Ist das:
a) nur eine Sache der ÜbungOkay, ich spiele/übe max. 3 x die Woche je 1 Stunde. Dann aber alles quer Beet, und nicht nur Double Bass drumming / Geschwindigkeit.
b) der TechnikIch habe damals bei einem alten Jazzer gelernt. Der hat mir beigebracht, den Fuß aufliegen zu lassen. Diese Art ist für mich ganz angenehm, da ich da für mich die beste Balance habe.
c) der VeranlagungNun gibt es ja die unterschiedlichsten Menschen und Fähigkeiten, der eine hat´s schneller drauf wie der andere, und wiederum andere üben sich tot, und kriegen es nie hin.
d) nur eine Modeerscheinung und ein wenig überbewertet?
Sachlich sind glaube ich alle relevanten Einschätzungen und Tipps bereits genannt worden. Aber es ist wohl auch eine Frage der Fokussierung. Wenn man "Speed Drumming" als oberstes Ziel vor Augen hat, kommt man vermutlich schneller voran, als wenn man (als älterer Herr wie ich) eher gemütliche Tempi bevorzugt und 150bpm schon als uptempo gelten läßt. Jedenfalls staune ich gelegentlich, was manche Kids nach relativ kurzer Zeit auf ihrer DB zaubern, während ich immer noch Mühe habe, überhaupt mehr als 5 Schläge sauber am Stück zu spielen.
Das erinnert mich an die Guitar Heroes der 80er, als auch vor allem Schnelligkeit entscheidend war. Musikalisch hatten die Herren Malmsteen, Satriani und Co. doch eher wenig neues im Gepäck. Ähnlich geht es wohl gerade bei uns Trommlern zu, aber ich habe Geduld, auch solche Phasen gehen vorbei.
(Bin mal gespannt, wann der erste prominente Drummer des Dopings überführt wird. Wenn es nur noch um BPM ginge, wär das die logische Konsequenz, um immer neue Geschwindigkeitsbenchmarks aufstellen zu können. Trommeln als olympische Disziplin? Wer weiß?
)