Haha, da fehlte mir immer die nötige Pedanterie. Und irgendwie ist doch immer wieder die wichtigste Stellschraube mein eigenes Unvermögen.
Beiträge von trommla
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Wenn das Fell nicht überall außenrum gleich klingt, dann neigt es meiner Meinung nach zur leichten Faltenbildung/ Dellenbildung.
Klar, die Intention verstehe ich ja. Meine Frage bezog sich auf die reinen Fallzahlen. Wie oft ist dir tatsächlich ein Fell in die Hände geraten, dessen mangelhafte Qualität du damit entlarven konntest? Ich erinnere mich an exakt 1 (in Worten EIN) Mängelexemplar in über 40 Jahren, bei dem ich allerdings nicht mehr sagen könnte, ob schon der Klopftest mich auf die schlechte Verarbeitung aufmerksam gemacht hat.
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Das ist zwar auch das erste, was ich bei nem neuen Fell mache, aber ich erinnere mich nicht, dass ich tatsächlich nen Ausfall hatte. Fällt wohl eher unter die Rubrik "krude Angewohnheit".
Wie sind deine Erfahrungen?
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Als Endorser würde ich mir in der Fabrik die Trommeln selber zusammenstellen wollen
Ich würde einfach kein DW spielen, das verwirrt mich nur...

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Ein Mittelding wäre auch möglich, um zwei Wochenenden abzudecken.
Also z.B. vom 25.03. bis 05.04. ...Jetzt wird's echt a bissi akademisch, aber merken kann sich's dann kaum noch wer. Mach doch einfach 2 Wochen, das bringt niemand in Zeitnot bei 3 Challenges im Jahr.
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Ohne mir jemals gross einen akademischen Kopp darum gemacht zu haben, reimte ich mir mal zusammen, dass der Shuffle sich wahrscheinlich aus dem ursprünglichen Slowblues (durchgehend gespielte Hihat) ergab
Ohne mir jemals gross einen akademischen Kopp darum gemacht zu haben, zweifle ich auch an dieser Annahme, der Shuffle war ja schon da, ehe irgendein Drummer sich über die Umsetzung am Set, wie wir es heute kennen, Gedanken machte. Wann man begann, die durchgespielte Hihat zu verwenden, weiß ich nicht. Aber da man Papa Jo Jones nachsagt, die Bearbeitung der Hihat mit Sticks "erfunden" zu haben (die wiederum Vorbild für die Einführung eines Ride-Cymbals gewesen sein soll), dürfte das zunächst auch zu Beginn der 30er im Swing-Kontext gewesen sein.
Mir wird gerade immer klarer, dass es eigentlich völlig sinnlos ist, die Begriffe Swing und Shuffle aus Drummerperspektive definieren zu wollen. Da überschätzen wir Drummer unsere Bedeutung imho gewaltig

Wir -bzw natürlich unsere Urahnen - haben lediglich versucht, die jeweiligen Stile mit dem verfügbaren Instrumentarium gut klingen zu lassen, was uns anscheinend ganz gut gelungen ist.
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Wer am Ende wo drauf klettert, ist ja sekundä
Stimmt, interessant wird's erst, wenn der Saxer auf seine Kanne steigt

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Cajon selbst aussuchen kannst du auch in D im Fachhandel, auch wenn man das in Zeiten von Onlineshopping fast vergessen könnte. Das empfiehlt sich auch, selbst zwei Exemplare des gleichen Modells können sich akustisch und vom Spielgefühl deutlich unterscheiden. Die Erfahrung habe ich bei verschiedenen Herstellern, unter anderem auch Pepote, selbst gemacht.
Wenn ihr eh dort seid, finde ich deine Idee mal so richtig klasse! Kein Instrument hätte ich als Kind so geliebt wie das, welches ich im Ausland direkt beim Hersteller ausgesucht hätte. All die tollen Erinnerung an den Urlaub, an Restaurantbesuche, an die Atmosphäre der Werkstatt, das ist unbezahlbar. Da wären mir als Vater eventuelle Preisdifferenzen so was von egal.
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wobei Swing musikgeschichtlich zuerst da war
Ich bin kein Musikwissenschaftler, aber das halte ich für ne Fehlannahme. Die uns heute bekannte Swing-Begleitung auf dem Ride wird vor allem Kenny Clarke zugeschrieben, und das passierte erst ab den 30ern bis in die 40er, also zeitlich etwa mit dem Maximum der Popularität von Swingorchestern. Da gab es aber schon längst Shuffles bzw. geshuffelte Musik.
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Meinem Empfinden nach verlangt das Playalong einen Shuffle.
Hier geht's ja gar nicht um das Playalong

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Vielleicht nimmst du sicherheitshalber dann aber noch eine Holzbassdrum nimmt, damit der Basser zwischendurch irgendwo draufklettern kann
Da werfexelst du grad was. Beim Rockabilly steigt der Basser auf seinen eigenen Sperrholzbass, nicht auf die Bassdrum

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Bei dir betrifft das ja derzeit nur die Bassdrum und Snare
Da hast nicht sauber recherchiert

Meist hab ich Toms dabei, nur nicht viele (1 up 1 down). Ganz ohne Toms hatte ich bei den Jumpin'Rockets in 2 1/2 Jahren genau 3 mal.
Der Idee, sein Finish auf Knopfdruck ändern zu können, sollten die Hersteller mal nachgehen. Aber was außer Finishes setzt überhaupt noch Kaufanreize in einem übersättigten Markt? Nicht dass das "Insolvenz auf Knopfdruck" wird...
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Jan, wir sind nicht Durchschnitt… als Jazzer (
) sind wir für die Berechnung dieser Zahl nicht relevant!Du hast Recht, dafür mach ich ja jetzt Rockabilly, dann steht bald son Teil neben dem Kontrabass

Und dann mach ich nen Fred auf in Richtung "authentischer Rockabilly" 😉
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Pearl crystal beat in Cotton Candy Fade
Puh, da frag ich mich immer, wie groß die Zielgruppe wirklich ist. Als passender Teil einer Show fände ich es großartig, aber für alltagstaugliches Arbeitsgerät würde ich mir ein wandlungsfähigeres Outfit wünschen.
Oder haben Drummer im Durchschnitt so viel Geld, dass man sich so ein spezielles Set hinten links ins Instrumentenlager packen kann?
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Die Schnarre die ich habe ist so übel (als Schnarre), das sie jetzt ein Leben als BD fristen darf, das kann sie ganz gut, .... dank Strom
Wobei Worldmax durchaus auch ganz gute Snares im Portfolio hat(te), die sind aber preislich sicher deutlich oberhalb dieser Keksdose angesiedelt.
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Was fährst denn du jetzt für nen Film? Es hat doch niemand irgendwen für sein Ergebnis kritisiert? Lies dir nochmal meinen Post durch, der zur Abspaltung geführt hat.
Seit Öffnung und über etliche Seiten war hier interessierter und konstruktiver Austausch über Jazzdrumming möglich, und "Rocker" und "Jazzer" haben gemeinsam ein bisschen philosophiert. Warum baust du hier jetzt Fronten auf.
Gut, Oliver_Stein hat (etwas unnötig) einen vorgelegt, aber da war wenigstens noch Augenzwinkern dabei. Ich hab hier wirklich nix gefunden, wo irgendjemand geschrieben hätte "alles sch****, was hier abgeliefert wurde", und alle Schreibenden gingen interessiert aufeinander zu statt entrüstet aufeinander los. Wollen wir es nicht so weiterführen?
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In seiner Biographie kann man nachlesen, dass er als 15jähriger bei einem Jazzdrummer Unterricht hatte.
Das sagt meines Erachtens mal so gar nix aus. Hatte als Teenager auch Unterricht bei nem studierten tschechischen Jazz-Monster, seitdem weiß ich, wie Paradiddles, Doubles und andere Schweinereien klingen sollten.
Jazz zu spielen kam bei mir erst mit Ü40 langsam an, aber auch das dauerte ne Weile, bis ich halbwegs begriff, wie es klingen sollte.
Aber klar, man weiß es nicht 😀
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Servus Hebbe , sounds like fun.
Den Termin merk ich mir glaub ich mal, vielleicht geht ja mal demnächst was zam, sobald die Benzinpreise sich wieder beruhigt haben.
Bist du regelmäßig dort? Wir ham uns ja auch schon ne Weile nicht mehr gesehen.
Ach ja, beeindruckend, wie die Gitarristin ihre Soli spielt, ohne Pick mit zwei Fingern. Ne Klassikerin an der Jazzgitarre 😀
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und noch kein Stäbchen abgefallen
Noch einfacher, und nicht wesentlich teurer:
Sicherheitsfäden für Etiketten
Reicht für die nächsten 20 bis 30 Bar Chimes, und wenn mal eins reißt, hat man's schnell ersetzt.
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dass jemand, der nicht regelmäßig in der Big Band oder Jazz Ensemble spielt, sich dabei trotzdem "wohlfühlt"
Das ist mit Sicherheit nicht unmöglich, nur bedeutet "sich wohlfühlen" ja noch nicht automatisch, dass sich auch Mitmusiker und Zuhörer wohlfühlen

Um einen Stil nicht nur unfallfrei, sondern auch geschmackvoll trommeln zu können, braucht's bei mir neben Spaß zum Beispiel irgendein gefühlsmäßiges Verständnis, und dazu muss ich mich erst mal näher damit beschäftigt haben. Ich hasse es beispielsweise, wenn Jazzbands ständig Latin Zeugs spielen wollen, weil ichs einfach nicht kann. Also ja, technisch kann ichs faken, aber es fühlt sich innerlich nicht wie Latin an, sondern wie ne deutsche Kartoffel, die gezwungen wird, Latin zu spielen.

Ich hatte das beim Thema Jazz kürzlich mal woanders aus Spaß gesagt, aber so ein "Jazz Workshop" bei einem von euch "echten Jazzern" im DF wäre richtig super!
Haha, mein Workshop wäre vermutlich schnell zu Ende, um es mit einem Zitat von Wolfgang Haffner zu beschreiben: "haust schee nei, kimmt's schee raus"
Auch wenn ich hier im DF eher für die Jazzer stehen dürfte, ich sehe mich in keinster Weise als "echten Jazzer", auch wenn ich seit 20 Jahren viel im Jazz unterwegs bin. Ich hab halt mittlerweile verschiedene Jazz-Richtungen "auch" ganz gut im Griff und weiß, was echte Jazzer von mir hören wollen. 😉
Ich glaube ehrlich gesagt eh, einen passablen Jazzdrummer zeichnet nicht aus, das er technisch besonders versiert ist, sondern dass er schnell hört und versteht, wie ALLE anderen in der Band phrasieren. Man sollte einfach nen guten Zugang zur Melodie haben, denn der größte Unterschied zwischen Jazz und Rock/Pop ist, dass Jazzdrumming im engeren Sinn (also alles mit Spang-a-lang auf dem Ride) nicht patternorientiert ist. D.h. anders als im Rock werden keine ein- oder zweitaktigen Groovepatterns endlos wiederholt und nur von Fills unterbrochen.
Comping folgt der Melodieführung und spannt dabei natürlich nen größeren Bogen. Als Drummer hab ich dabei Spielräume, welche Synkopen ich vom Solisten abnehme, welche ich eher von der Pianobegleitung aufgreife, oder wo ich vielleicht eher ne Art Backbeat dagegen setze. Aber zumindest ich folge dabei viel mehr der "Erzählung" der übrigen Musiker, als dass ich nur das rhythmische Fundament lege.
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Vielleicht wäre es hilfreich, das Setting "laut" zu spezifizieren. Ein Orchester-Tutti ist laut, ne Mättlband auch. Aber Chimes kommen vermutlich nur in ersterem problemlos durch.
Meine Bar Chimes sind einreihig und aus Messingröhrchen. In meinen Ohren klingen sie klarer und lauter als beispielsweise Stäbchen aus dem vollen Aluminium. Trotzdem braucht's auf Festivalbühnen mit PA ein Overhead für die Percussions.