Beiträge von drum-herum

    was heißt bei dir "äußerst billig"?


    wenn du neu kaufen willst, schau nach:


    orion
    stagg
    zultan


    gebraucht wirst du bestimmt auch für kleines geld fündig, schau mal in der bucht nach den b8 von sabian zum beispiel. ansonsten gehen in letzter zeit viele zultans sehr günstig weg (teilweise unter 30 euro für ein crash).

    natürlich gibt es immer auch unfähige leute am pult, aber ich habe mittlerweile den eindruck, dass es meistens eine latente lustlosigkeit der tonings ist, besonders solcher, die bei einer pa-verleihfirma angestellt sind. meistens sind es dann gescheiterte musiker... ;)


    zum thema gates: es kommt auch immer auf die location an. wir haben mal auf nem lkw-hänger gespielt, auf dem auch die pa-subs standen. da war auf so ziemlich allem ein gate drauf - nicht schön, aber immerhin gings ohne brummen über die bühne. gates auf der snare versteh ich allerdings nur dann, wenn deine snare singt und der toni das ungefragt abschaltet, weils ihm besser gefällt.


    im studio ist sowas natürlich nicht nötig und gewissermaßen ein grund für schläge, weshalb ich im studio immer auf mein letztes wort am sound bestehen würde. wer in einem professionellen studio mit mann aufnimmt, kann auch erwarten, dass aus seinem material das optimale rausgeholt wird.


    um mal die ehre der toningwelt zu retten: wir haben auch schon gigs gespielt, bei denen der toni vorher auf der homepage unsere gesichter und namen gelernt hatte, einen stageplan angefordert und auch grobe monitorinformationen erbeten hatte - vorbildlich!

    ich frage worum es hier im grunde geht. wenn deine singlestrokes vor allem aufgrund der linken hand limitiert sind, dann trainier die linke hand.
    als ich gemerkt habe, dass meine linke hand viel langsamer ist als die rechte, habe ich vor allem auf singles mit nur einer, in dem fall der linken, hand trainiert. habe irgendwann mal den namen "stonebreaker" dafür gehört (z.B. RRRR LLLL RRR LLL RR LL RLRL etc). ansonsten sollte dich jede andere übung ebenso weiterbringen, diddles, doubles, alles zusammen macht die finger/hände auf dauer schnell(er).


    solange es nicht um abartige geschwindigkeiten geht, kann man glaube ich genug erreichen auch ohne spezielle "fingertechnik", wie auch immer.
    ansonsten würde ich alles, was mit möller zusammen hängt, auch noch als singles bezeichnen. die suche spuckt dazu mit sicherheit was aus.

    Ich meine mich zu erinnern, dass früher mal, als Concert Toms verbreitet waren, diese vor allem von unten bzw eher innen drin, also ähnlich wie die BD auf den Attackpunkt gerichtet abgenommen wurden. In Kombination mit den attacklastigen CS-Fellen, die ich in Verbindung mit den Concert-Toms oft gesehen habe, mag das den "optimalen" Sound bzw den Zeitgeschmack getroffen haben, aber ob das auch auf dein Soundverständnis zutreffen mag, wage ich mal zu bezweifeln.


    Quasi-Edit: Ansonsten stimme ich dem Gotteshasser zu.

    nebenbei haben niederfrequente wellen (=bass) eine lange wellenlänge, sprich wenn dein bass 10 cm vor der wand aufhört, dann hast du kaum eine möglichkeit, den bass, den sie vllt sogar entwickelt auch zu hören, weil der schall sich nicht entfalten kann.
    versuch mal das set so 3-4 meter von der wand wegzustellen, die bass direkt auf die wand gerichtet. das dürfte sich schon anders anhören. nebenbei ist dein set auch um einige hunderte prozent günstiger als eines was so klingt wie du es dir wünscht. dazu kommt noch der erwähnte unterschied live/natursound und studio/gemict.

    nachdem hier hundertmal der tipp des übens gegeben worden ist, möchte ich eine sache nochmal herausheben, die PG schon betonte:


    Natürlich ging es jedem schon mal so, dass er sich für unheimlich langsam hielt verglichen mit den Profis. Allerdings geht es, glaube ich, auch jedem irgendwann so, dass sich dieser Geschwindigkeitswahn abnutzt, weils einfach hunderttausend drummer gibt, die "Sauschnell" sind.


    Geschwindigkeit allein ist kein unterscheidungsmerkmal sondern im grunde ähnlich leicht zu erreichen wie nach 10 jahren training 150 kilo zu stemmen.


    Je länger du spielst und je mehr videos du dir ankuckst, wirst du merken, dass dich irgendwann solche leute beeindrucken, bei denen ein schlagzeug nach instrument klingt und nicht wie ein maschinengewehr. neben geschwindigkeit gibt es da auch (zb) technik, koordination und groove, die einen schlagzeuger beeindrucken lassen. geschwindigkeit ist im grunde nur mittel zum zweck, nämlich um sich so ausdrücken zu können, wie man möchte. im grunde ist geschwindigkeit so was ähnlich wie vokabular in einer fremdsprache. ;)


    und dass du nach so kurzer spielzeit ähnlich schnell sein könntest wie ein 40jähriger profi war nicht wirklich ein reelles ziel oder?

    nochmal zum thema schwere sticks zum üben: ich übe mit insgesamt schwereren sticks, allerdings auch da mit verschieden schweren. um meine linke hand schnell zu bekommen bzw an die rechte anzugleichen benutze ich zum üben links einen schwereren stick als rechts.
    allerdings sollte man sich vor gigs dann wieder an seine normalen sticks gewöhnen, aber das dauert bei mir meist nicht länger als 10 minuten aufwärmen.

    hmm, dann hab ich dich missverstanden. trotzdem komisch, dass du etwas zum durchkloppen haben willst, andererseits aber nix mit langem sustain.


    was kleines mit power ist schon an sich schwierig. dann am ehesten schwere crashes, allerdings hast du dann wahrscheinlich mehr sustain als dir gefällt, außerdem im durchschnitt eher hoch vom ton her. bei dünneren crashes hast du theoretisch weniger nachklang, nen tieferen ton und den "typischsten" crash-sound.


    thema dunkel/ton: suchst du ein crash mit tiefen ton oder eines was dunkel/trocken klingt? je nachdem vllt mal schauen ob dir entweder alte becken mit viel patina gefallen bzw diese preaged dinger, zb die special dry von zildjian. ob die dir dann allerdings genug power bieten ist die andere frage.


    generell: vllt weniger die eierlegende wollmilchsau suchen als einfach in den laden und testen, was dir überhaupt gefällt.


    nebenbei: wenn dir dein 1000er so gut gefallen hat, warum dann nicht bei ebay nach nem ersatz schauen?



    edith stellt fest, dass mein post doch ein wenig zu arg generalisierend ist, aber bei deiner fragestellung sind präzise angaben sowieso nicht zu machen, da das alles immer subjektiv sein wird.


    testen ist wie immer die devise.

    dagegen sprciht, dass du dich mit dieser fellwahl stärker einschränkst als nötig. ich würde immer ein ambaco nehmen, nen selbstgebastelten/gekauften dämpfring drauflegen geht dann immer noch.


    gegenfrage: warum willst du ein coated emperor aufziehen? wenn dir deine snare nicht fett genug ist, rate ich zur dtbible oder einer anderen snare.

    je nachdem, wie viel kraft du haben willst würde ich ein großes crashride oder eventuell auch ein leichtes ride empfehlen.
    bei den crashes dürften die schweren exempülare dir wahrscheinlich am meisten nützen, so groß wie es sinn macht, ich denke ab 18".


    preiswert ist wie immer relativ, zahlen sinds die alle interessieren. wenn du bei paiste bleiben willst, werfe ich schonmal die sound formula power/full crashes ins rennen, alte serie, also bei ebay schauen. presiwert sind die allerdings nicht immer.


    edith sagt wenns ein bisschen tiefer sein soll, bei leichten rides zuerst kucken.

    Nicht alles glauben, ohne den Rest gelesen zu haben.


    Natürlich hat jeder seine eigenen Soundvorstellungen. Es gibt ja auch kein gesetzt, das Clear-Fell auf der Snare verbietet. Dennoch denke ich, dass die FAQ vor allem für solche Leute da ist, die komprimierte Informationen wollen. Und genau bietet sie. Natürlich kann man sich streiten, ob nicht Pinstripes für Punk besser wären etc, aber was heißt hier schon besser? Mancher Metaller mag vielleicht viel Sustain auf seinen Toms, ist er dann kein richtiger Metaller?


    Halte die Vorschläge schon für recht sinnvoll für die Allgemeinheit bzw. für Einsteiger, die erstmal einen Überblick brauchen.


    Zur Covermusik: Gerade in Top40-Bands brauchst du oft universelle Sounds. Deshalb würde ich auch immer 1-lagige Felle aufziehen, weil ein Dämpfring/Pad schneller draufgelegt ist, als ein 2-lagiges Fell wie ein 1-lagiges klingen zu lassen.


    Emperor: Sicher ist die Formulierung so gewählt, damit nicht bei jeder Stufe dicker geschrieben steht: "noch ein bisschen weniger Sustain als vorher".

    wie nostra schon sagt, ist es im grunde nur die heel-down technik mit erhöhter ferse. dadurch kannst du die hd-technik nutzen ohne schmerzen im schienbein, worüber ja manche klagen, oder ohne dich anders hinsetzen zu müssen.


    den nachteil sehe ich allerdings anatomisch darin, dass du den fuß überdehnen muss, um kraft aufs pedal zu bringen. war auch mal gezwungen über ein derart modifiziertes pedal zu spielen, hatte nach 1 1/2h gig unheimlich schmerzen im fuß.


    außerdem kannst du techniken wie heeltoe und die ganze wischerei des fußes auf dem pedal vergessen, was ich für enorm uncool halte. ;)


    lieber heel-up üben als sein pedal so umzubauen, hat ja möglicherweise einen grund, warum die so sind. aber wenns gefällt und dein fuß es überlebt...

    Von der Theorie her würde ich sagen von der Amplitude, da ja dem Fell insgesamt weniger Energie geklaut wird (beim 1-ply Kessel). Wenn der 1-ply mehr singt (siehe Bibbelmann), dürfte aber zusätzlich auch der hörbare Anteil noch stärker heraustreten, weil die Obertöne verstärkt sind.


    Zu dem John Otto-Ding: Die ist ja auch ne halbe Tonne schwer ;)

    bevor sich die auskenner zu wort melden:


    je mehr lagen der kessel hat, desto mehr wird der impuls, den du mit dem stick auf das fell und damit auf den kessel gibst, mehr gemindert, als bei einem 1-ply kessel. soweit zur physik.


    bei der schlussfolgerung bin ich mir nicht allzu sicher, würde aber schätzen, dass eine snare mit mehreren lagen ein wenig leiser ist (weniger impulsübertragung), trockener klingt und einen "unreineren" ton hat, wenn man so will, da ja verschiedene lagen mit verschiedenen charakteristika verwendet werden, selbst wenn sie vom gleichen baum stammen. kann natürlich auch gewollt sein.


    den größten unterschied würde ich trotzdem mal im preis sehen ;)

    für den livemix ist das pg sicher in ordnung, fürs studio würde ich aber immer ne grenzfläche nehmen.


    das problem ist, dass eine grenzfläche immer nach der bassdrum an sich klingt (condensermic - nimmt daher, je nach position, den ganzen bd-innenraum auf) und nicht von vornherein den bummeffekt des fells hat wie zb das d112. der sound ist dadurch natürlich, was aber nicht immer gewünscht ist.


    kurz und dilletantisch gesagt (und korrigiert mich wenn ich falsch liege): grenzefläche für mehr kesselklang, bd-ei für mehr fellklang.


    mit dem 91 hab ich nur gute erfahrungen gemacht. hab mal was eingetrommelt mit 2 OH und beta91 ca 3 m vor dem set - klingt dann eben so wie das set klingt, sehr natürlich.



    für live würde ich also das pg behalten, den unterschied (edit: zum d112) kann ich zwar nicht abschätzen, halte ihn aber für nicht allzu groß, zumal es live auch noch pa etc abhängt.



    zu deinem mischvorgehen: natürlich gibt es mehrere philosophien, aber mit blick auf den späteren gesamtsound würde ich selten instrumente einzeln abmischen, sondern immer im kontext. also erstmal die levels angleichen und dann am sound rumspielen - bei guter aufnahme sollte der ja theoretisch schon stimmen.
    "pfuscht immer die ganze band rum" - keine gute idee. einer (oder max 2) mischt/en, die anderen korrigieren halte ich für besser, da die soundvorstellungen eben doch differieren. insofern erstmal alles ordentlich machen und dann den bandkompromiss ansteuern.