Beiträge von trommla

    Wenn ich so höre, auf welchen Pegeln die Heavy und Metal Bands in den Nachbar-Proberäumen spielen

    Leider allzu wahr. Aber eben nicht wirklich schlau, maximal laut zu spielen, nur um dann mit angepasstem Gehörschutz/IEM wieder auf ein halbwegs gesundheitsverträgliches Level zu kommen 😂

    Ein Glockenbronze-Eimer sieht immerhin edel aus, und man darf die Teile ja jederzeit auch leise bedienen.

    Udo Masshoff sagt selbst in einem Video, die kann sich auch gegen einen Marschall-Turm durchsetzen.

    Abgesehen davon, dass Udo Masshoff vieles sagt, wenn der Tag lang ist, scheint mir das eine Logik von Vorgestern zu sein. Marshalltürme sind Relikte aus Zeiten schwacher (oder gar keiner) PAs, heute braucht sich keine Snare mehr unverstärkt gegen so viel Watt durchsetzen. Amps brauchen längst nicht mehr so viel Leistung und klingen trotzdem fett.

    Wer sich aber unbedingt sein Gehör zerschießen will, kann das natürlich auch im 21. Jahrhundert noch als Qualitätsmerkmal ansehen. ;)

    Der liebe Threadstarter scheint sich für das Thema - oder für unsere Antworten - nicht besonders zu interessieren

    Stimmt zwar, aber nicht mal 48h finde ich noch völlig unbedenklich. Nicht jeder schafft es, täglich in Foren aktiv zu sein, und so mancher ist nach dem Erstkontakt überrascht, wie viele Reaktionen in so kurzer Zeit eintreffen. Wart mal noch bis zum Wochenende. ;)

    Für die Rhein-/ Mainmetropolen ist so ein "Reisekoffer" natürlich schwierig mit parken

    Für Isarmetropolen schon auch ;)


    Meine alte Transportkarre ausm Baumarkt ist daher immer an Bord, wenn ich von längeren Ladewegen und schwieriger Parksituation ausgehe. Besser als ne Sackkarre wegen "Stapelbarkeit" der Ausrüstung, wenn man in den Innenstädten nirgends zum Ausladen halten kann. Duales System mit großem und kleinen Transportfahrzeug, könnte man sagen.

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    TripHops

    Sachlich hast du mit deinen Ausführungen grundsätzlich schon Recht. Man sollte dabei aber immer im Hinterkopf behalten, dass sich die Rahmenbedingungen teilweise fundamental unterscheiden und auch die Rechtsprechung immer auf Einzelfallentscheidungen fußt. Einen Konflikt gar nicht erst entstehen zu lassen, ist immer der Königsweg.


    Ich bin kein Jurist, musste mich aber wie viele Musiker schon mehrfach mit solchen Nachbarschaftskonflikten rumärgern. Und obwohl ich in der damaligen Situation "im Recht" war, kostete mich ein solcher Nachbarschaftsstreit bereits einmal meine Mietwohnung. Ich möchte hier nur kurz beispielhaft zusammenfassen, welche Faktoren im Einzelfall zum Tragen kommen können, obwohl man juristisch im Recht wäre.


    Ich wohnte mit meinen Töchtern in einer Mietwohnung, und das unter uns wohnende Paar fühlte sich durch unsere Geräusche (Üben auf dem Pad/Kindergeräusche) belästigt. Beides bewegte sich im normalen Rahmen, den Nachbarn zu tolerieren haben, dennoch wurde sogar einmal die Polizei gerufen (die jedoch etwas irritiert unverrichteter Dinge wieder abzog). Ursache war neben der generellen Geräuschempfindlichkeit der Nachbarn leider auch eine eher mäßige Trittschalldämmung nach unten. Soweit, so gut, könnte man sagen, rechtlich hatten die Id**ten wenig, was sie hätten ausrichten können.

    Nur waren leider deren Vermieter und meine Vermieterin Geschwister, und mit der Zeit übertrugen sich die fortbestehenden Anspannungen auch auf deren Verhältnis.


    Das Ende vom Lied war, dass sich meine Vermieterin entschied, die Wohnung zu verkaufen, um den innerfamiliären Frieden wieder herzustellen. Und wie das so ist, verkaufen Eigentümer am liebsten ohne bestehende Mietverhältnisse, da das den Preis empfindlich drückt. Wir einigten uns - notgedrungen - auf einen Auflösungsvertrag mit Abfindung, und wir mussten uns ne neue Wohnung suchen. Wer den Münchner Wohnungsmarkt kennt, weiß, dass das keine leichte Aufgabe ist, und für mich führte das zu einem Kostensprung von monatlich über 500 Euro.


    Deshalb wäre ich zurückhaltend, allzu selbstverständlich auf die eigenen Rechte zu verweisen, auch wenn man sie natürlich kennen muss.

    Was Drum Bee schrub, würde ich so unterschreiben. Ein Schlagzeug, auf das du draufschlägst, ist immer zu hören, da kannst du es drehen und wenden, wie du willst, auch E-Drums sind nicht unhörbar. Leider ist für Nachbarn eben nicht nur die Lautstärke das Problem, sondern die (un)rhythmischen Schlagimpulse (vulgo: Geklapper). Was für dich der beste Kompromiss zwischen Geräusch und Spielgefühl darstellt, musst du rausfinden. Reso runter oder mit irgendwas ausstopfen verhindert jedenfalls nicht das Störgefühl der Nachbarschaft, dafür u.U. zuverlässig deinen Spielspaß.


    Wegen der vermutlich besseren Akzeptanz würde ich auch zunächst raten, eine feste Übungszeit außerhalb der üblichen Ruhezeiten zu definieren und diese am Stück zu absolvieren. Ist meiner Erfahrung nach leichter für Nachbarn, wenn sie sich mental drauf einstellen können und nicht rund um die Uhr auf "Lärm" gefasst sein müssen.

    Stattdessen könnte man aber ein Hi-Hat-Top hernehmen, die sind meistens auch ein paar Gramm schwerer sowie ridetauglicher als Crashes.

    Wahrscheinlich genau dies. Das 12" Ride in dem verlinkten Video klingt nicht mehr nach Ride als jedes andere Minibecken, finde ich. Und ich hab auch keine Idee, wie man die Physik überlisten könnte, um ein kleines Becken wie ein großes klingen zu lassen.


    Ich habe aktuell die gleiche Problematik, auf nem Set nur mit Bassdrum und Snare (=ohne Ride UND Hihat) grooven zu müssen. Für mich läuft es darauf raus, dass ich mein Spiel wirklich anders gestalte und versuche, Grooves zu finden, die ohne Becken auskommen und trotzdem die Musik gut unterstützen. Das einizige Becken im Setup ist ein Splash, das ich mir an den Spannreifen der Snare klemme. Klangliche Vielfalt erreiche ich eher durch die Verwendung unterschiedlicher Schlägel, z.B. meine Version des Ridepatterns kann dann schon mal mit nem Rod auf dem Snarekessel sein, oder ich spiele die "Hihat-Achtel" mit nem Besen am Rand der Snare oder Sehzehntel mit nem Chicken Shake in der rechten Hand. Klingt komplett anders, aber entscheidend ist weniger der "richtige" Sound, als dass der Groove meine Mitmusiker trägt und sie sich wohlfühlen. Klappt natürlich nicht in jedem Genre gleich gut und funktioniert nur bei leisen Bands.


    Dafür freut sich das Publikum, wenn sie nen Drummer sehen und hören, der ganz anders klingt, als man es gewöhnt ist. :) Und wir haben immerhin Reggae, Latin, Blues, Swing, Jazz, Pop und Balladen im Programm. Nicht immer leicht, aber herausfordernd.

    oder die Fähigkeit diese "geschickter" umgehen/vertuschen zu können

    Das finde ich nen entscheidenden Punkt. Wir sind - in meinen Augen - als Drummer in der Popularmusik in der recht vorteilhaften Situation, dass es viele Stile gibt, die uns als Drummer eher unter- als überfordern. Nen stabilen Rockbeat bekommen selbst Nicht- Schlagzeuger relativ bald hin, und bei vielen anderen Styles ist es ebenfalls nicht die technische Herausforderung, die uns vor Probleme stellt, sondern das Entwickeln des richtigen Feelings.


    Wenn man weiß, was Topdrummer als Money-Beats und -Fills bezeichnen, schöpfen wir in vielen Fällen nur einen winzigen Bruchteil dessen aus, was am Schlagzeug möglich wäre. Ein durchschnittlicher Amateur entlarvt sich typischerweise nicht aufgrund seiner Grooves, sondern weil die Fills unsicher wirken. Drumsoli kommen beim Publikum an, aber kaum ein Gast wird sich beschweren oder überhaupt bemerken, dass das Drumsolo gefehlt hat. Wir sind also in der fast schon beneidenswerten Lage, beim überwiegenden Teil der Musik mit bescheidensten Mitteln bestehen zu können. Die Fähigkeit zur Reduktion aufs Wesentliche schützt uns also zuverlässig vor peinlichen Momenten.


    Vergleichbar dazu wäre vielleicht der Pianist oder Gitarrist, der zu 90 % Four Chord Songs in C-Dur spielen müsste. Diese Erkenntnis nimmt mir mittlerweile ordentlich Druck vom Kessel, weil ich mein Üben an den tatsächlichen Erfordernissen ausrichte. Die Wahrscheinlichkeit, in meinem Alter noch nen Schwenk zu Prog/Metal machen zu müssen, ist gering, also kann ich mir das Üben von Doublebass-Eskapaden und hochakademischen konstruierten Grooves oder auch so Quintolenzeug sparen. Dafür lohnt sich für mich, meine Single- und Doublestrokes auf ein besseres Level zu bekommen, weil sie für meine musikalischen Aktivitäten sitzen sollten.


    Geübt werden überwiegend Dinge, die mir bei Proben oder auf der Bühne auffallen, weil sie sich für mich nicht sicher genug anfühlen, selbst wenn Mitmusiker das nicht mal immer bemerken. Oder ich höre bei irgendwem ne coole Idee, die mich so beeindruckt, dass ich sie in mein Arsenal aufnehmen will. Also quasi ohne jedes Konzept, punktuell und rein aus der Laune heraus.


    Generell war mein bester "Übeplan" immer, viel zusammen mit anderen Musik zu machen, dabei auch vor ungewohnten Stilen nicht zurückzuschrecken, und dabei die Aspekte zu Etappenzielen zu machen, die mir jeweils die größten Steine in den Weg legten. Stilübergreifend waren das in den letzten 10 Jahren vor allem die wichtigsten Rudiments und Hand-Fuß-Koordination sowie Verbesserung meines dynamischen Spiels über alle Dynamikstufen.

    Jede Triole lässt sich mit nem dreisilbigen Wort darstellen

    z.B.

    Kirsch-li-kör

    Pu-ten-brust

    Schüt-tel-reim


    als Autofan

    Ca-bri-o


    als CDU-Wähler

    Frie-drich-Merz


    als MAGA-Fan

    Do-nald-Trump


    im Englandurlaub

    Gin-ger-bread


    könntest natürlich als Musiker auch Hän-ge-tom oder Kon-tra-bass nehmen.


    Du sagst das Wort so oft, wie du Triolen brauchst, und fertig ist die "Sprachsteuerung", der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt.


    Oder meintest du was anderes? Kommt mir beim Lesen grad selbst ziemlich banal vor.

    Hardware: sehr gute Qualität.

    Bei Thomann erwähnt ein Rezensent des UF8 folgendes:

    gleich nach dem Auspacken kam die Ernüchterung: SSL haben bei den Fader und Poti-Knöpfen deutlich gespart. Billigste Plastikvariante, zudem auch noch wackelig. Wer schon mal an SSL Pulten saß, verbindet dieses Gefühl der Perfektion mit dem Namen, daher war das für mich unvorstellbar, dass SSL eine derart miese Verarbeitung auf den Markt bringen würde. :/


    Die große Mehrheit interessiert sich m. E. so gar nicht für irgendwelche mondbepreisten Exoten, und die wenigen Sammler, die das vielleicht interessiert, haben seit Jahren entsprechende Suchaufträge eingerichtet

    Da muss ich jetzt doch mal ne Lanze für Michelin brechen. Man hat ihm ja diesen Faden nahegelegt, um nicht immer Sammlerstücke zu astronomischen Preisen in anderen Ebay- oder gar Schnäppchenthreads zu posten. Wenn hier also wirklich Sachen wie dieses beeindruckend gigantische Signature reinkommen, wo man selbst ohne Sammelleidenschaft dreimal tief durchatmet, ehe man konstatiert, dass es schon verrückte Schlagzeugsammler gibt, ist das Thema ja erfüllt, und dann schaut der eine oder andere vielleicht auch noch gerne interessiert mal rein. Für mich müssten das nicht einmal Verkaufsangebote sein, sondern wenn irgendein Netzfund ne auffällige schlagzeugbezogenen Sammlung offenbart, kann das auch von Interesse sein.


    Wenn aber ständig Feld-, Wald- und Wiesenangebote gepostet werden, wird dieser Fred halt zur persönlichen Spielwiese einzelner User, die vom Rest ignoriert wird. Wenn jeder User mit genügend Sendungsbewusstsein sein eigenes Steckenpferd hier so offensiv auslebt und die Community das schweigend hinnimmt, dann braucht es aber kein Forum mehr. Das wäre dann nämlich das Prinzip von Social Media, und ich erinner mich noch gut dran, wie mich Facebook angefangen hat zu nerven, als immer mehr meiner Kontakte damit begannen, sich permanent auf der Ebene "Ich im Biergarten", "Ich am Shanghaier Flughafen", "Ich am Nordseedeich" mitzuteilen, während sich andere zurückzogen. Pos(t)en um jeden Preis...


    Edit von Chuck: An dieser Stelle (um den Thread nicht unnötig zu pushen) erlaube ich mir mal, den von trommla in seinem obigen Zitat weggelassenen Teil meines Posts nachzuzitieren. Zum einen, da das Zitat sonst sinnverkürzend ist, und außerdem sieht man dann, dass wir uns doch relativ einig sind:

    Ich sehe das Ding inzwischen auch eher kritisch, zumindest was die Frequenz und Güte der Angebotshinweise angeht.

    Ich denke,

    wird er den Klumpatsch -vielleicht- los.

    das liegt beinahe unabhängig vom aufgerufenen Preis daran, dass wohl kein Drummer sich so nen üppigen Satz kauft, bei dem dann vielleicht 50 oder mehr Prozent gar nicht gefallen. Dann den ganzen Klumpatsch wieder - einzeln - zu verpacken und weiterzuveräußern, ohne einen fürstlichen Gewinn dadurch zu erzielen, würde mich abschrecken. Schnäppchen wär's, wenn genau dieser Gewinn zu erwarten wäre ;)

    Lieber Michelin

    Du kannst natürlich einfach alle Widerstände in den Wind schießen und so weitermachen. Letztendlich mus es eine Entscheidung der Boardbetreiber sein, wozu das Forum gedacht ist und was sie dir durchgehen lassen.


    Ich persönlich und vermutlich viele andere hier sehen es so, dass Forumsbeiträge einen Mehrwert für eine relevante Anzahl von Usern haben sollten. Wirklich unabhängig von solchen Erwägungen ist die Galerie, wie mc.mod ja bereits schrub. Dort kannst du ohne Stress zeigen "das bin ich, und das alles finde ich gut".


    Die Aussage "ich poste das, weil ich es eben gut finde" reicht meines Erachtens hier eben NICHT als Begründung, um einen Artikel zu verlinken, oder provokativ ausgedrückt, es interessiert das Forum nicht, was du oder ich gut finden. Hier gehören Dinge rein, bei denen man annehmen muss, dass etliche User sie ebenso großartig finden wie man selbst.


    Auch die Tatsache, dass ein Instrument qualitativ gut oder ein Einzelstück ist, qualifizert es nicht für diesen Thread. Ein Sammlerstück erfordert zwingend, dass es über längere Zeiträume eine gewisse Nachfrage bei geringer Verfügbarkeit gibt, oder dass es eine Szene gibt, die genau solche Produkte handelt. Bei 08-15 Trommeln wie dieser Masshoff Snare führst du deinen eigenen Thread ad absurdum, es soll - so hatte ich es verstanden - ja um ganz besondere Instrumente gehen.


    Jaja, ich weiß, erst wirst du angeblökt, weil du zu sehr als Sonor-Fanboy auftritts, jetzt nennst du andere Hersteller, und es ist auch wieder nicht recht. Das liegt halt daran, dass du bei deinen Posts nicht zu erkennen gibst, dass dich das "Allgemeine Interesse" groß interessiert, obwohl dir immer wieder signalisiert wird, dass deine Ich-Bezogenheit nicht gut ankommt.


    Jetzt könnte man natürlich fragen, weshalb man sich ständig drüber aufregen muss, wenn andere sich auffällig verhalten und das Boardklima stören. Ist Klappe halten wirklich besser?

    Sachlich fällt mir da gar kein Gegenargument ein, außer dass ich es auch im wahren Leben nicht toll finde, wenn Menschen keine gesellschaftliche Verantwortung und keine klare Kante zu kennen scheinen. Achtsamkeit beim sozialen Miteinander heißt nicht nur, keinem auf die Füße zu treten, sondern eben auch, aufeinander zu achten, nicht sich gegenseitig zu ignorieren.


    Ok, ich schweife ab, falls du Michelin zu diesem Thema noch nen Gedankenaustausch willst, kannst du mich ja gerne privat anschreiben.