Beiträge von MoM Jovi

    Hmm stimmt schon wobei ja bei zweiseitigen Stücken nichts passieren dürfte wenn man mehrfach nach rechts blättert.

    Aber klar, bei mehrseitigen Stücken ist es blöd, wenn man aus Versehen doppelt umblättert und muss dann wieder zurück.

    Achso. Ich hab die App "MobileSheets", wo ich Setlisten erstellen kann und dann kommt nach der letzten Seite von Stück A die erste Seite von Stück B. Da ist das dann schon relevant. ;)

    Ideal wäre halt was, das vor dem Tablet hängt und wo man einfach mit den Sticks drauf "klopf" damit es weiter schaltet.

    Sowas gibt es grundsätzlich schon.

    Mal als Beispiel:

    Roland BT-1 Bar Trigger Pad – Musikhaus Thomann

    Du bräuchtest halt ein Stück Hardware dazwischen, was dir den Output midifiziert und auf USB bringt. Die Tablets heute unterstützen normalerweise MIDI-USB.

    Mit der o. g. App müsste Blättern via MIDI Signal gehen, ich hab es aber noch nie gemacht.


    So ein Trigger-Bar oder auch jedes andere Drumpad ist zumindest mal dafür gemacht, dass man "draufklopft". Bei den anderen Teilen wär ich da nicht so sicher, gerade wenn die mal nen härteren Schlag abbekommen.


    Ich habe das hier, leider nicht mehr neu erhältlich, aber ganz bestimmt auf dem Gebrauchtmarkt:

    Alesis PercPad Percussion Pad | Deutschland

    Da bekommst du gleich 4 Pads + optional einen Fußschalter zum Anschließen für das Geld von dem Roland-Bar oder weniger, also 5 "Pads", denen du MIDI-Noten zuweisen kannst, mit denen du dann mindestens mal vor- und zurückschalten kannst. Die haben aber kein USB-MIDI, sondern diesen alten MIDI Stecker.

    Wenn du die "Umschaltpads" dann ganz leise stellst (müsste glaub ich gehen), kannst du die anderen sogar für zusätzliche Sounds verwenden, falls erforderlich.

    Unser Gitarrist hat mir dieses Modell empfohlen:


    https://www.thomann.de/de/airturn_bt500s_2.htm


    Das funktioniert mit iPad und Forscore super und sehr stabil. Allerdings bediene ich es auf einer Ablage links neben der HiHat mit der Hand, weil ich mit der Fußbedienung auch nicht klar kam. Der Druckpunkt ist relativ hart, passt aber für mich sehr gut, da ich nur wenige Sheets mit mehreren Seiten habe.

    Dieses Teil habe ich auch und habe es links an der Ferse des HiHat Pedals stehen. Die Umschaltpunkte habe ich an kritischen Stellen sogar als "stumme Note" in den Notentext notiert, nämlich da wo ich mit der Ferse schnell rüber kann. Der Druckpunkt ist für den Fuß optimal und man schaltet normalerweise auch nicht versehentlich doppelt. Bei diesen (günstigen) großflächigen Fußtastern hätte ich da Bedenken. Generell glaube ich, dass man in den meisten Musikstilen eher einen Fuß frei hat als eine Hand.

    Das mit dem harten Druckpunkt halte ich nicht für so ideal, ich suche eher was wo man ohne großen Kraftaufwand mal schnell "hinwischen" kann.

    Der einzige Grund, warum ich nicht direkt ans Tablet fasse ist im Grunde nur, dass ich dafür meinen Arm ausstrecken und mich zwischen Hihat und Becken durchschlängeln muss. Mir wäre eine Lösung lieber, die näher am Spieler sitzt.

    Mit der Hand wische ich schon auch mal, wenn es passt. Mein Tablet ist zwischen HiHat und Racktom, vorne über der Snare Drum. Das ist natürlich nicht direkt in Reichweite, geht aber. Wo hast du dein Tablet denn hängen?

    "Mal schnell hinwischen" kann ja auch mal schnell gefährlich sein. ;)

    Ist es für die Bewertungen dienlich, jetzt schon zu diskutieren/veröffentlichen, welcher Beitrag welche Effekte schon bei der Einreichung hatte? :/

    Es wurde ja nur wertfrei erwähnt, was sowieso zu hören ist.

    Naja, aber wenn da jetzt rauskäme, Teilnehmer XYZ hat mit Delay eingereicht oder Marius hat ein Delay draufgepackt (hat er nicht gemacht und würde er auch nicht, das ist mir schon klar - es geht hier eher ums Prinzip!), dann wäre das schon ein potentiell relevanter Input für jemanden, der beim Voting mitmacht.

    In dem Fall ist es wohl offensichtlich, dass so ein Delay nicht in der Nachbearbeitung rein kommt.

    Den Hinweis auf einen Solo Part und ob der passend ist oder nicht finde ich aber schon kritisch.

    Der eine Beitrag mit viel Hall und Delays kam schon so, da hatte ich keine Räumlichkeit hinzugefügt.

    Ah, prima. Ich hatte diesen Effekt nämlich in meine Bewertung mit einfließen lassen und mich hinterher schon erschrocken, dass du das dazu gebastelt haben könntest.

    Ist es für die Bewertungen dienlich, jetzt schon zu diskutieren/veröffentlichen, welcher Beitrag welche Effekte schon bei der Einreichung hatte? :/

    In der Vordiskussion wurde doch schon angemerkt, dass insbesondere beim Reggae Effekte nicht unerheblich sind. Sollten wir dann nicht warten, bis das Voting durch ist?

    käme ich live zufällig an einem ihrer Konzerte vorbei, würde ich wohl ziemlich geflasht bis zum Ende vor der Bühne stehen bleiben und mich danach fragen, was gerade passiert ist ...

    Ja!


    Und, wow, ich glaub ich find's genial.

    Das ist so verspult, dass ich weder sagen kann "gar nicht meine Musik" noch "total meins".


    Ich frage mich nur, ob es ohne das Bühnenbild und die Outfits auch so funktionieren würde.

    Für viele Vereinsmusiker ist es eben Hobby und manche Dirigenten können damit nicht umgehen.

    Da können dann eher die Musiker nicht mit umgehen.

    Naja, ich weiß was du meinst. Ich persönlich bin da auch nicht so. Diskutieren wir hier ja ab und zu mal im Rahmen von Hobbybands.

    Wir hatten aber schon Fälle, dass mit einem neuen Dirigenten plötzlich 3 statt 1 großen Konzert pro Jahr stattfanden, weil man das 1 Jahr lang gemacht hat und es dann für ihn gesetzt war. Da kam immer neues Material in die Proben und er wollte auch nicht mehr ein halbes Jahr nur für ein Konzert proben. Einmal ging die Generalprobe dann von 20 bis 2 Uhr, weil der Großteil der Musiker/innen überfordert und überlastet waren und es dem Dirigent musikalisch zu wenig war.

    Ich fand das ne Zeit lang cool. Mir hätte es nie genug sein können, ich wollte einfach nur Musik machen. Aber dem Verein tat es nicht mehr gut und da muss dann auch der musikalische Leiter akzeptieren, was er mit einem Orchester machen kann und was nicht. Und wenn es nicht passt, muss man es sein lassen.

    Der Film ist definitiv überspitzt. Aber wenn wir beim Thema sind: Was ist denn in der Realität denkbar? Habt ihr schon mal grenzwertige Situationen erlebt?


    Ich kenne es aus Amateurorchestern, in denen Musiker/innen das Handtuch geworfen haben, weil die musikalische Leitung sie unter Druck gesetzt hatte. Das war rein mental und auch nicht unter der Gürtellinie. Aber so Dinge wie "üb dein Zeug mal richtig und hock nicht dauernd weg" und das vor dem ganzen Orchester. Selbst wenn man damit grundsätzlich Recht haben kann, reagieren manche Menschen eben sehr sensibel auf solche Bloßstellungen. Für viele Vereinsmusiker ist es eben Hobby und manche Dirigenten können damit nicht umgehen.

    Das Sonor Vintage in Rosewood macht mich nervös.

    Hm, aber den Preis gibt's auch nur für die Schrankwand. Will die keiner haben? Die Folienfinishes aus der ersten Vintage Generation kriegst du kaum billiger.

    3-piece mit Schnarre für 3k.

    Sowas gabs vor 5 Jahren auch schonmal für nen Tausender weniger (Aussteller). Schon krass irgendwie, wie wir uns an die Preise gewöhnen, oder?

    Dokumentation über Laura Cox, bei der ich neulich auch im Konzert war - sehr inspirierend.

    Was mir sehr gefällt, dass Songs in der Doku sehr lange ausgespielt werden - also eine Doku für Musiker.

    Sie sagt auch was über GAS und dass sie live nur noch "400€ Gitarren" spielt. Das lässt sich auch aufs Schlagzeug übertragen. ^^


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    Es wird natürlich erwartet, dass du pünktlich bist, vorbereitet und sauber abliefert. Klar. Aber dieser sadistische Kasernenumgang, die psychische Abwertung, dieses toxische, mobbinghafte Gebaren, das im Film dominiert, das ist eben nicht usus, wie vom Film suggeriert.

    Der Film ist ganz sicher überspitzt. Dass musikalische Leiter verrückte Fanatiker sein können, verbal unter der Gürtellinie und skrupellos, Musiker zu ersetzen, wenn die Leistung nicht gleich stimmt, glaube ich aber schon. Dass sie dabei körperlich werden, wohl eher nicht - wobei vor 50 Jahren in den Schulen auch noch der Stock zum Einsatz kam! Das aber wahrscheinlich eher nicht wegen schlechter Leistung sondern wenn sich einer daneben benahm.

    Ich erinnere mich an einen kürzliche Schlagabtausch Podcast Folge, in der Dirk Brand von einem seiner Lehrer sprach, der zumindest verbal nicht zimperlich war, wenn falsch eingezählt wurde. Vielleicht weiß deinschlagzeuglehrer genaueres? Ich krieg es nicht mehr zusammen.

    Aber Fletchers Darstellung in Whiplash ist sicher einfach eine überspitzte Darstellung eines Freaks, für den es nichts anderes auf der Welt gibt als seine Band.

    Naja, wenn ich erst das halbe Auto auseinander nehmen muss, dann ist das auch nicht gerade praktisch. Wenn natürlich die ganze Band reinpassen soll, dann sind die ja in aller Regel vor Ort und können gleich helfen. Da sieht es anders aus.

    Das Auto für die "Alltagsgigs" sollte aber gerade mit Rüstzeit Null passend für mein Equipment sein.


    E-Autos haben doch jenachdem auch vorne einen weiteren Kofferraum?

    Laura Cox am 11.3. in Freiburg. Über Radio Rockantenne drauf gekommen. Das macht richtig Laune!


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    Schreib mal wie's war. Die kommen auch hierher...

    Es war mega. Schnell, laut, hart, Rock'n'Roll! Macht direkt Spaß, auch wenn man die Songs nicht kennt. Ich kannte aber vieles schon vom Durchhören. Wir standen 3/4 Reihe vor der Bühne und die Ohren klingeln von den Drums. Aber so muss das.

    Laura Cox singt und spielt dabei (als einzige) Gitarre wie eine Göttin, 90 Minuten Vollgas. Dazu Drums, Bass und ein super Keyboarder.

    Eine wahre Freude und ein Erlebnis, das mich mal wieder zum Grübeln bringt im Sinne von: Wie wärs, wenn du all dein Drum Gear verkaufst und nur ein 3teiliges Shellset plus deine 3 liebsten Becken + HiHat und maximal 2 Snares behältst!?


    Absolute Konzertempfehlung. Musikalisch irgendwo zwischen Larkin Poe und AC/DC.

    Zum Thema "lange Töne", hier mal ein super Ansatz:


    SONOR Artist Family: René Creemers – Lesson


    Ist aber eigentlich Off Topic, weil wir ja von "Beats" im Swing/Shuffle Feel reden. Da sind die "langen" Töne im Verhältnis doch relativ kurz bzw. niemand spielt die lange angebundene Note im Swing Pattern als Roll. Da geht es dann eher um solistische Einwürfe/Comping oder Erzeugung von längeren Geräuschteppichen (hatten wir alles schon die letzten Tage in diversen Hörbeispielen von einigen von euch).

    Mit eurer Diskussion, habt ihr mich fast durcheinander gebracht! Zum Glück kann ich in der Rockabilly-Band locker zwischen Shuffle, Swing und 6/8-Blues hin und her wechseln ohne mir den Kopf über Theorie zu zerbrechen. Heisst aber nicht, dass ich es beherrsche, aber ich glaube ich habe es im Gefühl.

    Dem Elvis waren Subdivisionen auch ziemlich egal.

    Diese "Theorie" ist ja nur der Versuch, etwas zu fassen, sodass man es z. B. auch hier in reiner Textform diskutieren kann. Es hilft einfach, wenn man eine gemeinsame Sprache hat. Das fängt beim Notenlesen an. Zum "Musizieren" braucht man aber meist nichts davon. Die Menschen, die diese Stile geschaffen haben, gingen da ganz sicher nicht analytisch ran, wie man es heutzutage manchmal macht.

    Auch ein beliebiger Rhythmus aus einer nicht-westlichen Region, der z. B. im 7/4 läuft und für die Menschen dort so im Blut ist wie bei uns der 4/4 Takt, den haben die nicht geschaffen im Sinne von "wir nehmen jetzt immer einen 4/4 und einen 2/4 im Wechsel und pappen die zusammen. Hat nichts mit dem Grundthema hier zu tun, dient nur der Veranschaulichung!

    Die Fachbegriffe, die hier oft genannt werden (binär, …) erschlagen mich.

    Ganz kurzer Exkurs und dann gleich weiter im Programm:

    "Binär" sagt einfach in einem Wort aus, dass wir von einem geraden (meist achtel-)Groove im 4/4 Takt reden: Der Grundbeat, die Viertel sind in 2 Subdivisions geteilt (2 = binär). Denselben Groove kann man "Ternär" spielen (ternär = 3), dann sind die Grundbeats in 3 Subdivisions eingeteilt. Im 4/4 Takt sind das halt Achtel-Triolen. Das sind dann entweder die im allgemein als Shuffle bekannten ersten und dritten Töne einer Triole oder auch alle 3 Triolentöne. Ich sage bewusst Töne und nicht Schläge, weil Schläge mit den Zählzeiten 1, 2, 3, 4 verwechselt werden könnten.

    So, das war jetzt ganz sicher nicht vollständig und in jeder Lebenslage richtig, aber vielleicht versteht man, was ich meine. Mit den Begriffen binär und ternär können wir das in einem Wort beschreiben und wissen eigentlich, was gemeint ist, ohne jedes Mal auszuholen.

    Die ersten beiden Triolenachtel werden überbunden im Swing!

    Diese Aussage ist für mich die Erkenntnis der letzten 7 Tage hier (du hattest es ja schon mal erwähnt)!

    Noten lang und kurz denken, auch wenn man beim Schlagzeug eigentlich fast immer nur "kurz" hört.


    Wir spielen im Orchester aktuell das Flintstones Thema. Da hat der Arrangeur einen schlichten Viertel-BummTschack notiert. Habe das am Anfang als eine Art Polka aufgefasst. Dann meinte der Dirigent (Jazzer), ich solle das mit mehr Swing spielen. Damit meinte er nicht, dass ich das swing Pattern einbaue. Es war eine mentale Angelegenheit. Habe mir das ganze dann im Kopf viel luftiger vorgestellt und siehe da, ich spiele es anders und es klingt anders, obwohl ich keine anderen/weiteren "Töne" spiele als notiert.

    Gute Musiker nehmen das wahr und setzen es intuitiv um, auch wenn es in Lehrbüchern anders notiert ist. Deshalb ist es aber auch wichtig, dabei nicht nur Lehrbücher als Quellen zu betrachten.

    Sagte nicht mal jemand "Musik spielt sich zwischen den (notierten) Noten ab"?

    Deine Ergänzung ist ja informativ. Aber deine Einleitung beinhaltet schon wieder einen Vorwurf.

    Da bin ich mir jetzt nicht so sicher, Marius. So eine Aussage "du denkst zu sehr..." habe ich durchaus schon von Lehrern und Dirigenten gehört. Liest sich hier vielleicht ein wenig schroff, aber muss nicht auch so gemeint sein.

    Finde die Diskussion hier echt spannend und fände es schade, wenn es eskaliert, weil was missverstanden wird. 🙏

    Bei Shuffle Grooves wird die erste Triole im Päckchen genauso kurz gespielt wie die dritte und ein Shuffle Groove kann auch auf der 16tel Ebene stattfinden.

    Swing swingt immer auf der Achtel Ebene und die ersten beiden Triolenachtel bilden die 1, die dritte die +.

    Beziehst du dich hier jetzt auf die Melodieinstrumente? Also "swingt" z. B. das Saxophon dann in der Regel durch eine lange und eine kurze Note? Sozusagen:

    2 gebundene Achtel + 1 einzelne Achtel?

    Gilt das dann auch für die Zählzeiten 1 und 3, wo im klassischen Swing das Ride ja eine komplette Viertel lang klingt?


    Und dann beim Shuffle würde das Saxophon den ersten Ton abstoppen, damit die mittlere Triolennote wirklich eine Pause ist?


    Sehr spannend...