Beiträge von trommla

    Das JoJo-Pedal war mehreren Leuten beim Spiel mitten im Auftritt zusammengeklappt, der Faltmechanismus war irgendwie nicht so ganz ausgereift. Und es hat nicht wirklich fest gesessen

    Leider wahr, ist mir jüngst wieder mitten im 2. Set passiert. Wer die Maschine nur an einer Bassdrum nutzt und sie dafür ideal einstellt, kann wirklich Spaß damit haben. Ein Wechsel zwischen verschiedenen Hoops bringt aber immer wieder das Risiko mit sich, den Anpressdruck zu fest einzustellen, dann kann die Verriegelung nicht vollständig einrasten, und die Säule löst sich möglicherweise. Oder man stellt ihn zu lose ein, dann hält die Säule, aber das Pedal "schwänzelt".


    Allerdings finde ich Spielgefühl und Kompaktheit zu gut, als dass ich umsteigen will. Gibt es überhaupt faltbare Alternativen außer im Vintage-Segment?

    Sagt mal, spielt ihr alle nur Rimshots in Fortissimo, und drunter macht ihr's nicht?


    Ich besitze Snares, die richtig knallen (können), andere sind eher für den gepflegten Ausritt geeignet und insgesamt etwas dezenter. Aber noch keine davon war im Vergleich zu Bassdrum und Toms irgendwie vorlaut. Ich bin wirklich kein Heavy Hitter in härteren Genres, meine Snares sind exakt so laut, wie ich sie spiele.


    Aktuell habe ich wie du nur 14er bei mir rumstehen, daher fiele meine Wahl auf ne 13, den der Charakter einer 13 unterscheidet sich wahrnehmbar von ner 14er.

    Haha, das empfindet echt jeder anders. Für mich hört sich das nicht klasse, sondern knapp oberhalb von sch*** an. Ging mir schon damals bei Sinead O'Connor so. Mehrstimmigkeit mag ich hingegen gerne, nur gibt's anscheinend in D nur wenige Bands, die das wollen/können.

    Ich hab so nen Test damals nach dem Kauf meines Gretsch Catalina durchgeführt, und das Ergebnis war ähnlich ernüchternd. Bei nem Billo-Set vielleicht eher erwartbar, trotzdem ärgerlich. Dachte ich zumindest, da es mir zunächst nicht gelang, das 12er mit 5er-Teilung vernünftig zu stimmen. Hatte sogar schon nen Trommelbauer kontaktiert, um die Gratung nachzuarbeiten. Dann hab ich aber vorher noch den Gretsch-Freischwinger gegen ne RIMS-Kopie vom Stegner getauscht, und siehe da, das Tom klang, wie man es von einem Holzzylinder mit Fellen erwartet.


    Warum schreibe ich das? Weil mir dadurch klar wurde, dass die hier bereits getätigten Aussagen (Naturprodukt, "erst mal hören", keinen Kopf machen) einfach stimmen und am Ender der Sound zählt, nicht die Messung.

    wie für mich ein gutes Funky Ride klingt,

    Um gern auf dem Ride zu spielen muss es aber für mich top sein!

    Dann hast du es ja gut erwischt, dieses Ride klingt schön, aber nicht ungewöhnlich. Es gibt viele gute Rides mit ähnlichem Charakter. Schön angepasst, nicht provokativ oder aufmüpfig, das sind mehr die Anzugträger unter den Rides. Können vieles, passen sich an, fallen dabei nicht groß auf. Tatsächlich auch nach meinem Geschmack :D


    Was allerdings an dem Video funky sein soll, muss ich noch herausfinden.

    Hat jemand eine Idee, wie ich so einen Muff für ein 8 Zoll Tom herstellen kann?

    Na ja, die Dinger sind nichts anderes als ein Filzring mit nem Geschirrtuch. Exakt da würde ich bei ner Bastellösung anfangen. Stärkeren Filz (z.B. 3 mm) gibts sogar als Kreiszuschnitt, und Geschirrtücher hoffentlich in jedem Haushalt. Ne gute Textilschere, und fertig ist die Laube.

    wenn ich so ein Set live im Sommer benutzen will, muss ich dann dem Veranstallter sagen das ich ein Dach über der Bühne brauche !?

    Na heute läuft das dann so, dass "sound shield" und "light shield" zu einem undurchsichtigen Plexiglas-Würfel kombiniert werden. Der Drummer bekommt wie beim Musical nicht mehr nur den Sound, sondern auch ein Video der Bühne eingespielt.

    Volle Kontrolle über alles - nur nicht mehr, wo sich der Drummer gerade aufhält, weil die Show eh vom Band kommt und der Drummer gerade am Catering-Tresen rumhängt. :D

    Gibt es nirgends ein Stamp? Ohne wird's schwer, dem Becken fehlen ja jegliche markanten Eigenschaften, die es von anderen alten Becken unterscheiden würde.

    Ich hab mal so nen Dachbodenfund bekommen, da hat mir nach Entfernung des Schmodders die Prägung verraten, dass es ein altes K-Zildjian ist.

    Leider sind es häufiger die traurigen Geschichten, die tolle Songs hervorbringen.

    Klasse Song, und das Video zeigt ohne Schnickschnack, dass man auch mit einfachen Mitteln Wirkung erreicht. So ziemlich der einzige negative Gedanke, den ich beim Anhören hatte: ich mag einfach keine gedoppelten Vocals und hab nie verstanden, warum das überhaupt gemacht wird.

    Mit den Millenium-Pro Stativen hab ich auch gute Erfahrungen. Vielleicht nicht so unverwüstlich wie Tama, aber schon auch haltbar.

    Falls deine vorhandene HH-Maschine eine feste Federspannung hat, wäre das sowieso ein Argument für eine andere HH-Maschine.

    Hier bin ich nicht zwingend deiner Meinung. Es gibt durchaus Maschinen, die ohne einstellbare Federspannung gut funktionieren, z.B. meine beiden Stagemaster light haben die nicht und lassen sich trotzdem 1a spielen, und sie haben drehbare Beine. Wäre insofern auch ne Option.


    Zweibeine spielen ihre Vorteile dann aus, wenn man noch weitere Pedale integrieren will und beidseits der Trittplatte eins hat. Man hat dafür aber i.d.R. mehr Masse zu bewegen, wenn man sein Set öfter mal transportiert.

    Ich würde mich vor allem nicht auf Aussagen anderer Drummer verlassen ;)


    Ich habe beispielsweise keinerlei Problem, auf irgendwas zu üben, bei dem die Verteilung der Elemente dem entspricht, was ich auch am Akustikset gewohnt bin. Zum üben muss aber für mich eine Snare weder nach Snare klingen, noch brauche ich ein Becken, das mir ein "richtiges" Spielgefühl suggeriert. Auf einem Übeset übe ich Koordination d.h. vor allem die größeren Bewegungsabläufe meiner Gliedmaßen, plus richtige Körperhaltung. Das "Feintuning", also das musikalische Arbeiten mit den Sounds, Ghostnotes, verschiedene Zonen auf Trommeln und Becken, kann ich auf keinem E- oder Übeset dieser Welt abbilden.


    Mein DW Go-Anywhere-Kit war mir mit seinen 5 Gummipads völlig ausreichen, und das macht bekanntlich nur Pöck, und zwar genau so laut, wie man draufhaut. Jeder Drummer hat andere Erwartungen, andere Fähigkeiten und einen anderen Erfahrungshorizont, da wirst du kaum verbindliche Mehrheiten Pro oder Contra verschiedener Übehilfen finden.


    Letztendlich muss DICH deine Übehilfe (Instrument will ich diese Sachen alle nicht nennen) zum Üben motivieren und dir Resultate sprich Fortschritte liefern. Berühmte Drummer haben angeblich auf Sofakissen geübt, um damit ihre Technik zu verbessern, und ihre Bekanntheit lässt wohl den Schluss zu, dass das zumindest funktioniert haben muss. Allerdings waren das Zeiten, in denen man nicht einfach bei Thomann aus einer Vielzahl von Optionen auswählen konnte, sondern der Wohlstand war gering, die Möglichkeiten ebenso. Ich glaube, bei aller Vielfalt hat sich nur eins bis heute nicht verändert: es hängt immer von der Einstellung des Drummers ab, nicht von seiner Ausstattung, gute Resultate erreicht man vermutlich nahezu mit allen Hilfsmitteln, wenn man fleißig genug übt.


    Ich würde nicht erwarten, dass das Tama True Touch Training Kit dir ein wesentlich besseres Übegefühl vermitteln würde, und dafür wäre es mir definitiv zu teuer. Allerdings kenne ich es nicht und müsste es selbst vor Ort testen, um mir ein Bild zu machen. Was dir wirklich fehlt, dürfte exakt das sein, was du selbst beschreibst, nämlich die Option, ein echtes Set zu nutzen. Ein echtes Set ist aber IMMER zu laut für ne Mietwohnung, da kannst du machen, was du willst. Und alles andere ist IMMER ein Kompromiss.