Beiträge von trommla

    Hallo TiBen

    Wieviel Erfahrung hast du als Drummer? Ich rate bei FuMas vor allem, keiner Empfehlung ungesehen zu vertrauen. Erst unter den eigenen Füßen lässt sich beurteilen, ob einem das Spielgefühl taugt. Manche Pedale fühlen sich ab Werk so gut an, dass sich das Einstellen erübrigt. Ich weiß von Drummern, die - laut eigenem Bekunden - abseits der Federspannung noch nie eine Maschine eingestellt haben.


    Diese schier unendlichen Einstelloptionen dienen primär als Verkaufsargument zur Beruhigung, auch in ferner Zukunft jedem Anspruch gerecht zu werden. Bei den allermeisten Drummern scheitern Höchstleistungen aber an den eigenen Fähigkeiten, nicht an fehlenden Justagemöglichkeiten.


    Die von dir gewünschten Einstellmöglichkeiten bieten übrigens meines Wissens nach so ziemlich alle besseren DoFuMas schon seit 20 Jahren. Meine Iron Cobra der 3. Generation konnte das damals, und DW, Pearl, Sonor und Co der höheren Serien imho ebenso. Eigentlich wollte ich damals ne DW5002, aber im Laden merkte ich schnell, dass die Cobra mir deutlich mehr entsprach. Verkauft hab ich sie irgendwann, weil ich nie ausnutzte, was das Gerät geboten hätte.

    Hab gerade eure Homepage besucht und festgestellt, dass ihr am 30.04. in Augsburg im Bombig gespielt habt. Hätte ich das mitbekommen, wäre ich mal reingeschneit. Zwei Tage später habe ich dort selbst gespielt, da waren aber die Bandmitglieder von Night Laser mittlerweile alle weg vom Tresen :D


    Ach ja, ich weiß nicht, wie ihr das seht, meiner Meinung nach liegt Wien in Österreich, nicht in D. Vielleicht mal korrigieren im Tourkalender, nicht dass euch irgendwer großdeutsche Tendenzen unterstellt ;)

    Um ehrlich zu sein, ich finde es zwar auch erstaunlich, dass Sonor auf die Beigabe solcher kleinen Helferlein verzichtet. Ich möchte sie an Floortom-Beinen nicht missen, und auch wenn ich den Lösungsansatz mit diesen Baumarkt-Selbsbauösungen irgendwie charmant und im Fall der Tiefenanschläge sogar ganz schick finde, möchte ich nix hinbasteln, was ich nicht mit meinem "Immer-Dabei-Werkzeug" (= Stimmschlüssel) verstellt kriege. Leider funktioniert es bei mir nicht, unter allen erdenklichen Umständen immer die exakt gleiche Floortom-Position zu nutzen, und ich weiß selbst nicht genau, ob es an wechselnden Aufbauten oder manchmal auch an schwankenden persönlichen Präferenzen liegt. Fakt bleibt, ich muss manchmal Hand an die Dinger legen.


    Mit dem, was der Markt zum Nachrüsten bereit hält, habe ich aber genug Auswahl, und unter uns Drummern ist es nun auch nicht sooo ungewöhnlich, dass wir unsere Drums nach dem Kauf noch etwas pimpen, dass ich die Aufregung wegen ein paar fehlender Memory Clamps nicht teile.

    Meine Meinung bezüglich fehlendem Zubehör ist eher, warum können die Hersteller nicht bitte auf jedes höherwertige Drumset ne Tomrosette draufbauen??? *duckundwech*


    Aber MoM Jovi es gibt wirklich reichlich verschiedene Varianten, die an die Vintage-Beine passen, fragt sich nur zu welchem Preis.

    Ich hab z.B. die hier, die nur den Nachteil haben, nicht ganz butterweich am Spannreifen vorbei zu gehen. In der Praxis muss ich die Brackets nur weit genug aufdrehen und den Beinen mehr Spiel verschaffen, dann geht das. Der Nachteil, es sind keine Sonor-Klöppel drauf. Aber da unten fällt das nicht auf :D

    Ähnliche Modelle mit Scharnier gibt's aber auch von Gibraltar, Tama und Co, muss also nicht Gaffa sein...

    Warum gibt es eigentlich noch keinen Vintage Club Nerding Thread?

    Weil die Vintage-Spieler keine Nerds, sondern Pragmatiker mit nostalgischer Ader sind?

    Sonst würde man ja Sets spielen, die nicht nur dem Namen nach Vintage sind :D


    Edit: mach doch mal einen auf rund ums Vintage. Gibt bestimmt tolle Bilder, aber auch andere Infos auszutauschen, und vielleicht lockst du noch weitere Vintage-User an. Von Seven wusste ich bis eben (s.u.) auch nicht, dass er ein Vintage im Fundus hat. Wer schon im Avatar DW stehen hat... ;)

    Herzlichen Glückwunsch und willkommen im Club der Vintage-Spieler.

    Aber die Infos finde ich ein bisschen arg knapp. ;)

    Zumindest die Größen hättest du uns ja nennen können...


    Keller wird morgen auf und ausgeräumt, dann wird gespielt bis meiner Frau die Ohren bluten.

    Dann vergiss nicht, nen Teppisch drunterzulegen, sonst stehst du irgendwann nebenan in der Tiefgarage

    Muss mich als Banause outen, ich dachte er musiziert wie viele andere Bebop-Größen schon längst in der himmlischen Bigband.

    Danke für die großartige Musik R.I.P.

    Im Idealfall hat man ein komplettes Set mit Schlitzschrauben.

    Haha, jetzt kannste auf dicke Hose machen mit deinem Signature :))))

    Was mich drauf bringt, ich muss dich bald mal wieder besuchen kommen...

    Ist das hier dann keine echte HLD 582 für unter 995€?

    Ich könnt mich doppelt in den Hintern beissen, dass ich meine vor ca. 15 Jahren bei Ebay vertickt habe. Dass ich sie überhaupt verkauft habe, und dass ich sie damals über's (noch zum Teil für Privatverkäufe genutzte) Ebay für 450 Euro hergegeben habe. War kein Toperlös, aber durchaus noch plausibel zu der Zeit.

    Ich hätte nicht erwartet, dass der Gebrauchtmarkt für 80er Jahre Sonor noch so anzieht, war ja damals schon eher "wohlwollend" für Verkäufer. Über 100% in 15 Jahren liegt doch schon knapp über der Inflationsrate ;)

    Ehrlich gesagt war das ziemlich herausfordernd.

    Wow. Respekt!!! Ich bin schwer beeindruckt. Das Ding erst rauszuhören, und dann muss man ja auch noch ein wenig üben. Solche Songs schüttelt man ja nicht mal eben aus den Ärmeln, zumindest ich nicht ;(

    Und wieder mal interessant: es ist nicht so relevant, was Gadd spielt, sondern wie er es spielt. Auch wenn du sicher zu einem hohen Prozentsatz der Originalaufnahme nahe kommst, hört man mit geschlossenen Augen sofort, dass nicht Gadd trommelt, sondern ein anderer ((wirklich guter) Drummer. Den Meister gibt's halt nur einmal!

    Es haben auch nicht alle immer das gleiche Ziel. Da sind auch Abkürzungen erlaubt.

    Klar, da will und kann ich nicht widersprechen. Heraushören ist aber tatsächlich mehr als nur unnötige Härte. Akademiker nennen das Gehörbildung, und die ist denke ich eine Grundvoraussetzung, um ernsthaft musizieren zu können. Für Karaoke reicht es natürlich, und wenn wir uns damit zufrieden geben wollen, dass Konzerte künstlerisch auf einer Stufe mit Karaokeparties stehen, spricht nichts dagegen, auf Gehörbildung zu verzichten.

    Man muss nicht immer den Weg des größten Widerstandes gehen.

    Richtig, und wer übt, sticht seine Kameraden aus 😉


    Ich fürchte, wenn meine Mitmusiker in Zukunft gar kein Gehör mehr haben, sondern nur noch Vorgekautes aus dem Netz auswendig lernen, muss ich mir ein neues Hobby suchen =O