Klingt nicht wie ein Schlagzeug, sieht nicht mal gut aus, brauch ich nicht.
Aber scheinbar gibt's derzeit nen Markt für diverse "Westentaschen-Rhythmusgeräte", ob nun Cocktail-Kits, Cajon-Sets, Loota oder solche Brotzeitdosen.
Interessant finde ich vor allem, dass ich noch nie irgendwas davon in echt auf irgendeiner Bühne gesehen habe. Und wenn man die Teile nicht regelmäßig zum Giggen schleppt, ist der einzige Vorteil doch irgendwie auch keiner mehr und das einzige Kaufargument dahin.
(Nein haaalt, ich hab schon einmal nen Drummer mit nem Mikro-Kit mit 16"-Bassdrum auf ner Bühne gesehen, klang so klein, wie es aussah, ein bisschen wie Schuhkartons...)
Aber vielleicht richten sich derlei Utensilien ja gar nicht an Drummer, die regelmäßig damit arbeiten und Mitmusiker, Tontechniker und Publikum klanglich überzeugen müssen? Vielleicht sind die Zielgruppe ja gerade diejenigen, die so gut wie nie live spielen und sich das recht praktisch vorstellen? Oder Schlagzeuglehrer mit Heimservice, die ihren Schülern darauf Übungen vorspielen? Da könnt ich jetzt ins filosofieren kommen 😉