Aber wenn selbst du an deine Grenzen kommst!
Ich denke, da liegt vielleicht der Punkt. Jeder von uns hat irgendwo Grenzbereiche, und je länger man was bestimmtes macht (oder sogar übt
), umso weiter verschieben sich diese Grenzen natürlich. Das Entscheidende ist aber die Erfahrung, seine eigenen Grenzen einschätzen zu lernen, und das am besten schon lange, bevor man sich ihnen nähert. Es gibt da so ne hinterhältige Mitspielerin namens "Tagesform", die mir leider permanent reinredet. An manchen Tagen merke ich schon beim Soundcheck, dass ich eher zurückhaltend agieren sollte, und das mache ich dann auch und nehm den Fuß vom Gas. An "schlechten" Tagen spüre ich beispielsweise, dass mein Spiel nicht rund und flüssig läuft. Medizinisch könnte man das als "Hirn-Glieder-Schranke" bezeichnen. Der Kopf will was, der Körper kann's nicht umsetzen. Vermutlich sind das dann die Situationen, die zu Verspannung - und in Folge dessen möglicherweise zu Krämpfen - führen können.