Beiträge von trommla

    Das ist ja ein schöner schnuckeliger Proberaum!

    Das ist ein Multifunktions-Bandraum, in dem alle gemeinsam proben, zechen und saunieren können. Wobei...die ersten beiden Aspekte beherrscht ja eigentlich jeder Proberaum.


    Gestrige Probe mit dem Akkordeon-Orchester. Das wird wohl mein Setup für das anstehende Konzert am 8.5.

    Wow, die Becken sehen ja aus wie ladenneu. Wie schaffst du das denn?

    Wie immer ein cooler Song von dir, dessen Text zum Schmunzeln anregt. Vermutlich wird man ihn auch zu Zydeco zählen können, trotzdem bin ich überrascht, denn für mich war bisher immer ein typisches "Erkennungszeichen" dieser Musik der Klang des Akkordeons. Evtl. noch ergänzt von einer Fiddle, und percussiv sollte man das Waschbrett nicht vergessen.

    Sooo toll kann das Schnäppchen offensichtlich nicht sein 🙄

    Jaaaa, ich weiß, die alten Drumcraft-Sets werden fast nur noch zum Kilopreis gehandelt, was aber nichts daran ändert, dass das tolle Sets waren und sind, hab gerade mal wieder 3 Tage nen Gig mit meinem DC8 gehabt. Wenn du professionellen Sound für kleines Geld willst, muss es nicht immer Tama, DW und Co sein, darauf wollte ich hinaus. Für U500 Euro nen Sound in Reichweite eines Collectors oder RC gibt's sonst nicht. Und das ist KEINE Übertreibung.

    eine narzisstische Persönlichkeitsstörung, keine Psychopathie

    Die beiden Dinge sind leider nicht so klar voneinander zu trennen, sie kommen durchaus auch gemeinsam vor. Wikipedia spricht von Komorbiditäten. Und wenn du dort die Unterform 1 durchliest, passt das, für mich nicht überraschend, ziemlich genau auf Donald Trump.


    Und auch im Kulturbetrieb bzw. in dessen kommerziell obersten Ligen geht es um teilweise sehr viel Geld (=Einfluss, =Macht). Bigband-Leiter oder andere Kreative meine ich damit nicht unbedingt, eher Manager/Produzenten etc.

    Warum akzeptiert man nicht einfach, dass Extreme extrem sind?

    Weil der Mensch ein soziales Herdentier ist und diese Mär vom erfolgreichen, rücksichtslosen "Ellenbogentypen" mitverantwortlich dafür ist, dass wir gerade kulturell dabei sind, 80 Jahre Frieden und Freiheit in einem überwiegenden Teil der Welt zu verspielen. 80 Jahre, in denen die wichtigsten Länder der Erde sich einig waren, dass man genau diesen Typen eben nicht zu viel Einfluss geben darf.

    Viele spielen ja 1up 1down, und nicht mehr die Fusion Sets. Da sind Racks nicht mehr in Mode.

    Ist nicht "Fusion" nur ein Begriff für eine bestimmte 2up 1 down Kombi? Macht ein Tom mehr nen Unterschied pro oder contra Rack? Mir scheint auch der Rackgebrauch weniger geworden zu sein, vielleicht sind aber die Hobbytrommler mit der Zeit einfach schlauer geworden und haben erkannt, dass Gartenzäune um Schlagzeuge noch weniger Sinn machen als um's heimische Grundstück. 8o


    Edit: bei ner Festinstallation im Studio oder bei Setups mit 15 Becken am Geländer fände ich es überlegenswert, aber wer regelmäßig live spielt und wie ich (und vermutlich viele anderen) nicht ständig auf großen Festivalbühnen, sondern häufig in kleinen Musikkneipen anzutreffen ist, fährt mit Ständern vermutlich sogar besser. Der Fußabdruck eines Racks ist halt nicht so variabel wie Stative mit versenkbarem Galgen, die man in einem gewissen Radius flexibel aufstellen kann, um die richtige Beckenposition zu erreichen. Und bei 3 bis 5 Becken dauert es trotzdem nicht ewig mit Ständern.

    Eigenbelege sind aber "gedacht" für kleinere Beträge. Und das Netz sagt, dass Eigenbelege gerne abgelehnt werden, wenn 250 EUR überschritten werden, auch wenn der Gesetzgeber keine Obergrenze definiert hat.

    Da habe ich andere Erfahrungen gemacht, allerdings hat damals unser Steuerberater dafür gesorgt, dass alles "richtig" verbucht wurde. Aber die Höhe der jeweiligen Betriebsausgaben waren teils vierstellig.

    m_tree

    Hat mir jetzt keine Ruhe gelassen, und ich hab nochmal rumgeschaut. Jede mir bekannte aktuelle Tomhalterung ist nur aufgesetzt, d.h. die Querkräfte wirken bei allen oberhalb des Kessels und wirken "nur" auf die 4 Befestigungsschrauben. Also alles wohl kein Problem.

    in jedem Fall ne Rechnung geben. Das macht u.U. nicht jeder private Verkäufer

    Geht über Eigenbeleg, kann man machen und ist steuerlich anerkannt. Wie der aussehen muss, verrät der Steuerberater oder das Netz.



    Michelin

    Du bestätigst ja meine Aussage, dass solche Einstufungen in Klassen oft willkürlich und wenig aussagekräftig sind. Aber von "Mittelklasse" kann ich jetzt auch bei Sonor nix finden 😉

    es ragt also keine Stange in den Kessel hinein. Inwieweit man da dann eine (stark) unsymmetrische Belastung dranhängen kann, wollte ich nicht ausprobieren

    Die Kraftübertragung liegt bei vielen Rosetten oberhalb des Kessels, selbst wenn das Tauchrohr durch den Kessel durchgeht. Für die Statik spielt das "kesselabwärts" keine Rolle, wenn mich meine Physiklehrer damals nicht verarscht haben.

    Wäre dann halt wieder ein reines Mittelklasse-Set. Starclassic Performer ist schon untere Oberklasse oder mindestens obere Mittelklasse.

    Ich verstehe zwar, was du meinst, nehme aber diese Zuweisungen nicht allzu ernst. Es gab Zeiten, in denen man wenigstens noch annehmen durfte, dass die angebotenen Finishes bei höherklassigen Sets vielfältiger und "schicker" waren. Aber selbst das gehört wohl langsam der Vergangenheit an, wenn ich mir beispielsweise Sonor so ansehe.


    Alleine der Name Starclassic steht halt für langjährig bewährte Profiqualität, was auch immer den VK eines Performer so "günstig" macht. Ob es bei genauer Betrachtung wirklich höherklassig ist als ein Superstar, das können ja die Nerds mal diskutieren. Ein Fehlen der Tomrosette sowie Gussreifen machen imho noch keinen Klassenunterschied, auch wenn viele Werbebotschaften es anders verkaufen wollen.


    Wenn das SC Performer dich im Wesentlichen anspricht, ist doch die Suche nach Alternativen im Grunde Zeitverschwendung, oder nicht?

    wollte mir beinahe die Schuhe schnüren um zum Hängetom zu spazieren, welches gefühlt irgendwo links hinter der Hi-Hat in der Nähe der Eingangstür steht.

    Ach was, viel normaler geht's eigentlich nicht, nur hätte ich das Hängetom gerne etwas mehr über als neben der Bassdrum. Geht aber nicht, wenn es auf nem Snareständer steht. Und das lässt sich nicht verhindern, denn am Beckenständer wäre mir zu unflexibel, und die Tomhalter von Sonor sind alle so potthässlich, dass ich sie nicht auf meiner schönen Vintage-Bassdrum haben möchte.


    Ansonsten stimmt das mit der Mode schon ein wenig, es war ja früher durchaus mal angesagt, Toms und Becken sehr steil zu hängen, und auch an solchen Aufbauten gab's Virtuosen.

    Tony Williams

    Könnte man denn mit dem Doppeltomhalter auf der BD das 12er auch mittig über die Bassdrum hängen?

    Da wüsste ich als alter Rosettenliebhaber (hoffentlich will mich keiner missverstehen =O ) nicht, wie das gehen sollte. Dadurch, dass die Säule mittig über der Bassdrum ist, müssen ja die Toms seitlich sein. Außer vielleicht, du nimmst ein altes Sonor Designer mit Rocket Launcher, wo man die ganze Säule nach vorne verschieben kann. Aber sowas will man glaube ich nicht...

    Er mag die Hihats, hasst den Crash und Findet den Ride ok

    So war es wohl zu erwarten. Beim Crash merkt man die Qualitätssprünge am deutlichsten, Hihat passt eh, und billige Rides funktionieren oft noch erstaunlich gut.


    Ansonsten fiel mir schon beim E-Set auf, versucht doch mal die Toms etwas tiefer und flacher einzustellen, wenn es die Körpergröße deines Sohnes schon zulässt. Bei solchen großen Winkeln ist der Aufprallwinkel der Sticks eher vergleichbar mit nem Kometeneinschlag und kann entsprechende Krater im Fell verursachen. Flachere Winkel sind generell besser, um den Rebound des Sticks optimal zu nutzen.