Beiträge von trommla

    Es haben auch nicht alle immer das gleiche Ziel. Da sind auch Abkürzungen erlaubt.

    Klar, da will und kann ich nicht widersprechen. Heraushören ist aber tatsächlich mehr als nur unnötige Härte. Akademiker nennen das Gehörbildung, und die ist denke ich eine Grundvoraussetzung, um ernsthaft musizieren zu können. Für Karaoke reicht es natürlich, und wenn wir uns damit zufrieden geben wollen, dass Konzerte künstlerisch auf einer Stufe mit Karaokeparties stehen, spricht nichts dagegen, auf Gehörbildung zu verzichten.

    Man muss nicht immer den Weg des größten Widerstandes gehen.

    Richtig, und wer übt, sticht seine Kameraden aus 😉


    Ich fürchte, wenn meine Mitmusiker in Zukunft gar kein Gehör mehr haben, sondern nur noch Vorgekautes aus dem Netz auswendig lernen, muss ich mir ein neues Hobby suchen =O

    Ein "Heraushören" wird meiner Meinung nach ebenso überflüssig werden

    Prima Perspektive. Lassen wir die lästige Auseinandersetzung mit den Originalsongs einfach weg, und wenn wir noch ein paar Jährchen warten, gibt es auch Roboter, die für uns spielen können. Nie wieder für nen Song üben müssen!!!

    Äh, was machen wir dann eigentlich noch?

    20 Dezibel leiser ist mal eine Ansage

    Im ersten Moment, ja, aber wenn ich drüber nachdenke, immer noch zu laut, um wirklich silent darauf zu spielen. Klanglich dafür eher vergleichbar mit der Umverpackung von Remo- oder Evans-Fellen ;) .


    So richtig wüßte ich grad nicht, in welchem Szenario ich die Teile sinnvoll einsetzen könnte. Wie mc.mod schon schrub, Geschirrtücher oder Rohema Muffins dürften sehr ähnlich klingen, sind aber ruck zuck und ohne Stimmschlüssel wieder entfernt.

    Er hat sein Mikro und Tablet eingepackt und ist direkt nach dem Disput gegangen.

    Ich staune, dass du ihm noch Zeit zu packen gelassen hast, statt ihm sein Zeug hinterherzuwerfen :whistling:


    Nein, ich will natürlich niemand zur Eskalation raten, die Lösung kann man wohl mit einvernehmlicher Trennung beschreiben. Gut gelaufen für alle Beteiligten :thumbup:


    Schon manchmal erstaunlich, was für Typen man bei der Musikersuche begegnet.

    Ich habe noch nie mit Karaoke-Versionen gearbeitet, kann daher nicht einschätzen, ob sie irgendwelche Vorteile böten. Aber wer ist der Herr, euch Vorschriften machen zu wollen?


    Ihr nehmt die Vorlage, die euch musikalisch gefällt und die euch die beste Analyse des Songs ermöglicht. Ob er für sich dann zum Üben Karaoke spielt, ist seine Entscheidung.


    Gibt es denn seinerseits irgendwelche Gründe, die für Karaoke-Vorlagen sprechen? Oder geht es nur ums Ego? Mir fallen auf Anhieb viele Dinge ein, über die es sich in einer Band eher lohnt, zu diskutieren, als über so einen Bullshit. Wenn ihr den Song mal draufhabt, interessiert sich doch eh keiner mehr für die Vorlage.


    Ich glaube, wenn der Kollege so fordernd auftritt, wie du es darstellst, würde ich dem Herrn Sänger wohl die Tür zeigen. So ein Verhalten geht in meinen Augen gar nicht.

    Da die Bühne nicht allzugroß ist und viel Platz für die Pedalboards der Gitarristen draufgeht, dachte ich, ich nehme mir ein Yamaha Hip Gig

    Mein Eindruck ist, dir oder euch fehlt vielleicht die konkrete Erfahrung, was "kleine Bühne" real bedeutet. Wenn von einer kleinen/mittleren Location die Rede ist, erwarte ich keine Stadionbühne, aber ich habe selten erlebt, dass ich keinen normalen 1up 1 down Aufbau hätte realisieren können. Zumal der Fußabdruck des Drummers ja auch bzw. relevant von Becken plus Stativen abhängt.


    Ein Set mit kleiner Bassdrum und kleinen Toms beansprucht nicht automatisch viel weniger Platz, so lange man trotzdem Ride, 2 Crashes und China auffährt. Bei wirklich beengten Verhältnissen müssen ALLE kleinere Brötchen backen und manchmal dafür auch ihr musikalisches Konzept überdenken. Auch muss man ggf den gewohnten Aufbau umorganisieren. Es gibt beispielsweise Bühnen, auf denen die gesamte Band nur nebeneinander aufgereiht Platz findet.

    Ein gemeinsamer Besuch im Vorfeld kann helfen, Möglichkeiten zu eruieren.


    Vor einiger Zeit spielten wir in einer Bar auf 1,5 qm Platz zwischen Tresen und Schaufenster. Ich hatte nur Platz für die flache BD, Snare und Splash (an der Snare montiert), Gitarre und Bass standen mit kleinen Amps in den Auslagen, die Sängerin saß den ganzen Abend auf dem Tresen. Klang definitiv anders als sonst, und vor allem die Nummern mit Tomgrooves haben wir im Vorfeld getestet, ob sie ohne Toms irgendwie funktionieren. Was nicht ging, fiel aus dem Programm, der Rest klang anders, aber gut. Wer erinnert sich an MTV unplugged? Da bekam man die Künstler auch in ungewohntem akustischen Gewand zu hören.


    Nachtrag

    Hier gibt's in meiner Galerie übrigens das Bild dazu

    Da die Bühne nicht allzugroß ist und viel Platz für die Pedalboards der Gitarristen draufgeht

    Nimm ein normales Set und leih dir andere Gitarristen ;)


    Ich spiele unter anderem auch eine 22x7 Bassdrum und habe gar keinen Streß mit fehlendem Wumms. Selbst unabgenommen klingt die kleine ordentlich bassig, nur eine Spur zurückhaltender als die "großen". 10" und 13" Toms gehen zwar nicht so tief wie 14/18 (irgendwie logisch...), aber mit der passenden Attitude gespielt klingen sie druckvoll genug auch für Rock. Den Rest erledigt die Imagination des Publikums.

    Gabs bei Drumcraft tatsächlich mal in grauer Vorzeit, als Drumcraft noch ne GEWA-Marke war. Allerdings war damit schon Schluss, ehe Thomann Drumcraft übernahm.

    Ich denke ja, hier liegt ein kleines Missverständnis vor. Es ging mE nicht darum, die Kompressoren schlechtzureden, sondern dass sie gegenüber bereits im Arsenal vorhandenen Metall- oder im speziellen Aluschnarren nicht genügend Alleinstellungsmerkmale haben, als dass man sie zusätzlich haben müsste. Wer noch keine Alusnare sein Eigen nennt, sollte sie sicher mit ins Kalkül ziehen, und ohne sie selbst je gespielt zu haben, glaube ich nicht, dass man damit irgendwie schlecht bedient wäre.


    Mein Autovergleich war nicht unbeabsichtigt. Wer nen Kombi sucht, tut dies in der Regel aus recht praktischen Erwägungen, und wer einen hat, braucht meist nicht noch einen. Sind halt langweilige und sehr zweckmäßige Kutschen, aber doch keine schlechten Autos. Nur, von Menschen, die Sportwagen oder Oldtimer sammeln, habe ich schon gehört, aber wer sammelt Kombis?

    Hey Ralf,

    du hast Recht, und ich hatte das schon befürchtet, wie ich ja schrieb ;)

    Nur, die Dimension bleibt, ob nun mittlerer 7stelliger oder unterster 8stelliger Bereich. Und auch dazu verhält sich ein Umsatz im Milliardenbereich unerklärlich (und imho unwahrscheinlich) hoch, wenn Remo und Evans nicht heimlich noch Zulieferer für Rüstungsbetriebe wären. Vielleicht bauen sie in US-Panzer ja Membranen ein, die das Grollen noch fetter klingen lassen? Pre-EQed-Bullets oder so...

    Wenn der Markt über eine Milliarde

    Dollar umfasst und Remo gemeinsam

    mit Evans 80 bis 90 Prozent Marktanteil

    haben, kann der Remo-Umsatz nicht

    bei 10 Millionen Dollar liegen.

    Wenn Sonor jährlich ca. 4 Millionen Umsatz macht Quelle, dann generiert der Fellmarkt doch nie und nimmer Umsätze in Milliardenhöhe. Ein kompletter Satz Premium-Schlagfelle kostet vielleicht 10% eines durchschnittlichen Drumsets, da müssten die verkauften Stückzahlen schon astronomisch sein, um ein derart branchenunübliches Ergebnis zu erzielen.


    Ich denke, die Grafik ist ein Beispiel für das Problem vieler Internetquellen, vielleicht auch der von mir verlinkten. Man sieht es schwarz auf weiß, bekommt dazu ne hübsche Grafik, und schon sitzt man dem Glauben auf, das müsse doch irgendwie faktenbasiert recherchiert sein.

    Vielleicht fehlen Dir einfach die Ihren, das zu hören?

    Wäre natürlich ein denkbares Szenario ;)


    Nein, das kann ich wirklich ausschließen, und hättest du etwas mehr Ahnung von Musik, statt nur auf Dicke Hose zu machen, wärst du wohl selbst drauf gekommen. Glaubst du, man kontrolliert vor dem Spiel die Stimmung, wenn man sie gar nicht hört? Musiker mit ungeübtem Gehör sind erfahrungsgemäß deutlich toleranter gegenüber Mißstimmungen :D

    So ein Udo Masshoff würde vermutlich sagen, kein Wunder, das Kit ist ja gar nicht gestimmt.

    s.o.

    Das mit dem Verstimmen kann ich mir ehrlicherweise gar nicht recht vorstellen. Ich habe neben höherwertigen auch wirklich schlichte Snares, und keine davon (in Worten KEINE) macht mir irgendwelche Probleme mit der Stimmstabilität.


    Jetzt bin ich a) kein Heavy Hitter, spiele b) mittelhohe bis hohe Stimmungen und klopfe c) eigentlich automatisch alle Schrauben ab und stimme ggf nach, sobald ich mich ans Set setze.


    Mag sein, dass tiefe Stimmungen in Verbindung mit Schädelspalter-Rimshots und nur gelegentlicher Kontrolle (= wenn die Snare bereits anders klingt), Unterschiede stärker hervorhebt. Ich vermute jedenfalls stark, dass der "individuelle Approach" des Drummers einen relevanten Einfluss hat.

    Schwarzen Hochglanz hinzukriegen ist echt aufwändig.

    Nicht zuletzt auch zeitaufwändig, wenn ich lese, wieviele Lackschichten teilweise für Hochglanzlack aufgebracht werden, mit allem Pipapo wie Trocknungszeiten, Zwischenschliffen und allem Drum und Dran.