim Wiederverkauf dieser Sets. Sind 60% vom Neupreis, also "normaler" Gebrauchtpreis. Okay, nun ist es neu, aber scheinbar will er es weg haben.

    Dennoch ein guter Preis. Für den, der das Set eh haben will, vielleicht sogar ein Schnäppchen. Trotzdem nicht gerade eine Summe, die man einfach mal so ausgibt, weil es "günstig" ist. Daher wundert es mich nicht, wenn das Angebot so lange steht.

    Ich hab es wieder, mein kleines praktisches Übe/Jam Set für zuhause und Kleinst-/Viele-Treppen-Gigs :love:



    Edith verrät jetzt auch etwas mehr dazu, nachdem das Geheimnis im Galeriefred gelüftet wurde:


    Tama CLub Jam Kit 10/14/18 mit Loduwig Pioneer 14x5

    Paiste Masters 14" Dark HiHat, 602ME 18" Crash und Big Beat 21".

    Solche 5 und 10 Pfennig hab ich auch. ^^ Da haben wir die Museumsbahn drüberdampfen lassen, die fährt heute immer noch, also nichts entgleist. :D


    Seit kurzer Zeit hab ich da noch (wieder) so einen Yuan 8o


    Leider reichte die Zeit nur zum Probestellen.

    Das kenn ich! Erstmal alles neu und ungewohnt und man hat auch keine Zeit, sich einzugrooven. Aber das wird bestimmt. ;) Tolles Set, tolles Finish! Ist das "Three20" (20/12/14)?

    Und da können wir ja bald rumnerden, wer den besten "Face ripping crack" aus der Snare bekommt. 8o

    mein MLX mal mit 12-14-20.

    Das sieht nach der Challenge Recording Session aus. ;)

    Ich hoffe, dasss mindestens ein Beitrag dazu gekommen ist. Auf jeden Fall kann ein gegossener Bronzekessel auch im leiseren und feineren Umfeld funktionieren, es kommt eben auch auf die Sötcke (7a) und Spielweise an. Wer also meint, die Terminator (Tama Bellbrass) ist nur nur etwas für die harten Schläger, der liegt unter Umständen nicht ganz richtig. ;)

    Pssst! Wir hören die Snare doch eh raus. Dann weiß man gleich, welches dein Beitrag ist. :D

    Ich weiß nicht, ob wir das hier diskutieren können/sollen, und hoffe, dass sich nicht gleich wieder gegenseitig auf die Rübe hauen.

    Aber manchmal frage ich mich: Was ist hier eigentlich los? Sind wir von allen guten Geistern verlassen, dass wir so durchdrehen, dass die Moderation regelmäßig einschreiten muss und Threads vorübergehend oder gar endgültig zumacht?

    Teils sind es lang existierende und persönliche Threads, teils auch neue bzw. sich wiederholende Themen, die im Grundsatz aber durchaus spannend sind. Und was wäre das Drummerforum ohne die herrliche Nerderei und die Laber-Threads?

    Warum müssen wir uns bei Uneinigkeiten an die Gurgel gehen? Und wenn einer übers Ziel schießt, warum muss der andere gleich zurückhauen? Und wieso im Thread und nicht wenigstens per PN?

    Würde es eigentlich genau so laufen, wenn wir uns an einem Tisch gegenübersäßen - oder auch nur in einem Video-Chat?


    Mittlerweile ärgere ich mich nur noch, wenn mal wieder ein Thema zu gemacht wurde, und nicht wegen dem vorangegangenen Sandkastenzoff!


    Nehmt es nicht persönlich.


    Es muss hierzu keiner was sagen. Und wenn das hier doof ist, bitte ich die Mods, den Thread kommentarlos zu löschen.

    Aber vielleicht denken alle einfach nur mal drüber nach.

    Bubinga ist für den Instrumentenbau von CITES II ausgenommen, da die dort verarbeitete Menge zu gering ist, als dass es umwelttechnisch betrachtet ausschlaggebend ist (Dennoch sind Ersatzpflanzungen Pflicht). Für den Möbelbau u.a. Verwendungsarten gilt nach wie vor die CITES II Regelung bzgl. Bubinga und diversen anderen Tropenhölzern.

    Geht es bei der verarbeiteten Menge um die Menge pro Stück oder eher um die Gesamtheit? Dann darf ein Schreiner per Definition auch keinen Couchtisch als Einzelstück aus Bubinga bauen, bei dem der Tropenholz-Verbrauch noch unter dem von so mancher Jubiläumsballerburg liegt? :/

    Ich denke es geht um verschiedene Punkte, die jüngst in anderen Threads diskutiert wurden:

    • Subjektive Wahrnehmung von Lautstärke durch das menschliche Gehör vs. technische Messgrößen (dB, LUFS, ...)
    • Trommeln stimmen "nach Gehör" vs. blindes (eher "taubes"?) Vertrauen auf technische Messungen (z. B. Drumtune App, TuneBot, ...) und Theorien (Verhältnis der Frequenz von Batter zu Reso etc.)
    • Material und Verarbeitung von Trommeln, Kesseln, Sticks: Hören vs. Glauben.
    • Welche Snare für welche Musik und welchen Raum?

    Und bestimmt kann man alles noch weiterspinnen:

    • Groove: Menschliches Timing vs. Klick (drauf/davor/hinterher)
    • Arrangement: Welche Instrumente/Stimmen müssen welche Rollen übernehmen, weil etabliert und irgendwann akademisiert vs. was klingt gut (Rhythmik/Melodie/Tonlagen)? - Da sind wir schnell wieder bei der Lautstärke-Wahrnehmung und LUFS-Frage: Funktioniert ein Jazz-Ensemble am Ballermann!?

    Vielleicht geht es dem/der TS auch nur um die Frage: Denken vs. machen; Kopf vs. Herz und Bauch?


    Kurz: Ein Laber-Thread, der hoffentlich nett bleibt und nicht zum Köpfe einschlagen führt! <3 :*