Beiträge von trommla

    zögere aber aktuell noch wegen der Entfernung des Luftlochs/Airvents (aus Metall). Gibt es einen Trick, dieses zu entfernen, ohne den Kessel und die Metallhülse (?) zu beschädigen und letztere nach Refinishing wieder einzusetzen?

    Hab das einmal bei meiner ollen Piccolo gemacht und das Airvent bei der Demontage nicht retten können. Stattdessen für kleines Geld ein neues bestellt, diesmal ein geschraubtes. Das lässt sich nun auch beim nächsten Mal bei Bedarf heraus- und wieder hineindrehen. Allerdings hab ich von der Idee, die Snare neu zu folieren, Abstand genommen, da der Lack mit etwas Politur noch ganz ok war. Bis auf Strainer und Buttend sowie obiges Airvent blieb also alles beim alten, was angesichts der Wertes der Snare eh schon die maximal vertretbare Investition war. Die Snare hab ich zu Zeiten, als Ebay noch gut für Privatverkäufe war, mal für 35 Euro inkl. Versand aus irgendeiner Studioauflösung erstanden, ohne Angabe irgendeines Herstellers, mit Hayman-Böckchen, aber ganz ok-em Sound.

    Strainer und Buttend waren auch nur deshalb fällig, weil bei den zu ersetzenden der Teppich beidseits noch mit Kreuzschrauben befestigt werden musste. Und das akzeptiere ich nur bei richtigen Vintage-Schätzchen ;)

    Klasse, Musik fürs Herz ist das, schnörkellos und gutgelaunt. Die Stimme der Sängerin gefällt mir, sie hat aber keine formale Ausbildung, vermute ich? Ihre Intonation ist leider meist nur "ungefähr richtig" und könnte mit Unterricht sicher noch besser werden. Live verspielt sich das aber eh

    :thumbup:

    Wer von euch Drummern ist auch Handwerker und hat einschlägige Erfahrungen gemacht.. Oder wer ist Karrosseriebauer und hat Ahnung von Folier die man nüber Autolacke ziehen kann....

    Ich habe schon davon gelesen, dass Drummer ihre Sets mit irgendwelchen Folien aus dem Kfz-Bereich oder gar DCFix bezogen haben. Allerdings würde ich das selbst so nicht angehen. Spezielle (z.B. Delmar) Drumwraps benötigen zwar separaten Kleber, sind aber wesentlich robuster als solche Selbstklebefolien von der Rolle. Und aufgrund der Materialdicke sicher auch deutlich leichter blasenfrei aufzubringen.


    Und auch wenn die Design-Serie (ich nehme dass du die meinst und nicht DesignER) keine Collectors sind, reden wir doch von einem guten Drumset, das ein bisschen Aufwand lohnt. Man darf vielleicht auch nicht außer acht lassen, dass hochwertige Drumwraps besser vor mechanischen Beschädigungen schützen als Folien in Mikrometer-Dicke. Und sie sehen imho besser aus in ihren Sparkle-, Pearl- oder Glass-Finishes.


    Bei ST-Drums kannst du dir solche Wraps sogar passgenau auf deine Kessel zuschneiden lassen und sparst dir komplett den Stress, alles selbst zuzuschneiden und vielleicht am Ende die unschönen Kanten nur mühsam unter den Hoops verstecken zu können. Klar, dahinter stecken auch immer wirtschaftliche Überlegungen, ich behaupte aber mal, wer ein DW-Set gebraucht sucht, für den wäre ein selbst mit Autofolie bezogenes Set so uninteressant, dass der Wertverlust fast so groß wäre wie die Mehrkosten für ordentliche Delmar-Drumwraps inkl. Montage. Und den Aufwand hast du sowieso in beiden Fällen, also erst mal Kesselhardware abschrauben (und polieren ;) ), Folie aufziehen, Hardware wieder draufschrauben und Trommeln stimmen.


    Edit: wegen des Kesseldurchmessers könntest du einfach mal bei ST-Drums anrufen und nachfragen. Die machen solche Servicearbeiten ja oft und haben Erfahrung damit. In der Regel braucht man die Folie ja nicht bis zur Gratung kleben, sondern kann ein paar Millimeter frei lassen, ohne dass man das sehen würde, weil das Fell den Übergang verdeckt. Und vielleicht ist dort das Problem mit dem Kesseldurchmesser schon keins mehr.

    ich glaube nicht, dass die Klicks, die wir Mitglieder aus dem Forum verursachen, (...) einen entscheidenden Einfluss auf die Reichweite der Herren hat. Schaut man sich die Aufrufzahlen der Videos an liegen die ja teilweise im unteren dreistelligen Bereich.

    Hinzu kommt, dass wir als vielleicht als Multiplikatoren mittelfristig sogar Einfluss haben, ihre Reichweite zu begrenzen, selbst wenn wir ihnen zunächst ein paar Clicks extra bescheren.

    Und letztendlich sollte es ja nicht darum gehen, ihnen das Leben pauschal schwer zu machen, sondern auf unseriöse Praktiken hinzuweisen. Wenn Tim Rustemeier seriösen Content liefert, darf er das ja gerne tun und auch Geld damit machen, finde ich.

    Wir alle schießen blind und hoffen irgendwas zu treffen. Weil wir nicht spezifisch wissen worauf wir zielen müssen. Wenn wir das dann genau wissen, dann treffen wir auch.

    Wessen Zitat soll das denn sein? Eins von Herrn U.M. aus B.?

    Eigentlich würden wir unserem Ruf als Fachforum sehr gerecht werden, wenn wir die zwei Hirnis in diesem Forum einfach mal ignorieren.

    Ich sehe es genau anders herum. Manche der potenziellen Klienten dieser Herren lesen vielleicht auch im DF mit oder schlagen eines Tages hier auf. Wenn wir darauf verzichten, diesen Unsinn zu kommentieren, ist gar nichts gewonnen, aber wir verzichten freiwillig darauf, dem verschwurbelten (und m.E. durchaus kalkulierten) Schwachsinn etwas entgegenzusetzen.


    Was letztendlich wirklich sinnvoller ist, weiß der Geier.

    wir sollten aber vllt. besser zu der Frage Beitrag liefern und nicht zu unserer Einschätzung, was einer grundsätzlich tun oder lassen sollte.

    Das wurde durchaus versucht, aber ich finde es im Zweifel schon auch angebracht, die Sinnhaftigkeit einer Fragestellung zu überprüfen, wenn dem TS selbst dazu noch die Erfahrung fehlt.


    Von einem Fachverkäufer (die älteren unter uns werden sich erinnern) erwarte ich doch auch, meine Vorstellungen zu hinterfragen, statt mich in unrealistischen Erwartungen zu bestärken.

    Weil er aus der klassischen Musik kommt, also er hat Klassik studiert. Und er kennt nicht mal Benny Greb oder New Breed, außerdem war er bei einem Song, den er frei improvisiert hat dauerhaft neben dem Klick, gut er hatte auch schon ein paar Bier getrunken, aber in diesem Moment wusste ich, dass er für mich als Lehrer nicht in Frage kommt.

    Aus meiner Sicht ein Jein. Klar, man muss seinen Lehrer schon vertrauen können, sonst wird das nichts. Andererseits ist nicht jeder gute Lehrer zwingend auch ein guter Musiker und umgekehrt. Ihm mal vorzuspielen und sich beraten zu lassen, was er dir empfehlen und beibringen könnte, wäre imho kein Fehler. Zumal er als "Klassiker" ja ne Band hat, also offensichtlich sehr wohl über den Tellerrand hinaus schaut. Dabei Benny Greb und Gary Chester übersehen zu haben, ist wirklich kein Sakrileg, schlimmstenfalls etwas ungewöhnlich.


    Wir hatten das schon öfters, ich glaube sogar mit dir. Ein Schüler ohne langjährige Erfahrung (die es natürlich auch hin und wieder gibt), der dem Lehrer gleich zu Beginn vorschreiben will, wie dieser sein Unterrichtskonzept zu gestalten hat, ist ein bisschen, wie wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt. Etwas Offenheit und die Bereitschaft, sich der Erfahrung eines guten Lehrers wenigstens ein Stück weit unterzuordnen, gehört meines Erachtens zu einem gesunden und fruchtbaren Lehrer-Schüler-Verhältnis dazu. Meines Erachtens lässt sich das nicht ohne wenigstens ein paar Unterrichtsstunden beurteilen, es sei denn, du bestehst kompromisslos auf deinen Erwartungshaltungen. Ich bin ehrlich, als Schlagzeuglehrer würde ich auf so einen Schüler lieber verzichten, auch wenn es einen finanziellen Verlust bedeutet, denn das macht mir schlechte Laune.

    einer ist ein Proberaum neben mir, mit seiner Band. Wir haben schon öfters miteinander gequatscht und schonmal einen Abend zusammen bei mir im Proberaum verbracht und gespielt. Aus meiner Sicht macht es wenig Sinn ihn als Schlagzeugleher zu nehmen.

    Bin ich der einzige, der grad massiv viele Fragezeichen im Kopf hat? Für mich liest sich das, als ob die erste Option gleich nebenan wohnt. Warum das wenig Sinn machen soll, bedarf imho etwas Ausführung, sonst muss ich m_tree rechtgeben, das wirkt ziemlich nach Ausrede.


    Na ja, am Ende kanns mir wurscht sein, ob du vor lauter "Konzeptsuche" jemals den Einstieg in ernsthaftes Schlagzeugspiel findest oder nicht.

    Ich bin oft der Meinung, dass Dinge selbst auszutesten gegenüber dem Nachspielen überwiegen sollten.

    Jeder Mensch lernt durch Imitation, das beginnt mit der Geburt und ist im Menschsein gewissermaßen angelegt. Ich versteh immer nicht, weshalb man im Erwachsenenalter dann regelmäßig denkt, es wäre schlauer, das Rad neu zu erfinden, statt weiterhin Dinge zu imitieren. Imitieren und Kopieren sind schließlich verschiedene Dinge.


    Oder ist's am Ende doch einfach ne bequeme Ausrede unter Hobbymusikern, nicht zugeben zu müssen, dass die Lernkurve durch Imitation mangels Begabung zu flach verläuft? 😉

    oh ja, das Paiste-Büchlein hatte ich auch. Allerdings war mir Serge Mayer damals kein Begriff. Heute Ärger ich mich, dieses Dokument der Musikgeschichte irgendwann entsorgt zu haben :cursing:

    Ehrlich gesagt halte ich nix davon, nach irgendwelchen Fill-Konzepten zu suchen. Das birgt nämlich das Risiko, Fills nur technisch zu denken statt musikalisch.


    Mir hat es immer sehr geholfen, anderen Drummern zuzuschauen und zu hören, was die so machen. Nicht alles versteht man schon als Anfänger, es empfiehlt sich, sich Licks raussuchen, von deren Umsetzung man zumindest ne ungefähre Vorstellung hat. Ob du es dann technisch wie im Original umsetzt oder aber auf deine Fähigkeiten ummodelst, ist gar nicht so wichtig, denn du weißt ja, dass es passen wird. Denn sonst hätte dir das Fill ja nicht gefallen 😉


    Mein Ansatz war immer schon, von der musikalischen Anwendung her auf die Sachen zu schauen und mir dann zu überlegen, welche Technik ich hierfür vertiefen sollte.


    Du denkst 180° entgegengesetzt, wenn du nach Konzepten vorgehst und dir hernach überlegen musst, wo der Quark dann am besten eingerührt werden könnte. Kann man machen, führt aber evtl leichter zu Overplaying, nur weil man's eben "kann".


    Gerade als Amateur mit begrenzter Übezeit ist es hilfreich, leichtere, für einen selbst und Zuhörer gut verständliche Dinge zu trainieren, denn damit kommst du auch als Banddrummer im Zweifel weiter, als wenn du permanent versuchst, irgendwelche verkopften Licks rauszuhauen, die außer dich wirklich KEINEN interessieren.

    Ich denke, hier werden gerade zwei Dinge durcheinandergeworfen. Das eine ist der persönliche Geschmack und was gerade zum Blasten taugt. Da würde ich mal dreist zusammenfassen, ne Regel gibt's nicht, Drummer nehmen, was ihnen gefällt. Mir scheint aber nach den bisherigen Posts, es dominieren doch eher kräftige Rides/Hihats und eher dünne Crashes.


    Das andere ist die konkrete Auswahl aus der Oberliga der Beckenschmiedekunst. Da sollte zumindest eindringlich drauf hingewiesen sein, dass Gehör und Soundverständnis sich erst entwickeln müssen und Anfänger ein besonders hohes Risiko tragen, nach dem Kauf enttäuscht zu sein, da die Erwartungen mangels Erfahrung hinten und vorne nicht erfüllt werden.


    Selbst ich mit 45 Jahren als Drummer würde mir kein solches Setup ungetestet zulegen, weil ich wüsste, dass es nicht hält, was mir Soundfiles versprechen. Das kann man bei gebrauchten Einzelbecken machen, weil man sie jederzeit ohne Verlust wieder abstoßen kann. Neuware lässt sich zwar zurückschicken, allerdings merkt man selbst als Routinier oft erst mit der Zeit und nach regelmäßigem Gebrauch, was nicht passt. Dann hilft natürlich die Rückgabeoption nicht mehr weiter.


    Wenn du also neu kaufen willst, dann geh ins Geschäft und suche dir dein Setup vor Ort aus. Mach dir keine Gedanken, wenn das Becken XY nicht vorrätig ist. Es gibt soooo viele Becken, die dir gefallen werden, dass die Wahl schwer genug fallen dürfte. Und ich garantiere dir, du wirst trotzdem DEIN Set finden und glücklich nach Hause kommen, auch wenn kein von dir genanntes Becken darunter ist.