Beiträge von trommla

    Was haltet ihr davon? Was könnte ich noch ändern.

    Hi Wolfgang, ich spiele gelegentlich Cajon und diverse Percussion als Gastmusiker bei einem Trio, bestehend aus 2 Gitarren und Cello, und es wird dabei auch gesungen.


    Für mich geht es dabei weniger darum, ein Schlagzeug zu imitieren, sondern ich versuche, die Musik mit Sounds zu ergänzen. Deshalb findet sich in meinem Setup auch ne Snare und ne Stompbox, ein Splash, Bongos, Triangel, Cabasa, Chimes und dergleichen mehr. Könnte sogar sein, dass in meiner Vorstellung ein Bild davon zu finden ist, kannst ja mal schauen. Einfach der Signatur folgen 😉


    Dein Setup sollte sich doch nach eurer Musik richten, und ob du Stimmungen mitgestalten oder nur Puff Paff machen willst. Neben Bildern wäre vielleicht euer Genre noch hilfreich, um dich mit Ideen zu füttern.

    Da der Kollege den Fred gerade wieder hochholt, wie ist es der lieben Annegret denn in den letzten 6 Wochen ergangen, in denen keine Beteiligung mehr von ihr zu ihrem eigenen Thema stattfand?


    Ist denn schon Besserung eingetreten? Hast du irgendwas an deinem Spiel verändert? Spielst du statt hartem Zeuch mittlerweile deutschen Schlager? Wobei, das ist auch oft hartes Zeuch 8o

    Verdammt, und ich drücke seit Jahren die Daumen, dass er sich als letzter größerer Händler in München halten kann. Hat nicht geholfen.


    Der Vollsortimenter hat wohl selbst in den Metropolen ausgedient. Und wenn ich über die letzten 10 Jahre addiere, was ich wo gekauft habe, dominiert vermutlich (abgesehen von Gebrauchtkäufen) auch bei mir T., obwohl ich die beiden einzigen vollwertigen Instrumente vor Ort beim Hieber Lindberg ausgesucht und gekauft habe. Nur besteht der größte Teil meiner Anschaffungen nun mal aus Ersatzmaterial, Zubehör und Kleinkram, die wenig Test- und Beratungsaufwand erfordern. Und dann ist Onlinekauf nun mal deutlich bequemer, wenn man nicht gerade in Fußweite eines Geschäfts wohnt.


    Ob man besser den Händler vor Ort hätte supporten sollen? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Industrien waren schon immer von Wandel betroffen, und niemand im Ruhrgebiet würde sich ernstlich eine Rückkehr zu Bergbau und Stahlindustrie wünschen, zumindest im Hinblick auf Emissionen. Einzelhandel hält sich in den Innenstädten mehr oder weniger nur bei Mode, Kosmetik und ähnlichem, aber auch da sind es die Konzerne, die die Innenstädte beherrschen.


    Persönlich finde ich den Verlust großer Musikhäuser traurig, aber fehlen tun sie mir im Alltag im Grunde nicht. Was ich brauche, lässt sich online ohne Nachteil, und meist sogar schneller und günstiger, bekommen. Früher musste ich planen, wann ich es mal wieder in die Stadt zum Musikladen schaffe, heute klicke ich mich nach Feierabend schnell durchs Sortiment. Das Event für begeisterte Hobbymusiker, 3mal im Jahr durch Ausstellungsflächen zu schlendern, reicht offensichtlich nicht, um Mieten und Personalkosten zu stemmen.

    Das ist ja ein schöner schnuckeliger Proberaum!

    Das ist ein Multifunktions-Bandraum, in dem alle gemeinsam proben, zechen und saunieren können. Wobei...die ersten beiden Aspekte beherrscht ja eigentlich jeder Proberaum.


    Gestrige Probe mit dem Akkordeon-Orchester. Das wird wohl mein Setup für das anstehende Konzert am 8.5.

    Wow, die Becken sehen ja aus wie ladenneu. Wie schaffst du das denn?

    Wie immer ein cooler Song von dir, dessen Text zum Schmunzeln anregt. Vermutlich wird man ihn auch zu Zydeco zählen können, trotzdem bin ich überrascht, denn für mich war bisher immer ein typisches "Erkennungszeichen" dieser Musik der Klang des Akkordeons. Evtl. noch ergänzt von einer Fiddle, und percussiv sollte man das Waschbrett nicht vergessen.

    Sooo toll kann das Schnäppchen offensichtlich nicht sein 🙄

    Jaaaa, ich weiß, die alten Drumcraft-Sets werden fast nur noch zum Kilopreis gehandelt, was aber nichts daran ändert, dass das tolle Sets waren und sind, hab gerade mal wieder 3 Tage nen Gig mit meinem DC8 gehabt. Wenn du professionellen Sound für kleines Geld willst, muss es nicht immer Tama, DW und Co sein, darauf wollte ich hinaus. Für U500 Euro nen Sound in Reichweite eines Collectors oder RC gibt's sonst nicht. Und das ist KEINE Übertreibung.

    eine narzisstische Persönlichkeitsstörung, keine Psychopathie

    Die beiden Dinge sind leider nicht so klar voneinander zu trennen, sie kommen durchaus auch gemeinsam vor. Wikipedia spricht von Komorbiditäten. Und wenn du dort die Unterform 1 durchliest, passt das, für mich nicht überraschend, ziemlich genau auf Donald Trump.


    Und auch im Kulturbetrieb bzw. in dessen kommerziell obersten Ligen geht es um teilweise sehr viel Geld (=Einfluss, =Macht). Bigband-Leiter oder andere Kreative meine ich damit nicht unbedingt, eher Manager/Produzenten etc.

    Warum akzeptiert man nicht einfach, dass Extreme extrem sind?

    Weil der Mensch ein soziales Herdentier ist und diese Mär vom erfolgreichen, rücksichtslosen "Ellenbogentypen" mitverantwortlich dafür ist, dass wir gerade kulturell dabei sind, 80 Jahre Frieden und Freiheit in einem überwiegenden Teil der Welt zu verspielen. 80 Jahre, in denen die wichtigsten Länder der Erde sich einig waren, dass man genau diesen Typen eben nicht zu viel Einfluss geben darf.

    Viele spielen ja 1up 1down, und nicht mehr die Fusion Sets. Da sind Racks nicht mehr in Mode.

    Ist nicht "Fusion" nur ein Begriff für eine bestimmte 2up 1 down Kombi? Macht ein Tom mehr nen Unterschied pro oder contra Rack? Mir scheint auch der Rackgebrauch weniger geworden zu sein, vielleicht sind aber die Hobbytrommler mit der Zeit einfach schlauer geworden und haben erkannt, dass Gartenzäune um Schlagzeuge noch weniger Sinn machen als um's heimische Grundstück. 8o


    Edit: bei ner Festinstallation im Studio oder bei Setups mit 15 Becken am Geländer fände ich es überlegenswert, aber wer regelmäßig live spielt und wie ich (und vermutlich viele anderen) nicht ständig auf großen Festivalbühnen, sondern häufig in kleinen Musikkneipen anzutreffen ist, fährt mit Ständern vermutlich sogar besser. Der Fußabdruck eines Racks ist halt nicht so variabel wie Stative mit versenkbarem Galgen, die man in einem gewissen Radius flexibel aufstellen kann, um die richtige Beckenposition zu erreichen. Und bei 3 bis 5 Becken dauert es trotzdem nicht ewig mit Ständern.

    Eigenbelege sind aber "gedacht" für kleinere Beträge. Und das Netz sagt, dass Eigenbelege gerne abgelehnt werden, wenn 250 EUR überschritten werden, auch wenn der Gesetzgeber keine Obergrenze definiert hat.

    Da habe ich andere Erfahrungen gemacht, allerdings hat damals unser Steuerberater dafür gesorgt, dass alles "richtig" verbucht wurde. Aber die Höhe der jeweiligen Betriebsausgaben waren teils vierstellig.

    m_tree

    Hat mir jetzt keine Ruhe gelassen, und ich hab nochmal rumgeschaut. Jede mir bekannte aktuelle Tomhalterung ist nur aufgesetzt, d.h. die Querkräfte wirken bei allen oberhalb des Kessels und wirken "nur" auf die 4 Befestigungsschrauben. Also alles wohl kein Problem.

    in jedem Fall ne Rechnung geben. Das macht u.U. nicht jeder private Verkäufer

    Geht über Eigenbeleg, kann man machen und ist steuerlich anerkannt. Wie der aussehen muss, verrät der Steuerberater oder das Netz.



    Michelin

    Du bestätigst ja meine Aussage, dass solche Einstufungen in Klassen oft willkürlich und wenig aussagekräftig sind. Aber von "Mittelklasse" kann ich jetzt auch bei Sonor nix finden 😉

    es ragt also keine Stange in den Kessel hinein. Inwieweit man da dann eine (stark) unsymmetrische Belastung dranhängen kann, wollte ich nicht ausprobieren

    Die Kraftübertragung liegt bei vielen Rosetten oberhalb des Kessels, selbst wenn das Tauchrohr durch den Kessel durchgeht. Für die Statik spielt das "kesselabwärts" keine Rolle, wenn mich meine Physiklehrer damals nicht verarscht haben.

    Wäre dann halt wieder ein reines Mittelklasse-Set. Starclassic Performer ist schon untere Oberklasse oder mindestens obere Mittelklasse.

    Ich verstehe zwar, was du meinst, nehme aber diese Zuweisungen nicht allzu ernst. Es gab Zeiten, in denen man wenigstens noch annehmen durfte, dass die angebotenen Finishes bei höherklassigen Sets vielfältiger und "schicker" waren. Aber selbst das gehört wohl langsam der Vergangenheit an, wenn ich mir beispielsweise Sonor so ansehe.


    Alleine der Name Starclassic steht halt für langjährig bewährte Profiqualität, was auch immer den VK eines Performer so "günstig" macht. Ob es bei genauer Betrachtung wirklich höherklassig ist als ein Superstar, das können ja die Nerds mal diskutieren. Ein Fehlen der Tomrosette sowie Gussreifen machen imho noch keinen Klassenunterschied, auch wenn viele Werbebotschaften es anders verkaufen wollen.


    Wenn das SC Performer dich im Wesentlichen anspricht, ist doch die Suche nach Alternativen im Grunde Zeitverschwendung, oder nicht?

    wollte mir beinahe die Schuhe schnüren um zum Hängetom zu spazieren, welches gefühlt irgendwo links hinter der Hi-Hat in der Nähe der Eingangstür steht.

    Ach was, viel normaler geht's eigentlich nicht, nur hätte ich das Hängetom gerne etwas mehr über als neben der Bassdrum. Geht aber nicht, wenn es auf nem Snareständer steht. Und das lässt sich nicht verhindern, denn am Beckenständer wäre mir zu unflexibel, und die Tomhalter von Sonor sind alle so potthässlich, dass ich sie nicht auf meiner schönen Vintage-Bassdrum haben möchte.


    Ansonsten stimmt das mit der Mode schon ein wenig, es war ja früher durchaus mal angesagt, Toms und Becken sehr steil zu hängen, und auch an solchen Aufbauten gab's Virtuosen.

    Tony Williams