Warum genügt weltbekannten Endorsern eine einzige Konfiguration inkl. Becken und Sticks? Die wechseln die Sets ja auch nicht ständig durch.
Meine Antwort darauf wäre, weil sie durch viel Erfahrung - Stimmen inbegriffen - und den häufigen Fokus auf eine bestimmte Musikrichtung und sogar Band einen ganz bestimmten Sound und bestimmte Vorlieben beim Equipment für sich gefunden haben.
Das ist schon richtig. Meine Beobachtung ist auch die, dass je mehr jemand beruflich Musik macht und damit seine Brötchen verdient, desto weniger Snares er braucht. Beobachte das auch immer wieder bei Musiklehrern - Ausnahmen bestätigen die Regel. Neulich ein Video gesehen, in dem Aaron Sterling seine Snare Sammlung zeigt und von etwa 60 Snares erzählt, man aber eigentlich nur 4 Snares brauchen würde. Es geht mir ja selbst so, vor allem jetzt zur NAMM, da sieht man jede Menge funkelndes Zeug und meint manchmal, es wäre mal Zeit für was neues. Da wäre es für uns Hobbymusiker am allerbesten, sich mit den paar oder gar der einzigen Snare hinzusetzen und herumzuschrauben, was damit alles möglich ist. Ich könnte stundenlang YouTube Vergleiche anschauen und ich höre da auch einen Unterschied, aber ganz ehrlich könnte ich dann nicht sagen, ob mir jetzt diese oder diese Trommel mehr gefällt und für was ich die brauchen könnte.
Und dennoch muss es vielleicht einfach sein. Und dann stellt man eine Frage und bekommt 1000 Antworten. Die einen sagen, unbedingt, die anderen sagen, brauchst du nicht, wieder andere belegen auch noch, warum es keinen Unterschied macht.
Also eine Snare zu nehmen, die sich von der Größe und klanglich vom Bestand absetzt? Ja mach doch. Ich finde den Benny Greb Signatures cool. Passt doch oder?
Die Leute sagen doch immer wieder, dass die Benny Greb Snare "speziell" ist. Warum also nicht damit und der 14er SQ2 in den Keller sperren und nach einiger Zeit hier wieder berichten? 