Marius' Tipps sind schon hilfreich, aber das hier stimmt nur bedingt.
Die Bassdrum wird wenig bis z.T. gar nicht gespielt, der Bassdrum-Sound ist zurückhaltend.
Es ist durchaus erlaubt, die Bassdrum sanft durchlaufen zu lassen. Für manches ist es sogar sinnvoll, gerade im Bigband-Swing und allgemein in "alten" Stilen ist es sogar eher die Regel als die Ausnahme. Aufgrund der zurückhaltenden Spielweise (wird auch als "Feathern" der Bassdrum bezeichnet) nehmen wir es nur meist nicht unmittelbar wahr. Leider wird nur von vielen Nicht-Jazzern Jazz gerne mit Bebop gleichgesetzt, wo dieser Binse stimmen mag, was aber natürlich deutlich zu kurz gesprungen ist.
Edit: ups, jetzt bin ich beim Schreiben zu oft unterbrochen worden, ist ja schon alles gesagt von meinen Vorrednern 
mich persönlich hat trommlas Beitrags zu meiner „verrocken“-Frage eher abgeschreckt
Sorry, das war überhaupt nicht meine Intention. Ich dachte einfach, in den bisherigen Challenges war trotz des vorhandenen Interpretationsspielraums ja schon immer der Ehrgeiz, sich der Aufgabe anzunähern, und ich dachte einfach, das sei hier ähnlich. Dein Ansatz schien mir eher zu sein "ich nähere die Aufgabe meinen Fähigkeiten an" 
Aber was spricht denn dagegen, nen ganz einfachen Swing zu spielen? Das geht sogar, wenn du auf dem Ride einfach Viertel durchspielst, da braucht es gar kein Ding Ding Di Ding. Du wirst dich wundern, wie schnell bei luftig-leichter Spielweise alleine die Hihat auf 2 und 4 schon den Swing erhält, wenn du nur vereinzelt mal ne Synkope mit der Snare einstreust.
Das ist eine Nische die nicht viele bedienen können/wollen, und die wenigen, die es tun, sind da (vielleicht?) ganz gut drin und es kommt oft so rüber als "ihr bummtschakdepperln habts ja keine ahnung". ich will da jetzt auch niemand bestimmten ansprechen, es ist generell oft so.
Hast du wirklich den Eindruck? Dass es nicht viele hier gibt, die sich mit Jazz beschäftigen, stimmt zwar, ich habe aber glaube noch NIE irgendwas überhebliches hier im DF gelesen. Alten Jazzern wird das zwar nachgesagt, und das sicher nicht ohne Grund. Aber heutzutage sind Stile viel durchlässiger, es gibt viel mehr Musiker, die Jazz, Rock, Pop und Klassik verstehen, und außerdem sind selbst die ältesten hier im Forum zu jung, um zu den "alten Jazzern" zu zählen. Da reden wir imho von der Generation 80+.