Beiträge von Surfkoala

    Eben nochmal 2 Stunden drangesessen. Ich kann nicht erklären, warum mir das so schwer fällt. Jedenfalls passt das jetzt mit dem Groove und dem Timing zufriedenstellend. Hätte auch einen Take zum Einsenden. Aber vielleicht komme ich nochmal dazu, einen besseren einzuspielen.


    Es ist wohl die Mischung aus ungewohnten Phrasierungen und dem Zwang dynamisch wach sein zu müssen, damit man den Groove am Laufen hält. Ich hab das Gefühl, dass jede kleine Ungereimtheit bei diesem Lied verstärkt hervortritt. Schwer zu erklären, aber seeeehr lehrreich.


    Es erinnert mich tatsächlich an die Jazz-Challenge. Der normale "Rock-Ansatz" funktioniert für mich hier nicht. Ich muss mit deutlich mehr Feingefühl ran.

    Ich hab gestern zum Stück gespielt. Knapp zwei Stunden!!! Das fällt mir unfassbar schwer. Mit Click bekomme ichs nicht zum grooven. Ohne Click finde ich es schwerer, aber stellenweise fängts an zu rollen. Für mich persönlich die mit Abstand schwerste Challenge. Hätte ich nicht gedacht.

    Es ging um die Frage, ob man eine Regel erlassen sollte, die ganze Punkteskala auszureizen. Und wenn bei der Mathearbeit niemand abgekackt hat, muss auch keine 5 oder 6 gegeben werden. Und so sehe ich das auch hier bei der Bewertung im Drummerforum.

    Wollte keine pädagogische oder politische Diskussion lostreten, obwohl es das Thema hergeben würde.

    Mich erinnert das doch sehr an die Schule und die Frage, ob es immer eine 1 und auch eine 6 geben muss. Ich hab einen Sohn in der Schule und finde es gut, dass es oft nur die Note eins bis vier gibt. Niemals käme ich auf die Idee der Lehrerin zu sagen, sie solle doch mal die gesamte Skala ausreizen.


    Ich finde ein Bewertungssystem von 1 bis 10 gut. Das ist fein genug. Und ich finde es gut, dass man nicht für den eigenen Beitrag wertet. Alles andere überlasst doch mal den Leuten, die abstimmen. Wenn es jemand wichtig ist, die Skala auszureizen, soll er es tun. Ich hab es diesmal sehr eng gehalten, weil ich es auch so gesehen habe.


    Und worauf jemand bei der Bewertung besonders achtet (Groove? Timing? Fills? Kreativität? Sound?), ist halt auch subjektiv. Übrigens genauso subjektiv, wie die Gestaltung des eigenen Beitrags. (Ich versuche mich übrigens frei davon zu machen, dass nur Drummer zuhören. Live spiele ich ja auch für die erste Reihe und nicht für die Musiker, die mit verschränkten Armen ganz hinten stehen).


    Es ist kein Sport. Es ist Kunst!

    Aus meiner Praxis. Ich hab eigentlich immer nur Rock in vielen Facetten gespielt. Und einfach weil ich mich für Jazz interessiert hab, hab ich vor ein paar Jahren ein paar wenige Stunden bei Max Jentzen genommen. Da hab ich einiges für die Challenge wieder rausgekramt. Er hat das nicht so gesagt, wie ich es jetzt schreibe, aber so hab ichs abgespeichert.

    Survival Guide für Jazz-Sessions:

    - Spiel leise

    - Spiel noch leiser

    - Das Swing-Pattern muss sitzen, kann man nicht oft genug spielen

    - Comping mit der Snare: leise und lieber Sparsam. Auf keinen Fall zu viele Buzzes (lieber gar keine)

    - Comping mit der Snare: muss genau wie das Swing-Pattern swingen

    - Bassdrum besser gar nicht, als an den falschen Stellen (die 1 ist meist die falsche Stelle)

    Ich traue meinen Augen kaum. Ich bin auf dem zweiten Platz gelandet. Punktemäßig auf Augenhöhe mit Leuten, bei denen ich gerne ein paar Unterrichtsstunden nehmen würde.

    Mir fiel die Bewertung diesmal schwer, da bei vielen Beiträgen Elemente drin waren, die ich richtig gut fand und gleichzeitig Sachen, die mich beim Hören störten. Zum Beispiel fand ich das Intro bei m_tree mit den schön gesetzen Ghost-Notes richtig stark, aber die Kick auf der 1 in jedem zweiten Takt nicht so. Das hängt viel mit Geschmack und Hörgewohnheiten zusammen. Mit Abstand am Besten fand ich den Beitrag von Mattmatt. Beim Intro fiel mir da die Kinnlade runter. Würde ich auch gerne können. Allerdings hätte ich mir beim Refrain mehr Zug zum Tor gewünscht. Der bremst im Vergleich zum Solo ein wenig. Sonst hätte ich noch mehr Punkte rausgerückt. Die 9 und 10 hab ich nicht gegeben, weil ich dachte, dass da bestimmt noch jemand kommt, der/die das richtig traditionell gekonnt raushaut. Das hätte meinen Geschmack voll getroffen. Kam aber nicht.

    JohnDrum: Weil du darum gebeten hast. Das Besenintro ist mir aufgefallen, fand ich super. Auch der Teil danach ist cool gespielt. Im Solo ist mir die HiHat-Figur zu unruhig gewesen. Dann fand ich viele Compings spitze. Die durchgehende Snare auf 2 und 4 dann wieder zu viel für meinen Geschmack. Timing hat für mich gepasst.

    haidem: Ich würde sagen, dass ich alles in allem 4 bis 6 Stunden investiert habe. Ein bis zwei für die Technik und bis das Set klingt. Das hat lang gedauert, da ich ein paar Probleme mit der Technik hatte. Ca. eine Stunde bis zwei Stunden spielen und mit dem Song vertraut machen. 1,5 bis 2 Stunden bis der richtige Take da war. Da ich nur mit 2 Overheads aufgenommen habe, war der Rest dann schnell gemacht (15 Minuten).

    Ich bin fertig. Bei der Musikrichtung hört man wirklich die Flöhe husten. Meine Stolpersteine: Snare etwas zu leise oder zu laut, Hihat nicht richtig geschlossen oder geöffnet, Becken falsch angespielt. Es braucht eine Menge Kontrolle, um die Richtung gut zu spiele. Ich war kurz davor den Spaß zu verlieren, weil die Takes in meinen Augen gut waren, bis auf o.g. Kleinigkeiten, die mich aber dann doch total störten. Also hab ichs nach und nach vereinfacht, bis ich es dann wirklich solide spielen konnte.

    War eine fette Herausforderung für mich und ich hab Lust mehr in die Richtung zu spielen.

    Hab eben gelesen, dass Reggae die nächste Stilrichtung ist. Das hab ich wirklich noch nie gespielt und weiß, dass mir das noch deutlich schwerer fallen wird, als der Swing. Ich kram direkt mal meine wenigen Reggae-Platten raus.

    Vielen Dank Marius. Der Lerneffekt ist riesig. Ich frage mich, ob man aus dem Aufnehmen von Songs ein Lernkonzept stricken könnte. Mich früher damit zu beschäftigen, hätte mir jedenfalls gut weitergeholfen.

    Wenn jemand Grund hätte, von einem versauten Tag zu sprechen, dann bin das ja wohl ich. Denn ich hab die Bassdrum wirklich durchgespielt. :D

    Hab gestern mal einen Take (mit durchlaufender Bassdrum) eingespielt, mit dem ich leben könnte, jetzt hab ich noch ne Menge Zeit, einen besseren Take einzuspielen

    Wenn wir hier nicht über unsere Erlebnisse und Herangehensweisen schreiben, dann würde mir eine ganze Menge fehlen. Dieser Austausch macht es für mich interessant.

    Man, mich schickt das Stück wieder auf eine Reise. Während meiner Schulzeit hab ich in der Schul-Big-Band gespielt. Danach hatte ich mit Swing am Drumset nix mehr am Hut. Aber jetzt packt es mich gerade total und ich höre meine ganzen Bebop-Alben rauf und runter. Die Familie ist schon schwer genervt.

    Ich weiß nicht mehr, wer das gesagt hat, aber für mich passt das: "Bebop ist eine Sprache."

    Es geht nicht um Technik und um viel oder wenig. Eher um einen Sound und bestimmtes Vokabular. Für mich macht das total Sinn. Und ich versuche mich daran.
    Bin aber auch der Meinung, dass man da ganz anders drüber spielen darf.

    Ok, hast Recht. Bei der oben genannten Besetzung und Musikrichtung, würde ich was mittelschweres, allroundiges nehmen.
    Ich würde ein Paiste 2002 20" Ride nehmen, vielleicht auch das 22er (hat Jürgen beides schon).

    Ich hatte mal ein Paiste Signature 20" Full Ride und auch ein 22" Full Ride. Die sind den beiden 2002ern recht ähnlich. Aber wenns was Neues sein soll, dann ein 20er Full RIde. Das gibts häufig gebraucht und oft recht preiswert...aber dem 2002er doch recht ähnlich.
    Was ein bisschen spezieller ist, aber von der Definition und Lautstärke ähnlich. Einfach ein bisschen mehr mit dem gewissen Etwas. Das Paiste Signatur 20" Rough Ride oder noch besser das 20" Sound Creation Dark Ride. Ich hab immer gedacht, dass die total esoterisch/trashig wären, sind sie aber nicht. Sie sind beide allroundig schwer und definiert, aber die Obertöne sind nicht so clean wie bei den oben genannten. Würde bestimmt gut klingen....aber am Ende wärs dann doch das 2002er Ride für mich.

    Man spielt halt im Idealfall immer die Stöcke, die man gerne spielt, bzw im Moment fühlt, spielen zu wollen.

    Für jemanden, der von 5B oder 2B kommt, fühlt sich ein 7A wie ein defekter Kugelschreiber an.

    Man kann auch keine Schuhgrößen für bestimmte Spaziergänge empfehlen.

    Schuhgröße bleibt gleich, aber die Fußballschuhe nehme ich zum Kicken und die Wanderschuhe zum Wandern...und so nehme ich die 5a zum Rocken und die SD4 zum Swingen.

    20er Heavy Ride, 20er Ride oder 22er Ride mit nicht zu schweren Stöcken sollten funktionieren. Ob 505, 404 oder 2002 ist da auch egal. Ich würde 7a (Hickory) probieren. Ich hab ein 18er Ride, ein 22er Medium und ein 22er Ride und würde sagen, dass damit alles geht.

    Passend gestimmte Snare finde ich viel entscheidender bei der Musik. Da musst du dich zwischen tief und tot bis hin zu pistolenschussknallig und allem zwischendrin entscheiden.

    Vielen, vielen Dank für die Rückmeldungen.

    Die Töne, die im Video so rausstechen, sind mir auch aufgefallen und ich dachte, dass das was mit dem Streamen zu tun hat.

    Ich habs mal weitergeleitet. Mal schauen, ob irgendwer rausbekommt, woran das liegen könnte.


    Das Video hat unserer Orgler spontan im Urlaub gemacht. Ich bin total happy damit. Es ist nicht so einfach, ein Video, das Spaß macht, ohne Budget zu erstellen. Beschäftigt uns schon länger das Thema und plötzlich schlägt der Jo ohne Planung und Warnung zu.


    Und es ist noch ein weiteres DIY Video in der Pipeline. Darf ich aber noch nicht verraten.

    Vorletzter zu sein ist nicht so richtig geil, muss ich ehrlich sagen. Allerdings rede ich mir das so schön, dass ich nicht so schlecht war, sondern der Rest des Teilnehmerfeldes so stark. Und wenn ich die Bewertungen sehe (zwischen 2 und 9 Punkten), merke ich, dass es doch manchen gefallen hat. Und so kann ich auch mit den Bewertungen und vor allem mit den bisherigen Rückmeldungen sehr, sehr gut leben.


    Der Beitrag von m_tree war für mich total beeindruckend. Das hat zur Musik gepasst, top Timining und Groove (10 Punkte). Dann hab ich dreimal 8 Punkte verteilt, weil alle drei Beiträge auf ihre Art sehr stark waren. Mattmatt hat den Track so gespielt, wie ich es gerne können würde. Gute Struktur, schöne Ideen. Vom Sound nicht zu metal-mäßig. Den 5/4 am Ende finde ich aber tatsächlich zu beginn nicht so groovig. Daher "nur" 8 Punkte. Trommelmatze hat ordentlich soliert. Und das über so einen Song. Keine Ahnung, wie man sowas können kann. Für meinen Geschmack, aber ein wenig zu viel. Daher ebenso "nur" 8 Punkte. Planstan fand ich den ersten Teil so richtig, richtig gut. Und der 5/4 batscht auch so richtig, richtig gut Vor allem am Anfang. Am Ende fällts so ein wenig ab. Daher auch "nur" 8 Punkte.


    Weils gefragt wurde: Ich hab so rund 10 Takes aufgenommen, aber da waren auch abgebrochene dabei. Für die letzten drei hab ich nochmal was an den Lautstärkeverhältnissen zwischen Click und Instrumenten gemacht. Einer der drei wars dann auch, weil ich mich besser beim Spielen gefühlt hab und man das auch gehört hat. Ich war dann nicht so 100% happy, weil insbesondere der 5/4 ein wenig zu sehr gewackelt hat. und auch im ersten Part waren eins zwei kleinere Wackler drin. Ich wollte es aber dann abhaken und habs gelassen.