Beiträge von trommla

    Ist das nicht ein ziemlicher Musikerpolizei-Ansatz? Ab welchem Level wäre es denn "besser"? Und wer entscheidet das?

    Mein Anspruch ist auch ein anderer, aber solange die Jungs Spass dabei haben, und auch noch Gigs kriegen, ist doch alles gut?

    Ich verstehe solche Gedanken zumindest in diesem Kontext überhaupt nicht. Ja, die Band ist ziemlich schlecht. Dürfen die das? Ja klar, wir leben in einem freien Land. Will das irgendwer hier verhindern? Hab ich zumindest nix von gelesen.


    Weshalb Jürgen K als langjähriger Forumskollege sich mit so offensichtlich bescheidenen Ansprüchen zufrieden gibt, ist für mich allerdings überraschend. Aber auch das ist seine persönliche Entscheidung, in die ihm niemand reinzureden hat.


    Nur, mir fehlt die Vorstellung, dass ein Drummer mit klaren Vorstellungen wie Jürgen nicht höhere Erwartungen an sich und seine Mitmusiker stellt. Mich nervt es beispielsweise massiv, wenn eine Band nicht grooved, weil ich es immer auch persönlich nehme, so als würde ICH nicht grooven. Und dadurch clashen dann die Erwartungen.


    Deshalb bin ich neugierig, wie er das empfindet. Könnt ja theoretisch sein, dass er sagt "isch kann sowieso net groove, mehr brauch isch ned." :D

    Wenn ich das richtig gesehen habe handelt es sich um das "Jugend"-Orchester... der Junge am Schlagzeug ist jedenfalls nicht Jürgen K!

    Soweit ich das chronologisch noch überblicke, war Jürgen K bis vor einigen Monaten Schlagzeuger des "großen" Orchesters und ist dann an die Pauken gewechselt. Die scheinen allerdings (vielleicht wegen des Transports?) nicht bei jedem Konzert mit von der Partie zu sein.

    genügend Selbstreflexion

    Möglicherweise fehlt nicht die Selbstreflexion, sondern ganz banal das Gehör, um überhaupt einordnen zu können, wo man was verbessern könnte. Man spielt "nach bestem Wissen und Gewissen", nicht immer unfallfrei, und steht durchaus auch dazu, dass es da draußen viele (auch viel) bessere Bands gibt. Nur fehlt jede Idee, woran es liegen könnte, und deshalb ist es halt mit 60 immer noch nicht so wirklich dolle.

    Zumindest meine Erfahrung würde dafür sprechen, dass insbesondere Rockgitarristen und Bassisten (sind ja oft auch nur strafversetzte Gitarristen ;) ) erstaunlich schlechte Skills haben, wenn's ums musikalische Gehör geht. Dazu fehlt es stellenweise an nahezu jeglicher Kenntnis über Harmonielehre. 40 Jahre Powerchords und Anflüge von Pentatonik machen halt noch keinen Musiker. Und die Keyboarder, von denen sie mal 2 hatten, sind ihnen ja nach und nach abhanden gekommen.

    Druffnix wobei ich tatsächlich nicht so sehr Hellicon meinte als die Brass und Marching Band. In einer Band wie Hellicon hab ich selbst mal ne Weile gespielt. Das nahm seinen Anfang auf einer Firmenfeier, bei der ich für den kurz zuvor ausgestiegenen Drummer einsprang. Es handelte sich um die Band vom Mann einer Kollegin, und das Niveau war wirklich sehr vergleichbar. Aber es entwickelten sich eben auch freundschaftliche Kontakte daraus, und ich bekam einen 24/7 Proberaum für 10 Euro pro Monat und Nase. Die 2 bis 3 kleinen Konzerte im Jahr konnte ich ne Weile relativ entspannt spielen, ohne dass sich große Unzufriedenheit breitgemacht hätte. Auch wenn wir uns im Rahmen der Möglichkeiten sogar durchaus verbessert hatten, war für mich aber irgendwann der Zeitpunkt gekommen, auszusteigen. Mein Anspruch war auf Dauer leider nicht mit dem meiner Bandkollegen in Deckung zu bringen.


    Ein Musikverein ist meiner Erfahrung nach aber doch meist so aufgestellt, dass man sich zur Leitung irgendwen mit Expertise ans Pult stellt, zu dessen Aufgaben es gehört, nen chaotischen Haufen zu einer einigermaßen funktionierenden Einheit zu formen. Natürlich wird es mal mehr, mal weniger falsche Töne geben, und als Hilfe für weniger erfahrene Ensemblemusiker hat man routinierte Stimmführer, an denen sich orientiert werden kann. In den hier präsentierten Videos hat es aber fast den Anschein, als ob weder Dirigent noch Orchester überhaupt Erfahrung haben. Und wenn der Blinde vom Tauben lernen muss, relativiert sich auch die Nachwuchsförderung in meinen Augen. Fast könnte man meinen, ein Grundschulorchester zu hören.


    Aber wie auch immer, vor allem interessiert mich wirklich Jürgens Perspektive, insbesondere da man ihn hier als sehr scharfsinnigen, analytischen Typen kennt, dem nach seinen Andeutungen ja auch durchaus die Limitierungen des Orchesters auffallen.

    "leben & leben lassen"

    .....schon mal gehört?

    Ja, so undifferenzierte Reaktionen habe ich natürlich einkalkuliert ;)


    Nur leider an meinen Gedanken komplett vorbei, es geht ja hier nicht um die Unterdrückung solcher Schmankerl, sondern um die Chance einer "Autoregulation" von innen heraus. Und da kommste mit deiner Phrase dann nicht weit, wenn du gleichzeitig noch nen künstlerischen Anspruch hast.

    Edit meint noch, es ist wirklich kein bisschen böse oder doof gemeint, aber ehrliches Feedback ist ja wichtig

    Ich bin nach den zuletzt geposteten Videos deiner Konzerte tatsächlich ein wenig überrascht. Bis '22 gab's Material des/der Akkordeonorchester, die glaube ich auch mehrheitlich keine Profis waren, aber durchaus musikalisch überzeugen konnten.


    Aber dieser Eschborner Verein ist schon irgendwie "speziell", und ich verstehe noch nicht ganz, was die Intention deiner Postings ist. Wäre ich durch einen irgendwie gearteten Unfall dazu gekommen, ein Konzert für dieses Ensemble zu spielen, würde ich ehrlich gesagt gegenüber der Öffentlichkeit Stillschweigen bewahren wollen. Regelmäßige Mitwirkung könnte ich wegen der damit verbundenen Gesundheitsgefährdung mit Sicherheit ausschließen. Kein Scherz, solche Töne tun mir weh. Und um mich freiwillig jede Woche ner Stunde Schmerzen zu unterziehen, dazu fehlt mir das SM-Gen.


    Klar, die engagierte Nachwuchsförderung schafft bestimmt eine besondere Atmosphäre im Ensemble, aber ich verstehe nicht, weshalb nicht auch musikalische Aspekte Teil des Förderprogramms sind. So ein Verein hat doch in der Regel nicht nur nen Musikalischen Leiter, sondern auch Vorstände und so Zeug. Irgendwer muss doch darunter sein, der wenigstens ein bisschen von Musik versteht? Oder hab ich übersehen, dass ihr Deutschlands erstes Gehörlosen-Orchester seid oder mit einer sonstigen Besonderheit aufwartet, die meine Wahrnehmung relativieren könnte?


    Ich habe noch nie verstanden,weshalb wir in Deutschland jeden kläglichen Versuch, auf unterstem Niveau "irgendwas mit Kultur" zu machen, höflich beklatschen und ansonsten schweigen sollen. Natürlich ist das wichtigste daran der Spaß für alle Beteiligten, da sind wir vermutlich alle derselben Meinung. Im Falle öffentlicher Auftritte sollte das aber für Publikum ebenso gelten, und solche Darbietungen machen - wahrscheinlich nicht nur mir - überhaupt keinen Spaß.


    Jürgen K Was genau macht denn für dich das Spielen in diesem Verein aus? Für nen Drummer mit deiner Erfahrung sollte es doch in der Metropolregion Frankfurt so manches geben, was dich musikalisch weiterbringen könnte, und mich überrascht es bei jedem deiner Posts mittlerweile aufs Neue, dass du so genügsam bist. Ist tatsächlich ne ernst gemeinte Frage von mir, ich verstehe das nicht.


    Bitte auch meine direkten Worte nicht persönlich nehmen. Die Frage begleitet mich schon mein gesamtes Musikerleben lang, wie viel Toleranz man für "musikalische Schlechtleistung" in Amateurformationen eigentlich aufbringen muss, besonders als Mitglied eines solchen Ensembles. Darf man da auch mal sagen "Leute, das können wir so nicht bringen", oder ist es Teil des Spiels, dass die persönliche Entfaltung jedes Einzelnen in aller Konsequenz über einem annehmbaren Gesamtkonzept steht?


    Vermutlich wäre das ein eigenes Thema, aber die letzten Videos waren einfach ne Steilvorlage :/

    Oh, der Beitrag wurde mir vorhin unterwegs beim Schreiben meines Beitrages auf dem Handy nicht angezeigt. Sorry, dann darfst du meine Aussage gerne als gegenstandslos betrachten :)

    Hab ihn einmal bei einer seiner ersten Drumclinics in D erleben dürfen. Ein super netter, eher etwas schüchterner Typ.

    Gehörte nicht zu meinen Heroes, ist mir aber als Persönlichkeit dadurch in starker Erinnerung geblieben.

    R.I.P.

    Lieber M4db0x,


    das hier ist ein Forum, keine KI. Hier widmen dir echte Menschen ihre Zeit, um dir bei deinen Fragen zu helfen. Wäre doch schön, wenn sich dieses Engagement noch eine Weile erhalten ließe.


    Dazu trägst auch du bei, indem du dich an von dir initiiertem Gedankenaustausch beteiligst. Leider gibt es viele User wie dich, die genau das nicht tun, was auf Dauer viele erfahrene User in eine gewisse Zurückhaltung treibt.


    Niemand erwartet dazu von dir ausschweifende Einlassungen. Es drückt schon ausreichend Interesse aus, mal ein kurzes "Danke für die bisherigen Anregungen" in die Runde zu werfen. Eingeloggt warst du doch eh 😉


    Nur mal so als Gedanke zum Mitnehmen, auch für andere "Stealth-User".


    Beste Grüße, Jan

    Wenn ich die Bassdrum nicht gut höre spiele ich sie lauter

    Dazu hat dir nils ein paar gute Tipps gegeben, die ganz ohne Abnahme auskommen, und die dir helfen könnten, der Ursache fehlender akustischer Rückmeldung auf den Grund zu gehen. Ich möchte mal behaupten, wenn die restliche Band nicht schmerzhaft laut ist, kann es eigentlich nicht sein, dass eine Bassdrum im Kontext nicht ausreichend zu hören ist.


    Dass dir eine normal laute Bassdrum nicht reicht, um ausreichend kontrolliert zu spielen, ist natürlich denkbar. Das kenne ich von mir aus Zeiten, in denen ich noch nicht so viel live gespielt hatte. Man hörte permanent den Spruch "mach ma XY auf dem Monitor lauter, hör ich nich...", und natürlich waren die Amps schon per se voll auf die 12. Man kann sich vorstellen, dass ein Drumset ziemlich verloren geht, wenn man es unabgenommen hört. Mit der Zeit lernt man aber, konstant zu spielen, obwohl man wenig hört, denn man entwickelt ein Gefühl, wie sich die Schläge anfühlen müssen. Und mittlerweile besprechen wir solche Dinge auch in Bands und legen eine Art "Soundstrategie" fest. In der Rockabilly-Band beispielsweise kommen nur die Vocals auf die Monitore, Bass und Gitarre haben nen Amp und stehen so, dass sie primär die Bühne beschallen. Drums werden abgenommen, kommen aber i.d.R. gar nicht auf die Monis.


    In den letzten Jahrzehnten habe ich einen Gedanken verinnerlicht, der sowohl im Proberaum als auch auf der Bühne mit hoher Wahrscheinliclhkeit zum Ziel führt. Wenn sich irgendwer nicht hört, ist selten jemand zu leise, sondern fast immer einiges zu laut. Um alles zufriedenstellend (nicht perfekt!!!) hören zu können, sollte man gemeinsam herausfinden, was man leiser drehen kann, statt irgendwas hochzuziehen. Klappt fast immer ;)


    Ehrlich gesagt bin ich auch überhaupt kein Fan davon, alle Instrumente ins Pult zu spielen. So müssen sich nämlich alle Stimmen und Instrumente durch ein Stereobild zwängen und überdecken sich dadurch fast zwangsläufig. Wenn dabei noch jeder seinen individuellen Lieblingssound garantiert haben will, macht das den Frequenzsalat nicht besser. Die wenigsten Musiker sind nämlich in der Lage, sich zu Gunsten eines aufgeräumten Klangbildes selbst zurückzunehmen. Amps mit eher geringer Leistung in moderater Lautstärke, die im Raum verteilt sind, lassen sich meiner Erfahrung nach immer besser akustisch diferenzieren und überdecken den Rest viel weniger.

    Aber das ist ja eine Bandentscheidung gewesen, es macht wenig Sinn, über ne alternative Herangehensweise zu dozieren. Ich würde trotzdem empfehlen, erst mal mit Stimung, Dämpfung und Position deiner Bassdrum im Raum zu experimentieren, ehe du zur Ultima Ratio schreitest. Vielleicht lässt sich dein Wunsch ja doch noch erfüllen.

    Ich verstehe immer noch nicht so ganz, was gegen eine reduzierte Lautstärke im Proberaum spricht.

    Haha, ich denke, 90% aller Amateurbands wollen genau DAS am allerwenigsten hören. Musizieren soll Spaß machen, und Disziplin ist der natürliche Feind von Spaß.


    Btw. deshalb bekommen doch viele alten Hasen irgendwann den Rappel, ihr über Jahre angehäuftes Equipment verkaufen zu wollen, weil sie in einem Anflug von Erkenntnis spüren, dass Gear niemals die Musik besser macht, sondern nur den Keller voller.


    Edit: komme gerade von nem kleinen Einkaufstrip zurück, und mir fällt auf, dass mein Zeug auch immer mehr wird statt weniger:/

    Zur richtigen Einordnung der YT-Tutorials möchte ich gerne noch einen Gedanken ergänzen.


    Es gibt nicht "die" Hand- oder Fußtechnik am Schlagzeug. Gab es noch nie, nur war früher die Reichweite von Musikern begrenzt, und nur wenige Drummer haben Spuren hinterlassen wie Moeller oder Gladstone, deren individuelle Technik über Jahrzehnte viele Drummer prägte. Dennoch kannst du davon ausgehen, dass jeder erfolgreiche Drummer zwar von irgendwem eine Art Grundtechnik gelernt haben wird, über Jahre oder Jahrzzehnte hinweg jedoch dann seine ganz persönliche Herangehensweise entdeckt und weiterentwickelt hat, die für ihn optimale Ergebnisse bringt.


    Man könnte also sagen, jeder Spitzendrummer verwendet die Technik, die für ihn funktioniert. Dabei spielt vor allem die so genannte Propriozeption eine Rolle, die Wahrnehmung der eigenen Bewegungen in Bezug auf Position im Raum, Geschwindigkeit, Muskelspannung etc. Diese Fähigkeit entwickelt sich beim Spielen/Üben mit der Zeit weiter, und jeder fortgeschrittene Drummer merkt das. Auch ein guter Lehrer weiß das und wird dich auf die Selbstwahrnehmung deiner Bewegungen aufmerksam machen.


    Heute hat jeder ohne viel Aufwand die Möglichkeit, zu so ziemlich jedem Thema über TikTok oder Youtube - zumindest potenziell - Reichweite zu erzielen. Wenn ein Drummer ein Tutorial über die "richtige" Fußtechnik online stellt, meint er in Wirklichkeit die Fußtechnik, die ihm höchstindividuell geholfen hat, besser zu werden. Nur bekommen vermutlich Heilsversprechen mehr Clicks als Insellösungen ;)


    Hierbei spielt neben dem eigenen Körper (jeder Jeck is anders) natürlich eine wichtige Rolle, welches Ziel man musikalisch erreichen will. Nicht jede Fußtechnik ist für jede Anwendung gleich gut geeignet.

    Jazzer präferieren häufig Heel Down, da man zwar wenig Power, dafür aber hervorragende Kontrolle in sämtlichen Dynamikstufen erreichen kann. Für nen Four-on-the-Floor-Beat, bei dem die Wände wackeln, braucht es Schmackes, da wird man eher wie du aus dem ganzen Bein heraus treten können. Und Doublebass-Gewitter jenseits der 200 bpm braucht wieder nen anderen Ansatz z.B. Ankle Motion.


    Ich bin zu 100% beim geschätzten Kollegen Fl0gging und seinem Rat, einen Lehrer zu suchen. Insbesondere zu Beginn der Trommelleidenschaft hilft das enorm, sich nicht irgend nen Quatsch anzugewöhnen, den man nur schwer wieder weg bekommt.

    von schlechter Spieltechnik würde ich sicher nicht wagen zu reden

    Neieiein!!!


    Versteht man das Wort Analogie noch im digitalen Zeitalter? 😉

    Es gibt schlechte Technik, die sich insbesondere manche Autodidakten erst mühsam wieder abgewöhnen müssen. Vielleicht gibt es analog dazu "schlechten" Aufbau, wo sich umgewöhnen lohnt?


    Ich spreche da nur für mich, aber ich bin durchaus froh, nicht auf unorthodoxe Aufbauten angewiesen zu sein und mit unterschiedlichen Setups schnell klarzukommen. Jetzt bin ich auch kein Virtuose, der ständig versucht, Unmögliches möglich zu machen. Wenn's grooved, reicht mir das, und ich hab keinen Ehrgeiz, den Drumfill des Jahrhunderts zu kreieren. Wenn ich in verschiedenen Stilistiken die Moneybeats und -fills beherrsche, bin ich zufrieden und brauch eigentlich nur ne BD plus Snare, um meine Mitmusiker auf Trab zu halten.


    Jetzt klarer?

    12er mittig über der Bassdrum ist schon eher speziell. Wenn ich sehe, wie viele Drummer mit konventionellem Aufbau (=Tomhalter und Rosette, 2 Toms) wirklich virtuos unterwegs waren und sind, könnte man das auch unter "bad habit" einsortieren, wie manch schlechte Spieltechnik eben. Erlaubt ist, was gefällt, aber es kann halt auch einschränken.


    Gibt es denn einen Grund, das zwingend so beibehalten zu wollen? Oder wäre ein Umlernen wenigstens denkbar? Die Vorteile liegen imho auf der Hand, man kann nämlich auf jedem Standardaufbau dann wie gewohnt abliefern. Gerade Festivals stellen ja gerne die Backline, um die Wechselzeiten kurz zu halten. Je weniger man dann am Set rumschrauben muss, umso besser. Und mir fällt bei deinem Spiel jetzt nichts auf, was diesen Aufbau zwingend voraussetzt, sondern du hast dich halt über viele Jahre dran gewöhnt.


    Finde das 7/8-Solo übrigens sehr cool, vielleicht sollte ich auch mal anfangen, Soli durchzukomponieren. Ich versuche nämlich am liebsten, gar nicht solieren zu müssen, und wenn überhaupt, dann nur schnelle 16 Takte, allerhöchstens 32. Mit nem Konzept kann man wenigstens sicher sein, dass einen auch an schlechten Tagen nicht die Inspiration verlässt.


    Und immer wieder faszinieren mich deine "Peitschenschläge" beim Crashen der Becken. Ich glaube, mir fällt kein Drummer ein, dessen Bewegung so energetisch wirkt wie deine. Aber täusche ich mich, oder hat das in der Vergangenheit schon manch ein Becken getötet?

    Sonor bringt einen neuen BD Mount für ungebohrte BDs heraus.

    Ist ein guter Forstnerbohrer nicht deutlich günstiger? *duckundwech*


    Auf ein Vintage gehört sowas aber doch eh nicht drauf. Schade, dass das Bügeleisen (lt. Hochi ) so hakelig und schlecht zu sein scheint.

    Für mich waren Rides schon immer die schwierigsten

    Ah, Missverständnis. Ich dachte nicht über die Auswahl meiner eigenen Rides nach, sondern über fremde Rides, an denen ich leihweise spielen durfte. Da hatte ich schon so viel Grütze unter den Sticks, aber es hat mich nie so sehr gestört wie schlechte Crashes.