Haha, und vielleicht liest ja irgendein Liovetoy-Hersteller mit und entwickelt Spielzeug mit integriertem Audiointerface ![]()
Beiträge von trommla
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von schlechter Spieltechnik würde ich sicher nicht wagen zu reden
Neieiein!!!
Versteht man das Wort Analogie noch im digitalen Zeitalter? 😉
Es gibt schlechte Technik, die sich insbesondere manche Autodidakten erst mühsam wieder abgewöhnen müssen. Vielleicht gibt es analog dazu "schlechten" Aufbau, wo sich umgewöhnen lohnt?
Ich spreche da nur für mich, aber ich bin durchaus froh, nicht auf unorthodoxe Aufbauten angewiesen zu sein und mit unterschiedlichen Setups schnell klarzukommen. Jetzt bin ich auch kein Virtuose, der ständig versucht, Unmögliches möglich zu machen. Wenn's grooved, reicht mir das, und ich hab keinen Ehrgeiz, den Drumfill des Jahrhunderts zu kreieren. Wenn ich in verschiedenen Stilistiken die Moneybeats und -fills beherrsche, bin ich zufrieden und brauch eigentlich nur ne BD plus Snare, um meine Mitmusiker auf Trab zu halten.
Jetzt klarer?
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12er mittig über der Bassdrum ist schon eher speziell. Wenn ich sehe, wie viele Drummer mit konventionellem Aufbau (=Tomhalter und Rosette, 2 Toms) wirklich virtuos unterwegs waren und sind, könnte man das auch unter "bad habit" einsortieren, wie manch schlechte Spieltechnik eben. Erlaubt ist, was gefällt, aber es kann halt auch einschränken.
Gibt es denn einen Grund, das zwingend so beibehalten zu wollen? Oder wäre ein Umlernen wenigstens denkbar? Die Vorteile liegen imho auf der Hand, man kann nämlich auf jedem Standardaufbau dann wie gewohnt abliefern. Gerade Festivals stellen ja gerne die Backline, um die Wechselzeiten kurz zu halten. Je weniger man dann am Set rumschrauben muss, umso besser. Und mir fällt bei deinem Spiel jetzt nichts auf, was diesen Aufbau zwingend voraussetzt, sondern du hast dich halt über viele Jahre dran gewöhnt.
Finde das 7/8-Solo übrigens sehr cool, vielleicht sollte ich auch mal anfangen, Soli durchzukomponieren. Ich versuche nämlich am liebsten, gar nicht solieren zu müssen, und wenn überhaupt, dann nur schnelle 16 Takte, allerhöchstens 32. Mit nem Konzept kann man wenigstens sicher sein, dass einen auch an schlechten Tagen nicht die Inspiration verlässt.
Und immer wieder faszinieren mich deine "Peitschenschläge" beim Crashen der Becken. Ich glaube, mir fällt kein Drummer ein, dessen Bewegung so energetisch wirkt wie deine. Aber täusche ich mich, oder hat das in der Vergangenheit schon manch ein Becken getötet?
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Sonor bringt einen neuen BD Mount für ungebohrte BDs heraus.
Ist ein guter Forstnerbohrer nicht deutlich günstiger? *duckundwech*
Auf ein Vintage gehört sowas aber doch eh nicht drauf. Schade, dass das Bügeleisen (lt. Hochi ) so hakelig und schlecht zu sein scheint.
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Für mich waren Rides schon immer die schwierigsten
Ah, Missverständnis. Ich dachte nicht über die Auswahl meiner eigenen Rides nach, sondern über fremde Rides, an denen ich leihweise spielen durfte. Da hatte ich schon so viel Grütze unter den Sticks, aber es hat mich nie so sehr gestört wie schlechte Crashes.
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warum ist die resonanz auf diese blindverkostung so gering???
Da ist einfach wenig dabei, was mich interessiert, und mit immerhin 2/3 des Testfelds, nämlich Paiste in allen Schattierungen, kenne ich mich nicht aus. Wenn dann noch ein Meinl Marathon dabei ist, bezweifle ich sogar die Ernsthaftigkeit des Tests. Allerdings sind Rides in der Regel bei allem außer Jazz die unkritischsten Becken.
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Hast du das schon mal getestet?
Hab ich, und ich fand den Mehrwert zu vernachlässigen. Allerdings ein Fisher-Systhem, kein P&D.
Bin aber wohl auch nicht der Typ, der's braucht, dass die Hosenbeine flattern. Musik funktioniert für mich, oder sie funktioniert nicht, völlig unabhängig vom Pegel (weder dB noch Promille 😉)
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jedesmal ist es irgendwie anders, so dass man kaum aus solchen Fällen lernen kann
Klar, das macht es ja auch interessant. Aber gewisse NoGo's erkennt man mit der Zeit, und die lassen sich dann im Vorfeld gleich klären. Solche als Band gemeinsam festgelegte Grenzen werden dann eben auch nicht übergangen.
Natürlich weiß ich heute nicht, ob nicht irgendein Veranstalter uns mal am Tag des Konzerts als Gage Douglas-Einkaufsgutscheine in die Hand drücken will. Aber du kannst sicher sein, dass sowas kein zweites Mal passiert, weil dann im Vertrag explizit drin stehen wird, dass vereinbarte Gagen in Bar oder per Überweisung zu erfolgen haben. Nur so als Beispiel. Wobei, in Thomann-Gutscheinen würden wir uns zur Not wohl alle bezahlen lassen

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Aber da muss ich erst mal den Ärger verfliegen lassen, sonst wird das eine spontane Wutentscheidung.
Das wird jedenfalls meinerseits zur Sprache gebracht werden danach.
Boa, ich verstehe gut, wie's dir geht.
Das muss man im Anschluss echt aufarbeiten. Auch wenn man wie Korki es schafft, es einigermaßen locker zu sehen, hier wird durch mangelhafte Kommunikation einfach über deine Zeit verfügt. Wenn ich nen Gig für eine bestimmte Uhrzeit zusage, plane ich mir per se 2h Vorlauf ein, um frühzeitig vor Ort sein zu können. Sollte sich dann rausstellen, dass eine Stunde reicht, freu ich mich. Wenn aber aus irgendeiner Richtung erwartet wird, dass man bereits mehrere Stunden früher da sein muss, ist das in meinen Augen Vertragsbasis und muss vor der Zusage geklärt.
Allerdings würde ich zur Ehrenrettung deiner Bandkollegen behaupten, dass so mancher in diese Falle getreten wären, wenn nicht von Veranstalterseite zu Beginn schon die Info vorlag. Es gibt wirklich die merkwürdigsten Vögel unter den Veranstaltern, und oft sind das ja keine Profis, sondern machen so ne Nummer einmal im Jahr oder überhaupt zum ersten Mal.
Einmal waren wir für ein Coutryfestival in Thüringen gebucht, und wir sollten mittags schon zum Soundcheck anreisen, da wir als letzte Band den ersten Soundcheck haben sollten. Dachten wir...
Tatsächlich waren wir die einzigen Deppen, bei denen das so gemacht wurde. Alle anderen Bands bekamen ihren Soundcheck vor ihrem Slot im Changeover. Die kannten vermutlich den Veranstalter schon.
Unsere Stagetime war um 21:00 geplant. Nur hatte der Veranstalter ohne Rücksprache kurzfristig irgendwelche Lokalmatadore zur besten Sendezeit eingeschoben, die dann auch noch deutlich überzogen, und wir hatten Showtime irgendwann nach 23:00, als schon viele Festivalgäste im Aufbruch waren. 90 Minuten mitten in der Nacht vor ziemlich leerem Festivalgelände, und das nach fast 12 Stunden Wartezeit. Fällt wohl unter "Lehrgeld zahlen" und wird nicht wieder passieren.
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sieht doch top aus
Und wenn man's ordentlich bedient, ist man damit auf der Bühne die Attraktion. Ein normales Set kommt dagegen nicht an.
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Hier auch mal (wieder) eins von mir, entstanden während der Proben zu einer Gospelnight mit 4 Chören in einer halligen Kirche. Daher waren so gut wie keine Mikrofone im Einsatz, die Drums gingen trotzdem nicht unter und hatten nen fetten Naturhall.

Mittlerweile hat sich bei mir für solche Engagements das Drumcraft etabliert, da es von meinen Sets den modernsten, definiertesten Sound hat. So kommt es wenigstens noch auf 4 bis 5 Einsätze im Jahr.
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BD mit Mikro, welches in den P&D geht. Dann wackelt bei jedem Schlag der Arsch und zeigt dem Drummer spürbar seinen Beat. Ohne Lautstärke. Das ist das, was Subrak vermutlich will.
Bin mir da nicht so sicher. Nen mittleren dreistelligen Betrag dafür, dass der Arsch a bisserl vibriert? So ziemlich die letzte (und überflüssigste) Überlegung, die ich in Erwägung zöge. Klar, wer daran Spaß hat, soll das machen. Zur Problemlösung braucht man aber lang nicht so viel Kohle zum Fenster rauswerfen. Da wäre die Idee, dochauch die Proben mit IEM zu machen, am Ende vermutlich der kleinere Schritt, glaubst du nicht?
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Der P&D verstärkt die BD suptil, ohne Lautstärke!
Na aber er braucht doch irgendein Signal??? Wenn die BD nicht abgenommen wird, wackelt auch der Stuhl nicht.
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Hole dir ein Porter & Davies
Im Ernst jetzt? Er möchte seine BD im Proberaum nicht abnehmen, soll ihm dann bei jedem Schlag der Bassist von unten in die Sitzfläche treten?
Ich mein, ich frag ja nur...
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zweiteres muss man jedenfalls ans finanzamt abliefern, wenns mehr als 730€ pro jahr ist
Ich kenne die Unterschiede zwischen österreichischem und deutschen Steuerrecht nicht. In D zählt nicht die Höhe der Umsätze, sondern nur der Gewinn. Ich habe mit meinem zuständigen Finanzbeamten gesprochen und ihm erklärt, dass ich jedes Jahr mehr Geld für Musik aufwende, als ich einnehme.
Deshalb bin ich laut seiner Info (Liebhaberei ohne Gewinnerzielungsabsicht) nicht zur Abgabe einer Erklärung verpflichtet, dokumentiere aber zu meiner eigenen Sicherheit alles, wie ich es auch für die Steuererklärung bräuchte. Selbst Hutgeld schreibe ich auf.
Wenn ich übers WE weiter weg mit Übernachtung spiele, führe ich dafür auch Verpflegungsmehraufwendungen an. Gerade im Ausland sind die Sätze dafür schon relevant, in der Schweiz fast 100 Euro für ein WE. Bei 300 Euro Gage ist dann beispielsweise schon ein Drittel nicht mehr steuerpflichtig.
Proberaummiete erfasse ich ebenso wie den Kauf von Instrumenten oder Ersatzteilen. Und natürlich stelle ich für meine Gage auch Rechnungen mit Re-Nummer und allem, was dazugehört. Bei meinen paar Tausend Euro jedes Jahr natürlich ohne Umsatzsteuer.
Im Grunde erstelle ich die Erklärung also nur für mich, und der große Vorteil daran ist, ich kann keine Abgabefristen übersehen, die dann vielleicht zur Schätzung führen. Und deutsche Finanzämter schätzen i.d.R. hoch, um den Steuerschuldnern Stress zu machen. Hat mir mal ein Finanzbeamter verraten...
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- Amps leiser drehen
Uuuh, das böse Wort aller Saitenheinis...
Genau das, was nils dir rät. Eigentlich dürfte es bei einer gut gestimmten Bassdrum dieses Problem nicht geben, wenn alle Aspekte beachtet wurden. Es sei denn vielleicht, du gehörst zu den 16"-Bassdrum-Spielern

Ergänzend könntet ihr auch noch probieren, ob ne andere Position des Drumsets im Raum deine Wahrnehmung verbessert. Die Bassdrum klingt natürlich nicht überall gleich, und in einer Ecke nimmt typischerweise der Wumms des Sets zu.
In Zeiten von Marshall Full Stacks und Co war es ein gängiges Thema, dass Gitarristen ihre Amps in die Röhrensättigung fahren wollten (was immer da genau klanglich passierte...), und entsprechend laut war dann alles. Heute gibt es für die Saitenfraktion mehr als genug sozialverträgliche Combos mit wenig Watt, die auch leise gut klingen. Haben deine Saitenzupfer die entsprechende Hardware?
Ich spreche nur aus meiner eigenen Erfahrung, ne gute Band - im spieltechnischen Sinn - kann immer auch bei Zimmerlautstärke geil und mitreißend klingen. Dass Musik erst durch Lautstärke gut wird, ist meines Erachtens genreunabhängig ein Mythos, den sich Musiker selbst kreiert haben, um ihre Defizite zu kaschieren.
Ups, wollte eigentlich nicht schlaumeiern, aber vielleicht findest du ja nen wahren Kern darin 😉
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Haha, dann also auch Extreme Metal. Siehste mal, wie wenig Ahnung ich davon ab
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Ein kleines Set mit Rosette/Tomhalter und 3 Becken bekomme ich immer schnell aufgebaut, und spielen kann ich damit so ziemlich alles, außer vielleicht Extreme Metal, aber das will (und kann) ich eh net. 😉
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Auf zwei Toms zu spielen erfordert allerdings einen ganz anderen Umgang mit Wirbeln
und darauf die klassischen Wirbel abgerollt
das Ziel, in der Band immer passende Wirbel zu spielen
Ich weiß grad nicht, ob wir hier vom gleichen Instrument sprechen. Oder ist Buddy Rich zurück?

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Ist reines Marketing, an einem Festival dabei zu sein.
Das ist kein Widerspruch. Wenn ich als Musiker aber in Gear investiere, meinen Proberaum zahlen muss, und dann noch Konzerte für Lau und ohne Spesen spiele, ist das keine Nullnummer, sondern ich zahle deutlich drauf. Ehrenamtlich bzw aus Leidenschaft sind Proben und anderer Zeitaufwand, so ist das nun mal, und das machen wir alle gerne.
Wenn eine Brauerei so entscheiden würde, könnte sie zusperren. Kostendeckung ist die Mindestanforderung, das sollte für Caterer wie Musiker so gesehen werden.
So ist eben das Business
So argumentieren in einigen Branchen mittlerweile sogar Arbeitgeber, um Arbeitsrecht auszuhöhlen und ihre Gewinne zu maximieren. Ist das dann für dich auch ok?