Beiträge von trommla

    Die festsitzenden Scharniere am Fersenteil waren in der ersten Generation mWn öfter mal Thema und wurden von Sonor anstandslos instand gesetzt. Kam bei mir zumindest nicht vor.


    Aber meine Kugellager finde ich tatsächlich nicht optimal. Lässt sich der Tausch problemlos von jemandem durchführen, der noch nie ein Lager gewechselt hat? Braucht man irgendwelche besonderen Werkzeuge dazu? Oder rätst du von dieser Art Experimentierfreude eher ab?

    Idealerweise hätte ich gerne etwas mit Zahnung

    Ich verstehe deinen Wunsch, und aus bereits genannten Gründen kann sich das mit der absolut waagerechten Aufstellung beißen. Wobei ich mich tatsächlich frage, weshalb dir das so wichtig ist, dass du sogar mit der Wasserwaage nachmisst. Wenn wir Drummer nur ein Viertel so präzise spielen würden, wie wir verbindlichen Aufbau fordern, wäre die Welt voll von hervorragenden Drummern ;)


    Aber egal, die von mir verlinkten Sonor-Ständer haben auch keine Rasterung, halten aber wirklich eisern ihre Position. Ich verwende einen meiner beiden, um meinen Gitarrenamp draufzustellen, und der ist vermutlich noch schwerer als ne Glockenbronze-Snare. Da wandert echt nix mehr. Und man bekommt sie relativ regelmäßig gebraucht angeboten, zwar nicht ganz billig, aber die Dinger sind auch unkaputtbar und toll verchromt. Meine beiden aus den 80ern sind immer noch in super Zustand und richtig "heavy duty".

    mein altes Sonor Snarestativ könnte deine Bedingungen erfüllen!

    Genau das dachte ich auch, und für tonnenschwere Bell Brass gibt's die auch in der doppelstrebigen Phonic (Plus)- oder Signature-Variante (zugelassen bis 2 Tonnen ;) )


    Gerade bei #Kleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?

    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/sonor-phonic-snarestaender/3427979725-74-21051?utm_source=sharesheet&utm_medium=social&utm_campaign=socialbuttons&utm_content=app_android


    Der Sonor-Schnellverschluß ist imho bei Snareständern übrigens das coolste Feature ever.

    Ich zermartere mir auch gerade das Hirn, in welchem Kontext mir das genau welchen Vorteil brächte.


    Mag an meiner schwachen Fußtechnik liegen, aber ich habe das Gefühl, dass ich schon mit normalen Beatern noch genug zu tun habe, um alle Optionen auszunutzen. Da denke ich noch lange nicht über Gear-Stellschrauben nach.

    Vorletzte Probe für den ersten Gig nach 8 Jahren Pause in dieser Formation

    Toll, da wünsche ich euch gutes Gelingen und ganz viel Spaß dabei.

    Auf die Gefahr, neugierig zu wirken, wie kommt es zu der langen Pause? Ne Reunion? Ich dachte, das machen nur weltweit bekannte Kapellen 8o


    Schöne Bleche hängen da. Und auch mal wieder wer mit Watte im Floortom, wie ich sehe. Einfach ne super Methode, um die Fässer im Zaum zu halten.

    Klingt nicht wie ein Schlagzeug, sieht nicht mal gut aus, brauch ich nicht.

    Aber scheinbar gibt's derzeit nen Markt für diverse "Westentaschen-Rhythmusgeräte", ob nun Cocktail-Kits, Cajon-Sets, Loota oder solche Brotzeitdosen.


    Interessant finde ich vor allem, dass ich noch nie irgendwas davon in echt auf irgendeiner Bühne gesehen habe. Und wenn man die Teile nicht regelmäßig zum Giggen schleppt, ist der einzige Vorteil doch irgendwie auch keiner mehr und das einzige Kaufargument dahin.

    (Nein haaalt, ich hab schon einmal nen Drummer mit nem Mikro-Kit mit 16"-Bassdrum auf ner Bühne gesehen, klang so klein, wie es aussah, ein bisschen wie Schuhkartons...)


    Aber vielleicht richten sich derlei Utensilien ja gar nicht an Drummer, die regelmäßig damit arbeiten und Mitmusiker, Tontechniker und Publikum klanglich überzeugen müssen? Vielleicht sind die Zielgruppe ja gerade diejenigen, die so gut wie nie live spielen und sich das recht praktisch vorstellen? Oder Schlagzeuglehrer mit Heimservice, die ihren Schülern darauf Übungen vorspielen? Da könnt ich jetzt ins filosofieren kommen 😉

    Für Otto Normalverbraucher reichen einstrebige oder flatbase Ständer zumeist vollständig.

    Kleiner Nachtrag: nach 2 Festivals vergangenes Wochenende auf Wackelbühnen kann ich das wieder mal bestätigen. Keines meiner beiden 20-Zöller auf meinen einstrebigen Stagemaster-Stativen machte Anstalten, zu wandern oder gar umzufallen, selbst als der Kontrabass sich versehentlich ans Becken "anlehnte".

    Koffer oder Einzelkauf?

    Qualitativ für konkrete Soundvorstellung immer Einzelkauf, gute Koffer sind aber für sorglosen Livebetrieb mMn auch zu gebrauchen. Gerade wenn du exklusiv den Equipment nutzt und gut kennst.

    Ein AKG D 112 hätte ich schon mal, ist das schon zu schäbig oder genau richtig?

    Immer noch gelegentlich live zu finden, ich mag den Sound nicht besonders und würde punchigere Alternativen wählen. Mein Tipp: n Behringer BA19A kostet fast nix, ist robust genug für gelegentlichen Einsatz, und ist durch schaltbare Mittenabsenkung flexibel. Als Ergänzung zum D112 kein Schaden.

    Das SM57 finde ich eher grobschlächtig

    Der Vorteil dürfte sein, dass man die Dinger vermutlich noch in 100 Jahren reparieren kann und jeder Tontechniker die Teile kennt. Meine Alternative an der Snare ist das M201 von Beyerdynamik.

    Muss gar die Charley und vielleicht sogar das Rhythmusbecken versorgt werden?

    Hängt das nicht zuletzt von der Musik und den verwendeten Becken ab? Ein Power Bell Ride braucht vermutlich anderes als ein Jazz Ride.


    Meine Ansprüche bzw meine Bereitschaft, hier nen großen Aufriss zu betreiben, ist ziemlich gering, weil ich weiß, wie selten ich in die Situation komme, selbst für die Mikrofonierung sorgen zu müssen. In solchen Fällen geht es dann auch nicht um elaborierten Drumsound, sondern darum, die Drums in eh schon suboptimalem akustischen Rahmen überhaupt hörbar zu machen. Kunst ist das nicht!


    Deshalb ist meine Devise: Gut & Günstig statt Bioladen.

    Ne tatsächlich nicht. Mich interessieren solche Virtuosen und ihre darum herum komponierte Begleitmusik wirklich nicht genug, um dafür Zeit und Geld zu investieren. Das Zeug kann ich mir 24/7 online reinziehen, wenn ich mal wirklich Bedarf hätte. Und dann kann ich sogar zurückspulen bei interessanten Gimmicks.


    Sollte so ein Event mal um die Ecke in M oder A stattfinden und ein paar Kollegen mitgehen, könnte man sich das überlegen, aber sicher auch dann nicht mit hoher Priorität.


    Ein Wochenende voller Masterclasses, bei denen man selbst am Set sitzt und von den Großmeistern gecoacht wird, das hätte was, da würde ich mir den Aufwand geben!!!

    Wenn das die Essenz der Europe Drum Show für Dich ist:

    Haha, jeder Jeck is anders. Mich interessieren die Topmusiker beispielsweise gaaaar nicht, die gehen wie du und ich zu Fuß zum Sch**** aufs Klo. Und Gear, auf das ich draufhaue und vor lauter Lärm dabei nicht mal mehr höre, wie das Zeug klingt, fand ich damals auf der MuMe echt frustrierend.


    Zum Drummermeeting könnte ich mich in FM eventuell hinreißen lassen, wenn man dort mal einen größeren Kreis Mit-Foristen treffen würde, weil eben

    Frankfurt hat halt den Vorteil, aus allen Ecken der Republik gut erreichbar zu sein