Beiträge von Der Dührssen

    Ich schüttele bei manchen Anzeigen auch immer mal wieder den Kopf, erst recht, wenn der Verkäufer total absurde Punkte als "Features" anpreist ^^
    Aber unterm Strich ist mir dann einfach die Zeit zu schade. Wozu Zeit für etwas aufwenden, das allenfalls destruktiv wirkt und weder Verkäufer noch mir etwas bringt?

    Erlebe ich auf Facebook in Verkaufsgruppen leider fast täglich. Sinnlose Diskussionen unter Annoncen, obwohl die Leute nicht mal Interesse am Artikel haben.

    Wenn du das Set haben möchtest, schreib doch einfach mal eine Preisvorstellung und allenfalls liegt das Set dort halt weiterhin rum.

    Moin!

    Also ich glaube, der effektivste Weg wäre, sich vom HD1 zu trennen und direkt was gescheites zu besorgen.

    Ich glaube nicht, dass die Pads wirklich kompatibel sind und unabhängig davon ist das halt einfach ein recht niedrigpreisiges Kit, das glaube ich unverhältnismäßig viel Geld verschlingen würde, bis du da eine hochwertige Lösung drangebaut hättest. Da gibt das Kit einfach von Werk an nicht wirklich viel her, um ehrlich zu sein.

    Wenn du ein bisschen Kohle hast, schau doch stattdessen lieber mal nach gebrauchten Roland TD9 oder TD11. Die gibt es teilweise für 500-600€, wenn man Glück hat. Da hättest du längerfristig mehr von.

    Edinburgh ist eine wirklich schöne Stadt! War leider nur 2 Nächte dort... Wo geht es danach hin?

    Ich kann es absolut jedem empfehlen. Am besten mal 1-2 Wochen und dann ab durch die Highlands. Mit dem Intercity fährt man auch nur knapp eine Stunde bis nach Glasgow.

    Ich hätte noch Chester (im direkten Anschluss; auch sehr schön), die Metrolpole Merthyr Tydfil, Eindhoven und z.B. Osnabrück im Angebot :D
    Aber alles zu seiner Zeit, ich komme aktuell leider nicht so viel zum schreiben und Fotos sichten.

    Weiter ging es, zu meiner großen Freude, nach Schottland -> Edinburgh. Eine meiner Lieblingsstädte, in der ich auch Verwandtschaft habe.
    Mit leichter Verzögerung - uns kam ein Schneesturm auf der Autobahn dazwischen (welcome to Scotland, I guess) - kamen wir dann überraschenderweise mit den ersten Sonnenstrahlen seit fünf Tagen in Edinburgh an:

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    Das links war auch die Venue, bzw. Bar, bzw. Gewölbekeller, in dem wir dann später spielten.

    Hier der neue Hocker. Der Wechsel fühlte sich in etwa an wie die erste Dusche nach einem Festival:
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    DrummerinMR HIER gab's dann Whisky :saint:
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    Das Publikum in Schottland hob sich auch direkt dadurch von dem in England und Wales, dass es sich durch (im freundlichen Sinne) Pöbeleien als Antwort auf Ansagen des Sängers bemerkbar machte. War ein sehr lustiger Gig.

    Da auf die Show ein Off-Day folgte und Edinburgh eine grandiose Stadt ist, entschieden wir spontan, über Nacht zu bleiben und den freien Tag hier zu verbringen. Insofern sorry, es folgt ein wenig mehr Touri-Content.

    ...aber im Ernst, fast wolkenloser Blauer Himmel an einem Februar in Schottland. Das muss man halt einfach festhalten, sonst glaubt einem das am Ende keiner.
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    Das klischeehafte "Hallo Familie, ja ich lebe noch, guckt mal ich bin oben am Schloss"-Foto
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    Zwischendurch gab's eine kleine Stärkung. Schön zu sehen: Auch die Schotten gehen mit der Zeit. Veganes Haggis im Wrap.
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    Eine ganz offizielle und auch in Google Maps eingetragene Straße in der Altstadt. Wer sowas mag, dem sei Edinburgh auf alle Fälle nahegelegt:
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    Das Scott-Denkmal:
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    Und mit einem letzten Foto vom Schlossplatz aus über die Stadt mache ich hier erstmal wieder Schluss, bevor es dann zurück nach England in die wunderschöne Stadt Chester geht :)

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    Soo, wir machen dann mal langsam weiter - Tag 4:

    Der morgen beginnt mit einem heftigen Ruckeln, einer Vollbremsung und lautem Fluchen des Busfahrers.
    Well, welcome to Southampton - I guess)
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    In diesen Momenten, während man im Halbschlaf den Trailer aus- und zwei Tonnen Equipment in den Bus verladen muss, da auf die schnelle kein Ersatz zur Verfügung steht, weiß man den buseigenen Kaffeevollautomaten wirklich zu schätzen.


    Irgendwann gegen Mittag wurde dann aber doch die Venue erreicht, die dieses Mal zu einem Großteil aus Teppich bestand. Gemütlich.
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    Der Backstage hatte etwas von einer Mischung aus Antiquariat, Mafia-Hinterzimmer und Aufenthaltsraum eines Pflegeheims.
    Selbstverständlich unbeheizt, versteht sich.
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    Hab mich dann zwischendurch mal verlaufen. Mit Absperrungen und Gebäudesicherhung hat man es oben irgendwie gefühlt auch nicht so streng wie hierzulande. Und natürlich hat es geregnet. Was für eine Frage.
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    Nach Southampton ging es dann weiter in Manchester, in einer schönen kleinen Venue in der Nähe von Chinatown:
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    Der Tag war übrigens ausverkauft und hier waren am Ende 300 Leute drin. Was ziemlich lustig war, denn an diesem Tag kam eine Freundin aus Liverpool vorbei, die mich nach knapp einer Woche des elenden Rückenleidens (ich hatte erwähnt, dass ich bis dahin auf einem aberotzten 20€-Millennium-Hocker sitzen musste?) erlöste, indem sie einen neu gekauften Gretsch-Hocker mitbrachte. Allerdings kam sie dank einer nach einer Messerstecherei (welcome to Manchester, I guess?) errichteten Straßensperre erst verspätet und nach Beginn unserer Show an, so dass sie sich samt Hocker überm Kopf ihren Weg einmal quer durch den sehr gefüllten Raum bis vor zur Bühne bahnen musste.
    Mit die schönsten fünf Worte, die ich je auf einer Bühne gehört habe:"Fabi, da kommt ein Hocker?!".

    Hier noch ein bisschen Sight Seeing Footage. Für mehr als einen Spaziergang um den Block hat es leider nicht gereicht:
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    Also das Positive ist: Das EAD10 funktioniert doch schon mal hervorragend :)
    Hast du das Video mit der Rec and Share App exportiert? Da habe ich auch manchmal das Problem, dass es bei der Aufnahme irgendwie Murks macht und das Produkt eben nicht synchron rauskommt.

    Ansonsten ist das doch ein schöner Proberaum mit sehr angenehmer Arbeitsathmosphäre!

    Zum Spielerischen kann und möchte ich gar nichts groß ausführen, dazu müsstest du glaube ich erst konkretisieren, was genau du wissen möchtest.
    Klar, hier und da rennst du in den Fills etwas weg, bist generell kurz mal nicht so auf dem Click oder die anvisierten Triolen gehen nicht ganz auf - aber das ist ja kein Drama und regelt sich normalerweise mit der Zeit :)

    Einfach selber ausprobieren. Es gibt sehr viele kostenlose Plugins und Sample-Packs. Besorg dir den Kontakt Player (gibt es auch als abgespeckte Gratisversion) und leg los. Als Ausgangsbasis tippe ich auf irgendwas Richtung 808.

    Wie er einfach die Musiker-Board-Vorlage gemopst hat :D
    Wenn es ein deutliches Upgrade sein soll, würde ich gebraucht suchen und ggf. das Export noch verkaufen, wenn du es nicht zwingend brauchst.

    In dem Preisbereich könntest du nach einem Mapex Saturn V oder einem Tama Starclassic B/B schauen, auch ein Pearl Masters wäre drin.

    Ich nehme aktuell mit einem TD9 und VH11 Hihat auf und in der Tat ist die Übersetzung in MIDI so lala. Ich kann nicht genau sagen ob es einfach an meinem Mapping liegt oder an der Ansprache der VH11 in Kombination mit dem Modul. Jedenfalls kam unterm Strich noch nicht das raus, was ich gerne hätte.

    Ansonsten spiele ich derzeit über ein Focusrite 18i20 und da gibt's in Verbindung mit EZ Drummer oder Addictive Drums keine Probleme latenzmäßig.

    Für's Spielgefühl können größere Pads auf alle Fälle helfen. Grade was die Bassdrum angeht, finde ich die KD9-Pads (sowohl die alten als auch die neuen) so lala. Wobei es da auch erst ab einem KD140 deutlich besser wird und das Teil ist übertrieben teuer.

    Verrückte, kleine Welt. Ich habe bis Juni keine fünf Häuse weiter gewohnt - schade, hätte dich sicher mal auf den ein oder anderen Kaffee besucht.
    Wünsche dir viel Erfolg, gutes Gelingen sowie entspannte(re) Nachbarn :)

    Wenn wir schon bei Buchempfehlungen sind:
    - Stick Control
    - Ted Reed: Syncopation for the modern drummer

    Daraus kannst du eigentlich alle Übungen auf Hände, Füße und Kombinationen übertragen. Macht jetzt vielleicht nicht übermäßig viel Spaß, aber kann man eben auch komplett ohne Schlagzeug spielen und fit hält das allemal.

    Wenn du es wirklich wissen willst, ginge das z.B. auch mit Gary Chester's "New Breed".

    Grundsätzlich geht mir die allgegenwärtige Negativität im Netz auf den Keks. Habe ich neulich auch schon im "Dislikes auf Youtube"-Thread geschrieben.
    So als Beispiel - nicht böse gemeint, Beeble:


    ...

    für mich 90% dieser YT Präsentationen eine Zumutng sind.

    Entweder schlecht performt, übler Sound/Licht/Ambiente/Schnitt...

    ...

    Was genau erwartet ihr denn eigentlich? Mit welcher Erwartungshaltung schaut ihr euch ein Video an, das kostenfrei auf einer kostenlosen Plattform zur Verfügung stellt?
    Vielleicht haben andere Menschen, die eben nicht gleich ein Profi sind, sowohl spielerisch als auch in Sachen Recording, Filming, Producing oder Nachbearbeitung, auch einfach nur Spaß an der Freude und gar nicht den Anspruch, ein professionelles Produkt hochzuladen?

    Es zwingt euch doch keiner, das Gedöns anzuschauen oder zu bewerten. Aber wo liegt der Mehrwert, jemandem der offensichtlich Spaß an etwas hat, einen reinzudrücken (hier meine ich in erster Linie die gefühlt anteilig 95%ige destruktive, nicht konstruktive Kritik).

    Wieso sollte es z.B. auf YouTube anders sein als hier im DF, wo Leute - ganz gleich ob Amateure, Fortgeschrittene oder Profis - ihre Erfolge, Fortschritte oder generell Erlebnisse mit anderen Teilen, aus welchen Gründen auch immer? Hier sagt doch auch niemand als Antwort zu einem Hörbeispiel
    "Puh, na also das ist schon echt kacke, damit kann ich nix anfangen. Was soll eigentlich diese Selbstdarstellung hier?"

    Ich möchte hier niemandem zu nahe treten und vielleicht wirkt das auf den ein oder anderen jetzt etwas pingelig.
    Weiß auch nicht, wie tief und intensiv ihr euch in Sozialen Medien bewegt und entsprechend nachvollziehen könnt, was ich versuche anzusprechen.
    Aber ich erlebe leider seit Jahren einen absoluten Verfall des Diskursniveaus (nicht nur im Internet), und leider macht das auch nicht vor der Musikszene Halt. Daher reagiere ich bei solchen Themen ("Drumcover doof", "YouTuber doof", "Internet doof") vielleicht etwas allergisch.


    Zitat

    Kann ja sein, dass DU es sinnlos findest, aber wenn andere Leute das anders sehen - Gründe wurden ja bereits genannt - dann kann man das doch auch einfach respektieren, oder?

    Ich schrieb, dass ich sie FÜR MICH recht sinnfrei finde. Sie geben mir nichts. Ich lasse anderen durchaus ihre Meinung, kein Problem, sie sollen Cover reinstellen so viel sie wollen. (Nochmals: Ich habe ja auch geschrieben, dass ich zu einem gewissen Grade einen edukativen Sinn darin erkennen kann.

    Sorry, wie gesagt (siehe letzte Zeile meines vorherigen Posts): Hatte irrtümlich dich mit dem Threadstarter verwechselt. In dem Kontext ändert das natürlich ein bisschen an der Sinnhaftigkeit meiner Aussage, wollte es der Übersicht wegen aber nicht wegeditieren.

    Wie gesagt, Beweggründe gibt es viele, Drumcover einzustellen, einige sind sinnig, das Gros, das bei mir bis jetzt über den Bildschirm ploppte dank YT algorythmen, finde ICH sinnfrei. Deal with it.


    @Dührsen: Ein Live-Auftritt ist doch keine Selbstdarstellung per se, oder? Sicher gibt es solche und solche. Ich trete jedenfalls Live auf, weil ich Menschen gerne etwas geben möchte. Die schwerstkranken Menschen, für die ich z.B. regelmäßig - bis Tante Corona kam - Konzerte gab, brauchen musikalische Aufmunterung, um nicht psychisch im Klinik- und Reha-Alltag unterzugehen. Das ist Selbstdarstellung wirklich das allerletzte, worum es einen geht, wenn man da musiziert bzw. der Wunsch zur Selbstdarstellung sollte an der Geraderobe abgegeben werden.



    Kann ja sein, dass DU es sinnlos findest, aber wenn andere Leute das anders sehen - Gründe wurden ja bereits genannt - dann kann man das doch auch einfach respektieren, oder? Um ehrlich zu sein, sehe ich auch nicht wirklich den Sinn dieses Threads, wenn es dir einzig und allein darum geht, anderen zu sagen dass du nix mit Covern anfangen kannst.

    Das ist generell halt subjektiv und ich persönlich finde Aussagen wie von dir immer recht schwierig, da sie sehr schnell verallgemeinernd und abwertend bzw. destruktiv wirken. Auch, wenn sie vielleicht nicht so gemeint sind.

    Ich schätze, das "Problem" ist mitunter generationsbedingt. Du bist - denke ich mal (auch nicht abwertend gemeint, bitte versteh mich nicht falsch) - nicht mit dem Internet groß geworden und hast daher einen anderen Bezug dazu. Wahrscheinlich unterscheidest du auch deshalb zwischen

    "realem" und "nicht realem" Publikum, als ob es online kein "reales" Publikum gäbe und das alles nicht so ernsthaft wäre.
    Was halt, wenn wir ehrlich sind, ziemlich schräg klingt, wenn man bedenkt welche Menschenmassen online mittlerweile zusammenkommen und welche Interaktion da mittlerweile möglich ist.
    Eine meiner Schülerinnen hat, wenn sie einen Livestream startet, mehrere tausend Zuschauer*innen, mit denen sie kommuniziert.
    Klar, ist keine gröhlende, verschwitzte Menge in einer engen Halle, aber es ist trotzdem reales Publikum.


    Um auf den Punkt zu kommen:
    Das schöne an der ganzen Sache ist ja, dass niemand gezwungen ist, sich etwas anzuschauen.
    Wenn es einen nicht interessiert, schaltet er weg oder gar nicht erst ein. End of story.

    Edit: Sorry Moe, kleiner Fehler meinerseits - ich dachte, du hättest den Thread eröffnet.

    Wobei ich schon auch 8tel zählen würde, wie sie da eben stehen.
    Also eben nicht im ersten Beispiel "1, 4", sondern "1, 2+" - oder im zweiten Beispiel nicht "1, 2, 3, 5, 6", sondern "1, 1+, 2, 3, 3+"
    sowie bei den Takten danach mit 16teln: "1, 1i, 1+, 2, 3, 3+".

    Das ist aus Modern Drumming, oder? Gibt's zu den Übungen da keine Hörbeispiele?

    Edit: war zu langsam für die Antwort :)