Beiträge von trommla

    Hat das schon jemand mit und ohne

    im A/B-Vergleich getestet? Falls ja,

    habe ich es bisher nicht mitbekommen.

    Für Hinweise bin ich dankbar.

    Ich glaube, Bonzoleum (oder ein anderer Youtuber?) hatte das mal bei ner neueren Supra gemacht, die ja im Gegensatz zu den Vintage-Snares mit Gaskets unter den Böckchen geliefert werden. Sein Eindruck war, man würde den Unterschied merken. Im Video konnte ich das allerdings nicht recht bestätigen. Und selbst wenn, würde ich bei nem Holzkessel erwarten, dass äußere Dämpfung noch weniger Effekt hat als bei dünnem Metall. Und wenn wir nur über die Abhebung reden, dürfte der Effekt gegen Null gehen. Und Gummi auf Lack ist auch nicht zwingend besser für den Lack, das kann (aufgrund von Weichmachern?) den Lack auf Dauer sogar stumpfer machen.

    Ich persönlich bräuchte das Pedal nicht, weil mir der Bass mit der Hand reicht, und ich würde die Cajon Flap statt auf den Boden seitlich an die Kiste bauen, wie wohl auch eigentlich gedacht. Solche Klicksounds lassen sich mit der Hand bzw den Fingern viel feiner nutzen. Das Fußtamburin würde ich als Hihat-Ersatz liegen lassen, wo es ist, und wenn du tatsächlich mit dem rechten Fuß noch was machen willst, dann such dir doch noch nen neuen Sound z.B. ne Fuß-Cowbell oder ne Fuß-Cabasa. Wobei ich zweitere schon wieder eher mit links spielen würde, als Abwechslung zum Tambourin.


    Und wenn nur das Splash in deinen Augen ein Schwachpunkt ist, dann kannst du es doch einfach weglassen? Ohne kann man glaube ich gut leben...

    Ooch nöö...du hast an beiden Händen gleichzeitig Probleme? Oder stellst du uns nur deine "alte" und "neue" vor? Dann würde ich sagen, die linke ist hübscher, die rechte fröhlicher ;)

    Schöner Aufbau. Three up two down finde ich klasse.

    Witzig. Dachte ich mir auch sofort, hätte ich ja selbst auch. Und doch komme ich meist nicht über 1up 1down raus, oder vielleicht mal zwei Hängetoms, wenn ich "mehr" Toms brauche. Liegts an altersbedingter Bequemlichkeit? Spiel ich die falschen Genres? Ich weiß es nicht...


    Auf jeden Fall wieder mal mein Eindruck, dass der Herr Daniel S in vielem ziemlich beim Thema Drumming exakt meinen Geschmack teilt :D


    (Mit neuen Fellen sehen Sets einfach sexy aus!)

    Klar nutze ich Noten, aktuell mangels Tablet noch auf Papier. Warum auch nicht? Gibt's wen, der seinen Kindern nicht mehr lesen und schreiben beibringt, weil es Hörspiele und Hörbücher gibt?


    Noten sind die Schrift der Musik, und so lange es keine schlauere Alternative gibt, hilft es, sie zu können. Ich würde sogar meinen, dass sie zu seriösem Instrumentalunterricht dazugehören, denn im Ensemblespiel sind sie bei Profis wie Amateuren nach wie vor häufig die Basis.


    Ich habe jedenfalls noch nie Drumtabs oder anderen Unsinn zur Vorbereitung von Konzerten bekommen 😉

    Oder anderes Beispiel: Wir spielen aktuell "Music" von John Miles...versuch das mal mit Click.

    Natürlich gibt es Stücke, bei denen Click nicht gut klappen dürfte. Seine Programm gemeinsam als Band zum Click zu üben, kann aber eine Band in puncto Tightness durchaus auch nach vorne bringen. Für die letzte CD hatten wir uns entschieden, die Basic Tracks zusammen zum Click einzuspielen, dafür mussten wir das natürlich im Vorfeld ausgiebig trainieren. Und wir versuchen immer, unsere Songs im mittleren Dynamikbereich zu spielen statt Vollgas. Locker und leicht, wie es mal in den 80ern in der TV-Werbung hieß ;)

    Das Ergebnis führt regelmäßig zu leuchtenden Augen, weil unsere Musik seitdem selbst beim ungemischten Stereo-Handymitschnitt ausm Proberaum deutlich "erwachsener" klingt.

    Ein Problem aus der Theorie oder kennt das wirklich jemand?

    Ich hatte wirklich noch nie so ein Problem. Wandern tun nur gelegentlich die Pedale, weil der Impuls beim Treten ein völlig anderer ist.


    Wer mehrere Toms plus Becken an einen Ständer hängt, profitiert vermutlich auch von massiven doppelstrebigen Stativen wegen der höheren Kippsicherheit, aber ein einzelnes Becken habe zumindest ich auch noch nie aus dem Gleichgewicht gebracht, ob nun gerade oder am Ausleger.


    Mag sein, dass ein 28" Heavy Ride am Galgen die Grenzen sprengen würde, da würde ich jetzt nicht meinen Allerwertesten verwetten. Ich fände es aber auch nicht problematisch, bei Standunsicherheiten meinen Aufbau so weit zu modifizieren, dass wieder Stabilität herrscht.


    (Die wenigsten Drummer hier dürften so virtuos-hochkomplexes Zeug abfeuern, dass es auf Präzision im Zentimeterbereich ankommt)

    Warum einstrebige Ständer?

    Warum sollte er nicht? Ich spiele seit vielen Jahren einstrebige Tama-Hardware, nachdem ich mir Jahrzehnte lang mit doppelstrebiger nen Wolf geschleppt hatte. Dabei habe ich nicht einmal im Ansatz den Eindruck, dass ich mich in puncto Stabilität damit in unguten Grenzbereichen bewege. Nach Markteinführung der Sonor-Signature-Hardware damals hatte natürlich jeder Drummer das Gefühl, alles müsse Heavy Duty sein. Da ich irgendwann aber bemerken musste, dass mein Rücken nicht Heavy Duty, sondern durchaus fragil ist, verkaufte ich sämtliche doppelstrebige Roadpro-Hardware mitsamt dem schweren Rollencase und sattelte um auf einstrebige Stagemaster-Stative im Powerpad-Tascherl. Im Tama-Portfolio dürfte das die Einstiegsliga darstellen, aber so lange ich meinen Kram selbst transportieren und aufbauen muss, gibt es nicht einen Grund, damit nicht zufrieden zu sein.


    Diese Beckenständer-Monster - am besten noch mit Gegengewicht am Galgen - braucht wirklich kaum ein Mensch, der nicht Nicko McBrain heißt.

    Kaufzurückhaltung bei Drums wird größer als in manch anderen Musikbereichen sein

    Glaubst du? Ich denke, wir stehen anderen Instrumentalisten in nicht viel nach. In meiner Umgebung bin ich sogar einer derjenigen, die relativ oft mal was neues anschleppen, im Gegensatz zu so manchem Gitarristen, Bassisten und Co. Vieles davon allerdings gebraucht. Dafür fahre oder fliege ich nicht ständig in Urlaub.

    Ich vermute eher, dass die Kaufkraft allgemein nachlässt und man sein sauer verdientes Geld nicht mehr so freigiebig in Musikalien steckt.


    Der Platz an der Sonne reicht halt mittlerweile nur noch für wenige Musikgeschäfte, und die Kostenentwicklung der letzten Jahre macht es denen auch nicht leichter.

    Ich glaube, für beides gibt es gute Pro- und Contra-Argumente, aber letztendlich ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks, ähnlich wie die ungebohrte Bassdrum. Im Grunde ist das alles doch schon tausendmal diskutiert worden. Der eine mags, der andere weniger, aber gegenseitig bekehren werden wir uns vermutlich nicht ;)

    Ich möchte nochmal die Anregung des Herrn Ralli Son aufgreifen...wo bleiben die schönen Bilder von deinem Setup?


    Es wäre tatsächlich hilfreich, denn zumindest ich kann mir unter deiner Beschreibung nur schwer vorstellen, wie dein Setup genau aussieht. Bin ja kein Musikalienhändler, der das alles kennt. Und um jede von dir genannte Komponente erst zu recherchieren, fehlt mir ehrlich gesagt die Muße.

    dass ich mir wohl in den Arsch beißen werde, wenn ich eine "nackige" Bassdrum ohne Tomhalter kaufe

    Ohne Wenn und Aber, hatte mich eh schon über deinen Sinneswandel gewundert. Ist viel praktischer als jeder Gartenzaun dieser Welt :S

    Eine gerade erst neu gekaufte Bassdrum möchte ich wirklich nicht selber aufbohren und mit einem Tomhalter nachrüsten.

    Ne, natürlich nicht, wenn du beim Neukauf die Wahl hast. Ich bezog mich auf ein Gebrauchtangebot, bei dem ansonsten alles passt. Für's dann gesparte Geld ist ein Nachrüsten aber ne simple Option. Und

    (...) sofern man letzteren überhaupt irgendwo als Originalteil auftreiben kann, ist das dann wahrscheinlich auch unnötig teuer

    das glaube ich nicht, wir reden ja nicht von Sonor oder DW :D

    Was haltet ihr davon? Was könnte ich noch ändern.

    Hi Wolfgang, ich spiele gelegentlich Cajon und diverse Percussion als Gastmusiker bei einem Trio, bestehend aus 2 Gitarren und Cello, und es wird dabei auch gesungen.


    Für mich geht es dabei weniger darum, ein Schlagzeug zu imitieren, sondern ich versuche, die Musik mit Sounds zu ergänzen. Deshalb findet sich in meinem Setup auch ne Snare und ne Stompbox, ein Splash, Bongos, Triangel, Cabasa, Chimes und dergleichen mehr. Könnte sogar sein, dass in meiner Vorstellung ein Bild davon zu finden ist, kannst ja mal schauen. Einfach der Signatur folgen 😉


    Dein Setup sollte sich doch nach eurer Musik richten, und ob du Stimmungen mitgestalten oder nur Puff Paff machen willst. Neben Bildern wäre vielleicht euer Genre noch hilfreich, um dich mit Ideen zu füttern.

    Da der Kollege den Fred gerade wieder hochholt, wie ist es der lieben Annegret denn in den letzten 6 Wochen ergangen, in denen keine Beteiligung mehr von ihr zu ihrem eigenen Thema stattfand?


    Ist denn schon Besserung eingetreten? Hast du irgendwas an deinem Spiel verändert? Spielst du statt hartem Zeuch mittlerweile deutschen Schlager? Wobei, das ist auch oft hartes Zeuch 8o