Beiträge von trommla

    Sorry, wer nen Mix bearbeitet, ist noch lange kein Produzent. Produzent eurer Aufnahmen seid ihr in meinen Augen selbst, denn neben den Kompositionen stammen auch die Arrangements komplett von euch. Ein Produzent ist in meinen Augen jemand, der Aufnahmen finanziert und sich dann natürlich in den kreativen Prozess mit einbringen kann, um eure Aufnahme "marktkonform" zu machen.


    Er ist halt der Mann am Pult und somit reiner Dienstleister, und mit einer solchen Arbeitsweise

    Er hatte einen Mix fertig, allerdings lag dieser nicht mehr als Projekt in der DAW vor, sodass ich nicht nach Details und Einstellungen fragen konnte.

    disqualifiziert er sich für mich unmittelbar. Wer das Projekt von der Platte schmeißt, ehe die Band den Mix freigegeben hat, würde von mir kein zweites Mal engagiert. Und spätestens nach so einem Kommentar


    Etwa eine Woche später rief er mich an und er erklärte mir u.a., dass er Probleme mit meiner Art zu trommeln hätte und er, wenn er einen Song öfters hören müsste, den Spaß verlieren würde.

    stelle ich in Frage, ob der "Kollege" jemals auch nur auf 10 Meter an einen echten Profi herangekommen ist. Als Dienstleister muss man in der Lage sein, sein Ego auf die Seite zu schieben, ob nun Gage im Spiel ist oder nicht. Für mich klingt das nach einem in die Jahre gekommenen Selbstdarsteller, der sich selbst einen Mythos seiner erfolgreichen Vergangenheit gebastelt hat. Ich glaube, die meisten von uns sind solchen Typen schon begegnet.


    Langer Schwede, kurzer Finn:

    Mach in Zukunft nen weiten Bogen um den Herrn.

    Ist die Lite Snare wirklich gekürzt?

    Ist das wirklich ne Lite-Snare? Das einzige, was dafür spricht, sind doch nur Badge und Böckchen. Ok, das MB-Interior auch. Aber weder die Kesselmaße, noch die Anzahl der Böckchen (ich weiß, es gab Lites mit 12 ;) ), noch die Abhebung sprechen meinem nichtfachkundigen Dafürhalten für ne Lite. Diese Abhebung war meiner Erinnerung nach an den ersten Sig-Snares verbaut, als das Lite auf den Markt kam, gab es imho die Version mit den geschwungenen Verbindungsstangen, welche man auch hier erkennen kann:

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    Auch wenn Sonor damals bekannt für "Resteverwertung" war, das Teil sieht ziemlich nach DIY aus, finde ich.

    Ich sehe es so:

    Marketing-technisch hat es Sonor grandios gemacht.

    Bei solchen Werbekampagnen aber ist der Nicht-Kauf ja schon fast verpflichtende Notwehr, mindestens aber notwendig rächende Folge dieses Veralberungsversuches.

    Werbung funktioniert nur wenn sie die Zielgruppe erreicht. Das tut sie sicher in diesem Fall auch.

    Wir sind halt nicht mehr Zielgruppe


    Hatten die Unkenrufe vielleicht doch eine gewisse Berechtigung?


    Oder verhält es sich mit Trommeln bald wie früher mit PC's, wo man sich beeilen musste, nach dem Kauf daheim zu sein, ehe der PC veraltet war?

    Ich frage mich nur, ob es ohne das Bühnenbild und die Outfits auch so funktionieren würde.

    Genau DAS glaube ich nicht.


    Wär da nicht das Bühnenbild und vor allem das pantomimisch-symbolhafte Handeln und die Interaktion auf der Bühne, es würde mich nicht auf diese Weise fesseln.


    Dann wärs halt verspulte Musik, aber eben keine "Naturgewalt".

    Ich finde das auf mehreren Ebenen anstrengend.

    Wenn so Musik geht, will ich keine machen.

    Erster Eindruck: Hauptsache anders, dann fällst du mit jedem Scheiß auf


    Zweiter Eindruck: Leute, lasst doch mal den Hype, ohne "Microtöne" und das Bühnen- und Kostümdesign wär das eher banal


    Dritter Eindruck: käme ich live zufällig an einem ihrer Konzerte vorbei, würde ich wohl ziemlich geflasht bis zum Ende vor der Bühne stehen bleiben und mich danach fragen, was gerade passiert ist ...


    Vierter Eindruck: ich brauch nen Joint :D



    Das ist irgendwo zwischen Konzert, Performance, Kindertheater und Drogenrausch angesiedelt, je länger ich sie höre, umso geiler finde ich die Jungs.

    Hey Dennis, ich bin wirklich beeindruckt. Was du als Konstrukteur drauf hast, wussten einige von uns ja schon. Nun darf man wohl gespannt sein, ob technisch außergewöhnlich zudem noch gut klingt.


    Das Design würde gut zu meinem alten Drumcraft-Set passen, allerdings glaube ich kaum, dass eine so exklusiv gefertigte Snare in meine Vorstellung von bezahlbar passt. Aber hören und anspielen würde ich sie gerne mal.

    Ist doch am Ende auch egal. Die meisten Musiker halten die Darstellung für deutlich übertrieben, keiner von uns hat ähnliches je selbst erlebt, also so what!? Klar könnten wir noch seitenlang ums Rechthaben streiten, aber nutzt das irgendwem? Außer vielleicht dem stärksten Ego 😉

    Wenn Du damit den Film meinst, hab ich was anderes gehört

    Zwischen "gehört haben" und "selbst erlebt haben" bestehen halt gewisse Unterschiede. ;)


    Ich fand ihn ehrlich gesagt auch ziemlich "cineastisch überzeichnet". Drummer, die sich die Hände blutig üben, fliegende Becken, das alles gibt es hoffentlich nur in der Phantasie des Regisseurs.

    Ich denke ebenfalls, dass nicht die Sticks das Problem sind, auch wenn der zeitliche Zusammenhang zum Wechsel des Stickmodells auffällt. Vielleicht hat aber der schwere Stick nur die falsche Technik "demaskiert".


    Auf jeden Fall komplett auskurieren, ehe du wieder die Stöckchen schwingst. Hast du denn nen Lehrer? Wie hat sich der bislang zu deiner Technik geäußert? Und was hat dich dazu bewogen, den Stick zu wechseln?


    Ich übe sowohl mit leichten als auch mit schweren Sticks, für die Handgelenke macht das meiner Erfahrung nach bei lockerem Grip überhaupt keinen Unterschied. Es gibt natürlich Sticks, bei denen ich mich mehr zuhause fühle als bei anderen, und jene lege ich dann zur Seite, statt irgendwas zu erzwingen.

    Wenn das Fell nicht überall außenrum gleich klingt, dann neigt es meiner Meinung nach zur leichten Faltenbildung/ Dellenbildung.

    Klar, die Intention verstehe ich ja. Meine Frage bezog sich auf die reinen Fallzahlen. Wie oft ist dir tatsächlich ein Fell in die Hände geraten, dessen mangelhafte Qualität du damit entlarven konntest? Ich erinnere mich an exakt 1 (in Worten EIN) Mängelexemplar in über 40 Jahren, bei dem ich allerdings nicht mehr sagen könnte, ob schon der Klopftest mich auf die schlechte Verarbeitung aufmerksam gemacht hat.