Beiträge von JohnDrum

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    Wenn das Fell nicht überall außenrum gleich klingt, dann neigt es meiner Meinung nach zur leichten Faltenbildung/ Dellenbildung.

    Klar, die Intention verstehe ich ja. Meine Frage bezog sich auf die reinen Fallzahlen. Wie oft ist dir tatsächlich ein Fell in die Hände geraten, dessen mangelhafte Qualität du damit entlarven konntest? Ich erinnere mich an exakt 1 (in Worten EIN) Mängelexemplar in über 40 Jahren, bei dem ich allerdings nicht mehr sagen könnte, ob schon der Klopftest mich auf die schlechte Verarbeitung aufmerksam gemacht hat.

    Ich hatte keines, welches mangelhaft war. Ich habe halt früher immer die perfekten von den etwas weniger perfekten ausgesucht.

    Mit den Sticks ist es ja ähnlich. Die werden in der Herstellung auch sehr exakt und mit gleichem Gewicht hergestellt. Aber vor dem Kauf habe ich mir immer mehrere Paare angeschaut und das allerbeste gekauft.

    JohnDrum

    Das ist zwar auch das erste, was ich bei nem neuen Fell mache, aber ich erinnere mich nicht, dass ich tatsächlich nen Ausfall hatte. Fällt wohl eher unter die Rubrik "krude Angewohnheit".

    Wie sind deine Erfahrungen?

    Wenn das Fell nicht überall außenrum gleich klingt, dann neigt es meiner Meinung nach zur leichten Faltenbildung/ Dellenbildung. Wenn ich das Fell anziehe, gehen die Dellen natürlich weg, aber das Tuning wird erschwert.

    Heute mach ich mir da keine Gedanken mehr.

    Ich habe halt früher auch nebenbei in einem Musikgeschäft gearbeitet, da gewöhnt man sich schon manches an, wenn man unter gleichgesinnten ist.

    Timbre match finde ich beim Kauf eines Sets schon interessant. Die Grundtöne der Toms sollten untereinander harmonieren. Wenn die reinen Holzkessel untereinander eine klangliche Einheit bieten, dann passt es auch mit bespannten Fellen. Die einzelnen Stimmungen sind nur im Zusammenhang mit den anderen Trommeln interessant.

    Als Endorser würde ich mir in der Fabrik die Trommeln selber zusammenstellen wollen.

    Aber wer kann das schon? Man bekommt beim Kauf ein zusammengestelltes Set geliefert und muss mit dem leben, was man bekommt.

    Timbre match hat also erst einmal nur mit der Harmonie der Hölzer vor dem Anbringen von Beschlägen und Fellen zu tun. Diese Harmonie überträgt sich dann auf das Tuning mit Fellen.

    DW dürfte also die Sets so zusammenstellen, dass die Grundtöne untereinander zusammenpassen. Welche Note dann aufgestempelt ist, spielt eine untergeordnete Rolle.

    Der Geschmack, auch im Jazz, ändert sich mit dem Alter.

    Früher habe ich viel Bebop gehört und auch gespielt.

    Auch verrückte Sachen gehört wie Mahavishnu Orchestra, John McLaughlin, Stanley Clarke, Billy Cobham, …

    Gespielt teilweise auch, weil unser Gitarrist diese ganzen Platten hatte.

    Jetzt will ich es hauptsächlich ruhig und gemütlich.

    Ich geb dir vollkommen Recht.

    Ich meine aber nochmal was anderes.

    Beim Jazz brauche ich eine gewisse Resonanz und einen gewissen Sustain, sowie ein gewisses Maß Obertöne der Becken und Trommeln um dieses Feel hinzubekommen.

    Ich behaupte einfach mal, mit dem Setup lässt sich Swing nur schwer spielen.

    So ein Jazz Tune bei einem Drumset ist für mich die Ausgangslage. Insoweit dürfte sowas in der Notation keine Rolle mehr spielen.

    Habe noch nicht verstanden, wie man einen Ton an den Drums hält. Also mit Bindebogen. Das erreicht man durch die Stimmung?

    So was spielt sich eher im Kopf ab. Das deutet eher auf eine Pause hin. Also das Gedankenspiel zwischen Ruhe und gespielter Hektik.

    Außer, der Bindebogen geht z.B. vom Ende eines Taktes zum Anfang des nächsten Taktes. Dann ist die Note vorgezogen.

    Bindebögen können also auf vorgezogene Noten hindeuten oder auf gedankliche/ gespielte Verlängerungen.

    Die Fachbegriffe, die hier oft genannt werden (binär, …) erschlagen mich. Ich habe in den 80er und 90er Jahren sehr viel Jazz gespielt, aber solche Wörter sind damals nie gefallen. Und ich habe wirklich mit einigen bekannten Jazz- Musikern gespielt.

    Für den Jazz als Drummer interessieren mich die Noten von einem Melodie- Instrument. Hier kann ich mitlesen und die Phrasierungen erkennen. Ansonsten sollte die Rhythmusgruppe eine Einheit bilden. Das wichtige in jeder Band, egal ob Jazz oder Rock ist das aufeinander hören! Das ist viel wichtiger als technisch perfekt zu spielen!

    Und was das Timing betrifft: Für mich ist das wichtigste bei einer Nummer, inwieweit man sie antreibt, indem man nach vorne geht, oder auch z.B. laid back spielt.

    Egal, wie die Theorie ist, eine gute Band erkennt man am Zusammenspielen. Lauter Solisten bringen nichts.

    Wenn du es auf's Treppchen geschafft hättest wäre das Ranking dann wahrscheinlich 'ne top Sache, oder?

    Ich habe ja schon geschrieben, wieviel Punkte ich mir gegeben hätte.

    Letztendlich geht es mir nur um das timing, was bei mir bemängelt wurde. Das will ich nicht so stehen lassen. Aber ich schaue mir mein timing noch im Wave- Editor an um zu sehen, was da dran ist. Ich habe dann kein Problem, zuzugeben, dass das timing schlecht war. Bin nur gerade erst von der Reha zurück und hatte noch keine Zeit.

    Wenn viele ähnliche Leistung erbringen, dann ist es unfair, trotzdem ein Ranking von 10-1 zu machen!

    Oder wie würdet ihr in der Schule reagieren, wenn das bei einer Schulaufgabe so wäre? „Tut mir leid, aber du hast einen Punkt weniger als dein Nachbar, du bekommst also eine Note schlechter!“

    Das sind Noten, mit denen ich in BigBands oder Combos gespielt habe. Ich kann mich nicht mehr so erinnern, aber Schlagzeugnoten dürfte ich selten im Jazz gehabt haben. Die bringen wenig. Mich interessieren die anderen Instrumente.

    Aber zu dieser Nummer ist das Schlagzeug so wie unten notiert. Am Anfang wir ja gezeigt, dass die Achtel triolisch zu denken sind: