Welche Mikrofonständer für Bass- und Overheadmikros?

  • Ich bin etwas überrascht, dass das BD300 von euch empfohlen wird.
    Das Mikrofon hatte ich mir auch mal geholt und eine Weile eingesetzt, aber mit dem Sound waren weder ich noch Musikerkollegen noch Tontechniker wirklich zufrieden. Mit viel "Geschraube" hat man zwar auch einen brauchbaren Sound hinbekommen, aber wirklich überzeugend fand ich es nicht. Da haben leider auch meine Versuche mit Umstimmen nicht viel gebracht. Am Ende habe ich es dann verkauft (leider mit deutlichem Verlust) und mir ein Audix D6 besorgt, und nun stimmt alles. Gut, ist natürlich auch schon ein anderer Preisrahmen.


    Die Opus 53 sind für den günstigen Preis wirklich eine Empfehlung, zudem schön klein und leicht. Das klappt dann auch, wenn man günstigere Stative benutzt. Und Glyn Johns ist wirklich zu empfehlen!!!


    Grüße
    Jan

  • Seltsamerweise lassen sich immer mehr Kollegen von diesen doch ach so günstig aussehenden Angeboten verlocken.


    Nur wenige nehmen dann hier im Forum die beherzten Empfehlungen der Forumskollegen für voll.


    Leider gilt gerade auch bei Mikrofonen, "Wer billg kauft, kauft zwei mal"


    Man bekommt mit 3 vernünftig positionierten "wertigen" Mikrofonen(Kick und 2 Overheads) eher ein brauchbares Ergebniss als mit 8-25 Billigmikrofonen.
    Und wenn bei den Mikrofonen schon zur Budgetsparte gegriffen wird möchte ich erst gar nicht wissen in welcher Preisliga das verwendete Mischpult agiert.


    Schaut lieber das ihr ein paar wenige (dafür jedoch anständige) Signalketten(Mikrofon, Kabel, Mischpult etc..) für eure Aufnahmen verwendet



    Auch Live wirst du mit den günstigen Mikros dir keinen Gefallen tun.
    Bei größeren Events wird meist eh die Technik gestellt, und bei kleineren Gigs reichen Mikros an Kick und OH auch aus.

  • Ich bin etwas überrascht, dass das BD300 von euch empfohlen wird.


    In diesem Test schneidet das BD300 meiner Meinung nach ganz gut ab. Es wird jedoch um längen besser sein als das im Superlux befindliche Micro, einfach, weil das Bassdrum micro dort nur ca. 20 Euro kostet. ;)
    Das BD300 ist natürlich auch nicht das nonplusultra micro. Bei dem stark begrenzten Budget aber wohl eine der wenigen Alternativen um etwas Geld für halbwegs ordentliche Overheads übrig zu haben.
    Die Opus53 sind ja auch nicht das nonplusultra. Klar hätte man da gerne nen paar km184 dort hängen.... ...
    Als Einsteigerbasis sind mMn diese (2-3) Micros aber deutlich dem Superlux Koffer vorzuziehen.


    Schönen Gruß
    Andre

  • Meine Aussage stützt sich nur auf eigene Erfahrungen, in denen mich das T-Bone klanglich nicht überzeugt hat, die Verarbeitung war allerdings völlig i.O.
    Leider weiß ich im Budget-Bereich keine Alternative, die ich nennen könnte.


    Das Superlux-Set kenne ich überhaupt nicht, finde aber die User-Reviews beim Big T überraschend positiv. Daher fänd ich es nicht so schlimm, so einen Koffer mal zu ordern, ausgiebig zu testen und danach ggf. oder wahrscheinlich zurück zu schicken. In 30 Tagen sollte man einen Überblick bekommen können, wofür es sich eignet und wofür nicht.


    Insgesamt bin ich aber wie viele der Meinung, dass ein mit 3 ordentlichen Mics abgenommenes Set die bessere Alternative darstellt als so ein Budget-Komplettset.

  • Hallo,


    der Witz ist, dass bei den Chinakrachern, dazu zählen auch alle T-Knochen, die Varianz nicht ganz unerheblich ist, auf deutsch: je nach Glück erhält man ein besseres oder schlechteres Modell.
    Endkontrolle kostet Geld. Das leisten sich nur etablierte Unternehmen, die einen anständigen Ruf zu verlieren haben (und auch dort geht der Trend zum Schrott, siehe AKG).


    Mit Glyn Johns kann man arbeiten, man muss es aber nicht, meiner Meinung nach ist das auch so eine Modekrankheit, für mein Set und meinen Proberaum sowieso nicht geeignet.
    Wenn man einfach die zwei Mikrofone mal dort hinstellt, wo sonst der geneigte Zuhörer zu erwarten wäre und dabei die XY-Ausrichtung verwendet, dann muss man weniger messen, kann auch andere Sets als die üblichen rechtslastigen Standardbuden aufnehmen und bekommt, wenn man die Mikrofone etwas niedriger stellt (so dass sie auch etwas von der bass drum mitbekommen) ein realistisches Bild ohne Schräglagen, nennt man auch "ambient" (damit das Kind einen Namen hat).


    Und ganz praktisch: MCE 530 Stereo-Set mit Koffer (!) und Stereo-Schiene (!) in elegantem Schwarz. Dazu zwei Kabel und ein kleiner Ständer (gerne ohne Galgen) und man kann preiswert aufnehmen, wenn vor dem Set genug Platz ist. Mikrofone sind zwar teurer, dafür fallen sechs Ständer und fünf Kabel weg, da kann man vom gesparten Geld richtig gutes Zeug kaufen.


    Grüße
    Jürgen

  • der Witz ist, dass bei den Chinakrachern, dazu zählen auch alle T-Knochen, die Varianz nicht ganz unerheblich ist, auf deutsch: je nach Glück erhält man ein besseres oder schlechteres Modell.


    Das klingt logisch und erklärt die unterschiedlichen Erfahrungen. Meines ist dann wohl leider an einem Montag gefertigt, montiert, eingepackt, versendet und ausgepackt worden ;) . Nein, so schlecht war es dann doch auch nicht


    Grüße
    Jan

  • In diesem Test schneidet das BD300 meiner Meinung nach ganz gut ab.


    Man sollte bei diesen Bewertungen mehr zwischen den Zeilen lesen. Also sich fragen, wer schreibt diese Bewertungen, welche Ansprüche, welchen Geldbeutel und welches Beurteilungsvermögen hat der jenige. Das muss man ganz klar differenzieren.
    Wenn ich keine Kohle habe und trotzdem einen laptop brauche, dann greif ich auch zur Sparversion für 300€. Und bin froh, nachdem ich gesehen habe was ein laptop eigentlich kostet, dass ich einen so günstigen bekommen habe, und ins internet kann ich damit ja schließlich auch. Ich stell in dem Moment aber ganz andere Anforderungen.


    Als kleines Beispiel: bei der Superlux-Bewertung schreibt jemand, dass er es positiv bewertet, dass man mit dem Mikronfonkoffer "gleich loslegen kann". --> er freut sich dass Mikro, Kabel und Klemme in einem Koffer sind. Das sind Kriterien, die für den Gebrauchswert des Mikros völlig irrelevant sind.


    Grüße Moigus

  • also ich würde von diesen billig-koffern generell erstmal abraten


    der grund ist einfach: sie klingen nicht wirklich gut


    klar freut man sich erstmal wenn man gleich nen kompletten satz zusammen hat und alles einzeln abnehmen kann aber da fangen die probleme schon an...je mehr mikros in betrieb sind desto komplexer wird der mix später werden...für jmd. der nicht weiß, was er tut, auch im bezug auf den einsatz von effekten wie hall, kompressor, evtl. noisegate, equalizer etc. kann das schonmal ziemlich frustrierend sein, einen klanglich ansprechenden mix hinzubekommen...hinzu kommt ein mehraufwand an vorverstärkern und nicht zuletzt auch kanälen am audio-interface, was auch nochmal ziemlich ins geld gehen kann


    von stativen und guten(!) kabeln möchte ich gar nicht erst anfangen...wenn man das alles zusammenrechnet kommt man von den 160 € für das mikroset mal ganz schnell auf 700 €+ und hat dennoch nicht viel mehr als ein einsteigerset


    mit gesteigertem hörvermögen kommt dann auch ganz schnell der wunsch nach hochwertigerem equipment und der wiederverkaufswert von solchen teilen ist, freundlich gesagt, bescheiden...


    ich würde daher raten, erstmal kleiner anzufangen, dafür aber direkt hochwertiger...mit einem AKG D112 und 2 gescheiten overheads in recorderman-aufstellung (zB diesen hier: http://www.thomann.de/de/oktav…1201_mkiimatched_pair.htm oder diesen http://www.thomann.de/de/rode_nt_5.htm ) bekommt man schon ziemlich gut klingende aufnahmen hin...ist einfacher zu mixen, da einfach weniger signale zu berücksichtigen sind und der aufwand für sonstige hardware hält sich auch in grenzen...nach und nach kann man sich dann noch mikros für die einzelnen kessel holen

    Ist das Resofell gerissen,
    kling die Snare meist recht beschissen
    Ist das Teil dann wieder heil,
    klingt die Karre wieder geil :P

  • Ich bin etwas überrascht, dass das BD300 von euch empfohlen wird.


    Ja, ich war auch überrascht, dass ich's empfohlen hab. :) Das hat zwei Gründe:


    • es sieht in (meinem bereits erwähnten) Vergleichstest gegenüber einigen bekannten BD Miks nicht sooo übel aus
    • es hat damit ein beachtliches Preis-/Leistungsverhältnis und
    • um genau das geht es dem Fragesteller - er sucht keine professionelle Ausstattung, sondern eine akzeptable
      (und nichts anderes liefert das BD300)


    Ich meine, aus Respekt vor dem genannten Budget braucht man nicht eine Pro-Ausrüstung vorschlagen.
    Genau genommen ist für das genannte Budget nur ein Handy-Rekorder drin. Es ist sicher noch ok, eine kleine Ausbaustufe vorzuschlagen.
    (SC450/BD300 oder andere 3er-Kombis.)


    Wenig Sinn macht es dagegen, ihm ein BD-Mikro vorzuschlagen, das mit 170 EUR aufwärts sein Budget bereits komplett verschlingt.


    Ja, ich bin auch dafür, möglichst sinnvoll (und damit eher gut) zu investieren, aber auch Lehrgeld ist nicht verkehrt. Ich habe mir jetzt nach dem BD300 ein neues BD-Mikro gekauft, weil sich meine Ansprüche gewandelt haben. Das finde ich OK, denn es gibt eine weitere Art der Geldverschwendung: Ein Pro-Koffer für 1.500 plus Interface und dann 2x die Probe aufnehmen, beim Demo scheitern und das Zeug dann gammeln lassen.


    meint
    Hajo K

  • ich würde daher raten, erstmal kleiner anzufangen, dafür aber direkt hochwertiger...mit einem AKG D112 und 2 gescheiten overheads in recorderman-aufstellung (zB diesen hier: http://www.thomann.de/de/oktava_mk_01201…atched_pair.htm oder diesen http://www.thomann.de/de/rode_nt_5.htm ) bekommt man schon ziemlich gut klingende aufnahmen hin...ist einfacher zu mixen, da einfach weniger signale zu berücksichtigen sind und der aufwand für sonstige hardware hält sich auch in grenzen...nach und nach kann man sich dann noch mikros für die einzelnen kessel holen

    Naja, siktuned, das ist zwar recordingtechnisch "kleiner angefangen", aber preislich doch way out of limit! Das D112 frisst bereits das ganze vorhandene Budget und selbst gebraucht dürfte die genannte Kombi nicht unter 200 EUR zu bekommen sein. Von Ansatz her sind wir uns natürlich einig. :)


    Gruß
    Hajo K

  • oh, es gibt ein maximalbudget? hab ich gar nicht drauf geachtet... :rolleyes:


    aber selbst wenn er das superlux-set nehmen würde, fehlen da noch stative und kabel...dann sind wir auch schon wieder bei 300 €+


    was soll man sagen...man braucht halt ein gewisses mindestbudget und der gebrauchtmarkt kann einem ja auch noch etwas weiterhelfen...aber ich bleib dabei...direkt nen kompletten satz mit allem drum und dran zu kaufen ist etwa so als würde man sich ein komplettes set inklusive aller becken und hardware in der endgültigen ausbaustufe zulegen...ist vllt. etwas überspitzt formuliert aber im endeffekt läuft es darauf hinaus...genau wie bei instrumenten muss man sich bei recording-hardware erstmal "herantasten"

    Ist das Resofell gerissen,
    kling die Snare meist recht beschissen
    Ist das Teil dann wieder heil,
    klingt die Karre wieder geil :P

  • Art der Geldverschwendung: Ein Pro-Koffer für 1.500 plus Interface und dann 2x die Probe aufnehmen, beim Demo scheitern und das Zeug dann gammeln lassen.

    sowas kommt tatsächlich vor! Selber schon bei so manchen "Möchtegernaufnahmenmachenundhabgeldaberkeineahnung"erlebt! Unglaublich, aber wahr. ;(

  • Bezüglich Ständer: Brauchst Du die auch für Livegedöns? Wenn Du sie nämlich nur mehr oder weniger ortsfest im Proberaum benutzt, dann kauf Dir ruhig Billigscheiß. Schraub einfach ein paar Haken in umliegende Wände und kompensiere mit Bindfäden eventuelle Kipp- und Rutschneigungen. Für den Ständer der Kickdrum ist ggf Gaffa Dein Freund.


    Mikros. Genauer: meine Meinung zu Mikros zu Recordingzwecken.
    Beim Recording sind die Overheads am wichtigsten, denn sie produzieren den Grundsound des Drumkits. Hier machen sich qualitative Unterschiede von Mikros am deutlichsten bemerkbar. Alle anderen Mikros sind Stützmikros.
    Das zweitwichtigste Mikro ist zwar eigentlich das Kickdrummikro, denn es gibt dem Set das Fundament untenrum, was in den Overheadkanälen am ehesten fehlt. Und genau deswegen ist die Qualität hier schon nicht mehr ganz so wichtig wie bei den Ovherheads: man kann ziemlich hemmungslos mit nem Equalizer pfuschen. Tiefen Bass rein, alle Mitten töten, noch eine Priese obere Mitten für den Anschlag. Was da aus dem Kickdrumkanal noch rauskommt hat eh nix mehr mit dem wahren Klang der Kick zu tun, es muss nur möglichst was untenrum liefern, was nicht zuuuu schwammig ist.
    Snare geht normalerweise sowieso hart in die Overheads mit rein. Daher braucht man ein Snaremikro eigentlich weniger um eine zu leise Snare im Mix anzugleichen, sondern mehr um den Snareklang zu färben. Der Snaresound gibt dem Drumset Charakter. Das kann man aber eigentlich nur mit einem ordentlichen Mikro hinbekommen. Hier am Mikro zu sparen blöder als es weg zu lassen. Das Snaremikro ist vom Preis-/Nutzeffekt der mieseste Deal innerhalb der Drummikrofonierung -> enweder gut oder gar nicht.
    Tommikros sind am unwichtigsten. Toms bekommen pro Song ja gerade mal ein Dutzend Anschläge während 3 Fills ab. Der Grundsound geht hier auch ohnehin über die Overheads. Ansonsten betrachte man die Tommikros mehr als Trigger um einen Klang zu triggern / modulieren der eigentlich mehr durch nen Equalizer als durchs Mikro geformt wird.


    Meine etwas unorthodoxe Empfehlung daher: Für Proberaumaufnahmen kauf Dir ruhig billige Stative, aber ordentliche Overheads, sowas wie Oktava MK 12 oder Rode NT5. Dann kauf Dir für den Anfang ruhig ein total verschmähtes Kofferchen wie t.bone DC1000 oder Fame Drum-Microphone Set I. Die Mikroklemmen sind praktisch und als Dreingabe gibts noch funktionierende Mikrofonattrappen dazu. Die erste Schwachstelle wird dabei die Kickdrum sein. Die Aufnahmen landen doch eh im Rechner? Dann benutze den Kick- und Snarekanal als Trigger um damit Samples aus Addictive Drums/Superior Drummer/BDF zu triggern. Oder rüste Dein Mikroset nach und nach um Kick- und Snaremikro auf.

  • Wenn Du sie nämlich nur mehr oder weniger ortsfest im Proberaum benutzt, dann kauf Dir ruhig Billigscheiß. Schraub einfach ein paar Haken in umliegende Wände und kompensiere mit Bindfäden eventuelle Kipp- und Rutschneigungen. Für den Ständer der Kickdrum ist ggf Gaffa Dein Freund.

    Das verstehe ich einfach nicht. Warum so einen Murks, wenn man statt für 30 EUR für 50 EUR richtig gute No-Names (wie die von mir zuvor mit Link geposteten Millenium Pro) bekommt? Prozentual sicher ein spürbarer Aufpreis, absolut gesehen immer noch ein Saver. Also, wenn Gaffa und Kordel die Freunde im Proberaum sind, komm ich verdammt gut alleine klar. Aber ... jeder, wie er mag.


    meint und grüßt
    Hajo K

  • Zitat

    es sieht in (meinem bereits erwähnten) Vergleichstest gegenüber einigen bekannten BD Miks nicht sooo übel aus

    Alle Achtung, den Test hatte ich noch nicht gelesen/gehört.
    Nun kann ich dir auch folgen. Im Vergleich zu den hochpreisigeren Geschwistern schlägt es sich tatsächlich verhältnismäßig passabel. Der Klang entspricht dem, was ich in Erinnerung habe, ein wenig "stumpf" würde ich es nennen. Aber die Ansätze hat das D112 nach meinem Geschmack auch.


  • Das verstehe ich einfach nicht. Warum so einen Murks, wenn man statt für 30 EUR für 50 EUR richtig gute No-Names (wie die von mir zuvor mit Link geposteten Millenium Pro) bekommt?


    Weil man der Aufnahme nicht anhört ob man 15 oder 50 Euro für einen Mikroständer ausgegeben hat oder ob er Hilfsmittel braucht um nicht zusammenzusacken.
    Kommt man mit dem Beckenständer, den Du empfohlen hast überhaupt auf eine Höhe, die für Overheads sinnvoll ist? Ist da nicht auch Bastelei angesagt um Mikroklemmen an den Beckenständer zu pfriemeln?


    Mit ein bißchen Geduld und kreativem Gebastel bekommt man sogar mit ein paar Besenstielen Mikros an die richtige Stelle.
    In unserem Proberaum haben wir mit ein paar Winkeln und Regalschinen aus dem Baumarkt Mikrohalterungen für die Overheads an die Decke geschraubt. Total unflexibel, aber für den statischen Aufbau besser und billiger als jeder Ständer.

  • Ja, also ich denke, ich werde es so machen, wie es die meisten hier empfehlen, mit 2 Overheads und einem BD Mikro.


    Aber jetz mal an der Stelle ne ganz dumme Frage:



    Is jetz nurn Beispiel, was ich gefunden habe. Wie nimmt man denn da die Bassdrum ab? Normalerweise schiebt man das Mikro ja en bissl ins Loch! O.o
    Kommt das noch gut, wenn man das Mikro einfach davor stellt? Ich könnt mir vorstellen, dass das den Klang negativ beeinflusst, wenn das Mikro nichn bissl in der BD drinne is.

  • wie man die bassdrum da abnimmt? Das liegt dran, was für einen sound du willst.
    Ohne loch im bd fell ist es doch verhältnismäßig einfach herrauszufinden ob dir der sound passt. Entweder von hinter vors reso oder wenn du es kickiger willst von vorme richtung aufschlagpunkt des schlägels.
    Wenn du da nicht den sound bekommst, den du willst, dann bleibt dir noch: schneide ein 5" loch in dein reso. Und dann hast du unendliche weitere möglichkeiten... ...dann wirds aber auch schwierig weil du zwischen vielen mögl. Positionen auswählen musst....


    Andere mögen hier schwierig und einfach vertauschen...

  • Tach Saturio,

    Kommt das noch gut, wenn man das Mikro einfach davor stellt? Ich könnt mir vorstellen, dass das den Klang negativ beeinflusst, wenn das Mikro nichn bissl in der BD drinne is.

    wieder kann ich Dich gut verstehen. Über solche Sachen hab ich früher auch viel nachgedacht. Ist aber der falsche Ansatz beim Recording. Das ist ein Praxisding. Machen, ausprobieren! Hier ist's doch ganz einfach - wie KingKiller schon schrieb: Pack das Ding vors Reso und teste ob Dir der Sound gefällt. Einen groben Eindruck kannst Du Dir auch über den bereits von mir verlinkten BD-Mikro-Test holen. Da hört man genau, wie die unterschiedlichen Positionen den Klang beeinflussen. Da ist auch eine vor dem Reso dabei (freilich hat das Fell aber ein Loch und damit einen anderen Klang. Ist nicht perfekt, zeigt aber die grobe Richtung. Am besten ist immer, selbst praktisch auszuprobieren, was für einen selber passt. Deswegen ja auch mein damaliger Test, ich wollte es einfach selbst mal ausprobieren.


    Dir viel Erfolg!
    Hajo K

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