Beiträge von trommla

    Wieviel Gage war nochmal vereinbart? ;)


    Diskutieren wir nicht immer über den Sinn des Berleburger Krupp-Stahls? :S

    Ab sofort schreiben dann wohl alle DF-User in ihre Rider den Passus rein

    "Es müssen mindestens 4 zusätzliche Beckenständer des Herstellers Sonor aus der Signature-Serie, und nur solche, gestellt werden."

    Zumindest auf dem Tomhalter kann man die hohe Luftfeuchtigkeit gut erkennen :D

    Glücklicherweise sind solche Situationen selten. Mich hat in 40 Jahren glaub 3 Mal ein solcher Wolkenbruch erwischt, dass ich danach zuhause meinen Kram trockenfeudeln musste.

    Haha, da hast du natürlich nen Punkt. Gegen Sturm kannst nix machen, und ich kann dir aus Erfahrung mit Sturm als Segler sagen, da helfen am Ende auch 10 Ziegelsteine nicht mehr so viel. Ich hab erlebt, wie schnell Segel (die sind ja ähnlich wie so ne Plane, nur meistens weiß) vom Sturm zerfetzt wurden, wenn sie schlugen.

    Für schlechte/unsichere Wetterlagen packe ich bei Outdor-Gigs immer ne Bauplane ins Auto, die ich mal beim Aldi/Hofer mitgenommen hab. Damit lässt sich zwar nicht die ganze Bühne abdecken, aber wenn ich sie übers Set werfe, können die übrigen Bandmitglieder zumindest bei Bedarf Teile ihrer Elektronik drunterpacken. Hab auch schon erlebt, dass was vor Ort war, aber in der Regel kümmert sich das Stage-Personal primär um PA und Licht, und als Band schaust du in die Röhre.


    https://www.amazon.de/Abio-Abdeckplane-Wasserdicht-Plane-Gewebeplane/dp/B0D7H4B5N2?th=1


    Ein Billigset zum Aufbrauchen hab ich leider nicht. Aber auch für dich wär zusätzlich so eine Plane vielleicht ganz charmant. Schließlich hängen auch Becken am Set, manchmal auch Mikros, und wer weiß was noch.

    Bin ja nicht vollkommen bescheuert.

    Trotzdem will ich's probieren.

    Natürlich, da wär ich ja net anders. Außer dass ich mir solche Joghurtbecher gar nicht gekauft hätte. :D

    Edit: für mich gibt es allerdings beim Thema Drums wenig so geile Erfolgserlebnisse, wie wenn man Trommeln zum Klingen bringt, die sich vehement dagegen wehren.

    Der Sound war laut Aussagen von ein

    paar Kumpels in Ordnung. Aber für

    mich persönlich war es noch nicht

    okay.

    Ich habe Soundprobleme (nicht aufgrund schlechter Stimmung!!!) für mich so gelöst, dass ich mich darauf fokussiere, meinen Part losgelöst vom "akustischen Feedback" zu spielen. Ich weiß, wie es sich anfühlen muss, damit es grooved, der Rest findet - abgenommen oder auch nicht - in der Vorstellung der Zuhörer statt. Wenn das Publikum nichts als störend und den Gesamteindruck insgesamt als überzeugend beschreibt, verzichte ich nach Möglichkeit darauf, mich am Drumsound zu reiben.


    Natürlich versucht man zwischen den Gigs, inwieweit man mit Fellen etc. noch Optimierungspotenzial hat. Aber am Ende sitzt halt die Physik am längeren Hebel, und ich klinge am besten, wenn ich den Kopf frei habe und einfach mache, selbst wenn vor mir statt ner Bassdrum ein Versandkarton stünde. Nicht lachen, hab ich so schon mal bei ner Band erlebt, da klang am "Drumset" nix amtlich, weder der Versandkarton, noch die draufgepappte Djunglesnare, noch das verdellte Splash am dürren Blechärmchen. Und trotzdem hatte der Drummer Spaß und Power, und die Kapelle schaffte es, ein richtiges Feuerwerk abzubrennen.


    Wenn dein Junglekit das nicht in dem Maß hergibt, dass du damit leben kannst, würde ich auf andere Weise den Footprint reduzieren. Beispielsweise bin ich öfter mal gezwungen, nur mit flacher 22x7 Bassdrum, 14x5 Snare und gelegentlich nem Splash an der Snare zu spielen. Das ist weit weg von fett, aber nen Basisgroove mit treibendem Bumm Tschack bekomme ich prima damit hin. Und meiner Erfahrung nach sind die etwas musikaffinen Zuhörer in der Regel ziemlich begeistert zu sehen, mit wie wenig Kram ich die Band(s) voranschiebe. Komplimente bekomme ich bei solchen Auftritten fast immer ;)

    und das ärgert dich oder was?

    Nö, sollte es? Ich bin weder Konkurrent noch Zielgruppe. Nur eher Kritiker als Fan "sozialer" Medien. Aber das müssen wir nicht vertiefen, der Fred heißt ja nicht "darum nervt mich das Internet" 😉


    Abgesehen davon, ich komme bestens damit klar, dass Menschen anderer Meinung sind als ich, und deshalb äußere ich meine Meinung auch gelegentlich, obwohl sie kontrastiert. Gehört doch irgendwie dazu, findest du nicht?

    Meinen Respekt hat sie jedenfalls .

    Meinen Respekt hat jeder, der sowas spielt, egal ob Frau oder Mann, jung oder alt ;)


    Nur, würde irgendein Kerl so ein Video posten, wäre es dir vermutlich nicht besonders ins Auge gestochen. Das können hier im Forum so einige auf vergleichbarem Level, dessen bin ich absolut sicher. Nur erreichen die damit 3stellige Clicks, während die junge Dame 6stellig absahnt.

    Ist das nicht ein ziemlicher Musikerpolizei-Ansatz? Ab welchem Level wäre es denn "besser"? Und wer entscheidet das?

    Mein Anspruch ist auch ein anderer, aber solange die Jungs Spass dabei haben, und auch noch Gigs kriegen, ist doch alles gut?

    Ich verstehe solche Gedanken zumindest in diesem Kontext überhaupt nicht. Ja, die Band ist ziemlich schlecht. Dürfen die das? Ja klar, wir leben in einem freien Land. Will das irgendwer hier verhindern? Hab ich zumindest nix von gelesen.


    Weshalb Jürgen K als langjähriger Forumskollege sich mit so offensichtlich bescheidenen Ansprüchen zufrieden gibt, ist für mich allerdings überraschend. Aber auch das ist seine persönliche Entscheidung, in die ihm niemand reinzureden hat.


    Nur, mir fehlt die Vorstellung, dass ein Drummer mit klaren Vorstellungen wie Jürgen nicht höhere Erwartungen an sich und seine Mitmusiker stellt. Mich nervt es beispielsweise massiv, wenn eine Band nicht grooved, weil ich es immer auch persönlich nehme, so als würde ICH nicht grooven. Und dadurch clashen dann die Erwartungen.


    Deshalb bin ich neugierig, wie er das empfindet. Könnt ja theoretisch sein, dass er sagt "isch kann sowieso net groove, mehr brauch isch ned." :D

    Wenn ich das richtig gesehen habe handelt es sich um das "Jugend"-Orchester... der Junge am Schlagzeug ist jedenfalls nicht Jürgen K!

    Soweit ich das chronologisch noch überblicke, war Jürgen K bis vor einigen Monaten Schlagzeuger des "großen" Orchesters und ist dann an die Pauken gewechselt. Die scheinen allerdings (vielleicht wegen des Transports?) nicht bei jedem Konzert mit von der Partie zu sein.

    genügend Selbstreflexion

    Möglicherweise fehlt nicht die Selbstreflexion, sondern ganz banal das Gehör, um überhaupt einordnen zu können, wo man was verbessern könnte. Man spielt "nach bestem Wissen und Gewissen", nicht immer unfallfrei, und steht durchaus auch dazu, dass es da draußen viele (auch viel) bessere Bands gibt. Nur fehlt jede Idee, woran es liegen könnte, und deshalb ist es halt mit 60 immer noch nicht so wirklich dolle.

    Zumindest meine Erfahrung würde dafür sprechen, dass insbesondere Rockgitarristen und Bassisten (sind ja oft auch nur strafversetzte Gitarristen ;) ) erstaunlich schlechte Skills haben, wenn's ums musikalische Gehör geht. Dazu fehlt es stellenweise an nahezu jeglicher Kenntnis über Harmonielehre. 40 Jahre Powerchords und Anflüge von Pentatonik machen halt noch keinen Musiker. Und die Keyboarder, von denen sie mal 2 hatten, sind ihnen ja nach und nach abhanden gekommen.

    Druffnix wobei ich tatsächlich nicht so sehr Hellicon meinte als die Brass und Marching Band. In einer Band wie Hellicon hab ich selbst mal ne Weile gespielt. Das nahm seinen Anfang auf einer Firmenfeier, bei der ich für den kurz zuvor ausgestiegenen Drummer einsprang. Es handelte sich um die Band vom Mann einer Kollegin, und das Niveau war wirklich sehr vergleichbar. Aber es entwickelten sich eben auch freundschaftliche Kontakte daraus, und ich bekam einen 24/7 Proberaum für 10 Euro pro Monat und Nase. Die 2 bis 3 kleinen Konzerte im Jahr konnte ich ne Weile relativ entspannt spielen, ohne dass sich große Unzufriedenheit breitgemacht hätte. Auch wenn wir uns im Rahmen der Möglichkeiten sogar durchaus verbessert hatten, war für mich aber irgendwann der Zeitpunkt gekommen, auszusteigen. Mein Anspruch war auf Dauer leider nicht mit dem meiner Bandkollegen in Deckung zu bringen.


    Ein Musikverein ist meiner Erfahrung nach aber doch meist so aufgestellt, dass man sich zur Leitung irgendwen mit Expertise ans Pult stellt, zu dessen Aufgaben es gehört, nen chaotischen Haufen zu einer einigermaßen funktionierenden Einheit zu formen. Natürlich wird es mal mehr, mal weniger falsche Töne geben, und als Hilfe für weniger erfahrene Ensemblemusiker hat man routinierte Stimmführer, an denen sich orientiert werden kann. In den hier präsentierten Videos hat es aber fast den Anschein, als ob weder Dirigent noch Orchester überhaupt Erfahrung haben. Und wenn der Blinde vom Tauben lernen muss, relativiert sich auch die Nachwuchsförderung in meinen Augen. Fast könnte man meinen, ein Grundschulorchester zu hören.


    Aber wie auch immer, vor allem interessiert mich wirklich Jürgens Perspektive, insbesondere da man ihn hier als sehr scharfsinnigen, analytischen Typen kennt, dem nach seinen Andeutungen ja auch durchaus die Limitierungen des Orchesters auffallen.

    "leben & leben lassen"

    .....schon mal gehört?

    Ja, so undifferenzierte Reaktionen habe ich natürlich einkalkuliert ;)


    Nur leider an meinen Gedanken komplett vorbei, es geht ja hier nicht um die Unterdrückung solcher Schmankerl, sondern um die Chance einer "Autoregulation" von innen heraus. Und da kommste mit deiner Phrase dann nicht weit, wenn du gleichzeitig noch nen künstlerischen Anspruch hast.

    Edit meint noch, es ist wirklich kein bisschen böse oder doof gemeint, aber ehrliches Feedback ist ja wichtig

    Ich bin nach den zuletzt geposteten Videos deiner Konzerte tatsächlich ein wenig überrascht. Bis '22 gab's Material des/der Akkordeonorchester, die glaube ich auch mehrheitlich keine Profis waren, aber durchaus musikalisch überzeugen konnten.


    Aber dieser Eschborner Verein ist schon irgendwie "speziell", und ich verstehe noch nicht ganz, was die Intention deiner Postings ist. Wäre ich durch einen irgendwie gearteten Unfall dazu gekommen, ein Konzert für dieses Ensemble zu spielen, würde ich ehrlich gesagt gegenüber der Öffentlichkeit Stillschweigen bewahren wollen. Regelmäßige Mitwirkung könnte ich wegen der damit verbundenen Gesundheitsgefährdung mit Sicherheit ausschließen. Kein Scherz, solche Töne tun mir weh. Und um mich freiwillig jede Woche ner Stunde Schmerzen zu unterziehen, dazu fehlt mir das SM-Gen.


    Klar, die engagierte Nachwuchsförderung schafft bestimmt eine besondere Atmosphäre im Ensemble, aber ich verstehe nicht, weshalb nicht auch musikalische Aspekte Teil des Förderprogramms sind. So ein Verein hat doch in der Regel nicht nur nen Musikalischen Leiter, sondern auch Vorstände und so Zeug. Irgendwer muss doch darunter sein, der wenigstens ein bisschen von Musik versteht? Oder hab ich übersehen, dass ihr Deutschlands erstes Gehörlosen-Orchester seid oder mit einer sonstigen Besonderheit aufwartet, die meine Wahrnehmung relativieren könnte?


    Ich habe noch nie verstanden,weshalb wir in Deutschland jeden kläglichen Versuch, auf unterstem Niveau "irgendwas mit Kultur" zu machen, höflich beklatschen und ansonsten schweigen sollen. Natürlich ist das wichtigste daran der Spaß für alle Beteiligten, da sind wir vermutlich alle derselben Meinung. Im Falle öffentlicher Auftritte sollte das aber für Publikum ebenso gelten, und solche Darbietungen machen - wahrscheinlich nicht nur mir - überhaupt keinen Spaß.


    Jürgen K Was genau macht denn für dich das Spielen in diesem Verein aus? Für nen Drummer mit deiner Erfahrung sollte es doch in der Metropolregion Frankfurt so manches geben, was dich musikalisch weiterbringen könnte, und mich überrascht es bei jedem deiner Posts mittlerweile aufs Neue, dass du so genügsam bist. Ist tatsächlich ne ernst gemeinte Frage von mir, ich verstehe das nicht.


    Bitte auch meine direkten Worte nicht persönlich nehmen. Die Frage begleitet mich schon mein gesamtes Musikerleben lang, wie viel Toleranz man für "musikalische Schlechtleistung" in Amateurformationen eigentlich aufbringen muss, besonders als Mitglied eines solchen Ensembles. Darf man da auch mal sagen "Leute, das können wir so nicht bringen", oder ist es Teil des Spiels, dass die persönliche Entfaltung jedes Einzelnen in aller Konsequenz über einem annehmbaren Gesamtkonzept steht?


    Vermutlich wäre das ein eigenes Thema, aber die letzten Videos waren einfach ne Steilvorlage :/

    Oh, der Beitrag wurde mir vorhin unterwegs beim Schreiben meines Beitrages auf dem Handy nicht angezeigt. Sorry, dann darfst du meine Aussage gerne als gegenstandslos betrachten :)