Beiträge von trommla

    Alle schweren Ständer gegen leichte tauschen, Inhalt auf mehrere Bags verteilen, die Maßnahmen hast du korrekt identifiziert. Generell könnte man noch Verzicht nennen, aber du hast eh wenig Gepäck. Noch nicht einmal ne Fußmaschine steht auf der Liste 😉


    Ich hab die Entwicklung schon längst durchgemacht, und doch habe ich IMMER zu viel und zu schweres Zeug dabei. Mein Cajon liebe ich täglich ein bisschen mehr...

    Das soll wohl der "Snaresensivity-Strip" verhindern. Aber ich habe auch meine Zweifel. Deshalb ja diese Anfrage.

    Ich trau ja nem Hersteller schon irgendwie zu, das vor Marktreife getestet und für gut befunden zu haben. Meine Sorge wäre eher, dass man dynamisch etwas eingeschränkt sein könnte, weil echtes Pianissimo nicht funktioniert.

    Jetzt würde mich mal interessieren, wie sich die beiden preislich unterscheiden. Auf der Aufnahme liegen sie klanglich in meinen Ohren eng beieinander. Optisch ist Acryl immer was besonderes, zumindest wenn es klar und unvermackt ist.

    Abgesehen von Flatbase, was auch nicht so mein Ding ist, wie findet ihr die Detaillösungen bei der Mapex-Hardware optisch? Wenn ich ehrlich bin, mir gefällt's überhaupt nicht. Einerseits Flatbase als "klassische" Komponente, dann aber Tilter und Co in einer Techno-Optik, die so gar nicht zu Flatbase passt. Für mich nicht Fisch, nicht Fleisch, aber Mapex hat es bisher tatsächlich immer zuverlässig geschafft, meinen optischen Geschmack nicht zu treffen. Schade eigentlich, denn zumindest Saturn-Sets fand ich klanglich immer sehr überzeugend.

    und dann liegt da eine Sonor Phonic Plus Snare dazwischen

    Glücklicherweise entlarve ich bei solchen Dingen immer meinen Jäger-und-Sammler-Instinkt, der uns aus Urzeiten geblieben ist. Man wusste ja nie, wann man wieder was Essbares findet. Da selbst tolle Phonic-Plus-Snares ziemlich unverdaulich sind, konnte ich mich von diesem Trieb ziemlich, wenngleich nicht vollständig, befreien.


    Jaja, ich bin ein Spielverderber... ;)


    Fl0gging

    wo lagerst du deine ganzen Schnäppchen? Und was, wenn du mal wieder umziehen musst? Bei meinen letzten Umzügen war das Instrumentarium immer am mühsamsten zu transportieren, weil man es besser nicht den "Möblern" anvertrauen sollte.

    Für einen Popsong ne Wahnsinns-Komposition und heute wäre sowas undenkbar für Charts

    Ich glaube, ein Ritardando hat man schon seit Jahrzehnten bei keinem radiotauglichen neuen Song mehr gehört. Das ist mittlerweile Klassikern vorbehalten, was es uns Bandmusikern nicht leichter macht, so was exotisches sauber zu spielen.

    Der gute John Miles hatte offensichtlich noch ne Großpackung davon im Schrank liegen.

    Haha, den haben wir mal in ner Bigband versucht. Einer der Posaunisten hatte dafür ein Arrangement geschrieben.


    Ich glaube, bis zur Bühnenreife hat es die Nummer gar nicht geschafft bei, und ehe man sich hätte blamieren können, ging besagter Posaunist beruflich ins Ausland und nahm die Nummer glücklicherweise mit.


    Das Original dagegen höre ich von Zeit zu Zeit gerne 😀

    Zur Befellung kann ich dir nicht weiterhelfen, da mir diese Mode mit Mini-Bassdrums wie Kindergarten vorkommt. Ich fange immer mit nem PS3 an, das kenne ich, und das kann ich bei Bedarf zusätzlich dämpfen oder auch "entdämpfen", indem ich den Dämpfring schmäler schneide.

    bei der Kesselgröße müsste ich, wenn das funktionieren soll, wahrscheinlich ja min. ein 4“ Loch da reinzaubern.

    Generell sind 4" meine bevorzugte Größe für Port Holes, aber du hast natürlich Recht, bei 14" bleibt vom Fell nicht mehr so viel übrig. Wenn ich schon so nen Quatsch mit 14er Bass Drum machen würde, würde ich mir für 60 Euro ein Behringer BA19A holen und das fest im Innern verbauen, falls du das Sennheiser auch noch für andere Dinge brauchst. Das Kabel kann man entweder durchs Air Vent oder durch ein diskretes Loch an der Unterseite der Bassdrum führen. Das müsstest du halt bohren, was aber leicht zu bewerkstelligen ist. Und bei nem gebrauchten Martini-Kit vernichtet man jetzt auch nicht unbedingt große Werte.

    Hätte da angst, dass sich der Streifen in die Gartung verewigt.

    Bei einem weichen Materian wie Filz rechne ich nicht mit echter Beschädigung, die die Gratung unbrauchbar machen würde. Aber eine gleichmäßige Fellauflage bekommt man auf diese Weise sicher nicht. Könnte auch mit schuld am pappigen Sound sein.


    Solche Videos schaue ich allerdings auch gar nicht mehr groß an. YT und Co führen leider nicht zu einer Zunahme neuer, guter Inhalte. Bestenfalls gibt es täglich neue Protagonisten, die alte Erkenntnisse zum Besten geben. Aber viele posten auch einfach nur Sch***, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Es ist leider wichtiger denn je, jede Aussage auf Social Media zu hinterfragen, ehe man sie weitergibt.

    Die Methode ist nicht neu, in der Bassdrum war das früher ne übliche Technik. Aber das kennst du vermutlich.


    Den Snaresound mit Filzstreifen finde ich offen gestanden viel zu pappig, und es wirkt sogar, als ob dem Snarefell dadurch der Rebound verloren geht. Allerdings kann das auch ne Täuschung aufgrund der fehlenden Technik der Trommelperson sein.


    Wenn ich so nen Sound brauche, lege ich mir nen Donut aufs Fell, oder zur Not auch mal schnell die Setliste. Gleicher Effekt, aber flexibel - und viiiiel schneller.

    Ich würde es bei der praktisch finden, die ich häufiger auf-und abbauen muss ;)

    Wenn du meist nur das 10er spielst, isses eh egal. Wenn du häufig 12 und 13 auf der Bassdrum spielen willst, wär vielleicht die 20er je nach Körpergröße anzuraten.

    m_tree

    Jetzt hab ich mir nochmal alle meine bisherigen Post durchgelesen, Marius. Tatsächlich habe ich selbst an keiner Stelle irgendeinen Unterschied zwischen Profis und Amateuren gemacht, ganz im Gegenteil. Da hast du versehentlich was hinein interpretiert, was gar nicht drin ist. Die einzige Unterscheidung, die ich treffen kann, sind die in der Regel beim Profi größeren zeitlichen Ressourcen, sich musikalischen Dingen zu widmen ;)

    Alles andere wäre auch irgendwie unlogisch...

    Das nur, weil hier auch beklagt wurde, es würde keine Locations mehr geben. Solche "Lost Places" wieder zum Leben erwecken und wenn nötig beim ersten Versuch ein Risiko einzugehen, das hatte ich gemeint.

    Ich finde den Gedanken charmant, aber steckt nicht den überlebenden Gastwirten bis heute die Pandemie in den Knochen? Und die überlenbenden, deren Rücklagen vermutlich lange aufgebraucht sind, leiden unter der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung und der Schlingerpolitik unserer Bundesregierung(en). Wenn ich jeden Tag um meine Existenz kämpfen müsste, hätte Kulturförderung bei mir vermutlich keine hohe Priorität. Für Gastwirte bedeutet Risiko vermutlich nicht Gewinnen oder Verlieren, sondern Überleben oder Verrecken.